[10.11.2016] Wer das Elektroauto Tesla Model S kaufen will, könnte bald in den Genuss der Kaufprämie kommen. Denn in Deutschland wurden die Preise geändert…

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Tesla Motors hat in Deutschland den Einstiegspreis für das Model S 60 gesenkt, so liegt der Nettopreis für die Elektrolimousine nun bei 58.249,08 Euro. Somit erfüllt es schon fast die Voraussetzungen für den Kaufprämie genannten Umweltbonus des Bundesamt für Ausfuhr etc.

Augenscheinlich hat Tesla Motors für Deutschland die Preisstruktur für das Elektroauto Tesla Model S geändert, denn ohne das Komfort-Paket kostet der Stromer weniger als 60.000 Euro. Bildquelle: Screenshot von der Seite TeslaMotors.com

Augenscheinlich hat Tesla Motors für Deutschland die Preisstruktur für das Elektroauto Tesla Model S geändert, denn ohne das Komfort-Paket kostet der Stromer weniger als 60.000 Euro. Bildquelle: Screenshot von der Seite TeslaMotors.com

Die Option mit dem optionalen Komfort-Paket für 5.200 Euro wurde anscheinend nur in Deutschland eingeführt, in den anderen Ländern sind die im Komfort-Paket enthaltenen Extras bereits im Basispreis enthalten, dazu gehören:

  • Navigation,
  • Rückfahrkamera,
  • Internet-Radio,
  • Totwinkel Warnung,
  • Fahrersitz mit Memory-Funktion,
  • Parksensoren,
  • el. einklappbare Außenspiegel,
  • Spurverlassenswarnung,
  • HomeLink Garagentoröffner,
  • Leistungsreduktion auf 80 % (wahrscheinlich ist hiermit die Leistung des Elektromotors gemeint)

Allerdings muss sich der US-Autohersteller noch an der Förderung zu mindestens 50 Prozent beteiligen, also 2.000 Euro zahlen. Vom Bund erhält man dann die anderen 2.000 Euro, also insgesamt 4.000 Euro.

Zu den Fördervorraussetzungen steht auf der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):

„Der Nettokaufpreis des Basismodells muss mind. 2.000 Euro bei reinen Batterieelektrofahrzeugen … unter dem BAFA Listenpreis sein, damit der Fahrzeugerwerb gefördert wird.“
(Quelle: Bafa)

Somit müsste der Preis für das Model S streng genommen noch gesenkt werden, denn bisher liegt dieser 249,08 Euro über dem möglichen förderfähigen Nettokaufpreis abzüglich der Kaufprämie des Herstellers.
Aber diese kleine Hürde wird Tesla auch noch knacken.

Noch (Stand 9. November 2016, 16:00Uhr) steht das Model S noch nicht in der Tabelle der geförderten Fahrzeuge (externer Link, PDF-Datei).

Das Komfort-Paket lässt sich nachträglich aktivieren

Da das Elektroauto Tesla Model S ohne Komfort-Paket kaum über interessante Extras verfügt und man die vielen nützlichen Helfer sicherlich vermissen wird, kann man das Komfort-Paket auch nachträglich dazu kaufen.

Denn in den verkauften Fahrzeugen ist die nötige Hardware zwar enthalten, jedoch ist sie in der Bordsoftware deaktiviert. Wer also nachträglich das Komfort-Paket bezahlt, erhält einen Stromer ohne Einschränkungen.
So handelt es sich bei dem Model S 60 um eine per Software abgespeckte Version des Model 75, die Batterieeinheit ist also bei beiden Varianten 75 Kilowattstunden groß.

Bevor man jetzt aber wegen der Kaufprämie das Model S bestellt, sollte man abwarten, ob es in der Liste der förderfähigen Fahrzeuge auftaucht.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model S bestellt, kann die Supercharger ohne Einschränkungen nutzen

Wie Tesla Motors vor kurzem bekannt gegeben hat, wird es für die ab dem 1.1.2017 abgesetzten Elektroautos keine uneingeschränkte Nutzung der Supercharger mehr geben. Denn diese wird auf 400 kWh (etwa 1.600 Kilometer Reichweite) jährlich beschränkt, wer die Supercharger genannten Schnellladestationen darüber hinaus nutzen will, muss eine Gebühr bezahlen. (Hier geht es zu dem Artikel: Tesla Motors schafft das kostenlose Aufladen seiner Elektroautos ab)

Wie viel Geld man bezahlen muss, ist noch nicht bekannt – jedoch hängen die Preise auch von der Region ab.

 

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Kai
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