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Kategorie: Batterie

[17.04.2017] Dank der String-Akkus sollen Elektroautos in wenigen Minuten über genug Energie für die Weiterfahrt verfügen, dabei werden viele einzelne Akku-Eier eingesetzt.

So sieht ein einzelner Akku-String von Taketwo aus. Bildquelle: Taketwo

So sieht ein einzelner Akku-String von Taketwo aus. Bildquelle: Taketwo

Auch wenn es für Elektroautos bereits Schnellladegeräte gibt, dauert der Ladevorgang mindestens 20 Minuten. Wenn es also mal schnell über weite Strecken gehen soll, sind Stromer nicht immer die erste Wahl.

Das Unternehmen Tanktwo will das Problem nun auf eine einfache und interessante Weise lösen: Denn in Zukunft können viele kleine Akkus, welche an ein Ei erinnern zu einer großen Batterieeinheit zusammengefasst werden.
Dabei ist das Prinzip ganz einfach, wenn man sein Elektrofahrzeug schnell aufladen will, fährt man zu einer entsprechenden Ladestation. Dort werden die einzelnen String-Zellen zuerst aus dem „Tank“ entleert und dann werden neue, aufgeladene String-Zellen wieder in das Elektroauto eingefüllt.

Batterie-Wechselstation soll lange Wartezeiten für Besitzer von Elektroautos überflüssig machen

Das Unternehmen Tanktwo hat seinen Firmensitz in New York (USA) und in Vantaa (Finnland), in Zukunft könnte man noch viel von dem Start-Up hören. Denn die Idee mit den vielen einzelnen Akkuzellen, mit welchen man das Elektroauto betankt, klingt sehr gut.

So werden die einzelnen Akku-Strings in der Batterieeinheit liegen. Bildquelle: Taketwo

So werden die einzelnen Akku-Strings in der Batterieeinheit liegen. Bildquelle: Taketwo

Für ein normales E-Auto würden etwa 10.000 der Akkuzellen zum Einsatz kommen

Ein Unternehmen hat an einer neuen Art von Batterieeinheit geforscht, dass Ergebnis ist die sogenannte String Cell – was übersetzt etwa Schnur Zelle heißt. Der Name passt, denn wie bei einer normalen Batterieeinheit besteht auch die Batterieeinheit von Tanktwo aus vielen einzelnen Akkuzellen. Die StringAkkus werden jedoch ungeordnet in die Batterieeinheit des Elektroautos gefüllt.
Die Mikroelektronik in den einzelnen Zellen sorgt dafür, dass kein Kurzschluss erfolgt. Zusätzlich misst die Elektronik in jeder einzelnen Zelle die Leistungsdaten des jeweiligen Akkus, so zum Beispiel die Temperatur, Anzahl der Ladezyklen Ladezustand oder auch, ob der Akkumulator defekt ist. Falls dies der Fall sein sollte, wird das betroffene Akku-Ei beim nächsten Wechsel aussortiert.

So einfach soll das Nachfüllen der einzelnen Akkuzellen erfolgen. Bildquelle: Taketwo

So einfach soll das Nachfüllen der einzelnen Akkuzellen erfolgen. Bildquelle: Taketwo

Nur so viele Akkuzellen, wie man gerade für die Fahrt mit dem Elektroauto benötigt

Das System mit den String-Akkus hat den Vorteil, dass man unnötiges Gewicht sparen kann. Denn wenn man während der normalen Pendler-Fahrt zur Arbeit vlt. nur die Hälfte der Akkuzellen benötigt, kann man auch nur die Hälfte der Akkus in sein Fahrzeug füllen lassen.
Wenn man dagegen eine lange Fahrt plant, kann man die Batterieeinheit ganz mit den einzelnen Mini-Akkus befüllen.

Insgesamt passen bis zu 10.000 einzelne String-Akkus in eine Batterieeinheit, jedes einzelne hat etwa die Größe eines Hühnereis.

Natürlich kann man sein Elektroauto auch weiterhin an einer normalen Ladestation oder auch zu Hause aufladen.

Nach eigenen Angaben führt Tanktwo bereits Gespräche mit Auto- und auch Batterieherstellern.

