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Tag: Plug-in-Hybridauto

[19.09.2017] In Norwegens Hauptstadt sind über 50.000 Elektroautos registriert und es werden immer mehr, mittlerweile werden die Ladestationen knapp.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft. Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen. © harvepino - Fotolia.com

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

In Europa gilt Norwegen beim Thema Elektromobilität als einer der Vorreiter, allerdings werden mehr E-Autos verkauft, als Ladestationen gebaut werden. Gerade in der Hauptstadt Oslo wird das Problem immer größer, denn dort werden 40 Prozent der verkauften Neuwagen elektrisch angetrieben (wozu aber auch Hybridautos zählen).

Der große Stromer-Hype im Norden liegt hauptsächlich an der großzügigen Förderung, wodurch ein Elektrofahrzeug günstiger als ein vergleichbarer PKW mit einem Verbrennungsmotor ist.

Wer sein Elektroauto nicht zu Hause aufladen kann, soll sich laut der Elektrowagenvereinigung kein Elektroauto in Norwegen kaufen

Mittlerweile rät die Elektrowagenvereinigung sogar dazu, dass sich nur die Menschen ein Elektroauto kaufen sollten, welche dieses zu Hause aufladen können.

Im Großraum von Oslo sind derzeit 50.000 Elektroautos und 30.000 Plug-In Hybridautos registriert, dies macht einen Anteil von 40 Prozent. Allerdings hat die Kommune nicht schnell genug ausreichend Ladestationen installiert, so stehen den 80.000 aufladbaren Elektromobilen in Oslo nur 1.300 Stromtankstellen der Stadt gegenüber.
Zwar gibt es auch private Betreiber, aber nur die Ladestationen der Stadt sind grundsätzlich kostenlos.

In Oslo werden jedes Jahr 26 Prozent mehr Ladestationen installiert, die Verkäufe der Elektro- und Plug-In Hybridautos steigert sich aber in dem selben Zeitraum um 100 Prozent.

In Norwegen haben die Fahrer von Plug-In Hybrid- und Elektroautos viele Vorteile

Das es in Norwegen vergleichsweise viel mehr Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, liegt vor allem daran, dass man dort mit einem Elektrofahrzeug auf öffentlichen Parkplätzen kostenlos parken darf, die Busspuren dürfen genutzt werden und es gibt viel mehr kostenlose Ladestationen.

Gleichzeitig sind Verbrenner in Norwegen teurer als ein vergleichbares Elektrofahrzeug, denn wer sich zum Beispiel ein Elektroauto kauft, muss keine Kfz-, Import- oder Mehrwertsteuer zahlen.

So zahlt man zum Beispiel für einen VW Golf mit Verbrennungsmotor umgerechnet 32.000 Euro, für das vergleichbare Elektroauto VW e-Golf sind es nur 27.000 Euro.

 

In Norwegen soll die Förderung noch bis zum Jahr 2020 fortgeführt werden, ab 2025 sollen alle neu angemeldeten PKW dann Emissionslos fahren.

Via: Spiegel

[15.09.2017] Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV ist ab sofort 10.000 Euro günstiger, die Aktion ist bis Ende des Jahres begrenzt.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV gehört zu den beliebtesten SUV mit einem teilelektrischen Antrieb, nun kann man den PKW für nur 29.999 Euro kaufen.

Mit dem Elektroauto Mitsubsihi i-MiEV gehörte der japanische Autohersteller zu den ersten Autoherstellern, welche die Stromer-Welle vor etwa 17 Jahren wieder gestartet haben.

Die Plug-In Variante des Outlander kombiniert gleich 3 angesagte Elemente: Einmal ist es ein SUV, 2. verfügt es über einen kraftvollen Benzinmotor und zuletzt kann man mit ihm bis zu 54 Kilometer rein elektrisch fahren.

