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Kategorie: Toyota

[05.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte optional mit einem Solardach angeboten werden, dies würde für etwa 3,5 Kilometer zusätzlich pro Tag reichen.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Obwohl es naheliegend klingt, werden nur wenige Elektroautos mit einem Solardach ausgestattet. Das Model 3 von Tesla könnte zu den wenigen Elektrofahrzeugen gehören, welche über Solarflächen verfügen.

Denn der Batteriehersteller und Automobilzulieferer Panasonic hat erst vor kurzem ein Solardach für das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Plug-In vorgestellt, da Panasonic und Tesla Motors eng zusammenarbeiten, könnte es daher laut des Onlinemagazin electric auch für das Model 3 ein Solardach geben.

So liefert Panasonic an den US-Autohersteller die Batterieeinheiten und arbeitet zusammen mit Tesla an der Gigafactory genannten Batteriefabrik in Nevada, daher wäre es gut möglich, dass man das Model 3 optional mit einem Solardach bestellen kann.

Zu dem hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) Ende November 2016 per Twitter mitgeteilt, dass es möglicherweise ein Solardach geben könnte.

Obwohl es bei dem ersten Gedanken sehr einleuchtend klingt, ein Elektroauto mit Solarflächen auszustatten, gibt es wenig Autohersteller, welches dies tun. So gibt es das Elektroauto Nissan Leaf mit optionalen Solarflächen auf dem Spoiler, auch das Elektroauto Sono Motors Sion soll über Solarflächen verfügen. Allerdings kann dieser PKW noch nicht gekauft werden, ab Mitte 2017 sollen jedoch Probefahrten möglich sein.

Darum gibt es so wenig Elektroautos mit Solarflächen

Da ein Auto oft die meiste Zeit nur steht, könnte man die Zeit auch dafür nutzen, dass die Batterieeinheit über die Solarzellen mit Energie versorgt wird. Allerdings wiegen Solarzellen im Vergleich zum herkömmlichen Autolack auch einiges mehr, zwar gibt es auch Solarzellen, welche relativ dünn sind, aber diese kosten dann auch wieder etwas mehr Geld.
Gleichzeitig befindet sich der Großteil eines Autos nie in der perfekten Position, dass Solarzellen optimal in Richtung der Sonne ausgerichtet sind.

Somit verfügt die Solaranlage am Auto nur über einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad.

Daher ist es vermutlich eine Mischung aus dem geringen Wirkungsgrad, den unnötigen Kosten als auch des zusätzlichen Gewichtes, welcher dazu führt, dass die Autohersteller kaum Solarpanele an ihren Elektroautos montieren.

Die Leistung des Solardach, welches Panasonic vorgestellt hat, liegt bei 180 Watt. Dies reicht für etwa 3,5 zusätzliche Kilometer pro Tag.

Via: Electrec

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Elektroauto BMW i3

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

[05.02.2017] Plug-In Hybridautos stellen eine Mischung aus Verbrennungsmotor und Elektroauto dar, mittlerweile gibt es die ersten Modelle ein paar Jahre auf dem Markt, daher wird es Zeit für ein kleines Fazit.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander macht eine gute Figur

Bei dem Outlander PHEV handelt es sich um einen teilweise elektrisch angetriebenen SUV von Mitsubishi, der Verbrauch soll bei nur 1,9 Liter auf 100 Kilometer liegen. Allerdings liegt sein Verbrauch beim Praxistest bei 4,2 Litern pro 100 km und 8,9 kWh pro 100 Kilometer.
Allerdings kann man mit dem Verbrauch auch weit unter der Vorgabe liegen, so kam Björn von Mein-Auto-Blog auf 1.44 Litern pro 100 km (ausgerechnet auf 2.600 km).
Aber auch beim CO2-Ausstoß liegen die Händlerangaben weit unter den echten Werten: So gibt das SUV laut Katalog nur 44 g/km, im Praxistest des ADAC lag der Wert jedoch bei 141 Gramm pro Kilometer.

