Archiv

Tag: Ladestation

[14.09.2017] innogy erhält größte Förderzusage des Bundes für neue Ladesäulen für Elektroautos, so wird der Bau von 1.245 Ladesäulen gefördert.

private Ladestation (die innogyebox) für Elektroautos, die geförderten Ladesäulen werden allerdings größer ausfallen. Bildquelle: innogy

private Ladestation (die innogyebox) für Elektroautos, die geförderten Ladesäulen werden allerdings größer ausfallen. Bildquelle: innogy

Ein guter Tag für Deutschlands Autofahrer und die Elektromobilität: Die innogy SE, Deutschlands führender Ladenetzbetreiber, erhält Fördermittel für den Aufbau von 1245 neuen Ladesäulen (entspricht 2490 Ladepunkten) aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat damit den bisher umfangreichsten Förderantrag bewilligt. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Norbert Barthle überreichte heute in Berlin die Förderzusage an die innogy SE.

Norbert Barthle (Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)) sagte:

„Mit unserem Förderbescheid kann die innogy SE ihr Angebot für die Ladeinfrastruktur um 2490 Ladepunkte weiter ausbauen. Damit trägt die innogy SE dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende technologieoffen voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.“

Hildegard Müller (Vorstand Netz & Infrastruktur der innogy SE) ergänzt:
„Wir freuen uns, dass auch die Politik dieses große Infrastrukturprojekt engagiert vorantreibt. Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. Wir als innogy werden den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderung ist ein starkes Signal und Bestätigung für unsere Pionierleistung.“

In Deutschland betreibt innogy bereits heute 4600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden. Davon sind rund 2200 öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Martin Herrmann (Vorstand Vertrieb der innogy SE) weiter:

„Mit unserem Netz an Ladestationen für Elektroautos sind wir heute schon Marktführer in Deutschland. Mit der Förderung des Bundes für 1245 Ladesäulen werden wir das öffentliche Ladenetz der innogy mehr als verdoppeln. Wir haben unseren Kunden und den Menschen in Deutschland versprochen, die klimafreundliche Elektromobilität voranzutreiben ­– wir halten unser Versprechen.“

Die neuen Ladesäulen werden in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen. Ein Schwerpunkt liegt in den nordrhein-westfälischen Ruhrmetropolen Essen und Mülheim sowie Dorsten. Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 7,8 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Elke Temme (Leiterin Elektromobilität bei innogy):
„Unsere neuen 22 kW-Ladesäulen stehen im öffentlichen Straßenraum, sie können also rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche genutzt werden. Technisch gehen die innogy-Ladesäulen über die im Förderprogramm geforderten Voraussetzungen noch hinaus: Für maximale Transparenz erfolgt die Abrechnung des Ladevorgangs eichrechtkonform. Aktuell ist innogy das einzige Unternehmen, das diese Leistung bietet.“
Darüber hinaus werden alle neuen Ladesäulen in das innovative IT-Backend von innogy eingebunden und somit untereinander vernetzt. Das ermöglicht zentral gesteuerte Servicedienstleistungen und komfortable Abrechnungsmodelle für die Endkunden

innogy ist schon in den vergangenen Jahren beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Vorleistung gegangen. Das Ziel: Ein Elektrofahrzeug sollte immer dann laden können, wenn es ohnehin parkt. Gemeinsam mit mehr als 150 Stadtwerke-Partnern hat das Unternehmen in Deutschland ein großes, zusammenhängendes Ladenetz aufgebaut. Die staatliche Förderung durch das Bundesverkehrsministerium gibt dieser Entwicklung zusätzlichen Schwung.

Via: innogy

 

[24.07.2017] In Berlin hat Porsche mehrere Schnellladestationen installiert, die Ladestationen können Elektroautos mit bis zu 800 Volt aufladen.

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der  Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

In Berlin hat Porsche Mitte Juli 2017 ein neues Porsche-Zentrum eingeweiht, da der Luxus-Autobauer in Zukunft auch Elektroautos anbieten will, wurden auch die passenden Ladestationen installiert.

