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Kategorie: Tesla Motors

[22.04.2017] Tesla muss weltweit 53.000 seiner Elektroautos zurückrufen, denn bei den Fahrzeugen Model S und Model X kann es zu einem Defekt der Handbremse kommen.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

In Kürze werden ein paar Besitzer eines Elektroauto Tesla Model S oder des Elektroauto Tesla Model X eine offizielle Rückruf-Mitteilung von Tesla erhalten, denn bei 53.000 Einheiten kann es zu einem Fehler beim elektrischen Parkbremssystem kommen. Dies kann zur Folge haben, dass das Fahrzeug nach dem Parken wegrollen könnte.
Um den Fehler zu beheben, wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Handbremse ausgetauscht.

Tesla startet den Rückruf der Elektroautos freiwillig

Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern startet Tesla den Rückruf der betroffenen PKW allerdings freiwillig, andere Autobauer mussten von den verantwortlichen Behörden schon öfters dazu gezwungen werden, entsprechende Autos zurück zu rufen.

Laut des US-Unternehmens hat es bisher als Folge des Fehlers noch keinen Unfall gegeben, die betroffenen Wagen können bis zum Austausch weiter benutzt werden. Für den Defekt ist laut des Autoherstellers ein Zulieferer verantwortlich.

Tesla schreibt, dass von dem Problem vermutlich nur 5 Prozent der insgesamt ausgelieferten Elektroautos betroffen seien, dabei handelt es sich um die Fahrzeuge Model X und Model S, welche zwischen Februar und Oktober 2016 hergestellt worden sind. Allerdings machen die 53.000 betroffenen Wagen etwa 63 Prozent der 2016 von Tesla hergestellten PKW aus. Für den Austausch der Handbremse benötigt die Werkstatt nur 45 Minuten.

Das Elektroauto Tesla Model X war bereits im letzten Jahr von einer Rückrufaktion betroffen, bei den Elektro-SUV gab es Probleme mit der dritten Sitzreihe. Im Falle eines Unfalls hätte die fragliche Sitzreihe unerwartet nach vorn rutschen können.

Wer ein betroffenes Model S oder Model X besitzt, wird in den nächsten Tagen Post von Tesla erhalten.

Bei dem Thema Rückruf gibt es keinen Unterschied, ob es ein PKW mit einem Verbrennungs- oder einem Elektromotor ist. So musste zum Beispiel Volkswagen viele Fahrzeuge in die Werkstätten kommen lassen, weil es bei den Verbrennern „Probleme“ mit den Abgaswerten gab, in den Medien wurde dies auch als Dieselgate bezeichnet.

 

 

[18.04.2017] Im September 2017 wird Tesla das finale Design des Elektroauto Tesla Model 3 und einen Elektro-Sattelschlepper präsentieren.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 wird wahrscheinlich im September 2017 starten, dass finale Design wird allerdings erst im Juli 2017 feststehen.

Im September 2017 wird dann die End-Version des Model 3 und ein rein elektrisch angetriebener Sattelschlepper präsentiert werden, in den nächsten Jahren soll dann auch ein Elektro-Pick-Up vorgestellt werden.

Per Twitter hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) wieder ein paar Fragen seiner Follower beantwortet, unter anderem ging es um den Zeitplan für das Model 3 und was es in Zukunft noch für Produkte geben wird.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die finale Version des Elektroauto Tesla Model 3 wird im Juli präsentiert werden

Die erste Version des Model 3 wurde im Jahr 2016 präsentiert, seit dem hat sich beim Exterieur nicht sehr viel verändert, so sieht mittlerweile nur die Front-Partie leicht anders aus.

Ich gehe davon aus, dass es beim Äußeren kaum noch große Unterschiede zwischen der jetzigen und der Juli-Version geben wird. Spannend wird es aber meiner Meinung nach beim Interieur, denn bei den jetzigen Varianten hat man hauptsächlich nur ein großes Touchscreen-Display gesehen, welches waagerecht angebracht ist.

