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Kategorie: Ladestationen

[23.07.2017] Tesla bietet beim Kauf eines Elektroautos nicht mehr die dauerhafte Nutzung der Supercharger kostenlos an, jetzt gibt es einen Kostenrechner online.

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

Bis Anfang 2017 hatte man beim Kauf eines Elektroautos von Tesla die Möglichkeit der dauerhaften kostenlosen Nutzung der Supercharger genannten Schnellladestation mit erworben, inzwischen erhält man so gut wie keine Strom-Flatrate mehr.

Die erste Frist war Anfang Januar 2017, dann wurde die Frist bis Mitte 2017 verlängert und nun steht fest, dass die dauerhafte Nutzung der Schnellladestationen spätestens Ende 2017 vorbei sein wird.

Bisher erhält man die Flatrate für die Supercharger-Nutzung noch, wenn man das Elektroauto Tesla Model S oder Model X im Rahmen des Weiterempfehlungsprogrammes von Tesla kauft. Allerdings wird man auch über das Empfehlungsprogramm ab Ende 2017 die Supercharger nicht mehr unbegrenzt kostenlos nutzen können.

So erhalten schon jetzt die Neukäufer ein Strom-Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr,  dies reicht je nach Batteriegröße für 4 bis 7 Ladungen am Supercharger bzw. etwa 1.600 Kilometer.

Wer den Freistrom verbraucht hat, muss dann für die weitere Nutzung zahlen. Ob nach Kilowattstunden oder nach der Ladedauer abgerechnet wird, wird sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von Land zu Land unterscheiden.

Der Kostenrechner zeigt einem, wie viel Benzin man mit einem Elektroauto einspart

Der Rechner zeigt nur Näherungswerte, da sich die Stromkosten von Region zu Region unterscheiden werden.

Die Nutzung des Gebührenrechners ist sehr einfach, zuerst wählt man aus, ob man ein Model S oder Model X fährt, anschließend die gefahrenen Kilometer (bzw. die km, welche man fahren will).

Über die Kosten schreibt Tesla:

Die Ladegebühren sind Näherungswerte. Geschätzte Ladekosten beinhalten voraussichtliche Supercharger-Gebühren von 0.24 pro kWh. Benzinkosten auf Basis von 8.2 l auf 100 km und 1.26/l berechnet. Die Kosten können abhängig von Fahrzeugstandort, -konfiguration, Batteriealterung und -zustand, Fahrstil und Einsatz, Umgebungs- und Witterungsbedingungen variieren.

Da auch ein Unternehmen wie Tesla Gewinn orientiert arbeitet, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig wurde. Gleichzeitig gab es immer mehr Menschen, welche ihr Elektroauto so gut wie immer an einem Supercharger aufgeladen haben. Dabei sind diese nur dafür gedacht, dass man auf einer Reise möglichst schnell die Fahrt wieder aufnehmen kann.

Hier geht es zu dem Kostenrechner: Tesla Supercharger

[19.07.2017] In der Schweiz setzt Ikea beim Thema Aufladen von Elektroautos auf die Ladelösungen von Mennekes, dieses ist bereits für seinen Typ 2 Ladestecker bekannt.

IKEA Schweiz setzt beim Aufladen von Elektroautos auf Mennekes. Bildquelle: Mennekes

IKEA Schweiz setzt beim Aufladen von Elektroautos auf Mennekes. Bildquelle: Mennekes / IKEA

 

 

Bei dem Projekt für IKEA Schweiz, ging es konkret darum, dem als Generalunternehmer auftretenden Energieunternehmen Alpiq ein eMobility Konzept für vernetzte Ladeinfrastruktur an verschiedenen Standorten an die Hand zu geben.

Einfügen sollte es sich in den von IKEA verfolgten Unternehmensansatz für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. So unterstützt IKEA an seinen Standorten beispielsweise gezielt Elektromobilität, um einen aktiven Beitrag zu leisten, CO2-Emissionen zu verringern. Demzufolge werden Einrichtungshäuser in Deutschland und der Schweiz sukzessive mit für Kunden zunächst frei zugänglichen Ladesäulen ausgestattet.

Die Besonderheit bei dem Projekt in der Schweiz, z.B. am Standort in Spreitenbach, ist sowohl die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als auch die Errichtung einer vernetzten Ladeinfrastruktur, die zentral verwaltet wird.

