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Tag: Ladestation

[20.05.2017]

Heute findet die Formel E in Paris statt, die FIA Formel E will die verwendeten Ladestationen für Elektroautos als Spende dauerhaft in der Stadt der Liebe lassen.

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Symbolbild. Hier sieht man einen Teil des Renngeschehens in Berlin. Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Für die Elektroautos, welche bei der Fia Formel E eingesetzt werden, mussten im Vorfeld neue Ladestationen in Paris installiert werden. Die Organisatoren der Formel E haben sich dazu entschlossen, der Stadt Paris die eingesetzten Schnellladestationen zu schenken.

An diesem Samstag ist das sechstes Rennen der Saison der FIA Formel-E-Meisterschaft 2016/17, hierbei handelt es sich um eine elektrische Straßenrennen-Serie.

Nach der zweiten Auflage der Veranstaltung rund um den architektonischen Komplex von Les Invalides spendet die Formel E einen emissionsfreien Glyceringenerator, um die Ladeinfrastruktur zu verbessern und ein dauerhaftes Erbe für die Stadt Paris zu hinterlassen.

Mit der FIA Formel-E-Meisterschaft auf den Straßen der französischen Hauptstadt will die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo das Bewusstsein der Öffentlichkeit für nachhaltige Transportmittel erhöhen und die Automobilhersteller motivieren, weiter in Elektromobilität und alternative Energielösungen zu investieren.

Dies steht im Einklang mit der Vision von Alejandro Agag, Gründer & CEO der Formel E, der den Umstieg auf Elektroautos für die Verbraucher sinnvoll machen will – effizienter und kostengünstiger.

Das ursprüngliche Konzept wurde von FIA-Präsident Jean Todt initiiert, um das Potenzial zu demonstrieren, die Entwicklung nachhaltiger Technologien voranzutreiben und eine Plattform zu werden, um die globale Aufnahme von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und zur Bekämpfung des Klimawandels und der innerstädtischen Luftverschmutzung beizutragen.

Formel E und die Veranstalter haben beschlossen, einen null-emissions-Glycerin-Generator für Paris zu spenden, nachdem die karierte Flagge am Samstag fällt.

Die Generatoren basieren auf Dieselmotoren aus Standardproduktion, die mit der patentierten Technologie von Aquafuel angepasst wurden, um mit Glycerin zu laufen. Der Brennstoff selbst ist ein Nebenprodukt des Biodiesel-Herstellungsprozesses – und so sauber, dass man ihn trinken kann!

Das Gerät kann als fest installierter Generator verwendet werden, um Strom und Heizung an bestehende Gebäude zu liefern – oder als mobiler Generator zur Stromversorgung bei Veranstaltungen oder zur Stromversorgung von Elektrofahrzeug-Ladestationen.

Der Generator wird vollständig automatisiert und kann mit dem französischen Stromnetz synchronisiert werden, um Überschüsse aus der Energieproduktion weiterzugeben. Das Gerät wird maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Paris gefertigt und im August 2017 geliefert werden.

Berlin beherbergt die siebte und achte Runde der Saison 2016/17 der FIA Formel-E-Meisterschaft am 10. und 11. Juni.

Via: FIA Formel E

[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

[13.05.2017]

Ab sofort kann man sein Elektroauto auch bei der Santander Bank aufladen, denn das Kreditinstitut installiert bei seinen Filialen Ladestationen.

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto BMW i3 der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

Die Santander Consumer Bank AG eröffnete vor der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach die erste eigene Ladestation für Elektroautos und setzt so ein Zeichen für die Elektromobilität. Bis zu zehn weitere Ladesäulen sind bundesweit an Filialstandorten geplant.

Die Stromtankstellen sollen alle Fahrer von Elektroautos nutzen können, die Ladestationen werden in Kooperation mit innogy (Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE) installiert und betrieben.
So nutzt die Bank zum Beispiel selbst das Elektroauto BMW i3Elektroauto BMW i3.

Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners enthüllte Ulrich Leuschner (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG) die innovative Schnellladesäule feierlich und betonte:

„Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenspolitik. Deshalb liegt uns die Förderung der Elektromobilität am Herzen und wir unterstützen nun auch aktiv den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.“

Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität bei Santander) ergänzt:

„Schon seit einiger Zeit bieten wir unseren Kunden über das eFinance-Programm Unterstützung bei der Finanzierung von Elektrofahrzeugen an. Diese Technologie wird mit fortschreitenden Innovationen einen immer höheren Stellenwert im Kfz-Markt einnehmen.“

Doch die Sorge, unterwegs nicht aufladen zu können, schreckt immer noch viele vom Kauf eines E-Fahrzeugs ab. innogy treibt daher als Ladenetzbetreiber den Ausbau der Infrastruktur voran und freut sich über die Unterstützung von Santander.

