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Tag: Frankreich

(31.03.2012)

Bei dem Kauf von Elektroautos sind die Menschen in Deutschland und Frankreich ähnlich zurückhalten.

Bei dem Umsatz im Bereich Elektroauto ging ein Großteil auf das Konto von Autolib. Bildquelle: Autolib

Noch sind die Deutschen bei dem Kauf von Elektroautos eher zurückhaltend, aber auch in anderen Ländern – wie zum Beispiel Frankreich – warten die Menschen noch ab. Im Februar 2012 wurden nur 406 Elektroautos von Franzosen gekauft, in Prozenten bedeutet dies, dass die E-Autos am Gesamtabsatz gerade mal 0,25 Prozent ausmachen.

Bei dieser relativ hohen Summe sind jedoch auch Elektroautos enthalten, welche für ein Carsharing-Modell gekauft worden sind. Es handelt sich hierbei um 290 „BlueCars“ , die nicht nur 71,4 Prozent Anteil an den Elektromodellen ausmachen, sondern allein für das Pariser Carsharing-Modell „Autolib“ gedacht sind – das bei den Franzosen ebenfalls noch nicht so recht angenommen wird.

Neben dem BlueCar machen andere Autos mit Elektroantrieb erscheinen die anderen Elektroautos eher unscheinbar, dazu gehören:

  • Renault Fluence ZE (28 Neuanmeldungen),
  • mia 27,
  • Nissan Leaf 24,
  • Citroen C-Zero 21,
  • Peugeot iOn 15.

Allerdings gibt es im Bereich Hybridauto erfreuliches zu berichten, denn im Februar wurden 1.174 Modelle verkauft. Autogasautos (LPG) kamen insgesamt nur auf  nur auf 202 Verkäufe.

Diese Zahlen zeigen, dass derzeit der Anteil der Autos mit einem Verbrennungsmotor den Hauptteil ausmachen: Die sogenannten Benziner kamen auf 24,9 Prozent, ganz weit oben sind Fahrzeuge mit Diesel als Treibstoff – hier lag der Anteil bei stolzen 73,6 Prozent.

Es bleibt zu hoffen, dass die Preise für Elektroautos rasch sinken, denn nur so werden auch wirklich mehr von den Elektrofahrzeugen verkauft.

(Informationen gefunden bei: Green-Motors)

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(22.03.2012)

Das Elektroauto Golf Blue-e-Motion von VW wird nun auch in den amerikanischen Städten Kalifornien, Auburn Hills und Herndon getestet.

Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion wird nun auch in den USA getestet

(Bildquelle: Volkswagen)

Nachdem Volkswagen (VW) sein Elektroauto Golf Blue-e-Motion bereits in Deutschland, Österreich, Belgien und Frankreich testet, ist nun der Startschuss für die nächste internationale Erprobungsflotte des elektrisch angetriebenen Golf Blue-e-Motion gefallen.
Jetzt testet Volkswagen of America mit 20 Elektrofahrzeuge an 3 amerikanischen Standorten den e-Golf auf seine Alltagstauglichkeit.

Besonders technische und administrative Aspekte der Elektromobilität werden in dieser Flottenerprobung im Detail untersucht, denn diese weisen erfahrungsgemäß eine hohe Kundenrelevanz auf.

Hierzu Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter des Volkswagen Konzerns für Elektro-Traktion:

“Für den erfolgreichen Marktanlauf der Elektrofahrzeuge ist ein einfaches Handling der Ladetechnik beim Kunden zuhause sowie ein schneller Zugang zur öffentlichen Ladeinfrastruktur unabdingbar. Für die USA sind dabei spezifische Rechtssituationen und Besonderheiten beim Stromnetz zu berücksichtigen, beispielsweise eine auf 110 V reduzierte Netzspannung und andere Ladestecksysteme.”

Die 20 Testfahrzeuge werden auf die Volkswagen Standorte in den USA verteilt, 5 Elektroautos werden in Auburn Hills (Michigan), 7 Fahrzeuge in Herndon (Virginia) und 8 Fahrzeuge in Belmont (Kalifornien) getestet. Die 3 Standorte wurden ausgewählt, weil sie sich in Bezug auf die klimatischen Bedingungen und Verkehrssituationen voneinander unterscheiden.
So will VW eine möglichst breite Bandbreite an Rückschlüsse auf das zugehörige Mobilitäts- und Pendelverhalten der Testpersonen einfangen, die Ergebnisse sollen dem Konzern dann dabei helfen, eine bessere Prognose der Kundenerwartungen des amerikanischen Marktes zu errechnen.