Eine Anforderung, die einen ganzheitlichen Ansatz erfordert. Die Verantwortlichen bei IKEA entschieden sich daher bewusst für eine umfassende Lösung aus dem Portfolio von Mennekes, die der Schweizer Anbieter Alpiq umsetzte. Beratung, Planung, geeignete Hardware sowie umfangreiche Installationsleistungen an den Aufstellungsorten inklusive Verkabelung, Inbetriebnahme und Wartung kommen so aus einer Hand.

Besonderheit: Freier Zugang für Kunden und zentrale Verwaltung der Ladepunkte

Das neue Einrichtungshaus in Spreitenbach verfolgt z.B. ein nachhaltiges Gebäudekon-zept und verfügt über modernste Haustechnik, die die Schweizer Zertifizierung für nachhaltiges Bauen „MINERGIE“ übertrifft. Moderne Gebäudehülle, Holzheizung samt Feinstaubfilter, Solarzellen sowie Regenwassernutzung machen das Bauwerk energetisch zu einem Vorzeigeobjekt. Eine ideale Ergänzung zu diesem Gebäudekonzept stellt die darauf ausgerichtete vernetze Ladeinfrastruktur dar, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehen kann.

Der Betrieb der Ladepunkte erfolgt zu 100 Prozent mit Ökostrom. Die Ladestationen stehen dem Kunden während der Öffnungszeiten kostenlos zur Verfügung und befinden sich, meist, direkt vor dem Einrichtungshaus, in unmittelbarer Nähe zum Eingang und den Familienparkplätzen. Mit freiem Zugang für Kunden zu den Ladesäulen und zentraler Verwaltung der Ladepunkte durch IKEA.

Während Kunden in Ruhe einkaufen, lädt das Elektroauto beim Parken kostenlos Ökostrom. Sollte IKEA diesen Service zukünftig nicht mehr kostenlos anbieten wollen, ist die Infrastruktur so konzipiert, dass dies über die Zentralverwaltung flexibel realisiert werden kann, ohne dass Änderungen an der Hardware vorgenommen werden müssen.

Nachhaltige Ladelösungen erfordern hohe Planungs- und Umsetzungskompetenz

Die Einbindung regenerativer Energien und das flexible Handling standen bei der Realisierung des Projekts im Fokus. Neben der Beratung und Planung, Auswahl der geeigneten Hardware und umfangreichen Installationsleistung an den Aufstellungsorten, gehören zu der Gesamtleistung ebenfalls die komplette Inbetriebnahme und Wartung. Die speziellen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur erfüllt Mennekes durch den Einsatz verschiedener Produkte, wie Wand- und Standladestationen in den Ausführungen Smart und Premium, die miteinander vernetzt betrieben werden.

Flexibilität durch den Einsatz zukunftssicherer Ladeinfrastruktur

Voraussetzung und Basis für eine zukunftssichere Ladeinfrastruktur ist es, schon heute mögliche Anforderungen der Zukunft zu berücksichtigen. Die Umsetzung eines solchen Projektes aus einer Hand ist dabei ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche und reibungslose Realisierung.

Via: Pressemitteilung

[07.07.2017] Ab dem 28. Juli 2017 wird das Elektroauto Tesla Model 3 endlich ausgeliefert, bereits in diesem Monat sollen 30 Kunden ihren Stromer erhalten.
Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/


Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft von Tesla entscheiden, denn wenn es erfolgreich ist, hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) bewiesen, dass auch relativ kleine Unternehmen den Automarkt beeinflussen können. Die bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, dass das Model 3 erfolgreich sein wird. Denn einerseits gab es Mitte 2016 bereits über 400.000 Reservierungen für den Volks-Stromer und zum anderen hat das US-Unternehmen ein cooles und zugleich „grünes“ Image.
So hat das Elektroauto Tesla Model S dem Autobauer endgültig zum Durchbruch verholfen, denn einerseits fährt es nur mit Strom und zum anderen beschleunigt es in atemberaubender Geschwindigkeit: Denn in gerade einmal 2,7 Sekunden kann man mit dem Model S P100D von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Ab Juli wird das Elektroauto Tesla Model 3 ausgeliefert

Per Twitter teilte Musk mit, dass man das Model 3 ab dem 28. Juli zunächst in geringer Stückzahl ausliefern wird. So werden noch im Juli 2017 bereits die ersten 30 Kunden ihr reserviertes E-Auto erhalten, dies wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erfolgen.

