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Tag: Nissan

[13.08.2017] Im Juli 2017 waren in Deutschland 1.820 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, im aktuellen Jahr wurden 12.009 E-Autos verkauft.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

 

Tesla konnte in der Rubik der Import-Marken im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem plus von 102,2 %weiter hin zulegen.

PKW mit einem Benzinmotor bildeten in Deutschland mit einem Anteil von 56,0 Prozent (+11,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,5 Prozent um -12,7 Prozent zurückgingen.

Die alternativen Antriebe zeigten auch im Juli 2017 eine positive Entwicklung: Hybridantrieb (7.383) legten um +103,7 Prozent zu, darunter waren 2.417 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahr sogar um +137,9 Prozent zulegten.

Im Juli 2017 wurden 1.820 Elektroautos neu angemeldet, hier gab es ein Plus von +131,8 Prozent. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (369/+28,6 %) und Erdgasfahrzeuge (265/+20,5 %).

Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,4 Prozent auf 128,4 g/km.

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 12.009 (Januar bis inkl. Juli 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[12.08.2017] Wer ein Elektroauto von Nissan kauft, erhält ab sofort zusätzlich eine Dieselprämie in Höhe von 2.000 Euro – insgesamt erhält man so bis zu 7.235 Euro Rabatt.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Wer noch einen Diesel bis Euro-Norm 4 hat, erhält seit kurzem bei vielen Autoherstellern einen Rabatt, wenn er seinen alten Diesel verschrottet lässt.

Tausche Diesel gegen Stromer – dieses Motto gibt es bei immer mehr Autoherstellern: So unterstützt auch Nissan den Wechsel auf Elektroautos ab sofort mit einer Abwrackprämie in Höhe von 2.000 Euro für ältere Dieselfahrzeuge (bis Euro-Norm 4). Wer sich jetzt für einen Nissan Leaf oder einen Nissan e-NV200 entscheidet und seinen alten Diesel zur Verschrottung in Zahlung gibt, kann in Verbindung mit dem staatlichen Umweltbonus und dem Nissan Elektrobonus mehr als 7.000 Euro sparen.

Mit dem bis zum 30. Dezember 2017 befristeten Programm unternimmt der japanische Automobilhersteller einen weiteren Schritt, um emissionsfreien Straßenverkehr Realität werden zu lassen. Das große Ziel ist schließlich eine saubere, nachhaltige Mobilität völlig ohne Emissionen. Die Abwrackprämie gilt deshalb ausschließlich beim Kauf eines Nissan Elektroautos.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto wird einem geschenkt

Bei der Abgabe eines Dieselfahrzeugs mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, das mindestens sechs Monate auf den Käufer des E-Autos zugelassen ist, gewähren die teilnehmenden Nissan Partner den 2.000 Euro-Nachlass.
Der große Vorteil: Kunden profitieren derzeit doppelt. Neben der Diesel-Abwrackprämie gibt es bis zum Jahresende auch noch den staatlichen Umweltbonus in Höhe von 2.000 Euro, den Nissan um 3.000 Euro beim Kauf eines Leaf bzw. 3.250 Euro beim Kauf eines Elektroauto Nissan e-NV200 aufstockt. So können E-Autokäufer derzeit bis zu 7.250 Euro sparen. Die Prämien sind auch mit aktuellen Finanzierungsangeboten kombinierbar.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf kostet zum Beispiel etwa 8.000 Euro, daher erhält man diese bis zum 30. Dezember 2017 fast geschenkt. So kostet der Leaf Visia (24 kWh, Reichweite: 199 Kilometer) 29.265€ (inkl. Batterie). Die Variante mit dem 30 kWh großen Energiespeicher kann man ab 31.265 Euro kaufen, dafür kommt man dann bis zu 250 Kilometer weit.