Mein Fazit zum Einsatz der String-Akkus bei Elektroautos

Die Idee mit den vielen einzelnen Akkuzellen, welche sich schnell gegen frisch aufgeladene Akkumulatoren austauschen lassen, klingt erst einmal sehr gut.

Bisher gab es sehr ähnliche Konzepte, bei denen einfach die ganze Batterieeinheit ausgetauscht wurde – dank eines Roboters kann dies innerhalb von ein paar Minuten erfolgen.

Am weitesten hat das Unternehmen Better Place diese Idee vorangebracht, so gab es hier bereits ein paar Standorte mit den Wechselstationen. Aber auch Tesla Motors hatte zumindest in der Vergangenheit an dieser Idee gearbeitet.

Andere Konzepte sehen vor, dass man einfach die Batteriechemie an einer Art Tankstelle austauschen kann.

Leider waren zumindest in der Vergangenheit die Autohersteller nicht von dieser Idee zu überzeugen, denn bis auf Renault hatte kein anderer Autobauer mit Better Place im großen Umfang zusammengearbeitet.
So ging Better Place leider pleite und die Idee schien dann wieder tief in den Schubladen der verschiedenen Unternehmen gelandet zu sein.

Via: Tanktwo

[05.02.2017] Mit seinen Elektroautos hat Tesla Motors gezeigt, dass man auch mit rein elektrisch angetriebenen PKW mehr als 500 Kilometer fahren kann.

So sieht die Batterieeinheit des Elektroauto Tesla Model S P100D aus, hier sind auch gut die Anschlüsse für die Kühlung zu sehen. Bildquelle: (wk057's SkieNET) http://skie.net/

So sieht die Batterieeinheit des Elektroauto Tesla Model S P100D aus, hier sind auch gut die Anschlüsse für die Kühlung zu sehen.
Bildquelle: (wk057’s SkieNET) http://skie.net/

Die Batterieeinheiten für seine Elektroautos hat Tesla Motors bisher von Panasonic gekauft, in Zukunft werden die Energiespeicher in der Gigafactory genannten Batteriefabrik produziert.
Diese baut Tesla zusammen mit Panasonic.

Einige der Fans des US-Autoherstellers wollen die begehrten Stromer nicht nur fahren, sondern auch möglichst genau wissen, wie das Elektroauto aufgebaut ist. Zu diesen Menschen gehört auch Jason Hughes, der sich im Internet „wk057“ nennt.

Er hat bereits die Batterieeinheit mit 85 kWh ausgebaut und festgestellt, dass zumindest seine Batterie nur über einen Energiegehalt von etwa 81 anstatt 85 kWh verfügt. Aber auch die anderen von ihm getesteten Batterieeinheiten haben in Wirklichkeit einen anderen Wert, als angegeben:

  • 60 kWh-Akkupaket: Etwa 61 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 58,5 kWh nutzbar
  • 85/P85/85D/P85D: Etwa 81,5 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 77,5 kWh nutzbar
  • 90D/P90D: Etwa 85,8 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 81,8 kWh nutzbar
  • 70 kWh: Etwa 71,2 kWh Energiegehalt, wovon ca. 68,8 kWh nutzbar sind
  • 75/75D: Etwa 75 kWh Energiegehalt, wovon ca. 72,6 kWh nutzbar sind
  • 60 kWh-Akkupaket (Softwarelimitiert): Hier sind 62,4 kWh nutzbar
  • 70 kWh-Akkupaket (Softwarelimitiert): Hier waren beim Test 65,9 kWh nutzbar
  • 100 kWh: Hier sind 102 kWh nutzbar

Die Messungen zeigen, dass die angegebenen Werte kaum mit den tatsächlichen Werten übereinstimmen. Auch bei dem neusten Batteriepaket mit einem Energiegehalt von 100 kWh liegt der tatsächliche Wert laut wk057 bei 102 kWh.

