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Kategorie: News

[25.05.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf gibt es seit 2012, seitdem wurde es immer wieder verbessert – am 6. September wird die neuste Version des Stromers präsentiert.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Seit dem Jahr 2012 gibt es das Elektroauto Nissan Leaf und es handelt sich um ein echtes Erfolgsmodell, dies liegt vor allem daran, dass der japanische Autohersteller sein rein elektrisch angetriebenes Auto immer wieder verbessert.
Zum Marktstart im April 2012 kam der Leaf mit einer Reichweite von 175 Kilometern auf den Markt, der Einstiegspreis begann bei 36.999 Euro.

Mittlerweile verfügt der Leaf über eine Reichweite von 250 Kilometern und er kostet nur noch 29.265 (inklusive Batterieeinheit).

Im September wird die neue Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert

In unregelmäßigen Abständen präsentiert Nissan eine neue Generation seines Elektroauto Leaf, dass nächste Event findet in Tokio statt. Mit 250.000 verkauften Einheiten gehört der Nissan Leaf zu den weltweit erfolgreichsten Elektroautos.

Als keines Appetithäppchen hat der Autobauer ein Teaser-Foto des neuen Scheinwerfer-Designs veröffentlicht, hierbei handelt es sich um den linken Scheinwerfer.

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Die nächste (im September präsentierte) Generation wird sehr wahrscheinlich über eine deutlich größere Reichweite verfügen, gleichzeitig könnte es ein neues Design geben.

Nach den derzeitigen Plänen wird der neue Nissan Leaf noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Dies waren die größten Veränderungen beim Leaf seit seiner Markteinführung im Jahr 2012:

Mitte 2013 (2. Leaf Generation):

  • Die Reichweite wurde von 175 auf 199 km erhöht
  • Eine neue Wärmepumpenheizung, die statt der 1,7 kW im Vorgänger nur noch 0,3 bis 0,6 kW benötigt
  • Drei neue Ausstattungsvarianten (Visia, Acenta, Tekna)
  • Seit der 2. Generation kann man die Batterieeinheit auch mieten (ab 79 €/Monat Batteriemiete je nach Kilometerfahrleistung)
  • Mit LED-Lampen beleuchteter Ladeanschluss
  • Kabelverriegelung
  • Vergrößerter Kofferraum.

September 2015 (3. Generation)

  • Der Leaf ist nun mit 2 unterschiedlichen Akkus erhältlich (24 oder 30 kWh)
  • Der neue Akku basiert auf einer veränderten Zellchemie mit höherer Energiedichte
  • Die Reichweite gemäß NEFZ-Zyklus wächst um 26 % von 199 km auf 250 km
  • die Kapazitätsgarantie der Acenta- und Tekna-Ausstattung (30 kWh) wird auf 160.000 km bzw. 8 Jahre erhöht
  • das Infotainment-System NissanConnect EV erhält neue Software mit Echtzeit-Informationen zum Status von Ladestationen.

[23.05.2017] Tesla Motors gewährt seinen Kunden jetzt wieder die Supercharger-Flatrate, dies gilt auch Rückwirkend für die Käufer eines Elektroauto nach dem 15. Januar.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Ursprünglich hatte Tesla die Flatrate-Nutzung der Supercharger für Käufer eines Elektroauto Tesla Model S oder Model X abgeschafft, hiervon waren alle betroffen, welche ihren Stromer nach dem 15. Januar 2017 bestellt hatten. Stattdessen wurde ein Stromkontingent von 400 kWh pro Jahr eingeführt, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

Nun bietet das von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) geführte Unternehmen die Nutzung seiner Schnallladestationen wieder kostenlos an und  bietet dies seinen Kunden sogar rückwirkend an.

Neue Deadline für die Elektroauto-Flatrate

Wer jetzt auf eine dauerhafte kostenlose Nutzung der Supercharger gehofft hat, wird leider enttäuscht. Denn wer sein Elektroauto Tesla Model X oder S nach dem 20. Mai 2017 bestellt (hat), der erhält wieder nur das Stromkontingent in Höhe von 400 kWh pro Jahr.
Sollte man die Supercharger darüber hinaus nutzen (wollen), muss man eine Gebühr entrichten, welche sich je nach Region nach der Höhe der verbrauchten Kilowattstunden oder nach der Zeit richtet.