Das Model 3 ist das erste Elektroauto, mit welchem Tesla den Massenmarkt erobern will. Die bisherigen Stromer (Model X und Model S) gehören mit einem Verkaufspreis von 69.000 (Model S) bzw. 102.000 Euro (Model X) eher zur Luxusklasse.
Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar und einer Reichweite von ca. 340 Kilometern ist das jüngste Fahrzeug aus dem Hause Tesla vergleichsweise günstig.

Tesla will einen Elektro-Sattelschlepper auf den Markt bringen

Das Tesla weitere Fahrzeugmodelle auf den Markt bringen wird, stand außer Zweifel: Bisher haben viele (inklusive mir) auf einen Pick-Up Truck getippt, aber Musk schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass man in Zukunft einen Semi Truck anbieten will und das dieser bereits im September präsentiert wird.

In ein paar Jahren wird es dann noch eine Neuauflage des Tesla Roadster geben, dies war das erste Elektroauto, welches Tesla angeboten hatte. Auch arbeitet das US-Unternehmen an einem elektrisch angetriebenen Pick Up-Truck.

[17.04.2017] Dank der String-Akkus sollen Elektroautos in wenigen Minuten über genug Energie für die Weiterfahrt verfügen, dabei werden viele einzelne Akku-Eier eingesetzt.

So sieht ein einzelner Akku-String von Taketwo aus. Bildquelle: Taketwo

So sieht ein einzelner Akku-String von Taketwo aus. Bildquelle: Taketwo

Auch wenn es für Elektroautos bereits Schnellladegeräte gibt, dauert der Ladevorgang mindestens 20 Minuten. Wenn es also mal schnell über weite Strecken gehen soll, sind Stromer nicht immer die erste Wahl.

Das Unternehmen Tanktwo will das Problem nun auf eine einfache und interessante Weise lösen: Denn in Zukunft können viele kleine Akkus, welche an ein Ei erinnern zu einer großen Batterieeinheit zusammengefasst werden.
Dabei ist das Prinzip ganz einfach, wenn man sein Elektrofahrzeug schnell aufladen will, fährt man zu einer entsprechenden Ladestation. Dort werden die einzelnen String-Zellen zuerst aus dem „Tank“ entleert und dann werden neue, aufgeladene String-Zellen wieder in das Elektroauto eingefüllt.

Batterie-Wechselstation soll lange Wartezeiten für Besitzer von Elektroautos überflüssig machen

Das Unternehmen Tanktwo hat seinen Firmensitz in New York (USA) und in Vantaa (Finnland), in Zukunft könnte man noch viel von dem Start-Up hören. Denn die Idee mit den vielen einzelnen Akkuzellen, mit welchen man das Elektroauto betankt, klingt sehr gut.

So werden die einzelnen Akku-Strings in der Batterieeinheit liegen. Bildquelle: Taketwo

So werden die einzelnen Akku-Strings in der Batterieeinheit liegen. Bildquelle: Taketwo

Für ein normales E-Auto würden etwa 10.000 der Akkuzellen zum Einsatz kommen

Ein Unternehmen hat an einer neuen Art von Batterieeinheit geforscht, dass Ergebnis ist die sogenannte String Cell – was übersetzt etwa Schnur Zelle heißt. Der Name passt, denn wie bei einer normalen Batterieeinheit besteht auch die Batterieeinheit von Tanktwo aus vielen einzelnen Akkuzellen. Die StringAkkus werden jedoch ungeordnet in die Batterieeinheit des Elektroautos gefüllt.
Die Mikroelektronik in den einzelnen Zellen sorgt dafür, dass kein Kurzschluss erfolgt. Zusätzlich misst die Elektronik in jeder einzelnen Zelle die Leistungsdaten des jeweiligen Akkus, so zum Beispiel die Temperatur, Anzahl der Ladezyklen Ladezustand oder auch, ob der Akkumulator defekt ist. Falls dies der Fall sein sollte, wird das betroffene Akku-Ei beim nächsten Wechsel aussortiert.

