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Tag: Supercharger

[18.07.2017] Tesla hat sich auf die Fahne geschrieben, den Automobilsektor zu revolutionieren. Vollmundige Versprechungen sind das Markenzeichen des umtriebigen Firmen-CEOs Elon Musk. Mit der Markteinführung des Elektroauto Tesla Model 3 sollen den Worten jetzt Taten folgen. Die Chancen stehen gut, in anderen Sektoren hat Musk schließlich bereits geliefert.

Bildrechte: Flickr Candy Red Model 3 with the new nose Steve Jurvetson CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Handschrift des Visionärs

Dass Elon Musk die Welt verändern will, ist nichts Neues. Einst Mitbegründer des Bezahldienstes PayPal, hat er sich mittlerweile hauptsächlich dem Transportsektor verschrieben. Das Konzept für den Hyperloop-Zug, der eines Tages mit Überschallgeschwindigkeit durch unterirdische Röhren brausen soll, stammt aus seiner Feder, außerdem arbeitet seine Raumfahrtschmiede SpaceX erfolgreich an wiederverwertbaren Trägerraketen und will damit das Weltall erobern.

Für Normalsterbliche und Befürworter der Elektromobilität eher relevant ist aber Tesla, das mit Musk an der Spitze zeitweise zum wertvollsten Autohersteller der Welt wurde – diesen Titel sind die Kalifornier allerdings vorerst wieder los. Trotzdem sieht es gut aus für Tesla – mit dem Bau der weltweit größten Batteriefabrik hat man für die Zukunft vorgesorgt, die mit dem Produktionsstart des Model 3 endgültig eingeläutet wird.

Elektroautos für alle

Denn bisher waren die Elektroautos des nach dem Elektrizitäts-Pionier Nikola Tesla benannten Herstellers ausschließlich dem Premium-Segment zuzuordnen: technisch überzeugend, der Konkurrenz weit voraus – aber für den Massenmarkt zu teuer. Das soll sich mit dem Model 3 nun ändern, die Eckdaten klingen vielversprechend: 345 Kilometer Reichweite, von 0 auf 100 in weniger als 6 Sekunden, die aus dem Model S bekannte Autopilot-Hardware, Supercharger für schnelles Aufladen.

Das bekommt der geneigte Kunde für erschwingliche 35.000 US-Dollar, das ist ungefähr die Hälfte von dem, was ein Model S kostet. Der Preis für Deutschland ist noch nicht bekannt, Wagemutige können sich ihr Model 3 aber schon gegen eine Anzahlung von 1.000 Euro vorbestellen. Davon, dass der Wagen über 30.000 Euro kosten wird, kann man aber getrost ausgehen.

Das ist zwar immer noch eine ordentliche Stange Geld, allerdings kann man den Preis noch etwas drücken. Er liegt nämlich in dem Bereich, der für eine Inanspruchnahme der Kaufprämie für Elektroautos berechtigt – das wären dann ganze 4.000 Euro Ersparnis. Bei den laufenden Kosten kann man ebenfalls sparen, schließlich kann man an Teslas Supercharger-Stationen gegen eine geringe Gebühr „tanken“, und auch bei der Autoversicherung sind Einsparungen möglich.

Um eine Sache kommt man allerdings nicht herum: Man wird Geduld mitbringen müssen, in Deutschland werden die ersten Model 3 voraussichtlich erst Mitte 2018 ausgeliefert. Zukunftsvisionen sind also nicht nur etwas für Elon Musk, sondern auch für seine Kunden.