Die Flottenerprobung mit dem Elektroauto Golf Blue-e-Motion soll noch bis Ende 2012 laufen.

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(17.03.2012)

Das Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion wird derzeit in verschiedenen Ländern getestet, nun werden die Elektrofahrzeuge in Frankreich getestet.

Bildquelle: Volkswagen

Schon am 13. März 2012 startete die 3. internationale Erprobungsflotte des Elektroauto von Volkswagen (VW) in Frankreich, die Testflotte besteht aus 15 E-Autos vom Modell Golf Blue-e-Motion.
Die elektrisch angetriebenen Autos wurden an französische Behörden, Großkunden und Privatpersonen übergeben, die diese nun ausgiebig im Großraum von Paris testen können.

Vor Frankreich wurden die Elektroautos bereits in Deutschland, Österreich und Belgien getestet.

Der Generalbevollmächtigter des Volkswagen Konzerns für Elektrotraktion (Dr. Rudolf Krebs) betont:

“Die französische Erprobungsflotte setzt neue Schwerpunkte: Wir erforschen die Alltagstauglichkeit im Metropolverkehr in und um Paris, der durch extremes Verkehrsaufkommen sowie teilweise sehr lange Pendelwege gekennzeichnet ist. Ebenso stehen die Ladegewohnheiten im Fokus, wobei die Testpersonen hier häufiger auf die öffentliche Ladeinfrastruktur zurückgreifen müssen.”

Die Elektroautos werden von verschiedenen Unternehmen und Behörden getestet, um möglichst verschiedene Anforderungen an die Elektrofahrzeuge sammeln zu können.
Getestet wird das E-Auto von Behörden, Unternehmen aber auch Privatpersonen:

  • Der Werbemittelhersteller JC Decaux,
  • Pharmaunternehmen Sanofi/Aventis,
  • Allianz Versicherung,
  • Bürgermeisteramt von Bagneux (Vorort von Paris),
  • Frankreichs E-Mobilitätsverband Avere,
  • die Volkswagen Group France
  • und Privatpersonen.

Das Ziel ist es, die Vor- und die Nachteile des Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion zu ermitteln.

Bildquelle: Volkswagen

Wie bei anderen Flottenversuchen erhalten die Testkunden eine Ladebox, die am Unternehmensstandort und zu Hause montiert wird.

Zum Teil mussten die Ladeboxen in großen öffentlichen Parkhäusern installiert werden, in denen der Testfahrer einen festen Stellplatz angemietet hat.

Wie bei anderen E-Autos kann auch bei dem Golf Blue-e-Motion eine Vielzahl an Funktionen über das iPhone gesteuert werden, hierzu zählt die Steuerung des Ladevorgangs, Ortung des Elektroauto und vieles andere.

Falls die Probefahrer Fragen oder Probleme haben sollten, steht Volkswagen rund um die Uhr mit einer fachkundigen Betreuung zur Seite.

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(11.02.2012)

Von dem Elektroauto Mia hat man bereits in der Vergangenheit gehört, nun ist es auch in Deutschland erhältlich.

Bildquelle: Mia Electric

Bei dem Elektroauto Mia handelt es sich um einen “Microbus”, welcher sich vor allem in den Innenstädten oder dem stadtnahen Bereich wohlfühlt.

Im Gegensatz zu vielen bisherigen E-Autos wurde dieses Fahrzeug neu konzipiert, statt einfach den Verbrennungsmotor gegen einen Elektromotor einzutauschen.
Produziert wird die Mia im französischen Cerizay, in welchem das deutsche Unternehmen Mia Electric die Elektroautosparte des renommierten Fahrzeugherstellers Heuliez übernommen hat.

Bildquelle: Mia Electric

Das Elektrofahrzeug Mia wird in 3 Grüßen angeboten:

  • Die 1. ist 2,87 Meter lang und bietet Platz für 3 Personen, die Entwicklung stammt maßgeblich vom ehemaligen Peugeot- und Volkswagen-Chefdesigner Murat Günak.
  • Die 2. Version (Mia L) ist 3,19 Meter lang und bietet bereits Platz für 4 Personen Viersitzer Mia L.
  • Die 3. Version ist der Mia Kastenwagen, dieser Elektrotransporter ist vor allem für Gewerbekunden interessant: Sie bietet einen 1.500 Liter fassenden Laderaum und kann bis zu 360 Kilogramm zuladen.

