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Tag: 2017

[23.04.2017] Auf der Auto Shanghai 2017 wird das Elektroauto Skoda Vision E präsentiert, 2020 könnte es mit einer Reichweite von 500 Kilometern auf den Markt kommen.

Im Jahr 2020 kommt das Elektroauto Skoda Vision E auf den Markt. Bildquelle: Skoda

Im Jahr 2020 kommt das Elektroauto Skoda Vision E auf den Markt. Bildquelle: Skoda

Auf der Automesse Auto Shanghai 2017 (21. bis 28. April) wird unter anderem die Studie des Elektrouto Skoda Vision E der Öffentlichkeit präsentiert, mit dem SUV-Coupé soll man etwa 500 Kilometer weit fahren können.

Während die Stromer vor 10 Jahren noch über eine Reichweite von um die 160 Kilometern verfügten, können die aktuellen E-Autos bereits 500 Kilometer weit gefahren werden.

Die Studie des Vision E wird rein elektrisch angetrieben, verfügt über 5 Türen und kann zum Teil autonom fahren. Das heißt, dass der Elektro-SUV ohne das der Fahrer etwas tun muss, selbsttätig im Stau agieren: So zum Beispiel die Strecken auf der Autobahnen autonom zurücklegen, die Spur halten und wechseln. Aber auch die Parkplatzsuche soll einfacher werden, denn der Bordcomputer kann sogar nach einem freien Parkplatz suchen.

Im Elektroauto Skoda Vision E sitzt man in Schalensitzen. Bildquelle: Skoda

Im Elektroauto Skoda Vision E sitzt man in Schalensitzen. Bildquelle: Skoda

Skoda gehört zum Volkswagen Konzern und daher haben es die tschechischen Autohersteller besonders einfach, denn notfalls hilft einem die große und mächtige Konzernmutter beim Thema Entwicklung.

Die technischen Daten des Elektroauto Skoda Vision E

Die technischen Daten des Elektroauto Skoda Vision E lauten wie folgt:

  • Länge: 4.645 mm
  • Breite: 1.917 mm
  • Höhe: 1.550 mm
  • Radstand: 2.850 mm
  • Antrieb: 2 Elektromotoren (1 Hinterachse & 1 Vorderachse)
  • Leistung: 225 kW (306 PS)
  • Energiespeicher: Lithium-Ionen Akkumulatoren
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Reichweite: ca. 500 Kilometer
  • Preis: Noch unbekannt

Bernhard Maier (Vorstandsvorsitzender von Skoda) sagte:

„Mit der VISION E geben wir einen Ausblick auf zukünftige ŠKODA Modelle mit Elektroantrieb. Bis zum Jahr 2025 werden wir neben Plug-in-Hybridfahrzeugen auch fünf rein elektrisch angetriebene Automobile in verschiedenen Segmenten auf den Markt bringen. Damit werden wir in der Lage sein, jedes vierte Auto mit Elektroantrieb anzubieten.“

Durch die große Frontscheibe ermöglichst das Elektroauto einen schönen Ausblick, im Fahrzeug soll es 4 schalenförmige Einzelsitze geben, welche man um 20 Grad drehen können soll.

Die Frontscheibe des Elektroauto Skoda Vision ist besonders groß und ermöglicht so einen guten Ausblick auf die Umwelt. Bildquelle: Skoda

Die Frontscheibe des Elektroauto Skoda Vision ist besonders groß und ermöglicht so einen guten Ausblick auf die Umwelt. Bildquelle: Skoda

Die Türen erinnern mich stark an das Elektroauto BMW i3Elektroauto BMW i3: Denn der VISION E verfügt über keine B-Säule und die Türen öffnen gegenläufig.

Wie es sich für ein echtes Konzeptfahrzeug gehört, verfügt der Skoda über eine Menge an technischen Dingen: Dazu gehört unter anderem, dass die Fahrzeugdaten auf einem Cockpitbildschirm dargestellt werden.
Zusätzlich gibt es für jeden Mitfahrer ein eigenes Touchscreen-Display, in den Türen ist eine sogenannte Phonebox verbaut: Hier kann man sein Smartphone induktiv aufladen.

Für die passende Atmosphäre sorgt ein sogenanntes Ambientelicht, welches 10 verschiedene Farben unterstützt.

Außerdem sind die Vordersitze komplett in eine Liegeposition verstellbar. Dank einem dann angehobenen Lenkrad hat in dem Fall auch der Fahrer ausreichend Platz.