Diese Abweichungen können mehrere Gründe haben, zum einen besteht das neue Batteriepaket (100 kWh) aus 8.256 Akkuzellen. Die Akkumulatoren sind in der Batterie in Module aufgeteilt, wobei jedes Modul aus 516 Zellen besteht.
Nicht jede produzierte Akkuzelle erfüllt die benötigten Vorgaben, was die Leistungsfähigkeit angeht. Wenn die Abweichung zu groß ist, wird diese nicht mehr für ein Elektroauto verwendet.
Gleichzeitig hängt die abrufbare Kapazität der Akkumulatoren auch mit der Umgebungstemperatur zusammen, denn die Zellchemie reagiert schon bei Temperaturen von 0C° sehr träge.
Ein weiterer Grund besteht in der Tatsache, dass die Kapazität der Akkumulatoren mit jedem Ladevorgang ein ganz klein wenig abnimmt. Da bei den meisten E-Autos heutzutage Lithium-Ionen Akkus eingesetzt werden, ist der Kapazitätsverlust allerdings sehr gering.
So liegt selbst nach etwa 8 Jahren der Reichweitenverlust bei nur etwa 10 Prozent, nicht umsonst gibt es seitens der Autohersteller eine lange Garantie auf die Batterieeinheit.

Das Elektroauto Tesla Model S P100D ist das derzeitige Top-Modell des Autoherstellers, so beträgt seine Reichweite 613 Kilometer und man kann mit ihm in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Hier geht es zu der Seite von Jason Hughes (aka wk057): wk057’s SkieNET

Im Mai 2014 hatte Tesla Motors mit den Bauarbeiten für die Gigafactory genannte Batteriefabrik begonnen, ein neues Video zeigt, wie weit der Bau bereits fortgeschritten ist.

Das Dach der Gigafactory wird nahezu vollstänig mit Solaranlagen bestückt, diese sollen dann den für die Produktion benötigen Strom erzeugen. Bildquelle: Tesla Motors

Das Dach der Gigafactory wird nahezu vollstänig mit Solaranlagen bestückt, diese sollen dann den für die Produktion benötigen Strom erzeugen. Bildquelle: Tesla Motors

Im US-Bundesstaat Nevada baut Tesla Motors zusammen mit Panasonic derzeit eine riesige Batteriefabrik, die Nutzfläche ist etwa 1 Million m² groß. In der Gigafactory will Tesla in Zukunft die Energiespeicher produzieren, welche man für die eigenen Elektroautos benötigt. Dazu zählen die Elektroautos Tesla Model S, Model X und das zukünftige Model 3.

Man will aber auch Akkuzellen für die anderen Autohersteller fertigen, derzeit ist noch nicht bekannt, ob es bereits entsprechende Aufträge gibt.

Das große Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) ist, dass man im Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektroautos produziert. Auch spekuliert Musk darauf, dass allein durch das Produktionsvolumen der Preis für die Batterieeinheiten um 30 Prozent sinken wird.

Die Tesla Gigafactory ist bereits seit Sommer in Betrieb

Im Juli 2016 haben Experten von Panasonic und Tesla Motors damit begonnen, den ersten Bauabschnitt der Megafabrik in Betrieb zu nehmen. Allerdings waren damals nur 3 von 21 Gebäudeabschnitten fertig.
Tesla will immer einen bereits fertig gestellten Bauabschnitt in Betrieb nehmen und dort bereits die Produktion testweise aufbauen.

Über die riesige Batteriefabrik sind bereits mehrfach Drohnen gesteuert worden, allerdings dürfte es sich streng genommen eher um Quadcopter handeln. Mit den Fluggeräten wurde meistens sehr detailliert gefilmt, wie weit der Bau bereits fortgeschritten ist.

Im 1. Quartal 2017 soll bereits etwa 30 Prozent der Fabrik fertig gestellt sein, ab 2018 sollen dann so genug Energiespeicher für 500.000 Elektroautos jährlich produziert werden.

Wenn die Produktionsstätte fertig ist, sollen jedes Jahr Akkumulatoren mit 35 GWh Gesamtkapazität hergestellt werden können. Damit würde Tesla die jährliche weltweite Produktionsmenge aus dem Jahr 2013 übertreffen.

Schon im März 2016 durften Journalisten Teile der Gigafactory besichtigen, wann das nächste entsprechende Event sein wird, steht noch nicht fest.