Der weitgehend aus Kunststoff gefertigte Elektrowagen wiegt in der Grundversion nur 620 Kilogramm und soll 110 km/h schnell sein, die Batterieeinheit des Heuliez Mia gibt es in 3 Leistungsstufen mit sechs, zwölf und 18 kWh, so dass der Kunde die Reichweite je nach Bedarf von 80 bis etwa 250 Kilometer variieren kann. Ob man es schafft, die Reifen direkt durchdrehen zu lassen, darf bei der Motorisierung bezweifelt werden, aber dafür gibt es ja Elektrosportwagen.

Wer in den Innenraum schaut, dem fällt der zentrale Fahrersitz auf. Diese Sitzanordnung soll dem Fahrer im Stadtverkehr bestmöglichen Überblick verschaffen und den Mitfahrern gleichzeitig eine außergewöhnlich große Beinfreiheit bieten.
Durch die beidseitigen Schiebetüren, ist ein bequemer Zugang zu allen Sitzen möglich.

Die Mia wird in Deutschland von dem Händler “Lautlos Durch Deutschland” und der Smiles AG angeboten, dieser sammelt  seit November 2011 in Berlin eigene Erfahrungen mit dem Elektroauto Mia. Insgesamt gibt es in Deutschland 50 Filialen und Autohäuser, bei dem man das E-Auto selbst erleben kann.

Man kann das Elektromobil probe fahren, leasen, finanzieren oder mieten. Die Mia wird es an zahlreichen Lautlos-Standorten bundesweit geben, die ersten Serienmodelle werden bald ausgeliefert, der Preis für das Elektrofahrzeug beginnt bei 25.000 Euro.
Zu der Ausstattung gehören serienmäßig:

  • Airbags,
  • ABS und
  • ISOFIX-System

Ich finde, man muss sich optisch an das Elektroauto Mia gewöhnen, da es doch anders aussieht. Aber ich denke, gerade für Unternehmen, welche viele kleinere Dinge tranportieren, wie zum Beispiel Apotheken, Lieferservice (Pizza, Asiatisch, etc.) und andere Servicedienstleister, kann das Fahrzeug eine gute Alternative sein.

 

Hier ein Video von der Mia in Paris:

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(13.01.2012)

Das Elektroauto Peugeot Ion wurde im Zeitraum von Januar bis November 2011 bundesweit nur 199 mal in Deutschland verkauft.

Bildquelle: Peugeot

In Europa wurde der iOn ganze 1.530 mal verkauft, davon knapp 30 Prozent in Frankreich.
Der Kaufpreis des Elektrokleinwagens liegt bei 29.393 Euro Euro inklusive Mehrwertsteuer. Im Vorfeld konnte der Peugeot Ion nur für 500 Euro pro Monat geleast werden. Das Elektroauto des französischen Autoherstellers ist nun bei allen Peugeot-Händlern erhältlich.

Wer das E-Auto kauf anstatt es zu leasen, der erhält eine zweijährige Werksgarantie und auf jede Komponente des verbauten Antriebsmoduls wird eine auf fünf Jahre verlängerte Garantie gewährt.

Die Höchstgeschwindigkeit des Elektroauto IOn ist elektronisch auf 130 km/h begrenzt, mit einer Akkuladung kann man bis zu 150 Kilometer weit fahren.

Die Batterieeinheit kann innerhalb von 9 Stunden wieder vollständig aufgeladen werden, steht eine Schnellladestation zur Verfügung, beträgt die Ladezeit um die Akkuzellen zu 80 Prozent aufzuladen nur 30 Minuten.

Da es in Deutschland im Gegensatz zu den meisten Ländern keine direke Kaufprämie gibt, verkaufen sich Elektroautos derzeit eher schleppend in Deutschland.
Da der Deutsche Automarkt in der Regel im Vergleich zu den USA und anderen EU-Ländern sehr teuer ist, schlagen auch die Anschaffungskostenkosten für ein Elektrofahrzeug voll zu Buche.

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