So setzen sich die 7.235 Euro für ein Elektroauto zusammen

Der Elektrobonus enthält € 2.000,– staatlichen Umweltbonus sowie € 3.000,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan Leaf oder € 3.250,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan e-NV200 oder e-NV200 Evalia gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Für den alten Diesel (bis Euro-Norm 4) erhält man 2.000 Euro.
Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionsangeboten von Nissan, außer mit der Nissan Abwrackprämie. Bei allen teilnehmenden Nissan Händlern. Gültig mit Kaufvertragsdatum bis zum 30.12.2017

[08.08.2017] Der ADAC testet das Elektroauto Nissan Leaf seit 5 Jahren – in der Zeit hat die Batterie nur 20 Prozent an Leistung verloren.
Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Das Elektroauto Nissan Leaf ist seit Ende 2011 in Deutschland auf dem Markt, der ADAC testet den Erfolgsstromer seit 5 Jahren – in den 5 Jahren, hat die Reichweite nur um 20 Prozent abgenommen.
Bei der Diskussion um die Elektromobilität kommt auch immer wieder die Frage auf, wie lange der Energiespeicher verwendet werden kann, bis man ein Elektroauto nicht mehr nutzen kann.
Auch wenn es Elektroautos bereits seit über 100 Jahren gibt, lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Denn wie schnell die Akkuzellen altern – sprich an Kapazität verlieren – hängt von vielen Faktoren ab:
  • Der verwendete Akkumulator-Typ (Bleiakku, Lithium-Ionen, etc.)
  • Die Anzahl der Ladevorgänge
  • Die Anzahl der Schnellladefunktion
  • Die Umgebungstemperatur

Elektroauto Nissan Leaf bewährt sich im Langzeittest

Der ADAC hat das Elektroauto Nissan Leaf einem Langzeittest unterzogen, so wurden mit dem fabrikneue Stromer in 5 Jahren um die 80.000 Kilometer zurückgelegt.

Als der ADAC das E-Auto kaufte, verfügte es über eine Reichweite von 113 Kilometern im Alltag. Mittlerweile sind es noch 93 Kilometer, also etwa 20 Prozent Kapazitätsverlust.

In der Zeit wurde das Elektroauto 1.450 Mal aufgeladen (inkl. CHAdeMO-Schnell- und Teilladungen).

Beim Elektroauto ein Drittel als Reserve einplanen

Damit man an seinem Elektroauto möglichst lange Freude hat, sollte man ein paar Dinge beachten: Der ADAC empfiehlt zum Beispiel, das man bei seinen Fahrten etwa ein Drittel als Reserve einplanen und nicht bis zur Kapazitätsgrenze fahren sollte.

Allgemein sollte man bei Stromern beachten, dass die Reichweite bei kalten Außentemperaturen wesentlich geringer sein kann. Wer es sich zeitlich leisten kann, sollte möglichst auf Schnellladevorgänge verzichten und nur das normale Aufladen nutzen.

Nissan Gewährt auf die Batterieeinheit eine Garantie von 100.000 Kilometer (für die 30 kWh Batterieeinheit sogar 160.000 Kilometer) bzw. 5 Jahre, wenn in dem Rahmen die Kapazität um mehr als 25 Prozent abnimmt, erhält man einen neuen Energiespeicher.

Hier geht es zu dem Bericht vom ADAC: Elektroauto im Dauertest, ADAC Test 07/2017

[02.08.2017] Die Renault-Nissan Allianz hat bereits 481.151 Elektroautos verkauft, damit gehören die 2 zu den erfolgreichsten im Bereich der Elektromobilität.

ZOE, Nissan LEAF, Renault, Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer Renault) inmitten der zwei Elektroautos Nissan Leaf (rechts) und Renault Zoe (links). Bildquelle: Nissan-Renault

ZOE, Nissan LEAF, Renault, Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer Renault) inmitten der zwei Elektroautos Nissan Leaf (rechts) und Renault Zoe (links). Bildquelle: Nissan-Renault

Die zwei Elektroautos Nissan Leaf und Renault Zoe gehören zu den am meisten verkauften rein elektrisch angetriebenen PKW, welche auf dem Markt sind. Denn sie vereinbaren eine gute Kombination aus Preis und Reichweite. So kostet der Nissan Leaf (Acenta 30 kWh 80kW (109 PS) mit Batteriekauf) 34.385 Euro und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 km, der Renault Zoe kostet (inklusive Batterieeinheit) 32.900 Euro und bietet eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer.
Beide Fahrzeuge können auch ohne den Energiespeicher gekauft werden, dieser kann dann separat gemietet werden. Die Höhe der Batteriemiete richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Kilometerleistung, im günstigen Fall beginnt sie bei 69 Euro pro Monat.

Weltweit ist der Leaf das am meisten verkaufte Elektroauto, in Europa liegt hingegen der Zoe vorn.

