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Kategorie: Subventionen

[12.08.2017] Wer ein Elektroauto von Nissan kauft, erhält ab sofort zusätzlich eine Dieselprämie in Höhe von 2.000 Euro – insgesamt erhält man so bis zu 7.235 Euro Rabatt.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Wer noch einen Diesel bis Euro-Norm 4 hat, erhält seit kurzem bei vielen Autoherstellern einen Rabatt, wenn er seinen alten Diesel verschrottet lässt.

Tausche Diesel gegen Stromer – dieses Motto gibt es bei immer mehr Autoherstellern: So unterstützt auch Nissan den Wechsel auf Elektroautos ab sofort mit einer Abwrackprämie in Höhe von 2.000 Euro für ältere Dieselfahrzeuge (bis Euro-Norm 4). Wer sich jetzt für einen Nissan Leaf oder einen Nissan e-NV200 entscheidet und seinen alten Diesel zur Verschrottung in Zahlung gibt, kann in Verbindung mit dem staatlichen Umweltbonus und dem Nissan Elektrobonus mehr als 7.000 Euro sparen.

Mit dem bis zum 30. Dezember 2017 befristeten Programm unternimmt der japanische Automobilhersteller einen weiteren Schritt, um emissionsfreien Straßenverkehr Realität werden zu lassen. Das große Ziel ist schließlich eine saubere, nachhaltige Mobilität völlig ohne Emissionen. Die Abwrackprämie gilt deshalb ausschließlich beim Kauf eines Nissan Elektroautos.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto wird einem geschenkt

Bei der Abgabe eines Dieselfahrzeugs mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, das mindestens sechs Monate auf den Käufer des E-Autos zugelassen ist, gewähren die teilnehmenden Nissan Partner den 2.000 Euro-Nachlass.
Der große Vorteil: Kunden profitieren derzeit doppelt. Neben der Diesel-Abwrackprämie gibt es bis zum Jahresende auch noch den staatlichen Umweltbonus in Höhe von 2.000 Euro, den Nissan um 3.000 Euro beim Kauf eines Leaf bzw. 3.250 Euro beim Kauf eines Elektroauto Nissan e-NV200 aufstockt. So können E-Autokäufer derzeit bis zu 7.250 Euro sparen. Die Prämien sind auch mit aktuellen Finanzierungsangeboten kombinierbar.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf kostet zum Beispiel etwa 8.000 Euro, daher erhält man diese bis zum 30. Dezember 2017 fast geschenkt. So kostet der Leaf Visia (24 kWh, Reichweite: 199 Kilometer) 29.265€ (inkl. Batterie). Die Variante mit dem 30 kWh großen Energiespeicher kann man ab 31.265 Euro kaufen, dafür kommt man dann bis zu 250 Kilometer weit.

So setzen sich die 7.235 Euro für ein Elektroauto zusammen

Der Elektrobonus enthält € 2.000,– staatlichen Umweltbonus sowie € 3.000,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan Leaf oder € 3.250,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan e-NV200 oder e-NV200 Evalia gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Für den alten Diesel (bis Euro-Norm 4) erhält man 2.000 Euro.
Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionsangeboten von Nissan, außer mit der Nissan Abwrackprämie. Bei allen teilnehmenden Nissan Händlern. Gültig mit Kaufvertragsdatum bis zum 30.12.2017

[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

[07.05.2017]

In Deutschland hat es die Elektromobilität weiterhin schwer, zwar gibt es seit Juli 2016 eine Kaufförderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro – aber es wurden nur 17.937 Anträge für die Auszahlung der Umweltbonus genannten Kaufprämie gestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Seit dem Juli 2016 gibt in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos, bisher war die Nachfrage aber nur mäßig.

So wurden in dem Zeitraum vom Juli 2016 bis Ende April 2017 nur für 10.063 Elektroautos ein Antrag für die Kaufprämie gestellt, insgesamt wurden 17.937 Anträge gestellt – also 7.869 für Plug-In Hybridautos und 3 für Brennstoffzellenautos.

