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Tag: Nissan

[03. August 2017] Die 2. Generation des Elektroauto Nissan Leaf wird am 6. September der Öffentlichkeit präsentiert, unter anderem wurde die Aerodynamik verbessert.

Zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf, so könnte die Silhouette des Stromers aussehen. Bildquelle: Nissan

Zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf, so könnte die Silhouette des Stromers aussehen. Bildquelle: Nissan

Am 6. September 2017 wird die zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert, sie wird über eine verbesserte Aerodynamik verfügen, welche sich positiv auf die Reichweite Reichweite und den Komfort auswirken soll.

Der Nissan Leaf gehört weltweit zu den erfolgreichsten rein elektrisch angetriebenen PKW, im September wird von dem Erfolgsstromer die  zweite Generation präsentiert des Nissan Leaf zeigt sich demnächst im vollkommen neuen Gewand. Und mit dem weiterentwickelten Design kommt das beliebte Elektroauto auch weiter. Denn eine optimale Aerodynamik ist entscheidend, um den Stromer noch effizienter zu machen. Dank niedrigerem Luftwiderstand und mehr Stabilität kann das Fahrzeug längere Strecken zurücklegen, bevor es aufgeladen werden muss.

Die nächste Generation des Nissan Leaf liegt deutlich flacher auf der Straße als sein Vorgänger und erreicht so Nullauftrieb – für mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Weitere innovative Designelemente halten den Stromer zudem auch bei starkem Seitenwind fest in der Spur.

Die Nissan Ingenieure haben sich von Tragflächen inspirieren lassen und so die ideale Form für den neuen Leaf gefunden. Dank gleichmäßiger Luftführung schneidet das neue Fahrzeug geradezu durch den Wind – die Reise wird damit angenehmer und effizienter.

Mit dem Leaf hat Nissan das erste, in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug entwickelt und sich als Vorreiter bei der Elektromobilität positioniert. Heute ist der Nissan Leaf mit über 277.000 Einheiten das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt.

Den Stromer kann man mit dem Energiespeicher kaufen, alternativ kann man ihn aber auch gegen eine monatliche Gebühr mieten. So kostet der Nissan Leaf (Acenta 30 kWh 80kW (109 PS) mit Batteriekauf) 34.385 Euro und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 Kilometer, wenn man die Batterieeinheit mietet, muss man nur 26.485 Euro bezahlen.
Den Nissan Leaf Visia kann man bereits ab 23.365 Euro kaufen, wenn man den Energiespeicher mietet.

Via: Nissan

[01.08.2017] Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ein e-Pedal verfügen, dieses soll das Gas- und Bremspedal vereinen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Manche Unfälle entstehen, weil Menschen das Gas- mit dem Bremspedal verwechseln. Im Elektroauto Nissan Leaf wird hingegen das e-Pedal das Brems- und das Gas-Pedal vereinen, so soll das Fahren viel einfacher werden.

Am 6. September 2017 wird die zweite Generation des Elektroautos erstmals in Japan präsentiert, dass e-Pedal feiert dabei ebenfalls seine Weltpremiere.

Auf Knopfdruck wird aus dem einfachen Gaspedal das e-Pedal, mit dem sich das Fahrverhalten grundlegend verändert. (Das Bremspedal bleibt nach dem jetzigen Kenntnisstand erhalten, so das man auch weiterhin auf Wunsch ein Gas- und ein Bremspedal hat).

Das e-Pedal ermöglicht dem Fahrer mit nur einem Pedal zu beschleunigen, zu bremsen und anzuhalten. Das Nissan e-Pedal ist dabei das weltweit erste Ein-Pedal-System, mit der der Fahrer das Auto selbst an steilen Steigungen und Gefällen vollständig zum Stehen bringen, die Position halten und sofort wieder losfahren kann.

e-Pedal ist ideal bei hohem Verkehrsaufkommen

Im neuen Nissan Leaf kann der Fahrer bis zu 90 Prozent der Fahrsituationen nur mit dem e-Pedal meistern. Bei hohem Verkehrsaufkommen und im Stadtverkehr muss der Fahrer so nicht mehr ständig zwischen den Pedalen wechseln. Autofahren wird einfacher, entspannter und dadurch zu einem echten Vergnügen.

Elektroauto Nissan LEAF – e-Pedal. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan LEAF – e-Pedal. Bildquelle: Nissan

Das e-Pedal ist für Nissan ein weiterer Meilenstein, um fortschrittliche Fahrassistenzsysteme einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit dieser innovativen Technologie will Nissan das Fahren sicherer und angenehmer machen. Das e-Pedal ist Teil der Vision Nissan Intelligent Mobility, mit dem der Autohersteller verändern will, wie Fahrzeuge gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden.

