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Tag: Bafa

[07.05.2017]

In Deutschland hat es die Elektromobilität weiterhin schwer, zwar gibt es seit Juli 2016 eine Kaufförderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro – aber es wurden nur 17.937 Anträge für die Auszahlung der Umweltbonus genannten Kaufprämie gestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Seit dem Juli 2016 gibt in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos, bisher war die Nachfrage aber nur mäßig.

So wurden in dem Zeitraum vom Juli 2016 bis Ende April 2017 nur für 10.063 Elektroautos ein Antrag für die Kaufprämie gestellt, insgesamt wurden 17.937 Anträge gestellt – also 7.869 für Plug-In Hybridautos und 3 für Brennstoffzellenautos.

Da in den ersten 10 Monaten nur 17.937 Anträge gestellt wurden, kann es gut sein, dass der Fördertopf gar nicht ausgereizt wird. Denn dieser ist insgesamt 1,2 Milliarden Euro schwer (der Bund und die teilnehmenden Autohersteller beteiligen sich mit je 600 Millionen Euro).
Reine E-Autos werden mit 4.000 Euro bezuschusst, dies bedeutet, für die 10.063 Stromer wurden bisher 40.252.000 Euro ausgezahlt. Für Plug-In Hybride erhält man eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro: Dies bedeutet, dass für die Teilzeitstromer  23.607.000 Euro ausbezahlt wurden.

Für die Elektro- und Plug-In Hybridautos wurde bis jetzt also 63.859.000 Euro ausbezahlt (bzw. bewilligt), somit braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Prämie schnell aufgebraucht werden könnte.

Allerdings kann man den Umweltbonus nur bis zum 30. Juni 2019 beantragen, somit wird der Fördertopf wahrscheinlich nicht ausgereizt werden.

Auch wenn dieses Jahr die Elektroautos Tesla Model 3 und Opel Ampera-e auf den Markt kommen werden, wird sich die Zahl der Anträge vermutlich nur geringfügig erhöhen.

Das Elektroauto Renault Zoe hat am meisten von der Kaufförderung profitiert

Bei den Anträgen für die Kaufprämie spiegeln sich natürlich auch die Neuzulassungszahlen wieder, da das Elektroauto Renault Zoe oft auf Platz 1 der Neuzulassungen zu finden ist, liegt es auch bei der Anzahl der Anträge für den Umweltbonus auf Platz 1.

Hier ist die Zusammenfassung zum Thema Umweltbonus:

Anträge je Bauart

Elektroautos: 10.065
Plug-In Hybride: 7.869
Brennstoffzellenfahrzeuge: 3
Gesamt: 17.937

Top 10 der Fahrzeugmodelle

  1. Renault ZOE (2.831)
  2. BMW i3 (2.680)
  3. Audi A3 e-tron (2.387)
  4. BMW 225xe (1.903)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (1.262)
  6. Tesla Model S (539)
  7. Nissan LEAF (516)
  8. VW Passat GTE (468)
  9. VW Golf GTE (459)
  10. VW e-Golf (454)

Top 10 nach Hersteller

  1. BMW (4.931)
  2. Renault (2.971)
  3. Audi (2.387)
  4. VW (1.788)
  5. Mitsubishi (1.283)
  6. Mercedes-Benz (761)
  7. Nissan (753)
  8. Tesla (539)
  9. smart (478)
  10. Hyundai (439)

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 8.029
  • Unternehmen: 9.554
  • Stiftung: 12
  • Körperschaft: 129
  • Verein: 57
  • Kommunaler Betrieb: 146
  • Kommunaler Zweckverband: 10

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 3.509
  • Bayern: 4.091
  • Berlin: 406
  • Brandenburg: 299
  • Bremen: 91
  • Hamburg: 438
  • Hessen: 1.461
  • Mecklenburg-Vorpommern: 137
  • Niedersachsen: 1.572
  • Nordrhein-Westfalen: 3.314
  • Rheinland-Pfalz: 703
  • Saarland: 187
  • Sachsen: 559
  • Sachsen-Anhalt: 263
  • Schleswig-Holstein: 574
  • Thüringen: 329
  • Sonstiges (Ausland): 4

Hier geht es zu der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dort findet man unter anderem die komplette Liste und auch weitere Informationen: BAFA

[26.11.2016] Für das Elektroauto Tesla Model S gibt es nun auch die Kaufprämie, diese gilt auch für die teure Variante des Luxusstromers: Das Model S P100D für 150.000€.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Zu Beginn hieß es noch, dass die Umweltbonus genannte Kaufprämie nur für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gelten soll, deren Listenpreis nur bei bis zu 60.000 Euro liegt.