Da in den ersten 10 Monaten nur 17.937 Anträge gestellt wurden, kann es gut sein, dass der Fördertopf gar nicht ausgereizt wird. Denn dieser ist insgesamt 1,2 Milliarden Euro schwer (der Bund und die teilnehmenden Autohersteller beteiligen sich mit je 600 Millionen Euro).
Reine E-Autos werden mit 4.000 Euro bezuschusst, dies bedeutet, für die 10.063 Stromer wurden bisher 40.252.000 Euro ausgezahlt. Für Plug-In Hybride erhält man eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro: Dies bedeutet, dass für die Teilzeitstromer  23.607.000 Euro ausbezahlt wurden.

Für die Elektro- und Plug-In Hybridautos wurde bis jetzt also 63.859.000 Euro ausbezahlt (bzw. bewilligt), somit braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Prämie schnell aufgebraucht werden könnte.

Allerdings kann man den Umweltbonus nur bis zum 30. Juni 2019 beantragen, somit wird der Fördertopf wahrscheinlich nicht ausgereizt werden.

Auch wenn dieses Jahr die Elektroautos Tesla Model 3 und Opel Ampera-e auf den Markt kommen werden, wird sich die Zahl der Anträge vermutlich nur geringfügig erhöhen.

Das Elektroauto Renault Zoe hat am meisten von der Kaufförderung profitiert

Bei den Anträgen für die Kaufprämie spiegeln sich natürlich auch die Neuzulassungszahlen wieder, da das Elektroauto Renault Zoe oft auf Platz 1 der Neuzulassungen zu finden ist, liegt es auch bei der Anzahl der Anträge für den Umweltbonus auf Platz 1.

Hier ist die Zusammenfassung zum Thema Umweltbonus:

Anträge je Bauart

Elektroautos: 10.065
Plug-In Hybride: 7.869
Brennstoffzellenfahrzeuge: 3
Gesamt: 17.937

Top 10 der Fahrzeugmodelle

  1. Renault ZOE (2.831)
  2. BMW i3 (2.680)
  3. Audi A3 e-tron (2.387)
  4. BMW 225xe (1.903)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (1.262)
  6. Tesla Model S (539)
  7. Nissan LEAF (516)
  8. VW Passat GTE (468)
  9. VW Golf GTE (459)
  10. VW e-Golf (454)

Top 10 nach Hersteller

  1. BMW (4.931)
  2. Renault (2.971)
  3. Audi (2.387)
  4. VW (1.788)
  5. Mitsubishi (1.283)
  6. Mercedes-Benz (761)
  7. Nissan (753)
  8. Tesla (539)
  9. smart (478)
  10. Hyundai (439)

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 8.029
  • Unternehmen: 9.554
  • Stiftung: 12
  • Körperschaft: 129
  • Verein: 57
  • Kommunaler Betrieb: 146
  • Kommunaler Zweckverband: 10

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 3.509
  • Bayern: 4.091
  • Berlin: 406
  • Brandenburg: 299
  • Bremen: 91
  • Hamburg: 438
  • Hessen: 1.461
  • Mecklenburg-Vorpommern: 137
  • Niedersachsen: 1.572
  • Nordrhein-Westfalen: 3.314
  • Rheinland-Pfalz: 703
  • Saarland: 187
  • Sachsen: 559
  • Sachsen-Anhalt: 263
  • Schleswig-Holstein: 574
  • Thüringen: 329
  • Sonstiges (Ausland): 4

Hier geht es zu der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dort findet man unter anderem die komplette Liste und auch weitere Informationen: BAFA

[28.03.2017] Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV ist der erfolgreichste SUV in Norwegen, seit 2014 wurde der Outlander in Norwegen etwa 10.000 mal verkauft.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Mit seinem SUV, dem Outlander PHEV hat Mitsubishi gleich 2 Erfolge erzielt: Einmal ist der Plug-In Hybrid Outlander das am meisten verkaufte SUV in Norwegen und gleichzeitig ist er ein echter Bestseller in Europa.

In Norwegen leben laut einer aktuellen Studie die glücklichsten Menschen, gleichzeitig scheinen die Norweger auch besonders umweltfreundlich zu sein. Das zeigt sich zumindest am Anteil der Elektro-, Hybrid- und Plug-in Hybrid Fahrzeuge auf dem norwegischen Markt.