Die Produktionszahlen und die Auslieferungszahlen sollen kontinuierlich erhöht werden: Im August 2017 sollen 100 Einheiten des Model 3, im September über 1.500 Autos und im Dezember über 20.000 PKW ausgeliefert werden.

Bereits im Jahr 2018 sollen pro Woche 10.000 Einheiten gebaut werden, also je nach Anzahl der Wochen pro Monat um die 40.000 Fahrzeuge. Die kontinuierliche Erhöhung der Produktions- und Auslieferungszahlen ist allerdings auch nötig, um die bisherigen 400.000 Reservierungen (Stand Mitte 2016) in erfolgreiche Geschäftsabschlüsse umzuwandeln.

Denn zwar wurde für jedes reservierte Model 3 eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig (diese wird später mit dem Kaufpreis verrechnet), aber so lange der persönlich reservierte PKW noch nicht produziert wurde, können die Interessenten vom Kauf zurücktreten und erhalten die Reservierungsgebühr zu 100 Prozent zurück.

In den USA kostet das Elektroauto Tesla Model 3 35.000 US-Dollar

Wie teuer das Elektroauto Model 3 in Deutschland werden wird, steht noch nicht offiziell fest. In den USA kostet es 35.000 US-Dollar (ca. 30.708,48 Euro), allerdings werden in den USA die Preise immer ohne eine vergleichbare Mehrwertsteuer genannt.
Daher gehe ich von einem Startpreis in Höhe von 35.000 bis ca. 42.000 Euro aus.

Da das Model S von Tesla etwa das doppelte kostet, muss man als Käufer damit leben, dass man keine Flatrate für die Nutzung der Supercharger erhält.

[13.06.2017] Continental hat mit AllCharge eine Lösung für das Hauptproblem der Fahrer von Elektroautos präsentiert, denn mit dem Ladesystem AllCharge kann man jede Ladetechnik für seinen Stromer nutzen.

Das bidirektionale AllCharge System eröffnet völlig neue Nutzungsmöglichkeiten für die große in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energiemenge, beispielsweise am Campingplatz. © Continental

Das bidirektionale AllCharge System eröffnet völlig neue Nutzungsmöglichkeiten für die große in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energiemenge, beispielsweise am Campingplatz. © Continental

Wer bisher mit dem Elektroauto unterwegs war, musste sich am besten vorher darüber informieren, wo welche Ladestation steht. Denn ansonsten konnte der Ladevorgang daran scheitern, dass das E-Auto nicht an der vorgefundenen Stromtankstelle aufgeladen werden kann, weil ein ganz anderes Ladesystem genutzt wird.

Mit dem „Universal-Ladegerät“ von Continental könnte das Ladechaos ein Ende haben, denn die innovative Ladetechnik macht den elektrischen Antriebsstrang zum „Universal-Ladegerät“ für das kabelgebundene Laden an Ladestationen unterschiedlichster Technik.

Dabei ist es egal, ob die Lademöglichkeit AC-einphasig, AC-dreiphasig oder DC-Schnelladen unterstützt, denn mit AllCharge kann das Fahrzeug stets die maximale Ladeleistung der Säule bis zu 800 V und bis 350 kW nutzen.
Gleichzeitig wird auch das bidirektionale Laden unterstützt, so entstehen völlig neue Nutzungsmöglichkeiten für die große in der Fahrzeugbatterie gespeicherte Energiemenge.

Continental präsentiert zur Continental Tech Show im Juni und zur IAA 2017 im September einen Weg aus der uneinheitlichen Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Der Grundgedanke ist verblüffend einfach: Anstelle zusätzliche Ladetechnik für die unterschiedlichen Arten von Ladestationen ins Auto zu packen, macht Continental den elektrischen Antriebsstrang selbst zum „Ladegerät“. Dabei wird aus den Komponenten (Elektromotor und Inverter: Wandler, der zwischen Gleich- und Wechselstrom hin und her wandelt) eines konventionellen elektrischen Antriebs ein komplettes Ladesystem – das sogenannte „AllCharge“-Ladesystem. Alle dafür notwendigen Fähigkeiten besitzen die beteiligten Komponenten bereits, denn auch innerhalb des elektrischen Antriebsstrangs wird ständig zwischen Gleich- und Wechselstrom verschiedener Spannungslagen hin und her gewandelt. Diese Eigenschaft nutzt Continental nun, um damit die Anforderungen unterschiedlicher Ladetechniken im Fahrzeug abzudecken.