Hier ist nun das aktuelle Video, welches der Youtuber Matthew Roberts aufgenommen hat:

[30.11.2016] In Amsterdam werden ausgediente Akkuzellen des Elektroauto Nissan Leaf für eine Nostromversorgung eingesetzt, dass System besteht aus 280 alten Batterieeinheiten.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus Stromer Nissan Leaf.
Die Heimat des Fußballclubs Ajax Amsterdam wird regelmäßig auch für Konzerte, Sport-Events und andere Großveranstaltungen genutzt.

Das neue, von Nissan und Eaton entwickelte xStorage Buildings Energiespeichersystem sorgt in Zukunft dafür, dass in dem mit 55.000 Sitzplätzen bestückten Stadion nie die Lichter ausgehen.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Das xStorage System nutzt gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen und kann Energie aus Solarzellen oder aus dem öffentlichen Stromnetz speichern. Privat- und Gewerbekunden erhalten damit die Möglichkeit, ihre eigene Energienutzung besser zu steuern und dabei verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Das für die Amsterdam ArenA entwickelte System verfügt über 280 Batteriepakete aus dem Nissan Leaf und ist damit das größte von einem Gewerbe genutzte Energiespeichersystem in Europa, das wiederaufbereitete Batterien verwendet. Es ist weltweit das erste Mal, dass eine Sportstätte auf diese Weise mit Strom versorgt wird. Das System besitzt vier Megawatt Leistung und vier Megawatt Speicherkapazität.

Neben der wichtigen Bereitstellung von Reservestrom für das Stadion in Amsterdam kann xStorage Buildings auch benachbarte Gebäude mit Strom versorgen und die lokale Netzstabilität verbessern. Das in die Arena integrierte System wird von The Mobility House betrieben. Nissan und Eaton führen xStorage Buildings für gewerbliche Nutzer parallel zum Start von xStorage Home ein, einer Produktfamilie verschiedener Speicherlösungen für Privathaushalte.

Paul Willcox (Chairman Nissan Europe) sagt:

„Nissan steht für Innovationen und Qualität, insbesondere auch bei unseren Elektroautos, und wir sind sehr stolz, diese Kompetenz nun auf Energiemanagement-Systeme für gewerbliche Einrichtungen übertragen zu können“…

„Dieses System ist eine Weltneuheit und hat das Potenzial, die Energiebranche zu revolutionieren. Seit wir im Mai das xStorage System vorgestellt haben, werden wir vom Interesse von Privat- und Gewerbekunden gleichermaßen überwältigt. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun die Amsterdam ArenA als unseren ersten gewerblichen Partner präsentieren können. xStorage Buildings wird nicht nur für die Arena eine wichtige Funktion als Reservespeicher übernehmen, sondern auch dazu beitragen, das niederländische Stromnetz in Zeiten hoher Belastung zu stabilisieren.“

Henk Markerink (CEO der Amsterdam ArenA) ergänzt:

„Das ist ein großer Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit“…
„Bald werden in der Lage sein, Energie aus unseren Solarzellen und Windrädern zu speichern und immer dann einzusetzen, wenn wir sie brauchen. Eine großartige Innovation. Die Amsterdam ArenA wird in Zukunft das erste Stadion der Welt sein, das keine fossilen Brennstoffe mehr verbraucht.“

Frank Campbell (Präsident von Eaton EMEA, Electrical and Corporate) fügt hinzu:

„Es ist einfach aufregende zu sehen, wie die Amsterdam ArenA, Eaton, Nissan und The Mobility House hier vorangehen, Energiespeichersysteme in einer extrem anspruchsvollen Umgebung installieren und zu einer höheren Energieeffizienz von Stadien und ihren Nachbarschaften beitragen“

„Das xStorage Buildings System, das wir in Amsterdam installieren, ist neben den xStorage Home Systemen für Privatkunden ein weiteres Beispiel für unser breites Portfolio von Energiespeichersystemen, die allen Akteuren in der Energiekette, vom Endnutzer über Gewerbe bis hin zu Netzbetreibern, die Möglichkeit gibt, von einer sicheren, zuverlässigen und nachhaltigen Energiespeicherung zu profitieren.“

 Thomas Raffeiner (CEO und Gründer von The Mobility House) sagt abschließend:

„Mit unserer Technologie machen wir die Amsterdam ArenA effizienter, nachhaltiger und zuverlässiger.“

Via: Pressemittlung von Nissan

[13.11.2016] Elektroautos mit bidirektionaler Ladetechnik können als mobile Stromspeicher eingesetzt werden, Nissan hat nun 8 Vehicle-to-Grid Ladestationen installiert.

