[28.07.2017] In München würde das Elektroauto Sono Motors Sion präsentiert, die Reichweite liegt bei 250 Kilometer und Solarzellen sorgen für Extrakilometer.

Elektroauto Sion kostet nur 16000 Euro und lädt sich selbst per Solarzellen auf. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sion kostet nur 16000 Euro und lädt sich selbst per Solarzellen auf. Bildquelle: Sono Motors

Nach dem das Münchener Start-Up vor einigen Monaten angekündigt hatte, dass man ein Elektroauto auf den Markt bringen will, hat das Unternehmen gestern einen neuen Meilenstein erreicht: Denn das Elektroauto Sono Motors Sion Extender wurde der Öffentlichkeit präsentiert, als nächstes folgt eine Städte-Tour, bei der man mit dem Stromer eine Testfahrt unternehmen kann.

Im Vorfeld gab es die Information, dass es nicht wie ursprünglich angekündigt die Version Urban (12.000 Euro) und Extender (16.000 €) geben wird, sondern das nur der Extender entwickelt werden wird.

Das Elektroauto Sion von Sono Motors kann beim Camping auch als Stromgenerator dienen. Bildquelle: Sono Motors

Das Elektroauto Sion von Sono Motors kann beim Camping auch als Stromgenerator dienen. Bildquelle: Sono Motors

Die Nachfrage des Urban war aufgrund der geringeren Reichweite viel kleiner, während sehr viele Unterstützer den Extender wollten. Da der Entwicklungsprozess komplex, kostenintensiv und zeitaufwendig ist, haben sich die Macher entschieden, sich vorerst nur eine Version zu entwickeln.

So soll der erste Sion bis zum Jahr 2019 auf den Markt kommen und Sono Motors will nun seine Energie und Fokus auf genau das Modell zu legen, welches die meisten Interessenten hat: Dies ist nach dem jetzigen Stand das Elektroauto Sono Motors Sion Extender, welches über eine Reichweite von 250 km verfügen wird und 16.000€ kosten soll.

Elektroauto Sono Motors Sion wird der Öffentlichkeit präsentiert

 

Im Rahmen eines Release Events stellte das Münchner Start-Up Sono Motors am Donnerstag in München sein Solarauto Sion vor. Es wurden 700 Gäste aus Politik, Industrie und Presse eingeladen

Der Sion verfügt über eine Reichweite von 250km und kostet ohne Batterie 16.000EUR. Die Batterie kann entweder zu einem einmaligen Kaufpreis von unter 4.000EUR, oder zu einer monatlichen Rate erworben werden. Durch den vergleichsweise niedrigen Preis soll das Auto die Elektromobilität alltagstauglich machen. Durch seine besonderen Eigenschaften, eignet sich der Sion besonders für Familien und Pendler.

Zu den Highlights gehört zweifelsohne die Selbstladefunktion namens viSono (von „Vision“), denn auf dem Elektroauto sind Solarzellen montiert, welche pro Tag Strom für bis zu 30 Kilometer Reichweite in die Batterie einspeisen können.
Natürlich muss der PKW dafür in der Sonne stehen, wie viel Kilometer man in Deutschland mit relativ vielen Regentagen pro Tag erhält, müssen spätere Praxistests zeigen.

Ein weiterer Vorteil ist das bidirektionale Ladesystem, mit diesem kann man das Elektroauto nicht nur aufladen, sondern den Strom auch wieder leicht entnehmen. So verfügt der fahrende Energiepeicher über ein Output von 6,6 kW.

Sono Motors sieht die Zukunft des Verkehrs im Sharing Bereich. Der Sion wird daher mit drei verschiedenen Mobilitätsdiensten ab Werk ausgestattet sein: powerSharing, carSharing und rideSharing.

Über eine Smartphone-App können damit Mitfahrgelegenheiten und Strom zur Weitergabe angeboten werden. Außerdem soll es möglich sein, den Sion für bestimmte Zeiträume komplett zu vermieten.

