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Archiv

Kategorie: Smart

(21.02.2012)

Ein Elektroauto gilt als leise, umweltschonend und kaum einer wird es mit dem Wort Party in Verbindung bringen.

 

Die Rucksäcke aka Anhänger können mit zusätzlichen Akkus, einem Range-Extender oder einer Brennstoffzelle das Elektroauto weiter fahren lassen. Bildquelle: Rinspeed.

 

Das man mit einem Elektroauto auch richtig Party machen kann, zeigt das Schweizer Unternehmen Rinspeed, denn diese haben sich für das Elektrofahrzeug Smart Fortwo Electric Drive einen besonderen Anhänger ausgedacht:

Das Erweiterungsmodul Dock+Go ist ein Anhänger mit Ersatzakku sowie zusätzlichen Stauraum für eine Musikanlage. Ja, die Schweizer haben auch schon vorher solche Zusatzmodule vorgestellt, aber als ich dieses auf Engadget gesehen habe, wollte ich euch auch davon berichten.

Ja, Smart gehört zu Mercedes-Benz und auch die Zusatzbauten von Rinspeed sehen ebenso hochwertig wie ein Mercedes aus.

Bei dem rollenden “Diskoanhänger” handelt es sich nicht nur um einen Anhänger mit Batterie, Range-Extender (Reichweitenverlängerer), oder einer Brennstoffzelle und Platz für eine Musikanlage oder sonstiges… viel mehr kommt Dock+Go mit “den neusten Technologien zur Integration von Smartphones , adaptiver Steuerung und vieles mehr.

Im März 2012 soll man den Prototyp beim Autosalon in Genf (8. bis 18. März 2012) sehen können… aber Anhänger mit einem Range-Extender gab es schon vor Rinpeed, zum Beispiel von Emav.

Also ich finde solche “Rucksäcke” für das Elektroauto schon eine gute Idee, da man so die Reichweite einfach erhöhen kann, in dem den Anhänger mit einem Range-Extender, zusätzlichen Akkus oder durch einer Brennstoffzelle nutzt. Jedoch gab es diese Idee schon vor Rinspeed – aber ich würde mit meinen “Diskoanhänger” folgende zwei Songs auf jeden Fall spielen:

 

Frauenarzt & Manny Marc – Disco Pogo


 

und auch folgendes Lied:

Ai Se Eu Te Pego (Nossa Nossa) von Michel Teló (Amazonlink)

Weiterführende Links:

Smart Fortwo Electric Drive (Herstellerseite)

Rinspeed

Autosalon in Genf (Messeseite)

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(19.02.2012)

Elektroautos können im Winter wie die Autos mit einem Verbrennungsmotor unter eisiger Kälte leiden.

Elektroautos können im Winter wie die Autos mit einem Verbrennungsmotor unter eisiger Kälte leiden.
(Bildquelle: Alaska-in-Pictures.com)

Dieser Winter war zwar nicht lang, aber dafür war er mancher Orts ungewöhnlich kalt – bei den tiefen Minustemperaturen kann auch die Reichweite des Elektroautos unter den Temperaturen leiden.
Die Zeitschrift „AUTO BILD“ hat die aktuellen 5 Elektrofahrzeuge in seiner aktuellen Ausgabe getestet, je nach Modell sinkt die Reichweite von 7 bis 58 Prozent.

Im Rahmen des Tests wurde geprüft, wie weit ein E-Auto bei minus 14 Grad mit einer Batterieladung fahren kann.

Bei den Testkandidaten handelte es sich um:

  • Nissan Leaf, bei minus 14C° verfügt das Elektroauto Leaf nur noch über 45Prozent (75 Kilometer Reichweite) gegenüber der Reichweite bei Idealtemperatur (ca. 21 bis 23C°) – wo diese bei ca. 160 Kilometern liegt.
  • Mitsubishi i-MiEV,bei eisigen Temperaturen verfügt der i-Miev nur noch über 49 % seiner ursprünglichen Reichweite von ca. 140 Kilometern.
  • Renault Fluence: Normalerweise erreicht er 185 Kilometer Reichweite, bei -14C waren es nur noch 78 Kilometer (-58 %).
  • Smart Electric Drive : Die zweistelligen Minustemperaturen haben für einen Reichweitenverlust von 39 Prozent gesorgt, bei der Idealtemperatur kann man mit ihm ca. 115 Kilometer weit fahren – 70 Kilometer sind es nur noch bei -14C°.
  • Karabag New 500 E : Der Karabag verliert etwa 20 % an Reichweite, im Winter verfügt man nur noch über eine Reichweite von etwa 112 Kilometern; Bei der Idealtemperatur sind es 140 Kilometer.
    Jedoch verfügt der Fiat 500 Karabag nicht über eine elektrische Heizung, sondern über eine kleine Benzinzusatzheizung.
    So verliert dieser zwar 20 Prozent aufgrund der kalten Batterie an Reichweite, der Malus sind die zusätzlichen Kosten und die 0,5 Liter Benzinverbrauch pro Stunde. Zumindest im Winter verliert er dann seine Emissionsreinheit (keine Schadstofffilterung). Dies ist jedoch spätestens dann verschmerzbar, wenn man in einem Stau steht – denn der Karabag kann bis zu 15 Stunden heizen, ohne dass die Restreichweite leiden müsste.

Für den Reichweitenverlust der Elektroautos sind zwei Faktoren verantwortlich:

Der erste Faktor ist die Batterieeinheit, genauer gesagt das Elektrolyt, hierbei handelt es sich um die Substanz, die innerhalb einer Akkuzelle einer Batterieeinheit die Stromleitung zwischen Minus- und Pluspol sorgt. Je kälter das Elektrolyt wird, umso dickflüssiger wird es, dadurch laufen auch die elektrochemischen Prozesse langsamer ab. Dies hat zur Folge, dass der so genannte Innenwiderstand der Akkuzelle erhöht wird, so kann die einzelne Akkuzelle weniger Strom und damit Leistung lieferern.

Auch kann bei den herkömmlichen Lithiumionen-Akkuzellen das Elektrolyt bei einer Temperatur unterhalb von minus 20 Grad sogar einfrieren, besonders kältestabile Elektrolyte sind auch bei Temperaturen bis zu minus 50 Grad funktionsfähig, trotzdem verliert die Zelle an verfügbarer Kapazität.
Um diesen Problemen entgegen zu wirken, müssten die Akkuzellen erwärmt werden – dies bedeutet gleichzeitig eine Einschränkung der Reichweite. Das Problem kann auch vermieden werden, in dem das Elektroauto (bzw. nur das Batteriepaket) –wenn es an das Stromnetz angeschlossen ist – bei Minustemperaturen mit einer Standheizung erwärmt wird.

Elektrische Verbraucher im Elektroauto schmälern die Reichweite zusätzlich

Der zweite Faktor sind die elektrischen Verbraucher im Elektrofahrzeug, gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit laufen so gut wie alle Verbraucher, angefangen vom Licht bis hin zur Heizung. Und gerade die die elektrische Innenraum-Heizung benötigt besonders viel Strom, denn sie leistet bis zu vier Kilowatt. Wenn man davon ausgeht, das die Batterieeinheit über eine Kapazität von 16 Kilowattstunden verfügt, kann alleine die Heizung die Batterie des E-Auto in 4 Stunden entleeren, ohne dass man mit dem Elektrofahrzeug überhaupt gefahren ist.

Es zeigt sich, das man im Winter auf jeden Fall darüber nachdenken sollte, wie man sein Elektroauto möglichst warm hält. Während man in der heimischen Garage die Temperatur noch relativ leicht variieren kann bzw. manche E-Autos bei einem angeschlossenen Ladekabel mit einer Standheizung vorgewärmt werden können, sieht es in der Stadt oder beim Parkplatz des Arbeitsgebers anders aus.

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(10.02.2012)

Man kann sich seit kurzem für das Elektroauto Fortwo electric drive von Smart vormerken lassen, der Preis beträgt 16.000 Euro für das Fahrzeug und 60 Euro monatlich für die Batterieeinheit – allerdings soll man die Batterie auch kaufen können.

Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive kann reserviert werden
(Bildquelle: Smart/Daimler)

Im Jahr 1998 wurde das Kleinstauto Smart fortwo (welches noch einen Verbrennungsmotor hatte) eingeführt und es war eine kleine Revolution in der Automobilbranche, denn mit seiner Länge von nur 2,7 Metern (1. Generation nur 2,5 Meter) war es die konsequente Reduktion des Automobils auf die alltäglichen Bedürfnisse der meisten Autofahrer im Stadtgebiet. Schließlich sitzen beim überwiegenden Teil aller Autofahrten nur der Fahrer oder maximal noch eine zweite Person im Fahrzeug.
Auch wegen der immer mehr werdenden Singlehaushalte und immer weniger Kindern in Westeuropa sowie knappen Parkräumen vor allem in Ballungsgebieten wurde die Nische für einen besonders kleinen und extrem coolen Zweisitzer sicherlich immer interessanter. Den Smart gibt es sowohl mit Verbrennungsmotor und in Zukunft auch serienmäßig als Elektroauto.

Der Elektromotor des Smart fortwo electric drive leistet 55kW; Die Batterieeinheit kann insgesamt 17,6 kWh Strom speichern, dies reicht für eine Reichweite von bis zu 140 Kilometern. Die Batterieeinheit wird von Accumotive geliefert, ursprünglich sollte Tesla Motors den Energiespeicher liefern.

Die Reichweite dürfte in der Regel für die Zielgruppe ausreichen, denn viele Menschen fahren pro Tag nur bis zu 80 Kilometern, wer in Städten oder Ballungsräumen wohnt, fährt idR sogar nur bis zu 30 Kilometer pro Tag.
Diese Anforderungen kann ein Elektroauto wie Smart fortwo electric drive ohne Probleme erfüllen und damit zu einer nachhaltigen Veränderung des Lebens in Städten beitragen. Denn gerade hier leiden die Bewohner besonders an den Abgasen, die Benziner und Dieselfahrzeuge tagtäglich in Unmengen ausstoßen. Im Smart fortwo electric drive lässt es sich hingegen ohne lokale Emissionen durch die Stadt kurven, wer jetzt noch sein Elektroauto mit Ökostrom auflädt, der fährt sogar komplett emissionsfrei.

Weiterführende Links:

Smart

Reservierungsseite für das Elektroauto Smart Fortwo electric drive

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(13.01.2012)

Der Autohersteller Smart hat auf der Detroit Auto Show (14. bis 22. Januar 2012) sein Elektroauto for-us vorgestellt, das Aussehen soll dabei an einen urbaner Pick-up erinnern.

Elektroauto Smart for-us

Als Zielgruppe für sein Elektrofahrzeug sieht das Unternehmen vor allem junge und junggebliebene Menschen, die aktiv sein wollen und dabei auf wenig Emissionen und wenig Verkehrsfläche Wert legen.

Bei dem E-Auto hat Smart nach eigenen Angaben das praktische Ladekonzept eines Pick-up erstmals in die Gegenwart des urbanen Verkehrs im 21. Jahrhundert übersetzt. Allerdings könnte man das Elektroauto for-us seinen Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe: 3.547/1.506/ 1.701 mm) auch fast auf der Ladefläche eines typischen Pick up verstauen.

Angetrieben wird der elektrische Mini-Pick-Up mit einem 55-kW (75PS)-Permanentmagnetmotor, mit 130 Newtonmetern beschleunigt er antriebsstark und verzögerungsfrei und meistert Überholmanöver ohne Probleme. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 120 km/h und die Lithiumionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh.

Smart-Chefin Dr. Annette Winkler sagt zu dem neuen Elektroauto Smart for-us:

„Wie bei smart lieben Pick-ups – wenn sie außen klein, innen groß, sehr sicher und maximal bequem sind“

„Mit dem for-us muss man jetzt nicht mal mehr zur Tankstelle!“

Der for-us feiert auf der North American International Auto Show in Detroit seine Weltpremiere, allerdings ist Smart ein Tochterunternehmen der Daimler AG.

Er bietet bequemen Platz für zwei Personen, auf der Ladefläche ist Platz für zwei smart e-bikes. Durch die Docking Station auf der Ladefläche des Smart for-us sind die Batterien immer geladen, und die Fahrer des smart for-us kommen damit auch an Ziele, die mit dem Auto nicht erreichbar sind. So zum Beispiel verkehrsberuhigte Zonen in der Stadt oder einsame Wege im Park oder Wald.

