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Tag: Elektroauto Tesla Model X

[08.09.2017] Im August 2017 waren in Deutschland 2.177 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, dies stellt das drittbeste Ergebnis in diesem Jahr dar.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Im Jahr 2017 könnten in Deutschland das erste mal mehr als 20.000 Elektroautos neu zugelassen werden, denn bereits im Zeitraum von Januar bis August wurden in Deutschland 14.186 E-Autos neu angemeldet.
So wurden in Deutschland noch nie so viele Elektroautos verkauft, wie in diesem Jahr. Wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln und die restlichen Monate jeweils mindestens 2.000 rein elektrisch angetriebene PKW abgesetzt werden, knackt Deutschland das erste mal die Hürde von 20.000 verkauften Elektroautos pro Jahr.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Es wurden 143 Prozent mehr Elektroautos neu zugelassen

Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten im August 2017 zwei- bis dreistellige Zuwachsraten. So wurden 2.177 Elektroautos abgesetzt, diese wiesen ein Plus von +143,2 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) auf. Im Juli wurden 6.927 Hybridautos verkauft, diese legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um +76,4 Prozent zu, 2.617 Zulassungen entfielen auf Plug-In Hybridautos (die Neuzulassungszahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahresmonate mit +213,0 Prozent mehr als verdoppelt.
Benziner bildeten mit einem Anteil von 58,4 Prozent (+15,0 %) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 37,7 Prozent um -13,8 Prozent zurückgingen.
Ein Anteil von 0,2 Prozent entfiel auf Flüssiggasfahrzeuge (423/+90,5 %). Erdgasfahrzeuge (377/+75,3 %) wiesen einen Anteil von 0,1 Prozent auf.

Wie im Vorjahresmonat lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei 128,2 g/km.

 

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 14.186 (Januar bis inkl. August 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820
  • August 2017: 2.177

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[13.08.2017] Im Juli 2017 waren in Deutschland 1.820 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, im aktuellen Jahr wurden 12.009 E-Autos verkauft.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

 

Tesla konnte in der Rubik der Import-Marken im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem plus von 102,2 %weiter hin zulegen.

PKW mit einem Benzinmotor bildeten in Deutschland mit einem Anteil von 56,0 Prozent (+11,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,5 Prozent um -12,7 Prozent zurückgingen.

Die alternativen Antriebe zeigten auch im Juli 2017 eine positive Entwicklung: Hybridantrieb (7.383) legten um +103,7 Prozent zu, darunter waren 2.417 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahr sogar um +137,9 Prozent zulegten.

Im Juli 2017 wurden 1.820 Elektroautos neu angemeldet, hier gab es ein Plus von +131,8 Prozent. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (369/+28,6 %) und Erdgasfahrzeuge (265/+20,5 %).

Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,4 Prozent auf 128,4 g/km.

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 12.009 (Januar bis inkl. Juli 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[07.08.2017] Die Preise für die Elektroautos Tesla Model S und Model X  sind in den USA gesenkt worden, so kann man bis zu 3.000 US-Dollar sparen.

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

In den USA wurden die Kaufpreise für die Elektroautos von Tesla gesenkt, so gibt es das Elektro-SUV Model X 3.000 US-Dollar günstiger und das Elektroauto Model S 1.500 Euro günstiger.

Aber auch die Serienausstattung für die Performance-Versionen der Modelle Model S und Model X wurde erweitert.

Bis vor kurzem musste man für das Elektroauto Tesla Model X 75D noch 96.750 Euro bezahlen, zwischenzeitlich wurde der Preis auf 91.250 Euro gesenkt. Wer sich für das Top-Modell (P100D) entscheidet, kann sich darüber freuen, dass ab sofort mehr Ausstattungsmerkmale bereits ab Werk im Stromer vorhanden sind und diese nicht separat dazu gebucht werden müssen.
So wurde das 5.000 Dollar teure Premium-Paket in das Standard-Paket integriert, dazu gehört zum Beispiel der Biowaffen Schutzmodus. Hierbei handelt es sich um einen besonders guten Luftfilter, welcher in der Lage sein soll, die Insassen vor Smog und anderen Schadstoffen zu schützen.

So hatte Tesla das neue HEPA-Filtersystem weltweit getestet, besonders in Paris oder chinesischen Großstädten mit dem hohen Smogwerten dürfte der Filter eine Wohltat sein.

