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Tag: Elektroauto Tesla Model S

[22.04.2017] Tesla muss weltweit 53.000 seiner Elektroautos zurückrufen, denn bei den Fahrzeugen Model S und Model X kann es zu einem Defekt der Handbremse kommen.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

In Kürze werden ein paar Besitzer eines Elektroauto Tesla Model S oder des Elektroauto Tesla Model X eine offizielle Rückruf-Mitteilung von Tesla erhalten, denn bei 53.000 Einheiten kann es zu einem Fehler beim elektrischen Parkbremssystem kommen. Dies kann zur Folge haben, dass das Fahrzeug nach dem Parken wegrollen könnte.
Um den Fehler zu beheben, wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Handbremse ausgetauscht.

Tesla startet den Rückruf der Elektroautos freiwillig

Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern startet Tesla den Rückruf der betroffenen PKW allerdings freiwillig, andere Autobauer mussten von den verantwortlichen Behörden schon öfters dazu gezwungen werden, entsprechende Autos zurück zu rufen.

Laut des US-Unternehmens hat es bisher als Folge des Fehlers noch keinen Unfall gegeben, die betroffenen Wagen können bis zum Austausch weiter benutzt werden. Für den Defekt ist laut des Autoherstellers ein Zulieferer verantwortlich.

Tesla schreibt, dass von dem Problem vermutlich nur 5 Prozent der insgesamt ausgelieferten Elektroautos betroffen seien, dabei handelt es sich um die Fahrzeuge Model X und Model S, welche zwischen Februar und Oktober 2016 hergestellt worden sind. Allerdings machen die 53.000 betroffenen Wagen etwa 63 Prozent der 2016 von Tesla hergestellten PKW aus. Für den Austausch der Handbremse benötigt die Werkstatt nur 45 Minuten.

Das Elektroauto Tesla Model X war bereits im letzten Jahr von einer Rückrufaktion betroffen, bei den Elektro-SUV gab es Probleme mit der dritten Sitzreihe. Im Falle eines Unfalls hätte die fragliche Sitzreihe unerwartet nach vorn rutschen können.

Wer ein betroffenes Model S oder Model X besitzt, wird in den nächsten Tagen Post von Tesla erhalten.

Bei dem Thema Rückruf gibt es keinen Unterschied, ob es ein PKW mit einem Verbrennungs- oder einem Elektromotor ist. So musste zum Beispiel Volkswagen viele Fahrzeuge in die Werkstätten kommen lassen, weil es bei den Verbrennern „Probleme“ mit den Abgaswerten gab, in den Medien wurde dies auch als Dieselgate bezeichnet.

 

 

[18.04.2017] Im September 2017 wird Tesla das finale Design des Elektroauto Tesla Model 3 und einen Elektro-Sattelschlepper präsentieren.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 wird wahrscheinlich im September 2017 starten, dass finale Design wird allerdings erst im Juli 2017 feststehen.

Im September 2017 wird dann die End-Version des Model 3 und ein rein elektrisch angetriebener Sattelschlepper präsentiert werden, in den nächsten Jahren soll dann auch ein Elektro-Pick-Up vorgestellt werden.

Per Twitter hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) wieder ein paar Fragen seiner Follower beantwortet, unter anderem ging es um den Zeitplan für das Model 3 und was es in Zukunft noch für Produkte geben wird.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die finale Version des Elektroauto Tesla Model 3 wird im Juli präsentiert werden

Die erste Version des Model 3 wurde im Jahr 2016 präsentiert, seit dem hat sich beim Exterieur nicht sehr viel verändert, so sieht mittlerweile nur die Front-Partie leicht anders aus.

Ich gehe davon aus, dass es beim Äußeren kaum noch große Unterschiede zwischen der jetzigen und der Juli-Version geben wird. Spannend wird es aber meiner Meinung nach beim Interieur, denn bei den jetzigen Varianten hat man hauptsächlich nur ein großes Touchscreen-Display gesehen, welches waagerecht angebracht ist.

Das Model 3 ist das erste Elektroauto, mit welchem Tesla den Massenmarkt erobern will. Die bisherigen Stromer (Model X und Model S) gehören mit einem Verkaufspreis von 69.000 (Model S) bzw. 102.000 Euro (Model X) eher zur Luxusklasse.
Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar und einer Reichweite von ca. 340 Kilometern ist das jüngste Fahrzeug aus dem Hause Tesla vergleichsweise günstig.