Von 150.000 Neufahrzeugzulassungen entfielen im vergangenen Jahr 50.000 auf E-Fahrzeuge. Jedes dritte Auto war also ein Stromer. Meistverkauftes E-Fahrzeuge war der Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander mit 5.128 Zulassungen. Er war auf dem norwegischen Markt gleichzeitig bestverkaufter SUV, Bestseller bei den Allradfahrzeugen und kam auf Rang zwei aller Marken und Antriebsarten.

Seit Verkaufsstart im Jahr 2014 wurden bei unseren nördlichen Nachbarn rund 10.000 Plug-in Hybrid Outlander zugelassen. Damit zahlt sich die langfristige Umweltstrategie des norwegischen Staates aus, die schon seit einigen Jahren klimafreundliche Mobilität konsequent fördert und umsetzt.

Der Plug-in Hybrid Outlander ist nicht nur in Norwegen erfolgreich. Im gesamten europäischen Raum dürfte in diesem Jahr die 100.000er Marke fallen. Allein im vergangenen Jahr kam er auf mehr als 21.000 Zulassungen und war damit klar die Nummer eins. Spitzenpositionen in diesem Fahrzeugsegment nahm er auch in weiteren europäischen Ländern ein. Platz eins in Großbritannien, Kroatien, Lettland, Island, Polen und Spanien. Rang zwei in Deutschland, Portugal und Schweden, Rang drei in Dänemark.

Das Elektro-SUV von Mitsubishi ist für die Menschen geeignet, welche gerne etwas höher sitzen wollen und trotzdem umweltfreundlich fahren wollen. Der Kaufpreis für das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV beginnt bei 39.990 Euro.

Gleichzeitig bekommt man bei dem Outlander PHEV insgesamt einen Bonus in Höhe von 6.000 Euro, denn Mitsubishi zahlt zu den 1.500 EUR Bundesanteil am Umweltbonus noch einmal 4.500 EUR Elektromobilitätsbonus oben drauf.

Quelle: eafo/World Happiness Report 2016

Via Mitsubishi

In Norwegen gibt es jetzt über 100.000 Elektroautos, bereits im Jahr 2020 könnten es über 400.000 Stromer sein.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft. Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen. © harvepino - Fotolia.com

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Norwegen ist beim Thema Elektromobilität in Europa eines der führenden Länder, denn nirgendwo gibt es in Europa mehr Anreize, sich ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto zu kaufen.
So gibt es dort kostenlose Parkplätze, man darf die Busspur benutzen und es gibt kostenlose Ladestationen.

400.000 Elektroautos im Jahr 2020

Zwar hat Norwegen nur etwa 5,2 Millionen Einwohner, dennoch gibt es dort 100.000 rein elektrisch angetriebene PKW. Schon vor kurzem lag der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos in Norwegen bereits bei 30 Prozent.
In Deutschland kann man von solchen Zahlen nur träumen, so machen die E-Autos hierzulande nur einen Bruchteil (1,7 Prozent) aus.

Bis zum Jahr 2025 will man in Norwegen erreichen, dass nur noch Elektroautos neu angemeldet werden können.

Christina Bu (Generalsekretärin des norwegischen Elektrofahrzeug-Verbands Norsk elbilforening) sagte:

„Wir haben deutlich früher als die meisten erwartet haben 100.000 Batterie-Elektroautos erreicht. Für 2020 visieren wir 400.000 an.“

Wenn man bedenkt, dass sich die Reichweite von E-Autos innerhalb von 12 Jahren fast verdreifacht hat, ist das Ziel durchaus realistisch. Zwar gibt es die Autos mit dem Elektromotor seit mehr als 100 Jahren, allerdings konnten sie sich nur zu Beginn durchsetzen.
Bereits Anfang 2017 kommt das Elektroauto Opel Ampera-e auf den Markt, dessen Reichweite wird bei etwa 500 Kilometern liegen. Aber auch andere E-Autos, wie der Renault Zoe und der Nissan Leaf werden mit einer größeren Reichweite erhältlich sein.

In Deutschland fehlt es vor allem an Ladestationen für Elektroautos

Um einen vergleichbaren Erfolg in Deutschland zu erzielen, müsste die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Denn Deutschland ist ein Land der Mieter, es gibt also vergleichsweise wenig Menschen, welche in einem Einfamilienhaus wohnen und sich dort einfach einen Stromanschluss in die Garage verlegen können.

