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Tag: Nissan Leaf

[12.08.2017] Wer ein Elektroauto von Nissan kauft, erhält ab sofort zusätzlich eine Dieselprämie in Höhe von 2.000 Euro – insgesamt erhält man so bis zu 7.235 Euro Rabatt.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Wer noch einen Diesel bis Euro-Norm 4 hat, erhält seit kurzem bei vielen Autoherstellern einen Rabatt, wenn er seinen alten Diesel verschrottet lässt.

Tausche Diesel gegen Stromer – dieses Motto gibt es bei immer mehr Autoherstellern: So unterstützt auch Nissan den Wechsel auf Elektroautos ab sofort mit einer Abwrackprämie in Höhe von 2.000 Euro für ältere Dieselfahrzeuge (bis Euro-Norm 4). Wer sich jetzt für einen Nissan Leaf oder einen Nissan e-NV200 entscheidet und seinen alten Diesel zur Verschrottung in Zahlung gibt, kann in Verbindung mit dem staatlichen Umweltbonus und dem Nissan Elektrobonus mehr als 7.000 Euro sparen.

Mit dem bis zum 30. Dezember 2017 befristeten Programm unternimmt der japanische Automobilhersteller einen weiteren Schritt, um emissionsfreien Straßenverkehr Realität werden zu lassen. Das große Ziel ist schließlich eine saubere, nachhaltige Mobilität völlig ohne Emissionen. Die Abwrackprämie gilt deshalb ausschließlich beim Kauf eines Nissan Elektroautos.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto wird einem geschenkt

Bei der Abgabe eines Dieselfahrzeugs mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, das mindestens sechs Monate auf den Käufer des E-Autos zugelassen ist, gewähren die teilnehmenden Nissan Partner den 2.000 Euro-Nachlass.
Der große Vorteil: Kunden profitieren derzeit doppelt. Neben der Diesel-Abwrackprämie gibt es bis zum Jahresende auch noch den staatlichen Umweltbonus in Höhe von 2.000 Euro, den Nissan um 3.000 Euro beim Kauf eines Leaf bzw. 3.250 Euro beim Kauf eines Elektroauto Nissan e-NV200 aufstockt. So können E-Autokäufer derzeit bis zu 7.250 Euro sparen. Die Prämien sind auch mit aktuellen Finanzierungsangeboten kombinierbar.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf kostet zum Beispiel etwa 8.000 Euro, daher erhält man diese bis zum 30. Dezember 2017 fast geschenkt. So kostet der Leaf Visia (24 kWh, Reichweite: 199 Kilometer) 29.265€ (inkl. Batterie). Die Variante mit dem 30 kWh großen Energiespeicher kann man ab 31.265 Euro kaufen, dafür kommt man dann bis zu 250 Kilometer weit.

So setzen sich die 7.235 Euro für ein Elektroauto zusammen

Der Elektrobonus enthält € 2.000,– staatlichen Umweltbonus sowie € 3.000,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan Leaf oder € 3.250,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan e-NV200 oder e-NV200 Evalia gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Für den alten Diesel (bis Euro-Norm 4) erhält man 2.000 Euro.
Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionsangeboten von Nissan, außer mit der Nissan Abwrackprämie. Bei allen teilnehmenden Nissan Händlern. Gültig mit Kaufvertragsdatum bis zum 30.12.2017

[26.07.2017] Was das Elektroauto angeht, gibt es viele Vorurteile. So denken viele Menschen, rein elektrisch angetriebene PKW sind Kleinwagen mit wenig Raumangebot.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, gibt es leider noch viele Vorurteile. So denken viele Menschen noch immer, dass Elektroautos klein, teuer und langweilig sind sie über eine geringe Reichweite verfügen und gleichzeitig nur wenige Platz und Komfort bieten.

Ein weiteres Argument lautet:

„Ich würde mir ja vielleicht ein Elektroauto kaufen, aber die Auswahl ist viel zu klein!“

Allerdings ist dieses Argument längst überholt und so gut wie jeder Autohersteller bietet mindestens ein Elektroauto an, bzw. hat die Einführung eines rein elektrischen Autos angekündigt, so gibt es derzeit unter anderem folgende Elektroautos aus dem Markt:

Inzwischen zählt die Nationale Plattform Elektromobilität, die die umweltverträgliche Antriebstechnik in Deutschland vorantreibt, mehr als 50 Modelle in allen Klassen: vom City-Flitzer bis zum Sportwagen, vom kompakten Van bis zum großen SUV. Mitgerechnet werden hier zwar auch Plug-In Hybridautos, bei denen ein herkömmlicher Verbrenner den Elektromotor unterstützt. Aber auch reine, zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Modelle gibt es mittlerweile reichlich – und es kommen immer weitere hinzu.