So einfach soll das Nachfüllen der einzelnen Akkuzellen erfolgen. Bildquelle: Taketwo

So einfach soll das Nachfüllen der einzelnen Akkuzellen erfolgen. Bildquelle: Taketwo

Nur so viele Akkuzellen, wie man gerade für die Fahrt mit dem Elektroauto benötigt

Das System mit den String-Akkus hat den Vorteil, dass man unnötiges Gewicht sparen kann. Denn wenn man während der normalen Pendler-Fahrt zur Arbeit vlt. nur die Hälfte der Akkuzellen benötigt, kann man auch nur die Hälfte der Akkus in sein Fahrzeug füllen lassen.
Wenn man dagegen eine lange Fahrt plant, kann man die Batterieeinheit ganz mit den einzelnen Mini-Akkus befüllen.

Insgesamt passen bis zu 10.000 einzelne String-Akkus in eine Batterieeinheit, jedes einzelne hat etwa die Größe eines Hühnereis.

Natürlich kann man sein Elektroauto auch weiterhin an einer normalen Ladestation oder auch zu Hause aufladen.

Nach eigenen Angaben führt Tanktwo bereits Gespräche mit Auto- und auch Batterieherstellern.

Mein Fazit zum Einsatz der String-Akkus bei Elektroautos

Die Idee mit den vielen einzelnen Akkuzellen, welche sich schnell gegen frisch aufgeladene Akkumulatoren austauschen lassen, klingt erst einmal sehr gut.

Bisher gab es sehr ähnliche Konzepte, bei denen einfach die ganze Batterieeinheit ausgetauscht wurde – dank eines Roboters kann dies innerhalb von ein paar Minuten erfolgen.

Am weitesten hat das Unternehmen Better Place diese Idee vorangebracht, so gab es hier bereits ein paar Standorte mit den Wechselstationen. Aber auch Tesla Motors hatte zumindest in der Vergangenheit an dieser Idee gearbeitet.

Andere Konzepte sehen vor, dass man einfach die Batteriechemie an einer Art Tankstelle austauschen kann.

Leider waren zumindest in der Vergangenheit die Autohersteller nicht von dieser Idee zu überzeugen, denn bis auf Renault hatte kein anderer Autobauer mit Better Place im großen Umfang zusammengearbeitet.
So ging Better Place leider pleite und die Idee schien dann wieder tief in den Schubladen der verschiedenen Unternehmen gelandet zu sein.

Via: Tanktwo

[15.04.2017] Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 beginnt im September, allerdings sollte man sich keine Hoffnung auf einen günstigen Gebrauchtwagen machen.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Im September 2017 startet Tesla die Massenproduktion des Model 3, die erste Testproduktion wurde bereits gestartet.

Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar wird das Model 3 das günstigste aus dem Hause Tesla, denn die anderen Elektroautos (Tesla Model S (69.000 Euro) und Tesla Model X (102.400 Euro) sind wesentlich teurer.

Wer jetzt aber darauf spekuliert, dass er ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla günstig kaufen kann, der wird leider enttäuscht werden.

Denn auch wenn Massenfahrzeuge in der Regel einen höheren Wertverlust haben, trifft dies in erster Linie hauptsächlich auf Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor zu.

Gebrauchte Elektroautos sind wertstabil

Wer nun hofft, dass er das Elektroauto Tesla Model 3 nach ein paar Monaten deutlich günstiger als etwa 32.000 Euro kaufen kann, der wird laut eines Analysten enttäuscht werden.

Adam Jonas (Morgan Stanley) sagte, dass das Model 3 durch den Autopiloten ein Alleinstellungsmerkmal habe. Die Autopilotfunktion findet man auch in dem Model X und Model S von Tesla.
Während der Fahrt sammelt der Bordcomputer stetig Daten und leitet diese an den US-Autohersteller weiter, so wird die Software des Autopiloten stetig verbessert. Denn im Gegensatz zu den anderen Autobauern aktualisiert Tesla in unregelmäßigen Abständen die Bordcomputersoftware aus der Ferne (per WLan), so müssen die Besitzer nicht extra mit ihren Wagen in eine Fachwerkstatt.
Adam Jonas:
Der Autohersteller Tesla „setzt das Equipment so ein, das es in fünf Jahren übermenschlich sein wird“. Das mache einen gebrauchten Model 3 nicht weniger wert als einen neuen, im Gegenteil. Der technische Fortschritt müsse bei den Preisen miteinkalkuliert werden.

