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Tag: BMW i3

[13.03.2017] Im Februar 2017 waren in Deutschland 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist doppelt so viel wie im Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden in den ersten beiden Monaten diesen Jahres bereits mehr Elektroautos angemeldet, als im gesamten Jahr 2012.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Das Jahr 2017 verläuft in Punkto Neuzulassungen von Elektroautos weiterhin positiv, denn auch im Februar 2017 wurden mehr als 1.000 rein elektrisch angetriebene PKW angemeldet.

So waren im Februar 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies entspricht einem plus von 105,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden 5.082 Hybridautos neu angemeldet, 1.443 waren hiervon Plug-In Hybridautos (+44,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (344/+64,6 %) und Erdgasfahrzeuge (161/-45,8 %). Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,2 Prozent auf 127,7 g/km.

Bei den Importmarken legte Tesla mit +122,0 Prozent am deutlichsten zu, im Januar lag der Wert von Tesla sogar noch bei +287,2 % (im Vergleich zum Vorjahresmonat).


(Falls die Tabelle nicht richtig angezeigt werden sollte, habe ich unten noch einmal eine HTML-Variante eingefügt.

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 2.869 (Januar bis inkl. Februar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

 

Feb 17
# Fahrzeug Februar Januar Dezember Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 431 180 239 611 236,83 2842
2 BMW i3* 305 388 433 693 269,67 3236
3 Kia Soul EV 282 177 121 459 160,92 1931
4 Tesla Model S 163 96 160 259 63,50 762
5 HYUNDAI IONIQ** 141 117 155 258  44,5 534
6 Nissan Leaf 117 115 112 232 92,75 1113
7 VW e-up! 102 93 120 195 220,67 2648
8 Mercedes-Benz B-Klasse 61 68 22 129  71 852
9 Tesla Model X 39 55 111 94 27,83 334
10 Peugeot iOn 39 54 24 93 19,67 236
11 VW e-Golf 29 21 28 50 106,58 1279
12 Citroen C-Zero 25 18 16 43 11,75 141
13 Opel Ampera-e 15 13 0 28  2,33 28
14 Nissan e-NV200 14 21 14 35 15,50 186
15 FORD FOCUS 5 0 3 5  0,66 8
16 Mitsubishi i-MiEV 5 0 0 5 0,92 11
17 Audi R8 e-Tron 3 0 0 3 0,33 4
18 Smart Fortwo ED 1 2 1 3 4,00 48
19 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 5,42 65
20 Citroen Berlingo 0 1 0 1 2,58 31
1777 1559 1559
*: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137 *: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143

Zahlen via Kraftfahrtbundesamt (www.KBA.de)

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Elektroauto BMW i3

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

Die Reichweite des Elektroauto BMW i3 wird im Jahr 2018 auf 450 Kilometer erhöht, schon in diesem Jahr wurde die Normreichweite auf 300 km gesteigert.

Das Elektroauto BMW i3. Bildquelle: BMW AG

Das Elektroauto BMW i3. Bildquelle: BMW AG

Ab 2018 wird das Elektroauto BMW i3 laut der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ über eine Reichweite von 450 Kilometern verfügen. Bereits seit diesem Jahr wird optional eine Batterieeinheit mit 33 kWh für einen Aufpreis von 1.200 Euro angeboten.
Das Reichweitenplus hat dazu geführt, dass die Nachfrage in manchen Märkten um 50 bis 60 Prozent gestiegen ist.

Die höhere Reichweite will man unter anderem durch eine verbesserte Zellchemie der Lithium-Ionen Akkuzellen erreichen, so sollen die Abmessungen der Batterieeinheit nicht größer werden.
Denn wenn die Abmessungen des Energiespeichers größer ausfallen, müsste auch die  Carbon-Karosserie des i3 verändert werden.

2018 wird das Zeitalter der Elektroautos mit hoher Reichweite

Im Jahr 2018 wird es mehrere Elektroautos mit einer Reichweite von um die 400 Kilometern geben, dazu gehören:

  • BMW i3 – 450 Kilometer (ab 2018)
  • Renault Zoe – 400 Kilometer (seit Oktober 2016 gegen Aufpreis)
  • Nissan Leaf – angekündigt: 300 Kilometer (ab 2018 vermutlich 400 km)
  • Tesla Model 3 – 350 Kilometer Reichweite (ab 2018)
  • Opel Ampera-e – 500 Kilometer (2017/2018)

Ab 2019 gibt es ein neues Elektroauto aus dem Hause BMW

In der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ kann man auch lesen, dass man bei BMW einräumt, dass eine nur schwer veränderbare Karosserie kaum für den Massenmarkt gemacht ist.
Allerdings dürften auch die vergleichsweise hohen Kosten dafür sorgen, dass sich die meisten Menschen eher einen günstigeren Stromer kaufen.