Die rein elektrische Reichweite liegt bei 52 Kilometern, wenn man weiter fährt, sorgt der Verbrennungsmotor für das Vorankommen.

Ein Plug-In Hybridauto bietet Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zu einem PKW mit einem Verbrennungsmotor, verfügen Elektroautos zum Beispiel nicht über Luft-, Kraftstoff- und Ölfilter, Zündkerzen, Keilriemen, Auspuff und auch ein Ölwechsel ist nicht nötig.
Wer sich ein Plug-In Hybridauto kaufen will, sollte sich darüber im klaren sein, dass man auch hier das Motoröl regelmäßig wechseln muss, dieses können Schweizer zum Beispiel günstig von : motoroel-direkt.ch Bestellen.

Wer viele kurze Strecken fährt und selten mal weite Fahrten unternehmen will, kann sich ein Plug-In Hybridauto kaufen, denn die rein elektrische Reichweite liegt je nach Modell bei bis zu 50 Kilometern – was für viele Menschen ausreichen dürfte.

Toyota Prius setzt die Bestmarke

Beim ADAC-Test hat der Toyota Prius mit fünf EcoTest-Sternen die Bestmarke erzielt. Die CO2-Emission beträgt 106 Gramm pro Kilometer. Wird aber die zusätzlich elektrisch zugeführte Energie in Form von CO2 addiert, erhält man gegenüber der Herstellerangabe eine Abweichung von 26,1 Prozent. Der Hersteller gibt einen kombinierten Verbrauch von 2,1 Liter pro 100 Kilometer und 5,2 kWh pro 100 Kilometer an.

Im ADAC-Test liegt der Verbrauch bei 3,6 Litern auf 100 Kilometer und 3,7 kWh pro 100 Kilometer. Wenn der Plug-in-Prius nur elektrisch bewegt wird, muss er schon nach 25 Kilometern an die Ladesäule.

VW Golf GTE erreicht 4 von 5 Sternen

Der VW Golf GTE erhält im ADAC EcoTest vier Sterne. Dafür ist vor allem der Wert für die Partikel-Emissionen des Verbrennungsmotors verantwortlich. Ein weiterer Grund ist der hohe ermittelte Verbrauchswert von 3,3 Liter pro 100 Kilometer und 7,0 kWh pro 100 Kilometer. Der Hersteller gibt nur 1,5 Liter pro 100 Kilometer und 11,4 kWH pro 100 Kilometer als Durchschnittsverbrauch an.

Fährt man mit leerem Akku weiter, steigt der Verbrauch auf durchschnittlich 5,1 Liter. Würde die Herstellerangabe auch die CO2-Emissionen aus der elektrisch zugeführten Energie berücksichtigen (hier 99 Gramm pro Kilometer), läge die Differenz zwischen Prospektangabe und ADAC EcoTest bei 13,9 Prozent. Der Plug-in-Golf muss, wird er rein elektrisch gefahren, alle 50 Kilometer ans Stromnetz.

 Plug-In Hybridauto Mercedes Plug-In S500 kommt auf 4 von 5 Sternen

Der Mercedes Plug-In S500 schafft es beim ADAC ebenfalls nur auf das Vier-Sterne-Niveau. Verbraucht werden in der Testprozedur des Clubs 8,0 kWh pro 100 Kilomter Strom und 5,2 Liter auf 100 Kilometer. Dies entspricht einer addierten CO2-Emission von 165 Gramm pro Kilometer. Der Hersteller gibt 65 Gramm pro Kilometer an – mit 2,8 Liter auf 100km und 13,5 kWh pro 100 Kilometer. Rechnet man die CO2-Emissionen aus der elektrisch hinzugekommenen Energie zur Herstellerangabe hinzu, erhält man einen Wert von 141 Gramm pro Kilometer.