Die Elektroautos von Renault-Nissan überzeugten die meisten Interessenten

In den ersten 6 Monaten des Jahres 2017 verkaufte das japanisch-französische Bündnis so viel Elektroautos, wie noch nie innerhalb der ersten 6 Monate eines Jahres. Seit 2010 verkaufte Renault-Nissan bereits 481.151 Elektroautos.
Die „magische“ 500.000 Grenze ist damit zum greifen nah und zeigt damit, dass etablierte Autobauer durchaus auch gute E-Autos produzieren können bzw. sich dafür einsetzen, dass möglichst viele verkauft werden.

Insgesamt lieferten die Renault Gruppe sowie Nissan und Mitsubishi zwischen Januar und Juni 5.268.079 Automobile aus, sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Erstmals enthält das Halbjahresergebnis auch die Absatzzahlen von Mitsubishi Motors. Der japanische Hersteller trat der Allianz Ende 2016 bei. Außerdem hat die Allianz ihre Position als weltgrößter Anbieter von Elektrofahrzeugen ausgebaut. Kumuliert verkaufte das Bündnis seit 2010 bereits 481.151 rein batteriebetriebene Fahrzeuge.

Der ungebremste Anstieg der Elektrofahrzeugverkäufe ist vor allem dem Nissan LEAF und dem Renault ZOE zu verdanken, der das meistverkaufte Fahrzeug mit Batteriebetrieb in Europa bleibt. Bei den Hybridmodellen war das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander mit 13.000 Einheiten erfolgreich.

Via: Pressemeldung von Renault

 

[26.07.2017] Was das Elektroauto angeht, gibt es viele Vorurteile. So denken viele Menschen, rein elektrisch angetriebene PKW sind Kleinwagen mit wenig Raumangebot.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, gibt es leider noch viele Vorurteile. So denken viele Menschen noch immer, dass Elektroautos klein, teuer und langweilig sind sie über eine geringe Reichweite verfügen und gleichzeitig nur wenige Platz und Komfort bieten.

Ein weiteres Argument lautet:

„Ich würde mir ja vielleicht ein Elektroauto kaufen, aber die Auswahl ist viel zu klein!“

Allerdings ist dieses Argument längst überholt und so gut wie jeder Autohersteller bietet mindestens ein Elektroauto an, bzw. hat die Einführung eines rein elektrischen Autos angekündigt, so gibt es derzeit unter anderem folgende Elektroautos aus dem Markt:

Inzwischen zählt die Nationale Plattform Elektromobilität, die die umweltverträgliche Antriebstechnik in Deutschland vorantreibt, mehr als 50 Modelle in allen Klassen: vom City-Flitzer bis zum Sportwagen, vom kompakten Van bis zum großen SUV. Mitgerechnet werden hier zwar auch Plug-In Hybridautos, bei denen ein herkömmlicher Verbrenner den Elektromotor unterstützt. Aber auch reine, zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Modelle gibt es mittlerweile reichlich – und es kommen immer weitere hinzu.

Ein Beispiel für die Vielfalt im Angebotsprogramm liefert Nissan. Der japanische Automobilhersteller ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität: 2010 führte das Unternehmen mit dem Leaf das erste in Großserie produzierte – und bis heute meistverkaufte – Elektroauto der Welt ein. Deutlich über 270.000 Einheiten der kompakten Familienlimousine hat Nissan bisher abgesetzt.

In Deutschland bietet Nissan den stromernden Pionier in zwei Varianten an: mit einer 24-kWh-Batterie für knapp 200 Kilometer Reichweite pro Batterieladung und mit noch leistungsstärkerem 30-kWh-Akku, der den Aktionsradius des Leaf auf bis zu 250 Kilometer erhöht. Mit fünf Türen, fünf Sitzplätzen und 370 Litern Kofferraumvolumen ist der Leaf für alle Aufgaben des Autofahrer- und Familienalltags bestens gerüstet. Aufladen lässt er sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose oder ab dem mittleren Ausstattungsniveau Acenta serienmäßig auch an CHAdeMO-Schnellladesäulen; für die Basisversion Visia ist die Schnellladefunktion optional erhältlich.

Weitere Highlights des Ausstattungsprogramms sind das Navigations- und Telematik-System NissanConnect, ein Solar-Spoiler am Heck, der extra Strom für Radio, Klimaanlage und Heizung erzeugt, ein Bose Soundsystem und der Intelligente Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht. Die Preise beginnen bei 23.365 Euro zuzüglich Batteriemiete und abzüglich des staatlichen Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, den Nissan auf insgesamt 5.000 Euro aufstockt.