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Mit einer normalen Ladestationen kann man ein Elektroauto mit Strom aufladen, wenn der Stromer über ein bidirektionales Ladesystem verfügt, kann man die im PKW gespeicherte Energie auch für externe Geräte nutzen.

In Zukunft können Elektroautos das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) mit Energie versorgen, denn dass europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Die 8 Ladestationen, welche über eine bidirektionale Ladetechnik verfügen, werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert.

Die V2G-Säulen verwandeln Elektroautos in „mobile“ Stromversorger und ermöglichen ein intelligentes Energiemanagement. An den neuen Stromtankstellen können die Mitarbeiter ihr E-Auto nicht nur aufladen, sondern die in der Batterieeinheit gespeicherte Energie auch wieder in das Stromnetz abgeben lassen. So können zum Beispiel Nachfragespitzen ausgeglichen werden.

Schritt für Schritt lässt das Unternehmen damit seine Vision von Intelligenter Mobilität Wirklichkeit werden, die auf 3 zentralen Säulen basiert:

  • Intelligent Driving,
  • Intelligent Power und
  • Intelligent Integration.

Die V2G-Technologie baut auf der dritten Säule auf und zeigt, wie emissionsfreie Fahrzeuge wie das Elektroauto Nissan Leaf und der E-Transporter e-NV200 zusammen mit smartem Energiemanagement die Grundlage für ein sauberes und effizientes Stromnetz schaffen.

Nissan ist einer der Vorreiter im Bereich Elektroautos

Francisco Carranza (Director of Energy Services bei Nissan Europe) erklärt:

„Nissan ist seit jeher Vorreiter bei der Entwicklung von Technologien für die Elektromobilität. Wir freuen uns, dass unsere Erfahrung dabei hilft, die Art der Energienutzung zu verändern. Die Integration der Nissan Elektrofahrzeuge schafft eine Gesellschaft, deren Energie nachhaltig, effizient und bezahlbar ist. Strom wird dadurch für jeden günstiger.“

David Moss (Vice President Vehicle Design & Development im NTCE) berichtet:

„Die Installation von V2G-Ladestationen am NTCE ist ein entscheidender Moment. Wir können damit demonstrieren, wie sich die von Nissan entwickelten Energiemanagementsysteme im Geschäftsalltag schlagen“…

„Die Integration in unseren eigenen Standort beweist zudem, dass wir in die Technik vertrauen und Elektroautos eine ausschlaggebende Rolle in künftigen Ökosystemen spielen, wo Technologien für nachhaltige und effiziente Lösungen nahtlos zusammenarbeiten.“

Die Vehicle-to-Grid-Infrastruktur in Cranfield ist nur ein weiterer Meilenstein. In Dänemark ist Ende August das weltweit erste gewerbliche V2G-Projekt ans Netz gegangen, Nissan hat gemeinsam mit Enel zehn Ladestationen am Hauptsitz des dänischen Energieversorgers Frederiksberg Forsyning installiert.

Vehicle-to-Grid Ladestationen könnten in Zukunft auch für private Haushalte lohnenswert sein

Wer als Hausbesitzer eine Solaranlage auf seinem Haus installiert hat, kann den erzeugten Strom zum Beispiel dafür nutzen, um mittags sein Elektroauto aufzuladen.
Wenn man dann Abends Strom benötigt, könnte dieser dann aus der Batterie des Fahrzeugs entnommen werden. Eine Alternative stellen stationäre Stromspeicher dar, diese werden bereits von mehreren Unternehmen angeboten.
In diesen Energiespeichern kann man zum Beispiel tagsüber Strom speichern und diesen abends zum Aufladen von E-Autos verwenden.

