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Tag: Brennstoffzellenauto

[07.05.2017]

In Deutschland hat es die Elektromobilität weiterhin schwer, zwar gibt es seit Juli 2016 eine Kaufförderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro – aber es wurden nur 17.937 Anträge für die Auszahlung der Umweltbonus genannten Kaufprämie gestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Seit dem Juli 2016 gibt in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos, bisher war die Nachfrage aber nur mäßig.

So wurden in dem Zeitraum vom Juli 2016 bis Ende April 2017 nur für 10.063 Elektroautos ein Antrag für die Kaufprämie gestellt, insgesamt wurden 17.937 Anträge gestellt – also 7.869 für Plug-In Hybridautos und 3 für Brennstoffzellenautos.

Da in den ersten 10 Monaten nur 17.937 Anträge gestellt wurden, kann es gut sein, dass der Fördertopf gar nicht ausgereizt wird. Denn dieser ist insgesamt 1,2 Milliarden Euro schwer (der Bund und die teilnehmenden Autohersteller beteiligen sich mit je 600 Millionen Euro).
Reine E-Autos werden mit 4.000 Euro bezuschusst, dies bedeutet, für die 10.063 Stromer wurden bisher 40.252.000 Euro ausgezahlt. Für Plug-In Hybride erhält man eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro: Dies bedeutet, dass für die Teilzeitstromer  23.607.000 Euro ausbezahlt wurden.

Für die Elektro- und Plug-In Hybridautos wurde bis jetzt also 63.859.000 Euro ausbezahlt (bzw. bewilligt), somit braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Prämie schnell aufgebraucht werden könnte.

Allerdings kann man den Umweltbonus nur bis zum 30. Juni 2019 beantragen, somit wird der Fördertopf wahrscheinlich nicht ausgereizt werden.

Auch wenn dieses Jahr die Elektroautos Tesla Model 3 und Opel Ampera-e auf den Markt kommen werden, wird sich die Zahl der Anträge vermutlich nur geringfügig erhöhen.

Das Elektroauto Renault Zoe hat am meisten von der Kaufförderung profitiert

Bei den Anträgen für die Kaufprämie spiegeln sich natürlich auch die Neuzulassungszahlen wieder, da das Elektroauto Renault Zoe oft auf Platz 1 der Neuzulassungen zu finden ist, liegt es auch bei der Anzahl der Anträge für den Umweltbonus auf Platz 1.

Hier ist die Zusammenfassung zum Thema Umweltbonus:

Anträge je Bauart

Elektroautos: 10.065
Plug-In Hybride: 7.869
Brennstoffzellenfahrzeuge: 3
Gesamt: 17.937

Top 10 der Fahrzeugmodelle

  1. Renault ZOE (2.831)
  2. BMW i3 (2.680)
  3. Audi A3 e-tron (2.387)
  4. BMW 225xe (1.903)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (1.262)
  6. Tesla Model S (539)
  7. Nissan LEAF (516)
  8. VW Passat GTE (468)
  9. VW Golf GTE (459)
  10. VW e-Golf (454)

Top 10 nach Hersteller

  1. BMW (4.931)
  2. Renault (2.971)
  3. Audi (2.387)
  4. VW (1.788)
  5. Mitsubishi (1.283)
  6. Mercedes-Benz (761)
  7. Nissan (753)
  8. Tesla (539)
  9. smart (478)
  10. Hyundai (439)

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 8.029
  • Unternehmen: 9.554
  • Stiftung: 12
  • Körperschaft: 129
  • Verein: 57
  • Kommunaler Betrieb: 146
  • Kommunaler Zweckverband: 10

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 3.509
  • Bayern: 4.091
  • Berlin: 406
  • Brandenburg: 299
  • Bremen: 91
  • Hamburg: 438
  • Hessen: 1.461
  • Mecklenburg-Vorpommern: 137
  • Niedersachsen: 1.572
  • Nordrhein-Westfalen: 3.314
  • Rheinland-Pfalz: 703
  • Saarland: 187
  • Sachsen: 559
  • Sachsen-Anhalt: 263
  • Schleswig-Holstein: 574
  • Thüringen: 329
  • Sonstiges (Ausland): 4

