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[19.07.2017] In der Schweiz setzt Ikea beim Thema Aufladen von Elektroautos auf die Ladelösungen von Mennekes, dieses ist bereits für seinen Typ 2 Ladestecker bekannt.

IKEA Schweiz setzt beim Aufladen von Elektroautos auf Mennekes. Bildquelle: Mennekes

IKEA Schweiz setzt beim Aufladen von Elektroautos auf Mennekes. Bildquelle: Mennekes / IKEA

 

 

Bei dem Projekt für IKEA Schweiz, ging es konkret darum, dem als Generalunternehmer auftretenden Energieunternehmen Alpiq ein eMobility Konzept für vernetzte Ladeinfrastruktur an verschiedenen Standorten an die Hand zu geben.

Einfügen sollte es sich in den von IKEA verfolgten Unternehmensansatz für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. So unterstützt IKEA an seinen Standorten beispielsweise gezielt Elektromobilität, um einen aktiven Beitrag zu leisten, CO2-Emissionen zu verringern. Demzufolge werden Einrichtungshäuser in Deutschland und der Schweiz sukzessive mit für Kunden zunächst frei zugänglichen Ladesäulen ausgestattet.

Die Besonderheit bei dem Projekt in der Schweiz, z.B. am Standort in Spreitenbach, ist sowohl die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als auch die Errichtung einer vernetzten Ladeinfrastruktur, die zentral verwaltet wird.

Eine Anforderung, die einen ganzheitlichen Ansatz erfordert. Die Verantwortlichen bei IKEA entschieden sich daher bewusst für eine umfassende Lösung aus dem Portfolio von Mennekes, die der Schweizer Anbieter Alpiq umsetzte. Beratung, Planung, geeignete Hardware sowie umfangreiche Installationsleistungen an den Aufstellungsorten inklusive Verkabelung, Inbetriebnahme und Wartung kommen so aus einer Hand.

Besonderheit: Freier Zugang für Kunden und zentrale Verwaltung der Ladepunkte

Das neue Einrichtungshaus in Spreitenbach verfolgt z.B. ein nachhaltiges Gebäudekon-zept und verfügt über modernste Haustechnik, die die Schweizer Zertifizierung für nachhaltiges Bauen „MINERGIE“ übertrifft. Moderne Gebäudehülle, Holzheizung samt Feinstaubfilter, Solarzellen sowie Regenwassernutzung machen das Bauwerk energetisch zu einem Vorzeigeobjekt. Eine ideale Ergänzung zu diesem Gebäudekonzept stellt die darauf ausgerichtete vernetze Ladeinfrastruktur dar, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehen kann.

Der Betrieb der Ladepunkte erfolgt zu 100 Prozent mit Ökostrom. Die Ladestationen stehen dem Kunden während der Öffnungszeiten kostenlos zur Verfügung und befinden sich, meist, direkt vor dem Einrichtungshaus, in unmittelbarer Nähe zum Eingang und den Familienparkplätzen. Mit freiem Zugang für Kunden zu den Ladesäulen und zentraler Verwaltung der Ladepunkte durch IKEA.

Während Kunden in Ruhe einkaufen, lädt das Elektroauto beim Parken kostenlos Ökostrom. Sollte IKEA diesen Service zukünftig nicht mehr kostenlos anbieten wollen, ist die Infrastruktur so konzipiert, dass dies über die Zentralverwaltung flexibel realisiert werden kann, ohne dass Änderungen an der Hardware vorgenommen werden müssen.

Nachhaltige Ladelösungen erfordern hohe Planungs- und Umsetzungskompetenz

Die Einbindung regenerativer Energien und das flexible Handling standen bei der Realisierung des Projekts im Fokus. Neben der Beratung und Planung, Auswahl der geeigneten Hardware und umfangreichen Installationsleistung an den Aufstellungsorten, gehören zu der Gesamtleistung ebenfalls die komplette Inbetriebnahme und Wartung. Die speziellen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur erfüllt Mennekes durch den Einsatz verschiedener Produkte, wie Wand- und Standladestationen in den Ausführungen Smart und Premium, die miteinander vernetzt betrieben werden.

Flexibilität durch den Einsatz zukunftssicherer Ladeinfrastruktur

Voraussetzung und Basis für eine zukunftssichere Ladeinfrastruktur ist es, schon heute mögliche Anforderungen der Zukunft zu berücksichtigen. Die Umsetzung eines solchen Projektes aus einer Hand ist dabei ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche und reibungslose Realisierung.

Via: Pressemitteilung

[18.07.2017] Tesla hat sich auf die Fahne geschrieben, den Automobilsektor zu revolutionieren. Vollmundige Versprechungen sind das Markenzeichen des umtriebigen Firmen-CEOs Elon Musk. Mit der Markteinführung des Elektroauto Tesla Model 3 sollen den Worten jetzt Taten folgen. Die Chancen stehen gut, in anderen Sektoren hat Musk schließlich bereits geliefert.