So kann der Fahrer nicht nur an jeder im Moment im Einsatz befindlichen Ladestation vorfahren und mit bis zu 800 V und bis zu 350 kW Ladeleistung „tanken“ – er hat bei Bedarf im Fahrzeug 230 V Wechselstrom zur Verfügung. Mit seiner Vehicle-2-Device Technologie kann das AllCharge-System mobile elektrische Geräte (z.B. Laptop, Kühlschrank oder Bohrmaschine) aus der Fahrzeugbatterie mit Strom versorgen.

Dr. Oliver Maiwald (Leiter Technology & Innovation Division Powertrain bei Continental) sagt:

„Heute steht der Fahrer eines Elektroautos oft vor der falschen Ladesäule und kann nicht so schnell laden, wie er möchte“…

„Mit dem AllCharge-Antrieb von Continental muss sich der Fahrer um die Ladetechnik keine Gedanken mehr machen. Sein Fahrzeug ist auf alles vorbereitet, von einphasigem über das dreiphasige AC-Laden bis zum schnellen DC-Laden. „Der größte Vorteil des Systems macht sich bei urbanen AC-Ladestationen bemerkbar, hier ist ein bis zu 12-mal schnelleres Laden als heute möglich“, ergänzt Maiwald.

AllCharge System – der „Universalschlüssel“ für jede Form des kabelgebundenen Ladens

Heute ist das Nachladen einer Fahrzeugbatterie noch nicht so praktikabel, wie man sich das im Alltag wünschen würde: Entweder kann die Ladestation nur langsames, einphasiges Wechselstromladen (AC-Laden) oder die Ladestation bietet vielleicht schnelles DC-Laden (Gleichstromladen) – aber das Fahrzeug hat nicht die entsprechende Technologie zum DC-Laden. Der Ausbau der Infrastruktur steht dabei vor einem Dilemma: Die kostengünstigen und deshalb am weitesten verbreiteten ein- und drei-phasigen AC-Ladestationen bedeuten eine verhältnismäßig lange Ladezeit. Ungeeignet für lange Reisen. Die leistungsfähigen DC-Ladestationen sind wegen der teuren Gleichstromtechnik immer noch sehr selten. Zudem können viele Elektroautos noch nicht mit hoher DC-Spannung laden.

Dr. Martin Brüll (verantwortlicher Experte für das neue Ladesystem bei Continental):

„Bisher fehlt so eine Art Universalschlüssel für das Laden, der für jede beliebige Säule passt.“

„Diesen Schlüssel gibt es jetzt in Form des AllCharge-Ladesystems.“

Dabei setzt Continental auf seine serienerprobte Kompetenz und Technik, denn das innovative System ist ein weiter entwickelter elektrischer Antrieb, bei dem Elektromotor und Inverter (Wandler, der zwischen Gleich- und Wechselstrom hin und her wandelt) für die Zusatzaufgabe des Ladens ertüchtigt wurden. Als einzige Zusatzkomponente gehört zu diesem System ein DC/DC-Wandler, der stets eine optimale Spannung zur Batterie hin regelt.

Bis zu 150 km Reichweite in 5 Minuten Ladezeit

Von einem einzigen Kabelanschluss am Fahrzeug aus führen zwei Strompfade zur Batterie: Entweder fließt Wechselstrom von der Ladesäule durch den Elektromotor zum Inverter, wo er in Gleichstrom gewandelt wird, der weiter zur Batterie fließt; oder Gleichstrom von der Ladesäule fließt direkt durch den DC/DC-Wandler zur Batterie. Egal, welche Ladetechnik angezapft wird, kann das AllCharge-System bis zu 800 V Spannung und Leistungen von derzeit 150 kW und perspektivisch bis zu 350 kW für Premiumanwendungen annehmen.