[07.07.2017] Ab dem 28. Juli 2017 wird das Elektroauto Tesla Model 3 endlich ausgeliefert, bereits in diesem Monat sollen 30 Kunden ihren Stromer erhalten.
Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/


Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft von Tesla entscheiden, denn wenn es erfolgreich ist, hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) bewiesen, dass auch relativ kleine Unternehmen den Automarkt beeinflussen können. Die bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, dass das Model 3 erfolgreich sein wird. Denn einerseits gab es Mitte 2016 bereits über 400.000 Reservierungen für den Volks-Stromer und zum anderen hat das US-Unternehmen ein cooles und zugleich „grünes“ Image.
So hat das Elektroauto Tesla Model S dem Autobauer endgültig zum Durchbruch verholfen, denn einerseits fährt es nur mit Strom und zum anderen beschleunigt es in atemberaubender Geschwindigkeit: Denn in gerade einmal 2,7 Sekunden kann man mit dem Model S P100D von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Ab Juli wird das Elektroauto Tesla Model 3 ausgeliefert

Per Twitter teilte Musk mit, dass man das Model 3 ab dem 28. Juli zunächst in geringer Stückzahl ausliefern wird. So werden noch im Juli 2017 bereits die ersten 30 Kunden ihr reserviertes E-Auto erhalten, dies wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erfolgen.

Die Produktionszahlen und die Auslieferungszahlen sollen kontinuierlich erhöht werden: Im August 2017 sollen 100 Einheiten des Model 3, im September über 1.500 Autos und im Dezember über 20.000 PKW ausgeliefert werden.

Bereits im Jahr 2018 sollen pro Woche 10.000 Einheiten gebaut werden, also je nach Anzahl der Wochen pro Monat um die 40.000 Fahrzeuge. Die kontinuierliche Erhöhung der Produktions- und Auslieferungszahlen ist allerdings auch nötig, um die bisherigen 400.000 Reservierungen (Stand Mitte 2016) in erfolgreiche Geschäftsabschlüsse umzuwandeln.

Denn zwar wurde für jedes reservierte Model 3 eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig (diese wird später mit dem Kaufpreis verrechnet), aber so lange der persönlich reservierte PKW noch nicht produziert wurde, können die Interessenten vom Kauf zurücktreten und erhalten die Reservierungsgebühr zu 100 Prozent zurück.

In den USA kostet das Elektroauto Tesla Model 3 35.000 US-Dollar

Wie teuer das Elektroauto Model 3 in Deutschland werden wird, steht noch nicht offiziell fest. In den USA kostet es 35.000 US-Dollar (ca. 30.708,48 Euro), allerdings werden in den USA die Preise immer ohne eine vergleichbare Mehrwertsteuer genannt.
Daher gehe ich von einem Startpreis in Höhe von 35.000 bis ca. 42.000 Euro aus.

Da das Model S von Tesla etwa das doppelte kostet, muss man als Käufer damit leben, dass man keine Flatrate für die Nutzung der Supercharger erhält.

[17.06.2017] Im Juli wird der Konfigurator für das Elektroauto Tesla Model 3 freigeschaltet, allerdings wird man beim neusten Stromer von Tesla nur 100 Konfigurationsmöglichkeiten haben – beim Model S gibt es über 1.500 Varianten.

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Im Rahmen des Shareholder Meeting, welches in dieser Woche stattfand, teile Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) mit, dass der Online-Konfigurator für das E-Auto Model 3 Ende Juli freigeschaltet wird.
Kurz danach werden die konfigurierten Modelle produziert, bis die reservierten Modelle alle gefertigt worden sind, kann es allerdings noch etwas dauern. Denn Bereits Mitte 2016 gab es über 400.000 Reservierungen für das Elektroauto Tesla Model 3.
Wer das neuste rein elektrisch angetriebene Auto aus dem Hause Tesla reservieren will, muss eine Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 Euro bezahlen. Diese wird später auf den Kaufpreis voll angerechnet. Wer sich doch noch gegen das Elektroauto entscheiden sollte, kann dies solange tun, bis die Produktion des reservierten PKW begonnen hat – man erhält dann die volle Reservierungsgebühr zurück.

Wer jetzt erst ein Model 3 reserviert, muss eventuell bis zum Jahr 2019 warten, bis er sein Elektroauto erhält. Denn laut Musk füllen allein die BEstellungen für das Model 3 die Auftragsbücher für die nächsten 18 Monate, daneben produziert Tesla auch das Model S und das Elektro-SUV Model X.