Ein Beispiel für die Vielfalt im Angebotsprogramm liefert Nissan. Der japanische Automobilhersteller ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität: 2010 führte das Unternehmen mit dem Leaf das erste in Großserie produzierte – und bis heute meistverkaufte – Elektroauto der Welt ein. Deutlich über 270.000 Einheiten der kompakten Familienlimousine hat Nissan bisher abgesetzt.

In Deutschland bietet Nissan den stromernden Pionier in zwei Varianten an: mit einer 24-kWh-Batterie für knapp 200 Kilometer Reichweite pro Batterieladung und mit noch leistungsstärkerem 30-kWh-Akku, der den Aktionsradius des Leaf auf bis zu 250 Kilometer erhöht. Mit fünf Türen, fünf Sitzplätzen und 370 Litern Kofferraumvolumen ist der Leaf für alle Aufgaben des Autofahrer- und Familienalltags bestens gerüstet. Aufladen lässt er sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose oder ab dem mittleren Ausstattungsniveau Acenta serienmäßig auch an CHAdeMO-Schnellladesäulen; für die Basisversion Visia ist die Schnellladefunktion optional erhältlich.

Weitere Highlights des Ausstattungsprogramms sind das Navigations- und Telematik-System NissanConnect, ein Solar-Spoiler am Heck, der extra Strom für Radio, Klimaanlage und Heizung erzeugt, ein Bose Soundsystem und der Intelligente Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht. Die Preise beginnen bei 23.365 Euro zuzüglich Batteriemiete und abzüglich des staatlichen Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, den Nissan auf insgesamt 5.000 Euro aufstockt.

Noch mehr Platz bietet der Nissan e-NV200, der den Elektroantrieb des Leaf mit den Lastesel-Talenten des Stadtlieferwagens NV200 verbindet. Handwerker, Kurierdienste und andere Gewerbetreibende kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Großfamilien, die den e-NV200 in der Pkw-Variante Evalia ordern können.

Mit fünf oder sieben Sitzplätzen, zwei seitlichen Schiebetüren, einer großen Heckklappe und einer umfangreichen Komfortausstattung liest der Evalia nicht nur umweltbewussten Familienvätern jeden Wunsch von den Lippen ab. Als Evalia ist der e-NV200 inklusive 5.250 Euro Elektrobonus ab 26.455,86 Euro plus Batteriemiete zu haben, die Preise für die Nutzfahrzeugversion beginnen bei 19.385,38 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Batteriemiete.

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2- und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

(Via: Pressemitteilung von Nissan)

Wer ein Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- oder Elektroauto kauft, kann seit dem 2. Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie beantragen. Bis zum 30. September wurden 44.51 Anträge auf Auszahlung der Kaufförderung gestellt.

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Im September wurde in Deutschland ein diesjähriger Verkaufsrekord von Elektroautos aufgestellt, so waren alleine im September 1.641 E-Autos unter den Neuzulassungen.
Da im September ganze 298.002 Personenkraftwagen neu zugelassen worden sind, machen die Stromer einen Anteil von 0,6 Prozent aus.

Wer seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro-, Brennstoffzellen- oder Plug-In Hybridauto gekauft oder geleast hat, kann den Umweltbonsu beantragen: Für E-Autos gibt es 4.000 Euro und für Plug-In Hybride 3.000 Euro.

Die Anträge müssen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt werden, dieses veröffentlicht immer mal wieder einen Zwischenstand.

So sehen die Zahlen für den Umweltbonus aktuell aus

Die Behörde aus Eschborn teilt in ihrem aktuellen Bericht mit, dass mit Stand 30. September 4.451 Anträge für die Auszahlung des Umweltbonus beantragt worden sind, dieser wird zur Hälfte je vom Staat und von den teilnehmenden Autoherstellern getragen.

