[19.08.2017] Der VW Bulli wird zum Elektroauto: Denn der Volkswagen Studie ID Buzz1 geht in die Serienproduktion.

Elektroauto VW ID Buzz auf der Automesse NAIAS 2017 in Detroit. Bildquelle: Volkswagen AG

Elektroauto VW ID Buzz auf der Automesse NAIAS 2017 in Detroit. Bildquelle: Volkswagen AGz

Entscheidung für den neuen VW Bulli mit Elektroantrieb ist gefallen, die Volkswagen Studie I.D. BUZZ geht in Serie. Die Ankündigung der Serienfertigung erfolgte vor dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach (USA).

Die Produktion des neuen Elektro-Vans schreibt ein neues Kapitel in der siebzigjährigen Erfolgsgeschichte des VW Bulli, Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess:

„Geschichte und Zukunft, Pebble Beach und Silicon Valley vereint dieses Auto in sich.“

Die Studie I.D. BUZZ von Volkswagen wird für die Serienproduktion weiterentwickelt. Ihre Entscheidung haben die Vorstandsvorsitzenden der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Herbert Diess und Dr. Eckhard Scholz, heute beim Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach bekanntgegeben, eine einzigartige Ausstellung für außergewöhnliche historische Autos als auch für neue Konzeptfahrzeuge. „Genau der richtige Ort für den I.D. BUZZ“, erklärt Diess.

„Er ist eine wichtige Säule in der Elektro-Offensive von Volkswagen und trägt das Bulli-Fahrgefühl in die Zukunft.“

Mit dem Start der Entwicklung für das Serienfahrzeug ist auch der Zeitplan fix: Der I.D. BUZZ kommt nach dem kompakten Viertürer I.D. im Jahr 2022 auf die Straße. Mit dem I.D. BUZZ und der I.D. Familie insgesamt zielt Volkswagen vor allem auf die Märkte in Nordamerika, Europa und China.

Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess:

„Wir haben seit den Auftritten auf den Weltmessen in Detroit und Genf viele Zuschriften bekommen, in denen uns Kunden schreiben: ,Bitte baut dieses Auto!‘“ Es ist kein Zufall, dass der Vorstand Pebble Beach für die Ankündigung ausgewählt hat: „Der Microbus, wie der Bulli in Amerika heißt, war immer Teil des kalifornischen Lifestyles“, erklärt Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess. „Jetzt bringen wir ihn zurück, in dem wir die nächste e-Generation von Volkswagen entwickeln und den Bulli elektrisch neu erfinden.“

Wie bei der zum „Showcar des Jahres“ in Detroit prämierten Studie werden auch beim Serienmodell die Batterien im Fahrzeugboden untergebracht. Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander stehen. Das ermöglicht viel Radstand und kurze Überhänge, was wiederum dem Innenraum zugutekommt. „Dadurch kann das Auto außen kurz wie ein kompakter Van sein, aber innen so viel Raum wie ein Transporter bieten“, so Diess. Ein überlegendes Package, bei dem Fahrer und Passagiere viel Raum zum Reisen finden.

Ebenso Raum für Transportgut: „Neben einer Bus-Variante“, kündigt Nutzfahrzeug-Vorstandschef Dr. Eckhard Scholz in Pebble Beach an, „wird es auch den I.D. BUZZ CARGO geben, der für einen emissionsfreien Lieferverkehr steht und als Level-3-Fahrzeug hochautomatisiert fährt. Ein ideales elektrisches Transporter-Konzept, vor allem für Innenstädte.“

Auch Ben Pon, dessen Familie als Importeur von Volkswagen in den Niederlanden sehr erfolgreich ist, zeigt in Kalifornien großes Interesse am I.D. BUZZ. Sein Vater gab mit einer Zeichnung vor mehr als 70 Jahren einst die Inspiration zur Entwicklung des ersten VW Bulli (T1).