Die Umweltbonus genannte Kaufprämie brachte in Deutschland bisher keinen großen Erfolg, denn die Neuzulassungszahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 nicht wesentlich gestiegen.

Via: electriccarsreport

 

Das Elektroauto Opel Ampera-e kann seit kurzem in Norwegen bestellt werden, der Preis liegt bei umgerechnet 33.257 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Deutschland startet Opel den Verkauf des Elektroauto Ampera-e im Frühjahr 2017, in Norwegen kann man bereits den Stromer bestellen.

Dort beginnt der Kaufpreis bei 299.000 NOK (Norwegischen Kronen), dies sind umgerechnet 33.257 Euro. Allerdings muss man in Norwegen für Elektroautos keine Mehrwertsteuer bezahlen, wenn man die 19% Mehrwertsteuer auf den umgerechneten Euro anwendet, zahlt man gerundet 6.319 Euro an MwSt. Zusammen sind dies also 39.575,83 Euro, die das Elektroauto Opel Ampera-e in Deutschland kosten könnte.

Ich gehe allerdings sehr stark davon aus, dass man die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro erhalten wird: Also wird man für den ersten echten Opel-Stromer 35.575 Euro bezahlen müssen.

Der Verkauf startet in Norwegen, weil die Elektroautos dort einen Marktanteil von etwa 22 Prozent ausmachen und dort viel mehr gefördert werden. So kann man dort kostenlos parken, die Busspur nutzen und es gibt mehr kostenlose Ladestationen. Über die Gründe des gestaffelten Verkaufsstart sagt Peter Christian Küspert (Vertriebschef bei Opel):

„Die Verfügbarkeit des Ampera-e wird aufgrund der vorgegebenen Produktionskapazitäten im amerikanischen Werk zunächst begrenzt sein. Deshalb haben wir uns für einen gestaffelten Verkaufsstart entschieden.“

Da die Produktionskapazität nicht sofort das Maximum erreicht, werden zunächst die Länder mit einer vorhandenen Elektro-Infrastruktur und/oder Elektromobilitäts-Erwartungsmärkte beliefert.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Nach Norwegen folgen dann zuerst Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Wenn die Produktionskapazität verbessert wurde, werden im weiteren Jahresverlauf die meisten anderen europäischen Länder beliefert, ab 2018 soll er dann überall erhältlich sein.

Sollten sich Änderungen ergeben, behält sich Opel aber die Möglichkeit offen, die Reihenfolge zu ändern oder gleich weitere Länder zu berücksichtigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern oder neue Anreize für E-Mobilität entstehen.

Je nach Messverfahren liegt die Reichweite des Elektroauto Opel Ampera-e bei 380 bis 500 Kilometern, damit sollte die Reichweitenangst der Vergangenheit angehören.

Der Verkauf wird in Deutschland durch ausgewählte Opel-Händler erfolgen, welche den Ampera-e als e-Spezialisten absetzen werden. In Norwegen wird nach dem jetzigen Stand jedoch bei so gut wie jedem Opel Autohaus ein Ampera-e stehen, man darf also gespannt sein, wie sich die Absatzzahlen in Deutschland entwickeln werden.

Wer sich schon mal mal den Konfigurator für den Ampera-e anschauen will, kann dies hier tun (Norwegisch)

Via: Pressemitteilung von Opel

[04.12.2016] Im November 2016 waren genau 1.231 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland, allerdings wurden bisher weniger Stromer als im Jahr 2015 verkauft.

Elektroauto Kia Soul EV

Elektroauto Kia Soul EV

Nach den jetzigen Neuzulassungszahlen sieht es so aus, als ob im Jahr 2016 das erste mal weniger Elektroautos in Deutschland neu angemeldet worden sind, als im Vorjahr.
So wurden im Zeitraum von Januar bis inkl. November 2015 genau 10.443 Stromer neu angemeldet, im Jahr 2016 sind es im gleichen Zeitraum exakt 10.076 Einheiten.
Allerdings muss man dabei beachten, dass in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt das Elektroauto Kia Soul EV in Deutschland neu angemeldet wurde – der Großteil der Fahrzeuge wurde dann aber wieder direkt ins Ausland transportiert.

