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Tag: Kaufprämie

[07.05.2017]

In Deutschland hat es die Elektromobilität weiterhin schwer, zwar gibt es seit Juli 2016 eine Kaufförderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro – aber es wurden nur 17.937 Anträge für die Auszahlung der Umweltbonus genannten Kaufprämie gestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Seit dem Juli 2016 gibt in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos, bisher war die Nachfrage aber nur mäßig.

So wurden in dem Zeitraum vom Juli 2016 bis Ende April 2017 nur für 10.063 Elektroautos ein Antrag für die Kaufprämie gestellt, insgesamt wurden 17.937 Anträge gestellt – also 7.869 für Plug-In Hybridautos und 3 für Brennstoffzellenautos.

Da in den ersten 10 Monaten nur 17.937 Anträge gestellt wurden, kann es gut sein, dass der Fördertopf gar nicht ausgereizt wird. Denn dieser ist insgesamt 1,2 Milliarden Euro schwer (der Bund und die teilnehmenden Autohersteller beteiligen sich mit je 600 Millionen Euro).
Reine E-Autos werden mit 4.000 Euro bezuschusst, dies bedeutet, für die 10.063 Stromer wurden bisher 40.252.000 Euro ausgezahlt. Für Plug-In Hybride erhält man eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro: Dies bedeutet, dass für die Teilzeitstromer  23.607.000 Euro ausbezahlt wurden.

Für die Elektro- und Plug-In Hybridautos wurde bis jetzt also 63.859.000 Euro ausbezahlt (bzw. bewilligt), somit braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Prämie schnell aufgebraucht werden könnte.

Allerdings kann man den Umweltbonus nur bis zum 30. Juni 2019 beantragen, somit wird der Fördertopf wahrscheinlich nicht ausgereizt werden.

Auch wenn dieses Jahr die Elektroautos Tesla Model 3 und Opel Ampera-e auf den Markt kommen werden, wird sich die Zahl der Anträge vermutlich nur geringfügig erhöhen.

Das Elektroauto Renault Zoe hat am meisten von der Kaufförderung profitiert

Bei den Anträgen für die Kaufprämie spiegeln sich natürlich auch die Neuzulassungszahlen wieder, da das Elektroauto Renault Zoe oft auf Platz 1 der Neuzulassungen zu finden ist, liegt es auch bei der Anzahl der Anträge für den Umweltbonus auf Platz 1.

Hier ist die Zusammenfassung zum Thema Umweltbonus:

Anträge je Bauart

Elektroautos: 10.065
Plug-In Hybride: 7.869
Brennstoffzellenfahrzeuge: 3
Gesamt: 17.937

Top 10 der Fahrzeugmodelle

  1. Renault ZOE (2.831)
  2. BMW i3 (2.680)
  3. Audi A3 e-tron (2.387)
  4. BMW 225xe (1.903)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (1.262)
  6. Tesla Model S (539)
  7. Nissan LEAF (516)
  8. VW Passat GTE (468)
  9. VW Golf GTE (459)
  10. VW e-Golf (454)

Top 10 nach Hersteller

  1. BMW (4.931)
  2. Renault (2.971)
  3. Audi (2.387)
  4. VW (1.788)
  5. Mitsubishi (1.283)
  6. Mercedes-Benz (761)
  7. Nissan (753)
  8. Tesla (539)
  9. smart (478)
  10. Hyundai (439)

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 8.029
  • Unternehmen: 9.554
  • Stiftung: 12
  • Körperschaft: 129
  • Verein: 57
  • Kommunaler Betrieb: 146
  • Kommunaler Zweckverband: 10

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 3.509
  • Bayern: 4.091
  • Berlin: 406
  • Brandenburg: 299
  • Bremen: 91
  • Hamburg: 438
  • Hessen: 1.461
  • Mecklenburg-Vorpommern: 137
  • Niedersachsen: 1.572
  • Nordrhein-Westfalen: 3.314
  • Rheinland-Pfalz: 703
  • Saarland: 187
  • Sachsen: 559
  • Sachsen-Anhalt: 263
  • Schleswig-Holstein: 574
  • Thüringen: 329
  • Sonstiges (Ausland): 4

Hier geht es zu der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dort findet man unter anderem die komplette Liste und auch weitere Informationen: BAFA

[04.12.2016] Im November 2016 waren genau 1.231 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland, allerdings wurden bisher weniger Stromer als im Jahr 2015 verkauft.