Dr. Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) über das Geldhaus:

„Das Engagement von Unternehmen wie Santander ist vorbildlich und richtungsweisend. Ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden Angebot an Ladepunkten.“

Das Beispiel von Santander zeige deutlich, wie Unternehmen diesen Ausbau fördern und ihren Kunden dabei einen attraktiven Mehrwert bieten könnten.

Die Säulen von Santander bieten ausschließlich Ökostrom und Anschlüsse für alle Autos auf dem deutschen Markt. Davon profitierte auch Reinhard Zirpel, Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, der mit seinem Elektroauto zum Termin gekommen war und die Gelegenheit gleich nutzte, um das Auto aufzuladen.

Reinhard Zirpel (Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) über die Initiative und die steigende Relevanz von E-Mobilität in Deutschland:

„Wir stellen hier eine Trendwende fest.
[…]
Alle Automobilhersteller bekennen sich inzwischen zur E-Mobilität, weil sie langfristig fossile Brennstoffe ablösen wird.“

Die Kfz-Hersteller begrüßten die Anstrengungen von Santander und innogy, einen Beitrag zum Ausbau des Versorgungsnetzes zu leisten, lobte auch Zirpel die Initiative.

Das Projekt finanziert die Bank komplett aus eigenen Mitteln, ohne dafür das Förderprogramm der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen.

Via: Pressemitteilung der Santander Consumer Bank AG

Das Elektroauto wird bald zum Megatrend der Automobilbranche, dies beabsichtigt zu mindestens die Bundesregierung. Bis zum Jahre 2020 sollen sich schätzungsweise bis zu einer Millionen Elektro- und Plug-In Hybridfahrzeuge auf den deutschen Straßen bewegen. Doch was gibt es zu beachten beim Kauf eines Elekroautos? Wie sieht es vor allem mit der Versicherung aus? Lohnt sich eher ein Schutzbrief als Automobilclub Alternative oder soll es doch die umfangreiche Mitgliedschaft in einem Automobilclub sein? Mit diesen Fragen haben wir uns für Sie beschäftigt.

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

Eine Millionen Elektro-Autos bis 2020

Im Jahr 2016 waren 25.502 Elektroautos und 130.365 Hybridmodelle gemeldet. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, fehlen also noch fast 850.000 Autos. Eine ziemlich ambitionierte Zielvorgabe also. Als das größte Problem der Elektromobilität wird die geringe Reichweite von ca. 100 Kilometern angeführt. Allerdings ist statistisch bewiesen, dass die meisten deutschen Autofahrer nicht mal 20 Kilometer pro Tag mit dem Auto hinter sich bringen. Außerdem sind in Deutschland zu wenige Ladestationen vorhanden. Vor allem in ländlichen Gebieten lässt die Infrastruktur erheblich zu wünschen übrig. Daher zögern die meisten Bürger ihren Kauf noch weiter hinaus. Zwar sind die Preise für Elektro-Autos auf Grund der teuren Akkus und dem Leichtbau der Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Varianten relativ hoch. Allerdings kann mit der Inanspruchnahme der Kaufprämie der Bundesregierung sowie weiteren Vergünstigungen bei der Kfz-Steuer und Versicherungen einiges an Geld gespart werden.

Die Vorteile von Elektro- und Hybridautos im Überblick:

  • Es wird kein Schadstoff ausgestoßen in die Umwelt
  • Geringe Lärmverursachung durch einen leisen Motor
  • Geringe Betriebskosten
  • Günstige Elektroauto-Versicherung
  • Staatliche Förderung und Zuschüsse

Die Nachteile im Vergleich zu Benziner oder Diesel-Fahrzeugen:

  • Für Menschen in Mietwohnungen ist die Versorgung mit Ladestationen schwierig
  • Wenn keine Schnellladeoption vorhanden ist, dauert der Ladevorgang zum Teil mehr als 8 Stunden
  • Relativ hohe Anschaffungskosten

Eine Elektroauto-Versicherung

Wie bei anderen Autotypen sind die Typ- und Regionalklassen für die Kfz-Versicherungsbeiträge von Elektro-Autos entscheidend. Die Versicherungsbeiträge resultieren aus der Schadensbilanz der jeweiligen Automodelle. Bei Modellen, die eine hohe Unfallrate aufweist, entstehen dementsprechend hohe Versicherungsbeiträge.

