Auf der Automesse Auto-Salon Genf werden 10 Prozent der Autos “grün” sein, neben Elektroautos und Hybridautos sind dies auch sehr sparsame Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor.
Bildquelle: http://www.salon-auto.ch/
Bei dem 83. internationalen Auto-Salon in Genf (7. bis 17. März) sollen ganze 10% aller ausgestellten Fahrzeuge unter die Kategorie “Grüne Autos” fallen. Damit ist gemeint, dass diese einen möglichst umweltfreundlichen Antrieb bzw. einen möglichst niedrigen Verbrauch und geringe Emissionen haben. Als Grenze ein CO2-Ausstoß von maximal 100g/km.
Zu den zehn Prozent zählen sehr sparsame konventionell angetriebenen Pkw, Hybrid- und Elektroautos sowie Brennstoffzellenfahrzeuge.
Maître Maurice Turrettini (Präsident des Automobil-Salons) sagt dazu:
“Alternativ angetriebene Fahrzeuge sind heute Teil der Modellpalette und sprechen ein breites Publikum an. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich lediglich Öko-Fans und Technologiefreaks dafür interessierten!”
Damit man die grünen Autos in den 7 Palexpo-Hallen noch einfacher und schneller finden kann, kann man sich in einem Faltprospekt über die Standorte aller ausgestellten grünen Modelle informieren.
Weitere Informationen zum 83. Automobil-Salon Genf sind auf der offiziellen Webseite unter www.salon-auto.ch
Die Autohersteller Daimler, Renault-Nissan und Ford wollen enger zusammenarbeiten, um die Marktverfügbarkeit der emissionsfreien Technologie und Senkung der Investitionskosten im Bereich der Brennstoffzellenautos voran zu treiben.
(Bildquelle: Daimler)
Das Ziel ist es, gemeinschaftlich ein Brennstoffzellensystem zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Entwicklungskosten zu senken. Hierfür werden alle drei Partner zu gleichen Teilen in dieses Projekt investieren.
Dank einer höchstmöglichen Vereinheitlichung der Entwicklung sowie einem hohen Produktionsvolumen und den damit verbundenen Skaleneffekten, ist der Weg für die Einführung des weltweit ersten wettbewerbsfähigen Brennstoffzellenfahrzeugs in 2017 geebnet.
Zusammen zeichnen sich die Unternehmen Daimler, Ford und Nissan durch mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung im Bereich der Brennstoffzellentechnologie aus.
“Wir sind davon überzeugt, dass Brennstoffzellenautos eine zentrale Rolle in der emissionsfreien Mobilität der Zukunft spielen. Dank des grossen Engagements aller drei Partner können wir Elektromobilität mit Wasserstoff auf eine breitere Basis stellen. Das heisst konkret: Mit dieser Kooperation machen wir die Technologie für viele Kunden weltweit zugänglich”, sagt Prof. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und
Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
“Durch diese Zusammenarbeit wird diese Technologie noch schneller auf dem Markt für alle Kunden zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sein”, sagt Raj Nair, Group Vice President, Global Product Development, Ford. “Wir werden alle von dieser Beziehung profitieren und das gemeinsame Ergebnis wird besser sein als das jedes Einzelnen.”
Die drei Unternehmen arbeiten gleichzeitig an verschiedenen Standorten weltweit an der Entwicklung des Brennstoffzellenstacks. Gleichzeitig prüfen die Partner die gemeinsame Entwicklung weiterer Komponenten, um zusätzliche Synergieeffekte zu erzielen.
Brennstoffzellenautos werden von einem Elektromotor angetrieben, der dafür nötige Strom wird aus der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff direkt an Bord erzeugt. Als “Abgas” wird während der Fahrt lediglich Wasserdampf ausgeschieden.
Im Winter sinkt die Reichweite von Elektroautos, weil die meisten Akkuzellen keine kalten Temperaturen vertragen. Das Unternehmen AllCell Technologies hat nun ein Produkt entwickelt, welches verhindert, dass Lihtium-Ionen Batterien auskühlen.