Nach dem Release Event will Sono Motors eine Probefahrten Tour durch ganz Europa starten. Somit sollen Kunden die Möglichkeit haben, den Sion Probe zu fahren.
Die Anmeldungen für die Probefahrten sind bis zum 6. August noch exklusiv für die Crowdfunder reserviert. Ab dem 6. August wird der Kalender dann für alle anderen zugänglich gemacht werden

In 12 Städten und 6 Ländern werden demnach Events stattfinden, bei denen die Interessenten den Sion testfahren und die Technologie hinter dem Fahrzeug erfahren können. Der Startschuss fällt am 18. August in München, danach folgen: Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, Brüssel, Paris, Amsterdam, Hamburg, Berlin, Wien und Zürich.

Weitere Infos und Termine findet man auf der Seite von Sono Motors: Test Drive

[26.07.2017] Was das Elektroauto angeht, gibt es viele Vorurteile. So denken viele Menschen, rein elektrisch angetriebene PKW sind Kleinwagen mit wenig Raumangebot.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, gibt es leider noch viele Vorurteile. So denken viele Menschen noch immer, dass Elektroautos klein, teuer und langweilig sind sie über eine geringe Reichweite verfügen und gleichzeitig nur wenige Platz und Komfort bieten.

Ein weiteres Argument lautet:

„Ich würde mir ja vielleicht ein Elektroauto kaufen, aber die Auswahl ist viel zu klein!“

Allerdings ist dieses Argument längst überholt und so gut wie jeder Autohersteller bietet mindestens ein Elektroauto an, bzw. hat die Einführung eines rein elektrischen Autos angekündigt, so gibt es derzeit unter anderem folgende Elektroautos aus dem Markt:

Inzwischen zählt die Nationale Plattform Elektromobilität, die die umweltverträgliche Antriebstechnik in Deutschland vorantreibt, mehr als 50 Modelle in allen Klassen: vom City-Flitzer bis zum Sportwagen, vom kompakten Van bis zum großen SUV. Mitgerechnet werden hier zwar auch Plug-In Hybridautos, bei denen ein herkömmlicher Verbrenner den Elektromotor unterstützt. Aber auch reine, zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Modelle gibt es mittlerweile reichlich – und es kommen immer weitere hinzu.

Ein Beispiel für die Vielfalt im Angebotsprogramm liefert Nissan. Der japanische Automobilhersteller ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität: 2010 führte das Unternehmen mit dem Leaf das erste in Großserie produzierte – und bis heute meistverkaufte – Elektroauto der Welt ein. Deutlich über 270.000 Einheiten der kompakten Familienlimousine hat Nissan bisher abgesetzt.

In Deutschland bietet Nissan den stromernden Pionier in zwei Varianten an: mit einer 24-kWh-Batterie für knapp 200 Kilometer Reichweite pro Batterieladung und mit noch leistungsstärkerem 30-kWh-Akku, der den Aktionsradius des Leaf auf bis zu 250 Kilometer erhöht. Mit fünf Türen, fünf Sitzplätzen und 370 Litern Kofferraumvolumen ist der Leaf für alle Aufgaben des Autofahrer- und Familienalltags bestens gerüstet. Aufladen lässt er sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose oder ab dem mittleren Ausstattungsniveau Acenta serienmäßig auch an CHAdeMO-Schnellladesäulen; für die Basisversion Visia ist die Schnellladefunktion optional erhältlich.

Weitere Highlights des Ausstattungsprogramms sind das Navigations- und Telematik-System NissanConnect, ein Solar-Spoiler am Heck, der extra Strom für Radio, Klimaanlage und Heizung erzeugt, ein Bose Soundsystem und der Intelligente Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht. Die Preise beginnen bei 23.365 Euro zuzüglich Batteriemiete und abzüglich des staatlichen Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, den Nissan auf insgesamt 5.000 Euro aufstockt.

Noch mehr Platz bietet der Nissan e-NV200, der den Elektroantrieb des Leaf mit den Lastesel-Talenten des Stadtlieferwagens NV200 verbindet. Handwerker, Kurierdienste und andere Gewerbetreibende kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Großfamilien, die den e-NV200 in der Pkw-Variante Evalia ordern können.

Mit fünf oder sieben Sitzplätzen, zwei seitlichen Schiebetüren, einer großen Heckklappe und einer umfangreichen Komfortausstattung liest der Evalia nicht nur umweltbewussten Familienvätern jeden Wunsch von den Lippen ab. Als Evalia ist der e-NV200 inklusive 5.250 Euro Elektrobonus ab 26.455,86 Euro plus Batteriemiete zu haben, die Preise für die Nutzfahrzeugversion beginnen bei 19.385,38 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Batteriemiete.