Aber auch Energieversorger sind an Vehicle-to-Grid Ladestationen interessiert, denn so können diese, zum Beispiel mit dem Besitzer des E-Autos vereinbaren, dass das Elektroauto als Speicher für Energie verwendet wird.
Dann kann zum Beispiel der zu viel erzeugte Strom der Solar- und Windkraftanlagen gespeichert werden, später kann die Energie dann wieder in das Stromnetz eingespeist werden.
Als Eigentümer eines Elektroautos sollte man aber beachten, dass die Batterieeinheiten zwar langlebig sind, aber nicht unendlich ihre Kapazität behalten.

 

Mitsubishi will bei seinen Plug-In Hybrid- oder Elektroautos in Zukunft einzelne defekte Teilmodule anstatt der ganzen Batterieeinheit austauschen, so sollen die Kosten für die Besitzer minimiert werden und es soll weniger Müll anfallen.

Batterieeinheit des Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Batterieeinheit des Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Eine Batterieeinheit besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Akkumulatoren, welche wiederum zu einzelnen Teilmodulen verbunden worden sind. So werden im Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (iMiEV) 88 Akkuzellen und im Nissan Leaf 190 Akkuzellen verwendet.
Wenn ein Akkuverbund ausfällt, kann dies erhebliche Einbußen bei der Reichweite haben. Einzelne Akkumulatoren können aber auch vorzeitig von einer Materialermüdung betroffen sein oder einen anderen Defekt aufweisen.

So sieht ein einzelner Zellenblock von der Batterieeinheit des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander aus. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

So sieht ein einzelner Zellenblock von der Batterieeinheit des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander aus. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Mitsubishi will im Sinne seiner ganzheitlich angelegten Strategie „Green Mobility“ wenn möglich, nur die betroffenen Teilmodule des Energiespeichers austauschen.

Inverter und onboard-Charger des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Inverter und onboard-Charger des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Nach eigenen Angaben ist Mitsubishi derzeit der einzige Autohersteller, welche einen Reparaturservice für defekte Fahrbatterien anbietet. Der macht es möglich, anstelle eines Komplettaustauschs des Lithium-Ionen-Akkus lediglich defekte Teilmodule zu reparieren oder einzeln zu ersetzen. Auf diese Weise lassen sich Folgekosten drastisch senken, denn der Austausch eines solchen Zellenblocks ist nur mit rund 1.000 EUR zuzüglich zweier Arbeitsstunden zu veranschlagen.

Elf Technik-Kompetenzzentren

Abgesehen davon erweisen sich die in dem E-Auto Electric Vehicle (iMiEV) und dem Plug-in Hybrid Outlander verbauten Fahrbatterien nach Unternehmensangaben als äußerst standfest und zuverlässig.
Insgesamt mehr als 5.000 Fahrzeuge mit E-Antrieb hat Mitsubishi in Deutschland bisher verkauft, davon rund 1.100 reine Elektroautos und fast 4.000 Plug-in Hybridautos (Outlander). Um für mögliche Reparaturfälle gerüstet zu sein, ist eine spezielle Hochvoltschulung erforderlich, für die deutschlandweit zunächst elf Betriebe als Kompetenzzentren ausgebildet und zertifiziert wurden.

Hier wird sprichwörtlich unter Spannung gemessen. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Hier wird sprichwörtlich unter Spannung gemessen. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Der Ablaufplan für einen eventuellen Schadensfall sieht vor, dass einer von deutschlandweit rund 400 Mitsubishi „Green Mobility“-Handelspartnern zunächst eine Fahrzeugdiagnose durchführt und bei einem Schaden der Fahrbatterie eine Serviceanfrage an MMDA richtet. Dort werden der erforderliche Reparaturaufwand und der Ausbildungsstand des Betriebes geprüft und – je nach Ergebnis – das Fahrzeug vor Ort nach MMDA-Vorgaben instand gesetzt. Dies betrifft den Austausch oder die Reparatur von Komponenten wie Relais, Sensoren, Schalter, Klimaanlagenteile, Leiterbahnen, Kabelverbindungen mit Spezialwerkzeug. Den Werkstätten ist es auch möglich, die Konditionierung der einzelnen Batteriezellen zu verbessern. Dabei werden die einzelnen Zellen untereinander elektrisch angeglichen. Die Leistungsfähigkeit bleibt somit über einen langen Zeitraum erhalten.