Elektroauto Kia Soul EV

Elektroauto Kia Soul EV

Nach den jetzigen Neuzulassungszahlen sieht es so aus, als ob im Jahr 2016 das erste mal weniger Elektroautos in Deutschland neu angemeldet worden sind, als im Vorjahr.
So wurden im Zeitraum von Januar bis inkl. November 2015 genau 10.443 Stromer neu angemeldet, im Jahr 2016 sind es im gleichen Zeitraum exakt 10.076 Einheiten.
Allerdings muss man dabei beachten, dass in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt das Elektroauto Kia Soul EV in Deutschland neu angemeldet wurde – der Großteil der Fahrzeuge wurde dann aber wieder direkt ins Ausland transportiert.

Im November 2016 waren 4.829 Neufahrzeuge mit hybridem Antrieb unter den Neuzulassungen, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Zuwachs von +31,0 Prozent. Darunter befanden sich 1.418 Plug-In Hybridautos und damit +10,5 Prozent mehr als im November 2015. Es kamen 1.231 Elektro-Pkw zur Neuzulassung, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies -10,3 %.

Umweltbonus genannte Kaufprämie sorgt kaum für ein starkes Elektroauto-Wachstum

Als die Umweltbonus genannte Kaufprämie am 2. Juli 2016 gestartet wurde, hatte ich die Hoffnung, dass die Absatzzahlen für Elektromobile stark ansteigen würden. Allerdings sind Neuzulassungszahlen nicht so stark gestiegen, wie ich gehofft hatte.

Ich vermute daher, dass es relativ viele potenzielle Käufer gibt, welche darauf warten, dass ein Elektroauto mit einer hohen Reichweite auf den Markt kommt: Also zum Beispiel das Elektroauto Tesla Model 3, Opel Ampera-e und vergleichbares.

Sollten die Zahlen immer noch nicht deutlich steigen, könnte es an der mangelnden Ladeinfrastruktur liegen. Denn wie soll jemand in einer Mietwohnung sein E-Auto aufladen, wenn er nicht einmal über eine Garage verfügt?

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 10.076 (Januar bis inkl. November)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231

Gesamtzahl für 2016 (Jan – November): 10.076

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[01.12.2016] Seit dem 17. November sind Elektroautos für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit, bis vor der Änderung galt die Befreiung für 5 Jahre.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Es gibt wieder einmal mehr einen guten Grund, sich ein Elektroauto zu kaufen: Denn für Elektroautos muss man nun in Deutschland für 10 Jahre keine KFZ-Steuer mehr zahlen.

So steht seit dem 7. November im „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“:

„Die Steuerbefreiung wird bei erstmaliger Zulassung des Elektrofahrzeugs in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020 für zehn Jahre ab dem Tag der erstmaligen Zulassung gewährt.“

„Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend für technisch umgerüstete Fahrzeuge, die ursprünglich zum Zeitpunkt der erstmaligen verkehrsrechtlichen Zulassung mit Fremdzündungsmotoren oder Selbstzündungsmotoren angetrieben wurden. Die Steuerbefreiung wird nach Maßgabe folgender Voraussetzungen gewährt:
1. das Fahrzeug ist in der Zeit vom 18. Mai 2016 bis zum 31. Dezember 2020 nachträglich zu einem Elektrofahrzeug im Sinne des § 9 Absatz 2 umgerüstet worden und
2. für die bei der Umrüstung verwendeten Fahrzeugteile ist eine allgemeine Betriebserlaubnis nach §22inVerbindungmit§20derStraßenverkehrs-ZulassungsOrdnung erteilt.
Die Steuerbefreiung beginnt an dem Tag, an dem die Zulassungsbehörde die Voraussetzungen nach Satz 2 als erfüllt feststellt.“

