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Tag: Leaf

[03. August 2017] Die 2. Generation des Elektroauto Nissan Leaf wird am 6. September der Öffentlichkeit präsentiert, unter anderem wurde die Aerodynamik verbessert.

Zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf, so könnte die Silhouette des Stromers aussehen. Bildquelle: Nissan

Zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf, so könnte die Silhouette des Stromers aussehen. Bildquelle: Nissan

Am 6. September 2017 wird die zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert, sie wird über eine verbesserte Aerodynamik verfügen, welche sich positiv auf die Reichweite Reichweite und den Komfort auswirken soll.

Der Nissan Leaf gehört weltweit zu den erfolgreichsten rein elektrisch angetriebenen PKW, im September wird von dem Erfolgsstromer die  zweite Generation präsentiert des Nissan Leaf zeigt sich demnächst im vollkommen neuen Gewand. Und mit dem weiterentwickelten Design kommt das beliebte Elektroauto auch weiter. Denn eine optimale Aerodynamik ist entscheidend, um den Stromer noch effizienter zu machen. Dank niedrigerem Luftwiderstand und mehr Stabilität kann das Fahrzeug längere Strecken zurücklegen, bevor es aufgeladen werden muss.

Die nächste Generation des Nissan Leaf liegt deutlich flacher auf der Straße als sein Vorgänger und erreicht so Nullauftrieb – für mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Weitere innovative Designelemente halten den Stromer zudem auch bei starkem Seitenwind fest in der Spur.

Die Nissan Ingenieure haben sich von Tragflächen inspirieren lassen und so die ideale Form für den neuen Leaf gefunden. Dank gleichmäßiger Luftführung schneidet das neue Fahrzeug geradezu durch den Wind – die Reise wird damit angenehmer und effizienter.

Mit dem Leaf hat Nissan das erste, in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug entwickelt und sich als Vorreiter bei der Elektromobilität positioniert. Heute ist der Nissan Leaf mit über 277.000 Einheiten das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt.

Den Stromer kann man mit dem Energiespeicher kaufen, alternativ kann man ihn aber auch gegen eine monatliche Gebühr mieten. So kostet der Nissan Leaf (Acenta 30 kWh 80kW (109 PS) mit Batteriekauf) 34.385 Euro und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 Kilometer, wenn man die Batterieeinheit mietet, muss man nur 26.485 Euro bezahlen.
Den Nissan Leaf Visia kann man bereits ab 23.365 Euro kaufen, wenn man den Energiespeicher mietet.

Via: Nissan

[01.08.2017] Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ein e-Pedal verfügen, dieses soll das Gas- und Bremspedal vereinen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Manche Unfälle entstehen, weil Menschen das Gas- mit dem Bremspedal verwechseln. Im Elektroauto Nissan Leaf wird hingegen das e-Pedal das Brems- und das Gas-Pedal vereinen, so soll das Fahren viel einfacher werden.

Am 6. September 2017 wird die zweite Generation des Elektroautos erstmals in Japan präsentiert, dass e-Pedal feiert dabei ebenfalls seine Weltpremiere.

Auf Knopfdruck wird aus dem einfachen Gaspedal das e-Pedal, mit dem sich das Fahrverhalten grundlegend verändert. (Das Bremspedal bleibt nach dem jetzigen Kenntnisstand erhalten, so das man auch weiterhin auf Wunsch ein Gas- und ein Bremspedal hat).

Das e-Pedal ermöglicht dem Fahrer mit nur einem Pedal zu beschleunigen, zu bremsen und anzuhalten. Das Nissan e-Pedal ist dabei das weltweit erste Ein-Pedal-System, mit der der Fahrer das Auto selbst an steilen Steigungen und Gefällen vollständig zum Stehen bringen, die Position halten und sofort wieder losfahren kann.

e-Pedal ist ideal bei hohem Verkehrsaufkommen

Im neuen Nissan Leaf kann der Fahrer bis zu 90 Prozent der Fahrsituationen nur mit dem e-Pedal meistern. Bei hohem Verkehrsaufkommen und im Stadtverkehr muss der Fahrer so nicht mehr ständig zwischen den Pedalen wechseln. Autofahren wird einfacher, entspannter und dadurch zu einem echten Vergnügen.