Im Jahr 2019 soll der neue X3 auch mit einem rein elektrischen Antrieb auf den Markt geben, auch soll es den Mini als Elektroauto geben. Von der Elektromobilitäts-Marke BMW i soll es im Jahr 2021 ein neues E-Auto geben, dieses soll dann über autonome Fahrfunktionen und auch wieder über eine Karosserie aus Karbon verfügen.

Man sieht also, dass immer mehr Autohersteller Elektroautos mit einer Reichweite anbieten (wollen/werden), welche auch die meisten Autofahrer überzeugt. Allerdings darf man dann immer noch nicht vergessen, dass es für viele Menschen an einer vorhandenen Ladestation mangelt.

 

Wer ein Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- oder Elektroauto kauft, kann seit dem 2. Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie beantragen. Bis zum 30. September wurden 44.51 Anträge auf Auszahlung der Kaufförderung gestellt.

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Im September wurde in Deutschland ein diesjähriger Verkaufsrekord von Elektroautos aufgestellt, so waren alleine im September 1.641 E-Autos unter den Neuzulassungen.
Da im September ganze 298.002 Personenkraftwagen neu zugelassen worden sind, machen die Stromer einen Anteil von 0,6 Prozent aus.

Wer seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro-, Brennstoffzellen- oder Plug-In Hybridauto gekauft oder geleast hat, kann den Umweltbonsu beantragen: Für E-Autos gibt es 4.000 Euro und für Plug-In Hybride 3.000 Euro.

Die Anträge müssen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt werden, dieses veröffentlicht immer mal wieder einen Zwischenstand.

So sehen die Zahlen für den Umweltbonus aktuell aus

Die Behörde aus Eschborn teilt in ihrem aktuellen Bericht mit, dass mit Stand 30. September 4.451 Anträge für die Auszahlung des Umweltbonus beantragt worden sind, dieser wird zur Hälfte je vom Staat und von den teilnehmenden Autoherstellern getragen.

Für reine Elektroautos wurden bisher 2.650 Anträge und für Plug-In Hybridautos 1.801 Anträge gestellt.

1.289 Anträge entfielen auf Elektromobile der Marke BMW, auf Platz 2 kommt Renault mit 921 geförderten Fahrzeugen.

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 1.289
2 Renault 921
3 Audi 462
4 Volkswagen 438
5 Mitsubishi 369
6 Nissan 242
7 Kia 194
8 Mercedes-Benz 166
9 Peugeot 133
10 Citroën 116

Die sind die am meisten geförderten Elektrofahrzeuge

  1. Renault Zoe (876)
  2. BMW i3 (766)
  3. Audi A3 e-tron (462)
  4. BMW 225xe (440)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (353)
  6. Kia Soul EV (190)
  7. Nissan Leaf (167)
  8. VW Golf GTE (167)
  9. VW e-Golf (114)
  10. Peugeot iOn (111)

(Eine vollständige Liste gibt es auf der Seit der Bafa: Zwischenstand Umweltbonus

Anträge je Bundesland

  1. Bayern: 1130
  2. Baden-Württemberg: 873
  3. Nordrhein-Westfalen: 726
  4. Niedersachsen: 417
  5. Hessen: 375
  6. Rheinland-Pfalz: 190
  7. Schleswig-Holstein: 125
  8. Sachsen: 108
  9. Berlin: 83
  10. Thüringen: 82
  11. Brandenburg: 73
  12. Hamburg: 75
  13. Sachsen-Anhalt: 71
  14. Saarland: 53
  15. Mecklenburg-Vorpommern: 35
  16. Bremen: 34
  17. Sonstiges (Ausland): 1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die Umweltbonus genannte Kaufförderung für Brennstoffzellen, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt es seit dem 2. Juli, sie gilt rückwirkend für den Erwerb von förderfähigen PKW, welche seit dem 18. Mai erworben worden sind.
Der Fördertopf ist 1,2 Milliarden Euro schwer, dies soll für etwa 300.000 Fahrzeuge reichen.

Seit der Einführung der Kaufprämie für Plug-In Hybrid– und Elektroautos wurden 3.027  Anträge gestellt, etwa zwei Drittel davon entfallen auf E-Autos.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Nach etwa 2 Monaten sind 3.027 Anträge für den Erhalt des Umweltbonus bei der zuständigen Behörde Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen, 59 Prozent davon stammen von Privatpersonen.