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2- und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

(Via: Pressemitteilung von Nissan)

[25.07.2017] Beim Thema Elektromobilität gibt es viele Vorurteile, dabei ist ein Elektroauto günstiger als ein Diesel und kostet auch in der Werkstatt weniger.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Elektroautos haben noch immer den Ruf, dass sie teuer sind, eine geringe Reichweite haben, überhaupt keinen Spaß machen und die Auswahl an Modellen gering ist: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung.

Nun will der Autohersteller Nissan dazu beitragen, dass die Vorurteile durch Fakten ersetzt werden. Denn Elektroautos sind vor allem eines: Die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle.

Eines der typischen Vorurteile in Bezug auf Elektroautos lautet, dass diese teurer als PKW mit einem Verbrennungsmotor seien. In der Vergangenheit und noch wahrscheinlich bis zum Jahr 2020 ist ist es leider so, dass die Kaufsumme für Elektroauto teurer als ein vergleichbarer Verbrenner ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Batterieeinheit derzeit noch das teuerste Bauteil im Stromer ist.
Allerdings werden die Energiespeicher immer günstiger, so musste man vor 10 Jahren bei Lithium-Ionen Akkuzellen pro Kilowattstunde noch über 250 Euro bezahlen, ab 2020 könnte der Preis auf unter 100 Euro fallen.

So kostet das Elektroauto Nissan Leaf 29.265 Euro (inklusive 24-kWh-Batterie in der Grundausstattung Visia), allerdings kann man eine Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro beantragen, Nissan stockt den auf 5.000 Euro auf. So sinkt der Kaufpreis für den Leaf auf 24.265 Euro.

Der Kaufpreis sinkt noch weiter, wenn man die Batterie mietet: Der monatliche Preis für den Energiespeicher richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und den Kilometern, welche man fahren will. Der Preis für die Batteriemiete beginnt bei 79 Euro pro Monat.
So sinkt der Einstiegspreis für den Nissan Leaf auf 18.365 Euro (+ 79 Euro pro Monat).
Ein vergleichbarer Nissan Pulsar mit 1,5-Liter-Diesel und 81 kW/110 PS kostet in der Visia-Ausstattung ab 19.990 Euro, bei manch anderen Marken gibt es Kompaktmodelle mit ähnlich starken Dieselmotoren gar nicht erst unter 20.000 Euro.

Das Sparen mit dem Elektroauto geht also nicht erst beim „Tanken“ los. Dort aber fällt die Rechnung naturgemäß besonders günstig aus. Pro 100 Kilometer belaufen sich die Stromkosten beim Nissan Leaf auf lediglich 3,84 Euro (Normverbrauch 15 kWh/100 km, Stromkosten 25 ct/kWh) – kein Diesel oder Benziner kann da auch nur annähernd mithalten.

Wer dann noch regelmäßig den Nissan Partner ansteuert und an der dortigen Ladestation „auftankt“, zahlt gar nichts: Nissan bietet unter dem Motto „Freistrom für alle“ bei allen teilnehmenden Händlern deutschlandweit kostenloses Aufladen an – unabhängig vom Fabrikat des Fahrzeugs. Hinzu kommen zahlreiche weitere Lademöglichkeiten im ganzen Stadtgebiet.

Noch ein Kostenfaktor fällt bei Elektroautos weg: Bei einer Erstzulassung bis Ende 2020 profitiert der Kunde von einer fünfjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer. Und auch kostspielige Ölwechsel sind kein Thema. Weil Elektroautos keinen Verbrennungsmotor und kein herkömmliches Getriebe haben und daher mit einer deutlich geringeren Anzahl an beweglichen Teilen auskommen, sind auch die Wartungskosten viel niedriger – beim Leaf sind es im Schnitt nur 127 Euro pro Jahr. Das sind übrigens auch Argumente, die gewerbliche Kunden für E-Fahrzeuge wie den Stadtlieferwagen e-NV200 begeistern. Nissan hat ausgerechnet, dass die Servicekosten für den Kleintransporter um 40 Prozent unter dem Niveau von herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liegen.