Bildquelle: http://www.allcelltech.com/
Die kalten Temperaturen haben schnell Einzug gehalten und so wird die Reichweite von Elektroautos, wenn diese nicht in einer Garage stehen oder über Schutzvorrichtungen verfügen, schnell gemindert.
Der Schutz besteht aus einem PCM-Graphit Verbundmaterial, welches auch bei Brennstoffzellen verwendet werden kann. Der Vorteil bei diesem System ist, d. es passiv arbeitet und so keinen Strom während des Betriebes benötigt.
Die Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell ist zwar kein Elektroauto, aber ein Brennstoffzellenauto. Um dieses Auto ins Gespräch zu bringen, hat sich Mercedes etwas besonderes einfallen lassen – sie haben das umweltfreundliche Auto einfach getarnt.
Auf dem Pariser Autosalon wird man die Mercedes B-Klasse F-Cell mit dem Tarneffekt in Aktion erleben können.
Normalerweise schreibe ich hier mehr über Elektroautos, heute geht es um das Brennstoffzellenauto Brennstoffzellenauto Mercedes-Benz F-Cell von Mercedes-Benz. Um dieses Fahrzeug ins Gespräch zu bringen, hat sich der Autohersteller etwas besonderes einfallen lassen: Die B-Klasse wurde „getarnt“.
Gut, eine richtige Tarnung sieht anders aus, aber die Idee ist schon recht witzig.
Bei der „Tarnung“ handelt es sich um eine Kamera, welche das Bild auf der anderen Seite des F-Cell darstellt. Für die Kampagne ist die Agentur Jung von Matt verantwortlich, die Fahrerseite wurde mit flexiblen, magnetischen Kacheln mit integrierten LEDs bestückt. Auf der Beifahrerseite filmt eine EOS 5D Digitalkamera die Umgebung, diese Bilder werden dann zeitgleich über die LED-Fläche dargestellt.
Die verwendeten Kacheln passen sich sehr gut an die Kontur des Fahrzeugs an. Die LEDs werden an insgesamt circa 100 Schaltboxen angeschlossen, pro Kachel eine Box. Um sie alle im Fahrzeug unterzubringen, musste der Scheibenwassertank entfernt werden und wurde durch einige Boxen ersetzt, die restlichen befinden sich im Fahrzeuginnenraum. Dort finden sich auch fünf Lithium-Ionen Batterieeinheiten, die insgesamt 300 kW/h bieten. Für die nötige Stromversorgung wurden etwa 150 Meter Kabel verbaut.
Das Brennstoffzellenauto, das wegen des sehr eingeschränkten Sichtfeldes des Fahrers keine Straßenzulassung mehr hat, hat führ Paris eine Sondergenehmigung erhalten, um auf abgesperrten Strecken nahezu unsichtbar zu fahren. Die Leistung der Batterien genügt, um etwa eine Stunde lang, das Abbild der Umgebung auf der Fahrzeugseite erscheinen zu lassen.
In Paris auf dem Autosalon wird die „unsichtbare“ Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell am 28. und 29. September 2012 auf dem Stand der Marke zu sehen sein.
Ein Brennstoffzellfahrzeug ist quasi der Bruder des Elektroauto, und so ist es kein Wunder, das auch er F-Cell von Mercedes bei den Hollywoodstars begehrt ist.
Die Schauspielerin Diane Kruger beim Einsteigen in ihr Brennstoffzellenauto F-Cell. Bildquelle: Mercedes-Benz
Umweltschutz ist bei den Hollywoodstars zum Glück ein Trend, daher entscheiden sich immer mehr Stars entweder für ein Elektroauto oder für ein Brennstoffzellenauto. Zum Beispiel gibt es von Mercedes-Benz die B-Klasse F-Cell, dessen Elektromotor mit einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt wird.