Da in rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zum Beispiel das Getriebe, Gangschaltung und Verschleißteile, wie zum Beispiel Keilriemen, Kupplungsscheibe, etc. fehlen, ist auch der Wertverlust viel niedriger.
Verbrenner verfügen laut der Deutschen Automobil Treuhand nach drei Jahren über einen Restwert zwischen 39 bis 56 Prozent, Elektroautos verfügen nach dem selben Zeitraum über einen Restwert von etwa 68 Prozent.
Das einzige teure Bauteil, welches beim Elektromobil unter einem wesentlichen Wertverlust leidet, ist der Energiespeicher. Denn die Batterieeinheit kann nicht unendlich oft aufgeladen werden, aber der Kapazitätsverlust hält sich im Regelfall dennoch in Grenzen – zusätzlich bieten viele Autohersteller eine lange Garantie (zum Beispiel 5 bis 8 Jahre) auf die Akkuzellen.

Via: Finanznet

[09.04.2017] In dem ersten Quartal 2017 hat Tesla so viele Elektroautos verkauft, wie noch nie zuvor in seiner Unternehmensgeschichte.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Im Zeitraum von Januar 2017 bis inklusive März 2017 hat Tesla 13.450 Einheiten der Model-S-Reihe und 11.550 des Elektro-SUVs Model X abgesetzt, damit ist es dem US-Autohersteller gelungen, einen neuen Unternehmensrekord aufzustellen.
In dem selben Zeitraum wurden allerdings mehr Autos produziert, genau genommen wurden 25.418 E-Autos hergestellt – dies ist ebenfalls ein neuer Rekord. Es sind sogar 4.650 weitere Stromer auf dem Weg zu den Kunden, diese werden aber erst im zweiten Quartal gezählt. Im letzten Quartal des Jahres 2016 hat Tesla 24.882 Elektroautos produziert und 22.252 ausgeliefert.

Obwohl Tesla die Produktion für mehrere Tage stoppen musste, weil ein paar Veränderungen am Produktionsprozess erfolgten und die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 vorbereitet wurde, konnten die bisherigen Produktions- und Verkaufszahlen übertroffen werden.

Im ersten Quartal 2016 hatte Tesla 69 Prozent weniger Fahrzeuge als im ersten Quartal 2017 verkauft, in diesem Jahr wurden 25.000 Stromer abgesetzt.

Das im ersten Quartal 2017 auf einmal so viele Fahrzeuge verkauft worden sind, liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass das US-Unternehmen Ende 2016 ein paar Probleme mit der Produktion hatte und es so zu einem Auslieferungsstau kam.
Nach dem die Probleme behoben worden sind, konnten die Bestellungen nach gearbeitet werden.

Im ersten Halbjahr will Tesla bis zu 50.000 Elektroautos verkaufen

Im zweiten Quartal diesen Jahres will Tesla noch einmal etwa 25.000 E-Autos verkaufen, so das es alleine im ersten Halbjahr von 2017 zwischen 47.000 bis 50.000 Einheiten an die Kunden ausgeliefert werden sollen.

Dies ist allerdings noch nicht alles, denn sobald die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 startet, werden die Verkaufszahlen noch weiter steigen. Denn alleine für das Model 3 gibt es bereits über 400.000 Reservierungen (Stand Juni 2016), selbst wenn 30 Prozent der Kunden doch wieder abspringen, entspricht dies 280.000 Verkäufen.

Um dieses Bestellvolumen zu meistern, soll das Produktionsvolumen auf jährlich 500.000 Einheiten (Model S, Model X und Model E) hochgefahren werden. Hierfür ist der Autohersteller allerdings auf seine Gigafactory genannte Batteriefabrik abgewiesen, da hier die nötigen Energiespeicher hergestellt werden – derzeit werden diese von Panasonic geliefert.