Hier geht es zu der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dort findet man unter anderem die komplette Liste und auch weitere Informationen: BAFA

[01.12.2016] Seit dem 17. November sind Elektroautos für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit, bis vor der Änderung galt die Befreiung für 5 Jahre.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Es gibt wieder einmal mehr einen guten Grund, sich ein Elektroauto zu kaufen: Denn für Elektroautos muss man nun in Deutschland für 10 Jahre keine KFZ-Steuer mehr zahlen.

So steht seit dem 7. November im „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“:

„Die Steuerbefreiung wird bei erstmaliger Zulassung des Elektrofahrzeugs in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020 für zehn Jahre ab dem Tag der erstmaligen Zulassung gewährt.“

„Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend für technisch umgerüstete Fahrzeuge, die ursprünglich zum Zeitpunkt der erstmaligen verkehrsrechtlichen Zulassung mit Fremdzündungsmotoren oder Selbstzündungsmotoren angetrieben wurden. Die Steuerbefreiung wird nach Maßgabe folgender Voraussetzungen gewährt:
1. das Fahrzeug ist in der Zeit vom 18. Mai 2016 bis zum 31. Dezember 2020 nachträglich zu einem Elektrofahrzeug im Sinne des § 9 Absatz 2 umgerüstet worden und
2. für die bei der Umrüstung verwendeten Fahrzeugteile ist eine allgemeine Betriebserlaubnis nach §22inVerbindungmit§20derStraßenverkehrs-ZulassungsOrdnung erteilt.
Die Steuerbefreiung beginnt an dem Tag, an dem die Zulassungsbehörde die Voraussetzungen nach Satz 2 als erfüllt feststellt.“

10 Jahre keine KFZ-Steuer für Elektroautos und entsprechende Umbauten

Um die Elektromobilität zu fördern, wurde auch die Umweltbonus genannte Kaufprämie eingeführt, welche man für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos erhält.

Zusätzlich wurde die Befreiung von der KFZ-Steuer auf 10 Jahre nochmals verlängert, dies gilt allerdings nur bei erstmaliger Zulassung im Zeitraum vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020.

Was auch neu ist, ist die Tatsache, dass nun auch E-Autos gefördert werden, welche von einem Verbrenner- zu einem Elektroauto umgebaut worden sind.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos ist kein geldwerter Vorteil mehr

Vor der Gesetzesänderung musste man bei der Steuererklärung unter anderem angeben, ob man einen geldwerten Vorteil durch das kostenlose Aufladen seines Stromers beim Arbeitgeber erhält.

Für den Arbeitnehmer hat dies nun den Vorteil, dass man den Strom quasi geschenkt bekommt.

Die ganzen Details kann man im Bundesgesetzblatt nachlesen (externer Link).

Via: electrive

 

Wer ein Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- oder Elektroauto kauft, kann seit dem 2. Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie beantragen. Bis zum 30. September wurden 44.51 Anträge auf Auszahlung der Kaufförderung gestellt.

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Im September wurde in Deutschland ein diesjähriger Verkaufsrekord von Elektroautos aufgestellt, so waren alleine im September 1.641 E-Autos unter den Neuzulassungen.
Da im September ganze 298.002 Personenkraftwagen neu zugelassen worden sind, machen die Stromer einen Anteil von 0,6 Prozent aus.

Wer seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro-, Brennstoffzellen- oder Plug-In Hybridauto gekauft oder geleast hat, kann den Umweltbonsu beantragen: Für E-Autos gibt es 4.000 Euro und für Plug-In Hybride 3.000 Euro.

Die Anträge müssen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt werden, dieses veröffentlicht immer mal wieder einen Zwischenstand.