Noch mehr Platz bietet der Nissan e-NV200, der den Elektroantrieb des Leaf mit den Lastesel-Talenten des Stadtlieferwagens NV200 verbindet. Handwerker, Kurierdienste und andere Gewerbetreibende kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Großfamilien, die den e-NV200 in der Pkw-Variante Evalia ordern können.

Mit fünf oder sieben Sitzplätzen, zwei seitlichen Schiebetüren, einer großen Heckklappe und einer umfangreichen Komfortausstattung liest der Evalia nicht nur umweltbewussten Familienvätern jeden Wunsch von den Lippen ab. Als Evalia ist der e-NV200 inklusive 5.250 Euro Elektrobonus ab 26.455,86 Euro plus Batteriemiete zu haben, die Preise für die Nutzfahrzeugversion beginnen bei 19.385,38 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Batteriemiete.

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2- und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

(Via: Pressemitteilung von Nissan)

[25.07.2017] Beim Thema Elektromobilität gibt es viele Vorurteile, dabei ist ein Elektroauto günstiger als ein Diesel und kostet auch in der Werkstatt weniger.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Elektroautos haben noch immer den Ruf, dass sie teuer sind, eine geringe Reichweite haben, überhaupt keinen Spaß machen und die Auswahl an Modellen gering ist: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung.

Nun will der Autohersteller Nissan dazu beitragen, dass die Vorurteile durch Fakten ersetzt werden. Denn Elektroautos sind vor allem eines: Die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle.

Eines der typischen Vorurteile in Bezug auf Elektroautos lautet, dass diese teurer als PKW mit einem Verbrennungsmotor seien. In der Vergangenheit und noch wahrscheinlich bis zum Jahr 2020 ist ist es leider so, dass die Kaufsumme für Elektroauto teurer als ein vergleichbarer Verbrenner ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Batterieeinheit derzeit noch das teuerste Bauteil im Stromer ist.
Allerdings werden die Energiespeicher immer günstiger, so musste man vor 10 Jahren bei Lithium-Ionen Akkuzellen pro Kilowattstunde noch über 250 Euro bezahlen, ab 2020 könnte der Preis auf unter 100 Euro fallen.

So kostet das Elektroauto Nissan Leaf 29.265 Euro (inklusive 24-kWh-Batterie in der Grundausstattung Visia), allerdings kann man eine Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro beantragen, Nissan stockt den auf 5.000 Euro auf. So sinkt der Kaufpreis für den Leaf auf 24.265 Euro.

Der Kaufpreis sinkt noch weiter, wenn man die Batterie mietet: Der monatliche Preis für den Energiespeicher richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und den Kilometern, welche man fahren will. Der Preis für die Batteriemiete beginnt bei 79 Euro pro Monat.
So sinkt der Einstiegspreis für den Nissan Leaf auf 18.365 Euro (+ 79 Euro pro Monat).
Ein vergleichbarer Nissan Pulsar mit 1,5-Liter-Diesel und 81 kW/110 PS kostet in der Visia-Ausstattung ab 19.990 Euro, bei manch anderen Marken gibt es Kompaktmodelle mit ähnlich starken Dieselmotoren gar nicht erst unter 20.000 Euro.

Das Sparen mit dem Elektroauto geht also nicht erst beim „Tanken“ los. Dort aber fällt die Rechnung naturgemäß besonders günstig aus. Pro 100 Kilometer belaufen sich die Stromkosten beim Nissan Leaf auf lediglich 3,84 Euro (Normverbrauch 15 kWh/100 km, Stromkosten 25 ct/kWh) – kein Diesel oder Benziner kann da auch nur annähernd mithalten.

Wer dann noch regelmäßig den Nissan Partner ansteuert und an der dortigen Ladestation „auftankt“, zahlt gar nichts: Nissan bietet unter dem Motto „Freistrom für alle“ bei allen teilnehmenden Händlern deutschlandweit kostenloses Aufladen an – unabhängig vom Fabrikat des Fahrzeugs. Hinzu kommen zahlreiche weitere Lademöglichkeiten im ganzen Stadtgebiet.

