[26.11.2016] Für das Elektroauto Tesla Model S gibt es nun auch die Kaufprämie, diese gilt auch für die teure Variante des Luxusstromers: Das Model S P100D für 150.000€.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Zu Beginn hieß es noch, dass die Umweltbonus genannte Kaufprämie nur für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gelten soll, deren Listenpreis nur bei bis zu 60.000 Euro liegt.

Darüber war Tesla Motors natürlich nicht begeistert, aber man fand für Deutschland eine einfache und schlaue Möglichkeit, für die Kunden doch noch die Möglichkeit der Förderprämie zukommen zu lassen.
Denn in Deutschland wurde die Preisstruktur des Stromers verändert, so wurde das Komfort-Paket einfach aus dem Basispreis herausgenommen und der Preis noch etwas gesenkt. (Für das Elektroauto Tesla Model S gibt es bald die Kaufprämie)

So erfüllt die Grundvariante (Model S 60) jetzt die Voraussetzungen, kurze Zeit nach der Änderung war das E-Auto auch auf der Liste der förderfähigen PKW des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zu finden.

Das Komfort-Paket sowie die volle Batteriekapazität können später einfach dazu gebucht werden, die Freigabe seitens Tesla Motors kann in der Regel bequem aus der Ferne über das Internet erfolgen.

Praktischerweise wird im Model S 60 die 75 Kilowattstunden große Batterieeinheit verbaut, daher kann man sich die volle Kapazität des Stromspeichers gegen eine Gebühr (10.000 Euro) freischalten lassen.

Für die Autokäufer bedeutet dies, dass diese nun die 4.000 Euro Kaufprämie für das Model S erhalten. 2.000 Euro kommen vom Bund und 2.000 Euro vom Autohersteller.

Alle Varianten des Elektroauto Tesla Model S sind förderfähig

Das man nun auch für die teuerste Variante des Stromers den Umweltbonus erhält, liegt daran, dass die Preisgrenze nur für die Basisvariante gilt. So sagte ein Bafa-Sprecher:

 „Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro nicht überschreiten.“

„Demnach ist es möglich, Ausstattungsvarianten zu fördern, die über das Basismodell hinausgehen.“… „Solange das Basismodell, welches auch so vom Endkunden erworben werden kann, einen Nettolistenpreis von maximal 60.000 Euro hat, sind die Anforderungen an die Förderfähigkeit des Elektrofahrzeuges nach der Richtlinie erfüllt.“
(Quelle: Manager-Magazin.de)

Das Blog Saving-Volt.de hatte darüber sogar schon am 22. November 2016 berichtet: Tesla Model S – Umweltbonus gilt für alle Modelle

Allerdings bleibt das E-Auto weiterhin für die meisten Menschen eher ein Traumwagen, denn es dürfte die Preisgrenze der meisten Autokäufer übersteigen. Jedoch wird es ab 2018 das Elektroauto Tesla Model 3 geben, dieses wird nur etwa die Hälfte kosten.

 

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Kai
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