Bildrechte: Flickr Candy Red Model 3 with the new nose Steve Jurvetson CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Handschrift des Visionärs

Dass Elon Musk die Welt verändern will, ist nichts Neues. Einst Mitbegründer des Bezahldienstes PayPal, hat er sich mittlerweile hauptsächlich dem Transportsektor verschrieben. Das Konzept für den Hyperloop-Zug, der eines Tages mit Überschallgeschwindigkeit durch unterirdische Röhren brausen soll, stammt aus seiner Feder, außerdem arbeitet seine Raumfahrtschmiede SpaceX erfolgreich an wiederverwertbaren Trägerraketen und will damit das Weltall erobern.

Für Normalsterbliche und Befürworter der Elektromobilität eher relevant ist aber Tesla, das mit Musk an der Spitze zeitweise zum wertvollsten Autohersteller der Welt wurde – diesen Titel sind die Kalifornier allerdings vorerst wieder los. Trotzdem sieht es gut aus für Tesla – mit dem Bau der weltweit größten Batteriefabrik hat man für die Zukunft vorgesorgt, die mit dem Produktionsstart des Model 3 endgültig eingeläutet wird.

Elektroautos für alle

Denn bisher waren die Elektroautos des nach dem Elektrizitäts-Pionier Nikola Tesla benannten Herstellers ausschließlich dem Premium-Segment zuzuordnen: technisch überzeugend, der Konkurrenz weit voraus – aber für den Massenmarkt zu teuer. Das soll sich mit dem Model 3 nun ändern, die Eckdaten klingen vielversprechend: 345 Kilometer Reichweite, von 0 auf 100 in weniger als 6 Sekunden, die aus dem Model S bekannte Autopilot-Hardware, Supercharger für schnelles Aufladen.

Das bekommt der geneigte Kunde für erschwingliche 35.000 US-Dollar, das ist ungefähr die Hälfte von dem, was ein Model S kostet. Der Preis für Deutschland ist noch nicht bekannt, Wagemutige können sich ihr Model 3 aber schon gegen eine Anzahlung von 1.000 Euro vorbestellen. Davon, dass der Wagen über 30.000 Euro kosten wird, kann man aber getrost ausgehen.

Das ist zwar immer noch eine ordentliche Stange Geld, allerdings kann man den Preis noch etwas drücken. Er liegt nämlich in dem Bereich, der für eine Inanspruchnahme der Kaufprämie für Elektroautos berechtigt – das wären dann ganze 4.000 Euro Ersparnis. Bei den laufenden Kosten kann man ebenfalls sparen, schließlich kann man an Teslas Supercharger-Stationen gegen eine geringe Gebühr „tanken“, und auch bei der Autoversicherung sind Einsparungen möglich.

Um eine Sache kommt man allerdings nicht herum: Man wird Geduld mitbringen müssen, in Deutschland werden die ersten Model 3 voraussichtlich erst Mitte 2018 ausgeliefert. Zukunftsvisionen sind also nicht nur etwas für Elon Musk, sondern auch für seine Kunden.

[16.07.2017] In Deutschland hat Renault am meisten Elektroautos verkauft, so stammt fast jedes vierte Elektroauto von Renault, derzeit bieten die Franzosen 3 Stromer an.

Hier sieht man die Elektroautos Renault (v.l.n.r.) Twizy, Zoe und Kangoo Z.e. Bildquelle: Renault

Hier sieht man die Elektroautos Renault (v.l.n.r.) Twizy, Zoe und Kangoo Z.e. Bildquelle: Renault

Renault bleibt in Deutschland Marktführer bei Elektrofahrzeugen und hat im ersten Halbjahr so viele E-Autos verkauft wie noch nie in einem Halbjahr. Von Januar bis Juni 2017 stiegen die Renault Zulassungen auf dem deutschen Markt um 59,7 Prozent auf 2.802 rein elektrisch betriebene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (Januar bis Juni 2016: 1.755 Einheiten).

Der Renault Marktanteil liegt per Ende Juni bei 23,5 Prozent. Das mit Abstand meistgekaufte Elektromodell in Deutschland bleibt das Elektroauto Renault ZOE mit 2.430 Einheiten per Ende Juni 2017 (erstes Halbjahr 2016: 1.279 Fahrzeuge; +90,0 Prozent). Mit 3.518 Förderanträgen verzeichnet der ZOE zum Stichtag 30. Juni 2017 zudem die meisten Förderanträge für den staatlichen Umweltbonus.

Der Elektrotransporter Kangoo Z.E. wurde in den ersten sechs Monaten 209-mal zugelassen (erstes Halbjahr 2016: 203 Einheiten; +3,0 Prozent). Der Cityflitzer Twizy verkaufte sich im gleichen Zeitraum 163-mal.

Zum Jahresende wird Renault mit dem Elektrotransporter Master Z.E. seine E-Fahrzeug-Offensive weiter fortsetzen. Der große Transporter bietet je nach Aufbau bis zu 200 Kilometer Reichweite (gemäß NEFZ) und bis zu 1.400 Kilogramm Zuladung.