Dr. Brüll sagt:

„350 kW DC-Ladeleistung bringen immerhin rund 150 km Reichweite in 5 Minuten Ladezeit.“

…„Das zeigt, was mit unserem Ladesystem zukünftig möglich ist. Egal, wie schnell sich die Infrastruktur künftig entwickelt, ein Fahrzeug mit AllCharge-Ladetechnik wird stets das Beste aus der Ladesäule herausholen.“

Auf der Continental Tech Show und der IAA 2017 wird das AllCharge-Ladesystem erstmals live demonstriert.

[30.05.2017] Tesla bietet neben Elektroautos auch Solar-Dachziegel an, schon jetzt sind die Solar Roof genannten Dachziegel bis Ende 2018 ausverkauft.

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) scheint es zu sein, alles rund um das Thema Energie und Mobilität anzubieten. Denn neben den Elektroautos (Elektroauto Model S, Model X, Model 3 und den Roadster) kann man auch Energiespeicher (Powerwall) und zumindest in den USA auch Solar Dachziegel kaufen. In Deutschlandkann man letzteres derzeit nur reservieren.

So wurde im Oktober 2016 von Musk das Solar Roof der Öffentlichkeit präsentiert, seit Mai 2017 kann es in den USA bestellt werden. Aber auch deutsche Kunden können die Solar-Ziegel gegen eine Anzahlung von 930 Euro vorbestellen, wann man das neue Solar-Dach dann erhält, steht aber noch nicht fest, denn in den USA ist das Solar Roof sogar schon bis Ende 2018 ausverkauft.
Von der Vorbestellung kann man -wie man es von Tesla gewöhnt ist – problemlos wieder zurücktreten, solange die Lieferung noch nicht unterwegs ist, bzw. das bestellt Produkt noch nicht für einen selbst hergestellt wurde.

Die Solar-Dachziegel gibt es von Tesla in 4 verschiedenen Designs: Strukturiert, Glatt, Toskana und Schiefer-Optik.

Auf die eigentlichen Dachziegel bietet das US-Unternehmen (zumindest derzeit nur in den USA) eine unbegrenzte Garantiedauer, jedenfalls solange das Haus steht. So sollen die Dachziegel auch  den Aufprall eines mehr als tischtennisball großen Hagelkorns schadlos überstehen.
Auf die Solarzellen bietet Tesla eine Stromerzeugungsgarantie von 30 Jahren, wie bei anderen Solarzellen auch, wird aber die erzeugte Energiemenge schon vorher etwas abnehmen.

Wer sich dann auch noch die Powerwall von Tesla bestellt, braucht so schnell keine Angst vor einem Stromausfall zu haben.

 

Aber die Systeme, also die Solar-Dachziegel und die stationären Energiespeicher gibt es auch von anderen Unternehmen. Auch haben andere Unternehmen bereits vor Tesla solche Strom produzierenden Dachziegel hergestellt.

Via: Golem und Tesla

[23.05.2017] Tesla Motors gewährt seinen Kunden jetzt wieder die Supercharger-Flatrate, dies gilt auch Rückwirkend für die Käufer eines Elektroauto nach dem 15. Januar.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Ursprünglich hatte Tesla die Flatrate-Nutzung der Supercharger für Käufer eines Elektroauto Tesla Model S oder Model X abgeschafft, hiervon waren alle betroffen, welche ihren Stromer nach dem 15. Januar 2017 bestellt hatten. Stattdessen wurde ein Stromkontingent von 400 kWh pro Jahr eingeführt, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

Nun bietet das von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) geführte Unternehmen die Nutzung seiner Schnallladestationen wieder kostenlos an und  bietet dies seinen Kunden sogar rückwirkend an.

Neue Deadline für die Elektroauto-Flatrate

Wer jetzt auf eine dauerhafte kostenlose Nutzung der Supercharger gehofft hat, wird leider enttäuscht. Denn wer sein Elektroauto Tesla Model X oder S nach dem 20. Mai 2017 bestellt (hat), der erhält wieder nur das Stromkontingent in Höhe von 400 kWh pro Jahr.
Sollte man die Supercharger darüber hinaus nutzen (wollen), muss man eine Gebühr entrichten, welche sich je nach Region nach der Höhe der verbrauchten Kilowattstunden oder nach der Zeit richtet.