Das Elektroauto Tesla Model 3 ist das richtige für Menschen, welche nicht zu viele Entscheidungen treffen wollen

Da das Model 3 im Gegensatz zum Model S und Model X viel günstiger ist, muss man sich als Interessant im Klaren darüber sein, dass man auf ein paar Dinge verzichten muss, welche es bei den teureren Stromern gibt.
So kann man mit dem Model 3 nicht kostenlos die Supercharger genannten Schnellladestationen nutzen, aber auch die Konfigurationsmöglichkeiten sind deutlich weniger.
Während man beim Model S zum Beispiel etwa 1.500 Konfigurationsmöglichkeiten hat, gibt es bei dem Model 3 zunächst nur um die 100 Konfigurationsmöglichkeiten.
So kann man in der ersten Zeit nur die Fahrzeugfarbe und die Felgengröße aussuchen können, für später ist allerdings geplant, dass weitere Optionen hinzukommen.

Bei den Felgengrößen hat man die Auswahl zwischen 18 und 19 Zoll, welche Farben zur Auswahl stehen werden, ist noch nicht bekannt, aber bisher wurden Testfahrzeuge in den Farben schwarz, rot, blau, silber, weiß und „Signatur rot“ gesichtet.

Praktischerweise soll der Konfigurator für das Model 3 anzeigen, wann welche Option verfügbar sein wird. So wird der PKW in der Grundversion mit 1 Elektromotor angeboten, ab Ende 2017 oder Anfang 2018 soll es dann optional 2 Elektromotoren geben, welche dann für einen Allradantrieb sorgen.

Bei den Model S und Model X war es in der Vergangenheit so, dass man von Tesla angeschrieben wurde, wenn man sein reserviertes Auto konfigurieren kann. Wer wollte, konnte diesen Konfigurationstermin um 12 Monate nach hinten verschieben, ob dies auch bei dem Model 3 möglich sein wird, ist noch nicht bekannt. Auf jeden Fall wäre dies praktisch, wenn man lieber mehr Auswahloptionen haben möchte.

Via: Elektroauto Tesla Model 3

 

 

 

[23.05.2017] Tesla Motors gewährt seinen Kunden jetzt wieder die Supercharger-Flatrate, dies gilt auch Rückwirkend für die Käufer eines Elektroauto nach dem 15. Januar.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Ursprünglich hatte Tesla die Flatrate-Nutzung der Supercharger für Käufer eines Elektroauto Tesla Model S oder Model X abgeschafft, hiervon waren alle betroffen, welche ihren Stromer nach dem 15. Januar 2017 bestellt hatten. Stattdessen wurde ein Stromkontingent von 400 kWh pro Jahr eingeführt, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

Nun bietet das von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) geführte Unternehmen die Nutzung seiner Schnallladestationen wieder kostenlos an und  bietet dies seinen Kunden sogar rückwirkend an.

Neue Deadline für die Elektroauto-Flatrate

Wer jetzt auf eine dauerhafte kostenlose Nutzung der Supercharger gehofft hat, wird leider enttäuscht. Denn wer sein Elektroauto Tesla Model X oder S nach dem 20. Mai 2017 bestellt (hat), der erhält wieder nur das Stromkontingent in Höhe von 400 kWh pro Jahr.
Sollte man die Supercharger darüber hinaus nutzen (wollen), muss man eine Gebühr entrichten, welche sich je nach Region nach der Höhe der verbrauchten Kilowattstunden oder nach der Zeit richtet.

Supercharger-Flatrate durch Weiterempfehlung oder Kauf eines geförderten Fahrzeugs

Neu ist, dass mit der Aktualisierung des Teslas Weiterempfehlungsprogramms Besitzer eines Elektroautos bis zu 5 neu geworbenen Tesla-Käufer nennen können, welche dann ebenfalls in den Genuss der Supercharger-Flatrate kommen.

Wer also in Zukunft ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla kauft will, sollte sich vorab sehr genau informieren, ob er die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen kann.