Weil die Antriebstechnik von Elektroautos im Grunde also einfacher ist als die von konventionell angetriebenen Fahrzeugen, dürften auch keine Sorgen um die Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der Stromer bestehen – zumal Nissan die üblichen Herstellergarantien gewährt: Für den e-NV200 gilt die Nissan Nutzfahrzeuggarantie über fünf Jahre und 100.000 Kilometer, auf den Leaf werden drei Jahre Herstellergarantie sowie fünf Jahre auf elektroauto-spezifische Bauteile geboten. Der Leaf mit stärkerem 30-kWh-Akku verfügt sogar über einen auf acht Jahre und 160.000 Kilometer erweiterten Batterieschutz, der Funktionsfähigkeit und eine Mindestladekapazität in diesem Zeitraum garantiert. Damit ist der Kunde auch vor unliebsamen und überraschenden Kosten geschützt.

So geht es weiter in der Artikelreihe:

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl (26. Juli)
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2– und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

Via: Pressemitteilung von Nissan

[24.07.2017] In Berlin hat Porsche mehrere Schnellladestationen installiert, die Ladestationen können Elektroautos mit bis zu 800 Volt aufladen.

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der  Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

In Berlin hat Porsche Mitte Juli 2017 ein neues Porsche-Zentrum eingeweiht, da der Luxus-Autobauer in Zukunft auch Elektroautos anbieten will, wurden auch die passenden Ladestationen installiert.

Besonders interessant sind 2 Schnellladestationen, welche ein E-Auto mit bis zu 800 Volt aufladen können.

Der Strom soll vor Ort möglichst selbst produziert werden, hierfür wurde ein 25 Meter hoher und 5,5 Meter breiter Pylon gebaut. Dieser 88 Tonnen schwere Wegweiser soll mögliche Interessenten schon vom weiten signalisieren, wo man seinen Stromer aufladen kann oder gleich einen neuen PKW kaufen bzw. leasen kann.

Der Pylon dient aber auch der Stromerzeugung, denn auf seiner Oberfläche sind 162 Photovoltaik-Panele (mit insgesamt 8.000 Solarzellen) montiert. Diese sollen pro Jahr bis zu 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

Mit den Säulen will die VW-Tochter zeigen, dass nicht nur das US-Unternehmen Tesla ein Schnellladenetzwerk auf die Beine stellen kann. Wenn man bedenkt, dass zum Volkswagen-Konzern relativ viele Automarken (Seat, Porsche, Audi, Skoda, uvm.) gehören, ist es schon etwas traurig, dass man nicht sein eigenes Stromtankstellen-Netzwerk auf die Beine gestellt hat.

Die Ladesäulen in Berlin sollen zeigen, dass man auch selbst ein Ladelösung für das Thema Elektromobilität anbieten kann. So haben Porsche, VW, Audi, BMW, Ford und Daimler ein Joint Venture für den Aufbau eines Ladenetzes für Elektroautos an viel befahrenen Strecken gegründet.

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Derzeit verwendet Porsche ein Schnellladesysteme mit 400 Volt, dass Elektroauto Porsche Mission E wird über ein 800-Volt Schnellladesystem (350-Kilowatt) verfügen.
So soll es möglich sein, die Batterieeinheit eines Elektroautos in nur 15 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen.

Elektroauto Porsche Mission E wird im Jahr 2019 auf den Markt kommen

Das Elektroauto Porsche Mission E wurde im Jahr 2015 auf der Automesse IAA präsentiert. Der Stromer verfügt über 2 Elektromotoren (1 pro Achse), zusammen leisten sie 440 kW. Dies reicht, um das E-Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Damit die Reichweite nicht zu schnell abnimmt, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt.

Via: Golem / Pressemitteilung von Porsche

[23.07.2017] Tesla bietet beim Kauf eines Elektroautos nicht mehr die dauerhafte Nutzung der Supercharger kostenlos an, jetzt gibt es einen Kostenrechner online.

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

Bis Anfang 2017 hatte man beim Kauf eines Elektroautos von Tesla die Möglichkeit der dauerhaften kostenlosen Nutzung der Supercharger genannten Schnellladestation mit erworben, inzwischen erhält man so gut wie keine Strom-Flatrate mehr.

Die erste Frist war Anfang Januar 2017, dann wurde die Frist bis Mitte 2017 verlängert und nun steht fest, dass die dauerhafte Nutzung der Schnellladestationen spätestens Ende 2017 vorbei sein wird.