Durch die Kaufförderung (welche offiziell Umweltbonus) genannt wird, soll der Absatz von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos gesteigert werden.
Am 2. Juli 2016 wurde die Prämie offiziell eingeführt, zum Stichtag 1. September sind 3.027 entsprechende Anträge eingegangen. Für die Förderung eines Elektroautos waren es genau 1.973 und für die Förderung eines Plug-In Hybriden 1.054 Förderwünsche.
Da auch PKW gefördert werden, welche seit dem 18. Mai 2016 erworben worden sind, kann man aus den Zahlen keine Verkaufszahlen pro Monat ableiten.

Die meisten Menschen haben sich bei der Anschaffung für einen Renault Zoe entschieden, auf Platz 2 liegt der BMW i3 und auf Platz 3 der BMW 225xe.

So sehen die Absatzzahlen von Elektro- und Plug-In Hybridautos nach der Einführung der Kaufprämie aus

Top 11

  1. Elektroauto Renault Zoe: 671
  2. Elektroauto BMW i3: 559
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xe: 295
  4. Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid: 210
  5. Plug-In Hybridauto Audi A3: 167
  6. Elektroauto Kia Soul EV: 135
  7. Elektroauto Nissan Leaf: 131
  8. Plug-In Hybridauto VW Golf GTE: 108
  9. Elektroauto Peugeot iOn: 78
  10. Elektroauto Citroen C-Zero: 74
  11. Elektroauto Mercedes-Benz B 250e: 71
    (Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge je Bundesland und Bauart
Bundesland Anzahl reiner Elektroautos Anzahl Plug-In Hybride Anzahl Gesamt
Baden-Württemberg 396 208 604
Bayern 560 245 805
Berlin 25 32 57
Brandenburg 24 27 51
Bremen 11 8 19
Hamburg 32 25 57
Hessen 147 78 225
Mecklenburg-Vorpommern 10 13 23
Niedersachsen 184 85 269
Nordrhein-Westfalen 342 165 507
Rheinland-Pfalz 74 64 138
Saarland 22 12 34
Sachsen 45 24 69
Sachsen-Anhalt 23 20 43
Schleswig-Holstein 58 30 88
Thüringen 20 17 37
Sonstiges (Ausland)
(Zahlenquelle: BAFA)
0 1 1

 

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 917
2 Renault 709
3 Volkswagen 284
4 Mitsubishi 221
5 Nissan 188
6 Audi 167
7 Mercedes-Benz 135
8 Kia 135
9 Peugeot 92
10 Citroen 90

(Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge nach Antragsteller
Antragsteller Anzahl
Privatperson 1.789
Unternehmen 1.204
Körperschaft 16
Verein 5
Kommunaler Betrieb 12
Kommunaler Zweckverband
(Zahlenquelle: BAFA)
1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Nach 4 Tagen: 266 Anträge (Pro Tag etwa: 66,5 Anträge)
Nach 6 Tagen: 600 Anträge (Pro Tag etwa: 60 Anträge)
Nach 10 Tagen: 718 Anträge (Pro Tag etwa: 71,8 Anträge)
Nach 13 Tagen: 936 Anträge (Pro Tag etwa: 72 Anträge)
Nach 20 Tagen: 1.234 Anträge (Pro Tag etwa: 61,7 Anträge)
Nach 30 Tagen: 1.523 Anträge (Pro Tag etwa: 50,76 Anträge)
Nach 62 Tagen: 3.027 Anträge (Tagesdurchschnitt:  48,83 Anträge)

Hier geht es zu den Bericht und weiteren Infos vom BAFA: BAFA Publikationen

Innerhalb von 6 Tagen wurde der Umweltbonus für Plug-In Hybrid- Elektroautos etwa 600 mal beantragt, die meisten Anträge gingen für das Elektroauto Renault Zoe ein.
Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Seit den 2. Juli kann man in Deutschland den Umweltbonus für den Kauf von Elektro- und Plug-In Hybridautos beantragen, für ein reines E-Auto erhält man 4.000 Euro und für ein Plug-In Hybridmodell 3.000 Euro.
Die Kaufprämie kann auch rückwirkend zum 18. Mai 2016 beantragt werden, der Antrag kann seit dem 2. Juli beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) beantragt werden.Innerhalb von 6 Tagen wurden circa 600 Anträge auf die Auszahlung der Kaufförderung beantragt, in den ersten 4 Tagen waren es 266 Anträge. Dementsprechend hat sich die Anzahl der Anträge innerhalb von 2 Tagen verdoppelt.Wie sich die Anzahl der Anträge für die Umweltprämie weiter entwickelt, lässt sich derzeit schwer abschätzen. Denn unter den 600 Anträgen werden sicherlich auch viele sein, welche ihr förderfähiges Fahrzeug zwischen dem 18. Mai und dem 2. Juli gekauft (oder geleast) haben.