Besonders interessant sind 2 Schnellladestationen, welche ein E-Auto mit bis zu 800 Volt aufladen können.

Der Strom soll vor Ort möglichst selbst produziert werden, hierfür wurde ein 25 Meter hoher und 5,5 Meter breiter Pylon gebaut. Dieser 88 Tonnen schwere Wegweiser soll mögliche Interessenten schon vom weiten signalisieren, wo man seinen Stromer aufladen kann oder gleich einen neuen PKW kaufen bzw. leasen kann.

Der Pylon dient aber auch der Stromerzeugung, denn auf seiner Oberfläche sind 162 Photovoltaik-Panele (mit insgesamt 8.000 Solarzellen) montiert. Diese sollen pro Jahr bis zu 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

Mit den Säulen will die VW-Tochter zeigen, dass nicht nur das US-Unternehmen Tesla ein Schnellladenetzwerk auf die Beine stellen kann. Wenn man bedenkt, dass zum Volkswagen-Konzern relativ viele Automarken (Seat, Porsche, Audi, Skoda, uvm.) gehören, ist es schon etwas traurig, dass man nicht sein eigenes Stromtankstellen-Netzwerk auf die Beine gestellt hat.

Die Ladesäulen in Berlin sollen zeigen, dass man auch selbst ein Ladelösung für das Thema Elektromobilität anbieten kann. So haben Porsche, VW, Audi, BMW, Ford und Daimler ein Joint Venture für den Aufbau eines Ladenetzes für Elektroautos an viel befahrenen Strecken gegründet.

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Derzeit verwendet Porsche ein Schnellladesysteme mit 400 Volt, dass Elektroauto Porsche Mission E wird über ein 800-Volt Schnellladesystem (350-Kilowatt) verfügen.
So soll es möglich sein, die Batterieeinheit eines Elektroautos in nur 15 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen.

Elektroauto Porsche Mission E wird im Jahr 2019 auf den Markt kommen

Das Elektroauto Porsche Mission E wurde im Jahr 2015 auf der Automesse IAA präsentiert. Der Stromer verfügt über 2 Elektromotoren (1 pro Achse), zusammen leisten sie 440 kW. Dies reicht, um das E-Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Damit die Reichweite nicht zu schnell abnimmt, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt.

Via: Golem / Pressemitteilung von Porsche

[21.07.2017] Wer sich ein Elektroauto kauft, sollte dies auch richtig versichern. Auf einen Punkt sollte man als Stromer-Fahrer besonders achten.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Langsam aber stetig steigen die Anzahl der Neuzulassungen von Elektroautos, von dem ursprünglichen Ziel der eine Million Stromer auf Deutschland Straßen im Jahr 2020 sind wir aber noch sehr weit entfernt.

Allerdings gibt es immer mehr Modelle, die Preise für E-Autos sinken immer weiter und auch die Reichweite wird immer größer. Konnte man vor 10 Jahren mit einem rein elektrisch angetriebenen PKW nur um die 120 Kilometer weit fahren, kann man mit den aktuellen Modellen (Tesla Model 3 und Opel Ampera-e) etwa 350 km mit einer Aufladung fahren.

In Deutschland herrscht die Versicherungspflicht für Autos

In Deutschland muss jeder PKW versichert sein, welcher auf öffentlichen Straßen gefahren wird. Dies ist die Kfz-Haftpflichtversicherung, welche die Schäden begleicht, welche man mit dem Auto verursacht hat.

Freiwillig kann man sein Auto noch Teil- oder Vollkasko versichern, diese Versicherung kommt für die Schäden am Fahrzeug auf.

Wer sich ein neues Auto kauft, sollte in der Regel eine Vollkaskoversicherung abschließen. Denn nur diese kommt bei Schäden am eigenen Fahrzeug auf.  Bei der „Vollkasko“-Versicherung sind so gut wie alle erdenklichen Schäden am eigenen Wagen versichert, die „Teilkasko“ übernimmt dagegen deutlich weniger Schäden.
Wenn das Auto erst einmal ein paar Jahre alt ist, kann man von der Voll- zur Teilkaskoversicherung wechseln.