Elektroauto Nissan LEAF – e-Pedal. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan LEAF – e-Pedal. Bildquelle: Nissan

Das e-Pedal ist für Nissan ein weiterer Meilenstein, um fortschrittliche Fahrassistenzsysteme einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit dieser innovativen Technologie will Nissan das Fahren sicherer und angenehmer machen. Das e-Pedal ist Teil der Vision Nissan Intelligent Mobility, mit dem der Autohersteller verändern will, wie Fahrzeuge gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden.

Das Elektroauto Nissan Leaf wurde über 277.000 mal verkauft

Mit dem Leaf hat Nissan das erste, in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug entwickelt und sich als Vorreiter bei der Elektromobilität positioniert. Heute ist der Nissan Leaf mit über 277.000 Einheiten das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt.

 

[25.07.2017] Beim Thema Elektromobilität gibt es viele Vorurteile, dabei ist ein Elektroauto günstiger als ein Diesel und kostet auch in der Werkstatt weniger.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Elektroautos haben noch immer den Ruf, dass sie teuer sind, eine geringe Reichweite haben, überhaupt keinen Spaß machen und die Auswahl an Modellen gering ist: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung.

Nun will der Autohersteller Nissan dazu beitragen, dass die Vorurteile durch Fakten ersetzt werden. Denn Elektroautos sind vor allem eines: Die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle.

Eines der typischen Vorurteile in Bezug auf Elektroautos lautet, dass diese teurer als PKW mit einem Verbrennungsmotor seien. In der Vergangenheit und noch wahrscheinlich bis zum Jahr 2020 ist ist es leider so, dass die Kaufsumme für Elektroauto teurer als ein vergleichbarer Verbrenner ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Batterieeinheit derzeit noch das teuerste Bauteil im Stromer ist.
Allerdings werden die Energiespeicher immer günstiger, so musste man vor 10 Jahren bei Lithium-Ionen Akkuzellen pro Kilowattstunde noch über 250 Euro bezahlen, ab 2020 könnte der Preis auf unter 100 Euro fallen.

So kostet das Elektroauto Nissan Leaf 29.265 Euro (inklusive 24-kWh-Batterie in der Grundausstattung Visia), allerdings kann man eine Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro beantragen, Nissan stockt den auf 5.000 Euro auf. So sinkt der Kaufpreis für den Leaf auf 24.265 Euro.

Der Kaufpreis sinkt noch weiter, wenn man die Batterie mietet: Der monatliche Preis für den Energiespeicher richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und den Kilometern, welche man fahren will. Der Preis für die Batteriemiete beginnt bei 79 Euro pro Monat.
So sinkt der Einstiegspreis für den Nissan Leaf auf 18.365 Euro (+ 79 Euro pro Monat).
Ein vergleichbarer Nissan Pulsar mit 1,5-Liter-Diesel und 81 kW/110 PS kostet in der Visia-Ausstattung ab 19.990 Euro, bei manch anderen Marken gibt es Kompaktmodelle mit ähnlich starken Dieselmotoren gar nicht erst unter 20.000 Euro.

Das Sparen mit dem Elektroauto geht also nicht erst beim „Tanken“ los. Dort aber fällt die Rechnung naturgemäß besonders günstig aus. Pro 100 Kilometer belaufen sich die Stromkosten beim Nissan Leaf auf lediglich 3,84 Euro (Normverbrauch 15 kWh/100 km, Stromkosten 25 ct/kWh) – kein Diesel oder Benziner kann da auch nur annähernd mithalten.

Wer dann noch regelmäßig den Nissan Partner ansteuert und an der dortigen Ladestation „auftankt“, zahlt gar nichts: Nissan bietet unter dem Motto „Freistrom für alle“ bei allen teilnehmenden Händlern deutschlandweit kostenloses Aufladen an – unabhängig vom Fabrikat des Fahrzeugs. Hinzu kommen zahlreiche weitere Lademöglichkeiten im ganzen Stadtgebiet.

Noch ein Kostenfaktor fällt bei Elektroautos weg: Bei einer Erstzulassung bis Ende 2020 profitiert der Kunde von einer fünfjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer. Und auch kostspielige Ölwechsel sind kein Thema. Weil Elektroautos keinen Verbrennungsmotor und kein herkömmliches Getriebe haben und daher mit einer deutlich geringeren Anzahl an beweglichen Teilen auskommen, sind auch die Wartungskosten viel niedriger – beim Leaf sind es im Schnitt nur 127 Euro pro Jahr. Das sind übrigens auch Argumente, die gewerbliche Kunden für E-Fahrzeuge wie den Stadtlieferwagen e-NV200 begeistern. Nissan hat ausgerechnet, dass die Servicekosten für den Kleintransporter um 40 Prozent unter dem Niveau von herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liegen.