Für reine Elektroautos wurden bisher 2.650 Anträge und für Plug-In Hybridautos 1.801 Anträge gestellt.

1.289 Anträge entfielen auf Elektromobile der Marke BMW, auf Platz 2 kommt Renault mit 921 geförderten Fahrzeugen.

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 1.289
2 Renault 921
3 Audi 462
4 Volkswagen 438
5 Mitsubishi 369
6 Nissan 242
7 Kia 194
8 Mercedes-Benz 166
9 Peugeot 133
10 Citroën 116

Die sind die am meisten geförderten Elektrofahrzeuge

  1. Renault Zoe (876)
  2. BMW i3 (766)
  3. Audi A3 e-tron (462)
  4. BMW 225xe (440)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (353)
  6. Kia Soul EV (190)
  7. Nissan Leaf (167)
  8. VW Golf GTE (167)
  9. VW e-Golf (114)
  10. Peugeot iOn (111)

(Eine vollständige Liste gibt es auf der Seit der Bafa: Zwischenstand Umweltbonus

Anträge je Bundesland

  1. Bayern: 1130
  2. Baden-Württemberg: 873
  3. Nordrhein-Westfalen: 726
  4. Niedersachsen: 417
  5. Hessen: 375
  6. Rheinland-Pfalz: 190
  7. Schleswig-Holstein: 125
  8. Sachsen: 108
  9. Berlin: 83
  10. Thüringen: 82
  11. Brandenburg: 73
  12. Hamburg: 75
  13. Sachsen-Anhalt: 71
  14. Saarland: 53
  15. Mecklenburg-Vorpommern: 35
  16. Bremen: 34
  17. Sonstiges (Ausland): 1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die Umweltbonus genannte Kaufförderung für Brennstoffzellen, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt es seit dem 2. Juli, sie gilt rückwirkend für den Erwerb von förderfähigen PKW, welche seit dem 18. Mai erworben worden sind.
Der Fördertopf ist 1,2 Milliarden Euro schwer, dies soll für etwa 300.000 Fahrzeuge reichen.

Mit einem kleinen Trick kann man die Reichweite des Elektroauto Nissan Leaf erhöhen, der „Lade-Hack“ wird viele wahrscheinlich an kaltes Bier erinnern.

Symbolbild. Dies sind Akkuzellen in einer Batterieeinheit, welche im Elektroauto Nissan e-NV200 verbaut werden.

Symbolbild. Dies sind Akkuzellen in einer Batterieeinheit, welche im Elektroauto Nissan e-NV200 verbaut werden.

Laut Taiichi Onoyama (Nissan) kann man die Reichweite bei den E-Autos von Nissan leicht erhöhen, in dem man nach dem Vollladen den Ladevorgang in drei Fünf-Minuten-Intervallen noch einmal etwas nachladen lässt.
Dadurch soll es möglich sein, 0,7 Prozent mehr Strom in die Akkuzellen zu bekommen. 0,7 Prozent klingen jetzt erst einmal nicht sehr viel, aber es macht einen Unterschied von um die 1,75 Kilometern aus.

Während eines Fachseminars wurde dieser „Trick“ in der Powerpoint-Präsentation mit einem Bierkrug visualisiert, denn wie bei dem einschenken von Bier, muss man kurz warten, bis der Schaum weniger geworden ist und etwas mehr Bier in den Krug passt.

 

 

 

Das Geheimnis liegt in der Zellspannung der Akkumulatoren, wenn man nach dem Aufladen etwas wartet, sinkt die Spannung leicht und man kann noch etwas Strom „nachladen“.

Bisher gab es laut Onoyama noch keine Beschwerden bezüglich dieses „Lade-Hacks“, aber wahrscheinlich wird kaum jemand dieses Verfahren anwenden, weil der Aufwand für 0,7 Prozent mehr Reichweite doch etwas umständlich ist.

Da Nissan die populären Lithium-Ionen Akkuzellen verwendet, wird man diesen Trick wahrscheinlich auch bei anderen Elektroautos anwenden können. Es ist allerdings noch unklar, ob sich dieses „überladen“ auf die Haltbarkeit der Akkus auswirkt.
Denn einerseits halten die Lithium-Ionen Akkus viel länger als andere Akkumulatoren, aber auch sie vertragen nicht alles. Dazu gehören zu hohe Temperaturen, zu schnelles Aufladen, zu schnelles entladen, usw…

Ab spätestens 2018 wird man sich bei den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen weniger Sorgen bezüglich der Reichweite machen müssen, denn viele Autohersteller haben E-Autos mit einer Reichweite um die 300 Kilometer angekündigt.
So wird auch der Nissan Leaf stetig verbessert, dazu zählen bessere Elektromotoren, Batterieeinheiten und Assistenzsysteme.

