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Tag: Elektroauto Tesla Model 3

[17.06.2017] Im Juli wird der Konfigurator für das Elektroauto Tesla Model 3 freigeschaltet, allerdings wird man beim neusten Stromer von Tesla nur 100 Konfigurationsmöglichkeiten haben – beim Model S gibt es über 1.500 Varianten.

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Im Rahmen des Shareholder Meeting, welches in dieser Woche stattfand, teile Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) mit, dass der Online-Konfigurator für das E-Auto Model 3 Ende Juli freigeschaltet wird.
Kurz danach werden die konfigurierten Modelle produziert, bis die reservierten Modelle alle gefertigt worden sind, kann es allerdings noch etwas dauern. Denn Bereits Mitte 2016 gab es über 400.000 Reservierungen für das Elektroauto Tesla Model 3.
Wer das neuste rein elektrisch angetriebene Auto aus dem Hause Tesla reservieren will, muss eine Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 Euro bezahlen. Diese wird später auf den Kaufpreis voll angerechnet. Wer sich doch noch gegen das Elektroauto entscheiden sollte, kann dies solange tun, bis die Produktion des reservierten PKW begonnen hat – man erhält dann die volle Reservierungsgebühr zurück.

Wer jetzt erst ein Model 3 reserviert, muss eventuell bis zum Jahr 2019 warten, bis er sein Elektroauto erhält. Denn laut Musk füllen allein die BEstellungen für das Model 3 die Auftragsbücher für die nächsten 18 Monate, daneben produziert Tesla auch das Model S und das Elektro-SUV Model X.

Das Elektroauto Tesla Model 3 ist das richtige für Menschen, welche nicht zu viele Entscheidungen treffen wollen

Da das Model 3 im Gegensatz zum Model S und Model X viel günstiger ist, muss man sich als Interessant im Klaren darüber sein, dass man auf ein paar Dinge verzichten muss, welche es bei den teureren Stromern gibt.
So kann man mit dem Model 3 nicht kostenlos die Supercharger genannten Schnellladestationen nutzen, aber auch die Konfigurationsmöglichkeiten sind deutlich weniger.
Während man beim Model S zum Beispiel etwa 1.500 Konfigurationsmöglichkeiten hat, gibt es bei dem Model 3 zunächst nur um die 100 Konfigurationsmöglichkeiten.
So kann man in der ersten Zeit nur die Fahrzeugfarbe und die Felgengröße aussuchen können, für später ist allerdings geplant, dass weitere Optionen hinzukommen.

Bei den Felgengrößen hat man die Auswahl zwischen 18 und 19 Zoll, welche Farben zur Auswahl stehen werden, ist noch nicht bekannt, aber bisher wurden Testfahrzeuge in den Farben schwarz, rot, blau, silber, weiß und „Signatur rot“ gesichtet.

Praktischerweise soll der Konfigurator für das Model 3 anzeigen, wann welche Option verfügbar sein wird. So wird der PKW in der Grundversion mit 1 Elektromotor angeboten, ab Ende 2017 oder Anfang 2018 soll es dann optional 2 Elektromotoren geben, welche dann für einen Allradantrieb sorgen.

Bei den Model S und Model X war es in der Vergangenheit so, dass man von Tesla angeschrieben wurde, wenn man sein reserviertes Auto konfigurieren kann. Wer wollte, konnte diesen Konfigurationstermin um 12 Monate nach hinten verschieben, ob dies auch bei dem Model 3 möglich sein wird, ist noch nicht bekannt. Auf jeden Fall wäre dies praktisch, wenn man lieber mehr Auswahloptionen haben möchte.

Via: Elektroauto Tesla Model 3

 

 

 

[09.06.2017] Spätestens Ende 2020 will TeslaTesla sein nächstes Elektroauto auf den Markt bringen, hierbei wird es sich um einen erschwinglichen SUV handeln.

Teaser Elektroauto Tesla Model Y. Bildquelle: Tesla

Teaser Elektroauto Tesla Model Y. Bildquelle: Tesla

Spätestens im Jahr 2020 kommt das Elektroauto Tesla Model Y auf den Markt, hierbei wird es sich laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) um ein erschwingliches SUV handeln. So soll es nur so viel wie das Elektroauto Tesla Model 3 kosten, welches in den USA für 35.000 US-Dollar (zuzüglich vergleichbarer Mehrwertsteuer) verkauft wird.

