Dank 3D-Drucker haben Elektroautos bald eine Reichweite von 1600 Kilometern

[27.04.2019] Dank eines besonderen 3D-Druck-Verfahrens kann die Reichweite von Elektroautos bald bis zu 1.600 Kilometer betragen, in einem neuen Verfahren lassen sich Keramiken mit Lasern in eine völlig neue Form bringen.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf
Symbolbild. Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Die Reichweite von Elektroautos gehört zu den Dingen, welche die meisten Menschen – welche noch nie selbst mit einem rein elektrisch angetriebenen PKW gefahren sind- als erstes monieren.

Obwohl die heutigen Stromer bereits über Reichweiten zwischen 200 bis 500 Kilometern verfügen, sagen viele Menschen, dass sie eine höhere Reichweite benötigen. Allerdings fahren die meisten Menschen nur bis zu 50 Kilometer pro Tag.

3D-Drucker und Elektroautos gehören zu den faszinierenden Geräten, welche es die letzten Jahre wieder auf den Markt geschafft haben.

Ein Wissenschaftlerteam der Clemson University (im US-Bundesstaat South Carolina) hat mit der Kombination von Laser und 3D-Drucker ein ganz neues Verfahren entwickelt.

Um Energiespeicher zu verbessern haben Wissenschaftler Laser und 3D-Druck in einem Verfahren kombiniert, so lässt sich Keramik in völlig neue Formen und Zusammensetzungen bringen. So sind völlig neue technologische Möglichkeiten in der Materialforschung vorstellbar.

So könnte zum einen Wasserstoff günstiger hergestellt werden und anderseits können Akkumulatoren entwickelt werden, welche über eine höhere Kapazität verfügen.

Dadurch wird nicht nur eine günstigere Produktion von Wasserstoff möglich, sondern auch die Entwicklung von Akkus mit deutlich gesteigerter Kapazität.

Sobald die von keramischen Materialien aus dem 3D-Drucker kommen, werden sie von einem Laser gesintert.

(Als Sintern bezeichnet man ein Verfahren zur Herstellung oder Veränderung von Werkstoffen, es werden zum Beispiel feinkörnige keramische oder metallische Stoffe erhitzt.
Die Temperaturen bleiben jedoch unterhalb der Schmelztemperatur der Hauptkomponente, damit das Produkt seine Form behält.)

So müssen die Objekte nach dem Druck nicht in einen Ofen, gleichzeitig kann so ein höchst komplexes Bauteil aus mehreren unterschiedlichen Arten von Keramik entstehen.

Der Keramik-3D-Druck ist auch für die Wasserstoffautos von Bedeutung

Ein Elektroyseur verwandelt Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff, der Wasserstoff kann zum Beispiel für den Antrieb von Wasserstoffautos verwendet werden.

Für einen Elektrolyseur sind vier verschiedene Arten von Keramik nötig, welche in verschiedenen Lagen aufeinander liegen müssen.

Nach 25 kompletten Ladevorgängen müssen theoretisch neue Reifen gekauft werden

Wenn die neue Superbatterie zum Einsatz kommt, müsste man theoretisch nach 25 kompletten Ladevorgängen einen neuen Satz Autoreifen kaufen. Denn im Durchschnitt hält ein Autoreifen ca. 40.000 km.

Elektroauto könnten mehr als drei Mal so weit fahren

Materialforscher gehen davon aus, dass Keramik die Kapazität von Akkuzellen vergrößert. Laut der Forscher reichen bereits wenige Veränderungen in den Strukturen und Materialien mit dem Verfahren, um die Kapazität der Energiespeicher stark zu verändern.

Via: Aiomag

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Kai

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3 Gedanken zu „Dank 3D-Drucker haben Elektroautos bald eine Reichweite von 1600 Kilometern

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  • 27. April 2019 um 17:39
    Permalink

    Setzen Sie doch nicht einen solchen Unsinn in die Welt. Es gibt überall naive Leute, die so etwas glauben. KWH lassen sich nicht durch „ausdrucken “ erzeugen.

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