Tesla will einen Elektro-Sattelschlepper auf den Markt bringen

Das Tesla weitere Fahrzeugmodelle auf den Markt bringen wird, stand außer Zweifel: Bisher haben viele (inklusive mir) auf einen Pick-Up Truck getippt, aber Musk schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass man in Zukunft einen Semi Truck anbieten will und das dieser bereits im September präsentiert wird.

In ein paar Jahren wird es dann noch eine Neuauflage des Tesla Roadster geben, dies war das erste Elektroauto, welches Tesla angeboten hatte. Auch arbeitet das US-Unternehmen an einem elektrisch angetriebenen Pick Up-Truck.

[15.04.2017] Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 beginnt im September, allerdings sollte man sich keine Hoffnung auf einen günstigen Gebrauchtwagen machen.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Im September 2017 startet Tesla die Massenproduktion des Model 3, die erste Testproduktion wurde bereits gestartet.

Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar wird das Model 3 das günstigste aus dem Hause Tesla, denn die anderen Elektroautos (Tesla Model S (69.000 Euro) und Tesla Model X (102.400 Euro) sind wesentlich teurer.

Wer jetzt aber darauf spekuliert, dass er ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla günstig kaufen kann, der wird leider enttäuscht werden.

Denn auch wenn Massenfahrzeuge in der Regel einen höheren Wertverlust haben, trifft dies in erster Linie hauptsächlich auf Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor zu.

Gebrauchte Elektroautos sind wertstabil

Wer nun hofft, dass er das Elektroauto Tesla Model 3 nach ein paar Monaten deutlich günstiger als etwa 32.000 Euro kaufen kann, der wird laut eines Analysten enttäuscht werden.

Adam Jonas (Morgan Stanley) sagte, dass das Model 3 durch den Autopiloten ein Alleinstellungsmerkmal habe. Die Autopilotfunktion findet man auch in dem Model X und Model S von Tesla.
Während der Fahrt sammelt der Bordcomputer stetig Daten und leitet diese an den US-Autohersteller weiter, so wird die Software des Autopiloten stetig verbessert. Denn im Gegensatz zu den anderen Autobauern aktualisiert Tesla in unregelmäßigen Abständen die Bordcomputersoftware aus der Ferne (per WLan), so müssen die Besitzer nicht extra mit ihren Wagen in eine Fachwerkstatt.
Adam Jonas:
Der Autohersteller Tesla „setzt das Equipment so ein, das es in fünf Jahren übermenschlich sein wird“. Das mache einen gebrauchten Model 3 nicht weniger wert als einen neuen, im Gegenteil. Der technische Fortschritt müsse bei den Preisen miteinkalkuliert werden.

Da in rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zum Beispiel das Getriebe, Gangschaltung und Verschleißteile, wie zum Beispiel Keilriemen, Kupplungsscheibe, etc. fehlen, ist auch der Wertverlust viel niedriger.
Verbrenner verfügen laut der Deutschen Automobil Treuhand nach drei Jahren über einen Restwert zwischen 39 bis 56 Prozent, Elektroautos verfügen nach dem selben Zeitraum über einen Restwert von etwa 68 Prozent.
Das einzige teure Bauteil, welches beim Elektromobil unter einem wesentlichen Wertverlust leidet, ist der Energiespeicher. Denn die Batterieeinheit kann nicht unendlich oft aufgeladen werden, aber der Kapazitätsverlust hält sich im Regelfall dennoch in Grenzen – zusätzlich bieten viele Autohersteller eine lange Garantie (zum Beispiel 5 bis 8 Jahre) auf die Akkuzellen.

Via: Finanznet

[09.04.2017] In dem ersten Quartal 2017 hat Tesla so viele Elektroautos verkauft, wie noch nie zuvor in seiner Unternehmensgeschichte.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Im Zeitraum von Januar 2017 bis inklusive März 2017 hat Tesla 13.450 Einheiten der Model-S-Reihe und 11.550 des Elektro-SUVs Model X abgesetzt, damit ist es dem US-Autohersteller gelungen, einen neuen Unternehmensrekord aufzustellen.
In dem selben Zeitraum wurden allerdings mehr Autos produziert, genau genommen wurden 25.418 E-Autos hergestellt – dies ist ebenfalls ein neuer Rekord. Es sind sogar 4.650 weitere Stromer auf dem Weg zu den Kunden, diese werden aber erst im zweiten Quartal gezählt. Im letzten Quartal des Jahres 2016 hat Tesla 24.882 Elektroautos produziert und 22.252 ausgeliefert.