Das Elektroauto Nissan Leaf wurde über 277.000 mal verkauft

Mit dem Leaf hat Nissan das erste, in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug entwickelt und sich als Vorreiter bei der Elektromobilität positioniert. Heute ist der Nissan Leaf mit über 277.000 Einheiten das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt.

 

[23.06.2017] Anfang 2018 kommt die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt, zu den Neuerungen gehört auch der Autopilot namens ProPILOT.

Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ProPilot verfügen, hiermit erhält der Stromer ein paar Assistenzsysteme, durch welche der PKW eine gewisse Strecke autonom fahren kann. Bildquelle: Nissan

Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ProPilot verfügen, hiermit erhält der Stromer ein paar Assistenzsysteme, durch welche der PKW eine gewisse Strecke autonom fahren kann. Bildquelle: Nissan

Der neue Nissan Leaf kommt – und er wird nicht nur weiterhin rein elektrisch unterwegs sein, sondern erstmals auch teilautonom. Im einspurigen Autobahnverkehr übernimmt ProPILOT per Knopfdruck die Steuerung von Lenkung, Gaspedal und Bremsen und unterstützt den Fahrer im Kolonnenverkehr und in Staus.

Die Nissan ProPILOT Technik wird in den kommenden Jahren weitere Automatisierungsgrade erreichen und schließlich auch das autonome Befahren innerstädtischer Kreuzungen ermöglichen. ProPILOT wird das Autofahren sicherer und komfortabler machen. Die Entwicklung dieses System ist Bestandteil von Nissan Intelligent Mobility, dem Strategieprogramm für Fahrzeuge und Antriebe der Zukunft.

Gareth Dunsmore (Direktor Elektrofahrzeuge bei Nissan Europe) sagt:

„Als ultimatives Sinnbild von Nissan Intelligent Mobility ist der neue Nissan Leaf das fortschrittlichste Elektroauto auf dem Markt“…

„Die bahnbrechende ProPILOT Technik macht den Weg frei für viele Vorteile der Elektromobilität: Sie sorgt für weniger Staus und sauberere Städte.“

Nissan hat sich mit seinen Elektroautos (Leaf und e-NV200) als einer der Vorreiter der jetzigen Elektromobilität bewiesen. Bis heute wurde das Elektroauto Nissan Leaf weltweit mehr als 270.000 verkauft. Insgesamt haben die Leaf Fahrer bislang über drei Milliarden Kilometer zurückgelegt – und das völlig emissionsfrei.

Elektroauto Nissan Leaf

Elektroauto Nissan Leaf

Das ist noch über die neuste Version des Elektroauto Nissan Leaf bekannt

Das Augenmerk beim neuen Leaf liegt anscheinend auf mehr Reichweite und dem teilautonomen Fahren, die Batterie des neuen Leaf könnte 60 kWh Energie speichern (bisher sind es 30 kWh).Dies würde eine Reichweite von etwa 320 Kilometern ermöglichen.

Das erste mal im Leaf kommt das System ProPILOT zum Einsatz, so wäre es denkbar, dass das Elektroauto dann auch von selbst einparken kann. Ob es eine induktive Ladeoption geben wird, steht noch in den Sternen.

Die neuste Version des Elektroauto Nissan Leaf wird am 6. September 2017 der Öffentlichkeit präsentiert, ab Anfang 2018 könnte er dann bei den Autohändlern stehen.

Unter anderem via der Pressemeldung von Nissan

[25.05.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf gibt es seit 2012, seitdem wurde es immer wieder verbessert – am 6. September wird die neuste Version des Stromers präsentiert.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Seit dem Jahr 2012 gibt es das Elektroauto Nissan Leaf und es handelt sich um ein echtes Erfolgsmodell, dies liegt vor allem daran, dass der japanische Autohersteller sein rein elektrisch angetriebenes Auto immer wieder verbessert.
Zum Marktstart im April 2012 kam der Leaf mit einer Reichweite von 175 Kilometern auf den Markt, der Einstiegspreis begann bei 36.999 Euro.

Mittlerweile verfügt der Leaf über eine Reichweite von 250 Kilometern und er kostet nur noch 29.265 (inklusive Batterieeinheit).