Beim fälligen Austausch eines oder mehrerer Batteriemodule, erfolgt die Reparatur in einem der 11 Kompetenzzentren oder in der Mitsubishi Technik-Zentrale Flörsheim bei Frankfurt am Main.

Batterieeinheit eines Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Batterieeinheit eines Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Werner H. Frey (Geschäftsführer der MMD Automobile GmbH):

„Mit diesem neuen Angebot ist ein weiteres mögliches Kaufhemmnis gegenüber Elektrofahrzeugen ausgeräumt“ … „Mitsubishi Kunden können sich auch in diesem Punkt auf die technische Kompetenz und innovative Services unserer Marke verlassen.“

Manche Autohersteller gewähren Batterieeinheiten ein zweites Leben als stationärer Energiespeicher

Jede Batterieeinheit verliert je nach Nutzung (und der Umweltbedingungen) über kurz oder lang an Kapazität, irgendwann ist diese so gering, dass man zum Beispiel nur noch 130 statt der ursprünglichen 300 Kilometer weit fahren kann.
Da die meisten Fahrzeuge dann dennoch gut erhalten sind, lohnt sich in der Austausch des ganzen Stromspeichers. Aber da der Energiespeicher je nach Hersteller und Kapazität um die 8.000 Euro kostet, schrecken viele Menschen davor zurück.
Allerdings gewähren viele Autohersteller auf die Batterieeinheit eine lange Garantie, daher braucht man sich in der Regel in den ersten 5 bis 10 Jahren keine Sorgen zu machen.

Via: Pressemitteilung von Mitsubishi

Daimler hat mit weiteren Unternehmen eine Partnerschaft gegründet, um ausgediente Elektroauto-Batterien in stationären Energiespeichern einzusetzen, dass Gesamtspeichervolumen liegt bei 13 MWh.

Der größte 2nd-Use-Batteriespeicher der Welt geht ans Netz. Die ersten Systemstränge sind bereits am Netz. Noch dieses Jahr wird der 13 MWh-Speicher seine volle Kapazität in den Dienst des deutschen Energiemarktes stellen. / The world's largest 2nd-use battery storage is starting up.The first power units are already in the grid. The 13 MWh battery storage will put its full capacity at the disposal of the German energy market before the end of this year. Bildquelle: Daimler

Der größte 2nd-Use-Batteriespeicher der Welt geht ans Netz. Die ersten Systemstränge sind bereits am Netz. Noch dieses Jahr wird der 13 MWh-Speicher seine volle Kapazität in den Dienst des deutschen Energiemarktes stellen. / The world’s largest 2nd-use battery storage is starting up.The first power units are already in the grid. The 13 MWh battery storage will put its full capacity at the disposal of the German energy market before the end of this year. Bildquelle: Daimler

Nach knapp einjähriger Bauphase geht der weltweit größte 2nd-Use-Batteriespeicher an das deutsche Stromnetz, als Energiespeicher werden ausgediente Batterieeinheiten von Elektroautos verwendet – mit Hilfe des stationären Speichers soll das Stromnetz besser ausgelastet werden können.

Insgesamt 1.000 Batteriesysteme des Elektroautos smart fortwo electric drive der zweiten Generation werden im westfälischen Lünen zu einem stationären Batteriespeicher gebündelt, die ersten Systemstränge sind bereits am Netz.

Noch in diesem Jahr wird der 13 MWh-Speicher seine volle Kapazität in den Dienst des deutschen Energiemarktes stellen. Nach Zuschlag in den wöchentlichen Auktionen der Netzbetreiber für Primärregelleistung erfolgt der Abruf, Speicherung wie Einspeisung der Leistungen voll automatisch.
Bei zunehmender Einspeisung von Strom aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien, wie aus Windkraftanlagen oder Solarkraftwerken, sind leistungsfähige Batteriespeicher der Schlüssel zur Stabilisierung der Stromnetze. Laut Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sollen bis zum Jahr 2025 40 bis 45 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien produziert werden, bis zum Jahr 2035 sollen es 55 bis 60 Prozent sein.