Obwohl Tesla die Produktion für mehrere Tage stoppen musste, weil ein paar Veränderungen am Produktionsprozess erfolgten und die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 vorbereitet wurde, konnten die bisherigen Produktions- und Verkaufszahlen übertroffen werden.

Im ersten Quartal 2016 hatte Tesla 69 Prozent weniger Fahrzeuge als im ersten Quartal 2017 verkauft, in diesem Jahr wurden 25.000 Stromer abgesetzt.

Das im ersten Quartal 2017 auf einmal so viele Fahrzeuge verkauft worden sind, liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass das US-Unternehmen Ende 2016 ein paar Probleme mit der Produktion hatte und es so zu einem Auslieferungsstau kam.
Nach dem die Probleme behoben worden sind, konnten die Bestellungen nach gearbeitet werden.

Im ersten Halbjahr will Tesla bis zu 50.000 Elektroautos verkaufen

Im zweiten Quartal diesen Jahres will Tesla noch einmal etwa 25.000 E-Autos verkaufen, so das es alleine im ersten Halbjahr von 2017 zwischen 47.000 bis 50.000 Einheiten an die Kunden ausgeliefert werden sollen.

Dies ist allerdings noch nicht alles, denn sobald die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 startet, werden die Verkaufszahlen noch weiter steigen. Denn alleine für das Model 3 gibt es bereits über 400.000 Reservierungen (Stand Juni 2016), selbst wenn 30 Prozent der Kunden doch wieder abspringen, entspricht dies 280.000 Verkäufen.

Um dieses Bestellvolumen zu meistern, soll das Produktionsvolumen auf jährlich 500.000 Einheiten (Model S, Model X und Model E) hochgefahren werden. Hierfür ist der Autohersteller allerdings auf seine Gigafactory genannte Batteriefabrik abgewiesen, da hier die nötigen Energiespeicher hergestellt werden – derzeit werden diese von Panasonic geliefert.

 

[03.04.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf war in den ersten zwei Monaten der weltweit am meisten erfolgreiche Stromer, so wurde er allein in den ersten 2 Monaten diesen Jahres 7.925 Mal verkauft.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Die Markteinführung des Nissan Leaf war im Dezember 2010, seit dem gab es für das erfolgreiche Elektroauto ein paar bedeutende Veränderungen – wozu zum Beispiel der optional größere Energiespeicher gehört: So kann man das E-Auto seit Januar 2016 wahlweise mit einer 24 kWh oder einer 30 kWh großen Batterieeinheit kaufen.
So lag die Reichweite bei der Markteinführung bei 175 Kilometer (NEFZ-Zyklus), mittlerweile ist diese (wenn man sich für die größere Batterie entscheidet) auf 250 Kilometer gestiegen.

Auch wenn es Elektroautos mit einer höheren Reichweite gibt, darf man nicht vergessen, dass der Leaf preislich bei nur €23.365,00 (VISIA 24 kWh, zzgl. mtl. Batteriemiete ab € 79) beginnt.

Elektroauto Nissan Leaf ist ein echtes Erfolgsmodell

Seit der Markteinführung hat Nissan bis zum Juli 2013 nach eigenen Angaben weltweit über 71.000 Leafs verkauft. Die Besitzer waren mit ihren Stromern auch viel unterwegs, so wurden mit allen Leafs zusammen bis Oktober 2013 etwa 500 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Obwohl es den Nissan bereits seit dem Jahr 2010 gibt, kann er sich (dank der stetigen Verbesserungen) weiterhin auf Platz 1 behaupten. So liegt das Elektroauto Nissan Leaf mit 7.925 weltweit verkauften Einheiten auf Platz 1. Auf Platz 2 kommt mit 5.496 Stück das Elektroauto Renault Zoe – wenn man bedenkt das der Zoe nur in Europa verkauft wird, ist dies schon eine stolze Leistung.
Auf Platz 3 hat es das Elektroauto Tesla Model S mit 4.977 Einheiten geschafft, wenn man bedenkt, dass der US-Autohersteller im Vergleich zu den anderen Autobauern viel kleiner ist, ist dies eine enorme Leistung.