Das Elektroauto Skoda Vision E zeigt schon einmal, in welche Richtung die automobile Zukunft geht: Als Fahrer wird man immer weiter abgelöst, stattdessen werden die Autohersteller in Zukunft immer mehr Annehmlichkeiten im PKW anbieten, denn wenn das E-Auto autonom fährt, könnte man sich als Fahrer sehr schnell langweilen (wenn man alleine fährt).

[13.03.2017] Im Februar 2017 waren in Deutschland 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist doppelt so viel wie im Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden in den ersten beiden Monaten diesen Jahres bereits mehr Elektroautos angemeldet, als im gesamten Jahr 2012.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Das Jahr 2017 verläuft in Punkto Neuzulassungen von Elektroautos weiterhin positiv, denn auch im Februar 2017 wurden mehr als 1.000 rein elektrisch angetriebene PKW angemeldet.

So waren im Februar 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies entspricht einem plus von 105,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden 5.082 Hybridautos neu angemeldet, 1.443 waren hiervon Plug-In Hybridautos (+44,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (344/+64,6 %) und Erdgasfahrzeuge (161/-45,8 %). Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,2 Prozent auf 127,7 g/km.

Bei den Importmarken legte Tesla mit +122,0 Prozent am deutlichsten zu, im Januar lag der Wert von Tesla sogar noch bei +287,2 % (im Vergleich zum Vorjahresmonat).


(Falls die Tabelle nicht richtig angezeigt werden sollte, habe ich unten noch einmal eine HTML-Variante eingefügt.

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 2.869 (Januar bis inkl. Februar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

 

Feb 17
# Fahrzeug Februar Januar Dezember Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 431 180 239 611 236,83 2842
2 BMW i3* 305 388 433 693 269,67 3236
3 Kia Soul EV 282 177 121 459 160,92 1931
4 Tesla Model S 163 96 160 259 63,50 762
5 HYUNDAI IONIQ** 141 117 155 258  44,5 534
6 Nissan Leaf 117 115 112 232 92,75 1113
7 VW e-up! 102 93 120 195 220,67 2648
8 Mercedes-Benz B-Klasse 61 68 22 129  71 852
9 Tesla Model X 39 55 111 94 27,83 334
10 Peugeot iOn 39 54 24 93 19,67 236
11 VW e-Golf 29 21 28 50 106,58 1279
12 Citroen C-Zero 25 18 16 43 11,75 141
13 Opel Ampera-e 15 13 0 28  2,33 28
14 Nissan e-NV200 14 21 14 35 15,50 186
15 FORD FOCUS 5 0 3 5  0,66 8
16 Mitsubishi i-MiEV 5 0 0 5 0,92 11
17 Audi R8 e-Tron 3 0 0 3 0,33 4
18 Smart Fortwo ED 1 2 1 3 4,00 48
19 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 5,42 65
20 Citroen Berlingo 0 1 0 1 2,58 31
1777 1559 1559
*: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137 *: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143

Zahlen via Kraftfahrtbundesamt (www.KBA.de)

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Elektroauto BMW i3

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

[04.12.2016] Ab sofort kann man auf den Konfigurator des Elektroauto Chevrolet Bolt zugreifen, im Jahr 2017 kommt das E-Auto mit einer Reichweite von 400 Kilometern auf den Markt.

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Chevrolet hat nun den Konfigurator für das Elektroauto Bolt online gestellt, den Stromer gibt es einmal als LT- (37.495 US-Dollar = 35.157 Euro) und als Premier-Variante (41.780 US-Dollar = 39,1749 Euro).
Man kann sich eine von 8 Lackfarben aussuchen und beim Interieur gibt es 2 Auswahlgruppen, um das E-Auto per Schnellladefunktion aufzuladen, sollte man für 750 Dollar das DC Fast Charging dazu buchen

Das Elektroauto Opel Ampera-e ist das Schwesternmodell des Chevrolet Bolt

In Deutschland kommt das Elektroauto Opel Ampera-e als Schwesternmodell auf den Markt, hierzulande ist der Konfigurator noch nicht freigeschaltet.

 

Zumindest gibt es bereits ein Werbevideo, in diesem spielen 2 Maikäfer die Hauptrolle. Der eine ist der Meinung tritt auf die Straße und ist der Meinung, dass man die Auto hört, welche sich nähern.
Der andere erwidert, dass es doch auch Elektroautos gäbe, aber diese würden aufgrund der geringen Reichweite hauptsächlich in der Stadt fahren. Da haben die beiden aber falsch gelegen…

Konfigurator für das Elektroauto Chevrolet Bolt ist online. Screenshot von der Seite Chevrolet.com

Konfigurator für das Elektroauto Chevrolet Bolt ist online. Screenshot von der Seite Chevrolet.com

Wer dann noch immer auf dem laufenden gehalten werden will, kann sich auch für den Newsletter für den Ampera-e anmelden.