Im September wird die neue Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert

In unregelmäßigen Abständen präsentiert Nissan eine neue Generation seines Elektroauto Leaf, dass nächste Event findet in Tokio statt. Mit 250.000 verkauften Einheiten gehört der Nissan Leaf zu den weltweit erfolgreichsten Elektroautos.

Als keines Appetithäppchen hat der Autobauer ein Teaser-Foto des neuen Scheinwerfer-Designs veröffentlicht, hierbei handelt es sich um den linken Scheinwerfer.

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Die nächste (im September präsentierte) Generation wird sehr wahrscheinlich über eine deutlich größere Reichweite verfügen, gleichzeitig könnte es ein neues Design geben.

Nach den derzeitigen Plänen wird der neue Nissan Leaf noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Dies waren die größten Veränderungen beim Leaf seit seiner Markteinführung im Jahr 2012:

Mitte 2013 (2. Leaf Generation):

  • Die Reichweite wurde von 175 auf 199 km erhöht
  • Eine neue Wärmepumpenheizung, die statt der 1,7 kW im Vorgänger nur noch 0,3 bis 0,6 kW benötigt
  • Drei neue Ausstattungsvarianten (Visia, Acenta, Tekna)
  • Seit der 2. Generation kann man die Batterieeinheit auch mieten (ab 79 €/Monat Batteriemiete je nach Kilometerfahrleistung)
  • Mit LED-Lampen beleuchteter Ladeanschluss
  • Kabelverriegelung
  • Vergrößerter Kofferraum.

September 2015 (3. Generation)

  • Der Leaf ist nun mit 2 unterschiedlichen Akkus erhältlich (24 oder 30 kWh)
  • Der neue Akku basiert auf einer veränderten Zellchemie mit höherer Energiedichte
  • Die Reichweite gemäß NEFZ-Zyklus wächst um 26 % von 199 km auf 250 km
  • die Kapazitätsgarantie der Acenta- und Tekna-Ausstattung (30 kWh) wird auf 160.000 km bzw. 8 Jahre erhöht
  • das Infotainment-System NissanConnect EV erhält neue Software mit Echtzeit-Informationen zum Status von Ladestationen.

[26.01.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf ist das umweltfreundlichste Modell in der Kompaktklasse, nun hat es die Auszeichnung „Auto Test Sieger in Grün“  erhalten.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Das Elektroauto Nissan Leaf ist seit dem Dezember 2010 auf den Markt, seit dem wurde das Design leicht verändert. Die größte Veränderung betrifft allerdings die Reichweite: Denn diese wurde seit der Markteinführung von 160 auf 250 Kilometer erhöht.

Die Zeitschrift „Auto Test“ hat vom Umweltinstitut „Ökotrend“ untersuchen lassen, welches das umweltfreundlichste Auto ist. Das Ergebnis zeigt, dass es auch auf Erfahrung ankommt – denn der Nissan Leaf 30 kWh ist das umweltfreundlichste Modell in der Kompaktklasse.

Hier ist die Pressemeldung von Nissan:

Der Nissan Leaf 30 kWh ist das umweltfreundlichste Modell in der Kompaktklasse und damit „Auto Test Sieger in Grün“. Zu diesem Ergebnis kommt das unabhängige Umweltinstitut „Ökotrend“ im Auftrag der Fachzeitschrift „Auto Test“.

Bei der Ökotrend-Auto-Umwelt-Bewertung werden Umweltaspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs geprüft. Neben Kraftstoffverbrauch, Geräusch- und Schadstoffemissionen fließen auch ökologische Kriterien von Produktion, Beschaffung, Logistik und Recycling sowie die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung durch das Herstellerunternehmen in die Bewertung mit ein.

Mit dem Leaf hat Nissan 2010 das erste in Serie gebaute und mittlerweile mit rund 275.000 Einheiten meistverkaufte Elektroauto der Welt auf den Markt gebracht. Er fährt mit einem 80 kW (109 PS) starken Elektromotor vor, der nicht nur eine emissionsfreie, sondern auch nahezu lautlose Fortbewegung ermöglicht. Als Energiespeicher dient wahlweise eine 24 oder eine 30 kWh große Lithium-Ionen-Batterie. Die 30-kWh-Batterie erlaubt Reichweiten von bis zu 250 Kilometern.