10 Jahre keine KFZ-Steuer für Elektroautos und entsprechende Umbauten

Um die Elektromobilität zu fördern, wurde auch die Umweltbonus genannte Kaufprämie eingeführt, welche man für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos erhält.

Zusätzlich wurde die Befreiung von der KFZ-Steuer auf 10 Jahre nochmals verlängert, dies gilt allerdings nur bei erstmaliger Zulassung im Zeitraum vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020.

Was auch neu ist, ist die Tatsache, dass nun auch E-Autos gefördert werden, welche von einem Verbrenner- zu einem Elektroauto umgebaut worden sind.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos ist kein geldwerter Vorteil mehr

Vor der Gesetzesänderung musste man bei der Steuererklärung unter anderem angeben, ob man einen geldwerten Vorteil durch das kostenlose Aufladen seines Stromers beim Arbeitgeber erhält.

Für den Arbeitnehmer hat dies nun den Vorteil, dass man den Strom quasi geschenkt bekommt.

Die ganzen Details kann man im Bundesgesetzblatt nachlesen (externer Link).

Via: electrive

 

[26.11.2016] Für das Elektroauto Tesla Model S gibt es nun auch die Kaufprämie, diese gilt auch für die teure Variante des Luxusstromers: Das Model S P100D für 150.000€.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Zu Beginn hieß es noch, dass die Umweltbonus genannte Kaufprämie nur für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gelten soll, deren Listenpreis nur bei bis zu 60.000 Euro liegt.

Darüber war Tesla Motors natürlich nicht begeistert, aber man fand für Deutschland eine einfache und schlaue Möglichkeit, für die Kunden doch noch die Möglichkeit der Förderprämie zukommen zu lassen.
Denn in Deutschland wurde die Preisstruktur des Stromers verändert, so wurde das Komfort-Paket einfach aus dem Basispreis herausgenommen und der Preis noch etwas gesenkt. (Für das Elektroauto Tesla Model S gibt es bald die Kaufprämie)

So erfüllt die Grundvariante (Model S 60) jetzt die Voraussetzungen, kurze Zeit nach der Änderung war das E-Auto auch auf der Liste der förderfähigen PKW des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zu finden.

Das Komfort-Paket sowie die volle Batteriekapazität können später einfach dazu gebucht werden, die Freigabe seitens Tesla Motors kann in der Regel bequem aus der Ferne über das Internet erfolgen.

Praktischerweise wird im Model S 60 die 75 Kilowattstunden große Batterieeinheit verbaut, daher kann man sich die volle Kapazität des Stromspeichers gegen eine Gebühr (10.000 Euro) freischalten lassen.

Für die Autokäufer bedeutet dies, dass diese nun die 4.000 Euro Kaufprämie für das Model S erhalten. 2.000 Euro kommen vom Bund und 2.000 Euro vom Autohersteller.

Alle Varianten des Elektroauto Tesla Model S sind förderfähig

Das man nun auch für die teuerste Variante des Stromers den Umweltbonus erhält, liegt daran, dass die Preisgrenze nur für die Basisvariante gilt. So sagte ein Bafa-Sprecher:

 „Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro nicht überschreiten.“

„Demnach ist es möglich, Ausstattungsvarianten zu fördern, die über das Basismodell hinausgehen.“… „Solange das Basismodell, welches auch so vom Endkunden erworben werden kann, einen Nettolistenpreis von maximal 60.000 Euro hat, sind die Anforderungen an die Förderfähigkeit des Elektrofahrzeuges nach der Richtlinie erfüllt.“
(Quelle: Manager-Magazin.de)