Eine geradezu unschlagbare Offerte bietet sich Käufern eines Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander bis zum 31. Dezember 2017. Zusammen mit einem von Mitsubishi Motors ausgelobten Aktions-Preisvorteil in Höhen von 8.500 Euro und dem staatlichen (BAFA-) Umweltbonus von 1.500 Euro ergibt sich ein Preisvorteil von insgesamt 10.000 Euro – das ermöglicht einen kalkulatorischen Einstiegspreis ab 29.990 Euro für einen hochwertigen Familien-SUV mit unverwechselbarem Design sowie Bestsellerstatus innerhalb seiner Antriebsklasse in Europa.
Um für den kommenden Winter gerüstet zu sein, sollte man auch gleich die passenden Winterreifen dazu kaufen. In Deutschland gibt es keine generelle Winterreifenpflicht, welche mit einem bestimmten Datum verbunden ist. Es gibt aber eine situative Winterreifenpflicht, diese Verhaltensvorschrift betrifft alle Kraftfahrzeugführer und -halter, also auch solche mit im Ausland zugelassenen Fahrzeugen.
Dies bedeutet, dass man sein Fahrzeug mit Sommerreifen nicht auf Schnee fahren darf, wer dies dennoch tut, riskiert eine Strafe (60 Euro) und auch Probleme mit seiner Versicherung, wenn es zu einem Schadensfall kommt.

Dank seiner innovativen Technologien mit zwei Elektro- und einem Benzinmotor sind eventuelle Fahrverbote in Städten für dieses Fahrzeug ein Fremdwort.

Dr. Kolja Rebstock (Geschäftsführer der deutschen Mitsubishi Motors Zentrale) sagt:

„Mit dieser Aktion stellen wir in markentypischer Manier ein Angebote bereit, das attraktiver und nachhaltiger kaum sein könnte.“

„Wer zukunftsträchtige Mobilität sucht, ist mit dem Plug-in Hybrid Outlander bestens bedient. Gerade in diesen Tagen bietet also ein Besuch beim Mitsubishi Partner – im wahrsten Sinn des Wortes – geldwerte Vorteile. Ich bin sicher, die Kunden sehen das genauso.“

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV ist das beliebteste Plug-In Hybridauto in Europa, so wurden allein im Jahr 2016 insgesamt 21.328 Stück des Japaners verkauft.
Die Japaner erreichten mit dem PKW im Bereich der alternativ angetriebenen SUV einen Marktanteil von 10,2 Prozent.

Wer nun eine Probefahrt mit dem SUV vereinbaren will, kann am schnellsten über die Händlersuche von Mitsubishi einen passenden Händler finden.

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Via: Mitsubishi

 

 

 

[08.09.2017] Im August 2017 waren in Deutschland 2.177 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, dies stellt das drittbeste Ergebnis in diesem Jahr dar.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Im Jahr 2017 könnten in Deutschland das erste mal mehr als 20.000 Elektroautos neu zugelassen werden, denn bereits im Zeitraum von Januar bis August wurden in Deutschland 14.186 E-Autos neu angemeldet.
So wurden in Deutschland noch nie so viele Elektroautos verkauft, wie in diesem Jahr. Wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln und die restlichen Monate jeweils mindestens 2.000 rein elektrisch angetriebene PKW abgesetzt werden, knackt Deutschland das erste mal die Hürde von 20.000 verkauften Elektroautos pro Jahr.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Es wurden 143 Prozent mehr Elektroautos neu zugelassen

Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten im August 2017 zwei- bis dreistellige Zuwachsraten. So wurden 2.177 Elektroautos abgesetzt, diese wiesen ein Plus von +143,2 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) auf. Im Juli wurden 6.927 Hybridautos verkauft, diese legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um +76,4 Prozent zu, 2.617 Zulassungen entfielen auf Plug-In Hybridautos (die Neuzulassungszahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahresmonate mit +213,0 Prozent mehr als verdoppelt.
Benziner bildeten mit einem Anteil von 58,4 Prozent (+15,0 %) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 37,7 Prozent um -13,8 Prozent zurückgingen.
Ein Anteil von 0,2 Prozent entfiel auf Flüssiggasfahrzeuge (423/+90,5 %). Erdgasfahrzeuge (377/+75,3 %) wiesen einen Anteil von 0,1 Prozent auf.

Wie im Vorjahresmonat lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei 128,2 g/km.

 

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 14.186 (Januar bis inkl. August 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820
  • August 2017: 2.177

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[13.08.2017] Im Juli 2017 waren in Deutschland 1.820 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, im aktuellen Jahr wurden 12.009 E-Autos verkauft.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

 

Tesla konnte in der Rubik der Import-Marken im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem plus von 102,2 %weiter hin zulegen.

PKW mit einem Benzinmotor bildeten in Deutschland mit einem Anteil von 56,0 Prozent (+11,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,5 Prozent um -12,7 Prozent zurückgingen.