Noch ein Kostenfaktor fällt bei Elektroautos weg: Bei einer Erstzulassung bis Ende 2020 profitiert der Kunde von einer fünfjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer. Und auch kostspielige Ölwechsel sind kein Thema. Weil Elektroautos keinen Verbrennungsmotor und kein herkömmliches Getriebe haben und daher mit einer deutlich geringeren Anzahl an beweglichen Teilen auskommen, sind auch die Wartungskosten viel niedriger – beim Leaf sind es im Schnitt nur 127 Euro pro Jahr. Das sind übrigens auch Argumente, die gewerbliche Kunden für E-Fahrzeuge wie den Stadtlieferwagen e-NV200 begeistern. Nissan hat ausgerechnet, dass die Servicekosten für den Kleintransporter um 40 Prozent unter dem Niveau von herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liegen.

Weil die Antriebstechnik von Elektroautos im Grunde also einfacher ist als die von konventionell angetriebenen Fahrzeugen, dürften auch keine Sorgen um die Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der Stromer bestehen – zumal Nissan die üblichen Herstellergarantien gewährt: Für den e-NV200 gilt die Nissan Nutzfahrzeuggarantie über fünf Jahre und 100.000 Kilometer, auf den Leaf werden drei Jahre Herstellergarantie sowie fünf Jahre auf elektroauto-spezifische Bauteile geboten. Der Leaf mit stärkerem 30-kWh-Akku verfügt sogar über einen auf acht Jahre und 160.000 Kilometer erweiterten Batterieschutz, der Funktionsfähigkeit und eine Mindestladekapazität in diesem Zeitraum garantiert. Damit ist der Kunde auch vor unliebsamen und überraschenden Kosten geschützt.

So geht es weiter in der Artikelreihe:

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl (26. Juli)
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2– und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

Via: Pressemitteilung von Nissan

[18.06.2017] Im Mai 2017 wurden in Deutschland genau 1.520 Elektroautos neu angemeldet, damit waren in diesem Mai drei mal mehr Stromer unter den Neuzulassungen, als im Mai 2016.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Der Monat Mai war bezüglich der Elektromobilität eher durchschnittlich, denn so waren im letzten Monat genau 1.520 Elektroautos unter den Neuzulassungen. Wenn man den Durchschnitt der bisherigen Neuzulassungen in diesem Jahr ausrechnet, kommt man genau auf die Zahl 1.598,6, welche wiederum sehr nah an den Neuanmeldungen des Mai 2017 liegen.
Auch wenn die Zahlen des Mai eher durchschnittlich sind, sollte man erwähnen, dass die Maizahlen drei mal so hoch sind, wie im Mai 2016.

So sehen die Zahlen für den Mai aus:

Die PKW mit einem Benzinmotor bildeten mit einem Anteil von 56,8 Prozent (+22,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,4 Prozent um -1,4 Prozent zurückgingen. Die alternativen Antriebe zeigten auch im Mai eine überwiegend positive Entwicklung. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (6.843) legten um +134,0 Prozent zu, darunter waren 2.323 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um +193,3 Prozent zulegten.
Die Elektroautos wiesen mit 1.520 gar ein Plus von +158,5 Prozent auf. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um +79,3 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw hingegen verloren -46,6 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,5 g/km um +0,8 Prozent über dem Vergleichsmonat.

Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat Mai 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

*: Rein elektrisch: 201, mit Range-Extender: 96 *: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135
**Rein Elektrisch: 130, Plug-In: 148 **Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90

Wenn man nur die rein elektrisch angetriebenen Autos zählt, steht im Mai 2017 der Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen, dass Elektroauto Tesla Model S kommt mit 206 angemeldeten Einheiten auf Platz 2. Mit 201 zugelassenen Einheiten liegt die reine Elektrovariante des BMW i3 auf dem dritten Platz.

Hier ist die Tabelle mit den Neuzulassungszahlen für Mai 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt wird, habe ich sie noch einmal unten als HTML-Variante eingefügt.)