Zu der Preissenkung sagte Tesla:

„Als wir das Model X 75D auf den Markt gebracht haben, hatte es eine niedrige Bruttomarge. Da wir effizienter geworden sind, konnten wir den Preis senken und diesen an unsere Kunden weiterreichen.“

Tesla hatte besonders bei dem rein elektrisch angetriebenen SUV (Model X) mit Problemen zu kämpfen, so gab es im Jahr 2016 Probleme mit den Flügeltüren (Falcon Wings) und auch massive Lieferverzögerungen.

Im Rahmen der Premiere zum Elektroauto Tesla Model 3 sagte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla), dass man aus den Problemen viel gelernt habe, was dem Unternehmen nun bei der Produktion des Model 3 hilft.

Aber auch das Elektroauto Tesla Model S ist günstiger geworden, hier wurde der Preis um 1500 Euro. Wie bei dem Model X verfügt auch hier die Top-Version (Model S P100D) standardmäßig über das Premium-Paket.

Via: Electrek

[30.07.2017] Am 28. Juli 2017 haben die ersten 30 Käufer ihr Elektroauto Tesla Model 3 erhalten, zu der Show wurden auch zahlreiche Gäste eingeladen.
Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 ist der erste rein elektrisch angetriebene PKW für den Massenmarkt des US-Unternehmens Tesla, denn es ist der erste Stromer des Autoherstellers, welcher „nur“ 35.000 US-Dollar kostet.
Die vorherigen E-Autos Tesla Model S (67.970 Euro), Tesla Model X (94.500 Euro) und der Roadster (109.000) kosten mindestens knapp doppelt so viel.

Das Event fand in Fremont (im US-Bundestaat Kalifornien, USA) am Freitag Abend statt, Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) hat die Veranstaltung moderiert und die Fahrzeuge an die neuen Besitzer übergeben.

Im Rahmen der Premiere haben die ersten 30 Personen, welche das Elektroauto reserviert hatten, ihr Fahrzeug erhalten.

Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft des Unternehmens Tesla entscheiden

Das Elektroauto Tesla Model 3 wurde von vielen Interessenten mit Spannung erwartet, so war es vermutlich der erste Stromer, bei welchem sich für die Reservierung schlangen vor den Tesla Stores gebildet haben.

Innerhalb von kurzer Zeit gab es über 100.000 Reservierungen, Mitte 2016 waren es etwa 400.000 Reservierungen.

Für jede Reservierung wird eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig, wenn man das Auto dann kauft, wird die Reservierungsgebühr mit dem Kaufpreis verrechnet.

Wenn nur drei Viertel der Reservierungen wirklich umgesetzt werden, wäre dies für Tesla ein riesen Gewinn.

Beim Tesla Model 3 wurden auf ein paar Dinge verzichtet

Damit das neuste Elektroauto aus dem Hause Tesla so viel günstiger angeboten werden kann, wurde bei dem PKW auf ein paar Dinge verzichtet, welche man zum Beispiel vom Elektroauto Tesla Model S kennt.
So gibt es bei dem Model 3 zum Beispiel keine versenkbaren Türgriffe, auch das Cockpit ist wesentlich einfacher gestaltet. So sagt Musk über das Model 3:

„Es gibt in dem Auto nichts, was dort nicht unbedingt sein muss.“

Wer das Elektroauto Tesla Model 3 jetzt reserviert, muss 18 Monate warten

Bis die etwa 400.000 Reservierungen abgearbeitet sind, wird es eine Weile dauern. Im ersten Monat wurden nur 50 Einheiten des Model 3 produziert, 20 hiervon behält Tesla für verschiedene Tests, die anderen 30 Stück wurden an die Kunden übergeben.

Die Produktionskapazität soll jedoch erheblich gesteigert werden: So sollen bereits  m September 1.500 Model 3 vom Band rollen, im Dezember 2017 sollen es dann bereits 20.000 Stück sein.
Später sollen pro Jahr 500.000 Exemplare des Model 3 hergestellt werden.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model 3 reserviert, muss sich mit der Auslieferung laut Musk bis Ende 2018 gedulden.

[23.07.2017] Tesla bietet beim Kauf eines Elektroautos nicht mehr die dauerhafte Nutzung der Supercharger kostenlos an, jetzt gibt es einen Kostenrechner online.