Darüber war Tesla Motors natürlich nicht begeistert, aber man fand für Deutschland eine einfache und schlaue Möglichkeit, für die Kunden doch noch die Möglichkeit der Förderprämie zukommen zu lassen.
Denn in Deutschland wurde die Preisstruktur des Stromers verändert, so wurde das Komfort-Paket einfach aus dem Basispreis herausgenommen und der Preis noch etwas gesenkt. (Für das Elektroauto Tesla Model S gibt es bald die Kaufprämie)

So erfüllt die Grundvariante (Model S 60) jetzt die Voraussetzungen, kurze Zeit nach der Änderung war das E-Auto auch auf der Liste der förderfähigen PKW des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zu finden.

Das Komfort-Paket sowie die volle Batteriekapazität können später einfach dazu gebucht werden, die Freigabe seitens Tesla Motors kann in der Regel bequem aus der Ferne über das Internet erfolgen.

Praktischerweise wird im Model S 60 die 75 Kilowattstunden große Batterieeinheit verbaut, daher kann man sich die volle Kapazität des Stromspeichers gegen eine Gebühr (10.000 Euro) freischalten lassen.

Für die Autokäufer bedeutet dies, dass diese nun die 4.000 Euro Kaufprämie für das Model S erhalten. 2.000 Euro kommen vom Bund und 2.000 Euro vom Autohersteller.

Alle Varianten des Elektroauto Tesla Model S sind förderfähig

Das man nun auch für die teuerste Variante des Stromers den Umweltbonus erhält, liegt daran, dass die Preisgrenze nur für die Basisvariante gilt. So sagte ein Bafa-Sprecher:

 „Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro nicht überschreiten.“

„Demnach ist es möglich, Ausstattungsvarianten zu fördern, die über das Basismodell hinausgehen.“… „Solange das Basismodell, welches auch so vom Endkunden erworben werden kann, einen Nettolistenpreis von maximal 60.000 Euro hat, sind die Anforderungen an die Förderfähigkeit des Elektrofahrzeuges nach der Richtlinie erfüllt.“
(Quelle: Manager-Magazin.de)

Das Blog Saving-Volt.de hatte darüber sogar schon am 22. November 2016 berichtet: Tesla Model S – Umweltbonus gilt für alle Modelle

Allerdings bleibt das E-Auto weiterhin für die meisten Menschen eher ein Traumwagen, denn es dürfte die Preisgrenze der meisten Autokäufer übersteigen. Jedoch wird es ab 2018 das Elektroauto Tesla Model 3 geben, dieses wird nur etwa die Hälfte kosten.

 

[14.11.2016] Seit heute gibt es für das Elektroauto Tesla Model S offiziell die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Schon am 10. November hatte Tesla Motors für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Preisstruktur in Deutschland geändert: So gibt es in Deutschland das Komfort-Paket, während in den anderen Ländern die Extras bereits im Grundpreis enthalten sind, wurden diese hierzulande ausgegliedert.

Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Folgendes gehört zum Komfort-Paket (Preis: 5.200 Euro).

  • Navigation,
  • Rückfahrkamera,
  • Internet-Radio,
  • Totwinkel Warnung,
  • Fahrersitz mit Memory-Funktion,
  • Parksensoren,
  • el. einklappbare Außenspiegel,
  • Spurverlassenswarnung,
  • HomeLink Garagentoröffner,
  • Leistungssteigerung (Begrenzt ohne Komfort-Paket)

Durch diesen kleinen Trick kostet das Model S 60 in der Grundversion nur noch 57.929,75 und erfüllt so das Preis-Kriterium des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Zu den Fördervorraussetzungen steht auf der Seite der BAFA:

„Der Nettokaufpreis des Basismodells muss mind. 2.000 Euro bei reinen Batterieelektrofahrzeugen … unter dem BAFA Listenpreis sein, damit der Fahrzeugerwerb gefördert wird.“
(Quelle: Bafa)

Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Dies ist der Screenshot der Liste der förderfähigen Elektromobile in Deutschland. Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot: bafa.de

Der Preis wurde seit dem 10. November nochmals gesenkt, denn am 10. November 2016 musste man für die Grundversion des Model S 60 noch 58.249,08 Euro (ohne Mehrwertsteuer) bezahlen, heute liegt der Preis nur noch bei exakt 57.929,75 Euro (inkl. 11.090,25 Euro MwSt.)