Mai 17 Elektroautos
# Fahrzeug Mai April März Jahr 2017 Ø 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 297 357 398 1745 319,33 3832
2 HYUNDAI IONIQ** 278 319 117 972 104,00 1248
3 Renault Zoe 271 280 587 1749 279,33 3352
4 Tesla Model S 206 124 457 1046 165,67 1988
5 VW e-Golf 132 128 45 355 75,00 900
6 Tesla Model X 116 73 213 496 77,17 926
7 Kia Soul EV 108 223 97 887 183,83 2206
8 VW e-up! 96 69 127 487 70,08 841
9 Nissan Leaf 68 35 145 480 79,50 954
10 Mercedes-Benz B-Klasse 46 123 85 383 61,67 740
11 Smart Fortwo ED 34 0 7 44 5,33 64
12 Citroen C-Zero 25 16 17 101 17,50 210
13 Peugeot iOn 20 20 29 162 23,58 283
14 Nissan e-NV200 14 4 27 80 17,00 204
15 FORD FOCUS 12 1 0 18  – 24
16 Smart Forfour 5  – 5  – 18
17 Opel Ampera-e 2 3 40 73 6,08 73
18 Mitsubishi i-MiEV 1 0 5 11 1,75 21
19 Audi R8 e-Tron 0 13 0 16 1,58 19
20 Citroen Berlingo 0 0 0 1 0,08 1
21 Mercedes-Benz A-Klasse 0 0 1 1 0,08 1
22 Mercedes-Benz Sprinter 0 0 1 1 0,08 1
23 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 2,00 24
1731 1788 2396
*: Rein elektrisch: 201, mit Range-Extender: 96 *: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135
**Rein Elektrisch: 130, Plug-In: 148 **Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 7.993 (Januar bis inkl. Mai 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
Mai 2017: 1.520

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[21.05.2017] Im April 2017 waren in Deutschland genau 1.413 Elektroautos unter den Neuzulassungen, im Jahr 2017 scheint die Elektromobilität in Deutschland endlich zu wachsen.

Das Elektroauto BMW i3 kann man nun auch mit den Meilen aus dem Miles and More Programms bezahlen. Bildquelle: Screenshot von https://www.worldshop.eu/page/BMW-i3

Das Elektroauto BMW i3 kann man nun auch mit den Meilen aus dem Miles and More Programms bezahlen. Bildquelle: Screenshot von https://www.worldshop.eu/page/BMW-i3

Im April bildeten Benziner mit 55,9 Prozent (-0,0 %) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 41,3 Prozent um -19,3 Prozent zurückgingen.
Bei den alternativen Antrieben zeigte sich überwiegend eine positive Entwicklung: Elektroautos wiesen mit 1.413 ein Plus von +133,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat) auf und Hybride (6.396) legten um +71,7 Prozent zu – darunter Plug-in-Hybride (2.174) um +125,5 Prozent. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen um +50,4 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw verloren hingegen -50,0 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,3 g/km um +0,3 Prozent über dem Vergleichsmonat.
Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat April 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

Der BMW i3 steht im April 2017 auf Platz 1 der Neuzulassungen, aber nur, weil die reine Elektro- und die Plug-In Hybridvariante zusammen gezählt wurden. Von der Elektrovariante wurden 222 Einheiten des i3 neu angemeldet, dagegen verfügen 135 Exemplare über den Plug-In Hybridantrieb.
Wenn man nur die Elektroautos zählen würde, wäre das Elektroauto Renault Zoe wieder auf Platz 1.

Hier ist die Tabelle mit den Neuzulassungszahlen für April 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt wird, habe ich sie noch einmal unten als HTML-Variante eingefügt.)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 6.473 (Januar bis inkl. April 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Apr 17 Elektroautos
# Fahrzeug April März Februar Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 357 398 305 1240 284,42 3413
2 HYUNDAI IONIQ** 319 117 141 673 79,08 949
3 Renault Zoe 280 587 431 1686 305,75 3669
4 Kia Soul EV 223 97 282 657 170,75 2049
5 VW e-Golf 128 45 29 317 78,50 942
6 Tesla Model S 124 457 163 837 152,42 1829
7 Mercedes-Benz B-Klasse 123 85 61 386 86,33 1036
8 Tesla Model X 73 213 39 502 77,67 932
9 VW e-up! 69 127 102 366 64,25 771
10 Nissan Leaf 35 145 117 318 67,58 811
11 Peugeot iOn 20 29 39 101 19,42 233
12 Citroen C-Zero 16 17 25 112 7,25 87
13 Audi R8 e-Tron 13 0 3 16 1,33 16
14 Nissan e-NV200 4 27 14 63 16,42 197
15 Opel Ampera-e 3 40 15 60 5,00 60
16 FORD FOCUS 1 0 5 6 12
17 Citroen Berlingo 0 0 0 0 2,25 27
18 Mercedes-Benz A-Klasse 0 1 0 1 0,08 1
19 Mercedes-Benz Sprinter 0 1 0 1 0,08 1
20 Mitsubishi i-MiEV 0 5 5 10 1,67 20
21 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 0,75 9
22 Smart Fortwo ED 0 7 1 8 3,00 36

#

1788 2391 1776
*: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137
**Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90 **Rein Elektrisch: 12, Plug-In: 129
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