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

Bis Anfang 2017 hatte man beim Kauf eines Elektroautos von Tesla die Möglichkeit der dauerhaften kostenlosen Nutzung der Supercharger genannten Schnellladestation mit erworben, inzwischen erhält man so gut wie keine Strom-Flatrate mehr.

Die erste Frist war Anfang Januar 2017, dann wurde die Frist bis Mitte 2017 verlängert und nun steht fest, dass die dauerhafte Nutzung der Schnellladestationen spätestens Ende 2017 vorbei sein wird.

Bisher erhält man die Flatrate für die Supercharger-Nutzung noch, wenn man das Elektroauto Tesla Model S oder Model X im Rahmen des Weiterempfehlungsprogrammes von Tesla kauft. Allerdings wird man auch über das Empfehlungsprogramm ab Ende 2017 die Supercharger nicht mehr unbegrenzt kostenlos nutzen können.

So erhalten schon jetzt die Neukäufer ein Strom-Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr,  dies reicht je nach Batteriegröße für 4 bis 7 Ladungen am Supercharger bzw. etwa 1.600 Kilometer.

Wer den Freistrom verbraucht hat, muss dann für die weitere Nutzung zahlen. Ob nach Kilowattstunden oder nach der Ladedauer abgerechnet wird, wird sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von Land zu Land unterscheiden.

Der Kostenrechner zeigt einem, wie viel Benzin man mit einem Elektroauto einspart

Der Rechner zeigt nur Näherungswerte, da sich die Stromkosten von Region zu Region unterscheiden werden.

Die Nutzung des Gebührenrechners ist sehr einfach, zuerst wählt man aus, ob man ein Model S oder Model X fährt, anschließend die gefahrenen Kilometer (bzw. die km, welche man fahren will).

Über die Kosten schreibt Tesla:

Die Ladegebühren sind Näherungswerte. Geschätzte Ladekosten beinhalten voraussichtliche Supercharger-Gebühren von 0.24 pro kWh. Benzinkosten auf Basis von 8.2 l auf 100 km und 1.26/l berechnet. Die Kosten können abhängig von Fahrzeugstandort, -konfiguration, Batteriealterung und -zustand, Fahrstil und Einsatz, Umgebungs- und Witterungsbedingungen variieren.

Da auch ein Unternehmen wie Tesla Gewinn orientiert arbeitet, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig wurde. Gleichzeitig gab es immer mehr Menschen, welche ihr Elektroauto so gut wie immer an einem Supercharger aufgeladen haben. Dabei sind diese nur dafür gedacht, dass man auf einer Reise möglichst schnell die Fahrt wieder aufnehmen kann.

Hier geht es zu dem Kostenrechner: Tesla Supercharger

[21.07.2017] Volkswagen will sein Elektroauto VW I.D. für bis zu 8.000 Euro günstiger als das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt bringen.

Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 wird seit Juli 2017 produziert und kostet etwa 35.000 Euro, Volkswagen will sein Elektroauto VW ID für bis zu 8.000 Euro günstiger auf den Markt bringen – allerdings erst in 3 Jahren.

Die Reichweite des Model 3 liegt bei bis zu 345 Kilometern und es kostet 35.000 US-Dollar (etwa 30.000 Euro); auf das VW ID muss man noch 3 Jahre warten, dafür bietet es laut der Wolfsburger eine Reichweite zwischen 400 bis 600 Kilometer und soll preislich bei nur 22.000 Euro beginnen.

Dies kündigte Thomas Sedran (Volkswagen-Konzernstratege / ‎Head of Corporate Strategy) im Rahmen des Automobilforum in München an.

 

Elektroautos profitieren von günstiger werdenden Preisen für Lithium-Ionen Akkuzellen

Das Volkswagen seinen Stromer in 3 Jahren viel günstiger als Tesla anbieten will, liegt vor allem daran, dass die Preise für Lithium-Ionen Akkumulatoren stetig fallen.
Zur Zeit kostet eine Kilowattstunde zwischen 150 und 200 Euro, bis zum Jahr 2020 fällt der Preis pro kWh laut Sedran auf unter 100 Euro.

