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Archiv

Kategorie: Audi

(04.01.2012)

Die Bundesregierung will das Elektroauto in Deutschland fördern, so soll unter anderem durch eine Änderung der Steuergesetze das EAutos attraktiver für den Käufer werden.

Steuervorteile für Elektroautos
(Käufer eines Elektroauto können bis zu 10 Jahre von dem Entwurf des Gesetzes zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes
und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes profitieren. Foto: Okapia)

So kann man im aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes lesen, das die Bundesregierung plant, Elektrofahrzeuge ganze 10 Jahre von der KFZ-Steuer zu befreien.

So soll der Absatz von Elektromobilen (Elektroautos, Elektromotorrädern und Elektroroller) im Rahmen des “Regierungsprogramms Elektromobilität” deutlich gesteigert werden, so soll Deutschland wie von der Regierung geplant zum Leitmarkt für Elektromobilität werden.

Dieser Entwurf sieht also vor, das wer sich nach dem 18. Mai 2011 ein Elektroauto gekauft hat oder dies bis zum 31. Dezember 2015 tut, wird anstatt für bisher 5 Jahre für die Dauer von 10 Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung für sein elektrisch angetriebenes Fahrzeug keine Steuer zahlen.

Wird das EAuto verkauft oder findet ein anderweitig vereinbarter Halterwechsel statt, dann wird die Steuerbefreiung auch dem neuen Fahrzeughalter gewährt, soweit diese noch nicht abgelaufen ist.

Hier ist ein Auszug der Änderung:

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes

und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes

(Verkehrsteueränderungsgesetz – VerkehrStÄndG)

Artikel 3

§ 3d

Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge

(1) Das Halten von Kraftfahrzeugen, die Elektrofahrzeuge im Sinne des § 9 Absatz

2 sind, ist für die Dauer von zehn Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung

von der Steuer befreit. Die Steuerbefreiung wird nur für Fahrzeuge gewährt, die in der

Zeit vom 18. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2015 erstmals zugelassen werden.

(2) Die Steuerbefreiung wird für jedes Fahrzeug einmal gewährt. Soweit sie bei

einem Halterwechsel noch nicht abgelaufen ist, wird sie dem neuen Halter gewährt.

(3) Die Zeiten der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs und die Zeiten außerhalb

des auf einem Saisonkennzeichen angegebenen Betriebszeitraums haben keine

Auswirkungen auf die Steuerbefreiung.“

Da die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge noch im Vergleich zu Autos mit einem Verbrennungsmotor sehr hoch sind, stellt sich die Frage, ob die möglichen Käufer nur wegen der Steuerersparnis ein Elektroauto kaufen.

Es bleibt zu hoffen, dass es seitens der Bundesregierung spätestens dann einen Käuferrabatt von mindestens 7.500 Euro geben wird, wenn die großen deutschen Autokonzerne wie Mercedes-Benz, Volkswagen, Audi, Opel, etc. ein elektrisches Serienfahrzeug anbieten.

Aber wenigstens ist die Änderung des Versicherungssteuergesetzes ein gutes Zeichen.

Weiterführende Links:

Vollständiger Entwurf als PDF-Datei

Bundesfinanzministerium

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(05.11.2011)

Vom 16. bis 27. November öffnet die Los Angeles Auto Show ihre Tore, mit dabei sind auch die neusten Elektroautos und Hybridautos.

Zu den Elektrofahrzeugen, welche in LA präsentiert werden, gehören:

  • Mitsubishi i
  • Ford Focus Electric
  • BMW i3
  • Coda Sedan
  • der Nissan Leaf
  • DOK-ING XD aus Kroatien.

Das Elektroauto Coda Sedan. Bildquelle: Coda

Das Hybrid- Plug-in-Hybrid und das Elektroauto stehen für ein Wachstumssegment, an dem kaum ein Hersteller vorbeikommt. Toyota zeigt seinen Prius Plug-in-Hybrid und Honda den Civic Hybrid und seinen überarbeiteten Insight Hybrid. Auch BMW ist mit der bemerkenswerten Sport-Coupé-Studie i8 bei den Plug-in-Hybriden vertreten.

Insgesamt soll es mehr als 50 Fahrzeugpremieren bei der LA Auto Show geben. Dass sich die Automobilindustrie in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ihrer Rolle als Wachstumstreiber durchaus bewusst ist, will sie auf 22 Pressekonferenzen unterstreichen. Mehr als 1.000 Fahrzeugmodelle werden gezeigt, zahlreiche Hersteller haben ihre Standflächen vergrößert und ihre Auftritte um interaktive Elemente erweitert. Testfahrten gehören auch in diesem Jahr wieder zum Angebot.