Das Elektroauto Tesla Model 3 war dann der erste Stromer, welcher einen waren Vorbestellungs-Boom ausgelöst hat: So wurde das E-Auto bereits vor dem Marktstart über 400.000 mal reserviert, allein die Reservierungsgebühr beträgt 1.000 Euro (diese wird aber später auf den Kaufpreis angerechnet).

Wie teuer der Crossover (Model Y) sein wird, steht aber noch nicht genau fest.

Er wird aber nicht auf der selben Plattform wie das Model 3 produziert werden, denn in dem Werk in Fremont (Kalifornien, USA) ist kein Platz mehr. Musk plant nach eigenen Angaben drei weitere Fabriken, in denen die Elektroautos produziert werden. Zusätzlich baut Tesla eigene Fabriken für die benötigten Akkumulatoren, diese bezeichnet der US-Autobauer als Gigafactory – derzeit wird die erste im US-Bundesstaat Nevada in der Nähe von Las Vegas gebaut.

Teaser des Elektroauto Tesla Model Y aufgetaucht

Tesla hat vor ein paar Tagen einen Teaser veröffentlicht, welcher das Elektroauto Tesla Model Y zeigt. Auf der Grafik sind leider kaum Details zu erkennen, aber dafür kann man anhand der Silhouette ein paar Daten ableiten.
So sieht man keine Seitenspiegel, die Tesla-typische Fahrzeugfront des PKW lässt sich erahnen und es scheint – das, wie es sich für einen SUV gehört- die Sitzposition etwas erhöht ist.

Ob die Seitenspiegel wirklich durch ein Kamera-Monitor-System ersetzt werden, hängt mehr von den weltweiten gesetzlichen Regelungen als von den Designern Teslas ab.

 

[30.05.2017] Tesla bietet neben Elektroautos auch Solar-Dachziegel an, schon jetzt sind die Solar Roof genannten Dachziegel bis Ende 2018 ausverkauft.

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) scheint es zu sein, alles rund um das Thema Energie und Mobilität anzubieten. Denn neben den Elektroautos (Elektroauto Model S, Model X, Model 3 und den Roadster) kann man auch Energiespeicher (Powerwall) und zumindest in den USA auch Solar Dachziegel kaufen. In Deutschlandkann man letzteres derzeit nur reservieren.

So wurde im Oktober 2016 von Musk das Solar Roof der Öffentlichkeit präsentiert, seit Mai 2017 kann es in den USA bestellt werden. Aber auch deutsche Kunden können die Solar-Ziegel gegen eine Anzahlung von 930 Euro vorbestellen, wann man das neue Solar-Dach dann erhält, steht aber noch nicht fest, denn in den USA ist das Solar Roof sogar schon bis Ende 2018 ausverkauft.
Von der Vorbestellung kann man -wie man es von Tesla gewöhnt ist – problemlos wieder zurücktreten, solange die Lieferung noch nicht unterwegs ist, bzw. das bestellt Produkt noch nicht für einen selbst hergestellt wurde.

Die Solar-Dachziegel gibt es von Tesla in 4 verschiedenen Designs: Strukturiert, Glatt, Toskana und Schiefer-Optik.

Auf die eigentlichen Dachziegel bietet das US-Unternehmen (zumindest derzeit nur in den USA) eine unbegrenzte Garantiedauer, jedenfalls solange das Haus steht. So sollen die Dachziegel auch  den Aufprall eines mehr als tischtennisball großen Hagelkorns schadlos überstehen.
Auf die Solarzellen bietet Tesla eine Stromerzeugungsgarantie von 30 Jahren, wie bei anderen Solarzellen auch, wird aber die erzeugte Energiemenge schon vorher etwas abnehmen.

Wer sich dann auch noch die Powerwall von Tesla bestellt, braucht so schnell keine Angst vor einem Stromausfall zu haben.

 

Aber die Systeme, also die Solar-Dachziegel und die stationären Energiespeicher gibt es auch von anderen Unternehmen. Auch haben andere Unternehmen bereits vor Tesla solche Strom produzierenden Dachziegel hergestellt.