Weil die Antriebstechnik von Elektroautos im Grunde also einfacher ist als die von konventionell angetriebenen Fahrzeugen, dürften auch keine Sorgen um die Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der Stromer bestehen – zumal Nissan die üblichen Herstellergarantien gewährt: Für den e-NV200 gilt die Nissan Nutzfahrzeuggarantie über fünf Jahre und 100.000 Kilometer, auf den Leaf werden drei Jahre Herstellergarantie sowie fünf Jahre auf elektroauto-spezifische Bauteile geboten. Der Leaf mit stärkerem 30-kWh-Akku verfügt sogar über einen auf acht Jahre und 160.000 Kilometer erweiterten Batterieschutz, der Funktionsfähigkeit und eine Mindestladekapazität in diesem Zeitraum garantiert. Damit ist der Kunde auch vor unliebsamen und überraschenden Kosten geschützt.

So geht es weiter in der Artikelreihe:

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl (26. Juli)
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2– und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

Via: Pressemitteilung von Nissan

[25.05.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf gibt es seit 2012, seitdem wurde es immer wieder verbessert – am 6. September wird die neuste Version des Stromers präsentiert.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Seit dem Jahr 2012 gibt es das Elektroauto Nissan Leaf und es handelt sich um ein echtes Erfolgsmodell, dies liegt vor allem daran, dass der japanische Autohersteller sein rein elektrisch angetriebenes Auto immer wieder verbessert.
Zum Marktstart im April 2012 kam der Leaf mit einer Reichweite von 175 Kilometern auf den Markt, der Einstiegspreis begann bei 36.999 Euro.

Mittlerweile verfügt der Leaf über eine Reichweite von 250 Kilometern und er kostet nur noch 29.265 (inklusive Batterieeinheit).

Im September wird die neue Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert

In unregelmäßigen Abständen präsentiert Nissan eine neue Generation seines Elektroauto Leaf, dass nächste Event findet in Tokio statt. Mit 250.000 verkauften Einheiten gehört der Nissan Leaf zu den weltweit erfolgreichsten Elektroautos.

Als keines Appetithäppchen hat der Autobauer ein Teaser-Foto des neuen Scheinwerfer-Designs veröffentlicht, hierbei handelt es sich um den linken Scheinwerfer.

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Die nächste (im September präsentierte) Generation wird sehr wahrscheinlich über eine deutlich größere Reichweite verfügen, gleichzeitig könnte es ein neues Design geben.

Nach den derzeitigen Plänen wird der neue Nissan Leaf noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Dies waren die größten Veränderungen beim Leaf seit seiner Markteinführung im Jahr 2012:

Mitte 2013 (2. Leaf Generation):

  • Die Reichweite wurde von 175 auf 199 km erhöht
  • Eine neue Wärmepumpenheizung, die statt der 1,7 kW im Vorgänger nur noch 0,3 bis 0,6 kW benötigt
  • Drei neue Ausstattungsvarianten (Visia, Acenta, Tekna)
  • Seit der 2. Generation kann man die Batterieeinheit auch mieten (ab 79 €/Monat Batteriemiete je nach Kilometerfahrleistung)
  • Mit LED-Lampen beleuchteter Ladeanschluss
  • Kabelverriegelung
  • Vergrößerter Kofferraum.

September 2015 (3. Generation)

  • Der Leaf ist nun mit 2 unterschiedlichen Akkus erhältlich (24 oder 30 kWh)
  • Der neue Akku basiert auf einer veränderten Zellchemie mit höherer Energiedichte
  • Die Reichweite gemäß NEFZ-Zyklus wächst um 26 % von 199 km auf 250 km
  • die Kapazitätsgarantie der Acenta- und Tekna-Ausstattung (30 kWh) wird auf 160.000 km bzw. 8 Jahre erhöht
  • das Infotainment-System NissanConnect EV erhält neue Software mit Echtzeit-Informationen zum Status von Ladestationen.

[30.04.2017] Mit dem Elektroauto Nissan Leaf will das Team „Plug In Adventures“ an der Mongol Rally teilnehmen, hierbei wollen die Fahrer 16.000 Kilometer von Großbritannien bis nach Sibirien zurücklegen.