Zwischen dem ältesten und dem jüngsten, sehr emotional gestalteten Bus von Volkswagen werden zum Serienstart mehr als sieben Jahrzehnte liegen, und doch trägt der I.D. BUZZ die Gene des Ur-Ahns in sich: Er bietet maximale Raumausnutzung auf der Verkehrsfläche eines Mittelklasse-Pkw.

Die Studie steht mit 4.942 mm Länge, 1.976 mm Breite und 1.963 mm Höhe für außergewöhnliche Raumdimensionen. Die Serienversion auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) wird viele Designideen übernehmen und ebenso eine variable Sitzland­schaft, interaktive Vernetzung und hochautomatisiertes Fahren bieten.

Der Ausbau der e-Mobilität gehört zur Strategie 2025 des Volkswagen Konzerns, die mehr als 30 reine E-Fahrzeuge bis 2025 vorsieht.

Via: Volkswagen AG

[18.08.2017]

Die meisten Unternehmen müssen mobil sein, um Kunden zu beliefern, Geschäftspartner zu besuchen oder Material zu transportieren.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Das reicht vom Einzelunternehmer bis zum Konzern. Viele dieser Firmen greifen dabei auf die Möglichkeit des Leasings zurück, auch für Elektroautos. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und wo die Vor- und Nachteile des Leasings liegen, erläutert dieser Beitrag.

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[13.08.2017] Im Juli 2017 waren in Deutschland 1.820 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, im aktuellen Jahr wurden 12.009 E-Autos verkauft.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

 

Tesla konnte in der Rubik der Import-Marken im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem plus von 102,2 %weiter hin zulegen.

PKW mit einem Benzinmotor bildeten in Deutschland mit einem Anteil von 56,0 Prozent (+11,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,5 Prozent um -12,7 Prozent zurückgingen.

Die alternativen Antriebe zeigten auch im Juli 2017 eine positive Entwicklung: Hybridantrieb (7.383) legten um +103,7 Prozent zu, darunter waren 2.417 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahr sogar um +137,9 Prozent zulegten.

Im Juli 2017 wurden 1.820 Elektroautos neu angemeldet, hier gab es ein Plus von +131,8 Prozent. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (369/+28,6 %) und Erdgasfahrzeuge (265/+20,5 %).

Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,4 Prozent auf 128,4 g/km.

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 12.009 (Januar bis inkl. Juli 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[13.08.2017] Im Jahr 2016 hatte das Umweltministerin NRW das Elektroauto Tesla Model S 90D für 110.000 Euro angeschafft, nun wird der Luxus-Stromer wegen zu wenig Ladestationen nicht mehr genutzt.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Das Elektroauto Tesla Model S gehört zu den rein elektrisch angetriebenen PKW, welche die höchste Reichweite haben. So kann man mit einer Akkuladung etwa 300 bis 420 Kilometer fahren, ohne den Energiespeicher aufladen zu müssen.
Die hohe Reichweite und die vielen Extras des Fahrzeugs haben allerdings auch ihren Preis: So hatte das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 für etwa 110.000 Euro das Model angeschafft, um den praktischen Einsatz zu testen.

Nun hat sich Christina Schulze Föcking (CDU, Umweltministerin in NRW) dazu entschlossen, den Elektro-Dienstwagen ihres Vorgängers Johannes Remmel (Grüne) nicht weiter nutzen.

So sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe) ein Ministeriumssprecher, dass die Kapazität der Batterieeinheit für die Fahrten der Politiker nicht ausreichend seien, Zitat:

„für Fahrten über mehrere Hundert Kilometer als noch nicht ausreichend herausgestellt.“

So sei der PKW „als Dienstlimousine nicht ausreichend geeignet“.

Politiker wollte mit dem Elektroauto Tesla Model S ein Zeichen für den Ausbau der Elektromobilität setzen

Mit dem Elektroauto Tesla Model S 90D sollte getestet werden, ob es als Dienstlimousine taugt. Der Praxistest lief bis zum Mai 2017, da stellte man nach vielen Probefahrten fest, dass sich der Stromer nicht als Ministerkarosse eignet.