Dank des Internets kann man seinen PKW mittlerweile schnell und einfach versichern und anmelden, denn während früher noch für die Zulassung eines Fahrzeugs die Versicherungsdoppelkarte benötigt wurde reicht heute die elektronische Versicherungsbestätigung (kurz VB-Nummer oder eVB-Nummer genannt).

Günstige Elektroautos in der Versicherung

Vor dem Kauf eines Elektroautos stellt sich natürlich auch die Frage, welche langfristigen Kosten damit verbunden sind. Je nach Wert und Unfallstatistik können die Beiträge für die Autoversicherung extrem auseinander gehen.
Für jemanden, der nicht zu viel für die Kfz-Versicherung bezahlen möchte, achtet mit Sicherheit auch darauf, welche E-Autos grundsätzlich in der Versicherung günstig sind. Dafür haben wir beliebte Elektro-Modelle durch gerechnet und so den günstigsten Fahrzeugtyp in Erfahrung gebracht.

Die Berechnung der Versicherungskosten erfolgte über das eVB-Portal evbnummer.com. Als Grundlage gehen wir von einem 39 Jahre alten Mann aus, der eine Schadenfreiheitsklasse 20 angesammelt hat. Der Versicherungsschutz soll eine Vollkasko mit 300,- Euro Selbstbeteiligung und eine Teilkasko mit 150,- Euro Selbstbeteiligung beinhalten.
Die durchschnittlichen Jahresbeiträge der 5 günstigsten Tarife sehen entsprechend folgendermaßen aus:
  1. Renault Zoe – 242,48 Euro
  2. BMW i3 – 250,31 Euro
  3. Hyundai Ioniq – 266,85 Euro
  4. Kia Soul EV– 267,89 Euro
  5. Nissan Leaf – 301,61 Euro
  6. Tesla Model S – 828,64 Euro

Es ist nicht unbedingt eine Überraschung, dass die Kfz-Versicherung für den Tesla wesentlich teurer ist. Denn mit einem Fahrzeugpreis von etwa 78.000,- Euro ist der Tesla auch mehr als doppelt so teuer wie die anderen Elektrofahrzeuge.

Wichtige Punkte zur Batterieeinheit von Elektroautos

Da die Batterieeinheit in der Regel zu dem teuersten Teil bei einem Elektroauto gehört, sollte diese auf jeden Fall mitversichert sein. Vor allem sollte man darauf achten achten, dass Bedienfehler mit eingeschlossen sind.
Wer den Energiespeicher für den Stromer mietet, sollte sich vorher schriftlich geben lassen, wie und ob man die Batterie versichern muss.

Aber auch die Abschleppkosten sollten von der Versicherung mit abgedeckt werden, denn ein Elektroauto darf nicht einfach so abgeschleppt werden, weil ansonsten die Batterieeinheit beschädigt werden könnte, weil sie durch die sich bewegenden Reifen weiter aufgeladen wird. Daher sollte das E-Auto auf einer Ladefläche transportiert werden.

 

[13.06.2017] Continental hat mit AllCharge eine Lösung für das Hauptproblem der Fahrer von Elektroautos präsentiert, denn mit dem Ladesystem AllCharge kann man jede Ladetechnik für seinen Stromer nutzen.

Das bidirektionale AllCharge System eröffnet völlig neue Nutzungsmöglichkeiten für die große in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energiemenge, beispielsweise am Campingplatz. © Continental

Das bidirektionale AllCharge System eröffnet völlig neue Nutzungsmöglichkeiten für die große in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energiemenge, beispielsweise am Campingplatz. © Continental

Wer bisher mit dem Elektroauto unterwegs war, musste sich am besten vorher darüber informieren, wo welche Ladestation steht. Denn ansonsten konnte der Ladevorgang daran scheitern, dass das E-Auto nicht an der vorgefundenen Stromtankstelle aufgeladen werden kann, weil ein ganz anderes Ladesystem genutzt wird.