Der Bolt und der Ampera-e verfügen über eine Reichweite von etwa 400 Kilometer (laut NEFZ-Zyklus).

Kaufpreis für das Elektroauto von Opel ist noch nicht bekannt

In Deutschland wurde noch kein genauer Preis genannt, aber wenn man bedenkt, dass der Chevy Bolt bei 35.157 Euro beginnt kann man sich einen ungefähren Preis errechnen: Denn zu dem US-Preis muss noch die Mehrwertsteuer dazu gerechnet werden, weil diese in den USA immer ohne vergleichbare Steuer genannt wird.
Dies bedeutet, man zu dem Verkaufspreis noch 6.679,83 Euro dazu rechnen muss. Da Opel wahrscheinlich die Teilnahme an der Umweltbonus genannten Kaufprämie beantragen wird, kann man dann wieder 4.000 Euro abziehen.

Also kann man von einem Kaufpreis von um die 37.836 Euro ausgehen.

Hier geht es zu dem Konfigurator für den Chevrolet Bolt (externer Link)

Das Elektroauto BMW i3 kommt im Jahr 2017 mit mehr Reichweite und einem neuen Design auf den Markt, dass Facelift betrifft vor allem das Heck und die Front.
Elektroauto BMW i3

(Symbolbild, dies ist noch die ursprüngliche Version des Elektroauto BMW i3.)

Im Jahr 2017 gibt es bei dem BMW i3 gleich 2 große Neuerungen, zum einen wird die Reichweite erhöht und zum nun wurde auch ein Facelifting angekündigt.
Seit dem Marktstart im Jahr 2013 hat sich der Bayern-Stromer kaum verändert, so gab es die erste nennenswerte Änderung im Mai 2016: Dort wurde mitgeteilt, dass die Reichweite von 190 auf 300 Kilometer vergrößert wird.
Neben der Reichweite wird sich auch die Akkutechnik verändern, diese soll verbessert werden. Im Alltag soll man dann auch bei widrigen Wetterbedingungen, also auch bei der Nutzung der Klimaanlage oder der Heizung bis zu 200 Kilometer weit kommen.

BMW gönnt seinem Elektroauto ein Facelifting

Nun hat der bayrische Autohersteller angekündigt, dass es 2017 auch ein Facelifting geben wird.

So soll vor allem die Front und das Heck neu gestaltet werden.

Im Jahr 2017 will BMW mindestens 100.000 Elektrofahrzeuge absetzen, dazu zählt allerdings auch das Plug-In Hybridauto BMW i8.

Von der Tatsache, dass sich die Autobauer bei der Reichweite ihrer Elektroautos jeweils überbieten wollen, hält nicht jeder etwas von. So sagte BMW Klaus Fröhlich (Entwicklungsvorstand bei BMW) via „Welt am Sonntag“.

Fröhlich:
„Das Kirschkernweitspucken, das gerade bei den ersten Angeboten für Elektroautos stattfindet, nach dem Motto: Ich komme noch ein paar Kilometer weiter als mein Wettbewerber – das bringt überhaupt nichts.“

Dennoch wird vielleicht schon im kommenden Jahren ein weiteres Reichweitenplus geben, so gibt es das Gerücht, dass die Reichweite bald auf 450 Kilometer gesteigert werden könnte.

Man darf also gespannt sein, wie sich der neue i3 schlagen wird. Genaue Daten sind bisher nicht bekannt, aber sobald es etwas neues gibt, werden wir darüber berichten.

Den BMW i3 gibt es einmal als reines Elektroauto und optional mit einem Range-Extender, hierbei handelt es sich um einen kleinen Verbrennungsmotor, welcher für eine zusätzliche Reichweite etwa 200 Kilometern sorgt.

Via: Golem

Im Herbst kommt in Deutschland der Hyundai Ioniq als Hybrid- und Elektroauto auf den Markt, im Oktober 2017 folgt dann die Plug-In Hybridvariante.

Hyundai Ioniq kommt als Hybrid, Plug-In Hybrid- und Elektroauto auf den Markt. Bildquelle: Hyundai

Hyundai Ioniq kommt als Hybrid, Plug-In Hybrid- und Elektroauto auf den Markt. Bildquelle: Hyundai

Der Hyundai Ioniq kommt in Deutschland zuerst als Hybridauto auf den Markt, später folgen eine reine Elektro- und danach als Plug-In Hybridauto.