Elektromobilität und Infrastruktur für jeden Bedarf

Renault arbeitet an einer Reihe von Lösungen, um den CO2-Ausstoß kurz- und mittelfristig zu verringern und dabei allen Kunden die Mobilität zu bieten, die optimal ihren Ansprüchen entspricht. Die breite Vermarktung von in Großserie produzierten Elektrofahrzeugen ist dabei der zentrale Punkt der „Zero Emission”-Strategie des Unternehmens. Renault rechnet damit, dass bis 2020 rund zehn Prozent seiner Verkäufe Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb sein werden.

Zum ersten Mal passen alle Rahmenbedingungen zusammen, Automobilen mit rein elektrischem Antrieb zum Durchbruch zu verhelfen:

  • Weltweit sind die Menschen für die Themen globale Erwärmung und Klimawandel durch CO2-Emissionen sensibilisiert.
  • Strengere Gesetze begrenzen den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen. Hinzu kommen in einigen Ländern höhere Steuern für Modelle, die viel Kohlendioxid emittieren, sowie Zufahrtsbeschränkungen für Innenstädte.
  • Schwankende Rohölpreise verteuern langfristig die Betriebskosten konventioneller Automobile
  • Weiter entwickelte Batterien ermöglichen größere Reichweiten und verbessern die Integration des Elektroantriebstrangs in das Fahrzeug.
  • Der Bedarf an innerstädtischer Mobilität steigt ständig: Bis 2030 werden laut dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen rund fünf Milliarden Menschen in urbanen Ballungsgebieten leben.
  • 80 Prozent der Europäer fahren weniger als 60 Kilometer am Tag.

Bereits Ende 2007 kündigte Renault Präsident Carlos Ghosn daher an, dass die Renault-Nissan Allianz schadstofffreie Elektrofahrzeuge entwickeln wird, die Fahrleistungen wie entsprechende Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb erreichen.

Neben dem CO2-Ausstoß lässt sich mit Elektrofahrzeugen auch die Partikelemission in den Stadtzentren wirkungsvoll bekämpfen. Nach Berechnungen der Renault-Nissan Allianz bewirkt ein 20-prozentiger Elektrofahrzeuganteil eine um 30 Prozent geringere Belastung der Atemluft mit Rußpartikeln. Der Ausstoß von Stickoxiden geht sogar um 45 Prozent zurück.

Lithium-Ionen-Batterien als Energielieferant

Die umweltfreundlichen Renault Elektrofahrzeuge beziehen ihre Energie aus modernen Lithium-Ionen-Batterien. Sie gewährleisten eine im Vergleich zu herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus größere Reichweite und längere Lebensdauer. Außerdem wiegen sie deutlich weniger als frühere Batteriegenerationen.

Weiterer Vorteil: Lithium-Ionen-Batterien kennen keinen so genannten Memory-Effekt. Dieses Phänomen führte nach wiederholten unvollständigen Ladeprozessen bislang dazu, dass die Ladekapazität sukzessive zurückging. Die von Renault verwendete Batterie verfügt dagegen über den gesamten geplanten Lebenszyklus hinweg über eine Ladekapazität von 80 bis 100 Prozent. Auch ihre Energiedichte ist derjenigen von Nickel-Metallhydrid-Batterien deutlich überlegen.

Besonderes Kennzeichen des Renault Elektroantriebs ist auch seine außerordentlich hohe Energieeffizienz von rund 90 Prozent. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher moderner Pkw-Verbrennungsmotor erzielt einen Wirkungsgrad von nur rund 30 Prozent. Der Elektromotor verfügt über eine konstante Untersetzung. Auf ein herkömmliches Getriebe kann wegen des konstant hohen Drehmoments des E-Antriebs verzichtet werden. Das spart Gewicht, Kosten und Bauraum.

400-Volt-Batterien aus 48 Modulen

Entwicklungspartner für die Lithium-Ionen-Batterien der Z.E.-Modelle ist unter anderem der japanische Batteriehersteller NEC. Die hochmodernen Energiespeicher bestehen sowohl bei der Standardbatterie als auch bei der Z.E. 40 Batterie exklusiv für den ZOE aus 192 Elementarzellen, die in Modulen angeordnet sind. In diesen Zellen finden die elektrochemischen Reaktionen zum Abgeben und Speichern von Energie statt. Zusammengenommen ergibt sich die Gesamtspannung der Hochvoltbatterie von 400 Volt. Die Batterien werden vom Fahrtwind luftgekühlt. Dank der hohen Wärmeleitfähigkeit des Aluminiumgehäuses sind keine weiteren Kühlmaßnahmen erforderlich.

Die ungiftigen Bestandteile der Lithium-Ionen-Batterien (Lithium, Manganoxid, Eisenphosphat und Kohlenstoff) stellen keine Gefahr für die Umwelt dar – anders als herkömmliche Nickel-Cadmium-Akkus. Der Bedarf an Lithium ist vergleichsweise gering: In einer 250-Kilogramm-Batterie befinden sich nur drei Kilogramm Lithium. Zum Vergleich: Die Lithium-Reserven der Erde werden auf 14 bis 17 Millionen Tonnen geschätzt.