Nissan ist Vorreiter bei der Null-Emissions-Mobilität. Rund 30 Prozent aller weltweit verkauften Elektrofahrzeuge tragen den Schriftzug des japanischen Automobilherstellers. Neben dem Leaf gibt es mit dem als Kombi, Transporter oder Pkw-Version Evalia erhältlichen Nissan e-NV200 auch eine besonders praktische Elektro-Alternative. Ein Teil der Nissan Strategie zur intelligenten Mobilität, mit dem der Automobilhersteller seinem Ziel eines emissions- und unfallfreien Straßenverkehrs näher kommen will, ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

[08.01.2017] Auf der Elektronikmesse CES kündigte Renault-Nissan-Präsident Carlos Ghosn an, dass es bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf geben wird.

In einer Keynote-Rede auf der Consumer Electronics Show (CES) 2017 hat Nissan Chef Carlos Ghosn jetzt Technologien und Partnerschaften angekündigt, die die Mobilität in Richtung einer emissionsfreien Zukunft ohne Verkehrsopfer vorantreiben werden. Bildquelle: Nissan

In einer Keynote-Rede auf der Consumer Electronics Show (CES) 2017 hat Nissan Chef Carlos Ghosn jetzt Technologien und Partnerschaften angekündigt, die die Mobilität in Richtung einer emissionsfreien Zukunft ohne Verkehrsopfer vorantreiben werden. Bildquelle: Nissan

Auf der CES (Consumer Electronics Show) hat Carlos Ghosn in seiner Form als CEO und Chairman (Geschäftsführer und Aufsichtsratvorsitzender) von Renault-Nissan bekannt gegeben, dass bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt kommen wird.

Leider verriet er keine technischen Details, also zum Thema Reichweite, Beschleunigung usw.

ProPILOT macht das Elektroauto Nissan Leaf zum teilautonomen PKW

Er verriet aber, dass der neue Leaf mit der „ProPILOT“-Technologie ausgestattet sein wird, hierbei handelt es sich um ein Fahrassistenzsystem, welchen den Stromer zu einem teilautonomen PKW macht.
So kann das Fahrzeug zum Beispiel auf der Autobahn automatisch in seiner Spur bleiben, ohne das der Fahrer eingreifen muss.

Das neue System wird ab 2017 auch in anderen Fahrzeugen von Nissan verfügbar sein, so zum Beispiel dem Qashqai.

Die Fahrzeuge, in denen ProPILOT eingebaut ist, können auch selbstständig beschleunigen und bremsen – wenn zum Beispiel der Vordermann bremst, dann bremst auch der PKW von Nissan.

Das ProPILOT System arbeitet bei einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 100 km/h ein. Um die Umwelt zu „erkennen“ wird eine Kamera und ein Computer mit einer leistungsfähigen Bildverarbeitungssoftware verwendet, welche andere Automobile als auch Fahrbahnmarkierungen erkennt.

Wenn der Vordermann zum Beispiel komplett bis zum Stillstand gebremst hat, muss man, um wieder loszufahren, entweder den ProPILOT über die Bedientaste am Lenkrad erneut aktivieren oder das Gaspedal leicht mit dem Fuß antippen.

Solche Fahrassistenzprogramme gibt es mittlerweile von fast jedem Hersteller, jedoch nennt jeder seine Assistenzsysteme anders.

Auf der CES sagte Ghosn, dass man auch in Zukunft mit Microsoft zusammenarbeiten wird

Ghosn sagte auf der Messe in Las Vegas (USA), dass die Partnerschaft mit Microsoft im Bereich des autonomen Fahrens weiterhin eine Schlüsselrolle haben wird. Das Ziel bestehe darin, dass die nächste Generation von Fahrzeugen vernetzt sein wird.

Von den vernetzten Fahrzeugen versprechen sich die Experten weniger Unfälle, auch sollen diese zum Beispiel mit der Ampel kommunizieren können. Vor allem dann, wenn die PKW vollautonom fahren können, sind solche Kommunikationswege wichtig.

Via: Nissan und

[12.12.2016] Das Elektroauto Nissan Leaf wird in seiner japanischen Produktionsstätte Oppama als autonomes Zugfahrzeug eingesetzt – so zieht es einen Anhänger mit 3 Stromern.

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

Nissan setzt das Elektroauto Leaf als vollautonomes Zugfahrzeug ein, dass Fahrzeug erkennt erkennt und umfährt Hindernisse.

Der Nissan Leaf definiert den Werksverkehr neu, denn das meistverkaufte Elektroauto der Welt ist künftig als Zugfahrzeug in der japanischen Nissan Produktionsstätte Oppama im Einsatz. Der Stromer zieht die mit Neuwagen beladenen Anhänger nicht nur vollelektrisch und emissionsfrei von der Fertigungslinie zur Anlegestelle, wo die Verschiffung für den Transport in die ganze Welt startet. Der Leaf ist dabei auch vollautonom ohne Fahrer unterwegs.