Als Liefertermin nennt Tesla Motors den Februar 2017.

Hier geht es zum Antrag der Bafa: Elektromobilität (externer Link)

Das Komfort-Paket lässt sich nachträglich aktivieren

Da das Elektroauto Tesla Model S ohne Komfort-Paket kaum über interessante Extras verfügt und man die vielen nützlichen Helfer sicherlich vermissen wird, kann man das Komfort-Paket auch nachträglich dazu kaufen.

Denn in den verkauften Fahrzeugen ist die nötige Hardware zwar enthalten, jedoch ist sie in der Bordsoftware deaktiviert. Wer also nachträglich das Komfort-Paket bezahlt, erhält einen Stromer ohne Einschränkungen.
So handelt es sich bei dem Model S 60 um eine per Software abgespeckte Version des Model 75, die Batterieeinheit ist also bei beiden Varianten 75 Kilowattstunden groß.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model S bestellt, kann die Supercharger ohne Einschränkungen nutzen

Wie Tesla Motors vor kurzem bekannt gegeben hat, wird es für die ab dem 1.1.2017 abgesetzten Elektroautos keine uneingeschränkte Nutzung der Supercharger mehr geben. Denn diese wird auf 400 kWh (etwa 1.600 Kilometer Reichweite) jährlich beschränkt, wer die Supercharger genannten Schnellladestationen darüber hinaus nutzen will, muss eine Gebühr bezahlen. (Hier geht es zu dem Artikel: Tesla Motors schafft das kostenlose Aufladen seiner Elektroautos ab)

Wie viel Geld man bezahlen muss, ist noch nicht bekannt – jedoch hängen die Preise auch von der Region ab.

[10.11.2016] Wer das Elektroauto Tesla Model S kaufen will, könnte bald in den Genuss der Kaufprämie kommen. Denn in Deutschland wurden die Preise geändert…

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Tesla Motors hat in Deutschland den Einstiegspreis für das Model S 60 gesenkt, so liegt der Nettopreis für die Elektrolimousine nun bei 58.249,08 Euro. Somit erfüllt es schon fast die Voraussetzungen für den Kaufprämie genannten Umweltbonus des Bundesamt für Ausfuhr etc.

Augenscheinlich hat Tesla Motors für Deutschland die Preisstruktur für das Elektroauto Tesla Model S geändert, denn ohne das Komfort-Paket kostet der Stromer weniger als 60.000 Euro. Bildquelle: Screenshot von der Seite TeslaMotors.com

Augenscheinlich hat Tesla Motors für Deutschland die Preisstruktur für das Elektroauto Tesla Model S geändert, denn ohne das Komfort-Paket kostet der Stromer weniger als 60.000 Euro. Bildquelle: Screenshot von der Seite TeslaMotors.com

Die Option mit dem optionalen Komfort-Paket für 5.200 Euro wurde anscheinend nur in Deutschland eingeführt, in den anderen Ländern sind die im Komfort-Paket enthaltenen Extras bereits im Basispreis enthalten, dazu gehören:

  • Navigation,
  • Rückfahrkamera,
  • Internet-Radio,
  • Totwinkel Warnung,
  • Fahrersitz mit Memory-Funktion,
  • Parksensoren,
  • el. einklappbare Außenspiegel,
  • Spurverlassenswarnung,
  • HomeLink Garagentoröffner,
  • Leistungsreduktion auf 80 % (wahrscheinlich ist hiermit die Leistung des Elektromotors gemeint)

Allerdings muss sich der US-Autohersteller noch an der Förderung zu mindestens 50 Prozent beteiligen, also 2.000 Euro zahlen. Vom Bund erhält man dann die anderen 2.000 Euro, also insgesamt 4.000 Euro.

Zu den Fördervorraussetzungen steht auf der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):

„Der Nettokaufpreis des Basismodells muss mind. 2.000 Euro bei reinen Batterieelektrofahrzeugen … unter dem BAFA Listenpreis sein, damit der Fahrzeugerwerb gefördert wird.“
(Quelle: Bafa)

Somit müsste der Preis für das Model S streng genommen noch gesenkt werden, denn bisher liegt dieser 249,08 Euro über dem möglichen förderfähigen Nettokaufpreis abzüglich der Kaufprämie des Herstellers.
Aber diese kleine Hürde wird Tesla auch noch knacken.