Die Reichweite des reinen E-Auto soll bei bis zu 280 Kilometern liegen, der Preis wird auf 33.300 Euro beziffert.

Aber mal der Reihe nach:

Schon in diesem Herbst kommt das Hybridauto Hyundai Ioniq für 23.900 Euro auf den Markt, der Verbrauch soll (auf den ersten 100 Kilometern) bei etwa 3,4 Liter auf 100 km liegen.
Die Systemleistung beträgt 104 kW/141 PS, diese setzt sich auf dem Benzinmotor mit 77 kW/105 PS und dem Elektromotor mit 32 kW/44 PS zusammen. Der Basispreis beginnt bei rund 23.900 Euro.

Das Plug-In Hybridauto Hyundai Ioniq

Im Oktober 2017 kommt dann der Hyundai Ioniq mit einem Plug-In Hybridantrieb auf den Markt, die rein elektrische Reichweite soll bei etwas über 50 Kilometern liegen. Die Batterieeinheit wird 8,9 Kilowattstunden groß, der Kaufpreis ist noch nicht bekannt.

Das Elektroauto Hyundai Ioniq electric

In der ersten Novemberwoche diesen Jahres kommt das Elektoauto Hyundai Ioniq electric zusammen mit der Hybridvariante in Deutschland auf den Markt. Der Kaufpreis wird bei 33.300 Euro liegen, hiervon kann man dann wahrscheinlich noch die Umweltprämie in Höhe von 4.000 Euro abziehen. Damit es die Kaufprämie gibt, muss dies der Autohersteller beantragen, da sich dieser zu 50 Prozent an der Kaufförderung beteiligen muss.

Hyundai Ioniq kommt als Hybrid, Plug-In Hybrid- und Elektroauto auf den Markt. Bildquelle: Hyundai

Hyundai Ioniq kommt als Hybrid, Plug-In Hybrid- und Elektroauto auf den Markt. Bildquelle: Hyundai

Der Elektromotor leistet 88 kW/120 PS, das maximale Drehmoment beträgt 295 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h, für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt man etwa 10 Sekunden. Der Verbrauch liegt laut Hersteller bei 11,5 kWh auf 100 Kilometer, die Batterieeinheit kann bis zu 28 kWh an Strom speichern.
Die Lithium-Ionen Akkuzellen stammen von LG Chem, die Garantie für den Stromspeicher beträgt 8 Jahre oder bis zu 200.000 km.

Für das Aufladen (AC-Ladezeit (6,6 kW)) benötigt man 4,5 Stunden, per DC dauert der Vorgang bei50 kW nur 30 Minuten. Der Ioniq verfügt laut Hyundai über  eine CCS-Buchse, theoretisch kann man das E-Auto in 23 Minuten mit 100 kW zu 80 Prozent aufladen.

3 Ausstattungslinien

Für die Hybrid- und für die Elektrovariante wird es die Ausstattungslinien Trend, Style und Premium geben. Bereits der Hyundai IONIQ Trend wird ab Werk über Klimaautomatik, 7 Airbags, Spurhalte-Assistent, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung, ein Notbremsassistent, ein Bordcomputer (4,2 Zoll großes TFT-Display) und ein Multimediasystem mit DAB+ Digitalradio, 5 Zoll großem LCD-Monitor und Rückfahrkamera verfügen.

Einen Fahrbericht von den Autoren von Electrive gibt es hier: Fahrbericht: Hyundai Ioniq electric – Koreas leiser Kracher.

Via: Hyundai

 

Das Elektroauto Tesla Model 3 wird am 31. März der Öffentlichkeit präsentiert, im Zuge des Events soll auch ein fahrbereiter Prototyp gezeigt werden.

Am 31. März 2016 wird noch nicht das finale Design des Elektroauto Tesla Model 3 präsentiert werden. Aus diesem Grund wurde wahrscheinlich die Silhouette des Model S verwendet. Bildquelle: Tesla Motors

Am 31. März 2016 wird noch nicht das finale Design des Elektroauto Tesla Model 3 präsentiert werden.
Aus diesem Grund wurde wahrscheinlich die Silhouette des Model S verwendet. Bildquelle: Tesla Motors

Bisher waren die E-Autos von Tesla Motors eher im hohen Preissegment angesiedelt, mit dem Model 3 will der Autohersteller das erste mal ein Fahrzeug auf den Markt bringen, welches nur 35.000 US-Dollar kosten wird.
Ab dem Tag der Präsentation kann man das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug auch reservieren, die Reservierungsgebühr beträgt 1.000 US-Dollar. Die Preise für Deutschland stehen noch nicht fest, aber am Tesla Motors Stand auf der CeBit sagte man mir, dass man mit ähnlichen Preisen auch für Deutschland rechnet.