Die sinkenden Preis kommen vor allem dadurch zu Stande, dass sich die Entwicklung im Bereich der Energiespeicher stetig verbessert. Auch steigen die Produktionszahlen und die Energiedichte kann pro Akkumulator immer weiter gesteigert werden.

Von den günstigeren Batteriepreisen wird aber auch Tesla profitieren, denn das US-Unternehmen baut seine eigene Batteriefabrik namens Gigafactory. Diese Produktionsstätte wird zur Zeit im US-Bundesstaat Nevada gebaut, die Produktion wurde in einem kleinen Teil der Fabrik bereits aufgenommen.

Zusätzlich wird es für das E-Auto VW I.D. keine Kaufprämie (in Höhe von 4.000 Euro) mehr geben, denn diese ist zeitlich bis zum Jahr 2019 befristet.

Man davon ausgehen, dass Tesla die Preise für seine Elektroautos auch senken wird, sobald die Batteriepreise entsprechend gesunken sind. Von Tesla (noch 2016 lautete der Name Tesla Motors) gibt es derzeit die E-Autos Model S, Model X und das Model 3. Von VW kann man derzeit unter anderem das Elektroauto e-Golf und e-up! kaufen.

 

 

[09.07.2017] Heute hat Elon Musk das erste Foto der finalen Version des Elektroauto Tesla Model 3 veröffentlicht, dass erste Fahrzeug behält er selbst.

Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Erst Anfang Juli 2017 hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) mitgeteilt, dass die Produktion noch im Juli starten wird und die ersten 30 Menschen auch ihr Model 3 erhalten werden.

Heute veröffentlichte Musk überraschend per Twitter die ersten Fotos der finalen Version des Elektroauto Tesla Model 3. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass das erste Serienmodell (SN1) des Model 3 erst in 2 Wochen fertig sein, aber der Autohersteller war nun doch schneller.

Das erste produzierte Exemplar des neuen Stromers sollte ursprünglich an Ira Ehrenpreis (Investor und -Vorstandsmitglied von Tesla Motors) gehen, denn er war der erste, der den PKW reservierte und auch die Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 US-Dollar bezahlt hatte.

Allerdings geht das Elektroauto Model 3 mit der Seriennummer 1 nun doch an Musk, denn dieser ist am 28. Juni 46 Jahre alt geworden und -Ehrenpreis schenkte Musk das Auto und damit die Reservierung.

Anfang der Woche hatte Elon Musk den Produktionsstart des TeslaModel 3 angekündigt. Am 9. Juli hat der Tesla-Chef erste Fotos des fertigen Modells veröffentlich. (Sein Elektroauto hat Musk mit einer schwarzen Lackierung und 19-Zoll-Felgen bestellt.)

Wie es sich gehört, bedankte sich Musk für das Geschenk und Ehrenpreis schrieb ebenfalls via Twitter:
„Du verdienst es! Viel Liebe und Respekt für alles, was du für Tesla Motors, erneuerbare Energie und unseren Planten tust.“

Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft von Tesla entscheiden

Das Model 3 ist das erste günstige Serienfahrzeug aus dem Hause Tesla, so muss man für das Model „nur“ 35.000 US-Dollar bezahlen, für das Model S werden etwa 60.000 und für das Elektro-SUV Model X grob 90.000 Dollar fällig.

So sah das Cockpit vom Elektroauto Tesla Model 3 bei der ersten Präsentation aus, aber auch in der finalen Version soll das 15 Zoll große Touchscreendisplay das zentrale Bedienelement sein. Bildquelle: The Verge / Youtube

So sah das Cockpit vom Elektroauto Tesla Model 3 bei der ersten Präsentation aus, aber auch in der finalen Version soll das 15 Zoll große Touchscreendisplay das zentrale Bedienelement sein. Bildquelle: The Verge / Youtube

Mit dem neuen E-Auto will das Unternehmen den Massenmarkt erobern, bisher gibt es 400.000 Reservierungen allein für das Model 3. Die Produktionszahl soll jeden Monat gesteigert werden, im Juli sollen 30 Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert werden, im August 100, im September 1.500 PKW und ab 2018 will man um die 40.000 Einheiten pro Monat herstellen.

Am Anfang ist die Auswahl der Ausstattung für das Model 3 im Konfigurationsmenü eingeschränkt, so gibt es am Anfang weniger als 100 Optionen. Später kommen noch weitere Optionen hinzu, so das man eine wesentlich größere Auswahl hat.

Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

 

Vom Innenraum sind noch keine neuen Fotos veröffentlicht worden, es soll von innen aber wie ein Raumschiff aussehen und ein 15 Zoll Touchscreendisplay stellt das zentrale Bedienelement dar.

[18.06.2017] Im Mai 2017 wurden in Deutschland genau 1.520 Elektroautos neu angemeldet, damit waren in diesem Mai drei mal mehr Stromer unter den Neuzulassungen, als im Mai 2016.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Der Monat Mai war bezüglich der Elektromobilität eher durchschnittlich, denn so waren im letzten Monat genau 1.520 Elektroautos unter den Neuzulassungen. Wenn man den Durchschnitt der bisherigen Neuzulassungen in diesem Jahr ausrechnet, kommt man genau auf die Zahl 1.598,6, welche wiederum sehr nah an den Neuanmeldungen des Mai 2017 liegen.
Auch wenn die Zahlen des Mai eher durchschnittlich sind, sollte man erwähnen, dass die Maizahlen drei mal so hoch sind, wie im Mai 2016.

So sehen die Zahlen für den Mai aus:

Die PKW mit einem Benzinmotor bildeten mit einem Anteil von 56,8 Prozent (+22,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,4 Prozent um -1,4 Prozent zurückgingen. Die alternativen Antriebe zeigten auch im Mai eine überwiegend positive Entwicklung. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (6.843) legten um +134,0 Prozent zu, darunter waren 2.323 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um +193,3 Prozent zulegten.
Die Elektroautos wiesen mit 1.520 gar ein Plus von +158,5 Prozent auf. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um +79,3 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw hingegen verloren -46,6 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,5 g/km um +0,8 Prozent über dem Vergleichsmonat.

Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat Mai 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

*: Rein elektrisch: 201, mit Range-Extender: 96 *: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135
**Rein Elektrisch: 130, Plug-In: 148 **Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90

Wenn man nur die rein elektrisch angetriebenen Autos zählt, steht im Mai 2017 der Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen, dass Elektroauto Tesla Model S kommt mit 206 angemeldeten Einheiten auf Platz 2. Mit 201 zugelassenen Einheiten liegt die reine Elektrovariante des BMW i3 auf dem dritten Platz.

Hier ist die Tabelle mit den Neuzulassungszahlen für Mai 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt wird, habe ich sie noch einmal unten als HTML-Variante eingefügt.)

Mai 17 Elektroautos
# Fahrzeug Mai April März Jahr 2017 Ø 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 297 357 398 1745 319,33 3832
2 HYUNDAI IONIQ** 278 319 117 972 104,00 1248
3 Renault Zoe 271 280 587 1749 279,33 3352
4 Tesla Model S 206 124 457 1046 165,67 1988
5 VW e-Golf 132 128 45 355 75,00 900
6 Tesla Model X 116 73 213 496 77,17 926
7 Kia Soul EV 108 223 97 887 183,83 2206
8 VW e-up! 96 69 127 487 70,08 841
9 Nissan Leaf 68 35 145 480 79,50 954
10 Mercedes-Benz B-Klasse 46 123 85 383 61,67 740
11 Smart Fortwo ED 34 0 7 44 5,33 64
12 Citroen C-Zero 25 16 17 101 17,50 210
13 Peugeot iOn 20 20 29 162 23,58 283
14 Nissan e-NV200 14 4 27 80 17,00 204
15 FORD FOCUS 12 1 0 18  – 24
16 Smart Forfour 5  – 5  – 18
17 Opel Ampera-e 2 3 40 73 6,08 73
18 Mitsubishi i-MiEV 1 0 5 11 1,75 21
19 Audi R8 e-Tron 0 13 0 16 1,58 19
20 Citroen Berlingo 0 0 0 1 0,08 1
21 Mercedes-Benz A-Klasse 0 0 1 1 0,08 1
22 Mercedes-Benz Sprinter 0 0 1 1 0,08 1
23 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 2,00 24
1731 1788 2396
*: Rein elektrisch: 201, mit Range-Extender: 96 *: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135
**Rein Elektrisch: 130, Plug-In: 148 **Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 7.993 (Januar bis inkl. Mai 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
Mai 2017: 1.520

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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