Das Blog Saving-Volt.de hatte darüber sogar schon am 22. November 2016 berichtet: Tesla Model S – Umweltbonus gilt für alle Modelle

Allerdings bleibt das E-Auto weiterhin für die meisten Menschen eher ein Traumwagen, denn es dürfte die Preisgrenze der meisten Autokäufer übersteigen. Jedoch wird es ab 2018 das Elektroauto Tesla Model 3 geben, dieses wird nur etwa die Hälfte kosten.

 

Dass man mit einem Elektroauto viel Geld sparen kann, ist kein Geheimnis. Geringe Strompreise anstelle teuren Benzins, niedrigere Steuern und ein am 2. Juli in Kraft getretener Umweltbonus, mit dem die Anschaffung eines Elektroautos durch einen finanziellen Zuschuss gefördert soll, sprechen für sich.

Elektroauto BMW i3

Elektroauto BMW i3

Doch die Anschaffungskosten der umweltfreundlichen Fahrzeuge sind im Vergleich zu herkömmlichen Autos immer noch höher, und auch relativ geringe Reichweiten bei langen Ladezeiten sprechen für viele gegen die Anschaffung. Die CosmosDirekt hat 25 Tipps zusammengetragen, mit denen man bei Kauf, Haltung und Versicherung eines Autos Geld sparen kann. Wir beleuchten, welche davon in hohem Maße auf Elektroautos zutreffen und ergänzen um eigene Ratschläge:

  1. Günstigen Gebrauchtwagen finden: Zunächst waren Elektroautos Nischenfahrzeuge. Erst seit 2006, als der Sportwagen Tesla Roadster vorgestellt wurde, erhalten sie größere Aufmerksamkeit. Mittlerweile bauten viele Herstellern Elektromodelle.

    Trotzdem: Um einen guten und günstigen Gebrauchtwagen zu finden, braucht es einiges an Recherchearbeiten. Prognosen haben jedenfalls ergeben, dass ein Elektroauto nach etwa vier Jahren nur noch die Hälfte kostet. Der Preis ist im Gegensatz zu einem Hybrider dann zwar immer noch stattlich (unter anderem würde ein VW e-Golf anstatt knapp 35.000 Euro immerhin noch 18.750 Euro kosten), Einsparungen erfolgen trotzdem, da Elektroautos weniger schnell verschleißen. Günstige Gebrauchtwagen findet man vor allem im Internet auf Webseiten wie faircar.de
    .

  2. Konditionen vergleichen: Seit Sommer 2016 erhält jeder Käufer eines Elektroautos eine Prämie in Höhe von 4.000 Euro – eine Reaktion der Bundesregierung auf die schleppende Nachfrage nach den umweltfreundlichen Autos. Wenn das gewünschte Fahrzeug in die Prämienliste fällt, muss man vor dem Kauf nur das Antragsformular online ausfüllen.
    .
  3. Steuervorteil ausnutzen: Bis 2015 hatten alle Besitzer eines Elektroautos eine Steuerfreiheit von 10 Jahren. Seitdem beläuft sich diese auf 5 Jahre. Danach orientiert sich die Höhe der Steuer an der Gesamtmasse des Autos. Bei 1.000 Kilogramm fallen knapp 30 Euro pro Jahr an –immer noch die Hälfte im Vergleich zu einem Hybridauto.
    .
  4. Schneller aufladen: In Deutschland gibt es knapp 4.000 Ladestationen für Elektroautos. Genauso wie bei herkömmlichen Tankstellen sind die Preise nicht einheitlich. Da Elektroautos mit einer durchschnittlichen Reichweite von 160 bis 180 Kilometern relativ häufig an die Zapfsäule müssen, kann jeder, der einige Tricks kennt, bares Geld sparen. An Schnellladestationen ist der Akku innerhalb von 30 Minuten voll aufgeladen, wofür im Schnitt neun Euro fällig werden. Je länger man lädt, desto teurer wird es. Seit 2015 kann man an einigen Aldi-Supermärkten kostenlos tanken. Zudem gibt es auf der Route zwischen Leipzig und München einige Schnellladestationen, an denen man kostenlos Strom zapfen darf.