Nun wurde auch die in Niedersachsen (Deutschland) geborene Schauspielerin Diane Kruger (externer Link zu Wikipedia), in einem mit Wasserstoff fahrenden Auto gesichtet. In ihrem Elektroauto mit einer Brennstoffzelle von Mercedes-Benz wird der benötigte Strom mit Hilfe der Brennstoffzelle erzeugt. In der Brennstoffzelle entsteht im Rahmen der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff elektrischer Strom, dieser Strom kann dann direkt zum Antrieb des Elektromotors verwendet werden.
Der Vorteil eines Brennstoffzellenauto gegenüber einem Elektroauto ist, das der Ladevorgang von Wasserstoff nur bis zu 3 Minuten dauert, dafür kann man dann etwa 400 Kilometer weit fahren, die meisten Elektroautos, welche ihre Energie in Akkuzellen speichern, haben eine Reichweite von etwa 160 Kilometern.
Umgerechnet liegt der Verbrauch des 100 kW (136 PS) starken Brennstoffzellenauto bei umgerechnet 3,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Bei einem Auto mit einer Brennstoffzelle gibt es -wie beim reinen Elektroauto- keine Schadstoffemissionen während der Fahrt, es tritt Wasserdampfaus, welcher infolge der chemischen Reaktion in der Brenstoffzelle entsteht.
Die Promis sind von den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen begeistert, so schwärmt Diane Kruger von ihrem F-Cell:
“Ich bin begeistert von diesem Brennstoffzellenauto. Es ist umweltschonend und macht Spaß beim Fahren” [...] “Ich kann mit einer Tankfüllung rund 400 Kilometer weit fahren und das Tanken geht ganz einfach.”
Mercedes-Benz bietet neben der B-Klasse auch andere Premium-Automobile mit umweltfreundlichen Antrieben an, dazu gehören Fahrzeuge mit BlueTEC Dieselantrieb und natürlich auch Luxuslimousinen mit Hybridantrieb wie zum Beispiel der Mercedes-Benz S 400 Hybrid. Zu den praktischen Ausstattungsmerkmalen des S 400 Hybrid gehört zum Beispiel eine komfortable Start-Stopp-Funktion, die den Benzinmotor abschaltet, wenn der Wagen unterhalb von 15 km/h ausrollt.
Dies ist der Mercedes-Benz E 300 BlueTec Hybrid. Bildquelle: Mercedes-Benz
Noch in diesem Jahr kommt der Mercedes-Benz E 300 BlueTEC Hybrid auf den Markt, auf den amerikanischen Markt ist es der E 400 Hybrid.
Durch seine hohe Qualität konnte Mercedes-Benz bereits folgende Stars und Sternchen für seine Hybridautos gewinnen:
Der Stuttgarter Autokonzern Daimler und Build Your Dream (BYD) haben gemeinsam die Marke Denza in Form eines Joint-Venture gegründet, um gemeinsam Elektroautos zu bauen.
Ulrich Walker vor dem Logo zur neuen Marke Denza. Es bleibt spannend, wie der erste Prototyp des Elektroauto aussieht. Bildquelle: Daimler
Bereits am vergangenen Freitag teilte Daimler mit, das auf der Automesse (24.04. bis 02.05.2012) in Peking die erste Elektroauto-Studie präsentiert werden wird, welche unter der Marke Denza verkauft werden wird. Die ersten Elektrofahrzeuge sollen bereits im Jahr 2013 in China vom Band rollen.
Daimler und BYD hatten 2010 das 50:50-Joint-Venture BDNT zum Bau eines vor allem für den chinesischen Markt konzipierten Elektroauto gegründet. Der Vorsitzende des BDNT-Direktoriums ist Daimlers China-Chef Ulrich Walker, er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Automobil in China gut ankommen wird.