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(03.11.2011)
Das Elektroauto Audi A1 e-Tron wird seit dem 1. November 2011 in München von der technischen Universität München auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Insgesamt stehen 20 Elektrofahrzeuge zur Verfügung, bereits seit wenigen Wochen dürfen Testkunden die E-Autos in München fahren.

Bildquelle: Audi

Im Rahmen des Flottentests arbeitet die TU München mit Audi mit den Unternehmen E.On und den Stadtwerken München (SWM) zusammen. Die Stadtwerke München und der Energiekonzern E.ON AG sind für die Ladeinfrastruktur und deren Ausbau in der bayerischen Landeshauptstadt verantwortlich.

Ihren Strom beziehen die Ladestationen vollständig aus erneuerbaren Energien wie Solarenergie, Windkraft oder Wasserkraft. Bei dem Elektroauto Audi A1 e-Tron handelt es sich um ein Fahrzeug mit einem leistungsstarken Elektromotor welcher seine Energie aus leistungsstarken Lithiumionen-Akkus bezieht, diesen reichen für ca. 50 Kilometer rein elektrische Fahrt. Sollte die Batterie leer sein, erzeugt ein Range-Extender (Reichweitenverlängerer) in Form eines Einscheiben-Wankelmotor.

Der liefert eine Leistung von 15 Kilowatt und erhöht die Reichweite des A1 e-Tron um zusätzliche 200 Kilometer; Die Höchstgeschwindigkeit des Elektrofahrzeug Audi A1 e-Tron liegt bei 130 km/h (102PS 75kW).
Der Spritverbrauch beträgt nur 1,9 Liter pro gefahrenen 100 Kilometern und die Umwelt wird mir weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer belastet.

Das Projekt soll Fragen nach dem Nutzungsverhalten unter bestimmten Rahmenbedingungen klären. Prof. Markus Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München dazu :

“ Aus Sicht der Forschung ist es keine Frage mehr, ob sich die Elektromobilität durchsetzt, sondern nur noch, wann. Doch Elektromobilität bedeutet nicht nur einen Paradigmenwechsel für die Industrie sondern auch für die Gesellschaft. Mit dem Flottenversuch vertiefen wir das Wissen über das Mobilitätsverhalten unter neuen Rahmenbedingungen. Auf dieses Wissen können dann überzeugende Konzepte zur nachhaltigen individuellen Mobilität aufbauen.“

Es bleibt spannend, wie die Ergebnisse der TU-München  lauten werden – denn über kurz über lang wird es Elektroautos geben.

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(20.10.2011)

Über das Interesse der Deutschen an dem Elektroauto kann man fast jede Woche einen neuen Artikel schreiben, da mindestens einmal im Monat eine neue Studie veröffentlicht wird, welche sich mit dem (möglichen) Kaufverhalten auseinandersetzt.
Nun gibt es auch vom New Car Monitor (einer Studie des Frankfurter Markeninstituts BrandControl) einen Bericht über das erwartete Kaufverhalten von Elektrofahrzeugen.

Viele Autokäufer kennen das Elektroauto Ampera von Opel. Bildquelle: Opel

 

Das Frankfurter Institut für Markencontrolling befragt jährlich 8.400 Pkw-Fahrer, die innerhalb von zwölf bis 36 Monaten den Kauf eines Neuwagens planen. Von den 700 im Juni 2011 befragten potenziellen Neuwagenkäufern haben lediglich 30 Prozent ein „sehr hohes“ oder „hohes“ persönliches Interesse daran, ein Elektroauto zu kaufen.
Im Umkehrschluss würde dies laut den Marktforschern bedeuten, das bei 70 Prozent der Befragten das Interesse an einem Auto mit reinem Elektroantrieb „niedrig“ oder „sehr niedrig“ sei.

 Die Gründe für die derzeitig verbreitete Ablehnung von E-Autos sind vielfältig und zum Teil nicht neu:
So spricht für 51 Prozent der Befragten die „zu geringe Reichweite“ gegen Elektroautos; sie ist das Gegenargument Nummer 1.
Auf Platz 2 folgt mit 26 Prozent „Anschaffung/Preis zu teuer“,
und den 3. Platz im Ranking der Gegenargumente belegt „wenig Ladestationen “ mit 19 Prozent.