So sehen die Zahlen für den Umweltbonus aktuell aus

Die Behörde aus Eschborn teilt in ihrem aktuellen Bericht mit, dass mit Stand 30. September 4.451 Anträge für die Auszahlung des Umweltbonus beantragt worden sind, dieser wird zur Hälfte je vom Staat und von den teilnehmenden Autoherstellern getragen.

Für reine Elektroautos wurden bisher 2.650 Anträge und für Plug-In Hybridautos 1.801 Anträge gestellt.

1.289 Anträge entfielen auf Elektromobile der Marke BMW, auf Platz 2 kommt Renault mit 921 geförderten Fahrzeugen.

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 1.289
2 Renault 921
3 Audi 462
4 Volkswagen 438
5 Mitsubishi 369
6 Nissan 242
7 Kia 194
8 Mercedes-Benz 166
9 Peugeot 133
10 Citroën 116

Die sind die am meisten geförderten Elektrofahrzeuge

  1. Renault Zoe (876)
  2. BMW i3 (766)
  3. Audi A3 e-tron (462)
  4. BMW 225xe (440)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (353)
  6. Kia Soul EV (190)
  7. Nissan Leaf (167)
  8. VW Golf GTE (167)
  9. VW e-Golf (114)
  10. Peugeot iOn (111)

(Eine vollständige Liste gibt es auf der Seit der Bafa: Zwischenstand Umweltbonus

Anträge je Bundesland

  1. Bayern: 1130
  2. Baden-Württemberg: 873
  3. Nordrhein-Westfalen: 726
  4. Niedersachsen: 417
  5. Hessen: 375
  6. Rheinland-Pfalz: 190
  7. Schleswig-Holstein: 125
  8. Sachsen: 108
  9. Berlin: 83
  10. Thüringen: 82
  11. Brandenburg: 73
  12. Hamburg: 75
  13. Sachsen-Anhalt: 71
  14. Saarland: 53
  15. Mecklenburg-Vorpommern: 35
  16. Bremen: 34
  17. Sonstiges (Ausland): 1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die Umweltbonus genannte Kaufförderung für Brennstoffzellen, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt es seit dem 2. Juli, sie gilt rückwirkend für den Erwerb von förderfähigen PKW, welche seit dem 18. Mai erworben worden sind.
Der Fördertopf ist 1,2 Milliarden Euro schwer, dies soll für etwa 300.000 Fahrzeuge reichen.

Seit der Einführung der Kaufprämie für Plug-In Hybrid– und Elektroautos wurden 3.027  Anträge gestellt, etwa zwei Drittel davon entfallen auf E-Autos.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Nach etwa 2 Monaten sind 3.027 Anträge für den Erhalt des Umweltbonus bei der zuständigen Behörde Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen, 59 Prozent davon stammen von Privatpersonen.

Durch die Kaufförderung (welche offiziell Umweltbonus) genannt wird, soll der Absatz von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos gesteigert werden.
Am 2. Juli 2016 wurde die Prämie offiziell eingeführt, zum Stichtag 1. September sind 3.027 entsprechende Anträge eingegangen. Für die Förderung eines Elektroautos waren es genau 1.973 und für die Förderung eines Plug-In Hybriden 1.054 Förderwünsche.
Da auch PKW gefördert werden, welche seit dem 18. Mai 2016 erworben worden sind, kann man aus den Zahlen keine Verkaufszahlen pro Monat ableiten.

Die meisten Menschen haben sich bei der Anschaffung für einen Renault Zoe entschieden, auf Platz 2 liegt der BMW i3 und auf Platz 3 der BMW 225xe.