Im Vergleich zum EcoTest entspricht dies einer Abweichung von 14,5 Prozent. Ist der Mercedes nur im e-Betrieb unterwegs, muss er ca. alle 33 Kilometer an eine externe Stromquelle.

Via: T-Online

[23.11.2016] Schon im Jahr 2020 will Toyota ein Elektroauto auf den Markt bringen, hierfür wurde eigens eine neue Unternehmenssparte gegründet.

Dies ist das Elektroauto Toyota RAV 4 EV - laut Hersteller soll es sich um das SUV mit der besten Aerodynamik handeln. Bildquelle: Toyota

Dies ist das Elektroauto Toyota RAV 4 EV – laut Hersteller soll es sich um das SUV mit der besten Aerodynamik handeln. Bildquelle: Toyota

Bereits im Jahr 1998 brachte Toyota das Elektroauto RAV4 EV auf den Markt, seit dem hat der Autohersteller mit verschiedenen alternativen Antrieben experimentiert. Dazu gehört das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai, das Plug-In Hybridauto Toyota Prius und auch die Hybridversion des Prius.

Nun hat der japanische Autohersteller bestätigt, dass man in Zukunft auch wieder ein reines Elektroauto bauen wird. Da es allerdings weltweit unterschiedliche Infrastrukturen, Energieversorgungen, gesetzliche Vorgaben und Fördermittel für Elektromobile gibt, will man weiter auf die verschiedenen alternative Antriebe setzen.
Gleichzeitig hat Toyota ein neues Tochterunternehmen gegründet, welches sich um den Bereich Elektromobilität kümmern soll.

Wenige Mitarbeiter sollen das Elektroauto-Geschäft von Toyota voranbringen

Akio Toyoda (Geschäftsführer von Toyota Motor Corporation) erklärte dazu:

„In den vergangenen Jahren haben wir die Basis für unsere Zukunft gelegt: Wir haben das Toyota Research Institute gegründet, Daihatsu in ein vollwertiges Tochterunternehmen verwandelt und eine Geschäftseinheit für kleinere Fahrzeuge auf Wachstumsmärkten ins Leben gerufen. Die neue Unternehmenssparte für Elektroautos ist Teil dieser Bemühungen: Sie wird sich auf ihren Bereich spezialisieren und mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, sodass sie als Innovationstreiber für alle Arbeitsprozesse von Toyota und dem Toyota Konzern dienen wird.“

Das Tochterunternehmen wird auch für die Entwicklung und die Produktion der Elektroautos zuständig sein, die ausgewählten Mitarbeiter werden im  Dezember 2016 mit ihren neuen Aufgaben starten.

Die neue Geschäftseinheit wird zunächst aus nur 4 Mitarbeitern bestehen, die 4 ausgewählten Fachkräfte werden jeweils von Toyota selbst sowie den Zulieferern Toyota Industries, Denso und Aisin Seiki bestehen.

Laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ soll das erste Elektroauto im Jahr 2020 auf den Markt kommen, dann starten auch die Olympischen Spiele in Tokio.

Ferner wird vermutet, dass die Fahrzeugplattform des Hybridauto Prius oder des Kompaktmodells Corolla verwendet werden könnte. Derzeit wird darüber spekuliert, dass die Reichweite etwa 300 Kilometer betragen wird.

Über den Kaufpreis ist noch nichts bekannt.

Via: Toyota

 

In Teil 2 seines Leserbeitrag beschreibt der unser Leser Hr. H.D. seine Erfahrungen beim Wechsel von einem Hybrid- zu einem Plug-In Hybridauto.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Symbolbild.Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das Kurzprofil von Hr. H.D.:

  • Berufsausbildung    Kfz.-Schlosser mit Abitur
  • Hochschulstudium  Dipl.-Ing. für Schiffsbetriestechnik
  • 23 Jahre Tätigkeit im Schiffsmaschinenbetrieb bis 1990
  • 20 Jahre leitende Tätigkeit im Bereich Krankenhausbetriebstechnik (Betrieb BHKW mit KWKK und Testbetrieb einer
    Hochtemperaturbrennstoffzelle)

Gastbeitrag Teil 2 / H.D.
[Zum 1. Teil geht es hier entlang: Gastbeitrag: Mein Schritt vom Hybrid- zum Plug-In Hybridauto]

In Fortsetzung meines Gastbeitrages zum Plug-In Hybridauto habe ich meine eigenen Erfahrungen in einer Tabelle zusammengefasst. Hierzu sind m.E. ein paar Vorbemerkungen angebracht.