# Weltweit Feb. Jan & Feb 17
1 Nissan Leaf 4.228 7.925
2 Renault Zoe 2.852 5.496
3 Tesla Model S 2.860 4.977
4 BMW i3 2.047 4.504
5 Chevrolet Volt 2.118 3.990
6 BAIC EC180 2.800 3.524
7 Tesla Model X 1.345 3.483
8 Toyota Prius Prime/PHV 2.062 3.428
9 Mitsubishi Outlander PHEV 1.372 2.715
10 Volkswagen Passat GTE 1.075 2.437
TOTAL 50.126 90.599

Via: Inside EVs

 

[30.03.2017] Der Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft 5 Prozent seiner Anteile für etwa 1,8 Milliarden US-Dollar an den chinesischem Internet-Riesen Tencent.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Tesla ist es gelungen, einen neuen finanzstarken Investor zu finden. Denn das chinesische Internet-Unternehmen Tencent will etwa 5 Prozent der Firmenanteile an Tesla Motors für 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,7 Mrd Euro) erwerben.

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) kann das frische Kapital sicherlich gut gebrauchen, denn das US-Unternehmen ist stetig dabei, seinen Ausbau voranzutreiben.
So wird derzeit nicht nur eine Gigafactory genannte Batteriefabrik im US-Bundesstaat Nevada gebaut, sondern auch die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 soll ab September 2017 starten.
Nebenbei werden die bisherigen Elektroautos Model S und Model X weiterentwickelt und auch das Schnellladenetzwerk namens Supercharger wird ausgebaut, um eine bessere Flächenversorgung zu erreichen.

Tencent hält bereits an anderen Elektroauto-Startups Beteiligungen

Tencent wird mit seinen 5 Prozent zu den größten Anteilseignern an Tesla. Das chinesische Unternehmen ist bereits an Elektroauto-Startups, wie zum Beispiel bei den Elektroauto-Herstellern NextEV und Future Mobility sowie sowie an den Fahrdiensten Lyft und Didi Chuxing  beteiligt.

Der Einstieg in das US-Unternehmen erfolgte vermutlich, weil Tesla in Zukunft vermutlich auch in China produzieren will.

Den meisten Menschen in Europa wird Tencent nicht so viel sagen, jedoch betreibt das Unternehmen unter anderem in China das große Online-Netzwerk WeChat.

Das Geld kann Tesla auf jeden Fall gut gebrauchen, denn die vielen Projekte verschlingen eine Menge Geld. Allerdings hat Musk bereits einen Kostentreiber abgestellt: Denn in der Vergangenheit hat jeder Käufer eines Elektroauto Tesla Model S (oder Model X) eine Strom-Flatrate an den Superchargern erhalten, seit diesem Jahr wurden die Regeln seitens des Unternehmens geändert.
Wer also jetzt ein Model S oder Model X von Tesla bestellt, erhält nur noch ein jährliches Stromkontingent, wenn dieses aufgebraucht ist, ist die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig.

So erhalten die Neukunden seit dem 1. Januar 2017 pro Jahr 400 kWh kostenlos, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

[19.03.2017] Der Verkauf des Elektroauto Tesla Model S 60 wird ab dem 16. April 2017 eingestellt, die spannende Frage ist dann, ob man dann noch die Umweltbonus genannte Kaufprämie erhalten kann.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Am 17. März hat Tesla mitgeteilt, dass man das Elektroauto Tesla Model S 60 nur noch bis zum 16. April 2017 bestellen kann. Die anderen Fahrzeugvarianten mit den größeren Energiespeichern (75, 90 und 100 Kilowattstunden) bleiben weiterhin verfügbar.

Ohnehin handelt es sich bei der Variante mit den 60 verfügbaren kWh um eine Batterieeinheit mit 75 kWh, deren Kapazität per Software begrenzt wurde. Gegen die Zahlung von 9.950 Euro kann man die Reichweite von 408 auf 490 Kilometer erhöhen.

Vor einem Jahr wurde das Model S mit der 60 kWh Batterie in die Produktpalette von Tesla Motors aufgenommen, um eine günstigere Alternative und einen vereinfachten Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen. Allerdings hat sich die Mehrheit der Kunden für die reichweitenstärkere 75 kWh Variante entschieden.