So sehen die Absatzzahlen von Elektro- und Plug-In Hybridautos nach der Einführung der Kaufprämie aus

Top 11

  1. Elektroauto Renault Zoe: 671
  2. Elektroauto BMW i3: 559
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xe: 295
  4. Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid: 210
  5. Plug-In Hybridauto Audi A3: 167
  6. Elektroauto Kia Soul EV: 135
  7. Elektroauto Nissan Leaf: 131
  8. Plug-In Hybridauto VW Golf GTE: 108
  9. Elektroauto Peugeot iOn: 78
  10. Elektroauto Citroen C-Zero: 74
  11. Elektroauto Mercedes-Benz B 250e: 71
    (Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge je Bundesland und Bauart
Bundesland Anzahl reiner Elektroautos Anzahl Plug-In Hybride Anzahl Gesamt
Baden-Württemberg 396 208 604
Bayern 560 245 805
Berlin 25 32 57
Brandenburg 24 27 51
Bremen 11 8 19
Hamburg 32 25 57
Hessen 147 78 225
Mecklenburg-Vorpommern 10 13 23
Niedersachsen 184 85 269
Nordrhein-Westfalen 342 165 507
Rheinland-Pfalz 74 64 138
Saarland 22 12 34
Sachsen 45 24 69
Sachsen-Anhalt 23 20 43
Schleswig-Holstein 58 30 88
Thüringen 20 17 37
Sonstiges (Ausland)
(Zahlenquelle: BAFA)
0 1 1

 

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 917
2 Renault 709
3 Volkswagen 284
4 Mitsubishi 221
5 Nissan 188
6 Audi 167
7 Mercedes-Benz 135
8 Kia 135
9 Peugeot 92
10 Citroen 90

(Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge nach Antragsteller
Antragsteller Anzahl
Privatperson 1.789
Unternehmen 1.204
Körperschaft 16
Verein 5
Kommunaler Betrieb 12
Kommunaler Zweckverband
(Zahlenquelle: BAFA)
1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Nach 4 Tagen: 266 Anträge (Pro Tag etwa: 66,5 Anträge)
Nach 6 Tagen: 600 Anträge (Pro Tag etwa: 60 Anträge)
Nach 10 Tagen: 718 Anträge (Pro Tag etwa: 71,8 Anträge)
Nach 13 Tagen: 936 Anträge (Pro Tag etwa: 72 Anträge)
Nach 20 Tagen: 1.234 Anträge (Pro Tag etwa: 61,7 Anträge)
Nach 30 Tagen: 1.523 Anträge (Pro Tag etwa: 50,76 Anträge)
Nach 62 Tagen: 3.027 Anträge (Tagesdurchschnitt:  48,83 Anträge)

Hier geht es zu den Bericht und weiteren Infos vom BAFA: BAFA Publikationen

Bereits vor der Einführung des Umweltbonus haben Autohersteller auf ihre Elektroautos einen Rabatt von bis zu 5.000 Euro gewährt, mit der Einführung der Kaufprämie verschwanden die Rabatte, so das die Fahrzeuge nicht günstiger geworden sind.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Wer sich ab dem 18. Mai ein Elektroauto angeschafft hat, kann darauf eine Kaufförderung von 4.000 Euro erhalten. Jedoch haben zum Beispiel die zwei Autobauer Nissan und Renault bereits vor dem Umweltbonus einen Sonderrabatt in Höhe von bis zu 5.000 Euro auf bestimmte E-Auto Modelle gewährt, allerdings wurde die Rabattaktion vor der Kaufförderung beendet und so sind die PKW für den Endverbraucher nicht günstiger geworden.
Jedoch gab es eine Sonde

Das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen überprüft in regelmäßigen Abständen die verschiedenen Rabatte, welche die Autohersteller auf ihre Fahrzeuge gewähren.
So wurde das Elektroauto Renault Zoe Life im Februar 2016 mit einem Herstellerrabatt in Höhe von 5.000 Euro angeboten, was einen Endpreis von 16.500 Euro bedeutet. im Juli 2015 konnte man das E-Auto Nissan Leaf mit einem Rabatt in Höhe von 5.200 Euro kaufen, so das man nur 18.590 Euro für den Leaf bezahlen musste.
Im Februar 2016 gab es für den Leaf nur noch einen Nachlass in Höhe von 2.500 Euro, so das man ihn im Februar für 20.560 Euro kaufen konnte.
(Die beiden Angebote galten jeweils ohne die Batterieeinheit, diese musste separat geleast werden.)