So erläuterte der Sprecher:

„Die maximale Reichweite lag in den Langstreckentests, je nach Fahrweise und Streckenprofil, bei unter 300 Kilometern. Diese Reichweite konnte nur ausgeschöpft werden, wenn im Anschluss sichergestellt war, dass die Batterien geladen werden können. Die Fahrtenplanung wurde dadurch maßgeblich erschwert.“

Es habe neben der geringen Reichweite auch Probleme mit dem zu wenig ausgebauten Ladenetz gegeben. Die Frage ist nun, ob wirklich regelmäßig die Supercharger genutzt wurden oder wie das Aufladeverhalten der Fahrer war.

Laut des Sprechers nutzt die Ministerin Schulze Föcking derzeit das Hybridauto Mercedes S500 E-Hybrid.

Die Meldung zeigt sehr deutlich, dass die Ladestationen gerade in Deutschland noch zu wenig ausgebaut sind.

Via: Presseportal

[12.08.2017] Wer ein Elektroauto von Nissan kauft, erhält ab sofort zusätzlich eine Dieselprämie in Höhe von 2.000 Euro – insgesamt erhält man so bis zu 7.235 Euro Rabatt.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Wer noch einen Diesel bis Euro-Norm 4 hat, erhält seit kurzem bei vielen Autoherstellern einen Rabatt, wenn er seinen alten Diesel verschrottet lässt.

Tausche Diesel gegen Stromer – dieses Motto gibt es bei immer mehr Autoherstellern: So unterstützt auch Nissan den Wechsel auf Elektroautos ab sofort mit einer Abwrackprämie in Höhe von 2.000 Euro für ältere Dieselfahrzeuge (bis Euro-Norm 4). Wer sich jetzt für einen Nissan Leaf oder einen Nissan e-NV200 entscheidet und seinen alten Diesel zur Verschrottung in Zahlung gibt, kann in Verbindung mit dem staatlichen Umweltbonus und dem Nissan Elektrobonus mehr als 7.000 Euro sparen.

Mit dem bis zum 30. Dezember 2017 befristeten Programm unternimmt der japanische Automobilhersteller einen weiteren Schritt, um emissionsfreien Straßenverkehr Realität werden zu lassen. Das große Ziel ist schließlich eine saubere, nachhaltige Mobilität völlig ohne Emissionen. Die Abwrackprämie gilt deshalb ausschließlich beim Kauf eines Nissan Elektroautos.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto wird einem geschenkt

Bei der Abgabe eines Dieselfahrzeugs mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, das mindestens sechs Monate auf den Käufer des E-Autos zugelassen ist, gewähren die teilnehmenden Nissan Partner den 2.000 Euro-Nachlass.
Der große Vorteil: Kunden profitieren derzeit doppelt. Neben der Diesel-Abwrackprämie gibt es bis zum Jahresende auch noch den staatlichen Umweltbonus in Höhe von 2.000 Euro, den Nissan um 3.000 Euro beim Kauf eines Leaf bzw. 3.250 Euro beim Kauf eines Elektroauto Nissan e-NV200 aufstockt. So können E-Autokäufer derzeit bis zu 7.250 Euro sparen. Die Prämien sind auch mit aktuellen Finanzierungsangeboten kombinierbar.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf kostet zum Beispiel etwa 8.000 Euro, daher erhält man diese bis zum 30. Dezember 2017 fast geschenkt. So kostet der Leaf Visia (24 kWh, Reichweite: 199 Kilometer) 29.265€ (inkl. Batterie). Die Variante mit dem 30 kWh großen Energiespeicher kann man ab 31.265 Euro kaufen, dafür kommt man dann bis zu 250 Kilometer weit.