Die Typklassen und Regionalklassen werden wiederum unterschieden bei der Art der Versicherung und richten sich danach, ob es sich um eine Kfz-Versicherung, Kfz-Teilkasko oder Vollkasko handelt. Momentan sind noch wenige Erfahrungswerte vorhanden bei den Elektro-Autos auf Grund der geringen Anzahl. Allerdings sind die Besitzer von Elektro-Fahrzeugen für gemütliches Fahren bekannt.

Dementsprechend fallen die Versicherungsbeiträge eher gering aus. Wegen spezieller Rabatten sind die E-Autos in der Versicherung meistens günstiger als Autos mit herkömmlichem Antrieb. Diese Einsparungen sollten sie vor der Entscheidung eines Fahrzeugkaufs mit einberechnen.

[29.04.2017] Seit dem Jahr 2013 hat DriveNow auch Elektroautos in seinem Angebot, in der Zeit wurden die E-Autos 10 Millionen Kilometer gefahren.

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

Seit dem Jahr 2013 hat DriveNow auch Elektroautos in seinem Angebot, in der Zeit wurden die E-Autos 10 Millonen Kilometer gefahren.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow bietet seit dem Jahr 2013 Elektroautos zum mieten an, seit dem haben die Kunden mehr als 1,4 Millionen Fahrten mit den Stromern unternommen.
Insgesamt wurden mit den Stromern schon über zehn Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt – das entspricht 250 Erdumrundungen. Dadurch konnten rund 1.700 Tonnen CO2 eingespart werden.
Bei DriveNow handelt es sich um ein Joint Venture der BMW GroupBMW Group und der Sixt SE.

Sebastian Hofelich (DriveNow Geschäftsführer) sagt:

„Wir bieten den Kunden bewusst an allen unseren Standorten die Möglichkeit, elektrisch zu fahren. Unsere Kunden schätzen diese Alternative – wir erhalten viele positive Rückmeldungen“.

Insgesamt stehen DriveNow Kunden 870 elektrische BMW i3 in den elf europäischen DriveNow Städten zur spontanen Miete zur Verfügung. DriveNow führt monatlich tausende Nutzer an das Thema Elektromobilität heran. Über 240.000 Kunden haben ihre erste Elektrofahrt bei DriveNow mit dem Elektroauto BMW i3 durchgeführt. Der Großteil der DriveNow Kunden würde sich bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von Elektro- und Verbrennungsantrieb für die E-Fahrzeuge entscheiden.

Infografik zum Thema Elektroautos bei DriveNow. Bildquelle: DriveNow

Infografik zum Thema Elektroautos bei DriveNow. Bildquelle: DriveNow

Nico Gabriel (DriveNow Geschäftsführer) sagt:

„Nicht wenige Kunden fahren sogar bewusst nur mit unseren Stromern. Etwa 30.000 unserer Nutzer sind ausschließlich elektrisch unterwegs. Ein Kunde hat sogar schon über 1.000 Fahrten mit dem BMW i3 absolviert.“

Spitzenreiter in Deutschland bezüglich elektrisch gefahrener Kilometer ist der DriveNow Standort Berlin. Nach Kopenhagen hat DriveNow hier mit 140 BMW i3 die meisten Stromer in der Flotte – nicht zuletzt wegen der dort gut ausgebauten Ladeinfrastruktur. In der Bundeshauptstadt legten DriveNow Kunden insgesamt bereits drei Millionen Kilometer elektrisch zurück.

Um die elektrische Flotte in Zukunft weiter auszubauen, sei vor allem eine flächendeckende städtische Ladeinfrastruktur notwendig.

Gabriel zum Thema Ladestationen:

„An den meisten Standorten ist die Ladeinfrastruktur noch unzureichend, was für uns einen hohen operativen Aufwand bedeutet. Wir sind mit unserer E-Flotte in Vorleistung gegangen. Unsere Zahlen zeigen anschaulich, welchen Beitrag zur Emissionsentlastung und zur Sensibilisierung für elektrisches Fahren wir heute schon leisten. Jetzt liegt es an den Kommunen, die Voraussetzungen für Elektromobilität weiter zu verbessern.“

In Deutschland haben sich über 640.000 Kunden für das flexible Carsharing von DriveNow registriert. Europaweit verzeichnet DriveNow mehr als 875.000 Kunden an elf Standorten.