Da die Autohersteller nur die Hälfte des Umweltbonus zahlen müssen, sparen diese seit der Einführung des Förderprogramm eine Menge Geld.

Preise für Elektroautos wurden nicht erhöht

Eine gute Nachricht ist allerdings, dass die Kaufpreise für die Stromer nicht erhöht worden sind. So sind die geförderten Modelle alle samt um 4.000 Euro günstiger, den Rabatt teilen sich nun die Bundesregierung und die Hersteller zu 50 Prozent.

Da der Umweltbonus nur für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos gilt, welche unter 60.000 Euro kosten und deren Hersteller sich an dem Bundesprogramm beteiligen, werden manche Autohersteller, wie zum Beispiel Porsche oder Tesla Motors nicht gefördert.

Via: Welt

Seit dem 2. Juli 2016 kann man in Deutschland den Umweltbonus für die Anschaffung von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen– und Elektroautos beantragen, im ersten Monat wurde die Kaufförderung 1.523 mal beantragt.

Symbolbild. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Symbolbild. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Wer sich seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro-, Brennstoffzellen- oder Plug-In Hybridauto gekauft (oder geleast) hat, kann für dieses die als Umweltbonus bezeichnete Kaufprämie beantragen.
So erhält man für ein Elektroauto 4.000 Euro und für ein Plug-In Hybridauto 3.000 Euro, allerdings darf dieses nicht mehr als 60.000 Euro kosten und der Autohersteller muss sich zu 50 Prozent an dem Förderprogramm beteiligen.

Laut des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wurden im Juli 1.523 Anträge für eine entsprechende Förderung von Elektrofahrzeugen gestellt, in der letzten Juliwoche gingen nur noch 289 Anträge ein.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Das die Zahlen nun Rückläufig sind, lässt sich damit erklären, dass am Anfang die Menschen einen Antrag gestellt haben, welche im Zeitraum zwischen dem 18. Mai und 2. Juli ein förderfähiges Auto gekauft haben.
Andererseits sind noch in vielen Bundesländern Schulferien, so das viele erst nach dem Urlaub einen neuen Stromer kaufen.
Es könnte aber auch daran liegen, dass viele Kaufinteressenten mit der Anschaffung warten, bis die Preise weiter gesunken sind und mehr Modelle über eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern verfügen.

Der Großteil der Anträge kamen aus Bayern (402), gefolgt von Baden-Württemberg (301) und auf Platz 3 befindet sich Nordrhein-Westfalen mit 252.

Via: Electrive und Finanznachrichten

 

Jetzt am Dienstag will die Bundesregierung endlich die Pläne zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland präsentieren, auf eine Kaufprämie für Elektroautos braucht man wohl nicht zu hoffen.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Noch vor ein paar Wochen gab es relativ große Hoffnungen, dass es auch in Deutschland eine Kaufprämie für den Erwerb eines Elektromobil geben wird, denn immer mehr Politiker hatten ihre bisher negative Haltung gegenüber der Kaufförderung in Form einer Geldprämie aufgegeben.

Nun meldet Welt.de, dass man auch nach den langen Verhandlungen zwischen den Politikern und der Autoindustrie nicht damit rechnen kann, dass es am Dienstag heißen wird, dass eine Kaufförderung eingeführt wird.

Zwar haben sich alle Beteiligten auf eine weitgehende Förderung von Elektroautos in Deutschland einigen können, aber dies betrifft nur die Punkte Ladestationen und die KFZ-Steuer für Elektromobile.