Im Elektroauto von Europa nach Asien: „Plug In Adventures“ wagt den Selbstversuch und startet mit einem Nissan Leaf bei der Mongol Rally. Die abenteuerreiche Langstrecken-Rallye führt im Sommer über rund 16.000 Kilometer von Großbritannien über die Mongolei bis nach Sibirien. Ein Elektroauto ist in diesem Jahr erstmals dabei. Um jedoch die Herausforderungen der Langstreckenfahrt zu meistern, wurde die Familienlimousine gezielt modifiziert zum Nissan Leaf AT-EV (All Terrain Electric Vehicle). Bildquelle: Nissan

Im Elektroauto von Europa nach Asien: „Plug In Adventures“ wagt den Selbstversuch und startet mit einem Nissan Leaf bei der Mongol Rally. Die abenteuerreiche Langstrecken-Rallye führt im Sommer über rund 16.000 Kilometer von Großbritannien über die Mongolei bis nach Sibirien. Ein Elektroauto ist in diesem Jahr erstmals dabei. Um jedoch die Herausforderungen der Langstreckenfahrt zu meistern, wurde die Familienlimousine gezielt modifiziert zum Nissan Leaf AT-EV (All Terrain Electric Vehicle). Bildquelle: Nissan

Das man mit Elektroauto auch sehr weite Strecken fahren kann, zeigt sich an dem Vorhaben von „Plug In Adventures“: Denn das Team will an der Mongol Rally teilnehmen, hierfür fahren sie etwa 16.000 Kilometer von Großbritannien über die Mongolei bis nach Sibirien.

„Plug In Adventures“ hat für dieses anspruchsvolle Vorhaben den vollelektrischen NissanNissan Leaf gewählt. Die 2011 von Chris Ramsey ins Leben gerufene Initiative ist ein Zusammenschluss von Abenteurern und Freunden der Elektromobilität. Mit ungewöhnlichen Aktionen machen sie seitdem auf die alternative Antriebstechnik aufmerksam. So fuhren sie im September 2015 innerhalb von nur zwei Tagen von der Nord- zur Südspitze Großbritanniens und wieder zurück: Für die knapp 2.660 Kilometer lange Strecke wurden ausschließlich öffentlich zugängliche Ladestationen genutzt.

Bei der Mongol Rally startet „Plug in Adventures“ mit einem Nissan Leaf AT-EV (All Terrain Electric Vehicle): Das geländetaugliche Elektroauto basiert auf dem klassischen Nissan Leaf Acenta mit der 30-kWh großen Batterieeinheit und bietet so eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern pro Ladung.

Um die Herausforderungen der Langstreckenfahrt auf zum Teil unwegsamen Gelänge zu meistern, wurde die Familienlimousine gezielt modifiziert: Für eine bessere Leistung abseits asphaltierter Straßen ist der Leaf AT-EV auf besonders widerstandsfähigen Rädern und Reifen unterwegs. Geschweißte Platten unter den Querlenkern, geflochtene Bremsleitungen, Schmutzfänger und ein sechs Millimeter starker Aluminium-Wannenschutz geben zusätzliche Sicherheit im rauen Gelände. Auf dem Dach findet sich neben einem Gepäckträger ein leistungsstarker LED-Spotbalken, der Licht in die Dunkelheit bringt.

Da die Mongol Rally nicht auf Zeit gefahren wird, ist für die Fahrer ein möglichst hoher Langstreckenkomfort wünschenswert. Um Gewicht zu sparen und mehr Platz zu schaffen, hat Plug In Adventures deshalb in Zusammenarbeit mit den britischen Spezialisten der RML Group auch das Interieur des Nissan Leaf angepasst. Während vorn mit Ausnahme von Gummifußmatten alles unverändert blieb, wurde die zweite Sitzreihe vollständig entfernt. Dadurch sinkt das Gewicht um 32 Kilogramm. Im Kofferraum sind ein Feuerlöscher und ein Erste-Hilfe-Kit befestigt.

Chris Ramsey erklärt:

„Die Mongol Rally ist bislang unsere wohl anspruchsvollste Fahrt mit einem Elektroauto, aber wir sind perfekt vorbereitet. Je weiter östlich wir unterwegs sind, desto mehr kämpfen wir nicht nur mit der abnehmenden Zahl von Ladestationen, sondern auch mit schwierigerem Terrain.