Die meisten Förderanträge wurden für das Elektroauto Renault Zoe gestellt

Laut des Bafa gingen die meisten Anträge für das Elektroauto Renault Zoe ein, so sieht die Top 3 aus:

  1. Elektroauto Renault Zoe: 142 Anträge
  2. BMW i3 (gibt es sowohl als Elektro- als auch als Plug-In Hybridfahzeug): 88 Anträge
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225 Xx3: 63 Anträge
Mit dem Umweltbonus will die Bundesregierung den Absatz von Plug-In Hybrid- und Elektroautos fördern, eine solche Kaufprämie gibt es bereits in vielen Ländern.
Insbesondere in Norwegen hat die Kaufförderung zusätzlich zu dem Ausbau der Ladestationen, kostenlose Parkplätze, Nutzung der Busspuren zu einem hohen Absatz von Elektro- und Plug-In Hybriden gesorgt.
In Deutschland erhält man beim Kauf eines Elektroautos 4.000 Euro und für den Erwerb eines Plug-In Hybridautos 3.000 Euro, die Prämie gilt auch für Leasingfahrzeuge.
Allerdings darf der Basispreis für den PKW nicht über 60.000 Euro liegen und der Autohersteller muss sich zu 50 Prozent an der Förderung beteiligen. Der Umweltbonus ist 600 Millionen Euro schwer, sollte das Geld verbraucht sein oder das Jahr 2019 beendet sein, ist die Kaufförderung ausgelaufen.
Die Anträge können nur elektronisch beim Bafa gestellt werden. Hier geht es direkt zu der Seite des Bafa: Weitere Infos zum Umweltbonus
Via: Spiegel und Golem

Ein Elektroauto erzielt auch als Gebrauchtwagen einen guten Preis, bei einem Premiumfahrzeug von BMW oder Tesla Motors ist die Chance sogar hoch, dass man nur einen geringen Wertverlust beim Wiederverkauf des PKW hat.

Elektroautos von Tesla Motors verlieren nicht so schnell an Wert. Das Elektroauto Tesla Model S mit dem neuen E-Kennzeichen. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroautos von Tesla Motors verlieren nicht so schnell an Wert. Das Elektroauto Tesla Model S mit dem neuen E-Kennzeichen. Bildquelle: Tesla Motors

Sobald man einen PKW gekauft hat, beginnt bereits der Wertverlust. Gerade in den ersten Jahren ist dieser am höchsten, davon sind sowohl Fahrzeuge mit einem Verbrennungs- als auch mit einem Elektromotor betroffen, allerdings gibt es zum Teil große Unterschiede in der Höhe des zu erwartenden Wertverlustes.

In der folgenden Tabelle sind ein paar Modelle und ihre Preise zum Vergleich aufgelistet:

Fahrzeugmodell Neupreis* Gebrauchtpreis** Jahr Kilometer
Renault Twizy 6.950 € 7.352 2013 20.787
Renault Twizy 6.950 € 5.500 2013 18.400
Peugeot Ion 29.393 14.841 2012 56.144
Citroen C-Zero 29.393 15.279 2012 12.358
Renault Kangoo Z.E. 20.000 15.864 2012 38.984
Mitsubishi iMiEV (Electric Vehicle) 29.300 16.238 2012 26.955
Mitsubishi iMiEV (Electric Vehicle) 29.300 6.235 2012 36.000
Renault Zoe 21.700 18.001 2014 6.429
Renault Zoe 21.700 9.244 2014 36.000
Smart Fortwo ED 23.680 18.473 2014 7.715
VW e-Up! 26.900 22.741 2014 5.770
Nissan Leaf 23.790 24.745 2014 4.949
Nissan Leaf 23.790 10.706 2014 45.000
Opel Ampera 45.900 26.588 2013 26.637
Ford Focus Electric 34.900 27.845 2013 6.120
VW e-Golf 34.900 32.987 2014 6.281
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 39.151 37.235 2014 7.723
BMW i3 39.450 39.582 2014 13.347
BMW i3 39.450 21.934 2013 45.000
Tesla Model S (2013-2014) 85.000 94.089 2014 29.140
Tesla Model S (2013-2014) 85.000 41.140 2013 54.000
Tesla Model S (2015) 117.000 115.958 2015 10.690
*: Basispreis, **: Durchschnittsangaben Zahlenquelle: autouncle.de und autoscout24.de

