Ab 2030 dürfen in Dänemark keine Benziner und Diesel mehr verkauft werden

[04.10.2018] Schon in 12 Jahren sollen in Dänemark keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden, somit würden Hybrid-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos einen klaren Vorteil haben.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.
Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Die Ankündigung einzelner Länder oder Städte, dass ab einem bestimmten Jahr keine PKW mit einem Diesel- oder Benzinmotor verkauft werden dürfen, gab es schon öfters.

Nun sollen auch in Dänemark ab dem Jahr 2030 keine Neuwagen mit einem Benzin- oder Dieselmotor mehr verkauft werden dürfen.

Damit greift die dänische Regierung  sogar dem Ziel von Kopenhagen voraus, denn dort hat man sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 auf fossile Energieträger zu verzichten.

Aber auch in anderen Ländern und Städten in Europa soll es bald ein Verkaufs- bzw. Fahrverbot geben:

  • In Paris dürfen bereits ab 2024 keine PKW mit Dieselmotor mehr fahren.
  • In Norwegen will man ab dem Jahr 2025 nur noch auf Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb setzen.
  • In Island sollen ab dem Jahr 2030 keine Verbrenner mehr fahren dürfen.
  • In Frankreich soll der Verkauf von Autos mit einem Benzin- oder Dieselmotor ab dem Jahr 2040 verboten sein.

Elektrofahrzeuge sind die Zukunft der Mobilität

Immer mehr Autohersteller bieten reine Elektroautos an, als Übergangslösungen werden derzeit aber noch Hybrid- und Plug-In Hybridautos angeboten. Da die Preise für die Energiespeicher und somit die Verkaufspreise für die E-Autos immer weiter sinken, werden die Stromer immer günstiger.
Gleichzeitig gibt es immer mehr Autohersteller, welche die rein elektrisch angetriebenen PKW per Massenproduktion herstellt und Baukastensysteme verwendet. So ein System nutzt zum Beispiel Volkswagen, so kann der VW Golf zum Beispiel auf einer Fertigungsstraße hintereinander wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor hergestellt werden.

Bisher ist ein Elektroauto aber noch teurer als ein vergleichbarer PKW mit einem Verbrennungsmotor, schon in wenigen Jahren sollen die Verkaufspreise gleich hoch werden.

Bevor das E-Auto seinen endgültigen Durchbruch erlebt, muss noch das Problem der Ladeinfrastruktur gelöst werden, denn der Großteil der Menschen in Deutschland lebt zur Miete.
Somit können diese ihr Auto nicht einfach zu Hause aufladen, allerdings gibt es schon verschiedene Ideen, um diese Interessenten zu unterstützen. So werden in manchen Städten Straßenlaternen mit einer Ladestation ergänzt oder die Hauseigentümer (also die Vermieter) erhalten einen Zuschuss.

Via: Welt

 

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Kai

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2 Gedanken zu „Ab 2030 dürfen in Dänemark keine Benziner und Diesel mehr verkauft werden

  • 6. Oktober 2018 um 16:32
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    Diese Wunsch-Vorstellung werden sie in Dänemark spätestens 2029 korrigieren, wenn nur 15-20 % max E-Autos registriert wurden, aber 30% und mehr an Hybrids (HEV + PHEV), die jetzt schon mit 15% an 2. Stelle nach den Benzinern stehen. Wer kauft sich denn ein E-Auto, wenn das nächste Lade-Terminal 5 km entfernt ist und dann mindest 1-2 Std auf Ladung gewartet werden muss. Glaubt nicht, dass die Ladung in 15 min kommt (wie Audi behauptet). Dafür braucht es externe Anschlüsse an Flüssigkühlung, um die enorme Erhitzung der Batterie zu vermeiden.

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  • 19. Oktober 2018 um 09:15
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    Dänemark denkt da völlig anders – eben als Gemeinschaft, insbesondere in den Städten wie Kopenhagen, die Zonen Emissionsfreier und umweltfreundlicher zu machen und darum geht es letztendlich eben auch.
    Das wird auch höchste Zeit, wer das noch nicht eingesehen hat, der wird es nie einsehen! Andererseits wird es sicherlich davon abhängen, wie die Fördergelder weiter fliessen werden und der Ausbau der Ladestationen, das ist schon klar (Bsp. auch in den Garagen und Einkaufszentren ausserhalb).
    Die Denkweise und den Fortschritt erkennt man eben schon bei den Fahrrad-Highways und der grossen Akzeptant des Fahrradfahrens in den nordischen Ländern wie Dänemark- wurde vorher auch als „Öko“ belächelt.
    Schauen wir aber auf Deutschland, so schaffen sie es ja nicht einmal, auf den Autobahnen die Geschwindigkeitseinschränkung einzuführen – weil die Mehrheit nur für sich selber schaut – das muss mal gesagt sein. Emissionen der Schadstoffe wie auch von CO2 und damit des Verbrauchs des Diesels hebt mit zunehmender Geschwindigkeit deutlich an. Aber die Deutschen brettern in aller Selenruhe weiter, das verstehen viele in Europa nicht. Dabei wäre Deutschland so ein schönes Land!
    PS: Island, Norwegen haben im übrigen ähnlich Vorstellungen und das wird kommen, verlasst euch darauf!
    Aber sicherlich, Optimismus und Wille braucht es dabei schon (vielleicht halt eben auch mal etwas Verzicht). In die Zukunft können auch Trend-Analytiker nicht schauen…….

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