Um die Fans etwas anzuheizen, hat das US-Unternehmen eine Grafik auf Twitter veröffentlicht, auf denen man das Model S, Model X und die vermeintliche Silhouette des Model 3 sieht.
Auf den ersten Blick sind die Maße des Model 3 und des Model S identisch, wenn man die Abmessungen genau vergleicht, stellt man fest, dass die Silhouette des Model 3 genau auf die des Model S passt.
Die Abmessungen sollen mit denen des Audi A4 vergleichbar sein.

Allerdings wird man bei der Veranstaltung anscheinend noch nicht das finale Design des Model 3 sehen können, daher ist es gut denkbar, dass man einfach die Karosserie des Model S verwenden wird.
Die geladenen Gäste sollen mit dem Konzeptfahrzeug eine kurze Testfahrt machen dürfen, allerdings sind Fragen an Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) ausgeschlossen.

Zu der Premiere werden nur wenige Kunden und Pressevertreter eingeladen, die ersten Personen haben bereits ihre Einladung erhalten.

In den USA sollen die ersten Fahrzeuge noch im Jahr 2017 ausgeliefert werden, in Deutschland wird man sich (wie der Rest der Welt) noch bis zum Jahr 2018 gedulden müssen.

Man darf also weiterhin gespannt sein, wie das fertige Model 3 aussehen wird. Da das Elektroauto Tesla Model 3 ein drittel günstiger als das Model S werden wird, muss an den entsprechenden Stellen gespart werden.
So fällt die Reichweite mit 320 Kilometern zwar geringer, als beim Model S aus, dafür überbietet sie die meisten anderen verfügbaren E-Autos, welche man derzeit kaufen kann.
Auch wird noch spekuliert, ob die Model 3 Besitzer die Supercharger genannten Schnellladestationen kostenlos nutzen dürfen.

Wie bei den letzten Events auch, soll auch die Präsentation am 31. März live im Internet übertragen werden.

Via: slashgear

 

 

Das Elektroauto Chevrolet Bolt EV wird auf der derzeitig stattfindenden Elekronikmesse CES präsentiert, die Reichweite beträgt 320 Kilometer und der Preis soll laut GM-Chefin bei nur 30.000 US-Dollar liegen.

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Im Rahmen der CES in Las Vegas (USA) wird auch der neue Stromer von Chevrolet präsentiert, er soll das Plug-In Hybridauto Volt ergänzen.

In den USA wird der Verkaufspreis bei nur 30.000 US-Dollar liegen, dies wären etwa 27.549 Euro. Allerdings erwähnte Mary Barra (Executive Vice President bei General Motors), dass dieser Preis abzüglich der Kaufprämie in Höhe von 7.500 US-Dollar sei. Somit müsste man in Deutschland 37.500 US-Dollar (ca. 34.436 Euro) für das E-Auto aus dem Hause GM bezahlen.

Damit wäre der PKW aber noch immer günstiger als der BMW i3, gleichzeitig würde der Bolt über eine höhere rein elektrische Reichweite verfügen. Aber als eigentlicher Konkurrent sieht der US-Autokonzern eher Tesla Motors, denn die Elektroschmiede will in den nächsten Jahren das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt bringen.
Daher passt es auch, dass der Bolt erst im Jahr 2017 auf den Markt kommen soll.

Die Lithium-Ionen Akkuzellen stammen von dem koreanischen Konzern LG, dessen Stromspeicher werden bereits beim Volt eingesetzt. Das E-Auto verfügt über eine Schnellladefunktion, diese ermöglicht es, die Batterie innerhalb von 60 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen. Zu Hause dauert der Ladevorgang an einer normalen Steckdose um die 8 Stunden.
Damit die Reichweite nicht all zu schnell dahin schmilzt, liegt die Höchstgeschwindigkeit bei nur 140 km/h.

Vermutlich wird es den Bolt auch als Opel-Variante geben, allerdings ist hierbei das letzte Wort noch nicht gesprochen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Absatzahlen für den Opel Ampera immer schlechter geworden sind. Allerdings wird der Mutterkonzern vermutlich mit mindestens einem Elektroauto auch auf dem deutschen Automarkt vertreten sein wollen.

Wenn der Stromer im nächsten Jahr auf den Markt kommt, wird er allerdings anders heißen, da die Namensrechte bei Yamaha liegen sollen.

Via: Rad-ab, Heise und n-tv

 

 

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