Das eigens entwickelte „Intelligent Vehicle Towing“-System (IVT) erlaubt eine selbstständige Fahrt über das Werksgelände. Dieses System ist Teil der Nissan Vision von intelligenter Mobilität, die zeigt, wie Autos künftig gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden. Dieses neue Projekt vernetzt intelligente Elektroautos und die Infrastruktur der Produktionsstätte.

Das Ergebnis ist ein flexibles Transportsystem, welches keine besondere Infrastruktur benötigt. Denn während der konventionelle Werksverkehr in der Regel Schienen oder Magnetbänder benötigt, erfordert das neue Nissan System keinerlei besondere Infrastruktur.

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Der vollautonome Leaf ist mit Kameras und Laser-Sensoren ausgestattet, dadurch kann die Software die Fahrbahnmarkierungen, Bordsteine sowie mögliche Hindernisse und Gefahrenstellen in der Nähe des Fahrzeugs erkennen. Alle gesammelten Daten werden zudem mit Kartenmaterial abgeglichen, so dass das E-Auto problemlos seinen genauen Standort und die direkte Route zum Ziel ermitteln kann. Selbst kurzfristige Wechsel im Produktionsablauf und damit verbundene Routenänderungen sind kein Problem.

Unterwegs im Werksverkehr berücksichtigt das Fahrzeug das jeweils gültige Tempolimit und drosselt selbstständig seine Geschwindigkeit. Bei einem Hindernis oder Querverkehr stoppt der Leaf, bis der Weg wieder frei ist.

Ein zentrales Verkehrskontrollsystem zeigt zudem den genauen Standort, die Geschwindigkeit sowie den Batterie- und Betriebsstatus des Zugfahrzeugs an. Begegnen sich zwei autonom fahrende Leaf an einer Kreuzung, bestimmt ein Algorithmus des Kontrollsystems, welches Auto Vorrang hat.
Falls ein Notfall auftreten sollte, können alle Fahrzeuge aus der Ferne gestoppt werden.

Autonome Elektroautos ersetzen Arbeiter in einem der größten Nissan Werke

Bei Oppama handelt es sich um eines der größten Nissan Werke überhaupt. Verlassen die Fahrzeuge ihre Fertigungslinie, müssen sie zur Verschiffung in die Werft der Anlage gebracht werden. Bislang haben Fahrer diese Aufgabe übernommen. Das IVT-System ermöglicht fortan vollautonomen und fahrerlosen Werksverkehr.

In mehr als 1.600 Testläufen im Laufe des letzten Jahres hat das System zuverlässig funktioniert. Ein Sicherheitssystem und ein zweites ausfallsicheres System im Hintergrund, das bei einer Störung des ersten eingreift, reduzieren mögliche Risiken und Gefahren beim autonomen Fahren. Dazu zählen etwa schlechte Wetterbedingungen und ungünstige Lichtverhältnisse.

Die Tests in Oppama werden weiter fortgesetzt, bei Erfolg wird dieses System danach auch in anderen Fabriken innerhalb und außerhalb Japans eingeführt.

Der japanische Automobilhersteller nimmt eine Vorreiterrolle beim autonomen Fahren ein. Im August hat das Unternehmen den ProPILOT eingeführt. Das System ermöglicht teilautonomes Fahren in bestimmten Fahrsituationen.

Die Daten und das Know-how aus dem IVT-Projekt sollen die Einführung weiterer autonomer Fahrtechnik vorantreiben.

Via: Nissan Pressemitteilung

[12.12.2016] Die Zukunft des Autofahrens ist autonom – dies heißt, wir werden immer mehr auf unser Roboterauto angewiesen sein. Nissan arbeitet bereits länger am autonomen Fahren und forscht daher auf dem Gebiet der Fahrer-Auto-Beziehung.

In Zukunft werden Elektroautos noch mehr mit ihen Fahrern kommunizieren. Bildquelle: Nissan

In Zukunft werden Elektroautos noch mehr mit ihen Fahrern kommunizieren. Bildquelle: Nissan

Die heutigen Autos verfügen über immer mehr Assistenzsysteme, welche dafür sorgen, dass man als Fahrer immer weniger tun muss. In Zukunft werden wir gar nicht mehr während der Fahrt eingreifen müssen, da uns das Roboterauto autonom zum Ziel fährt.