Bisher erhält man die Flatrate für die Supercharger-Nutzung noch, wenn man das Elektroauto Tesla Model S oder Model X im Rahmen des Weiterempfehlungsprogrammes von Tesla kauft. Allerdings wird man auch über das Empfehlungsprogramm ab Ende 2017 die Supercharger nicht mehr unbegrenzt kostenlos nutzen können.

So erhalten schon jetzt die Neukäufer ein Strom-Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr,  dies reicht je nach Batteriegröße für 4 bis 7 Ladungen am Supercharger bzw. etwa 1.600 Kilometer.

Wer den Freistrom verbraucht hat, muss dann für die weitere Nutzung zahlen. Ob nach Kilowattstunden oder nach der Ladedauer abgerechnet wird, wird sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von Land zu Land unterscheiden.

Der Kostenrechner zeigt einem, wie viel Benzin man mit einem Elektroauto einspart

Der Rechner zeigt nur Näherungswerte, da sich die Stromkosten von Region zu Region unterscheiden werden.

Die Nutzung des Gebührenrechners ist sehr einfach, zuerst wählt man aus, ob man ein Model S oder Model X fährt, anschließend die gefahrenen Kilometer (bzw. die km, welche man fahren will).

Über die Kosten schreibt Tesla:

Die Ladegebühren sind Näherungswerte. Geschätzte Ladekosten beinhalten voraussichtliche Supercharger-Gebühren von 0.24 pro kWh. Benzinkosten auf Basis von 8.2 l auf 100 km und 1.26/l berechnet. Die Kosten können abhängig von Fahrzeugstandort, -konfiguration, Batteriealterung und -zustand, Fahrstil und Einsatz, Umgebungs- und Witterungsbedingungen variieren.

Da auch ein Unternehmen wie Tesla Gewinn orientiert arbeitet, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig wurde. Gleichzeitig gab es immer mehr Menschen, welche ihr Elektroauto so gut wie immer an einem Supercharger aufgeladen haben. Dabei sind diese nur dafür gedacht, dass man auf einer Reise möglichst schnell die Fahrt wieder aufnehmen kann.

Hier geht es zu dem Kostenrechner: Tesla Supercharger

[21.07.2017] Wer sich ein Elektroauto kauft, sollte dies auch richtig versichern. Auf einen Punkt sollte man als Stromer-Fahrer besonders achten.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Langsam aber stetig steigen die Anzahl der Neuzulassungen von Elektroautos, von dem ursprünglichen Ziel der eine Million Stromer auf Deutschland Straßen im Jahr 2020 sind wir aber noch sehr weit entfernt.

Allerdings gibt es immer mehr Modelle, die Preise für E-Autos sinken immer weiter und auch die Reichweite wird immer größer. Konnte man vor 10 Jahren mit einem rein elektrisch angetriebenen PKW nur um die 120 Kilometer weit fahren, kann man mit den aktuellen Modellen (Tesla Model 3 und Opel Ampera-e) etwa 350 km mit einer Aufladung fahren.

In Deutschland herrscht die Versicherungspflicht für Autos

In Deutschland muss jeder PKW versichert sein, welcher auf öffentlichen Straßen gefahren wird. Dies ist die Kfz-Haftpflichtversicherung, welche die Schäden begleicht, welche man mit dem Auto verursacht hat.

Freiwillig kann man sein Auto noch Teil- oder Vollkasko versichern, diese Versicherung kommt für die Schäden am Fahrzeug auf.

Wer sich ein neues Auto kauft, sollte in der Regel eine Vollkaskoversicherung abschließen. Denn nur diese kommt bei Schäden am eigenen Fahrzeug auf.  Bei der „Vollkasko“-Versicherung sind so gut wie alle erdenklichen Schäden am eigenen Wagen versichert, die „Teilkasko“ übernimmt dagegen deutlich weniger Schäden.
Wenn das Auto erst einmal ein paar Jahre alt ist, kann man von der Voll- zur Teilkaskoversicherung wechseln.

Dank des Internets kann man seinen PKW mittlerweile schnell und einfach versichern und anmelden, denn während früher noch für die Zulassung eines Fahrzeugs die Versicherungsdoppelkarte benötigt wurde reicht heute die elektronische Versicherungsbestätigung (kurz VB-Nummer oder eVB-Nummer genannt).