Alle ermittelten Verbrauchswerte und Verbrauchskosten basieren auf meinem individuellen Fahrstil und Streckenprofilen. Sie weichen zum Teil von anderen veröffentlichten Zahlen erheblich ab. Besonders deutlich zeigen sich auch hier die erheblichen Abweichungen von Angaben der Prospektdaten der Hersteller zu den tatsächlich erfahrenen Verbrauchswerten.

Die Werte zu meinem eigenen Toyota Prius 3 PHEV sind über fast 4 Jahre kontinuierlich erfasst und repräsentativ gemittelt.

Bei den fünf Fahrzeugen, die ich für Probefahrten zu Verfügung hatte kann es sich bei den ermittelten Werten lediglich um einen Momentaufnahme handeln. Jahreszeitlich bedingte Witterungseinflüsse, Außentemperaturen, Sommer- bzw. Winterreifen, Leichtmetall bzw. Stahlfelgen haben einen signifikanten Einfluss auf die Verbrauchswerte und können u.U. noch schlechter ausfallen als hier ermittelt. Auch die Bewertung der Ladeverluste, die bei meinem Fahrzeug ca. 6,5% betragen, kann innerhalb von 3 Tagen nicht zuverlässig bestimmt werden.

Als Referenzfahrzeug habe ich ein Dieselfahrzeug der Mittelklasse hinzugefügt, um einen Bezug zur aktuellen Diskussion herzustellen.

Alle Fahrzeuge, die ich zur Probe gefahren bin, waren mit einem Automatikschaltgetriebe, Benzindirekteinspritzung (Partikelemissionen !) und Turbolader ausgestattet.

Mit keinem Testfahrzeug konnte ich auch nur annähernd die Energieeffizienz meines Fahrzeuges erreichen. Alle Verbrauchsergebnisse liegen sogar noch über einem normalen Prius Hybrid der 4. Generation.

Positiv ist bei einigen Testfahrzeugen die Ausstattungsoption für den Anhängerbetrieb zu nennen.

Von den angegebenen elektrischen Reichweiten kann man im Alltagsbetrieb meist 20-25% abziehen. Das gilt auch für mein Fahrzeug.

Übrigens hat sich bei meiner Nutzung eine durchschnittliche tägliche Fahrstrecke von 45,5 km ergeben. Diese Streckenlänge passt sehr gut in die meist etablierten 50 km EV-Reichweite. Die Anzahl meiner Ladezyklen beträgt 1325 und meine Durchschnittsgeschwindigkeit über 4 Jahre hat sich bei 46 km/h eingestellt.

Auch die gestellte Frage, „warum nicht ein reines Elektroauto?“ möchte ich beantworten. Dazu habe ich eine kleine Tabelle angefügt, die mir zeigt, dass bei 50 km EV-Reichweite der tatsächliche Unterschied bei meinem Nutzungsprofil noch 9% ausmachen. Für diese 9% Unterschied verfüge ich über uneingeschränkte Reichweite in ganz Europa und umgehe die noch über einen längeren Zeitraum bestehenden Ladeinfrastrukturdefizite bei nahezu gleichem EV-Fahrspaß.

Und noch einen Aspekt beobachte ich derzeit sehr intensiv. Die Preisgestaltung an den öffentlich zugänglichen Ladesäulen entwickelt sich zurzeit sehr abenteuerlich.