Batterien von Elektroautos führen ein zweites Leben in stationären Energiespeichern

Durch die bessere Nutzung der stofflichen Ressourcen wird unter anderem die Umwelt geschont, da die Akkumulatoren auch nach dem „Leben“ im PKW weiter genutzt werden.
Damit das Fachwissen bestmöglich gebündelt wird, hat das Joint-Venture der Partner Daimler AG, The Mobility House AG und GETEC mit dem 2nd-Use-Batteriespeicher eine zukunftsweisende Antwort für den Bereich Elektromobilität entwickelt.
Denn der Lebenszyklus der Plug-In Hybrid- und E-Fahrzeug-Akkuzellen endet nicht nach dem Einsatz im Automobil, auch nach der vom Hersteller garantierten Betriebszeit sind die Systeme im stationären Betrieb noch voll einsatzfähig – geringe Kapazitätsverluste spielen hier nur eine untergeordnete Rolle.

Ein wirtschaftlicher Betrieb im stationären Bereich ist für schätzungsweise mindestens zehn weitere Jahre möglich. Die Weiterverwendung der Module aus Elektroautos in einem Batteriespeicher verdoppelt deren wirtschaftlichen Nutzen und steigert außerdem nachweislich deren Umweltbilanz.

Die vier Partnerunternehmen decken mit dem Projekt in Lünen die gesamte Batterie-Wertschöpfungs- und Verwertungskette ab: Von der Herstellung und Aufbereitung der Batteriesysteme bei der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE, dem entsprechenden Elektro- und Plug-in Hybrid-Fahrzeug-Angebot der Daimler AG, über die Installation und Vermarktung des stationären Batteriespeichers an den Energiemärkten durch The Mobility House und GETEC bis hin zum Recycling der Batteriesysteme am Ende ihres Lebenszyklus und der Rückführung der wertvollen Rohstoffe in den Produktionskreislauf, der sich REMONDIS künftig widmen wird.

Via: Pressemitteilung der Daimler AG

Seit einer Woche werden die Elektroautos Tesla Model S P100D und das Elektro-SUV Model X P100D in den USA angeboten – eine Woche später ist der Stromer mit einer Reichweite von 613 Kilometern auch in Deutschland verfügbar.

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

Tesla Motors stattet seine Elektroautos mit immer besseren Batterieeinheiten aus, seit etwa einer Woche kann man in den USA die Elektroauto Model S und Model X auch mit einer 100 kWh großen Batterieeinheit erwerben.
Wer den bisher größten Energiespeicher für Serien-Stromer haben will, muss auch das sogenannte Performance-Paket dazu nehmen. So muss man zum Beispiel für das Model S inklusive Performance-Paket und dem DualDrive genannten Allradantrieb stolze 152.000 Euro ausgeben.
Dies ist etwa doppelt so viel, wie die Basisausstattung des Model S. Dafür kann man etwa 213 Kilometer weiter am Stück fahren und kann mehr als doppelt so schnell beschleunigen.

Hier sind die einzelnen Hauptkonfigurationen für das Model S und Model X (Stand: 31. August 2016)

Elektroauto Tesla Model S
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model S P100D: 152.000Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 2,7 Sekunden, Reichweite: 613 Kilometer
  • Model S P90D: 129.800Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,2 Sekunden, Reichweite: 509 Kilometer
  • Model S 90D: 104.900Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 4,4 Sekunden, Reichweite: 557 Kilometer
  • Model S 75D: 94.300Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 490 Kilometer
  • Model S 75: 88.800Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 480 Kilometer
  • Model S 60D: 84.900Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 408 Kilometer
  • Model S 60: 79.400Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,8 Sekunden, Reichweite: 400 Kilometer

Elektroauto Tesla Model X
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model X P100D: 153.100 Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,1 Sekunden, Reichweite: 542 Kilometer
  • Model X P90D: 131.300 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden, Reichweite: 467 Kilometer
  • Model X 90D: 109.400 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,0 Sekunden, Reichweite: 489 Kilometer
  • Model X 75D: 98.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 417 Kilometer
  • Model X 60D: 89.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 355 Kilometer

 

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