Die alternativen Antriebe zeigten auch im Juli 2017 eine positive Entwicklung: Hybridantrieb (7.383) legten um +103,7 Prozent zu, darunter waren 2.417 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahr sogar um +137,9 Prozent zulegten.

Im Juli 2017 wurden 1.820 Elektroautos neu angemeldet, hier gab es ein Plus von +131,8 Prozent. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (369/+28,6 %) und Erdgasfahrzeuge (265/+20,5 %).

Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,4 Prozent auf 128,4 g/km.

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 12.009 (Januar bis inkl. Juli 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[02.08.2017] Die Renault-Nissan Allianz hat bereits 481.151 Elektroautos verkauft, damit gehören die 2 zu den erfolgreichsten im Bereich der Elektromobilität.

ZOE, Nissan LEAF, Renault, Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer Renault) inmitten der zwei Elektroautos Nissan Leaf (rechts) und Renault Zoe (links). Bildquelle: Nissan-Renault

ZOE, Nissan LEAF, Renault, Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer Renault) inmitten der zwei Elektroautos Nissan Leaf (rechts) und Renault Zoe (links). Bildquelle: Nissan-Renault

Die zwei Elektroautos Nissan Leaf und Renault Zoe gehören zu den am meisten verkauften rein elektrisch angetriebenen PKW, welche auf dem Markt sind. Denn sie vereinbaren eine gute Kombination aus Preis und Reichweite. So kostet der Nissan Leaf (Acenta 30 kWh 80kW (109 PS) mit Batteriekauf) 34.385 Euro und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 km, der Renault Zoe kostet (inklusive Batterieeinheit) 32.900 Euro und bietet eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer.
Beide Fahrzeuge können auch ohne den Energiespeicher gekauft werden, dieser kann dann separat gemietet werden. Die Höhe der Batteriemiete richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Kilometerleistung, im günstigen Fall beginnt sie bei 69 Euro pro Monat.

Weltweit ist der Leaf das am meisten verkaufte Elektroauto, in Europa liegt hingegen der Zoe vorn.

Die Elektroautos von Renault-Nissan überzeugten die meisten Interessenten

In den ersten 6 Monaten des Jahres 2017 verkaufte das japanisch-französische Bündnis so viel Elektroautos, wie noch nie innerhalb der ersten 6 Monate eines Jahres. Seit 2010 verkaufte Renault-Nissan bereits 481.151 Elektroautos.
Die „magische“ 500.000 Grenze ist damit zum greifen nah und zeigt damit, dass etablierte Autobauer durchaus auch gute E-Autos produzieren können bzw. sich dafür einsetzen, dass möglichst viele verkauft werden.

Insgesamt lieferten die Renault Gruppe sowie Nissan und Mitsubishi zwischen Januar und Juni 5.268.079 Automobile aus, sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Erstmals enthält das Halbjahresergebnis auch die Absatzzahlen von Mitsubishi Motors. Der japanische Hersteller trat der Allianz Ende 2016 bei. Außerdem hat die Allianz ihre Position als weltgrößter Anbieter von Elektrofahrzeugen ausgebaut. Kumuliert verkaufte das Bündnis seit 2010 bereits 481.151 rein batteriebetriebene Fahrzeuge.

Der ungebremste Anstieg der Elektrofahrzeugverkäufe ist vor allem dem Nissan LEAF und dem Renault ZOE zu verdanken, der das meistverkaufte Fahrzeug mit Batteriebetrieb in Europa bleibt. Bei den Hybridmodellen war das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander mit 13.000 Einheiten erfolgreich.

Via: Pressemeldung von Renault

 

[12.07.2017] Im Juni 2017 waren in Deutschland 2.196 Elektroautos unter den Neuzulassungen, in der gesamten ersten Jahreshälfte wurden sogar 10.189 E-Autos neu angemeldet.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

In Deutschland scheinen die Mühlen beim Thema Elektromobilität langsamer als andernorts zu mahlen, allerdings wächst auch hierzulande die Anzahl der Elektroautos.
So wurden allein in den ersten 6 Monaten diesen Jahres 10.189 Elektroautos neu angemeldet, damit wurden schon jetzt fast die Jahreswerte von 2016 (11.410 Einheiten) und 2015 (12.363 E-Autos) erreicht.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

Im ersten Halbjahr 2017 zeigten Pkw mit alternativen Antriebsarten zwei- bis dreistellige Zuwachsraten. Mit 37.520 Hybridautos (+81,8 % (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum)), darunter 12.264 Plug In Hybridautos (+100,3 %) und 10.189 Elektroautos (+133,9 %) fielen die Steigerungen nach den ersten sechs Monaten für diese Konzepte eindeutig positiv aus.