Mit dem „Universal-Ladegerät“ von Continental könnte das Ladechaos ein Ende haben, denn die innovative Ladetechnik macht den elektrischen Antriebsstrang zum „Universal-Ladegerät“ für das kabelgebundene Laden an Ladestationen unterschiedlichster Technik.

Dabei ist es egal, ob die Lademöglichkeit AC-einphasig, AC-dreiphasig oder DC-Schnelladen unterstützt, denn mit AllCharge kann das Fahrzeug stets die maximale Ladeleistung der Säule bis zu 800 V und bis 350 kW nutzen.
Gleichzeitig wird auch das bidirektionale Laden unterstützt, so entstehen völlig neue Nutzungsmöglichkeiten für die große in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energiemenge.

Continental präsentiert zur Continental Tech Show im Juni und zur IAA 2017 im September einen Weg aus der uneinheitlichen Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Der Grundgedanke ist verblüffend einfach: Anstelle zusätzliche Ladetechnik für die unterschiedlichen Arten von Ladestationen ins Auto zu packen, macht Continental den elektrischen Antriebsstrang selbst zum „Ladegerät“. Dabei wird aus den Komponenten (Elektromotor und Inverter: Wandler, der zwischen Gleich- und Wechselstrom hin und her wandelt) eines konventionellen elektrischen Antriebs ein komplettes Ladesystem – das sogenannte „AllCharge“-Ladesystem. Alle dafür notwendigen Fähigkeiten besitzen die beteiligten Komponenten bereits, denn auch innerhalb des elektrischen Antriebsstrangs wird ständig zwischen Gleich- und Wechselstrom verschiedener Spannungslagen hin und her gewandelt. Diese Eigenschaft nutzt Continental nun, um damit die Anforderungen unterschiedlicher Ladetechniken im Fahrzeug abzudecken.

So kann der Fahrer nicht nur an jeder im Moment im Einsatz befindlichen Ladestation vorfahren und mit bis zu 800 V und bis zu 350 kW Ladeleistung „tanken“ – er hat bei Bedarf im Fahrzeug 230 V Wechselstrom zur Verfügung. Mit seiner Vehicle-2-Device Technologie kann das AllCharge-System mobile elektrische Geräte (z.B. Laptop, Kühlschrank oder Bohrmaschine) aus der Fahrzeugbatterie mit Strom versorgen.

Dr. Oliver Maiwald (Leiter Technology & Innovation Division Powertrain bei Continental) sagt:

„Heute steht der Fahrer eines Elektroautos oft vor der falschen Ladesäule und kann nicht so schnell laden, wie er möchte“…

„Mit dem AllCharge-Antrieb von Continental muss sich der Fahrer um die Ladetechnik keine Gedanken mehr machen. Sein Fahrzeug ist auf alles vorbereitet, von einphasigem über das dreiphasige AC-Laden bis zum schnellen DC-Laden. „Der größte Vorteil des Systems macht sich bei urbanen AC-Ladestationen bemerkbar, hier ist ein bis zu 12-mal schnelleres Laden als heute möglich“, ergänzt Maiwald.

AllCharge System – der „Universalschlüssel“ für jede Form des kabelgebundenen Ladens

Heute ist das Nachladen einer Fahrzeugbatterie noch nicht so praktikabel, wie man sich das im Alltag wünschen würde: Entweder kann die Ladestation nur langsames, einphasiges Wechselstromladen (AC-Laden) oder die Ladestation bietet vielleicht schnelles DC-Laden (Gleichstromladen) – aber das Fahrzeug hat nicht die entsprechende Technologie zum DC-Laden. Der Ausbau der Infrastruktur steht dabei vor einem Dilemma: Die kostengünstigen und deshalb am weitesten verbreiteten ein- und drei-phasigen AC-Ladestationen bedeuten eine verhältnismäßig lange Ladezeit. Ungeeignet für lange Reisen. Die leistungsfähigen DC-Ladestationen sind wegen der teuren Gleichstromtechnik immer noch sehr selten. Zudem können viele Elektroautos noch nicht mit hoher DC-Spannung laden.