Anzahl der Supercharger wird fast verdoppelt

Ende 2017 kommt das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt, bis dahin soll sich die Anzahl der Supercharger genannten Schnellladestationen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppeln.

Bisher gibt es weltweit etwa 5.400 Supercharger, dazu kommen die etwas langsameren Destination Charger, von denen es weltweit um die 9.000 Stück gibt. Die Supercharger sind vor allem für das schnelle Aufladen bei Langstreckenfahrten gedacht und werden daher überwiegend an Knotenpunkten oder in der Nähe von Autobahnen aufgestellt.

Die Destination Charger, welche vor allem bei Geschäften, Restaurants und Hotels installiert werden, sind für das kurze Aufladen zwischendurch geeignet.

Via: GolemGolem

 

[31.03.2017] Am 28. März 2017 lag der Börsenwert des Elektroauto-Hersteller Tesla über den des Traditionsunternehmens Ford, es kommt also nicht nur auf die Produktionsmenge an.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Tesla (ursprünglich Tesla Motors) wurde im Jahr 2003 gegründet, Ford wurde bereits 100 Jahre früher gegründet (1903). Gleichzeitig kann Ford jährlich mehr als 6 Millionen Fahrzeuge absetzen, Tesla hat hingegen im Jahr 2016 etwa 76.230 PKW verkauft.
Dies zeigt, dass die Anleger und Spekulanten eher davon ausgehen, dass das von Elon Msuk geführte Unternehmen erfolgreich sein wird.

Und dennoch lag der Börsenwert von Tesla am 28. März bei 45,47 Milliarden Dollar und der von Ford bei 45,35 Milliarden US-Dollar. Heute (31.3.2017, 09:30Uhr) kostet eine Aktie von Ford 11 Euro, für eine Aktie von Tesla muss man 259 Euro bezahlen.

Seit dem Tesla an der Börse ist, ist der Aktienkurs von etwa 25 Euro auf über 259 Euro gestiegen. Meiner Meinung nach, wird der Aktienkurs auch in Zukunft weiter steigen, jedoch hängt dies vor allem davon ab, wie erfolgreich das Gigafactory werden wird.
Wenn es dem US-Autohersteller gelingen sollte, damit den Massenmarkt zu erobern, könnte ich mir vorstellen, dass der Aktienkurs von Tesla auf über 500 Euro steigen wird.
Bereits Mitte 2016 gab es für das Model 3 über 400.000 Reservierungen, der Verkaufspreis pro Fahrzeug wird in Deutschland bei vermutlich 35.000 bis 39.000 Euro liegen.

Ford will mehrere Milliarden Dollar in Elektroautos investieren

Bisher ist Ford vor allem für seine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bekannt, so gehören gerade in den USA größere Pick-Up Modelle zum Programm. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, will Ford jedoch mehrere Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos investieren.

So will das Tradationsunternehmen bis zum Jahr 2020 mindestens 13 verschiedene PKW mit einem Elektro- oder Hybridantrieb auf den Markt bringen.

Tesla hingegen investiert in ein breites Feld, so das von Musk geführte Unternehmen Supercharger genannte Schnellladestationen, baut derzeit im US-Bundesstaat Nevada eine Gigafactory genannte Batteriefabrik und zuletzt wurde das Solarunternehmen Solar City übernommen.
Zusätzlich baut und vertreibt Tesla auch Energiespeichergeräte, mit diesen können Privatanwender und Unternehmen den tagsüber per Solaranlagen erzeugten Strom speichern und ihn zum Beispiel Nachts nutzen.

[26.03.2017] Elon Musk hat per Twitter neue Infos und ein Video über das Elektroauto Tesla Model 3 veröffentlicht.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Ende 2017 soll das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt kommen, im Gegensatz zu vielen anderen PKW konnte man den neusten Stromer aus dem Hause Tesla bereits kurz nach der Präsentation reservieren.
Wer sich das E-Auto von Tesla Motors sichern will, der muss eine Reservierungssumme von 1.000 Euro per Kreditkarte hinterlegen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem das eigene reservierte Fahrzeug produziert wird, kann man von der Reservierung zurücktreten und erhält das Geld zurück.