Am Ende ihres Lebenszyklus lassen sich Lithium-Ionen-Batterien recyceln. Die Renault-Nissan Allianz hat daher einen wirtschaftlich tragfähigen Recyclingprozess entwickelt und die erforderliche Infrastruktur aufgebaut. Der Kooperationsvertrag zwischen der DHL International GmbH und Renault S.A. beinhaltet beispielsweise die Rückführung ausgedienter Batterien in das moderne Recyclingzentrum von Renault im Werk Flins. Dort werden die Rohstoffe sachgerecht getrennt und wiederverwertet.

Bis zu 500.000 Batterien pro Jahr

Die Lithium-Ionen-Batterien werden von der Automotive Energy Supply Corporation (AESC) produziert, einem 2007 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen von Nissan und NEC. Die Fertigung der Lithium-Ionen-Batterien erfolgt in Asien, Europa und Amerika. In Europa hat die Renault-Nissan Allianz eine Fertigungsstätte für Lithium-Ionen-Akkus in Großbritannien (Sunderland) eingerichtet.

Anzeige informiert über Ladezustand und Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs hängt wie bei einem konventionellen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ganz wesentlich auch vom Fahrverhalten ab. Deshalb hat Renault ein spezielles „Man Machine Interface” (MMI) entwickelt, das den Fahrer mit einer separaten Anzeige stets über den aktuellen Ladezustand der Batterie und die momentane Reichweite informiert. Das zusätzliche „Econometer” signalisiert dem Fahrer mit einem Farbcode, wie energieeffizient er unterwegs ist: Hellblau steht für normale Fahrweise, Dunkelblau für besonders sparsamen Verbrauch, Rot dagegen für Energieverschwendung. Der Bordcomputer wurde ebenfalls angepasst und listet die Batteriekapazität, den durchschnittlichen und momentanen Energieverbrauch sowie die verbleibende Reichweite auf.

Zudem werden die Elektrofahrzeuge von Renault mit einem Navigationssystem (je nach Ausstattung) versehen, das den Fahrer permanent über die nächstgelegene Lade- oder Batteriewechselstation informiert.

Unterschiedliche „Tankverfahren”

Um mit Elektrofahrzeugen zeitgemäße Mobilität zu erreichen, hat Renault unterschiedliche „Tankverfahren” entwickelt, die höchste Flexibilität und optimale Reichweite im Alltag garantieren:

  • Die Standardladung an der Wallbox, die über den Stromanbieter in jedem Haushalt installiert werden kann, erlaubt die vollständige Ladung der Batterie innerhalb von sechs bis neun Stunden.
  • Die beschleunigte Ladung an einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraftstromsteckdose mit 32 Ampere Ladestrom und 22 kW Ladeleistung auf 80 Prozent der Batteriekapazität benötigt rund eine Stunde (16 Ampere Ladestrom und 11 kW Ladeleistung: komplette Ladekapazität in zwei bis drei Stunden)4 .

Kunden können sich bei jedem Renault Partner eingehend über die Z.E. Modelle informieren und diese bestellen. Zudem übernehmen die Renault Partner sämtliche Wartungsarbeiten, die nicht den Elektroantrieb betreffen. Darüber hinaus stehen spezielle Z.E. Stützpunkte zur Verfügung, die für die Instandhaltung der Hochvoltanlage speziell ausgebildet sind. Diese führen auch Reparaturen aus, sollte der höchst unwahrscheinliche Fall eines Defekts an der Elektrotechnik auftreten.

Universeller Stromanschluss

Renault hat sich zusammen mit rund 20 Automobilherstellern auf einen universellen Stromanschluss für Elektrofahrzeuge geeinigt. Der vom renommierten Hersteller von Lade- und Industriesteckvorrichtungen Mennekes entwickelte Stecker wird bei den Renault Z.E.-Modellen Kangoo Z.E. und ZOE als Ladestecker verwendet. Beim ZOE kommt der Universalstecker erstmals als Anschluss an die Ladesäule und das Fahrzeug zum Einsatz. Im Schnelllademodus lässt sich damit die Batterie in einer Stunde auf 80 Prozent der Ladekapazität laden. Mennekes liefert auch die Wallboxen für die Standardladung oder die beschleunigte Ladung der Renault Z.E.-Elektrofahrzeuge. Als zweiten Infrastrukturpartner arbeitet Renault eng mit „The Mobiliy House” zusammen, einem europaweit tätigen Anbieter von Elektromobilitätslösungen.

Sicherheit auf hohem Niveau

Bei der Sicherheit geht Renault keine Kompromisse ein. Die Elektrofahrzeuge erreichen das gleich hohe Niveau wie die übrige Modellpalette. Die 250 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie ist dazu zentral untergebracht und durch die besondere Karosseriestruktur optimal geschützt. Ebenso ist die Batterie selbst gezielt verstärkt. Auch wenn der Energiespeicher im Alltagsbetrieb nicht überhitzt, wird seine Temperatur permanent überwacht.

