Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Brennstoffzellenauto

(03.04.2012)

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler und Build Your Dream (BYD) haben gemeinsam die Marke Denza in Form eines Joint-Venture gegründet, um gemeinsam Elektroautos zu bauen.

Ulrich Walker vor dem Logo zur neuen Marke Denza. Es bleibt spannend, wie der erste Prototyp des Elektroauto aussieht. Bildquelle: Daimler

Bereits am vergangenen Freitag teilte Daimler mit, das auf der Automesse (24.04. bis 02.05.2012) in Peking die erste Elektroauto-Studie präsentiert werden wird, welche unter der Marke Denza verkauft werden wird. Die ersten Elektrofahrzeuge sollen bereits  im Jahr 2013 in China vom Band rollen.

Daimler und BYD  hatten 2010 das 50:50-Joint-Venture BDNT zum Bau eines vor allem für den chinesischen Markt konzipierten Elektroauto gegründet. Der Vorsitzende des BDNT-Direktoriums ist Daimlers China-Chef Ulrich Walker, er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Automobil in China gut ankommen wird.

Zu der Marke Denza sagt Walker:

“Die spannende neue Marke Denza ist ein weithin sichtbares Gütesiegel für das moderne Design und die fortschrittliche Technologie dieses innovativen Fahrzeugs, die bei den Kunden hier in China mit Sicherheit sehr gut ankommen wird” [...] “Mit ihren Zukunftsvisionen übernehmen BYD und Daimler seit jeher die Pionierrolle bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilität und neuen Technologien. In China sind wir Vorreiter und haben als erstes Unternehmen ein Joint Venture zur Entwicklung eines reinen Elektrofahrzeugs gegründet. Wie der heutige Meilenstein zeigt, kommen wir auf diesem Weg schnell voran.”

Die neue Marke Denza soll sowohl bei den Fahrzeugeigenschaften als auch bei der Entwicklungsgeschwindigkeit im Segment der Elektroautos führend werden.

Das neue Elektroauto, welches im kommenden Markt kommen soll, soll optisch an die B-Klasse erinnern, welche bei Mercedes-Benz (ein Tochterunternehmen von Daimler) seit ein paar Jahren als F-Cell (mit einem Brennstoffzellenantrieb) und als E-Cell gebaut und getestet wird.

 

 

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(30.03.2012)

Von dem Unternehmen Belenos wurde ein Elektroauto entwickelt, welches seinen Strom durch Brennstoffzellen erzeugt.

Symbolfoto. Das Elektroauto F-Cell von Mercedes-Benz wird auch von einer Brennstoffzelle angetrieben. Die Reichweite liegt bei 385 Kilometer. Bildquelle: Mercedes-Benz

Bei Belenos handelt es sich um ein Schweizer Unternehmen, welches von dem bereits verstorbenen Swatch Chef Nicolas Hayek gegründet wurde. Hayek hat die Entwicklung des Elektroauto angestoßen, es wurde laut Unternehmensangaben auch schon ein Prototyp des Elektrofahrzeug fertiggestellt.

Das Elektrofahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit dem Paul-Scherrer-Institut entwickelt, bei den ersten Tests hat sich das Brennstoffzellenauto schon bewährt, allerdings räumt der Sohn des Swatch-Gründers (Nick Hayek) ein:

“Wir wissen aber noch nicht, ob das Fahrzeug kostengünstig herstellbar ist und die Leistung tatsächlich genügen wird”

Der nächste Schritt soll die Fertigstellung einer umweltfreundlichen Tankstelle sein, bei der die Treibstoffe verfügbar sind. Dabei soll umfassend auf den Einsatz nicht wiederherstellbarer Ressourcen zur Energiegewinnung verzichtet werden. Der benötigte Strom für die Herstellung von flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff soll über Solarzellen gewonnen werden.

Das Konzept ist bis jetzt noch nicht serienreif, bis das Projekt wirklich so von Menschen genutzt werden kann, können noch 4 bis 5 Jahre vergehen. Die Initiatoren wünschen sich eine lokale Herstellung der Bestandteile des Fahrzeugs. Sowohl Brennstoffzellen als auch die Batterieeinheit, welche die zentralen Komponenten des Autos darstellen, sollen in der Schweiz hergestellt werden.

Der Preis des Elektroauto mit dem Brennstoffzellenantrieb steht noch nicht fest, jedoch kann der Umstand, das die Komponenten wie Brennstoffzellen, Akkuzellen in der Schweiz produziert werden sollen, den Preis in die Höhe treiben.

Für die Umsetzung des Projektes hatte der verstorbene Swatch-Gründer das Unternehmen Belenos Clean Power Holding gegründet, das Unternehmen wird nun von seinem Sohn Nick weitergeführt.

Der Vorteil eines Elektroauto mit Brennstoffzellen liegt darin, das die Reichweite bei etwa 450 Kilometer liegen kann.

 

 

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(26.03.2012)

Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 – welcher schon wieder beendet ist – wurde das Elektroauto miaRox vorgestellt.

Dank der flexiblen Teile kann man sein Elektroauto so umbauen, wie man es gerade möchte.. dies kann gerade im Sommer praktisch sein.

Der Autohersteller Mia Electric hat auf dem Genfer Auto-Salon 2012 sein neues Elektroauto MiaRox vorgestellt, dieses Elektrofahrzeug basiert auf dem Mia L.