Elektroauto Tesla Model 3 ist das erste Massenfahrzeug von Tesla

Bisher hatte Tesla vor allem Luxusfahrzeuge produziert, dessen Preise bei 60.000 Euro begonnen haben. Das Elektroauto Tesla Model 3 ist der erste „günstige“ Stromer für den Massenmarkt von Tesla, so gab es bereits im Juni 2016 über 400.000 Reservierungen.
In den USA liegt der Verkaufspreis bei 35.000 US-Dollar, wie hoch der Verkaufspreis in Deutschland sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Am 24. März 2017 hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) ein kurzes Video über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht, die Bildqualität ist nicht die beste, aber man kann erkennen, dass sich der Fahrzeugrumpf gegenüber den im letzten Jahr gezeigten Modell unterscheidet.

Da es sich um einen Release Candidate handelt, kann man davon ausgehen, dass das Serienmodell äußerlich nicht viel anders aussehen wird.

Musk teilte über Twitter auch mit, dass das Model 3 nicht die nächste Version seiner Fahrzeuge sei. Vielmehr handelt es sich bei dem Model 3 um eine kleinere und somit günstigere Variante des Model S.
Bisher hieß es, dass bei dem Model 3 auf die klassischen Cockpitinstrumente verzichtet werden wird, allerdings scheint es jetzt so, als ob es doch ein paar klassische Bordinstrumente geben wird.

Nach den derzeitigen Infos, wird die Reichweite um die 346 Kilometer betragen. Eine kostenlose Nutzung der Supercharger genannten Schnellladestationen wird es nach dem derzeitigen Stand nicht geben, unklar ist, ob man dann ein gewisses Freikontingent erhält, oder ob man ab der ersten Minute am Supercharger zahlen muss.

[18.01.2017] Wer seit dem 16. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, erhält „nur“ 400 kWh kostenlos Strom an den Superchargern. Ein Tesla-Fan und Geek hat daher ein praktisches Programm entwickelt, mit welchem man die Reisekosten berechnen kann.

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Bis zum 15. Januar 2017 erhielt jeder Käufer eines Elektroautos vom Typ Tesla Model S oder Model X eine Flatrate für die Supercharger genannten Schnellladestationen. Wer nun eines der Elektroautos von Tesla Motors kauft, erhält den Strom nicht mehr unbegrenzt kostenlos.

So erhält jeder Neukunde jährlich ein Stromkontingent von 400 kWh, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer. Denn die Supercharger sind laut Elon Musk (CEO /Geschäftsführer von Tesla Motors) vor allem dazu gedacht, dass man seinen PKW auf Langstreckenfahrten schnell aufladen kann.

Ein paar Zeitgenossen haben die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla Motors allerdings zu oft benutzt, bzw. sie haben ihre Stromer regelmäßig in Wohnortnähe aufgeladen.
Andere haben ihr Elektroauto sogar über Nacht an einem Supercharger angeschlossen gelassen und die Ladestation so unnötig lange blockiert.

Wer jetzt ein Elektroauto bei Tesla Motors kauft, erhält keine Flatrate mehr für die Supercharger

Wer bis zum 15. Januar 2017 ein Tesla Model X oder Model S gekauft hat, kommt weiterhin in den Genuss der Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen, alle anderen müssen nach den verbrauchten 400 kWh eine Gebühr zahlen, welche sich entweder nach der Ladezeit oder den geladenen kWh richtet.

In Deutschland wird die Supercharger-Nutzung aus rechtlichen Gründen pro Minute abgerechnet, in Österreich und der Schweiz erfolgt die Abrechnung pro kWh.