Das Layout der erforderlichen Verkabelungen ist sorgfältig geplant, so dass auch bei extremen Einsatzbedingungen kein Kabel scheuern kann und Kurzschlüsse zuverlässig vermieden werden. Bei einem Unfall wird das System sofort stromlos geschaltet.

Sämtliche elektrischen, elektronischen und elektromechanischen Komponenten erfüllen darüber hinaus die strengen Renault Bestimmungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit. Diese gehen weit über die Anforderungen der europäischen Gesetzgebung hinaus.

Bei Wartungsarbeiten im Umfeld des Elektromotors schützen spezielle Sicherheitsvorkehrungen vor einem Stromschlag. Die Isolierung und Wasserabdichtung entsprechen dem hohen Stand der Renault Modelle mit Verbrennungsmotor.

Z.E. Voice” warnt andere Verkehrsteilnehmer

Da Elektrofahrzeuge speziell bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h sehr leise sind, hat Renault in Zusammenarbeit mit dem französischen Institut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique) einen Soundgenerator entwickelt, um Unfälle mit Fußgängern, Kindern oder Radfahrern zu verhindern. Das neue System „Z.E. Voice” kommt in allen Renault Elektrofahrzeugen zum Einsatz. Zwischen 1 und 30 km/h wird „Z.E. Voice” automatisch aktiviert. Für Fahrten außerhalb von Wohngebieten oder verkehrsberuhigten Zonen lässt sich das Signal wahlweise abschalten. Der Fahrer kann zwischen drei verschiedenen Signaltönen wählen.

Fünf Sterne für kompakte Elektrolimousine Renault ZOE

Beleg für das hohe Sicherheitsniveau ist das hervorragende Ergebnis des ZOE beim unabhängigen Euro NCAP-Crashtest: Als erstes ausschließlich für den Elektroantrieb konzipiertes Renault Modell hat der ZOE die Bestnote von fünf Sternen erzielt. Damit ist die Kompaktlimousine ein weiteres von insgesamt 19 Modellen der Marke, das den strengen Sicherheitstest mit einem hervorragenden Ergebnis abschließt.

Die rein elektrisch betriebene Kompaktlimousine erhielt Top-Noten beim Erwachsenen- und Kinderschutz, der Fußgängersicherheit sowie bei der Ausstattung mit Sicherheits- und Assistenzsystemen. Der neue Renault ZOE basiert auf der gleichen Plattform wie der Kompaktwagen Clio. Wie das Erfolgsmodell erreichte der ZOE beim Erwachsenenschutz mit 32 von 36 möglichen Punkten eines der besten Ergebnisse, die ein Fahrzeug in diesem Segment je erreicht hat.

Ausgesuchte Pilotmärkte für das Elektroauto

Der französische Staat fördert die „Zero Emission”-Mobilität intensiv, unter anderem durch öffentliche Ausschreibungen. Zudem entstehen in Frankreich zügig Stromtankstellen, die vom größten französischen Energieversorger EDF (Electricité de France) betrieben werden. Eine ähnliche Vereinbarung besteht bereits mit dem Unternehmen Energie Ouest Suisse (EOS) in der Schweiz.

Auch in Deutschland macht die Infrastruktur Fortschritte: Während nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum Jahresende 2015 rund 5.800 Ladepunkte an 2.500 Ladestationen installiert waren, hat sich die Zahl zum Zeitpunkt der letzten Erhebung Ende 2016 bereits stark erhöht – auf über 7.400 Ladepunkte an rund 3.200 öffentlich zugänglichen Stationen. Das Netz wird dichter: Über 1.120 deutsche Städte und Gemeinden verfügen nun über mindestens einen Ladepunkt. Europaweit stehen inzwischen rund 100.000 Ladepunkte zur Verfügung. Viele Ladestationen sind an öffentlichen Straßen, auf Parkplätzen und an Supermärkten zu finden.

Die Renault-Nissan Allianz hat weltweit bereits mit über 500 Regierungen, Städten, Energieversorgern und anderen Organisationen Partnerschaften geschlossen, um die praktische Nutzbarkeit von Elektrofahrzeugen voranzutreiben.

Via: Pressemeldungen von Renault

[15.07.2017] Wer Ausschau nach einem Elektroroller hält, sollte einen Blick auf den E-Roller NIU N1s bei Tchibo werfen. Die Reichweite beträgt bis zu 80 Kilometer.

Elektroroller NIU N1s. Bildquelle: NIU.com

Elektroroller NIU N1s. Bildquelle: NIU.com

Neben dem üblichen Kaffee bietet Tchibo bereits seit Jahren viele andere Produkte an, sei es Handyverträge, Reisen und in regelmäßigen Abständen Dinge wie Babysachen, Tierspielzeug, Bastelbedarf usw.

Seit kurzem gibt es auch den Elektroroller NIU N1s im Programm, er bietet eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern und kostet nur 2.700 Euro. Im Alltag kommt man etwa 50 Kilometer weit.