Dr. Martin Brüll (verantwortlicher Experte für das neue Ladesystem bei Continental):

„Bisher fehlt so eine Art Universalschlüssel für das Laden, der für jede beliebige Säule passt.“

„Diesen Schlüssel gibt es jetzt in Form des AllCharge-Ladesystems.“

Dabei setzt Continental auf seine serienerprobte Kompetenz und Technik, denn das innovative System ist ein weiter entwickelter elektrischer Antrieb, bei dem Elektromotor und Inverter (Wandler, der zwischen Gleich- und Wechselstrom hin und her wandelt) für die Zusatzaufgabe des Ladens ertüchtigt wurden. Als einzige Zusatzkomponente gehört zu diesem System ein DC/DC-Wandler, der stets eine optimale Spannung zur Batterie hin regelt.

Bis zu 150 km Reichweite in 5 Minuten Ladezeit

Von einem einzigen Kabelanschluss am Fahrzeug aus führen zwei Strompfade zur Batterie: Entweder fließt Wechselstrom von der Ladesäule durch den Elektromotor zum Inverter, wo er in Gleichstrom gewandelt wird, der weiter zur Batterie fließt; oder Gleichstrom von der Ladesäule fließt direkt durch den DC/DC-Wandler zur Batterie. Egal, welche Ladetechnik angezapft wird, kann das AllCharge-System bis zu 800 V Spannung und Leistungen von derzeit 150 kW und perspektivisch bis zu 350 kW für Premiumanwendungen annehmen.

Dr. Brüll sagt:

„350 kW DC-Ladeleistung bringen immerhin rund 150 km Reichweite in 5 Minuten Ladezeit.“

…„Das zeigt, was mit unserem Ladesystem zukünftig möglich ist. Egal, wie schnell sich die Infrastruktur künftig entwickelt, ein Fahrzeug mit AllCharge-Ladetechnik wird stets das Beste aus der Ladesäule herausholen.“

Auf der Continental Tech Show und der IAA 2017 wird das AllCharge-Ladesystem erstmals live demonstriert.

[20.05.2017]

Heute findet die Formel E in Paris statt, die FIA Formel E will die verwendeten Ladestationen für Elektroautos als Spende dauerhaft in der Stadt der Liebe lassen.

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Symbolbild. Hier sieht man einen Teil des Renngeschehens in Berlin. Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Für die Elektroautos, welche bei der Fia Formel E eingesetzt werden, mussten im Vorfeld neue Ladestationen in Paris installiert werden. Die Organisatoren der Formel E haben sich dazu entschlossen, der Stadt Paris die eingesetzten Schnellladestationen zu schenken.

An diesem Samstag ist das sechstes Rennen der Saison der FIA Formel-E-Meisterschaft 2016/17, hierbei handelt es sich um eine elektrische Straßenrennen-Serie.

Nach der zweiten Auflage der Veranstaltung rund um den architektonischen Komplex von Les Invalides spendet die Formel E einen emissionsfreien Glyceringenerator, um die Ladeinfrastruktur zu verbessern und ein dauerhaftes Erbe für die Stadt Paris zu hinterlassen.

Mit der FIA Formel-E-Meisterschaft auf den Straßen der französischen Hauptstadt will die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo das Bewusstsein der Öffentlichkeit für nachhaltige Transportmittel erhöhen und die Automobilhersteller motivieren, weiter in Elektromobilität und alternative Energielösungen zu investieren.

Dies steht im Einklang mit der Vision von Alejandro Agag, Gründer & CEO der Formel E, der den Umstieg auf Elektroautos für die Verbraucher sinnvoll machen will – effizienter und kostengünstiger.

Das ursprüngliche Konzept wurde von FIA-Präsident Jean Todt initiiert, um das Potenzial zu demonstrieren, die Entwicklung nachhaltiger Technologien voranzutreiben und eine Plattform zu werden, um die globale Aufnahme von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und zur Bekämpfung des Klimawandels und der innerstädtischen Luftverschmutzung beizutragen.