 

Bei den Verkaufspreisen hängt es natürlich auch immer davon ab, wie viel Kilometer man bereits gefahren ist und wer der Autohersteller ist. Denn wer einen teuren Neuwagen gekauft hat, kann diesen in der Regel meistens besser als ein günstiges Modell verkaufen. Allerdings sollte man als möglicher Verkäufer damit rechnen, dass es etwas dauern kann, bis man sein Elektrofahrzeug wieder verkaufen konnte.
Es kann aber auch passieren, dass der Neuwagenpreis für einen PKW stark gesenkt wird: So lag der Neupreis für den Peugeot iOn bei der Markteinführung im Jahr 2010 bei 29.393 Euro, mittlerweile bekommt man ihn beim Händler als Neuwagen für 17.850 Euro. Somit sinkt entsprechend der Gebrauchtwert, da viele Käufer eher einen Neu- als einen Gebrauchtwagen kaufen werden.

Ein anderer Aspekt ist die Batterieeinheit, welche von manchen Autoherstellern nur per Leasing angeboten wird. So kann man die E-Autos von Renault idR. nur ohne Stromspeicher kaufen, bei Nissan hat man die Wahl zwischen dem Kauf oder der Batteriemiete.

Dieser Artikel ist Teil einer kleinen Mini-Artikelserie zum Thema gebrauchte Elektroautos

Teil 1: Gebrauchte Elektroauto – Stromer sind Restwertkönige

Teil 2: Was man beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos beachten sollte

Teil 3: Das ist bei der Batterie eines Elektroautos zu beachten

 

 

Im Januar 2016 waren wesentlich weniger Elektroautos unter den Neuzulassungen, denn während es im Dezember 2015 noch 1.920 E-Autos waren, wurden im Januar nur 477 Stromer neu zugelassen.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze

 

# Elektroauto Januar 2016 Jahr 2016 Durchschnitt der letzten 12 Monate* Summe letzte 12* Monate
1 BMW i3 ** 149 149 183 2197
2 Renault Zoe 134 134 150 1801
3 Nissan Leaf 76 76 84 1009
4 Volkswagen e-Golf 44 44 79 943
5 Tesla Model S 38 38 130 1563
6 Kia Soul EV 37 37 316 3793
7 Smart Fortwo ED 20 20 53 632
8 Citröen C-Zero 8 8 1 17
9 Nissan e-NV200 / Evalia 8 8 11 130
10 Mitsubishi Electric Vehicle /I-MiEV 5 5 8 95
11 Peugeot iOn 5 5 2 23

(Zahlen: Kna.de; Insgesamt wurden im Januar 477 rein elektrische PKW neu angemeldet. *: Januar 2016 bis inkl. Februar 2015; **: Rein elektrisch 51  + 98 mit Range Extender)

Die Zahlen für die übrigen Modelle werden nachgeliefert, sobald diese verfügbar sind. Dies liegt leider daran, dass das Kraftfahrtbundesamt bei den Automodellen, bei denen es mehrere Antriebsarten gibt, die Zahlen nicht nach der Art des Antriebs aufschlüsselt.

So sehen die Jahresergebnisse für die Elektroautos aus:

  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

Ich gehe aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass im Jahr 2016 über 17.000 Elektroautos in Deutschland verkauft werden.

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Der Monat Dezember hat sich zu einem echten Rekordmonat entwickelt, denn im Jahr 2015 wurden in keinem anderen Monat so viele E-Autos neu angemeldet.

Meine Meinung zu den gesunkenen Zahlen

Das die Anzahl der Neuzulassungen für Elektroautos derart gesunken ist, kann viele Ursachen haben. Möglicherweise haben sich weniger Menschen für ein neues E-Auto entschieden, weil viele Menschen gerade im Januar viele Versicherungsbeiträge bezahlen müssen. Vielleicht liegt es aber auch an der derzeitigen Diskussion um die mögliche Einführung einer Kaufprämie in Höhe von bis zu 5.000 Euro, denn wer jetzt nicht sofort einen Stromer benötigt, wird wahrscheinlich erst einmal abwarten, ob man noch die Prämie bekommt.

Andererseits haben viele Autohersteller angekündigt, dass es bald neue Modelle mit einer höheren Reichweite geben soll. Letztendlich kann man nur die Zahlen der kommenden Monate abwarten

(Zahlen via KBA)
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