Beim Anbieter Plugsurfing und Ladenetz.de  sind viele Tarifmodelle schon heute für mich nicht mehr nutzbar, weil ich für das gleiche Geld die 3-4-fache Reichweite bekomme, wenn ich Benzin tanke. Die umständlichen Zugangsmodalitäten habe ich dabei noch nicht berücksichtigt. Politik und Wirtschaft haben hier noch einen Berg von Hausaufgaben zu erledigen, bevor ich mich in eine einseitige Abhängigkeit begebe.

Mein Fazit:

Für  künftige Interessenten der Elektromobilität wollte ich ein paar aus meiner Sicht nützliche Hinweise zum Einstieg vermitteln. Ob Emotionen oder/und technisch-wirtschaftliche Fakten im Vordergrund stehen, muss jeder für sich selbst Entscheiden.

Dass eine kurze Fahrt um den Häuserblock nicht mehr ausreicht, konnte ich vielleicht deutlich machen.

Beste Grüße

H.D.

 

 

 

 

 

 

In diesem Leserbeitrag beschreibt ein Leser seine Erfahrungen beim Wechsel von einem Hybrid- zu einem Plug-In Hybridauto, Gastbeitrag Teil 1 / H.D.

Der Toyota Prius (Plug-In Hybrid). Bildquelle: Toyota

Symbolbild. Der Toyota Prius (Plug-In Hybrid). Bildquelle: Toyota

Das Kurzprofil von Hr. H.D.:

  • Berufsausbildung    Kfz.-Schlosser mit Abitur
  • Hochschulstudium  Dipl.-Ing. für Schiffsbetriestechnik
  • 23 Jahre Tätigkeit im Schiffsmaschinenbetrieb bis 1990
  • 20 Jahre leitende Tätigkeit im Bereich Krankenhausbetriebstechnik (Betrieb BHKW mit KWKK und Testbetrieb einer
    Hochtemperaturbrennstoffzelle)

Mein persönlicher Schritt zum HYBRID-Auto:

Geprägt durch meine berufliche Tätigkeit, die stets mit effizienten Energieeinsatz verbunden war, Habe ich mir die Frage gestellt, ob auch der Betrieb meines Autos mit höhere Effizienz möglich ist.
Ausgangspunkt war 2007 ein Citroën C5 mit einem Durchschnittsverbrauch von 10 Ltr./100 km E5. Ein Angebot von HYBRID-Antrieben war 2007 sehr überschaubar. Eine Tagesprobefahrt über 400 km mit einem PRIUS 2 (Vollhybrid) erzeugte bei mir einem „WOW“-Effekt. Bei gleichem Fahrstil ( zügig aber defensiv) konnte ich einen Verbrauch von 5 Ltr./100 km erfahren.

Das Kraftstoffeinsparpotential von 50% hat mich zum Sofortkauf animiert. 5 Jahre und 92.000 km später fällt meine Bilanz zu 95% positiv aus.

Die Pluspunkte:

  • 4.600 Liter Kraftstoffeinsparung
  • 6.762 € Kraftsoffkosteneinsparung (Preis pro Ltr. 1,47€)
  • Die ersten Sommer- und Winterreifen haben noch 5 mm Profiltiefe
  • Keine Reparaturkosten
  • Gesamt-km-Kosten pro km: 0,30 € (incl. Versicherung, Wartung, Steuern)
  • Folgende Komponenten können nicht verschleißen, weil nicht verbaut:
    Kupplungen, Automatikschaltgetriebe, Benzindirekteinspritzung,
    Turbolader, Anlasser,
  • Viele „sinnlose“ Verbrennermotorbetriebsstunden entfallen
  • HYBRID-SYNERGIE-DRIVE (HSD) in Verbindung mit dem e-CVT-Getriebe begünstigen besonders entspanntes und entschleunigtes Fahren – für mich
    persönlich die NEUE DEFINITION von „FAHRSPASS“ !