 

[14.11.2016] Seit heute gibt es für das Elektroauto Tesla Model S offiziell die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Schon am 10. November hatte Tesla Motors für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Preisstruktur in Deutschland geändert: So gibt es in Deutschland das Komfort-Paket, während in den anderen Ländern die Extras bereits im Grundpreis enthalten sind, wurden diese hierzulande ausgegliedert.

Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Folgendes gehört zum Komfort-Paket (Preis: 5.200 Euro).

  • Navigation,
  • Rückfahrkamera,
  • Internet-Radio,
  • Totwinkel Warnung,
  • Fahrersitz mit Memory-Funktion,
  • Parksensoren,
  • el. einklappbare Außenspiegel,
  • Spurverlassenswarnung,
  • HomeLink Garagentoröffner,
  • Leistungssteigerung (Begrenzt ohne Komfort-Paket)

Durch diesen kleinen Trick kostet das Model S 60 in der Grundversion nur noch 57.929,75 und erfüllt so das Preis-Kriterium des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Zu den Fördervorraussetzungen steht auf der Seite der BAFA:

„Der Nettokaufpreis des Basismodells muss mind. 2.000 Euro bei reinen Batterieelektrofahrzeugen … unter dem BAFA Listenpreis sein, damit der Fahrzeugerwerb gefördert wird.“
(Quelle: Bafa)

Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot TeslaMotors.com

Dies ist der Screenshot der Liste der förderfähigen Elektromobile in Deutschland. Seit dem 14. November 2016 gibt es für das Elektroauto Tesla Model S 60 die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Deutschland. Bildquelle: Screenshot: bafa.de

Der Preis wurde seit dem 10. November nochmals gesenkt, denn am 10. November 2016 musste man für die Grundversion des Model S 60 noch 58.249,08 Euro (ohne Mehrwertsteuer) bezahlen, heute liegt der Preis nur noch bei exakt 57.929,75 Euro (inkl. 11.090,25 Euro MwSt.)

Als Liefertermin nennt Tesla Motors den Februar 2017.

Hier geht es zum Antrag der Bafa: Elektromobilität (externer Link)

Das Komfort-Paket lässt sich nachträglich aktivieren

Da das Elektroauto Tesla Model S ohne Komfort-Paket kaum über interessante Extras verfügt und man die vielen nützlichen Helfer sicherlich vermissen wird, kann man das Komfort-Paket auch nachträglich dazu kaufen.

Denn in den verkauften Fahrzeugen ist die nötige Hardware zwar enthalten, jedoch ist sie in der Bordsoftware deaktiviert. Wer also nachträglich das Komfort-Paket bezahlt, erhält einen Stromer ohne Einschränkungen.
So handelt es sich bei dem Model S 60 um eine per Software abgespeckte Version des Model 75, die Batterieeinheit ist also bei beiden Varianten 75 Kilowattstunden groß.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model S bestellt, kann die Supercharger ohne Einschränkungen nutzen

Wie Tesla Motors vor kurzem bekannt gegeben hat, wird es für die ab dem 1.1.2017 abgesetzten Elektroautos keine uneingeschränkte Nutzung der Supercharger mehr geben. Denn diese wird auf 400 kWh (etwa 1.600 Kilometer Reichweite) jährlich beschränkt, wer die Supercharger genannten Schnellladestationen darüber hinaus nutzen will, muss eine Gebühr bezahlen. (Hier geht es zu dem Artikel: Tesla Motors schafft das kostenlose Aufladen seiner Elektroautos ab)

Wie viel Geld man bezahlen muss, ist noch nicht bekannt – jedoch hängen die Preise auch von der Region ab.