Supercharger-Flatrate durch Weiterempfehlung oder Kauf eines geförderten Fahrzeugs

Neu ist, dass mit der Aktualisierung des Teslas Weiterempfehlungsprogramms Besitzer eines Elektroautos bis zu 5 neu geworbenen Tesla-Käufer nennen können, welche dann ebenfalls in den Genuss der Supercharger-Flatrate kommen.

Wer also in Zukunft ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla kauft will, sollte sich vorab sehr genau informieren, ob er die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen kann.

Anzahl der Supercharger wird fast verdoppelt

Ende 2017 kommt das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt, bis dahin soll sich die Anzahl der Supercharger genannten Schnellladestationen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppeln.

Bisher gibt es weltweit etwa 5.400 Supercharger, dazu kommen die etwas langsameren Destination Charger, von denen es weltweit um die 9.000 Stück gibt. Die Supercharger sind vor allem für das schnelle Aufladen bei Langstreckenfahrten gedacht und werden daher überwiegend an Knotenpunkten oder in der Nähe von Autobahnen aufgestellt.

Die Destination Charger, welche vor allem bei Geschäften, Restaurants und Hotels installiert werden, sind für das kurze Aufladen zwischendurch geeignet.

Via: GolemGolem

 

[21.05.2017] Im April 2017 waren in Deutschland genau 1.413 Elektroautos unter den Neuzulassungen, im Jahr 2017 scheint die Elektromobilität in endlich zu wachsen.

Das Elektroauto BMW i3 kann man nun auch mit den Meilen aus dem Miles and More Programms bezahlen. Bildquelle: Screenshot von https://www.worldshop.eu/page/BMW-i3

Das Elektroauto BMW i3 kann man nun auch mit den Meilen aus dem Miles and More Programms bezahlen. Bildquelle: Screenshot von https://www.worldshop.eu/page/BMW-i3

Im April bildeten Benziner mit 55,9 Prozent (-0,0 %) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 41,3 Prozent um -19,3 Prozent zurückgingen.
Bei den alternativen Antrieben zeigte sich überwiegend eine positive Entwicklung: Elektroautos wiesen mit 1.413 ein Plus von +133,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat) auf und Hybride (6.396) legten um +71,7 Prozent zu – darunter Plug-in-Hybride (2.174) um +125,5 Prozent. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen um +50,4 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw verloren hingegen -50,0 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,3 g/km um +0,3 Prozent über dem Vergleichsmonat.
Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat April 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

Der BMW i3 steht im April 2017 auf Platz 1 der Neuzulassungen, aber nur, weil die reine Elektro- und die Plug-In Hybridvariante zusammen gezählt wurden. Von der Elektrovariante wurden 222 Einheiten des i3 neu angemeldet, dagegen verfügen 135 Exemplare über den Plug-In Hybridantrieb.
Wenn man nur die Elektroautos zählen würde, wäre das Elektroauto Renault Zoe wieder auf Platz 1.

Hier ist die Tabelle mit den Neuzulassungszahlen für April 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt wird, habe ich sie noch einmal unten als HTML-Variante eingefügt.)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 6.473 (Januar bis inkl. April 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Apr 17 Elektroautos
# Fahrzeug April März Februar Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 357 398 305 1240 284,42 3413
2 HYUNDAI IONIQ** 319 117 141 673 79,08 949
3 Renault Zoe 280 587 431 1686 305,75 3669
4 Kia Soul EV 223 97 282 657 170,75 2049
5 VW e-Golf 128 45 29 317 78,50 942
6 Tesla Model S 124 457 163 837 152,42 1829
7 Mercedes-Benz B-Klasse 123 85 61 386 86,33 1036
8 Tesla Model X 73 213 39 502 77,67 932
9 VW e-up! 69 127 102 366 64,25 771
10 Nissan Leaf 35 145 117 318 67,58 811
11 Peugeot iOn 20 29 39 101 19,42 233
12 Citroen C-Zero 16 17 25 112 7,25 87
13 Audi R8 e-Tron 13 0 3 16 1,33 16
14 Nissan e-NV200 4 27 14 63 16,42 197
15 Opel Ampera-e 3 40 15 60 5,00 60
16 FORD FOCUS 1 0 5 6 12
17 Citroen Berlingo 0 0 0 0 2,25 27
18 Mercedes-Benz A-Klasse 0 1 0 1 0,08 1
19 Mercedes-Benz Sprinter 0 1 0 1 0,08 1
20 Mitsubishi i-MiEV 0 5 5 10 1,67 20
21 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 0,75 9
22 Smart Fortwo ED 0 7 1 8 3,00 36

#

1788 2391 1776
*: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137
**Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90 **Rein Elektrisch: 12, Plug-In: 129

[20.05.2017]

Heute findet die Formel E in Paris statt, die FIA Formel E will die verwendeten Ladestationen für Elektroautos als Spende dauerhaft in der Stadt der Liebe lassen.