Die Wahl des Nissan Leaf war eine bewusste Entscheidung. Ich bin mit dem Auto vertraut, es ist zuverlässig und haltbar und wir können in Europa auf ein großes Netz an Schnellladestationen vertrauen.“

Ramsey plant regelmäßige Zwischenstopps ein, um den Menschen entlang der Route die Vorzüge von Elektroautos näher zu bringen. Außerdem wird er auf der „What3Words“-Plattform (http://what3words.com/) Lademöglichkeiten markieren, damit künftige E-Autofahrer in der Region nicht lange suchen müssen.

Gareth Dunsmore (Director Electric Vehicles bei Nissan Europe) sagt:

„Seit der Einführung des Leaf 2010 sind unsere Kunden mehr als drei Milliarden Kilometer gefahren, was einer CO2-Einsparung von über 500 Millionen Kilogramm entspricht.

Nur wenige Leaf Besitzer waren allerdings so aktiv wie ‚Plug In Adventures‘, die zeigen, dass Elektroautos mehr können als den täglichen Arbeitsweg. Wir unterstützen eine so ambitionierte Fahrt und wüschen ihnen eine sichere und angenehme Reise.“

Die Mongol Rally ist eine Charity-Fahrt, die über Berge sowie durch Wüsten und Steppen von Europa nach Asien führt. Die von „The Adventurists“ organisierte Rallye startete erstmals 2004 und hat seitdem rund fünf Millionen Britische Pfund (gut 5,8 Millionen Euro) für den guten Zweck eingefahren. Jedes Team beteiligt sich mit mindestens 1.000 Pfund.

Die 2017er Auflage beginnt am 16. Juli; Ziel ist die russische Stadt Ulan-Ude im südöstlichen Sibirien.

Via: Pressemitteilung von Nissan

[12.12.2016] Das Elektroauto Nissan Leaf wird in seiner japanischen Produktionsstätte Oppama als autonomes Zugfahrzeug eingesetzt – so zieht es einen Anhänger mit 3 Stromern.

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

Nissan setzt das Elektroauto Leaf als vollautonomes Zugfahrzeug ein, dass Fahrzeug erkennt erkennt und umfährt Hindernisse.

Der Nissan Leaf definiert den Werksverkehr neu, denn das meistverkaufte Elektroauto der Welt ist künftig als Zugfahrzeug in der japanischen Nissan Produktionsstätte Oppama im Einsatz. Der Stromer zieht die mit Neuwagen beladenen Anhänger nicht nur vollelektrisch und emissionsfrei von der Fertigungslinie zur Anlegestelle, wo die Verschiffung für den Transport in die ganze Welt startet. Der Leaf ist dabei auch vollautonom ohne Fahrer unterwegs.

Das eigens entwickelte „Intelligent Vehicle Towing“-System (IVT) erlaubt eine selbstständige Fahrt über das Werksgelände. Dieses System ist Teil der Nissan Vision von intelligenter Mobilität, die zeigt, wie Autos künftig gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden. Dieses neue Projekt vernetzt intelligente Elektroautos und die Infrastruktur der Produktionsstätte.

Das Ergebnis ist ein flexibles Transportsystem, welches keine besondere Infrastruktur benötigt. Denn während der konventionelle Werksverkehr in der Regel Schienen oder Magnetbänder benötigt, erfordert das neue Nissan System keinerlei besondere Infrastruktur.

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Der vollautonome Leaf ist mit Kameras und Laser-Sensoren ausgestattet, dadurch kann die Software die Fahrbahnmarkierungen, Bordsteine sowie mögliche Hindernisse und Gefahrenstellen in der Nähe des Fahrzeugs erkennen. Alle gesammelten Daten werden zudem mit Kartenmaterial abgeglichen, so dass das E-Auto problemlos seinen genauen Standort und die direkte Route zum Ziel ermitteln kann. Selbst kurzfristige Wechsel im Produktionsablauf und damit verbundene Routenänderungen sind kein Problem.

Unterwegs im Werksverkehr berücksichtigt das Fahrzeug das jeweils gültige Tempolimit und drosselt selbstständig seine Geschwindigkeit. Bei einem Hindernis oder Querverkehr stoppt der Leaf, bis der Weg wieder frei ist.

Ein zentrales Verkehrskontrollsystem zeigt zudem den genauen Standort, die Geschwindigkeit sowie den Batterie- und Betriebsstatus des Zugfahrzeugs an. Begegnen sich zwei autonom fahrende Leaf an einer Kreuzung, bestimmt ein Algorithmus des Kontrollsystems, welches Auto Vorrang hat.
Falls ein Notfall auftreten sollte, können alle Fahrzeuge aus der Ferne gestoppt werden.