Die Minuspunkte:

  • An steilen Steigungen >10% und glatter Oberfläche bleibt er einfach stehen.
  • Der sprunghafte Drehzahlwechsel bei starker Beschleunigung wird oft als negativ beschrieben, kommt allerdings bei sinnvoller Fahrweise nur selten vor.
  • Die relativ kurzen rein elektrischen Fahrstrecken erzeugen schnell den Wunsch nach mehr rein elektrischen km.

Mein für mich folgerichtiger Schritt zum PLUG-IN-HYBRID-Auto:

2012 kam der (Toyota) PRIUS 3 als PLUG-IN-HYBRID auf den Markt. Alternative Modelle waren nicht zu haben. Eine Kaufentscheidung war schnell getroffen. 20-25 km elektrische Reichweite waren für meinen damaligen Weg zur Arbeit ausreichend. Dank einer Lademöglichkeit beim Arbeitgeber habe ich für meinen täglichen Arbeitsweg keinen Kraftstoff mehr benötigt.
Für mich ein großer Schritt hin zur Elektromobilität, aber ohne Abhängigkeit von einer nur spärlich vorhandenen
Ladeinfrastruktur.
Die neuen Leistungsparameter haben mich motiviert, mein persönliches Nutzungsprofil im Detail zu dokumentieren.

Doch dazu mehr in meinem nächsten Gastbeitrag.

Beste Grüße H.D.

Mit dem Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kann man doppelt so weit als mit dem Vorgänger rein elektrisch fahren.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Auf der Automesse New York International Auto Show (25. März bis 3. April) präsentiert Toyota unter anderem auch den Prius Prime, die rein elektrische Reichweite liegt nun bei 35 (bis 50) Kilometern – also doppelt so weit, wie bei dem Vorgängermodell.

In den USA und Japan erfolgt die Markteinführung wahrscheinlich im Herbst 2016, in Deutschland wird man sich wohl noch bis zum Jahr 2017 gedulden müssen.

Zwar verfügt die Batterieeinheit des Plug-In Hybridautos nun über eine Kapazität von 8,8 Kilowattstunden, damit ist diese allerdings noch nicht einmal halb so groß, wie die vom Konkurrenzmodell Chevrolet Volt (Opel Ampera).

Laut Toyota soll die elektrische Reichweite bei bis zu 50 Kilometern liegen, allerdings kommt man bei dem US-Zyklus (NEFZ) nur auf ca. 35 km. Der Benzinverbrauch soll laut Hersteller bei bis zu 1,4 Litern liegen, allerdings dürfte dieser Wert nur innerhalb der ersten 100 Kilometer gelten, da hier der Elektromotor mitarbeitet, wenn die Akkuzellen fast leer sind, wird auch der Benzinverbrauch deutlich ansteigen.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Die rein elektrische Höchstgeschwindigkeit wurde auf etwa 135 km/h erhöht.

Das Aufladen der Batterieeinheit kann auch per Stecker erfolgen, hierfür wird ein Typ 2 (Mennekes)-Stecker verwendet, an einer normalen 230 Volt-Steckdose dauert der Ladevorgang bis zu 2,3 Stunden.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das große Touchscreendisplay im Innenraum erinnert einen an die Elektroautos von Tesla Motors.

Bei dem Prius Prime wurde im Vergleich zum Vorgängermodell die Front- und Heckscheinwerfer verändert, so erinnert das neue Plug-In Hybridauto nun an den Mirai. Zu dem sind die Rückleuchten nun nicht mehr übereinander, sondern horizontal.

Die Ausstattung des Prius Prime kann sich sehen kann, so gehören zum Beispiel serienmäßig 8 Airbags (welche auch die Knie schützen sollen) in der Grundausstattung dazu.

Weitere Assistenzsysteme, wie zum Beispiel:

  • automatisches Notbremssystem (mit Fußgängererkennung),
  • Spurhalteassistent,
  • radargestützter Tempomat

können gegen einen Aufpreis dazu gekauft werden.

