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Die Abkürzung CSS steht für »Combined Charging System« und ist die deutsche Version des Schnellladesteckers für Gleichstrom mit hohen Ladeleistungen bis 170 kW.

Ein CSS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Ein CSS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Er kommt lediglich als festes Ladekabel an Stationen vor. Genutzt werden kann er aktuell nur von sehr wenigen Fahrzeugen, etwa dem VW E-Up. Der Konkurrenz-Standard ist das Chademo-System eines japanischen Konsortiums, der vor allem von japanischen und französischen Autos unterstützt wird.

CHAdeMO

Aug 8
Allgemein

Die Abkürzung CHAdeMO steht für „Charge de Move“ und ist die Bezeichnung des japanischen Schnellladesteckers-Systems, welches vom Energiekonzern Tepco und den Autoherstellern Nissan, Mitsubishi, Toyota und Subaru entwickelt wurde.

Ein CHAdeMO-Stecker. Bildquelle: Hersteller

Ein CHAdeMO-Stecker. Bildquelle: Hersteller

Derzeit liegt die Ladeleistung bei 50 kW, je nach Ladestation und Elektroauto sind auch höhere Werte möglich. Das deutsche CCS-System ist das Konkurrenzsystem, beide Steckertypen sind nicht kompatibel.

Tesla Motors bietet in Europa, Asien und den USA das Destination Charging an, hierbei handelt es sich um ein zu den Superchargern ergänzendes Schnellladenetzwerk.

Das Destination Charging gibt es bald auch in Deutschland. Bildquelle: Tesla Motors

Das Destination Charging gibt es bald auch in Deutschland. Bildquelle: Tesla Motors

Die Destination Charger ermöglichen es den Tesla-Kunden, ihr Elektroauto Tesla Model S oder Model X aufzuladen, während man zum Beispiel einkauft, etwas isst oder eine Nacht im Hotel verbringt.

Hierfür kooperiert Tesla mit Hotels, Restaurants, Einkaufszentren und Resorts, um dort das Laden genauso einfach wie zu Hause zu machen.

Die Destination Charger werden an Standorten installiert, an denen sich die Elektroauto-Besitzer länger aufhalten, daher verfügen die „Reiseziel-Lader“ über eine niedrigere Ladeleistung als die Supercharger. Pro Ladestunde wird die Reichweite um etwa 90 Kilometer aufgefrischt.

Induktion

Aug 8
Allgemein

Die Induktionsladung soll in Zukunft das Laden von Elektroautos einfacher machen.

Qualcomm und Daimler arbeiten beim induktiven Aufladen von Elektroautos und Geräten im Fahrzeug zusammen. Bildquelle: Qualcomm

Qualcomm und Daimler arbeiten beim induktiven Aufladen von Elektroautos und Geräten im Fahrzeug zusammen. Bildquelle: Qualcomm

Anstatt den Wagen an eine Steckdose anzuschließen muss er nur noch über einer Magnetspule geparkt werden, die über ein Gegenstück im Fahrzeugboden den Akku berührungslos auflädt. Theoretischen funktioniert der Vorgang auf entsprechend ausgestatteten Fahrspuren auch während der Fahrt.

Die Ladeleistung liegt mit bis zu 11 kW im Bereich von normalen Wechselstrom-Ladesäulen. Aktuell gibt es die Technik aber praktisch nur in Feldversuchen von Automobilherstellern. Wann sie großflächig eingesetzt werden kann, ist noch unklar.

Der Typ 2 Ladestecker (auch Mennekes-Stecker genannt) wurde im Januar 2013 von der EU-Kommission als Standard festgelegt.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Die vollstänidge Bezeichnung lautet EN 62196 Typ 2, jedoch ist er den meisten nur als (IEC) Typ 2- oder auch Mennekes-Stecker bekannt. Der Typ-2-Stecker wurde von dem Steckerhersteller Mennekes zusammen mit dem Stromversorger RWE und dem Automobilhersteller Daimler entwickelt. Daher stammt auch die Bezeichnung Mennekes-Stecker.

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