Autonome Elektroautos ersetzen Arbeiter in einem der größten Nissan Werke

Bei Oppama handelt es sich um eines der größten Nissan Werke überhaupt. Verlassen die Fahrzeuge ihre Fertigungslinie, müssen sie zur Verschiffung in die Werft der Anlage gebracht werden. Bislang haben Fahrer diese Aufgabe übernommen. Das IVT-System ermöglicht fortan vollautonomen und fahrerlosen Werksverkehr.

In mehr als 1.600 Testläufen im Laufe des letzten Jahres hat das System zuverlässig funktioniert. Ein Sicherheitssystem und ein zweites ausfallsicheres System im Hintergrund, das bei einer Störung des ersten eingreift, reduzieren mögliche Risiken und Gefahren beim autonomen Fahren. Dazu zählen etwa schlechte Wetterbedingungen und ungünstige Lichtverhältnisse.

Die Tests in Oppama werden weiter fortgesetzt, bei Erfolg wird dieses System danach auch in anderen Fabriken innerhalb und außerhalb Japans eingeführt.

Der japanische Automobilhersteller nimmt eine Vorreiterrolle beim autonomen Fahren ein. Im August hat das Unternehmen den ProPILOT eingeführt. Das System ermöglicht teilautonomes Fahren in bestimmten Fahrsituationen.

Die Daten und das Know-how aus dem IVT-Projekt sollen die Einführung weiterer autonomer Fahrtechnik vorantreiben.

Via: Nissan Pressemitteilung

Schon im Jahr kommt das Elektroauto Nissan Leaf mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern auf den Markt, somit wurde die Reichweite des Stromers seit seiner Markteinführung verdoppelt.

Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Nissan hat sein E-Auto Leaf ständig weiter entwickelt und auch die Reichweite jedes Mal vergrößert, im Jahr 2018 soll es den Stromer dann mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern geben.

Die hohe Reichweite wird mit einem großen Stromspeicher erreicht, denn dieser wird dann über eine Kapazität von 60 kWh verfügen.
Derzeit gibt es den Leaf mit einer maximalen Batteriegröße von 30 kWh, die Reichweite liegt bei 250 Km.

Mehrere Batteriegrößen zur Auswahl

Im Jahr 2018 wird der Leaf mit mehreren Batteriegrößen angeboten werden, so wird es mindestens die Auswahl zwischen 60 und 30 Kilowattstunden geben. Derzeit kann man beim Leaf zwischen einer 24 und einer 30 kWh Batterie wählen, mit dem kleineren Stromspeicher kommt man etwa 199 km weit (NEFZ).

Wie teuer die 60er Version des Leaf sein wird, steht noch nicht fest. Derzeit kostet der Leaf mit der 30 kWh Batterie 34.385 Euro – da eine Batterieeinheit um die 8.000 € kostet, würde man jetzt über 42.000 Euro für den Leaf mit der großen Reichweite zahlen müssen.

Damit hätte der Leaf zwar eine größere Batterie als das Elektroauto Tesla Model 3, vom Preis her werden beide Elektroautos meiner Meinung nach, ähnlich teuer werden. So hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) gesagt, dass das Model 3 35.000 US-Dollar kosten wird, da die Preise in den USA allerdings ohne Mehrwertsteuer genannt werden, muss man auf den US-Preis noch ein paar Tausend Euro drauflegen.

Via: Autocar

Wer jemals behauptet hat, mit Stromern könne man keinen Spaß haben, wird nun eines besseren belehrt: Denn auch mit E-Autos, wie dem Elektroauto Nissan Leaf kann man driften.

Elektroauto Nissan Leaf 2016 Leaf-Schriftzug. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf 2016 Leaf-Schriftzug. Bildquelle: Nissan

Beim Driften versucht man durch das gezielte Übersteuern des Fahrzeugs möglichst elegant durch eine Kurve zu kommen, so gibt es sogar verschiedene Wettbewerbe, bei denen die Fahrkünstler ihr Können zeigen.

Um zu testen, ob man auch mit dem Nissan Leaf driften kann, hat das Magazin Autocar einen Driftprofi ans Lenkrad des Stromers gelassen, damit er die Drift-Qualitäten des Stromers testen kann – hier ist das Video:

 

Via: Electrive & Autocar

 

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