[10.11.2016] Wer das Elektroauto Tesla Model S kaufen will, könnte bald in den Genuss der Kaufprämie kommen. Denn in Deutschland wurden die Preise geändert…

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Tesla Motors hat in Deutschland den Einstiegspreis für das Model S 60 gesenkt, so liegt der Nettopreis für die Elektrolimousine nun bei 58.249,08 Euro. Somit erfüllt es schon fast die Voraussetzungen für den Kaufprämie genannten Umweltbonus des Bundesamt für Ausfuhr etc.

Augenscheinlich hat Tesla Motors für Deutschland die Preisstruktur für das Elektroauto Tesla Model S geändert, denn ohne das Komfort-Paket kostet der Stromer weniger als 60.000 Euro. Bildquelle: Screenshot von der Seite TeslaMotors.com

Augenscheinlich hat Tesla Motors für Deutschland die Preisstruktur für das Elektroauto Tesla Model S geändert, denn ohne das Komfort-Paket kostet der Stromer weniger als 60.000 Euro. Bildquelle: Screenshot von der Seite TeslaMotors.com

Die Option mit dem optionalen Komfort-Paket für 5.200 Euro wurde anscheinend nur in Deutschland eingeführt, in den anderen Ländern sind die im Komfort-Paket enthaltenen Extras bereits im Basispreis enthalten, dazu gehören:

  • Navigation,
  • Rückfahrkamera,
  • Internet-Radio,
  • Totwinkel Warnung,
  • Fahrersitz mit Memory-Funktion,
  • Parksensoren,
  • el. einklappbare Außenspiegel,
  • Spurverlassenswarnung,
  • HomeLink Garagentoröffner,
  • Leistungsreduktion auf 80 % (wahrscheinlich ist hiermit die Leistung des Elektromotors gemeint)

Allerdings muss sich der US-Autohersteller noch an der Förderung zu mindestens 50 Prozent beteiligen, also 2.000 Euro zahlen. Vom Bund erhält man dann die anderen 2.000 Euro, also insgesamt 4.000 Euro.

Zu den Fördervorraussetzungen steht auf der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):

„Der Nettokaufpreis des Basismodells muss mind. 2.000 Euro bei reinen Batterieelektrofahrzeugen … unter dem BAFA Listenpreis sein, damit der Fahrzeugerwerb gefördert wird.“
(Quelle: Bafa)

Somit müsste der Preis für das Model S streng genommen noch gesenkt werden, denn bisher liegt dieser 249,08 Euro über dem möglichen förderfähigen Nettokaufpreis abzüglich der Kaufprämie des Herstellers.
Aber diese kleine Hürde wird Tesla auch noch knacken.

Noch (Stand 9. November 2016, 16:00Uhr) steht das Model S noch nicht in der Tabelle der geförderten Fahrzeuge (externer Link, PDF-Datei).

Das Komfort-Paket lässt sich nachträglich aktivieren

Da das Elektroauto Tesla Model S ohne Komfort-Paket kaum über interessante Extras verfügt und man die vielen nützlichen Helfer sicherlich vermissen wird, kann man das Komfort-Paket auch nachträglich dazu kaufen.

Denn in den verkauften Fahrzeugen ist die nötige Hardware zwar enthalten, jedoch ist sie in der Bordsoftware deaktiviert. Wer also nachträglich das Komfort-Paket bezahlt, erhält einen Stromer ohne Einschränkungen.
So handelt es sich bei dem Model S 60 um eine per Software abgespeckte Version des Model 75, die Batterieeinheit ist also bei beiden Varianten 75 Kilowattstunden groß.