Wenn die Batterie nur noch zu 14 Prozent geladen ist, springt der Bordcomputer in eine Art Notlauf, dann kann man nur noch bis zu 17 km/h schnell fahren.
Obwohl der Roller aus China kommt, verfügt er über einen Elektromotor von Bosch. Die Akkumulatoren (auch Akkuzellen genannt) stammen von Panasonic, Der Energiespeicher kann bis zu 29Ah Strom speichern.

Bei den verschiedenen Tests schneidet er insgesamt gut ab:

Wer den Elektroroller über Tchibo kauft, erhält insgesamt bis zu 3 Jahre Garantie.Die Batterie kann man mit dem Schlüssel leicht entfernen und diese zum Beispiel in der Wohnung oder im Büro aufladen, mit 10 Kilogramm Gewicht lässt er sich noch gut tragen. Die Energie wird in Lithium-Ionen Akkuzellen gespeichert, diese haben den Vorteil, dass sie lange halten und nicht sehr empfindlich sind.

Das Aufladen dauert bis zu 6 Stunden, wer will, kann für etwa 1.299 Euro einen zusätzlichen Akku kaufen. Um die Batterie auf 80 % aufzuladen, dauert es 2 bis 3 Stunden.Der Elektromotor beschleunigt das Zweirad dank 2,4 kW (3,3 PS) Leistung in kurzer Zeit auf 45 km/h, da der E-Roller nur über eine Moped-Zulassung verfügt, darf man mit ihm auch nicht schneller fahren.

Es stehen 3 Fahrmodi zur Auswahl: 1 ist der Spargang, 3 der Sportmodus.Praktischerweise kann man auch sein Smartphone per USB an den Roller aufladen. Praktischerweise gibt es eine NIU-App, mit dieser kann man den Ladestand des E-Roller aus der Ferne abrufen. Zusätzlich gibt es folgende Funktionen: Standort, Echtzeit-GPS, Diebstahlschutz und -alarm und vieles mehr.Alternativ gibt es von NIU auch den Elektroroller M1, dieser verfügt über eine Reichweite von 120 Kilometer und eine Schnellladefunktion.

Die Elektroroller kann man natürlich auch über andere Unternehmen kaufen, allerdings bietet derzeit nur Tchibo eine 3 jährige Garantie. Über die Seite des Herstellers kann man auch andere Lieferanten in Deutschland finden: https://www.niu.com/de/

[12.07.2017] Im Juni 2017 waren in Deutschland 2.196 Elektroautos unter den Neuzulassungen, in der gesamten ersten Jahreshälfte wurden sogar 10.189 E-Autos neu angemeldet.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

In Deutschland scheinen die Mühlen beim Thema Elektromobilität langsamer als andernorts zu mahlen, allerdings wächst auch hierzulande die Anzahl der Elektroautos.
So wurden allein in den ersten 6 Monaten diesen Jahres 10.189 Elektroautos neu angemeldet, damit wurden schon jetzt fast die Jahreswerte von 2016 (11.410 Einheiten) und 2015 (12.363 E-Autos) erreicht.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

Im ersten Halbjahr 2017 zeigten Pkw mit alternativen Antriebsarten zwei- bis dreistellige Zuwachsraten. Mit 37.520 Hybridautos (+81,8 % (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum)), darunter 12.264 Plug In Hybridautos (+100,3 %) und 10.189 Elektroautos (+133,9 %) fielen die Steigerungen nach den ersten sechs Monaten für diese Konzepte eindeutig positiv aus.

Der Dieselskandal und die Diskussion um Fahrverbote lässt die Interessenten zum Glück umdenken, so verringerten sich die Neuzulassungen der dieselbetriebenen Pkw verringerten im selben Zeitraum um -9,1 Prozent, ihr Anteil betrug 41,3 Prozent, Benziner legten um +11,7 Prozent zu und erreichten einen Anteil von insgesamt 55,8 Prozent. Interessanterweise waren Flüssiggasfahrzeuge (2.154/ +38,3 %) im ersten Halbjahr stärker gefragt als Erdgasfahrzeuge (1.025/-41,0 %).

Insgesamt wurden im Juni 2017 genau 327.693 Neufahrzeuge angemeldet, dies sind -3,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu angemeldeten PKW lag im Juni bei 127,5 g/km.

Wie sich die Jahreszahlen weiter entwickeln, lässt sich schwer abschätzen, wenn man aber davon ausgeht, dass sich die Neuzulassungszahlen für Elektroautos auch in der zweiten Jahreshälfte so gut entwickeln, bestehen gute Chancen, dass im Jahr 2017 über 20.000 E-Autos allein in Deutschland abgesetzt werden. Da die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 erst noch auf Touren kommen muss, und der Verkaufsstart des Elektroauto Opel Ampera-e auf sich warten lässt, werden diese beiden E-Autos zumindest im Jahr 2017 keine große Rolle in Deutschland spielen.
Aber ab dem Jahr 2018 wird dies dann anders aussehen: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass im Jahr 2017 allein in Deutschland über 20.000 E-Autos neu angemeldet werden und im Jahr 2018 über 40.000 Einheiten.