Zu der Marke Denza sagt Walker:
“Die spannende neue Marke Denza ist ein weithin sichtbares Gütesiegel für das moderne Design und die fortschrittliche Technologie dieses innovativen Fahrzeugs, die bei den Kunden hier in China mit Sicherheit sehr gut ankommen wird” [...] “Mit ihren Zukunftsvisionen übernehmen BYD und Daimler seit jeher die Pionierrolle bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilität und neuen Technologien. In China sind wir Vorreiter und haben als erstes Unternehmen ein Joint Venture zur Entwicklung eines reinen Elektrofahrzeugs gegründet. Wie der heutige Meilenstein zeigt, kommen wir auf diesem Weg schnell voran.”
Die neue Marke Denza soll sowohl bei den Fahrzeugeigenschaften als auch bei der Entwicklungsgeschwindigkeit im Segment der Elektroautos führend werden.
Das neue Elektroauto, welches im kommenden Markt kommen soll, soll optisch an die B-Klasse erinnern, welche bei Mercedes-Benz (ein Tochterunternehmen von Daimler) seit ein paar Jahren als F-Cell (mit einem Brennstoffzellenantrieb) und als E-Cell gebaut und getestet wird.
Die Energie Baden-Württemberg hat Ende 2011 an ihrem Hauptsitz in Karlsruhe eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen.
Bildquelle: EnBW
Die Elektroautos, welche ihre Energie aus Akkuzellen beziehen, haben leider eine eingeschränkte Reichweite und -falls keine Schnelladestation zur Verfügung steht – eine lange Aufladezeit. Bei Elektroautos, welche ihre Energie aus einer Brennstoffzelle beziehen – also sogenannten Wasserstoffautos kann der benötigte Wasserstoff relativ schnell in das Fahrzeug gepumpt werden.
Wasserstoff kann Brennstoffzellenautos lokal emissionsfrei antreiben und mithilfe erneuerbarer Energien sogar CO2 neutral hergestellt werden. Die Wasserstoff-Tankstelle auf dem EnBW-Betriebsgelände am Hauptsitz in Karlsruhe ist ein Prototyp.
Die Tankstelle verfügt über einen Container mit insgesamt 56 Kilogramm Wasserstoff. Damit könnten über 15 Fahrzeuge pro Tag vollgetankt werden. Angeliefert wird der Wasserstoff von Lkws. Die maximale Betankungsmenge je Fahrzeug beträgt 3,6 Kilogramm. Eine Tankfüllung reicht durchschnittlich für 300-350 Kilometer. Ein Kilogramm Wasserstoff hätte einen Materialwert von etwa neun Euro. Im Rahmen des Forschungsprojekts stellt die EnBW den Wasserstoff wegen der geringen Menge kostenlos zur Verfügung.
“Schnelltank-Methode” kommt zum Einsatz
Dahinter steht der im März 2010 veröffentlichte Standard SAE 2601 A70. Nach diesem neuen technischen Standard wird der Wasserstoff vor dem Tankvorgang auf bis zu minus 40 Grad Celsius abgekühlt und dann bei 700 bar vertankt. Dies gibt die Sicherheit innerhalb von drei Minuten Betankungszeit pro Fahrzeug 1-7 kg Wasserstoff (dies entspricht einer Reichweite von 100-650km) betankt werden. Mit dieser sogenannten “Cold-Fill”-Methode kann erstmals sichergestellt werden, dass nicht nur die Tankzeit minimal gehalten, sondern dass der Tank, egal in welchem Fahrzeug, auch voll ausgenutzt werden kann.
Nutzung für jedermann möglich
Die EnBW Tankstelle ist nach Voranmeldung unter “h2mobility@enbw.com” auch für Brennstoffzellenfahrzeuge anderer H2Mobility-Partner außerhalb des EnBW-Fuhrparks zugänglich.
Zukunft: Wasserstoff-Tankstellen als Windspeicher
Im nächsten Jahr nimmt die EnBW ein weiteres Forschungsthema unter die Lupe. In Stuttgart soll an einer zweiten Wasserstoff-Tankstelle untersucht werden, ob es wirtschaftlich ist, Wasserstoff als Speicher für Windenergie zu nutzen.