Via: Golem und Tesla

[28.05.2017] Der Preis für das Elektroauto Opel Ampera-E steht erst seit ein paar Wochen in Deutschland fest, allerdings wird man auf die Auslieferung noch etwas warten müssen.
Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Bereits im Juni 2017 soll das Elektroauto Opel Ampera-E bei ausgewählten Händlern stehen, hiervon wird es allerdings deutschland weit nur 44 Stück geben, welche dann zusammen etwa 400 Autos für die Probefahrten und den Showroom bekommen werden. Allerdings werden sich Privatkunden laut mancher Opel-Händler bis 2018 oder sogar 2019 gedulden müssen, bis sie ihr bestelltes E-Auto erhalten werden. Der Opel Ampera-E zählt für mich zum Top-Konkurrenten des Elektroauto Tesla Model 3, denn beide liegen in einer ähnlichen Preisklasse (35.000 bis 40.000 Euro) – allerdings liegt die Reichweite  des Model 3 bei 346 Kilometer (nach EPA) und die des Ampera-E wird bei etwa 383 km liegen (nach EPA) liegen.

Auslieferung des Elektroauto Opel Ampera-E kann dauern

Von den etwa 2.400 Opel-Händlern in Deutschland werden nur etwa 44 Stück das Elektroauto Opel Ampera-E direkt anbieten, dass Verkaufspersonal wird im Vorfeld speziell geschult.
Die 44 Autohäuser müssen sich dann allerdings um die 400 Einheiten des Ampera-E teilen, durchschnittlich würde so jeder etwa 9 Stromer erhalten – allerdings gehe ich davon aus, dass die größeren Händler vermutlich mehr erhalten werden und die kleineren Händler weniger PKW.

Der FAZ sagte ein Autohändler, dass er 2 Opel Ampera-E erhalten werde, welche er tageweise an Kunden vermieten würde.

Meiner Meinung nach ist das größte Ärgernis (sollte es wahr sein) allerdings, dass die Kunden, welche den Ampera-E schon vor Ende des kommenden Jahres ordern wollen, nicht frei über die Farbe und Ausstattung entscheiden können.

Die wenigen Ampera-E, welche aus den USA nach Deutschland geliefert werden, gehen anscheinend größtenteils nach Norwegen. Denn dort wird die Elektromobilität stärker als in Deutschland gefördert.

Ein anderes Problem könnte sein, dass General Motors seine Tochter Opel erst vor kurzem an Peugeot verkauft hat.
Manche Händler sagten der FAZ auch, dass sie damit rechnen, dass der Opel Ampera-E erst Ende 2018 oder Anfang 2019 an die Käufer ausgeliefert werden würde.
Da dürfte man das Elektroauto Tesla Model 3 schneller erhalten, denn hier soll der Marktstart Ende 2017 sein.
[Artikeländerung (29. Mai 2017, 19:56Uhr): Wie in den Kommentaren richtig darauf hingewiesen wurde, hatte ich in dem Ursprünglichen Artikel 2 verschiedene  Fahrzyklen für den Vergleich verwendet, dadurch kam der Ampera-E besser weg. Ich habe jetzt beide Werte nach EPA angegeben]
Via: Golem

[18.04.2017] Im September 2017 wird Tesla das finale Design des Elektroauto Tesla Model 3 und einen Elektro-Sattelschlepper präsentieren.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 wird wahrscheinlich im September 2017 starten, dass finale Design wird allerdings erst im Juli 2017 feststehen.

Im September 2017 wird dann die End-Version des Model 3 und ein rein elektrisch angetriebener Sattelschlepper präsentiert werden, in den nächsten Jahren soll dann auch ein Elektro-Pick-Up vorgestellt werden.

Per Twitter hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) wieder ein paar Fragen seiner Follower beantwortet, unter anderem ging es um den Zeitplan für das Model 3 und was es in Zukunft noch für Produkte geben wird.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die finale Version des Elektroauto Tesla Model 3 wird im Juli präsentiert werden

Die erste Version des Model 3 wurde im Jahr 2016 präsentiert, seit dem hat sich beim Exterieur nicht sehr viel verändert, so sieht mittlerweile nur die Front-Partie leicht anders aus.

Ich gehe davon aus, dass es beim Äußeren kaum noch große Unterschiede zwischen der jetzigen und der Juli-Version geben wird. Spannend wird es aber meiner Meinung nach beim Interieur, denn bei den jetzigen Varianten hat man hauptsächlich nur ein großes Touchscreen-Display gesehen, welches waagerecht angebracht ist.

Das Model 3 ist das erste Elektroauto, mit welchem Tesla den Massenmarkt erobern will. Die bisherigen Stromer (Model X und Model S) gehören mit einem Verkaufspreis von 69.000 (Model S) bzw. 102.000 Euro (Model X) eher zur Luxusklasse.
Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar und einer Reichweite von ca. 340 Kilometern ist das jüngste Fahrzeug aus dem Hause Tesla vergleichsweise günstig.