Im November 2016 waren 4.829 Neufahrzeuge mit hybridem Antrieb unter den Neuzulassungen, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Zuwachs von +31,0 Prozent. Darunter befanden sich 1.418 Plug-In Hybridautos und damit +10,5 Prozent mehr als im November 2015. Es kamen 1.231 Elektro-Pkw zur Neuzulassung, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies -10,3 %.

Umweltbonus genannte Kaufprämie sorgt kaum für ein starkes Elektroauto-Wachstum

Als die Umweltbonus genannte Kaufprämie am 2. Juli 2016 gestartet wurde, hatte ich die Hoffnung, dass die Absatzzahlen für Elektromobile stark ansteigen würden. Allerdings sind Neuzulassungszahlen nicht so stark gestiegen, wie ich gehofft hatte.

Ich vermute daher, dass es relativ viele potenzielle Käufer gibt, welche darauf warten, dass ein Elektroauto mit einer hohen Reichweite auf den Markt kommt: Also zum Beispiel das Elektroauto Tesla Model 3, Opel Ampera-e und vergleichbares.

Sollten die Zahlen immer noch nicht deutlich steigen, könnte es an der mangelnden Ladeinfrastruktur liegen. Denn wie soll jemand in einer Mietwohnung sein E-Auto aufladen, wenn er nicht einmal über eine Garage verfügt?

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 10.076 (Januar bis inkl. November)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231

Gesamtzahl für 2016 (Jan – November): 10.076

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[04.12.2016] Ab sofort kann man auf den Konfigurator des Elektroauto Chevrolet Bolt zugreifen, im Jahr 2017 kommt das E-Auto mit einer Reichweite von 400 Kilometern auf den Markt.

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Chevrolet hat nun den Konfigurator für das Elektroauto Bolt online gestellt, den Stromer gibt es einmal als LT- (37.495 US-Dollar = 35.157 Euro) und als Premier-Variante (41.780 US-Dollar = 39,1749 Euro).
Man kann sich eine von 8 Lackfarben aussuchen und beim Interieur gibt es 2 Auswahlgruppen, um das E-Auto per Schnellladefunktion aufzuladen, sollte man für 750 Dollar das DC Fast Charging dazu buchen

Das Elektroauto Opel Ampera-e ist das Schwesternmodell des Chevrolet Bolt

In Deutschland kommt das Elektroauto Opel Ampera-e als Schwesternmodell auf den Markt, hierzulande ist der Konfigurator noch nicht freigeschaltet.

 

Zumindest gibt es bereits ein Werbevideo, in diesem spielen 2 Maikäfer die Hauptrolle. Der eine ist der Meinung tritt auf die Straße und ist der Meinung, dass man die Auto hört, welche sich nähern.
Der andere erwidert, dass es doch auch Elektroautos gäbe, aber diese würden aufgrund der geringen Reichweite hauptsächlich in der Stadt fahren. Da haben die beiden aber falsch gelegen…

Konfigurator für das Elektroauto Chevrolet Bolt ist online. Screenshot von der Seite Chevrolet.com

Konfigurator für das Elektroauto Chevrolet Bolt ist online. Screenshot von der Seite Chevrolet.com

Wer dann noch immer auf dem laufenden gehalten werden will, kann sich auch für den Newsletter für den Ampera-e anmelden.

Der Bolt und der Ampera-e verfügen über eine Reichweite von etwa 400 Kilometer (laut NEFZ-Zyklus).

Kaufpreis für das Elektroauto von Opel ist noch nicht bekannt

In Deutschland wurde noch kein genauer Preis genannt, aber wenn man bedenkt, dass der Chevy Bolt bei 35.157 Euro beginnt kann man sich einen ungefähren Preis errechnen: Denn zu dem US-Preis muss noch die Mehrwertsteuer dazu gerechnet werden, weil diese in den USA immer ohne vergleichbare Steuer genannt wird.
Dies bedeutet, man zu dem Verkaufspreis noch 6.679,83 Euro dazu rechnen muss. Da Opel wahrscheinlich die Teilnahme an der Umweltbonus genannten Kaufprämie beantragen wird, kann man dann wieder 4.000 Euro abziehen.

Also kann man von einem Kaufpreis von um die 37.836 Euro ausgehen.

Hier geht es zu dem Konfigurator für den Chevrolet Bolt (externer Link)

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