Die Länge des E-Auto beläuft sich auf 3,19 Meter, es haben drei bis vier Personen Platz. Der Fahrersitz befindet sich in der Mitte, so soll dem Fahrer eine Rundumsicht geboten werden. Die Leistung des asynchronen Elektromotors liegt bei 13,6 PS , es soll eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern möglich sein.

Als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit Lithium-Eisenphosphat-Akkus, welche bis zu 12 Kilowattstunden Strom speichern können. Mit einer Akkuladung soll man eine Reichweite von bis zu 125 Kilometern erreichen, falls die Akkuzellen leer sein sollten, kann man diese laut mia electric innerhalb von 5 Stunden wieder vollständig an einer normalen Steckdose aufladen.

Entwickelt wurde das Elektroauto miaRox von dem Designer David Wilkie, dass Fahrzeug kann sich in 3 verschiedene Varianten leicht umbauen lassen:

  • Im so genannten Free Mode verwandelt sich das Elektroauto in ein Cabriolet
  • Die zweite Optionen ist der Top Mode
  • Die dritte Möglichkeit ist der Coach Mode.

Möglich wird diese Flexibilität durch flexible Verkleidungsteile aus Stoff, Leder und Plastik – diese können komplett oder nur teilweise geöffnet werden. So lassen sich Dach, Türen und die Verkleidungen an Seiten und Heck auf- und abrollen und mit Reißverschlüssen fixieren. Auch die vorderen Seitenscheiben sind nach oben schwenkbar und können mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden.

Wann und welchen Preis das MiaRox erhältlich sein wird ist noch nicht bekannt, aber es soll das Elektroauto MiaRox später auch mit einer Brennstoffzelle als Range-Extender geben, so soll man bis zu 300 Kilometer weit fahren können.

Ich fände es schöner, wenn man mit dem MiaRox etwas schneller als 100 Kilometer weit fahren kann, dafür ist natürlich der Preis von etwa 25.000 Euro vergleichsweise niedrig.
Diese Mia-Variante kann ich mir am ehesten bei einer Hausfrau oder einem Hausmann vorstellen, wenn die Kinder in den Kindergarten gebracht werden sollen und noch der Einkauf erledigt werden muss.
Für kleinere Lieferbetriebe würde sich meiner Meinung nach eine kleinere Variante von mia eignen, wobei ein Serviceunternehmen noch gefallen an dem Elektroauto miaRox finden könnte. Wobei hier der Nachteil besteht, das man zwar die hinteren Sitze auch als Stauraum verwenden könnte, aber dann kann immer nur eine Person mitfahren.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(21.02.2012)

Ein Elektroauto gilt als leise, umweltschonend und kaum einer wird es mit dem Wort Party in Verbindung bringen.

 

Die Rucksäcke aka Anhänger können mit zusätzlichen Akkus, einem Range-Extender oder einer Brennstoffzelle das Elektroauto weiter fahren lassen. Bildquelle: Rinspeed.

 

Das man mit einem Elektroauto auch richtig Party machen kann, zeigt das Schweizer Unternehmen Rinspeed, denn diese haben sich für das Elektrofahrzeug Smart Fortwo Electric Drive einen besonderen Anhänger ausgedacht:

Das Erweiterungsmodul Dock+Go ist ein Anhänger mit Ersatzakku sowie zusätzlichen Stauraum für eine Musikanlage. Ja, die Schweizer haben auch schon vorher solche Zusatzmodule vorgestellt, aber als ich dieses auf Engadget gesehen habe, wollte ich euch auch davon berichten.

Ja, Smart gehört zu Mercedes-Benz und auch die Zusatzbauten von Rinspeed sehen ebenso hochwertig wie ein Mercedes aus.

Bei dem rollenden “Diskoanhänger” handelt es sich nicht nur um einen Anhänger mit Batterie, Range-Extender (Reichweitenverlängerer), oder einer Brennstoffzelle und Platz für eine Musikanlage oder sonstiges… viel mehr kommt Dock+Go mit “den neusten Technologien zur Integration von Smartphones , adaptiver Steuerung und vieles mehr.

Im März 2012 soll man den Prototyp beim Autosalon in Genf (8. bis 18. März 2012) sehen können… aber Anhänger mit einem Range-Extender gab es schon vor Rinpeed, zum Beispiel von Emav.

Also ich finde solche “Rucksäcke” für das Elektroauto schon eine gute Idee, da man so die Reichweite einfach erhöhen kann, in dem den Anhänger mit einem Range-Extender, zusätzlichen Akkus oder durch einer Brennstoffzelle nutzt. Jedoch gab es diese Idee schon vor Rinspeed – aber ich würde mit meinen “Diskoanhänger” folgende zwei Songs auf jeden Fall spielen:

 

Frauenarzt & Manny Marc – Disco Pogo


 

und auch folgendes Lied:

Ai Se Eu Te Pego (Nossa Nossa) von Michel Teló (Amazonlink)

Weiterführende Links:

Smart Fortwo Electric Drive (Herstellerseite)

Rinspeed

Autosalon in Genf (Messeseite)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}
21 Besucher online
8 Gäste, 13 Bots, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 24 um/am 12:00 am UTC
Diesen Monat: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Dieses Jahr: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Jederzeit: 199 um/am 07-19-2011 07:56 pm UTC