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Symbolbild. Hier sieht man einen Teil des Renngeschehens in Berlin. Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Für die Elektroautos, welche bei der Fia Formel E eingesetzt werden, mussten im Vorfeld neue Ladestationen in Paris installiert werden. Die Organisatoren der Formel E haben sich dazu entschlossen, der Stadt Paris die eingesetzten Schnellladestationen zu schenken.

An diesem Samstag ist das sechstes Rennen der Saison der FIA Formel-E-Meisterschaft 2016/17, hierbei handelt es sich um eine elektrische Straßenrennen-Serie.

Nach der zweiten Auflage der Veranstaltung rund um den architektonischen Komplex von Les Invalides spendet die Formel E einen emissionsfreien Glyceringenerator, um die Ladeinfrastruktur zu verbessern und ein dauerhaftes Erbe für die Stadt Paris zu hinterlassen.

Mit der FIA Formel-E-Meisterschaft auf den Straßen der französischen Hauptstadt will die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo das Bewusstsein der Öffentlichkeit für nachhaltige Transportmittel erhöhen und die Automobilhersteller motivieren, weiter in Elektromobilität und alternative Energielösungen zu investieren.

Dies steht im Einklang mit der Vision von Alejandro Agag, Gründer & CEO der Formel E, der den Umstieg auf Elektroautos für die Verbraucher sinnvoll machen will – effizienter und kostengünstiger.

Das ursprüngliche Konzept wurde von FIA-Präsident Jean Todt initiiert, um das Potenzial zu demonstrieren, die Entwicklung nachhaltiger Technologien voranzutreiben und eine Plattform zu werden, um die globale Aufnahme von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und zur Bekämpfung des Klimawandels und der innerstädtischen Luftverschmutzung beizutragen.

Formel E und die Veranstalter haben beschlossen, einen null-emissions-Glycerin-Generator für Paris zu spenden, nachdem die karierte Flagge am Samstag fällt.

Die Generatoren basieren auf Dieselmotoren aus Standardproduktion, die mit der patentierten Technologie von Aquafuel angepasst wurden, um mit Glycerin zu laufen. Der Brennstoff selbst ist ein Nebenprodukt des Biodiesel-Herstellungsprozesses – und so sauber, dass man ihn trinken kann!

Das Gerät kann als fest installierter Generator verwendet werden, um Strom und Heizung an bestehende Gebäude zu liefern – oder als mobiler Generator zur Stromversorgung bei Veranstaltungen oder zur Stromversorgung von Elektrofahrzeug-Ladestationen.

Der Generator wird vollständig automatisiert und kann mit dem französischen Stromnetz synchronisiert werden, um Überschüsse aus der Energieproduktion weiterzugeben. Das Gerät wird maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Paris gefertigt und im August 2017 geliefert werden.

Berlin beherbergt die siebte und achte Runde der Saison 2016/17 der FIA Formel-E-Meisterschaft am 10. und 11. Juni.

Via: FIA Formel E

[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

[13.05.2017]

Ab sofort kann man sein Elektroauto auch bei der Santander Bank aufladen, denn das Kreditinstitut installiert bei seinen Filialen Ladestationen.

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto BMW i3 der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

Die Santander Consumer Bank AG eröffnete vor der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach die erste eigene Ladestation für Elektroautos und setzt so ein Zeichen für die Elektromobilität. Bis zu zehn weitere Ladesäulen sind bundesweit an Filialstandorten geplant.

Die Stromtankstellen sollen alle Fahrer von Elektroautos nutzen können, die Ladestationen werden in Kooperation mit innogy (Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE) installiert und betrieben.
So nutzt die Bank zum Beispiel selbst das Elektroauto BMW i3Elektroauto BMW i3.

Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners enthüllte Ulrich Leuschner (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG) die innovative Schnellladesäule feierlich und betonte:

„Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenspolitik. Deshalb liegt uns die Förderung der Elektromobilität am Herzen und wir unterstützen nun auch aktiv den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.“

Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität bei Santander) ergänzt:

„Schon seit einiger Zeit bieten wir unseren Kunden über das eFinance-Programm Unterstützung bei der Finanzierung von Elektrofahrzeugen an. Diese Technologie wird mit fortschreitenden Innovationen einen immer höheren Stellenwert im Kfz-Markt einnehmen.“

Doch die Sorge, unterwegs nicht aufladen zu können, schreckt immer noch viele vom Kauf eines E-Fahrzeugs ab. innogy treibt daher als Ladenetzbetreiber den Ausbau der Infrastruktur voran und freut sich über die Unterstützung von Santander.

Dr. Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) über das Geldhaus:

„Das Engagement von Unternehmen wie Santander ist vorbildlich und richtungsweisend. Ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden Angebot an Ladepunkten.“

Das Beispiel von Santander zeige deutlich, wie Unternehmen diesen Ausbau fördern und ihren Kunden dabei einen attraktiven Mehrwert bieten könnten.

Die Säulen von Santander bieten ausschließlich Ökostrom und Anschlüsse für alle Autos auf dem deutschen Markt. Davon profitierte auch Reinhard Zirpel, Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, der mit seinem Elektroauto zum Termin gekommen war und die Gelegenheit gleich nutzte, um das Auto aufzuladen.

Reinhard Zirpel (Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) über die Initiative und die steigende Relevanz von E-Mobilität in Deutschland:

„Wir stellen hier eine Trendwende fest.
[…]
Alle Automobilhersteller bekennen sich inzwischen zur E-Mobilität, weil sie langfristig fossile Brennstoffe ablösen wird.“

Die Kfz-Hersteller begrüßten die Anstrengungen von Santander und innogy, einen Beitrag zum Ausbau des Versorgungsnetzes zu leisten, lobte auch Zirpel die Initiative.

Das Projekt finanziert die Bank komplett aus eigenen Mitteln, ohne dafür das Förderprogramm der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen.

Via: Pressemitteilung der Santander Consumer Bank AG

Das Elektroauto wird bald zum Megatrend der Automobilbranche, dies beabsichtigt zu mindestens die Bundesregierung. Bis zum Jahre 2020 sollen sich schätzungsweise bis zu einer Millionen Elektro- und Plug-In Hybridfahrzeuge auf den deutschen Straßen bewegen. Doch was gibt es zu beachten beim Kauf eines Elekroautos? Wie sieht es vor allem mit der Versicherung aus? Lohnt sich eher ein Schutzbrief als Automobilclub Alternative oder soll es doch die umfangreiche Mitgliedschaft in einem Automobilclub sein? Mit diesen Fragen haben wir uns für Sie beschäftigt.

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

Eine Millionen Elektro-Autos bis 2020

Im Jahr 2016 waren 25.502 Elektroautos und 130.365 Hybridmodelle gemeldet. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, fehlen also noch fast 850.000 Autos. Eine ziemlich ambitionierte Zielvorgabe also. Als das größte Problem der Elektromobilität wird die geringe Reichweite von ca. 100 Kilometern angeführt. Allerdings ist statistisch bewiesen, dass die meisten deutschen Autofahrer nicht mal 20 Kilometer pro Tag mit dem Auto hinter sich bringen. Außerdem sind in Deutschland zu wenige Ladestationen vorhanden. Vor allem in ländlichen Gebieten lässt die Infrastruktur erheblich zu wünschen übrig. Daher zögern die meisten Bürger ihren Kauf noch weiter hinaus. Zwar sind die Preise für Elektro-Autos auf Grund der teuren Akkus und dem Leichtbau der Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Varianten relativ hoch. Allerdings kann mit der Inanspruchnahme der Kaufprämie der Bundesregierung sowie weiteren Vergünstigungen bei der Kfz-Steuer und Versicherungen einiges an Geld gespart werden.

Die Vorteile von Elektro- und Hybridautos im Überblick:

  • Es wird kein Schadstoff ausgestoßen in die Umwelt
  • Geringe Lärmverursachung durch einen leisen Motor
  • Geringe Betriebskosten
  • Günstige Elektroauto-Versicherung
  • Staatliche Förderung und Zuschüsse

Die Nachteile im Vergleich zu Benziner oder Diesel-Fahrzeugen:

  • Für Menschen in Mietwohnungen ist die Versorgung mit Ladestationen schwierig
  • Wenn keine Schnellladeoption vorhanden ist, dauert der Ladevorgang zum Teil mehr als 8 Stunden
  • Relativ hohe Anschaffungskosten

Eine Elektroauto-Versicherung

Wie bei anderen Autotypen sind die Typ- und Regionalklassen für die Kfz-Versicherungsbeiträge von Elektro-Autos entscheidend. Die Versicherungsbeiträge resultieren aus der Schadensbilanz der jeweiligen Automodelle. Bei Modellen, die eine hohe Unfallrate aufweist, entstehen dementsprechend hohe Versicherungsbeiträge.