Tesla will einen Elektro-Sattelschlepper auf den Markt bringen

Das Tesla weitere Fahrzeugmodelle auf den Markt bringen wird, stand außer Zweifel: Bisher haben viele (inklusive mir) auf einen Pick-Up Truck getippt, aber Musk schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass man in Zukunft einen Semi Truck anbieten will und das dieser bereits im September präsentiert wird.

In ein paar Jahren wird es dann noch eine Neuauflage des Tesla Roadster geben, dies war das erste Elektroauto, welches Tesla angeboten hatte. Auch arbeitet das US-Unternehmen an einem elektrisch angetriebenen Pick Up-Truck.

[15.04.2017] Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 beginnt im September, allerdings sollte man sich keine Hoffnung auf einen günstigen Gebrauchtwagen machen.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Im September 2017 startet Tesla die Massenproduktion des Model 3, die erste Testproduktion wurde bereits gestartet.

Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar wird das Model 3 das günstigste aus dem Hause Tesla, denn die anderen Elektroautos (Tesla Model S (69.000 Euro) und Tesla Model X (102.400 Euro) sind wesentlich teurer.

Wer jetzt aber darauf spekuliert, dass er ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla günstig kaufen kann, der wird leider enttäuscht werden.

Denn auch wenn Massenfahrzeuge in der Regel einen höheren Wertverlust haben, trifft dies in erster Linie hauptsächlich auf Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor zu.

Gebrauchte Elektroautos sind wertstabil

Wer nun hofft, dass er das Elektroauto Tesla Model 3 nach ein paar Monaten deutlich günstiger als etwa 32.000 Euro kaufen kann, der wird laut eines Analysten enttäuscht werden.

Adam Jonas (Morgan Stanley) sagte, dass das Model 3 durch den Autopiloten ein Alleinstellungsmerkmal habe. Die Autopilotfunktion findet man auch in dem Model X und Model S von Tesla.
Während der Fahrt sammelt der Bordcomputer stetig Daten und leitet diese an den US-Autohersteller weiter, so wird die Software des Autopiloten stetig verbessert. Denn im Gegensatz zu den anderen Autobauern aktualisiert Tesla in unregelmäßigen Abständen die Bordcomputersoftware aus der Ferne (per WLan), so müssen die Besitzer nicht extra mit ihren Wagen in eine Fachwerkstatt.
Adam Jonas:
Der Autohersteller Tesla „setzt das Equipment so ein, das es in fünf Jahren übermenschlich sein wird“. Das mache einen gebrauchten Model 3 nicht weniger wert als einen neuen, im Gegenteil. Der technische Fortschritt müsse bei den Preisen miteinkalkuliert werden.

Da in rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zum Beispiel das Getriebe, Gangschaltung und Verschleißteile, wie zum Beispiel Keilriemen, Kupplungsscheibe, etc. fehlen, ist auch der Wertverlust viel niedriger.
Verbrenner verfügen laut der Deutschen Automobil Treuhand nach drei Jahren über einen Restwert zwischen 39 bis 56 Prozent, Elektroautos verfügen nach dem selben Zeitraum über einen Restwert von etwa 68 Prozent.
Das einzige teure Bauteil, welches beim Elektromobil unter einem wesentlichen Wertverlust leidet, ist der Energiespeicher. Denn die Batterieeinheit kann nicht unendlich oft aufgeladen werden, aber der Kapazitätsverlust hält sich im Regelfall dennoch in Grenzen – zusätzlich bieten viele Autohersteller eine lange Garantie (zum Beispiel 5 bis 8 Jahre) auf die Akkuzellen.

Via: Finanznet

[31.03.2017] Am 28. März 2017 lag der Börsenwert des Elektroauto-Hersteller Tesla über den des Traditionsunternehmens Ford, es kommt also nicht nur auf die Produktionsmenge an.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Tesla (ursprünglich Tesla Motors) wurde im Jahr 2003 gegründet, Ford wurde bereits 100 Jahre früher gegründet (1903). Gleichzeitig kann Ford jährlich mehr als 6 Millionen Fahrzeuge absetzen, Tesla hat hingegen im Jahr 2016 etwa 76.230 PKW verkauft.
Dies zeigt, dass die Anleger und Spekulanten eher davon ausgehen, dass das von Elon Msuk geführte Unternehmen erfolgreich sein wird.