So setzen sich die 7.235 Euro für ein Elektroauto zusammen

Der Elektrobonus enthält € 2.000,– staatlichen Umweltbonus sowie € 3.000,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan Leaf oder € 3.250,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan e-NV200 oder e-NV200 Evalia gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Für den alten Diesel (bis Euro-Norm 4) erhält man 2.000 Euro.
Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionsangeboten von Nissan, außer mit der Nissan Abwrackprämie. Bei allen teilnehmenden Nissan Händlern. Gültig mit Kaufvertragsdatum bis zum 30.12.2017

[10.08.2017] Volkswagen gewährt für den Kauf eines Elektroautos einen Rabatt von bis zu 12.000 Euro – man nur seinen alten Diesel in Zahlung geben.
Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Dieser Sommer war für die deutsche Autoindustrie alles andere als schön, denn neben des Dieselgates wurde auch auch über mögliche Absprachen der großen deutschen Autohersteller berichtet.
Da zum Volkswagen-Konzern viele bekannte Marken gehören, so zum Beispiel VW, Porsche, Audi, Seat, etc. waren recht viele Diesel-PKW von der „Schummelsoftware“ betroffen: Also einer Software im Bordcomputer eines Autos, welche mögliche Abgastests erkennt (weil zum Beispiel bestimmte Geschwindigkeiten gefahren werden und das Lenkrad nicht bewegt wird) und den Verbrennungsmotor dann in einen Modus schaltet, welcher weniger Schadstoffe erzeugt.

Wer sich ein Elektroauto kauft, erhält über 12.000 Euro Rabatt

Nachdem die Dieselfahrzeuge von VW zu viel Abgase in die Umwelt gepustet haben, haben die Wolfsburger ein Umweltprogramm gestartet. 
So erhält man, wenn man seinen alten Diesel in Zahlung gibt, beim Erwerb eines umweltfreundlichen Volkswagen mit Euro-6-Norm bis zu 10.000 Euro. Wenn es sich bei dem neuen PKW um ein Elektroauto handelt, gibt es zusätzlich die Volkswagen Zukunftsprämie von bis zu 2.380 Euro.
Jürgen Stackmann (Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen) sagt:
„Volkswagen ist davon überzeugt, dass saubere und effiziente Dieselmotoren mit modernsten Abgasreinigungssystemen eine unverzichtbare Antriebstechnologie sind, um CO2-Emissionsziele zu erreichen.“ „Gleichzeitig wollen wir den Einstieg und Umstieg in elektrische Mobilität schon heute kraftvoll fördern.“
Durch ein Update der Motorsteuerung und unter Berücksichtigung neuester technischer Erkenntnisse lassen sich die Stickoxid-Emissionen bei Fahrzeugen mit den Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent senken. Für die Fahrzeughalter ist diese Maßnahme kostenfrei.Bei Anschaffung eines neuen Volkswagen und gleichzeitiger Verschrottung eines alten Diesel-Fahrzeugs jeder Marke mit Abgasnorm Euro 4 oder älter gewährt Volkswagen eine modellabhängige Umweltprämie von bis zu 10.000 Euro.

  • Modell: Umweltprämie brutto
  • up!: 2.000 Euro
  • Polo: 3.000 Euro
  • Golf, Golf Sportsvan, Golf Variant, Tiguan, Tiguan Allspace, Beetle Cabrio: 5.000 Euro
  • Touran: 6.000 Euro
  • Passat Lim./Variant, Arteon, Sharan: 8.000 Euro
  • Touareg: 10.000 Euro

Zusätzlich bietet Volkswagen eine sogenannte Zukunftsprämie zwischen 1.000 und 2.380 Euro beim Kauf eines Fahrzeugs mit besonders umweltfreundlichem alternativen Antrieb (Elektro, Hybrid oder Erdgas).

Antriebsart:  Zukunftsprämie brutto

  • Erdgas: 1.000 Euro
  • Hybrid: 1.785 Euro
  • Elektro: 2.380 Euro

Weiterhin gilt zusätzlich die im Juli 2016 eingeführte staatliche Kaufprämie für Elektroautos.