Supercharger-Flatrate durch Weiterempfehlung oder Kauf eines geförderten Fahrzeugs

Neu ist, dass mit der Aktualisierung des Teslas Weiterempfehlungsprogramms Besitzer eines Elektroautos bis zu 5 neu geworbenen Tesla-Käufer nennen können, welche dann ebenfalls in den Genuss der Supercharger-Flatrate kommen.

Wer also in Zukunft ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla kauft will, sollte sich vorab sehr genau informieren, ob er die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen kann.

Anzahl der Supercharger wird fast verdoppelt

Ende 2017 kommt das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt, bis dahin soll sich die Anzahl der Supercharger genannten Schnellladestationen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppeln.

Bisher gibt es weltweit etwa 5.400 Supercharger, dazu kommen die etwas langsameren Destination Charger, von denen es weltweit um die 9.000 Stück gibt. Die Supercharger sind vor allem für das schnelle Aufladen bei Langstreckenfahrten gedacht und werden daher überwiegend an Knotenpunkten oder in der Nähe von Autobahnen aufgestellt.

Die Destination Charger, welche vor allem bei Geschäften, Restaurants und Hotels installiert werden, sind für das kurze Aufladen zwischendurch geeignet.

Via: GolemGolem

 

[20.05.2017]

Heute findet die Formel E in Paris statt, die FIA Formel E will die verwendeten Ladestationen für Elektroautos als Spende dauerhaft in der Stadt der Liebe lassen.

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Symbolbild. Hier sieht man einen Teil des Renngeschehens in Berlin. Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Für die Elektroautos, welche bei der Fia Formel E eingesetzt werden, mussten im Vorfeld neue Ladestationen in Paris installiert werden. Die Organisatoren der Formel E haben sich dazu entschlossen, der Stadt Paris die eingesetzten Schnellladestationen zu schenken.

An diesem Samstag ist das sechstes Rennen der Saison der FIA Formel-E-Meisterschaft 2016/17, hierbei handelt es sich um eine elektrische Straßenrennen-Serie.

Nach der zweiten Auflage der Veranstaltung rund um den architektonischen Komplex von Les Invalides spendet die Formel E einen emissionsfreien Glyceringenerator, um die Ladeinfrastruktur zu verbessern und ein dauerhaftes Erbe für die Stadt Paris zu hinterlassen.

Mit der FIA Formel-E-Meisterschaft auf den Straßen der französischen Hauptstadt will die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo das Bewusstsein der Öffentlichkeit für nachhaltige Transportmittel erhöhen und die Automobilhersteller motivieren, weiter in Elektromobilität und alternative Energielösungen zu investieren.

Dies steht im Einklang mit der Vision von Alejandro Agag, Gründer & CEO der Formel E, der den Umstieg auf Elektroautos für die Verbraucher sinnvoll machen will – effizienter und kostengünstiger.

Das ursprüngliche Konzept wurde von FIA-Präsident Jean Todt initiiert, um das Potenzial zu demonstrieren, die Entwicklung nachhaltiger Technologien voranzutreiben und eine Plattform zu werden, um die globale Aufnahme von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und zur Bekämpfung des Klimawandels und der innerstädtischen Luftverschmutzung beizutragen.

Formel E und die Veranstalter haben beschlossen, einen null-emissions-Glycerin-Generator für Paris zu spenden, nachdem die karierte Flagge am Samstag fällt.

Die Generatoren basieren auf Dieselmotoren aus Standardproduktion, die mit der patentierten Technologie von Aquafuel angepasst wurden, um mit Glycerin zu laufen. Der Brennstoff selbst ist ein Nebenprodukt des Biodiesel-Herstellungsprozesses – und so sauber, dass man ihn trinken kann!

Das Gerät kann als fest installierter Generator verwendet werden, um Strom und Heizung an bestehende Gebäude zu liefern – oder als mobiler Generator zur Stromversorgung bei Veranstaltungen oder zur Stromversorgung von Elektrofahrzeug-Ladestationen.

Der Generator wird vollständig automatisiert und kann mit dem französischen Stromnetz synchronisiert werden, um Überschüsse aus der Energieproduktion weiterzugeben. Das Gerät wird maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Paris gefertigt und im August 2017 geliefert werden.

Berlin beherbergt die siebte und achte Runde der Saison 2016/17 der FIA Formel-E-Meisterschaft am 10. und 11. Juni.

Via: FIA Formel E

[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

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