Via: Pressemitteilung von DriveNow

[25.04.2017] Das Schnellladeunternehmen Fastned expandiert nach Deutschland, am Anfang werden 14 Standorte mit Ladestationen für Elektroautos ausgestattet.

So sieht eine Stromtankstelle von Fastned für Elektroautos aus. Foto: Roos Korthals / Fastned

So sieht eine Stromtankstelle von Fastned für Elektroautos aus. Foto: Roos Korthals / Fastned

Fastned, das Schnellladenunternehmen mit Europäischen Ambitionen, expandiert nach Deutschland. Das Unternehmen sicherte sich dafür Verträge für die ersten 14 Standorte in Deutschland. Auf diesen Standorten wird Fastned überdachte Ladestationen bauen die mit mehreren Schnellladesäulen ausgerüstet sind. Jeder Schnelllader wird direkt mit der neuesten Technik ausgestattet, die der nächsten Generation Elektroautos das Laden mit 150 bis 350 kW ermöglicht. Damit bringt Fastned die ersten diskriminierungsfreien Schnellladestationen nach Deutschland, an denen die E-Fahrzeuge sämtlicher Automarken aufgeladen werden können. Die neuen Stationen machen es möglich, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in nur 15 Minuten mit öko-Strom für eine Reichweite von 500 km zu versorgen. Fastned hat die Absicht die Stationen in Betrieb zu nehmen, bevor die angekündigten E-Fahrzeuge wie Audi Q6 e-tron, Volkswagen I.D., Porsche Mission E, Tesla Model 3 oder der Jaguar I-PACE auf den Markt kommen.

Die selbstbewussten Ambitionen kommen nicht von ungefähr: In den Niederlanden besitzt Fastned die Rechte für den Bau von Schnellladestationen auf 201 Autobahnraststätten, bereits 60 dieser Standorte sind realisiert. Fastned konnte in den vergangenen zwei Jahren in den Niederlanden ein monatliches Wachstum von 10 Prozent verzeichnen.

Fastned arbeitet bereits seit einiger Zeit an der Entwicklung von qualitativen Ladestandorten in ganz Europa. Dabei setzt das niederländische Unternehmen sowohl auf die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden als auch mit privaten Partnern, die über passende Grundstücke an Autobahnen verfügen. Das Unternehmen plant für die kommenden Monate die Abschlüsse weiterer langfristiger Pachtverträge mit deutschen Partnern. Damit setzt Fastned konkrete Schritte zur Entwicklung eines europaweiten Netzwerks.

Michiel Langezaal (CEO von Fastned):

„Wir sind Zeugen der ‚Autowende‘. Immer mehr Autos werden elektrisch fahren. Diese Wende wird dazu führen, dass wir anstatt Tankstellen kundenfreundliche Schnellladestationen benötigen, an denen Elektroautos zügig geladen werden und die Fahrerinnen und Fahrer ihre Reise ohne Zeitverlust fortsetzen können. Fastned baut gemeinsam mit Partnern ein europaweites Netzwerk mit genau dieser Art von Stationen, das zuverlässige Reisen in einem Stromer quer durch Europa ermöglichen. Und dabei ist eines klar: Je kürzer die Ladezeiten werden, desto mehr wird sich das Aufladen der Batterie wie Tanken anfühlen und unsere attraktiven Schnellladestationen werden zu den Tankstellen der Zukunft.“

Fastned arbeitet in dieser ersten Phase des Markteintritts in Deutschland mit der Kommune Limburg an der Lahn, der Hotelkette Van der Valk und der lu.pe GmbH & Co.KG – Lutzenberger Projektentwicklung zusammen.

Dr. Marius Hahn (Bürgermeister der Stadt Limburg an der Lahn):

„Wir freuen uns über das Engagement von Fastned in Limburg. Es ergänzt unsere Angebote für eine neue Art der Mobilität, die ohne Verbrennungsmotoren auskommt. Mit Fastned stoßen wir in neue Dimensionen vor, um die Elektromobilität zwischen den Ballungsräumen Frankfurt und Köln attraktiver zu machen. Die Schnellladestation stärkt das Gewerbegebiet am ICE-Bahnhof in seiner Ausrichtung, innovative Unternehmen mit kreativen Ideen an dem Standort zu bündeln. Erfreulich für die Stadt ist dabei der internationale Charakter der Anbieter.“

Der Limburger Bürgermeister hat die Hoffnung, dass sich diese nachhaltige Mobilität auch bei den bestehenden und zukünftigen Unternehmen im ICE-Gewerbegebiet durchsetzt.“