Kunden, die aktuell am 60 kWh Model S interessiert sind, haben jetzt noch bis zum 16. April 2017 Zeit um eine Bestellung zu tätigen. Jedes 60 kWh Model S kann auch später über ein „Over the Air“-Upgrade zu einem 75 kWh Modell aufgerüstet werden.

Ob es die Umweltbonus genannte Kaufprämie dann noch für das Elektroauto Tesla Model S geben wird, ist unklar

Damit ein Autohersteller an dem Umweltbonus-Programm teilnehmen kann, hängt unter anderem davon ab, wie teuer das jeweilige Elektro- oder Plug-In Hybridauto in der Basisversion ist. So darf die Basisversion nicht mehr als 60.000 Euro kosten, Tesla hatte, um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden, in die Trickkiste gegriffen.

Denn in Deutschland wird das Model S 60 mit und ohne dem Komfortpaket angeboten, denn per Software ist das Navigationssystem, die Rückfahrkamera, etc. gesperrt.
Wenn man also gleich beim Bestellvorgang den Haken beim Komfort-Paket macht, war das Fahrzeug teurer als die 60.000 Euro. Wenn man den Haken weg lässt, kommt der Stromer in den Genuss der Prämie. (Praktischerweise kann man das Komfortpaket nach dem Kauf bequem aktivieren lassen, wenn man den Aufpreis zahlt.)

Allerdings sagen die Richtlinien, dass es reicht, wenn nur die Basisvariante eines Fahrzeugs in den förderfähigen Bereich fällt, denn dann kommen auch die teureren Varianten der Modellreihe in den Fördergenuss.
Dies heißt, dass es auch für das Elektroauto Tesla Model S 90 und Model S P100D die Kaufförderung gibt.

Aber ich gehe mal davon aus, dass jemand, der 80.000 Euro für ein Auto bezahlen kann, auf die 4.000 Euro verzichten kann.

[13.03.2017] Im Februar 2017 waren in Deutschland 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist doppelt so viel wie im Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden in den ersten beiden Monaten diesen Jahres bereits mehr Elektroautos angemeldet, als im gesamten Jahr 2012.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Das Jahr 2017 verläuft in Punkto Neuzulassungen von Elektroautos weiterhin positiv, denn auch im Februar 2017 wurden mehr als 1.000 rein elektrisch angetriebene PKW angemeldet.

So waren im Februar 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies entspricht einem plus von 105,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden 5.082 Hybridautos neu angemeldet, 1.443 waren hiervon Plug-In Hybridautos (+44,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (344/+64,6 %) und Erdgasfahrzeuge (161/-45,8 %). Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,2 Prozent auf 127,7 g/km.

Bei den Importmarken legte Tesla mit +122,0 Prozent am deutlichsten zu, im Januar lag der Wert von Tesla sogar noch bei +287,2 % (im Vergleich zum Vorjahresmonat).


(Falls die Tabelle nicht richtig angezeigt werden sollte, habe ich unten noch einmal eine HTML-Variante eingefügt.

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 2.869 (Januar bis inkl. Februar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

 

Feb 17
# Fahrzeug Februar Januar Dezember Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 431 180 239 611 236,83 2842
2 BMW i3* 305 388 433 693 269,67 3236
3 Kia Soul EV 282 177 121 459 160,92 1931
4 Tesla Model S 163 96 160 259 63,50 762
5 HYUNDAI IONIQ** 141 117 155 258  44,5 534
6 Nissan Leaf 117 115 112 232 92,75 1113
7 VW e-up! 102 93 120 195 220,67 2648
8 Mercedes-Benz B-Klasse 61 68 22 129  71 852
9 Tesla Model X 39 55 111 94 27,83 334
10 Peugeot iOn 39 54 24 93 19,67 236
11 VW e-Golf 29 21 28 50 106,58 1279
12 Citroen C-Zero 25 18 16 43 11,75 141
13 Opel Ampera-e 15 13 0 28  2,33 28
14 Nissan e-NV200 14 21 14 35 15,50 186
15 FORD FOCUS 5 0 3 5  0,66 8
16 Mitsubishi i-MiEV 5 0 0 5 0,92 11
17 Audi R8 e-Tron 3 0 0 3 0,33 4
18 Smart Fortwo ED 1 2 1 3 4,00 48
19 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 5,42 65
20 Citroen Berlingo 0 1 0 1 2,58 31
1777 1559 1559
*: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137 *: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143

Zahlen via Kraftfahrtbundesamt (www.KBA.de)

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