 

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 10.189 (Januar bis inkl. Juni 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
Mai 2017: 1.520
Juni 2017: 2.196

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[09.07.2017] Heute hat Elon Musk das erste Foto der finalen Version des Elektroauto Tesla Model 3 veröffentlicht, dass erste Fahrzeug behält er selbst.

Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Erst Anfang Juli 2017 hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) mitgeteilt, dass die Produktion noch im Juli starten wird und die ersten 30 Menschen auch ihr Model 3 erhalten werden.

Heute veröffentlichte Musk überraschend per Twitter die ersten Fotos der finalen Version des Elektroauto Tesla Model 3. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass das erste Serienmodell (SN1) des Model 3 erst in 2 Wochen fertig sein, aber der Autohersteller war nun doch schneller.

Das erste produzierte Exemplar des neuen Stromers sollte ursprünglich an Ira Ehrenpreis (Investor und -Vorstandsmitglied von Tesla Motors) gehen, denn er war der erste, der den PKW reservierte und auch die Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 US-Dollar bezahlt hatte.

Allerdings geht das Elektroauto Model 3 mit der Seriennummer 1 nun doch an Musk, denn dieser ist am 28. Juni 46 Jahre alt geworden und -Ehrenpreis schenkte Musk das Auto und damit die Reservierung.

Anfang der Woche hatte Elon Musk den Produktionsstart des TeslaModel 3 angekündigt. Am 9. Juli hat der Tesla-Chef erste Fotos des fertigen Modells veröffentlich. (Sein Elektroauto hat Musk mit einer schwarzen Lackierung und 19-Zoll-Felgen bestellt.)

Wie es sich gehört, bedankte sich Musk für das Geschenk und Ehrenpreis schrieb ebenfalls via Twitter:
„Du verdienst es! Viel Liebe und Respekt für alles, was du für Tesla Motors, erneuerbare Energie und unseren Planten tust.“

Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft von Tesla entscheiden

Das Model 3 ist das erste günstige Serienfahrzeug aus dem Hause Tesla, so muss man für das Model „nur“ 35.000 US-Dollar bezahlen, für das Model S werden etwa 60.000 und für das Elektro-SUV Model X grob 90.000 Dollar fällig.

So sah das Cockpit vom Elektroauto Tesla Model 3 bei der ersten Präsentation aus, aber auch in der finalen Version soll das 15 Zoll große Touchscreendisplay das zentrale Bedienelement sein. Bildquelle: The Verge / Youtube

So sah das Cockpit vom Elektroauto Tesla Model 3 bei der ersten Präsentation aus, aber auch in der finalen Version soll das 15 Zoll große Touchscreendisplay das zentrale Bedienelement sein. Bildquelle: The Verge / Youtube

Mit dem neuen E-Auto will das Unternehmen den Massenmarkt erobern, bisher gibt es 400.000 Reservierungen allein für das Model 3. Die Produktionszahl soll jeden Monat gesteigert werden, im Juli sollen 30 Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden, im August 100, im September 1.500 PKW und ab 2018 will man um die 40.000 Einheiten pro Monat herstellen.

Am Anfang ist die Auswahl der Ausstattung für das Model 3 im Konfigurationsmenü eingeschränkt, so gibt es am Anfang weniger als 100 Optionen. Später kommen noch weitere Optionen hinzu, so das man eine wesentlich größere Auswahl hat.

Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

 

Vom Innenraum sind noch keine neuen Fotos veröffentlicht worden, es soll von innen aber wie ein Raumschiff aussehen und ein 15 Zoll Touchscreendisplay stellt das zentrale Bedienelement dar.

[07.07.2017] Ab dem 28. Juli 2017 wird das Elektroauto Tesla Model 3 endlich ausgeliefert, bereits in diesem Monat sollen 30 Kunden ihren Stromer erhalten.
Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/


Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft von Tesla entscheiden, denn wenn es erfolgreich ist, hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) bewiesen, dass auch relativ kleine Unternehmen den Automarkt beeinflussen können. Die bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, dass das Model 3 erfolgreich sein wird. Denn einerseits gab es Mitte 2016 bereits über 400.000 Reservierungen für den Volks-Stromer und zum anderen hat das US-Unternehmen ein cooles und zugleich „grünes“ Image.
So hat das Elektroauto Tesla Model S dem Autobauer endgültig zum Durchbruch verholfen, denn einerseits fährt es nur mit Strom und zum anderen beschleunigt es in atemberaubender Geschwindigkeit: Denn in gerade einmal 2,7 Sekunden kann man mit dem Model S P100D von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Ab Juli wird das Elektroauto Tesla Model 3 ausgeliefert

Per Twitter teilte Musk mit, dass man das Model 3 ab dem 28. Juli zunächst in geringer Stückzahl ausliefern wird. So werden noch im Juli 2017 bereits die ersten 30 Kunden ihr reserviertes E-Auto erhalten, dies wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erfolgen.