Vincent van der Valk (Direktor Van der Valk Deutschland GmbH):

„Sowohl unsere Van-der-Valk-Hotels als auch die Ladestationen von Fastned sind für Menschen gedacht, die unterwegs sind. Unsere Hotels stehen nahe der wichtigen Verkehrsachsen, was für Fastned ebenfalls interessant war und ist. Das ist die Essenz unserer Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden und Nutzern von E-Fahrzeugen bald eine Schnelllademöglichkeit anbieten können, ohne dass wir selbst in die Infrastruktur investieren oder sie betreiben müssen. Fastned kümmert sich um alles, inklusive des reibungslosen Betriebs der Ladestation. Das nennt man eine klare Win-Win-Situation.“

Elmar Lutzenberger (Geschäftsführender Gesellschafter der lu.pe GmbH & Co.KG):

„Seit 2001 entwickeln wir Komplettlösungen für die verkehrsorientierte Versorgungsinfrastruktur links und rechts von Autobahnen. Inzwischen wird es immer deutlicher: Elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden fester Bestandteil der zukünftigen Mobilität sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir hochwertige Schnellladestationen an unseren Standorten aufbauen. Fastned ist einer der führenden Player in diesem Markt und bietet extrem hochqualitative Schnellladedienste.“

Via: Pressemeldung von Fastned

[31.03.2017] Dank der Ladesäulenverordnung könnte es in Deutschland bald einfacher werden, ein Elektroauto aufzuladen. Für die Nutzer könnte die Verordnung viele Vorteile bringen.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wer mit seinem Elektroauto eine größere Spritztour unternehmen will, muss sich bisher genau informieren, wo er zu welchen Bedingungen seinen Stromer aufladen kann.
Denn ansonsten kann es gut sein, dass einem zum Beispiel die passende Kundenkarte fehlt und man sich dann notfalls irgendeine andere Gelegenheit suchen muss, an der man sein E-Auto aufladen kann.
Bei diesem Thema bieten die Tankstellen für die Fahrer von PKW mit einem Verbrennungsmotor einen großen Vorteil, denn da weiß man, dass man nahezu weltweit problemlos sein Auto volltanken kann und in der Regel auch bargeldlos bezahlen kann.

Dank der Ladesäulenverordnung (LSV) könnten es in Zukunft auch für die Fahrer von Elektroautos so einfach, wie an einer Tankstelle werden.

Mühlen der Politik mahlen auch beim Thema Elektromobilität langsam

Eigentlich sollten die Änderungen an der Ladesäulenverordnung (LSV) bereits zum Herbst 2016 umgesetzt worden sein, allerdings brauchten die EU-Politiker in Brüssel etwas länger, so dass die Bundesregierung den die neue LSV erst in der letzten Woche beschließen konnten.

Damit die Verordnung umgesetzt werden kann, muss nun nur noch der Bundesrat zustimmen.

Die in internen Kreisen auch als Ladesäulenverordnung II (LSV II) bezeichneten Regelungen sollen die Benutzerfreundlichkeit deutlich erhöhen, denn sowohl der Zugang als auch die Abrechnung soll viel einfacher werden, dazu gehören:

  • So soll das Ad-hoc-Laden (also wenn der Fahrer des Elektroautos keinen direkten Vertrag mit dem Stromlieferanten der Ladesäule hat) einfacher werden.
  • die unentgeltliche Stromabgabe,
  • Zahlung mit Bargeld,
  • Zahlung mit Karte,
  • Zahlung via SMS
  • sowie das webbasierte Bezahlen,
  • die Menüführung soll mindestens in Deutsch und Englisch erfolgen.

Bei dem webbasierten Zahlen soll es dann zum Beispiel möglich sein, via Smartphone-App oder vergleichbares zu bezahlen.

Wer eine Ladestation mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 kW betreibt, muss diese in Zukunft nicht an die Bundesnetzagentur melden.

Stefan Kapferer (Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW)) sagt:

„Die Neuregelungen werden das Laden von Elektrofahrzeugen deutlich benutzerfreundlicher machen. E-Autos lassen sich künftig genauso flexibel laden wie Benziner. Das wird zusätzliche Nutzergruppen von der E-Mobilität überzeugen.“

Es wird jedoch nicht vorgeschrieben, welchen Ladestecker (zum Beispiel CHAdeMO (Typ 2)) man an der öffentlichen Ladestation verwendet. Wer seine private Ladestation anderen Stromer-Fahrern anbietet, fällt meiner Meinung nach, nicht unter diese Regelung.