Die beiden Volkswagen Prämien – Umweltprämie und Zukunftsprämie – gelten befristet bis zum 31. Dezember 2017. Sie können ab sofort bei allen Volkswagen Vertragshändlern in Deutschland beantragt werden.

Thomas Zahn (Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland) ergänzt:

„Volkswagen setzt ein deutliches Zeichen zur Erneuerung des Fahrzeugbestands in Deutschland. Mit der Umweltprämie fördern wir aktiv den Umstieg auf modernste Benziner- und Diesel-Aggregate mit Euro-6-Abgasnorm. Für einen neuen Golf erhalten unsere Kunden eine Umweltprämie von 5.000 Euro. Dies entspricht der so genannten Abwrackprämie von 2009, allerdings ohne staatliche Förderung. Wenn unsere Kunden sich für einen e-Golf1 entscheiden, kommen weitere 2.380 Euro Volkswagen Zukunftsprämie hinzu. Damit verdoppeln wir den Herstelleranteil des bereits bestehenden staatlichen Förderprogramms ‚Umweltbonus‘, aus dem der Kunde weitere 4.380 Euro bekommt. In Summe liegt die Förderung für einen e-Golf damit bei 11.760 Euro.“

Elektroauto VW e-Golf wird um ein Drittel günstiger

Wer zufälligerweise zum Beispiel einen VW Touareg mit Dieselmotor zu Hause hat, kann den Anschaffungspreis für das Elektroauto VW e-Golf um ein Drittel reduzieren.

Der Elektro-Golf kostet laut Listenpreis 35.900 Euro, nach Abzug der Diesel-Abwrack-Prämie und der Zukunftsprämie reduziert sich der Basispreis von 35.900 Euro auf 24.140 Euro. Der VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 300 Kilometer (NEFZ), alternativ kann man sich auch das Elektroauto VW e-up! kaufen, bei diesem beträgt die „Umweltprämie“ aber nur 2.000 Euro.

VW-Töchter Audi und Porsche zahlen ebenfalls Rabatte für die Verschrottung alter Diesel

Bei Porsche und Audi kann man als Eigentümer eines Diesels ebenfalls hohe Preisnachlässe erhalten.

Die Höhe der Prämien hängt ebenfalls von dem geplanten Neuwagenmodell ab, so erhält man in der Regel zwischen 3.000 bis 10.000 Euro, wenn man sich von seinem alten Diesel trennt.

 

[08.08.2017] Der ADAC testet das Elektroauto Nissan Leaf seit 5 Jahren – in der Zeit hat die Batterie nur 20 Prozent an Leistung verloren.
Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Das Elektroauto Nissan Leaf ist seit Ende 2011 in Deutschland auf dem Markt, der ADAC testet den Erfolgsstromer seit 5 Jahren – in den 5 Jahren, hat die Reichweite nur um 20 Prozent abgenommen.
Bei der Diskussion um die Elektromobilität kommt auch immer wieder die Frage auf, wie lange der Energiespeicher verwendet werden kann, bis man ein Elektroauto nicht mehr nutzen kann.
Auch wenn es Elektroautos bereits seit über 100 Jahren gibt, lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Denn wie schnell die Akkuzellen altern – sprich an Kapazität verlieren – hängt von vielen Faktoren ab:
  • Der verwendete Akkumulator-Typ (Bleiakku, Lithium-Ionen, etc.)
  • Die Anzahl der Ladevorgänge
  • Die Anzahl der Schnellladefunktion
  • Die Umgebungstemperatur

Elektroauto Nissan Leaf bewährt sich im Langzeittest

Der ADAC hat das Elektroauto Nissan Leaf einem Langzeittest unterzogen, so wurden mit dem fabrikneue Stromer in 5 Jahren um die 80.000 Kilometer zurückgelegt.