Formel E und die Veranstalter haben beschlossen, einen null-emissions-Glycerin-Generator für Paris zu spenden, nachdem die karierte Flagge am Samstag fällt.

Die Generatoren basieren auf Dieselmotoren aus Standardproduktion, die mit der patentierten Technologie von Aquafuel angepasst wurden, um mit Glycerin zu laufen. Der Brennstoff selbst ist ein Nebenprodukt des Biodiesel-Herstellungsprozesses – und so sauber, dass man ihn trinken kann!

Das Gerät kann als fest installierter Generator verwendet werden, um Strom und Heizung an bestehende Gebäude zu liefern – oder als mobiler Generator zur Stromversorgung bei Veranstaltungen oder zur Stromversorgung von Elektrofahrzeug-Ladestationen.

Der Generator wird vollständig automatisiert und kann mit dem französischen Stromnetz synchronisiert werden, um Überschüsse aus der Energieproduktion weiterzugeben. Das Gerät wird maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Paris gefertigt und im August 2017 geliefert werden.

Berlin beherbergt die siebte und achte Runde der Saison 2016/17 der FIA Formel-E-Meisterschaft am 10. und 11. Juni.

Via: FIA Formel E

[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

[13.05.2017]

Ab sofort kann man sein Elektroauto auch bei der Santander Bank aufladen, denn das Kreditinstitut installiert bei seinen Filialen Ladestationen.

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto BMW i3 der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

Die Santander Consumer Bank AG eröffnete vor der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach die erste eigene Ladestation für Elektroautos und setzt so ein Zeichen für die Elektromobilität. Bis zu zehn weitere Ladesäulen sind bundesweit an Filialstandorten geplant.

Die Stromtankstellen sollen alle Fahrer von Elektroautos nutzen können, die Ladestationen werden in Kooperation mit innogy (Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE) installiert und betrieben.
So nutzt die Bank zum Beispiel selbst das Elektroauto BMW i3Elektroauto BMW i3.

Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners enthüllte Ulrich Leuschner (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG) die innovative Schnellladesäule feierlich und betonte:

„Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenspolitik. Deshalb liegt uns die Förderung der Elektromobilität am Herzen und wir unterstützen nun auch aktiv den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.“

Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität bei Santander) ergänzt:

„Schon seit einiger Zeit bieten wir unseren Kunden über das eFinance-Programm Unterstützung bei der Finanzierung von Elektrofahrzeugen an. Diese Technologie wird mit fortschreitenden Innovationen einen immer höheren Stellenwert im Kfz-Markt einnehmen.“

Doch die Sorge, unterwegs nicht aufladen zu können, schreckt immer noch viele vom Kauf eines E-Fahrzeugs ab. innogy treibt daher als Ladenetzbetreiber den Ausbau der Infrastruktur voran und freut sich über die Unterstützung von Santander.

Dr. Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) über das Geldhaus:

„Das Engagement von Unternehmen wie Santander ist vorbildlich und richtungsweisend. Ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden Angebot an Ladepunkten.“

Das Beispiel von Santander zeige deutlich, wie Unternehmen diesen Ausbau fördern und ihren Kunden dabei einen attraktiven Mehrwert bieten könnten.

Die Säulen von Santander bieten ausschließlich Ökostrom und Anschlüsse für alle Autos auf dem deutschen Markt. Davon profitierte auch Reinhard Zirpel, Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, der mit seinem Elektroauto zum Termin gekommen war und die Gelegenheit gleich nutzte, um das Auto aufzuladen.

Reinhard Zirpel (Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) über die Initiative und die steigende Relevanz von E-Mobilität in Deutschland:

„Wir stellen hier eine Trendwende fest.
[…]
Alle Automobilhersteller bekennen sich inzwischen zur E-Mobilität, weil sie langfristig fossile Brennstoffe ablösen wird.“

Die Kfz-Hersteller begrüßten die Anstrengungen von Santander und innogy, einen Beitrag zum Ausbau des Versorgungsnetzes zu leisten, lobte auch Zirpel die Initiative.