 

[03.04.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf war in den ersten zwei Monaten der weltweit am meisten erfolgreiche Stromer, so wurde er allein in den ersten 2 Monaten diesen Jahres 7.925 Mal verkauft.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Die Markteinführung des Nissan Leaf war im Dezember 2010, seit dem gab es für das erfolgreiche Elektroauto ein paar bedeutende Veränderungen – wozu zum Beispiel der optional größere Energiespeicher gehört: So kann man das E-Auto seit Januar 2016 wahlweise mit einer 24 kWh oder einer 30 kWh großen Batterieeinheit kaufen.
So lag die Reichweite bei der Markteinführung bei 175 Kilometer (NEFZ-Zyklus), mittlerweile ist diese (wenn man sich für die größere Batterie entscheidet) auf 250 Kilometer gestiegen.

Auch wenn es Elektroautos mit einer höheren Reichweite gibt, darf man nicht vergessen, dass der Leaf preislich bei nur €23.365,00 (VISIA 24 kWh, zzgl. mtl. Batteriemiete ab € 79) beginnt.

Elektroauto Nissan Leaf ist ein echtes Erfolgsmodell

Seit der Markteinführung hat Nissan bis zum Juli 2013 nach eigenen Angaben weltweit über 71.000 Leafs verkauft. Die Besitzer waren mit ihren Stromern auch viel unterwegs, so wurden mit allen Leafs zusammen bis Oktober 2013 etwa 500 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Obwohl es den Nissan bereits seit dem Jahr 2010 gibt, kann er sich (dank der stetigen Verbesserungen) weiterhin auf Platz 1 behaupten. So liegt das Elektroauto Nissan Leaf mit 7.925 weltweit verkauften Einheiten auf Platz 1. Auf Platz 2 kommt mit 5.496 Stück das Elektroauto Renault Zoe – wenn man bedenkt das der Zoe nur in Europa verkauft wird, ist dies schon eine stolze Leistung.
Auf Platz 3 hat es das Elektroauto Tesla Model S mit 4.977 Einheiten geschafft, wenn man bedenkt, dass der US-Autohersteller im Vergleich zu den anderen Autobauern viel kleiner ist, ist dies eine enorme Leistung.

# Weltweit Feb. Jan & Feb 17
1 Nissan Leaf 4.228 7.925
2 Renault Zoe 2.852 5.496
3 Tesla Model S 2.860 4.977
4 BMW i3 2.047 4.504
5 Chevrolet Volt 2.118 3.990
6 BAIC EC180 2.800 3.524
7 Tesla Model X 1.345 3.483
8 Toyota Prius Prime/PHV 2.062 3.428
9 Mitsubishi Outlander PHEV 1.372 2.715
10 Volkswagen Passat GTE 1.075 2.437
TOTAL 50.126 90.599

Via: Inside EVs

 

[31.03.2017] Am 28. März 2017 lag der Börsenwert des Elektroauto-Hersteller Tesla über den des Traditionsunternehmens Ford, es kommt also nicht nur auf die Produktionsmenge an.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Tesla (ursprünglich Tesla Motors) wurde im Jahr 2003 gegründet, Ford wurde bereits 100 Jahre früher gegründet (1903). Gleichzeitig kann Ford jährlich mehr als 6 Millionen Fahrzeuge absetzen, Tesla hat hingegen im Jahr 2016 etwa 76.230 PKW verkauft.
Dies zeigt, dass die Anleger und Spekulanten eher davon ausgehen, dass das von Elon Msuk geführte Unternehmen erfolgreich sein wird.

Und dennoch lag der Börsenwert von Tesla am 28. März bei 45,47 Milliarden Dollar und der von Ford bei 45,35 Milliarden US-Dollar. Heute (31.3.2017, 09:30Uhr) kostet eine Aktie von Ford 11 Euro, für eine Aktie von Tesla muss man 259 Euro bezahlen.