Bevor man jetzt aber wegen der Kaufprämie das Model S bestellt, sollte man abwarten, ob es in der Liste der förderfähigen Fahrzeuge auftaucht.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model S bestellt, kann die Supercharger ohne Einschränkungen nutzen

Wie Tesla Motors vor kurzem bekannt gegeben hat, wird es für die ab dem 1.1.2017 abgesetzten Elektroautos keine uneingeschränkte Nutzung der Supercharger mehr geben. Denn diese wird auf 400 kWh (etwa 1.600 Kilometer Reichweite) jährlich beschränkt, wer die Supercharger genannten Schnellladestationen darüber hinaus nutzen will, muss eine Gebühr bezahlen. (Hier geht es zu dem Artikel: Tesla Motors schafft das kostenlose Aufladen seiner Elektroautos ab)

Wie viel Geld man bezahlen muss, ist noch nicht bekannt – jedoch hängen die Preise auch von der Region ab.

 

[02.11.2016] Seit dem 2. Juli wurde die Kaufprämie für Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos 5.782 mal beantragt.

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Zu Ende Oktober hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen neuen Zwischenbericht zum Thema Umweltbonus veröffentlicht, hiermit ist die Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Elektro- und Plug-In Hybridautos gemeint.

Die Prämie kann für förderfähige Fahrzeuge beantragt werden, welche seit dem 18. Mai 2016 angeschafft worden sind.

Bis zum 31. Oktober sind insgesamt 5.782 Anträge für die gemeinsam von Bund und Industrie finanzierte Förderung gestellt worden. Davon wurden 3.343 Anträge für Elektroautos, 2.438 Anträge für Plug-In Hybridautos und 1 Antrag für ein Brennstoffzellenauto gestellt.

Die meisten Förderanträge wurden für das Elektroauto Renault Zoe gestellt, auf Platz 2 kommt das E-Auto BMW i3 und auf Platz 3 der Audi A3.

Anträge je Bauart

  • Reine Batterieelektrofahrzeuge: 3.343
  • Plug-in-Hybride: 2.438
  • Brennstoffzellenfahrzeug: 1
  • Gesamt: 5.782

Top 10 der Anträge nach Hersteller

  1. BMW (1.702)
  2. Renault (1.126)
  3. Audi (700)
  4. Volkswagen (575)
  5. Mitsubishi (472)
  6. Nissan (300)
  7. Kia (233)
  8. Mercedes-Benz (216)
  9. Peugeot (162)
  10. Citroën (140)

Top 10 nach Fahrzeuge

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 1156
  • Bayern: 1430
  • Berlin: 123
  • Brandenburg: 98
  • Bremen: 42
  • Hamburg: 102
  • Hessen: 467
  • Mecklenburg-Vorpommern: 45
  • Niedersachsen: 525
  • Nordrhein-Westfalen: 954
  • Rheinland-Pfalz: 242
  • Saarland: 70
  • Sachsen: 152
  • Sachsen-Anhalt: 93
  • Schleswig-Holstein: 161
  • Thüringen: 121
  • Sonstiges (Ausland): 1

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 3078
  • Unternehmen: 2621
  • Körperschaft: 34
  • Verein: 10
  • Kommunaler Betrieb: 35
  • Kommunaler Zweckverband: 2

Der Umweltbonus (auch Kaufprämie) kann rückwirkend für PKW beantragt werden, welche seit dem 18. Mai gekauft oder geleast worden sind. Der Netto-Listenpreis pro Fahrzeug ist auf 60.000 Euro begrenzt, außerdem muss sich der Autohersteller an der Kaufförderung zu 50 Prozent beteiligen.

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2019 etwa 300.000 Elektromobile zusätzlich auf den Straßen in Deutschland fahren. Das Förderprogramm ist bis Ende 2019 oder 1,2 Milliarden Euro begrenzt, je nach dem, was vorher eintritt.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die komplette Zwischenbilanz steht hier zur Verfügung (PDF).

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