Falls die Abrechnung pro Minute erfolgt, hängt die Gebühr von der Ladegeschwindigkeit ab. So gibt es die Stufe 1 und die Stufe 2. Wenn das Elektroauto mit 60 kW oder niedriger aufgeladen wird, wird die Preis-Stufe 1 angewandt. Wenn man seinen Stromer mit über 60 kW auflädt, wird die doppelt so teure Preisstufe 2 verwendet:

  • Stufe 1 (Tier 1): 0,17€ pro Minute (diese Stufe gilt auch, wenn sich das eigene Elektroauto den Supercharger mit einem anderen E-Auto teilen muss.)
  • Stufe 2 (Tier 2): 0,34€ pro Minute

Wer nun wissen will, wie teuer der nächste Roadtrip wird, kann auf ein von Ben Sullins entwickeltes Skript zurückgreifen: Supercharger Rates

Via: Teslarati

 

 

 

[13.01.2017] Wer nach dem 15. Januar 2017 ein Elektroauto bei Tesla Motors bestellt, erhält keine Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen mehr.

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Noch bis zum 15. Januar 2017 erhält man mit jedem Elektroauto des Typ Model S und Model X, welches man bei Tesla Motors bestellt, eine Flatrate für die Supercharger. Wer seinen Stromer erst ab dem 16. Januar bestellt, erhält ein jährliches Freikontingent von 400 Kilowattstunden, dies reicht laut Tesla für etwa 1.600 Kilometer.

Nun hat das US-Unternehmen die Preise veröffentlicht, die Abrechnung erfolgt nach Zeit oder nach Kilowattstunden. Das Abrechnungsmodell hängt von den lokalen Vorschriften ab.

Bisher konnte jeder, der das Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X gekauft hat, die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen. Die Schnellladestationen sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass die Besitzer auf Langstreckenreisen ihr E-Auto schnell aufladen können.
Allerdings haben viele Menschen die Supercharger in ihrer Wohnortnähe genutzt und die Fahrzeuge wurden auch öfters viel länger an der Stromtankstelle stehen gelassen, als es nötig war.

Bereits im November 2016 hatte Tesla angekündigt, dass die Nutzung der Supercharger für neue die zukünftigen Käufer nicht mehr unbegrenzt kostenlos sein wird.
Um die Flatrate zu erhalten, muss man sein Model S oder Model X bis inklusive den 15. Januar 2017 bestellen und es muss bis zum 15. April 2017 ausgeliefert werden.

In den USA und Kanada wird es für jeden Bundesstaat bzw. Provinz eine eigene Regelung geben, so zahlt man in den USA zum Beispiel folgende Preise pro kWh:

  • Kalifornien: 20 US-Cent
  • New York: 19 US-Cent
  • Illinois: 15 US-Cent

In anderen Regionen gibt es mitunter Vorschriften, laut denen Tesla den Strom nur nach Minuten und nicht nach Kilowattstunden abrechnen darf.

Bei der Abrechnung nach der Zeit wird es 2 Abrechnungsstufen geben, welche sich nach der Ladegeschwindigkeit richtet. Wenn das E-Auto unter oder mit 60 kW aufgeladen wird, wird dies als Stufe 1 bezeichnet. Bei einer Ladegeschwindigkeit von über 60 kW wird dies als Stufe 2 bezeichnet, die Stufe 1 ist halb so teuer, wie die Stufe 2.

Welche Stufe man nutzt, kann man im Display im Elektroauto nachlesen. Wie viel Supercharger-Credits man noch hat, kann man in seinem Nutzerkonto auf der Internetseite von Tesla Motors nachschauen.

So viel kostet das Aufladen von Elektroauto in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wer nach dem 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors kauft, muss folgende Gebühren für den Ladevorgang am Supercharger bezahlen, wenn die 400 kWh aufgebraucht sind

Deutschland

  • 0,34€ pro Minute für Stufe 2
  • 0,17€ pro Minute für Stufe 1

Österreich

  • 0,23€ pro kWh

Schweiz

  • 0,25CFH pro kWh

Wer das Kontingent nicht aufgebraucht hat, kann dieses nicht mit ins nächste Jahr mitnehmen.

Mit dem Geld will der Autohersteller den Ausbau des Supercharger-Netzes finanzieren.

Hier kann man alle Preise für die Supercharger-Nutzung nachlesen: Supercharging

Via: Golem

 

 

 

 

 

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