Noch (Stand 9. November 2016, 16:00Uhr) steht das Model S noch nicht in der Tabelle der geförderten Fahrzeuge (externer Link, PDF-Datei).

Das Komfort-Paket lässt sich nachträglich aktivieren

Da das Elektroauto Tesla Model S ohne Komfort-Paket kaum über interessante Extras verfügt und man die vielen nützlichen Helfer sicherlich vermissen wird, kann man das Komfort-Paket auch nachträglich dazu kaufen.

Denn in den verkauften Fahrzeugen ist die nötige Hardware zwar enthalten, jedoch ist sie in der Bordsoftware deaktiviert. Wer also nachträglich das Komfort-Paket bezahlt, erhält einen Stromer ohne Einschränkungen.
So handelt es sich bei dem Model S 60 um eine per Software abgespeckte Version des Model 75, die Batterieeinheit ist also bei beiden Varianten 75 Kilowattstunden groß.

Bevor man jetzt aber wegen der Kaufprämie das Model S bestellt, sollte man abwarten, ob es in der Liste der förderfähigen Fahrzeuge auftaucht.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model S bestellt, kann die Supercharger ohne Einschränkungen nutzen

Wie Tesla Motors vor kurzem bekannt gegeben hat, wird es für die ab dem 1.1.2017 abgesetzten Elektroautos keine uneingeschränkte Nutzung der Supercharger mehr geben. Denn diese wird auf 400 kWh (etwa 1.600 Kilometer Reichweite) jährlich beschränkt, wer die Supercharger genannten Schnellladestationen darüber hinaus nutzen will, muss eine Gebühr bezahlen. (Hier geht es zu dem Artikel: Tesla Motors schafft das kostenlose Aufladen seiner Elektroautos ab)

Wie viel Geld man bezahlen muss, ist noch nicht bekannt – jedoch hängen die Preise auch von der Region ab.

 

Seit dem 2. Juli 2016 kann in Deutschland der Umweltbonus für Plug-In Hybrid- und Elektroautos beantragt werden, bisher sind bei der zuständigen Behörde 1.234 Anträge eingegangen.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Wer in Deutschland seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto gekauft (oder geleast) hat, kann seit dem 2. Juli beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) online einen Antrag für den Umweltbonus stellen.

Am 22. Juli sind bei der zuständigen Behörde laut Bild-Informationen 1.234 Anträge eingegangen, bis Ende des Monats könnte die 2.000er Marke geknackt werden.

Wenn weiterhin so wenig Anträge gestellt werden würden, würde der 1,2 Milliarde Euro große Fördertopf rechnerisch bis zum Jahr 2032 reichen. Allerdings ist dieser zeitlich bis Ende 2019 befristet (oder aber wenn die Fördersumme aufgebraucht ist).

Geringe Nachfrage ist von Vorteil für die Elektroauto-Interessenten

Auch wenn die Nachfrage relativ gering sein mag, ist dies für die möglichen Käufer eines Plug-In Hybrid- oder Elektroautos von Vorteil, denn im Jahr 2018 werden verschiedene Autohersteller Stromer mit einer Mindestreichweite von 300 Kilometern auf den Markt bringen.
Eventuell könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 mit der Kaufprämie gefördert werden, die anderen E-Autos des US-Herstellers sind nicht förderfähig, da diese über 60.000 Euro kosten.
Zusätzlich muss sich der Autobauer zu 50 Prozent an dem Umweltbonus beteiligen, Käufer eines Elektroautos erhalten 4.000 Euro und die eines Plug-In Hybriden 3.000 Euro.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Via: Bild

Seit dem 2. Juli kann man nun auch endlich in Deutschland die Kaufprämie für den Erwerb eines Elektro- oder Plug-In Hybridautos beantragen, bereits am 11. Juli waren beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 718 Anträge für den Umweltbonus eingegangen.