Als der ADAC das E-Auto kaufte, verfügte es über eine Reichweite von 113 Kilometern im Alltag. Mittlerweile sind es noch 93 Kilometer, also etwa 20 Prozent Kapazitätsverlust.

In der Zeit wurde das Elektroauto 1.450 Mal aufgeladen (inkl. CHAdeMO-Schnell- und Teilladungen).

Beim Elektroauto ein Drittel als Reserve einplanen

Damit man an seinem Elektroauto möglichst lange Freude hat, sollte man ein paar Dinge beachten: Der ADAC empfiehlt zum Beispiel, das man bei seinen Fahrten etwa ein Drittel als Reserve einplanen und nicht bis zur Kapazitätsgrenze fahren sollte.

Allgemein sollte man bei Stromern beachten, dass die Reichweite bei kalten Außentemperaturen wesentlich geringer sein kann. Wer es sich zeitlich leisten kann, sollte möglichst auf Schnellladevorgänge verzichten und nur das normale Aufladen nutzen.

Nissan Gewährt auf die Batterieeinheit eine Garantie von 100.000 Kilometer (für die 30 kWh Batterieeinheit sogar 160.000 Kilometer) bzw. 5 Jahre, wenn in dem Rahmen die Kapazität um mehr als 25 Prozent abnimmt, erhält man einen neuen Energiespeicher.

Hier geht es zu dem Bericht vom ADAC: Elektroauto im Dauertest, ADAC Test 07/2017

[07.08.2017] Die Preise für die Elektroautos Tesla Model S und Model X  sind in den USA gesenkt worden, so kann man bis zu 3.000 US-Dollar sparen.

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

In den USA wurden die Kaufpreise für die Elektroautos von Tesla gesenkt, so gibt es das Elektro-SUV Model X 3.000 US-Dollar günstiger und das Elektroauto Model S 1.500 Euro günstiger.

Aber auch die Serienausstattung für die Performance-Versionen der Modelle Model S und Model X wurde erweitert.

Bis vor kurzem musste man für das Elektroauto Tesla Model X 75D noch 96.750 Euro bezahlen, zwischenzeitlich wurde der Preis auf 91.250 Euro gesenkt. Wer sich für das Top-Modell (P100D) entscheidet, kann sich darüber freuen, dass ab sofort mehr Ausstattungsmerkmale bereits ab Werk im Stromer vorhanden sind und diese nicht separat dazu gebucht werden müssen.
So wurde das 5.000 Dollar teure Premium-Paket in das Standard-Paket integriert, dazu gehört zum Beispiel der Biowaffen Schutzmodus. Hierbei handelt es sich um einen besonders guten Luftfilter, welcher in der Lage sein soll, die Insassen vor Smog und anderen Schadstoffen zu schützen.

So hatte Tesla das neue HEPA-Filtersystem weltweit getestet, besonders in Paris oder chinesischen Großstädten mit dem hohen Smogwerten dürfte der Filter eine Wohltat sein.

Zu der Preissenkung sagte Tesla:

„Als wir das Model X 75D auf den Markt gebracht haben, hatte es eine niedrige Bruttomarge. Da wir effizienter geworden sind, konnten wir den Preis senken und diesen an unsere Kunden weiterreichen.“

Tesla hatte besonders bei dem rein elektrisch angetriebenen SUV (Model X) mit Problemen zu kämpfen, so gab es im Jahr 2016 Probleme mit den Flügeltüren (Falcon Wings) und auch massive Lieferverzögerungen.

Im Rahmen der Premiere zum Elektroauto Tesla Model 3 sagte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla), dass man aus den Problemen viel gelernt habe, was dem Unternehmen nun bei der Produktion des Model 3 hilft.

Aber auch das Elektroauto Tesla Model S ist günstiger geworden, hier wurde der Preis um 1500 Euro. Wie bei dem Model X verfügt auch hier die Top-Version (Model S P100D) standardmäßig über das Premium-Paket.

Via: Electrek

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