Seit dem Tesla an der Börse ist, ist der Aktienkurs von etwa 25 Euro auf über 259 Euro gestiegen. Meiner Meinung nach, wird der Aktienkurs auch in Zukunft weiter steigen, jedoch hängt dies vor allem davon ab, wie erfolgreich das Gigafactory werden wird.
Wenn es dem US-Autohersteller gelingen sollte, damit den Massenmarkt zu erobern, könnte ich mir vorstellen, dass der Aktienkurs von Tesla auf über 500 Euro steigen wird.
Bereits Mitte 2016 gab es für das Model 3 über 400.000 Reservierungen, der Verkaufspreis pro Fahrzeug wird in Deutschland bei vermutlich 35.000 bis 39.000 Euro liegen.

Ford will mehrere Milliarden Dollar in Elektroautos investieren

Bisher ist Ford vor allem für seine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bekannt, so gehören gerade in den USA größere Pick-Up Modelle zum Programm. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, will Ford jedoch mehrere Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos investieren.

So will das Tradationsunternehmen bis zum Jahr 2020 mindestens 13 verschiedene PKW mit einem Elektro- oder Hybridantrieb auf den Markt bringen.

Tesla hingegen investiert in ein breites Feld, so das von Musk geführte Unternehmen Supercharger genannte Schnellladestationen, baut derzeit im US-Bundesstaat Nevada eine Gigafactory genannte Batteriefabrik und zuletzt wurde das Solarunternehmen Solar City übernommen.
Zusätzlich baut und vertreibt Tesla auch Energiespeichergeräte, mit diesen können Privatanwender und Unternehmen den tagsüber per Solaranlagen erzeugten Strom speichern und ihn zum Beispiel Nachts nutzen.

[30.03.2017] Der Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft 5 Prozent seiner Anteile für etwa 1,8 Milliarden US-Dollar an den chinesischem Internet-Riesen Tencent.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Tesla ist es gelungen, einen neuen finanzstarken Investor zu finden. Denn das chinesische Internet-Unternehmen Tencent will etwa 5 Prozent der Firmenanteile an Tesla Motors für 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,7 Mrd Euro) erwerben.

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) kann das frische Kapital sicherlich gut gebrauchen, denn das US-Unternehmen ist stetig dabei, seinen Ausbau voranzutreiben.
So wird derzeit nicht nur eine Gigafactory genannte Batteriefabrik im US-Bundesstaat Nevada gebaut, sondern auch die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 soll ab September 2017 starten.
Nebenbei werden die bisherigen Elektroautos Model S und Model X weiterentwickelt und auch das Schnellladenetzwerk namens Supercharger wird ausgebaut, um eine bessere Flächenversorgung zu erreichen.

Tencent hält bereits an anderen Elektroauto-Startups Beteiligungen

Tencent wird mit seinen 5 Prozent zu den größten Anteilseignern an Tesla. Das chinesische Unternehmen ist bereits an Elektroauto-Startups, wie zum Beispiel bei den Elektroauto-Herstellern NextEV und Future Mobility sowie sowie an den Fahrdiensten Lyft und Didi Chuxing  beteiligt.

Der Einstieg in das US-Unternehmen erfolgte vermutlich, weil Tesla in Zukunft vermutlich auch in China produzieren will.

Den meisten Menschen in Europa wird Tencent nicht so viel sagen, jedoch betreibt das Unternehmen unter anderem in China das große Online-Netzwerk WeChat.

Das Geld kann Tesla auf jeden Fall gut gebrauchen, denn die vielen Projekte verschlingen eine Menge Geld. Allerdings hat Musk bereits einen Kostentreiber abgestellt: Denn in der Vergangenheit hat jeder Käufer eines Elektroauto Tesla Model S (oder Model X) eine Strom-Flatrate an den Superchargern erhalten, seit diesem Jahr wurden die Regeln seitens des Unternehmens geändert.
Wer also jetzt ein Model S oder Model X von Tesla bestellt, erhält nur noch ein jährliches Stromkontingent, wenn dieses aufgebraucht ist, ist die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig.

So erhalten die Neukunden seit dem 1. Januar 2017 pro Jahr 400 kWh kostenlos, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

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