Und dennoch lag der Börsenwert von Tesla am 28. März bei 45,47 Milliarden Dollar und der von Ford bei 45,35 Milliarden US-Dollar. Heute (31.3.2017, 09:30Uhr) kostet eine Aktie von Ford 11 Euro, für eine Aktie von Tesla muss man 259 Euro bezahlen.

Seit dem Tesla an der Börse ist, ist der Aktienkurs von etwa 25 Euro auf über 259 Euro gestiegen. Meiner Meinung nach, wird der Aktienkurs auch in Zukunft weiter steigen, jedoch hängt dies vor allem davon ab, wie erfolgreich das Gigafactory werden wird.
Wenn es dem US-Autohersteller gelingen sollte, damit den Massenmarkt zu erobern, könnte ich mir vorstellen, dass der Aktienkurs von Tesla auf über 500 Euro steigen wird.
Bereits Mitte 2016 gab es für das Model 3 über 400.000 Reservierungen, der Verkaufspreis pro Fahrzeug wird in Deutschland bei vermutlich 35.000 bis 39.000 Euro liegen.

Ford will mehrere Milliarden Dollar in Elektroautos investieren

Bisher ist Ford vor allem für seine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bekannt, so gehören gerade in den USA größere Pick-Up Modelle zum Programm. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, will Ford jedoch mehrere Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos investieren.

So will das Tradationsunternehmen bis zum Jahr 2020 mindestens 13 verschiedene PKW mit einem Elektro- oder Hybridantrieb auf den Markt bringen.

Tesla hingegen investiert in ein breites Feld, so das von Musk geführte Unternehmen Supercharger genannte Schnellladestationen, baut derzeit im US-Bundesstaat Nevada eine Gigafactory genannte Batteriefabrik und zuletzt wurde das Solarunternehmen Solar City übernommen.
Zusätzlich baut und vertreibt Tesla auch Energiespeichergeräte, mit diesen können Privatanwender und Unternehmen den tagsüber per Solaranlagen erzeugten Strom speichern und ihn zum Beispiel Nachts nutzen.

[30.03.2017] Der Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft 5 Prozent seiner Anteile für etwa 1,8 Milliarden US-Dollar an den chinesischem Internet-Riesen Tencent.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Tesla ist es gelungen, einen neuen finanzstarken Investor zu finden. Denn das chinesische Internet-Unternehmen Tencent will etwa 5 Prozent der Firmenanteile an Tesla Motors für 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,7 Mrd Euro) erwerben.

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) kann das frische Kapital sicherlich gut gebrauchen, denn das US-Unternehmen ist stetig dabei, seinen Ausbau voranzutreiben.
So wird derzeit nicht nur eine Gigafactory genannte Batteriefabrik im US-Bundesstaat Nevada gebaut, sondern auch die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 soll ab September 2017 starten.
Nebenbei werden die bisherigen Elektroautos Model S und Model X weiterentwickelt und auch das Schnellladenetzwerk namens Supercharger wird ausgebaut, um eine bessere Flächenversorgung zu erreichen.

Tencent hält bereits an anderen Elektroauto-Startups Beteiligungen

Tencent wird mit seinen 5 Prozent zu den größten Anteilseignern an Tesla. Das chinesische Unternehmen ist bereits an Elektroauto-Startups, wie zum Beispiel bei den Elektroauto-Herstellern NextEV und Future Mobility sowie sowie an den Fahrdiensten Lyft und Didi Chuxing  beteiligt.

Der Einstieg in das US-Unternehmen erfolgte vermutlich, weil Tesla in Zukunft vermutlich auch in China produzieren will.

Den meisten Menschen in Europa wird Tencent nicht so viel sagen, jedoch betreibt das Unternehmen unter anderem in China das große Online-Netzwerk WeChat.

Das Geld kann Tesla auf jeden Fall gut gebrauchen, denn die vielen Projekte verschlingen eine Menge Geld. Allerdings hat Musk bereits einen Kostentreiber abgestellt: Denn in der Vergangenheit hat jeder Käufer eines Elektroauto Tesla Model S (oder Model X) eine Strom-Flatrate an den Superchargern erhalten, seit diesem Jahr wurden die Regeln seitens des Unternehmens geändert.
Wer also jetzt ein Model S oder Model X von Tesla bestellt, erhält nur noch ein jährliches Stromkontingent, wenn dieses aufgebraucht ist, ist die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig.

So erhalten die Neukunden seit dem 1. Januar 2017 pro Jahr 400 kWh kostenlos, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

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