Die Produktionszahlen und die Auslieferungszahlen sollen kontinuierlich erhöht werden: Im August 2017 sollen 100 Einheiten des Model 3, im September über 1.500 Autos und im Dezember über 20.000 PKW ausgeliefert werden.

Bereits im Jahr 2018 sollen pro Woche 10.000 Einheiten gebaut werden, also je nach Anzahl der Wochen pro Monat um die 40.000 Fahrzeuge. Die kontinuierliche Erhöhung der Produktions- und Auslieferungszahlen ist allerdings auch nötig, um die bisherigen 400.000 Reservierungen (Stand Mitte 2016) in erfolgreiche Geschäftsabschlüsse umzuwandeln.

Denn zwar wurde für jedes reservierte Model 3 eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig (diese wird später mit dem Kaufpreis verrechnet), aber so lange der persönlich reservierte PKW noch nicht produziert wurde, können die Interessenten vom Kauf zurücktreten und erhalten die Reservierungsgebühr zu 100 Prozent zurück.

In den USA kostet das Elektroauto Tesla Model 3 35.000 US-Dollar

Wie teuer das Elektroauto Model 3 in Deutschland werden wird, steht noch nicht offiziell fest. In den USA kostet es 35.000 US-Dollar (ca. 30.708,48 Euro), allerdings werden in den USA die Preise immer ohne eine vergleichbare Mehrwertsteuer genannt.
Daher gehe ich von einem Startpreis in Höhe von 35.000 bis ca. 42.000 Euro aus.

Da das Model S von Tesla etwa das doppelte kostet, muss man als Käufer damit leben, dass man keine Flatrate für die Nutzung der Supercharger erhält.

[05.07.2017] Mit 420 Elektroautos beteiligt sich Renault an der Aktion e-Drive Hamburg 2017, dass Ziel des Projektes ist es, den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Hansestadt zu fördern.

Das Elektroauto Renault Zoe ist im Juli 2016 auf Platz 1 der Neuzulassungen.

Das Elektroauto Renault Zoe ist im Juli 2016 auf Platz 1 der Neuzulassungen.

Auch in Hamburg setzt Renault auf das Thema Elektromobilität, denn der französische Automobilhersteller beteiligt sich gemeinsam mit der Renault Bank an dem Projekt „e-Drive Hamburg 2017”.
Hierfür beteiligen sich die Franzosen mit 450 Elektrofahrzeugen am Nachfolgeprojekt des erfolgreich abgeschlossenen Hamburger Projekts „Wirtschaft am Strom”.

Die Renault Fahrzeugflotte für „e-Drive Hamburg” umfasst 350 ZOE und 70 Elektrolieferwagen Kangoo Z.E. Zu einem späteren Zeitpunkt kommen noch 30 Einheiten des neuen Elektrotransporters Master Z.E. hinzu. Alle drei Modelle werden rein batterieelektrisch betrieben und bieten eine uneingeschränkt alltagstaugliche Reichweite.

Unter der Dachmarke „e-Drive Hamburg 2017” ermöglichen ab sofort weitere, von der Bundesregierung geförderte Einzelprojekte den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Hansestadt. Diese finden in Zusammenarbeit mit namhaften Automobilherstellern und deren Leasingunternehmen statt, darunter auch Renault und die Renault Bank. Ziel des neuen Elektromobilitätsprojekts in der Hansestadt ist, kommunalen Dienststellen und Unternehmen aller Größen und Branchen einen systematischen Umstieg auf lokal emissionsfreie Antriebe zu ermöglichen.

„e-Drive Hamburg” folgt auf das Modellvorhaben „ePowered Fleets Hamburg”. Renault war in diesem Rahmen bereits seit 2013 Teilnehmer des Projekts „Wirtschaft am Strom”, bei dem die Technische Universität Hamburg Harburg die Einsatzprofile, betrieblichen Auswirkungen und Akzeptanz der Elektromobilität in 367 beteiligten Unternehmen untersuchte. Zu den Aufgaben des wissenschaftlich begleiteten Forschungsprojekts gehörte es auch zu ermitteln, in welchen Bereichen der Hamburger Wirtschaft Elektrofahrzeuge ihre spezifischen Vorteile gegenüber konventionellen Fahrzeugen entfalten können. Ergebnis: Am Standort Hamburg und in der Metropolregion besteht ein hohes Potenzial zur Elektrifizierung gewerblicher und öffentlicher Fahrzeugflotten.

Insgesamt waren zwischen 2012 und 2017 im Rahmen von „Wirtschaft am Strom” 795 Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride von elf Herstellern unterwegs, darunter 150 Kangoo Z.E., 157 ZOE und zwei Fluence Z.E. von Renault. Der französische Hersteller war damit beliebtester Anbieter bei dem Projekt. Größte Nutzer der Renault Elektrofahrzeuge waren die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), der Strom- und Gasanbieter EON und die Deutsche Telekom AG.

Via: Pressemitteilung von Renault

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