Viele Autohersteller nennen die bisherigen Systeme einfach nur Assistenzsysteme: Wie zum Beispiel Spurhalteassistent, Parklenkassistent, Stauassistent, usw. manche Autobauer gehen aber auch schon einen Schritt weiter und bezeichnen das Gesamtpaket als Autopilot – so zum Beispiel der Autohersteller Tesla Motors bei seinen Elektroautos Model S und Model X.

Nissan arbeitet schon länger am autonomen Fahren und hat bereits verschiedene Versuchsfahrzeuge gebaut, so wird wird zum Beispiel auch das Elektroauto Nissan Leaf als zu Testzwecken mit der nötigen Technik ausgestattet (kaufen kann man ihn aber noch nicht). Siehe auch: Das Elektroauto Nissan Leaf kann bald vollständig autonom fahren

Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren etablieren

So schreibt Nissan:

Das autonome Fahren bringt Fortschritte, neue Funktionen – und zahlreiche Fragen mit sich. Zum Beispiel danach, wie Fahrer ihren autonom fahrenden Autos vertrauen können und wie die Fahrzeuge mit den Fahrern in Gefahrensituationen kommunizieren.

Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda. Bildquelle: Nissan

Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda. Bildquelle: Nissan

Nissan ist überzeugt: Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren als neue Technologie etablieren. Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda.

Schon heute kommunizieren wir Dutzende Mal am Tag mit dieser Art von Technologie: Sie steckt in unseren Smartphones, Computern, selbst in der Kaffeemaschine und natürlich auch im Auto, wo die Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Fahrzeug beispielsweise über Bedienelemente, Navigations-Touchscreens und Parkassistenten erfolgt.

Sunda und sein Team arbeiten an einer Vielzahl neuer Technologien, die die Kommunikation noch besser machen und für eine vertrauensvolle Fahrer-Auto-Beziehung sorgen sollen. Dass hinter dem Steuer Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, Erfahrung, Herkunft und Kultur Platz nehmen – und sich auch die Verkehrsregeln von Land zu Land unterscheiden können – macht die Sache nicht einfacher.

Sunda erläutert:

„Darum ist es so wichtig, so viele Perspektiven wie möglich einzunehmen, um die Unterschiede im Fahrverhalten zu verstehen und zu berücksichtigen“…

„Die Frage ist aber: Wie kann man aus dieser individuellen Perspektive heraus Vertrauen aufbauen?“

Für Sunda liegt der Schlüssel im Stichwort Transparenz

Sicher ist: Parallel zu den Fortschritten beim autonomen Fahren muss auch die Bedienung weiter verbessert werden. Die Fahrzeuge werden in Zukunft noch mehr Informationen auswerten müssen, um unterschiedliche Fahrsituationen zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Und sie müssen diese Informationen schnell und verständlich an den Fahrer weitergeben.

Er muss wissen, welche Informationen erfasst werden und was damit geschieht – vor allem in gefährlichen Situationen: etwa bei einem Spurwechsel, wenn sich plötzlich ein anderes Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert. Oder an einer Kreuzung, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Straße tritt. Was teilt das Auto dem Fahrer in einer solchen Situation mit – und was nicht?

Sunda sagt:

„Wir wollen den Fahrer informieren, ohne ihn zu überfordern.“

Kein Zweifel: Das autonome Fahren wird die Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug verändern – eine Herausforderung, die wie gemacht ist für Sunda, der an der Entwicklung von Bediensystemen für Flugzeuge arbeitete, ehe er vor 16 Jahren zu Nissan kam.

Dabei profitierte er auch von dem wertvollen Austausch mit ausgebildeten Piloten, die nicht nur das Flugzeug bedienen konnten, sondern auch klare Meinungen zur Gestaltung hatten. Auch in ihrem aktuellen Projekt berücksichtigen Sunda und die Mitglieder seines Teams ihre eigenen Fahrerlebnisse.
Sie sind sich dabei aber stets bewusst, dass dies nicht notwendigerweise die Erfahrungen widerspiegelt, die andere Fahrer machen.

Sunda und sein Team haben die Chance, die Zukunft des Fahrens neu zu erfinden. Autonome Fahrfunktionen werden die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen mit ihren Fahrzeugen interagieren und kommunizieren.

Sunda weiter:

„Der Wandel hat bereits begonnen“…
„Wir verändern das Verhältnis zwischen Fahrern und ihren Autos – und das Fahrerlebnis als Ganzes.“

Via: Nissan Pressemeldung

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