Günstige Elektroautos in der Versicherung

Vor dem Kauf eines Elektroautos stellt sich natürlich auch die Frage, welche langfristigen Kosten damit verbunden sind. Je nach Wert und Unfallstatistik können die Beiträge für die Autoversicherung extrem auseinander gehen.
Für jemanden, der nicht zu viel für die Kfz-Versicherung bezahlen möchte, achtet mit Sicherheit auch darauf, welche E-Autos grundsätzlich in der Versicherung günstig sind. Dafür haben wir beliebte Elektro-Modelle durch gerechnet und so den günstigsten Fahrzeugtyp in Erfahrung gebracht.

Die Berechnung der Versicherungskosten erfolgte über das eVB-Portal evbnummer.com. Als Grundlage gehen wir von einem 39 Jahre alten Mann aus, der eine Schadenfreiheitsklasse 20 angesammelt hat. Der Versicherungsschutz soll eine Vollkasko mit 300,- Euro Selbstbeteiligung und eine Teilkasko mit 150,- Euro Selbstbeteiligung beinhalten.
Die durchschnittlichen Jahresbeiträge der 5 günstigsten Tarife sehen entsprechend folgendermaßen aus:
  1. Renault Zoe – 242,48 Euro
  2. BMW i3 – 250,31 Euro
  3. Hyundai Ioniq – 266,85 Euro
  4. Kia Soul EV– 267,89 Euro
  5. Nissan Leaf – 301,61 Euro
  6. Tesla Model S – 828,64 Euro

Es ist nicht unbedingt eine Überraschung, dass die Kfz-Versicherung für den Tesla wesentlich teurer ist. Denn mit einem Fahrzeugpreis von etwa 78.000,- Euro ist der Tesla auch mehr als doppelt so teuer wie die anderen Elektrofahrzeuge.

Wichtige Punkte zur Batterieeinheit von Elektroautos

Da die Batterieeinheit in der Regel zu dem teuersten Teil bei einem Elektroauto gehört, sollte diese auf jeden Fall mitversichert sein. Vor allem sollte man darauf achten achten, dass Bedienfehler mit eingeschlossen sind.
Wer den Energiespeicher für den Stromer mietet, sollte sich vorher schriftlich geben lassen, wie und ob man die Batterie versichern muss.

Aber auch die Abschleppkosten sollten von der Versicherung mit abgedeckt werden, denn ein Elektroauto darf nicht einfach so abgeschleppt werden, weil ansonsten die Batterieeinheit beschädigt werden könnte, weil sie durch die sich bewegenden Reifen weiter aufgeladen wird. Daher sollte das E-Auto auf einer Ladefläche transportiert werden.

 

[21.07.2017] Volkswagen will sein Elektroauto VW I.D. für bis zu 8.000 Euro günstiger als das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt bringen.
Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 wird seit Juli 2017 produziert und kostet etwa 35.000 Euro, Volkswagen will sein Elektroauto VW ID für bis zu 8.000 Euro günstiger auf den Markt bringen – allerdings erst in 3 Jahren.

Die Reichweite des Model 3 liegt bei bis zu 345 Kilometern und es kostet 35.000 US-Dollar (etwa 30.000 Euro); auf das VW ID muss man noch 3 Jahre warten, dafür bietet es laut der Wolfsburger eine Reichweite zwischen 400 bis 600 Kilometer und soll preislich bei nur 22.000 Euro beginnen.

Dies kündigte Thomas Sedran (Volkswagen-Konzernstratege / ‎Head of Corporate Strategy) im Rahmen des Automobilforum in München an.

 

Elektroautos profitieren von günstiger werdenden Preisen für Lithium-Ionen Akkuzellen

Das Volkswagen seinen Stromer in 3 Jahren viel günstiger als Tesla anbieten will, liegt vor allem daran, dass die Preise für Lithium-Ionen Akkumulatoren stetig fallen.
Zur Zeit kostet eine Kilowattstunde zwischen 150 und 200 Euro, bis zum Jahr 2020 fällt der Preis pro kWh laut Sedran auf unter 100 Euro.

Die sinkenden Preis kommen vor allem dadurch zu Stande, dass sich die Entwicklung im Bereich der Energiespeicher stetig verbessert. Auch steigen die Produktionszahlen und die Energiedichte kann pro Akkumulator immer weiter gesteigert werden.