So Kapferer weiter:

„Solange nicht deutlich mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sind, rechnen sich die öffentlichen Ladesäulen allerdings häufig nicht. Um diese Henne-Ei-Problematik aufzulösen, ist das Ladesäulen-Förderprogramm weiterhin enorm wichtig. Der zweite Förder-Aufruf muss jetzt schnellstmöglich erfolgen und ein deutlich größeres finanzielles Volumen haben, um den Ausbau zu beschleunigen.“

Via: Electrive und BDEW

 

[08.02.2017] Der Energieanbieter E.ON bringt neue Lösungen für das bequemere Aufladen von Elektroautos auf den Markt, dazu gehört auch eine Lade-Flatrate.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Ab dem Frühjahr 2017 will E.On Privatkunden eine Lade-Flatrate an rund 2.500 öffentlichen Ladestationen in Deutschland anbieten, so kann man sein Elektroauto auch ohne eine Wallbox aufladen.
Ob das Unternehmen mit dem Begriff Flatrate wirklich meint, dass man unbegrenzt oft sein Elektroauto für einen Festbetrag aufladen kann, ist mir noch nicht bekannt.

So schreibt E.On in seiner Pressemitteilung:

Für Unternehmen und Kommunen bietet der Energieversorger verschiedene Ladelösungen von der Wallbox beispielsweise für Parkhäuser über klassische Ladesäulen bis zur innovativen Bildschirmladesäule. Individuell zugeschnittene Service-Pakete mit Fördermittelberatung, Wartung und Betrieb der Ladeinfrastruktur runden das Angebot ab.

Passende Ökostrom-Tarife ermöglichen allen Nutzergruppen zudem auf Wunsch umweltfreundliches und günstiges Aufladen.

Robert Hienz (CEO E.ON Energie Deutschland) sagt:

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft.“

„Wir wollen mit unseren Lösungen Unternehmen, Kommunen und Privatkunden einen rundum sorglosen Service bieten und dazu beitragen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben.“

Lade-Flatrate sichert Privatkunden sorgenfreies Laden in ganz Deutschland

Für Privatkunden bietet E.ON neben verschiedenen Wallbox-Modellen ab April 2017 eine neue Lade-Flatrate. Diese sorgt dafür, dass Fahrer von Elektrofahrzeugen nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs sorgenfrei laden können: Rund 2.500 Ladestationen in Deutschland stehen den E.ON-Kunden dann zur Verfügung.

So verrät Hienz:

„Dabei soll es aber nicht bleiben“…

„Wir arbeiten mit Nachdruck daran, dieses Netz weiter auszubauen. Elektromobilität wird mit unseren Lösungen einfach, komfortabel und vor allem alltagstauglich werden.“

Daher bietet das Unternehmen die Lade-Flatrate auch Privatnutzern an, die keine Wallbox von E.ON zu Hause haben.

Hienz weiter:

„Nicht jeder hat ein Eigenheim, möchte aber trotzdem auf ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug setzen.“

Nutzer, die nur zu Hause „tanken“ möchten, können die Wallbox auch ohne Lade-Flatrate kaufen und bekommen dafür schon heute einen Bonus auf Stromprodukte von E.ON. Ein maßgeschneiderter Ökostromtarif rundet das Angebot für Privatkunden ab.

Komplettangebot für Unternehmen und Kommunen

Mit vier verschiedenen Modellen bietet E.ON Ladelösungen für alle Anforderungen öffentlicher oder gewerblicher Parkflächen, unter anderem eine innovative Bildschirmladesäule. Sie verfügt über zwei Ladepunkte sowie einen 46-Zoll-Bildschirm, auf dem die Betreiber ihre Botschaften – zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger, Mitarbeiter oder Gäste – aufmerksamkeitsstark präsentieren können.

Hienz ergänzt:

„Auch eine Vermarktung der Fläche ist möglich und trägt so zur Refinanzierung der Ladeinfrastruktur bei.“

 Alle Ladelösungen können mit einem individuell zugeschnittenen Service-Paket kombiniert werden, das auf Wunsch alle Schritte beim Aufbau oder der Modernisierung einer Ladeinfrastruktur abdeckt: von der Vorabberatung zu Produkten und Fördermitteln bis hin zu intelligentem Lastmanagement, Betrieb und Wartung. Einzelne Serviceleistungen können alternativ modular gebucht werden. So garantiert E.ON beispielsweise auch eine Belieferung mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom.

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