Die Typklassen und Regionalklassen werden wiederum unterschieden bei der Art der Versicherung und richten sich danach, ob es sich um eine Kfz-Versicherung, Kfz-Teilkasko oder Vollkasko handelt. Momentan sind noch wenige Erfahrungswerte vorhanden bei den Elektro-Autos auf Grund der geringen Anzahl. Allerdings sind die Besitzer von Elektro-Fahrzeugen für gemütliches Fahren bekannt.

Dementsprechend fallen die Versicherungsbeiträge eher gering aus. Wegen spezieller Rabatten sind die E-Autos in der Versicherung meistens günstiger als Autos mit herkömmlichem Antrieb. Diese Einsparungen sollten sie vor der Entscheidung eines Fahrzeugkaufs mit einberechnen.

Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, sich auf Mein-Elektroauto.com für einen Newsletter anzumelden, auch gibt es nun einen Eventkalender und ein Elektroauto-Ranking.

Über das folgende Formular kann man sich für den Newsletter anmelden:


I Love Green © Stauke - Fotolia.com

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Eventkalender auf Mein-Elektroauto.com

Seit Februar 2017 gibt es auf Mein-Elektroauto.com einen Eventkalender, in diesen werden nach und nach die aktuellen Veranstaltungen rund um das Thema Elektromobilität eingetragen.
Dazu gehören Stammtische, Messen, Informationsveranstaltungen und vieles mehr.

Hier geht es zu dem Eventkalender: Veranstaltungen rund um das Elektroauto

Auto-Ranking auf Mein-Elektroauto.com

Um unseren Lesern einen größeren Service anzubieten, haben wir ein Ranking für Elektro-, Hybrid-, Plug-In Hybrid und alle anderen Elektrofahrzeuge eingeführt.

So haben wir die Fahrzeuge einmal bewertet und unsere Leser können die verschiedenen Fahrzeuge ebenfalls bewerten, in der rechten Spalte gibt es nun den Menüpunkt „Diese 5 Elektroautos kommen bei den Lesern am besten an“.
Wenn man ein Fahrzeug bewerten will und es nicht in der Top 5 steht, findet man es in der Fahrzeugdatenbank.

Mein-Elektroauto.com ist jetzt Dank SSL noch sicherer

Seit dem Februar 2017 ist Mein-Elektroauto.com noch sicherer, denn wir setzen ein SSL-Zertifikat ein. Daher lautet die vollständige Internetadresse jetzt https://www.Mein-Elektroauto.com.

Werbung auf Mein-Elektroauto.com

Im Gegensatz zu vielen anderen Internetseiten wird es auch in Zukunft auf Mein-Elektroauto.com keine sogenannte Paywall (Bezahlschranke) geben, man kann  die Artikel also in unbegrenzter Anzahl kostenlos lesen.

Allerdings fallen regelmäßige Kosten in Form der Servermiete an, ab und an ist eine neue Software nötig und für die Zukunft ist eine Überarbeitung der Oberfläche geplant.

Neben der Anzeigenschaltung via Google sind wir immer auf der Suche nach Sponsoren, seit knapp 2 Jahren gehört zum Beispiel die Firma 4electric zu unserem treuen Wegbegleiter.
Seit kurzem gehört auch der Online-Shop für Autoteile Ersatzteilekauf24.de/automarken zu unseren Unterstützern.

Allerdings werden so nur die Grundkosten gedeckt, um das Projekt Mein-Elektroauto.com weiter zu verbessern, sind weitere finanzielle Einnahmen nötig. Jedoch soll es nicht zwanghaft irgendwelche Werbung geben, so lehnen wir Werbung für manche Themenfelder (Glücksspiel, usw.) ab.

In Zukunft werden wir weitere Formen der Finanzierung testen, aber schon jetzt können wir versprechen, dass diese freiwillig sein werden und weiterhin alle Inhalte ohne Einschränkung nutzbar sein werden.

Weitere Infos, wie zum Beispiel die Mediadaten, mögliche Bannergrößen, usw. sind auf der Seite Werbung zu finden.

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