Der Dieselskandal und die Diskussion um Fahrverbote lässt die Interessenten zum Glück umdenken, so verringerten sich die Neuzulassungen der dieselbetriebenen Pkw verringerten im selben Zeitraum um -9,1 Prozent, ihr Anteil betrug 41,3 Prozent, Benziner legten um +11,7 Prozent zu und erreichten einen Anteil von insgesamt 55,8 Prozent. Interessanterweise waren Flüssiggasfahrzeuge (2.154/ +38,3 %) im ersten Halbjahr stärker gefragt als Erdgasfahrzeuge (1.025/-41,0 %).

Insgesamt wurden im Juni 2017 genau 327.693 Neufahrzeuge angemeldet, dies sind -3,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu angemeldeten PKW lag im Juni bei 127,5 g/km.

Wie sich die Jahreszahlen weiter entwickeln, lässt sich schwer abschätzen, wenn man aber davon ausgeht, dass sich die Neuzulassungszahlen für Elektroautos auch in der zweiten Jahreshälfte so gut entwickeln, bestehen gute Chancen, dass im Jahr 2017 über 20.000 E-Autos allein in Deutschland abgesetzt werden. Da die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 erst noch auf Touren kommen muss, und der Verkaufsstart des Elektroauto Opel Ampera-e auf sich warten lässt, werden diese beiden E-Autos zumindest im Jahr 2017 keine große Rolle in Deutschland spielen.
Aber ab dem Jahr 2018 wird dies dann anders aussehen: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass im Jahr 2017 allein in Deutschland über 20.000 E-Autos neu angemeldet werden und im Jahr 2018 über 40.000 Einheiten.

 

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 10.189 (Januar bis inkl. Juni 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
Mai 2017: 1.520
Juni 2017: 2.196

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[21.06.2017] Die Produktion des Elektroauto Audi e-tron Sportback beginnt ab 2019, als Produktionsstandort wurde das Werk in Brüssel (Belgien) ausgewählt.

Elektroauto Audi e-tron Sportback wird ab 2019 in Brüssel produziert. Bildquelle: Audi / VW AG

Elektroauto Audi e-tron Sportback wird ab 2019 in Brüssel produziert. Bildquelle: Audi / VW AG

Bereits ab 2018 produziert Audi sein Elektroauto für die Massen, denn ab nächsten Jahr rollt das Elektro-SUV Audi e-tron vom Band. Ein Jahr später startet dann die Produktion des Elektroauto Audi e-tron Sportback.

Für Audi ist das Thema Elektromobilität als Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns natürlich viel einfacher, als für einen einzelnen kleineren Autohersteller.
Aber auch schon vorher hatte Audi Erfahrung mit Elektro- und Plug-In Hybridautos gesammelt, so gibt es unter anderem bereits das Elektroauto Audi R8 e-tron (per Sonderbestellung) und das Plug-In Hybridauto Audi A3 Sportback e-tron.

 

Audi ergänzt sein Modellportfolio um ein neues e-tron-Modell, so startet 2019 die Fertigung des Audi e-tron Sportback bei Audi Brussels (Belgien). Damit übernimmt der Audi-Standort die Produktion eines zweiten vollelektrischen Modells. Bereits ab 2018 fährt dort der Elektro-SUV Elektroauto Audi e-tron Sportback wird ab 2019 in Brüssel produziert. Bildquelle: Audi / VW AG vom Band.

Neben dem Audi e-tron integriert die Marke mit dem Audi e-tron Sportback ein zweites, völlig neues Elektroauto in ihr bestehendes Produktionsnetzwerk und erhöht damit ihre Wettbewerbsfähigkeit in diesem wichtigen Zukunftssegment.

Prof. Dr. Hubert Waltl (Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG) sagt:

„Mit der Entscheidung für den Audi e-tron Sportback zeigen wir, dass Audi das Thema Elektromobilität ernst nimmt. Ein zweites batterieelektrisches Modell lastet unseren Standort Brüssel künftig optimal aus.“

Grundlage für das neue E-Automobil ist die Design-Studie Audi e-tron Sportback concept, die das Unternehmen auf der Auto Shanghai 2017 erstmals präsentiert hat. Bei dem vielseitigen Konzeptauto handelt es sich um einen viertürigen Gran Turismo mit 320 kW starkem Elektroantrieb. Die Formensprache des Coupés verbindet klassische Audi-Elemente mit zukunftsweisenden Details. Der Architektur sind Technologie und Package des Elektroantriebs konsequent auf den Leib geschneidert.