Das Projekt finanziert die Bank komplett aus eigenen Mitteln, ohne dafür das Förderprogramm der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen.

Via: Pressemitteilung der Santander Consumer Bank AG

Das Elektroauto wird bald zum Megatrend der Automobilbranche, dies beabsichtigt zu mindestens die Bundesregierung. Bis zum Jahre 2020 sollen sich schätzungsweise bis zu einer Millionen Elektro- und Plug-In Hybridfahrzeuge auf den deutschen Straßen bewegen. Doch was gibt es zu beachten beim Kauf eines Elekroautos? Wie sieht es vor allem mit der Versicherung aus? Lohnt sich eher ein Schutzbrief als Automobilclub Alternative oder soll es doch die umfangreiche Mitgliedschaft in einem Automobilclub sein? Mit diesen Fragen haben wir uns für Sie beschäftigt.

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

Eine Millionen Elektro-Autos bis 2020

Im Jahr 2016 waren 25.502 Elektroautos und 130.365 Hybridmodelle gemeldet. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, fehlen also noch fast 850.000 Autos. Eine ziemlich ambitionierte Zielvorgabe also. Als das größte Problem der Elektromobilität wird die geringe Reichweite von ca. 100 Kilometern angeführt. Allerdings ist statistisch bewiesen, dass die meisten deutschen Autofahrer nicht mal 20 Kilometer pro Tag mit dem Auto hinter sich bringen. Außerdem sind in Deutschland zu wenige Ladestationen vorhanden. Vor allem in ländlichen Gebieten lässt die Infrastruktur erheblich zu wünschen übrig. Daher zögern die meisten Bürger ihren Kauf noch weiter hinaus. Zwar sind die Preise für Elektro-Autos auf Grund der teuren Akkus und dem Leichtbau der Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Varianten relativ hoch. Allerdings kann mit der Inanspruchnahme der Kaufprämie der Bundesregierung sowie weiteren Vergünstigungen bei der Kfz-Steuer und Versicherungen einiges an Geld gespart werden.

Die Vorteile von Elektro- und Hybridautos im Überblick:

  • Es wird kein Schadstoff ausgestoßen in die Umwelt
  • Geringe Lärmverursachung durch einen leisen Motor
  • Geringe Betriebskosten
  • Günstige Elektroauto-Versicherung
  • Staatliche Förderung und Zuschüsse

Die Nachteile im Vergleich zu Benziner oder Diesel-Fahrzeugen:

  • Für Menschen in Mietwohnungen ist die Versorgung mit Ladestationen schwierig
  • Wenn keine Schnellladeoption vorhanden ist, dauert der Ladevorgang zum Teil mehr als 8 Stunden
  • Relativ hohe Anschaffungskosten

Eine Elektroauto-Versicherung

Wie bei anderen Autotypen sind die Typ- und Regionalklassen für die Kfz-Versicherungsbeiträge von Elektro-Autos entscheidend. Die Versicherungsbeiträge resultieren aus der Schadensbilanz der jeweiligen Automodelle. Bei Modellen, die eine hohe Unfallrate aufweist, entstehen dementsprechend hohe Versicherungsbeiträge.

Die Typklassen und Regionalklassen werden wiederum unterschieden bei der Art der Versicherung und richten sich danach, ob es sich um eine Kfz-Versicherung, Kfz-Teilkasko oder Vollkasko handelt. Momentan sind noch wenige Erfahrungswerte vorhanden bei den Elektro-Autos auf Grund der geringen Anzahl. Allerdings sind die Besitzer von Elektro-Fahrzeugen für gemütliches Fahren bekannt.

Dementsprechend fallen die Versicherungsbeiträge eher gering aus. Wegen spezieller Rabatten sind die E-Autos in der Versicherung meistens günstiger als Autos mit herkömmlichem Antrieb. Diese Einsparungen sollten sie vor der Entscheidung eines Fahrzeugkaufs mit einberechnen.

Unsere Seite auf Google+ Google