Renault liegt bei der Kaufförderung von Elektroautos weit vorne

Die meisten Antragsteller haben die Prämie für den Erwerb des Elektroauto Renault Zoe genutzt, hier ist die Top 5 der bisher geförderten Fahrzeuge:
  1. Elektroauto Renault Zoe: 184
  2. Elektroauto BMW i3: 127
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xxe: 80
  4. Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander: 54
  5. Elektroauto Kia Soul EV: 32

(Die vollständige Liste der Fahrzeuge ist unten zu finden.)

Arnold Wallraff  (BAFA-Präsident) sagte zu dem Auftakt der Antragsstellung:
„Die Antragszahl entspricht den Erwartungen, auch wenn die Nachfrage im Vergleich zu 150.000 Anträgen in den ersten Tagen der Online-Beantragung für die Umweltprämie etwas verhaltener ist.“

Es wird kein Elektromobilitätschaos geben

Für die neue Aufgabe wurden 10 Mitarbeiter eingestellt und die IT-Strukturen wurden wurden seit der sogenannten Abwrackprämie auch verbessert, daher wird es seiner Meinung nach, kein ‚Elektromobilitätschaos‘ geben.
Den Umweltbonus kann man grundsätzlich für alle Plug-In Hybrid- und Elektroautos beantragen, die Fahrzeuge müssen aber folgende 3 Bedingungen erfüllen:
  • Der Kauf-/Leasingvertrag darf nicht vor dem 18. Mai 2016 geschlossen worden sein.
  • Der Basispreis darf nicht über 60.000 Euro liegen.
  • Der Autohersteller muss sich an dem Programm beteiligen und 50 Prozent der Prämie bezahlen.
Für den Erwerb eines E-Auto erhält man 4.000 Euro und für den Erwerb eines Plug-In Hybridautos 3.000 Euro.

Hier ist die Tabelle mit allen Fahrzeugen, für denen der Umweltbonus beantragt wurde

Hersteller Typ Anzahl Antrieb
Audi A3 15 Plug-In
BMW i3 127 Elektro
BMW 225xe 80 Plug-In
BMW 330e 18 Plug-In
Citroen C-Zero 11 Elektro
Citroen Berlingo Electric (Batteriemiete) 2 Elektro
Citroen Berlingo Electric 1 Elektro
Kia Soul EV (Play) 32 Elektro
Mercedes-Benz B 250e 18 Elektro
Mercedes-Benz C 350e T-Modell 11 Elektro
Mercedes-Benz C 350e 5 Elektro
Mitsubishi Outlander Plug-In, Top 42 Plug-In
Mitsubishi Outlander Plug-In, Plus 12 Plug-In
Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV) 1 Elektro
Nissan Leaf (Acenta, 30 kWh) 16 Elektro
Nissan Leaf (Tekna, 30 kWh) 8 Elektro
Nissan e-NV200 (Evalia, Tekna, 7 Sitzer) 5 Elektro
Nissan e-NV200 (Premium) 3 Elektro
Nissan e-NV200 (Pro+) 3 Elektro
Nissan e-NV200 (Evalia, Tekna, 5 Sitzer) 2 Elektro
Nissan Leaf (Acenta, mit Batteriemiete) 2 Elektro
Nissan e-NV200 (Combi, Comfort) 2 Elektro
Nissan e-NV200 (Kastenwagen, Comfort) 2 Elektro
Nissan Leaf (Tekna, 24 kWh) 1 Elektro
Nissan e-NV200 (Evalia, Tekna, 7 Sitzer mit Batteriemiete) 1 Elektro
Nissan Leaf (Acenta, 24 kWh, mit Batteriemiete) 1 Elektro
Peugeot iOn 15 Elektro
Peugeot Partner Electric (Kastenwagen L1) 2 Elektro
Peugeot Partner Electric (Kastenwagen L2) 2 Elektro
Renault Zoe (Intens) 115 Elektro
Renault Zoe (Life) 48 Elektro
Renault Zoe (Zen) 21 Elektro
Renault Kangoo ZE 6 Elektro
Renault Kangoo Maxi ZE 4 Elektro
Renault Kangoo Maxi ZE (Doppelkabine) 1 Elektro
Smart fortwo electric drive coupe (mit Batteriemiete) 1 Elektro
Smart fortwo electric drive (cabrio, mit Batteriemiete) 1 Elektro
Smart fortwo electric drive coupe 1 Elektro
Toyota Prius Plug-In Hybrid (Comfort) 16 Plug-In
Toyota Prius Plug-In Hybrid (TEC-Edition) 2 Plug-In
Volkswagen Golf GTE 24 Plug-In
Volkswagen Passat GTE (Variant) 16 Plug-In
Volkswagen e-Golf 15 Elektro
Volkswagen e-up! 3 Elektro
Volvo V60 Plug-In Hybrid (Summun) 3 Plug-In
Volvo V60 Plug-In Hybrid (Momentum) 1 Plug-In
Summe: 718
Stand: 11. Juli 2016