Am Dienstag den 26. April 2016 findet dann der entscheidende Autogipfel statt, an dem unter anderem Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) und Sigmar Gabriel (Wirtschaftsminister, SPD) teilnehmen werden und in dessen Rahmen die Entscheidung über die Förderpläne in Punkto Elektromobilität bekannt gegeben werden.
Auch wenn sich Sigmar Gabriel und Alexander Dobrindt (Verkehrsminister, CSU) zuletzt für eine Kaufprämie für E-Autos ausgesprochen haben, waren anscheinend viele weitere Politiker der Parteien CDU und SPD gegen einen finanziellen Anreiz.

Ladestationen und keine KFZ-Steuer für Elektroautos

Jetzt sieht es so aus, dass die Politik den Ausbau der Ladestationen subventionieren will und die Kfz-Steuer für Elektroautos und andere vergleichbare PKW, wie zum Beispiel Plug-In Hybrid– und Brennstoffzellenautos für die Dauer von 10 Jahren ausgesetzt wird.
Im Rahmen des Elektromobilitätsgesetzes, welches im Jahr 2015 eingeführt wurde, dürfen die Besitzer von E-Autos bereits in manchen Städten kostenlos parken und die Busspur nutzen.
Allerdings hatte sich so gut wie keine große Stadt dazu durchgedrungen, die Busspuren für Stromer freizugeben, da man befürchtet, dass die Busse dann nicht mehr pünktlich an den entsprechenden Haltestationen ankommen.

Falls es überraschenderweise doch eine direkte Kaufförderung für Elektroautos geben sollte, wird diese in Deutschland wahrscheinlich so aussehen, dass sich die Autoindustrie daran beteiligen muss.

Via: Welt.de

Wer ein Plug-In Hybrid- oder ein Elektroauto fährt, kann mit diesem seit dem 25. März in Hannover kostenlos auf öffentlichen Stellplätzen parken.

Elektroauto Parkplatz Wolfenbüttel Parkplatz nur für Elektrofahrzeuge

Das Elektromobilitätsgesetz ermöglicht es den Kommunen, den Besitzern von geeigneten Elektromobilen (Plug-In Hybrid, Elektro- und Brennstoffzellenautos) kostenloses Parken auf den öffentlichen Stellplätzen zu ermöglichen.

In Hannover dürfen nun die Fahrer der umweltschonenden PKW seit dem 25. März kostenlos parken, allerdings muss man das entsprechende E-Kennzeichen an dem Fahrzeug befestigt haben.

Ob man sich wirklich auf einem öffentlichen Parkplatz befindet und man daher Gebührenfrei parken darf, sieht man an den Parkscheinautomaten – denn diese sind mit den entsprechenden Aufklebern versehen.
Da die jeweilige Höchstparkdauer auch für Elektrofahrzeuge gilt, müssen die Halter der Fahrzeuge eine Parkscheibe verwenden. Allerdings ist leider der Bereich der Herrenhäuser Gärten von dem Angebot des kostenlosen Parkens ausgenommen.

Die Befreiung von den Parkgebühren für Elektrofahrzeuge wurde am 25. Februar 2016 von der Ratsversammlung beschlossen, aus diesem Grunde musste Parkgebührenordnung geändert werden.

Am 12. Juni 2015 ist das Elektromobilitätsgesetz in Kraft getreten, dieses bietet den Kommunen die Möglichkeit, Elektrofahrzeugen gewisse Privilegien einräumen zu dürfen – dies gilt unter anderem für das kostenfreie Parken und auch die Nutzung der Busspur.

Zur Förderung der E-Mobilität hatte die Verwaltung der Politik vorgeschlagen, elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen von den Parkgebühren auf öffentlichen Stellplätzen bis zum 20. Dezember 2020 zu befreien.

Ob man dann auch nach dem Jahr 2020 noch kostenlos mit Elektrofahrzeugen parken darf, steht noch nicht fest. Dies wird meiner Meinung nach, davon abhängig sein, wie sich die Elektromobilität in Deutschland entwickelt.

Via: Electrive und Hannover

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