Via: Pressemeldung von Audi

[18.06.2017] Im Mai 2017 wurden in Deutschland genau 1.520 Elektroautos neu angemeldet, damit waren in diesem Mai drei mal mehr Stromer unter den Neuzulassungen, als im Mai 2016.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Der Monat Mai war bezüglich der Elektromobilität eher durchschnittlich, denn so waren im letzten Monat genau 1.520 Elektroautos unter den Neuzulassungen. Wenn man den Durchschnitt der bisherigen Neuzulassungen in diesem Jahr ausrechnet, kommt man genau auf die Zahl 1.598,6, welche wiederum sehr nah an den Neuanmeldungen des Mai 2017 liegen.
Auch wenn die Zahlen des Mai eher durchschnittlich sind, sollte man erwähnen, dass die Maizahlen drei mal so hoch sind, wie im Mai 2016.

So sehen die Zahlen für den Mai aus:

Die PKW mit einem Benzinmotor bildeten mit einem Anteil von 56,8 Prozent (+22,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,4 Prozent um -1,4 Prozent zurückgingen. Die alternativen Antriebe zeigten auch im Mai eine überwiegend positive Entwicklung. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (6.843) legten um +134,0 Prozent zu, darunter waren 2.323 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um +193,3 Prozent zulegten.
Die Elektroautos wiesen mit 1.520 gar ein Plus von +158,5 Prozent auf. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um +79,3 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw hingegen verloren -46,6 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,5 g/km um +0,8 Prozent über dem Vergleichsmonat.

Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat Mai 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

*: Rein elektrisch: 201, mit Range-Extender: 96 *: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135
**Rein Elektrisch: 130, Plug-In: 148 **Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90

Wenn man nur die rein elektrisch angetriebenen Autos zählt, steht im Mai 2017 der Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen, dass Elektroauto Tesla Model S kommt mit 206 angemeldeten Einheiten auf Platz 2. Mit 201 zugelassenen Einheiten liegt die reine Elektrovariante des BMW i3 auf dem dritten Platz.

Hier ist die Tabelle mit den Neuzulassungszahlen für Mai 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt wird, habe ich sie noch einmal unten als HTML-Variante eingefügt.)

Mai 17 Elektroautos
# Fahrzeug Mai April März Jahr 2017 Ø 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 297 357 398 1745 319,33 3832
2 HYUNDAI IONIQ** 278 319 117 972 104,00 1248
3 Renault Zoe 271 280 587 1749 279,33 3352
4 Tesla Model S 206 124 457 1046 165,67 1988
5 VW e-Golf 132 128 45 355 75,00 900
6 Tesla Model X 116 73 213 496 77,17 926
7 Kia Soul EV 108 223 97 887 183,83 2206
8 VW e-up! 96 69 127 487 70,08 841
9 Nissan Leaf 68 35 145 480 79,50 954
10 Mercedes-Benz B-Klasse 46 123 85 383 61,67 740
11 Smart Fortwo ED 34 0 7 44 5,33 64
12 Citroen C-Zero 25 16 17 101 17,50 210
13 Peugeot iOn 20 20 29 162 23,58 283
14 Nissan e-NV200 14 4 27 80 17,00 204
15 FORD FOCUS 12 1 0 18  – 24
16 Smart Forfour 5  – 5  – 18
17 Opel Ampera-e 2 3 40 73 6,08 73
18 Mitsubishi i-MiEV 1 0 5 11 1,75 21
19 Audi R8 e-Tron 0 13 0 16 1,58 19
20 Citroen Berlingo 0 0 0 1 0,08 1
21 Mercedes-Benz A-Klasse 0 0 1 1 0,08 1
22 Mercedes-Benz Sprinter 0 0 1 1 0,08 1
23 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 2,00 24
1731 1788 2396
*: Rein elektrisch: 201, mit Range-Extender: 96 *: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135
**Rein Elektrisch: 130, Plug-In: 148 **Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 7.993 (Januar bis inkl. Mai 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
Mai 2017: 1.520

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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