Die Ladeklappe am Heck des smart for-us ist elektrisch angetrieben. Beim Öffnen fährt zunächst der Ladeboden samt Klappe um 280 mm zurück, dann gleitet die Heckklappe parallel nach unten. Die Ladung auf der 900 mm langen Ladefläche ist dann ausgesprochen leicht zugänglich. Glatt gespannte Oberflächen in Perlmuttweiß kombiniert mit präzise ausgeführten technischen Funktionselementen in gebürstetem Aluminium – Kontraste bestimmen den Innenraum.

Wie auch schon im Elektroauto Smart forvision wird das gesamte Cockpit selbst als Durchströmungskörper für die Innenraumbelüftung genutzt. An die Stelle des konventionellen Innenspiegels tritt beim smart for-us ein Smartphone, das in einer Halterung oben auf dem Instrumententräger untergebracht ist. Mit Hilfe der integrierten Videokamera kann der Fahrer das Geschehen hinter dem eigenen Fahrzeug beobachten.

Das Elektroauto for-us wird also perfekt für aktive Menschen, welche genug Geld haben, um sich ein Elektroauto (samt e-Bikes) zu kaufen. Der Preis wird nach meinen Schätzungen bei 26.000 Euro liegen. So soll zum Beispiel der Smart forvision 19.000 Euro plus 70 Euro monatlich für die Batterieeinheit kosten, da bei dem for-us noch die E-Bikes hinzu kommen, wird der Preis dementsprechend höher liegen.

Mir gefällt das neue Konzept von Smart und ja, ich würde ihn mir auch in die Garage stellen.

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(28.12.2011)

Der Autokonzern Daimler bringt sein erstes Elektroauto E-Smart (Smart Fortwo Electric Drive) in einigen Ländern drei Monate später als ursprünglich geplant auf den Markt.

Von dieser Verspätung sind nicht alle Länder betroffen, so soll das Elektrofahrzeug beispielsweise in Deutschland pünktlich im Juni 2012 erhältlich sein.

Elektroauto Smart Fortwo Electric Druve
(Bildquelle: Smart/Daimler)

Die Mitteilung über eine mögliche Verspätung gab der Autohersteller bereits am 19. Dezember in Stuttgart bekannt. Die Produktion im französischen Hambach soll laut Unternehmensangaben wie geplant starten.
Somit präzisierte Daimler seine vorherigen Angaben, wonach sich der Marktstart des E-Smart von Juni 2012 auf September 2012 nach hinten verschiebt.

Der Grund für die spätere Einführung in mehreren Märkten soll bei einem Lieferanten liegen, so habe es bei dem Batteriehersteller Li-Tec Verzögerungen bei der Fertigstellung von Teilen für die Anlagen zur Serienproduktion der Batterieeinheiten gegeben.

Laut der Unternehmenssprecherin brauchen die Käufer des Elektroauto E-Smart keine Probleme bei den Batterien zu befürchten, denn der Autobauer nehme lieber eine Verzögerung des Marktstarts in Kauf, als Abstriche bei der Absicherung der Qualität zu machen.

Der Batteriehersteller Li-Tec mit Sitz im sächsischen Kamenz wurde 2008 gegründet, das Unternehmen Evonik hält 50,1 Prozent an dem Unternehmen, Daimler hält die übrigen 49,9 Prozent. Li-Tec fertigt die Batterieeinheiten für den neuen Elektro-Smart. Die Lithiumionen-Akkuzellen kommen dann von der Deutschen Accumotive, einem Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und Evonik.

Das Elektroauto Smart Fortwo Electric Drice (E-Smart) soll eine Reichweite von mehr als 140 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von über 120 Stundenkilometern haben. Zu Beginn will Daimler ab 2012 eine fünfstellige Zahl im französischen Hambach vom Band fertigen. Die erste Testflotte des elektrisch angetriebenen Smart startete bereits im Jahr 2007, seit 2009 wurden von der zweiten Generation etwas 2.000 Fahrzeuge gebaut und ausgewählten Kunden per Leasing angeboten.

Der Kaufpreis für das Elektroauto soll laut früherer Angaben bei 19.000 Euro liegen, die Batterieeinheit muss für 70 Euro im Monat geleast werden.

Gefunden bei:

Handelsblatt.de

Weiterführende Links:

http://www.li-tec.de/

(Internetauftritt von Daimler zu seinem Elektroauto smart fortwo electric drive) http://www.smart.de/produkte-electric-Drive

Smart

Daimler

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