Immer mehr führen jedoch nicht nur „praktische Gründe“ gegen die Anschaffung eines Elektroauto an: Sieben Prozent der Befragten sind der Ansicht, Elektrofahrzeuge seien „nicht umweltfreundlich“, da sie mit Strom aus „Atomenergie“ betrieben würden.

Wenn es um die verfügbaren Modelle geht, kennen immerhin 62 Prozent die vorgestellten E-Autos. Am bekanntesten ist der Opel Ampera mit 44 Prozent, der Audi R8 e-tron mit 27 Prozent und der BMW ActiveE mit 24 Prozent. Gefolgt, wenn auch mit gehörigem Abstand, von den Elektroautos Peugeot iON, Citroën C-ZERO, Chevrolet Volt, Mitsubishi i-MiEV, Nissan Leaf und Renault Fluence.

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(04.10.2011)

Der Autohersteller Audi hat begonnen seine Mitarbeiter fit im Umgang mit Hybrid- und Elektroautos zu machen.

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(Foto: Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik bei Audi, Bildquelle: Audi)

So wurden bereits die ersten 18 Mitarbeiter im Umgang mit Hochvolttechnik geschult, der der Grund ist der Produktionsstart des Hybridauto Audi A6 hybrid am Standort Neckarsulm. Das Qualifizierungsprogramm „Elektromobilität“ soll nun die Mitarbeiter der A6-Montage fit machen, die Abteilungen Entwicklung und Qualitätssicherung haben ihre Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik bereits erfolgreich abgeschlossen.

Im Bildungswesen erhielten die erfolgreichen Audianer ihre Urkunden für diese IHK-geprüfte Qualifikation, jetzt freuen sich Mitarbeiter wie auch Thomas Hornstein auf den Audi A6 hybrid. Der gelernte KFZ-Elektriker arbeitet im Analysezentrum und hat vor kurzem seine Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik beendet:

„Natürlich ist es eine Herausforderung, künftig mit einer neuen Technologie zu arbeiten. Die Hybridtechnik des Audi A6 zu analysieren, wird für mich eine ganz neue Erfahrung“

erklärt Hornstein.

Der 31-Jährige ist einer der ersten Mitarbeiter der A6-Montage, der an der 43-tägigen Weiterbildung teilgenommen hat, jetzt kann er Hochvoltsysteme analysieren und so an Modellen wie dem A6 hybrid mitarbeiten.

Die Personalleiterin Stefanie Ulricham Standort Neckarsulm betont die Bedeutung einer fundierten Weiterbildung bei neuen Technologien:

„Der Qualifizierungsprozess auf dem Weg zur Elektromobilität ist vergleichbar mit der Einführung der Aluminiumtechnologie. Bei der Einführung des Audi Space Frame Anfang der 90er Jahre haben wir auch alle betroffenen Mitarbeiter kontinuierlich im Umgang mit dem neuen Werkstoff geschult.“

Zur Zeit gibt es 140 Elektrofachkräfte Fahrzeugtechnik am A6 hybrid Standort: „Sie sind unsere Elektronik-Experten, die ihr Wissen von der Entwicklung über die Serienfertigung bis zur Qualitätskontrolle einbringen“, erklärt Ulrich.

Audi hat bereits rund 3.000 Beschäftigte für das Fahren und Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen sensibilisiert, weitere 390 Beschäftigte haben im Bildungswesen die Schulung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten erhalten, um an spannungsfeien Hochvoltsystemen mit Mess- und Sicherheitstechnik arbeiten zu können.

Die Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik ist IHK-geprüft, Je nach Vorkenntnissen werden die Beschäftigten in Schulungen von bis zu 43 Tagen im Umgang mit der Hochvolttechnik qualifiziert.

Auch in der Ausbildung spielt das Thema Elektromobilität eine wichtige Rolle, so integriert Audi seit 2010 in den Berufszweig Kraftfahrzeugmechatroniker die Qualifizierung zur Elektrofachkraft für Fahrzeugtechnik. Hier erlernen die Auszubildenden wichtiges Know-how im Umgang mit Hochvolttechnik, wie sie in Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt.

Das zeigt, das sich auch die Fahrzeughersteller ihrer Mitarbeiter bewusst sind, denn gerade deren langjährige Erfahrung im bisherigen Bereich kann auch im neuen Zweig des Elektroauto von einem sehr großen Wert für den Hersteller sein. Da die Arbeiten an Hochvoltsystemen wie sie in E-Autos und Hybridautos zu finden sind, beim falschen Umgang lebensgefährlich sein können, ist eine Qualifizierung sehr wichtig.

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