Via: Automobilwoche

Im Juni 2016 wurden in Deutschland 833 Elektroautos neu angemeldet, damit haben sich die Absatzzahlen im Vergleich zum Jahresanfang nahezu verdoppelt – denn im Januar 2016 gab es nur 477 Elektroauto-Verkäufe.

Vergleich der Neuzulassungszahlen von Elektroautos im Jahr 2015 und 2016

Vergleich der Neuzulassungszahlen von Elektroautos im Jahr 2015 und 2016

Seit dem 2. Juli kann endlich die Umweltprämie für Elektro- und Plug-In Hybridautos beantragt werden, dass die Kaufförderung für die Stromer kommen wird, denn am 18. Mai hatte das Bundeskabinett die Prämie beschlossen und Mitte Juni hatte die zuständige EU-Kommission unter anderem abgenickt, dass die Förderung rückwirkend zum 18. Mai 2016 gilt.

Siehe auch:

Die Höhe der Neuzulassungen von Elektroautos ist in Deutschland schwer zu prognostizieren

Wie die Höhe der Neuzulassungen für die nächsten Monate ausfallen, lässt sich in Deutschland schwer vorhersagen. Der Juni 2016 war mit 833 neu angemeldeten E-Auto bisher der zweitbeste Monat im Jahr 2016, allerdings waren im Vergleich zum Jahresvormonat (Juni 2015) 19,3 Prozent weniger Stromer unter den Neuzulassungen.

Die Hybridautos konnten sich im Vergleich zum Jahresvormonat mit 3.596 Einheiten (darunter waren 865 Plug-In Hybridautos) um +22,1% verbessern.

Die angekündigte Umweltprämie in Höhe von 4.000 Euro für Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-In Hybridautos könnte allerdings dafür gesorgt haben, dass ein paar Interessenten lieber abgewartet haben.

Denn wenn man die ersten 6 Monate des Jahres 2015 und 2016 vergleicht, wird man feststellen, dass im Jahr 2015 bereits 4.663 E-Autos neu zugelassen wurden. In diesem Jahr waren es im gleichen Zeitraum nur 4.357.
Innerhalb der ersten 4 Tage nach dem es möglich war, am 2. Juli die Kaufförderung bei der Bafa zu beantragen, wurden bereits 266 Anträge eingereicht.

Siehe auch: Bisher wurden nur 266 Anträge für die Kaufprämie für Elektroautos gestellt

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Juni): 4.357
Gesamtzahl für 2015 (Jan – Juni): 4.663

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

 

 

Seit dem 2. Juli können endlich die Anträge für die Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid- und Elektroautos gestellt werden, in den ersten 4 Tagen gingen 266 entsprechende Anträge bei der Bafa ein.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Wer ab dem 18. Mai 2016 in Deutschland ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto gekauft (oder geleast) hat, kann einen sogenannten Umweltbonus in Höhe von 4.000 Euro (E-Autos) bzw. 3.000 Euro für Plug-Ins beantragen.

Am Dienstag (also 4 Tage nach der Startphase) waren beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nur 266 Anträge eingegangen, einen Tag zuvor waren es noch 175 Anträge.
Somit wurden in den ersten vier Tagen rein rechnerisch täglich 66,5 Anträge für die Kaufförderung von Elektrofahrzeugen gestellt, theoretisch können so bis zu 300.000 Plug-In Hybrid- und Elektroautos von der Prämie profitieren.

Die Kaufförderung gilt rückwirkend für Elektro- und Plug-In Hybridautos, welche seit dem 18. Mai 2016 gekauft (oder geleast) wurden.

Die Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro teilen sich der Bund und die Autoindustrie zu 50 Prozent, die Umweltprämie gilt solange, bis der Fördertopf leer ist oder aber der 30. Juni 2019 erreicht wurde.

Weitere Informationen: Seit Samstag gibt es endlich die Kaufprämie für Elektroautos in Deutschland

Via: FAZ und KFZ-Betrieb Vogel

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