Die genauen technischen Daten und der Verkaufspreis für Deutschland sind noch nicht bekannt.

Via: electrive und heise.de

Das Elektroauto Kia Soul EV ist das am meisten verkaufte Elektroauto im Dezember und im Gesamtjahr 2015, somit wurde der Renault Zoe von seinem 1. Platz verwiesen.

Elektroauto Kia Soul EV

Elektroauto Kia Soul EV

Inzwischen stehen vom Kraftfahrtbundesamt die ganzen Neuzulassungszahlen für die Elektromobile zur Verfügung, die neuen Zahlen ändern einiges.

Schon relativ früh hat sich gezeigt, dass im Dezember besonders viele Elektroautos neu zugelassen worden sind.

So lag allein im Dezember 2015 der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten bei 1,7 Prozent, darunter 33.630 Hybride (davon 11.101 Plug-In) und 12.363 Elektro-Pkw.
Fahrzeuge, welche mit Erd- und Flüssiggas angetrieben werden, waren mit 0,3 Prozent vertreten.

Erfreulicherweise ging auch der Wert der CO2-Emission der verkauften Pkw im Jahr 2015 weiter zurück, so verbraucht jedes neu angemeldete Auto im Durchschnitt 128,8 g/km (Vorjahr 132,8 g/km).

Zulassungszahlen Elektroautos Dezember und Gesamtjahr 2015:

  1. Elektroauto Kia Soul EV: Dezember: 918, Gesamtjahr 2015: 3.839
  2. Elektroauto Renault Zoe: Dezember: 450, Gesamtjahr 2015: 1.787
  3. Elektroauto BMW i3: Dezember: 334 (124 reine E-Autos + 210 Rex (Range-Extender), Gesamtjahr 2015: 2.271
  4. Elektroauto Tesla Model S, Dezember: 234, Gesamtjahr 2015: 1.582
  5. Elektroauto VW e-Golf, Dezember: 45, Gesamtjahr 2015: 1.092
  6. Elektroauto VW e-Up!: Dezember: 39, Gesamtjahr 2015: 547
  7. Elektroauto Mercedes-Benz B-Klasse ED: Dezember: 28, Gesamtjahr 2015: 485
  8. Elektroauto Nissan Leaf, Dezember: 27, Gesamtjahr 2015: 948
  9. Elektroauto Renault Twizy: Dezember: 26, Gesamtjahr 2015: 435
  10. Elektroauto Nissan e-NV200 / Evalia: Dezember: 21, Gesamtjahr 2015: 148
  11. Elektroauto Smart Fortwo ED: Dezember: 16, Gesamtjahr 2015: 676
  12. Elektroauto Renault Kangoo Z.E.: Dezember: 15, Gesamtjahr 2015: 180
  13. Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (iMiEV), Dezember: 4, Gesamtjahr 2015: 98
  14. Elektroauto Peugeot iOn, Dezember: 3, Gesamtjahr 2015: 20
  15. Elektroauto Ford Focus Electric: Dezember: 1, Gesamtjahr 2015: 15
  16. Elektroauto Citroen C-Zero: Dezember: 1, Gesamtjahr 2015: 12
  17. Elektroauto Peugeot Partner EV: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 15
  18. Elektroauto Citroen Berlingo EV: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 15
  19. Elektroauto Audi R8 e-Tron: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 6
  20. Elektroauto Renault Fluence ZE: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 5

Zulassungszahlen Plug-In Hybridautos Dezember und Gesamtjahr 2015:

  1. Volkswagen Passat GTE: Dezember: 244, Gesamtjahr 2015: 996
  2. VW Golf GTE: Dezember: 143, Gesamtjahr 2015: 2.109
  3. Mitsubishi Outlander PHEV: Dezember: 131, Gesamtjahr 2015: 2.128
  4. Mercedes-Benz C350e: Dezember: 119, Gesamtjahr 2015: 501
  5. Audi A3 e-Tron: Dezember: 98, Gesamtjahr 2015: 1.839
  6. Volvo V60 Plug-In: Dezember: 74, Gesamtjahr 2015: 321
  7. Volvo XC90 T8 Plug-In: Dezember: 71, Gesamjahr 2015: 77
  8. BMW X5 40e PHEV: Dezember: 26, Gesamtjahr 2015: 163
  9. Mercedes-Benz S500e: Dezember: 20, Gesamtjahr 2015: 267
  10. Porsche Cayenne Plug-In: 19, Gesamtjahr 2015: 157
  11. Audi Q7 e-Tron: Dezmber: 18, Gesamtjahr 2015: 155
  12. Porsche Panamera Plug-In: Dezember: 16, Gesamtjahr 2015: 157
  13. BMW i8, Dezember: 15, Gesamtjahr 2015: 393
  14. Mercedes-Benz GLE500e: Dezember: 15, Gesamtjahr 2015: 75
  15. Toyota Prius Plug-In: Dezember: 3, Gesamtjahr 2015: 112
  16. BMW 225xe Act. T. PHEV: Dezember: 2, Gesamtjahr 2015: 263
  17. VW XL1: Dezember: 2, Gesamtjahr 2015: 2
  18. Opel Ampera, Dezember: 1, Gesamtjahr 2015: 24
  19. Porsche 918: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 46
  20. BMW 330e: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 19

Damit ist das E-Auto Kia Soul EV sowohl im Dezember als auch im Gesamtjahr 2015 der Sieger

In dem Artikel In Deutschland wurden im Jahr 2015 insgesamt 12363 Elektroautos verkauft hatte ich bereits das Wachstum der Elektrofahrzeuge analysiert:

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 12.363 Elektroautos verkauft, dies sind 3.841 Einheiten mehr als im Jahr 2014.

Während die Elektromobilität in vielen anderen Ländern stark relativ stark steigt, wächst sie in Deutschland eher langsam aber stetig.

So hat das Kraftfahrtbundesamt nun die Zahlen der Neuzulassungen für das Jahr 2015 veröffentlicht, demnach wurden alleine im Dezember 2015 ganze 1.920 Elektroautos neu angemeldet. Im Gesamtjahr 2015 waren es 12.363, dies entspricht einem Wachstum von 45,1 Prozent.

So sehen die Jahresergebnisse aus:

  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Aber auch die Plug-In Hybridautos haben sich im Jahr 2015 sehr gut entwickelt, so wurden im ganzen Jahr 11.101 Einheiten verkauft. So wurden alleine im Dezember 2015 genau 1.256 Exemplare verkauft, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Plus von 125,1 Prozent.

Von den Hybridautos wurden im Jahr 2015 exakt 33.630 Fahrzeuge neu angemeldet, im Dezember 2015 wurden 3.013 PKW neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Plus von 41,7 Prozent.Das Ziel von einer Million Elektroautos im Jahr 2020 ist derzeit unrealistisch, da derzeit wieder die Kaufprämie für Elektroautos im Gespräch ist, darf man darauf hoffen, dass die Zahlen noch weiter steigen. Die Bundesregierung hatte es sich zum Ziel gesetzt, dass im Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektroautos in Deutschland fahren sollen.Wenn man sich die jetzigen Zahlen anschaut, scheint das Ziel in weiter Ferne zu sein, denn derzeit gibt es nur um die 30.000 E-Autos in Deutschland. Zwar gibt es seit dem letzten Jahr das Elektromobilitätsgesetz, aber bisher gibt es für die Besitzer von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos kaum nenneswerte Vorteile, so ist der einzige momentane Vorteil, das man mit dem E-Kennzeichen (oder einer entsprechenden Sonderberechtigung) kostenlos parken kann.

Zahlen via: kba.de (Antriebe), kba.de (Modelle, PDF-Datei) und EV Sales

 

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