Von den günstigeren Batteriepreisen wird aber auch Tesla profitieren, denn das US-Unternehmen baut seine eigene Batteriefabrik namens Gigafactory. Diese Produktionsstätte wird zur Zeit im US-Bundesstaat Nevada gebaut, die Produktion wurde in einem kleinen Teil der Fabrik bereits aufgenommen.

Zusätzlich wird es für das E-Auto VW I.D. keine Kaufprämie (in Höhe von 4.000 Euro) mehr geben, denn diese ist zeitlich bis zum Jahr 2019 befristet.

Man davon ausgehen, dass Tesla die Preise für seine Elektroautos auch senken wird, sobald die Batteriepreise entsprechend gesunken sind. Von Tesla (noch 2016 lautete der Name Tesla Motors) gibt es derzeit die E-Autos Model S, Model X und das Model 3. Von VW kann man derzeit unter anderem das Elektroauto e-Golf und e-up! kaufen.

 

 

Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, sich auf Mein-Elektroauto.com für einen Newsletter anzumelden, auch gibt es nun einen Eventkalender und ein Elektroauto-Ranking.

Über das folgende Formular kann man sich für den Newsletter anmelden:


I Love Green © Stauke - Fotolia.com

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Eventkalender auf Mein-Elektroauto.com

Seit Februar 2017 gibt es auf Mein-Elektroauto.com einen Eventkalender, in diesen werden nach und nach die aktuellen Veranstaltungen rund um das Thema Elektromobilität eingetragen.
Dazu gehören Stammtische, Messen, Informationsveranstaltungen und vieles mehr.

Hier geht es zu dem Eventkalender: Veranstaltungen rund um das Elektroauto

Auto-Ranking auf Mein-Elektroauto.com

Um unseren Lesern einen größeren Service anzubieten, haben wir ein Ranking für Elektro-, Hybrid-, Plug-In Hybrid und alle anderen Elektrofahrzeuge eingeführt.

So haben wir die Fahrzeuge einmal bewertet und unsere Leser können die verschiedenen Fahrzeuge ebenfalls bewerten, in der rechten Spalte gibt es nun den Menüpunkt „Diese 5 Elektroautos kommen bei den Lesern am besten an“.
Wenn man ein Fahrzeug bewerten will und es nicht in der Top 5 steht, findet man es in der Fahrzeugdatenbank.

Mein-Elektroauto.com ist jetzt Dank SSL noch sicherer

Seit dem Februar 2017 ist Mein-Elektroauto.com noch sicherer, denn wir setzen ein SSL-Zertifikat ein. Daher lautet die vollständige Internetadresse jetzt https://www.Mein-Elektroauto.com.

Werbung auf Mein-Elektroauto.com

Im Gegensatz zu vielen anderen Internetseiten wird es auch in Zukunft auf Mein-Elektroauto.com keine sogenannte Paywall (Bezahlschranke) geben, man kann  die Artikel also in unbegrenzter Anzahl kostenlos lesen.

Allerdings fallen regelmäßige Kosten in Form der Servermiete an, ab und an ist eine neue Software nötig und für die Zukunft ist eine Überarbeitung der Oberfläche geplant.

Neben der Anzeigenschaltung via Google sind wir immer auf der Suche nach Sponsoren, seit knapp 2 Jahren gehört zum Beispiel die Firma 4electric zu unserem treuen Wegbegleiter.
Seit kurzem gehört auch der Online-Shop für Autoteile Ersatzteilekauf24.de/automarken zu unseren Unterstützern.

Allerdings werden so nur die Grundkosten gedeckt, um das Projekt Mein-Elektroauto.com weiter zu verbessern, sind weitere finanzielle Einnahmen nötig. Jedoch soll es nicht zwanghaft irgendwelche Werbung geben, so lehnen wir Werbung für manche Themenfelder (Glücksspiel, usw.) ab.

In Zukunft werden wir weitere Formen der Finanzierung testen, aber schon jetzt können wir versprechen, dass diese freiwillig sein werden und weiterhin alle Inhalte ohne Einschränkung nutzbar sein werden.

Weitere Infos, wie zum Beispiel die Mediadaten, mögliche Bannergrößen, usw. sind auf der Seite Werbung zu finden.

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