Via: Electrive

 

 

 

Ein Elektroauto erzielt auch als Gebrauchtwagen einen guten Preis, bei einem Premiumfahrzeug von BMW oder Tesla Motors ist die Chance sogar hoch, dass man nur einen geringen Wertverlust beim Wiederverkauf des PKW hat.

Elektroautos von Tesla Motors verlieren nicht so schnell an Wert. Das Elektroauto Tesla Model S mit dem neuen E-Kennzeichen. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroautos von Tesla Motors verlieren nicht so schnell an Wert. Das Elektroauto Tesla Model S mit dem neuen E-Kennzeichen. Bildquelle: Tesla Motors

Sobald man einen PKW gekauft hat, beginnt bereits der Wertverlust. Gerade in den ersten Jahren ist dieser am höchsten, davon sind sowohl Fahrzeuge mit einem Verbrennungs- als auch mit einem Elektromotor betroffen, allerdings gibt es zum Teil große Unterschiede in der Höhe des zu erwartenden Wertverlustes.

In der folgenden Tabelle sind ein paar Modelle und ihre Preise zum Vergleich aufgelistet:

Fahrzeugmodell Neupreis* Gebrauchtpreis** Jahr Kilometer
Renault Twizy 6.950 € 7.352 2013 20.787
Renault Twizy 6.950 € 5.500 2013 18.400
Peugeot Ion 29.393 14.841 2012 56.144
Citroen C-Zero 29.393 15.279 2012 12.358
Renault Kangoo Z.E. 20.000 15.864 2012 38.984
Mitsubishi iMiEV (Electric Vehicle) 29.300 16.238 2012 26.955
Mitsubishi iMiEV (Electric Vehicle) 29.300 6.235 2012 36.000
Renault Zoe 21.700 18.001 2014 6.429
Renault Zoe 21.700 9.244 2014 36.000
Smart Fortwo ED 23.680 18.473 2014 7.715
VW e-Up! 26.900 22.741 2014 5.770
Nissan Leaf 23.790 24.745 2014 4.949
Nissan Leaf 23.790 10.706 2014 45.000
Opel Ampera 45.900 26.588 2013 26.637
Ford Focus Electric 34.900 27.845 2013 6.120
VW e-Golf 34.900 32.987 2014 6.281
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 39.151 37.235 2014 7.723
BMW i3 39.450 39.582 2014 13.347
BMW i3 39.450 21.934 2013 45.000
Tesla Model S (2013-2014) 85.000 94.089 2014 29.140
Tesla Model S (2013-2014) 85.000 41.140 2013 54.000
Tesla Model S (2015) 117.000 115.958 2015 10.690
*: Basispreis, **: Durchschnittsangaben Zahlenquelle: autouncle.de und autoscout24.de

 

Bei den Verkaufspreisen hängt es natürlich auch immer davon ab, wie viel Kilometer man bereits gefahren ist und wer der Autohersteller ist. Denn wer einen teuren Neuwagen gekauft hat, kann diesen in der Regel meistens besser als ein günstiges Modell verkaufen. Allerdings sollte man als möglicher Verkäufer damit rechnen, dass es etwas dauern kann, bis man sein Elektrofahrzeug wieder verkaufen konnte.
Es kann aber auch passieren, dass der Neuwagenpreis für einen PKW stark gesenkt wird: So lag der Neupreis für den Peugeot iOn bei der Markteinführung im Jahr 2010 bei 29.393 Euro, mittlerweile bekommt man ihn beim Händler als Neuwagen für 17.850 Euro. Somit sinkt entsprechend der Gebrauchtwert, da viele Käufer eher einen Neu- als einen Gebrauchtwagen kaufen werden.

Ein anderer Aspekt ist die Batterieeinheit, welche von manchen Autoherstellern nur per Leasing angeboten wird. So kann man die E-Autos von Renault idR. nur ohne Stromspeicher kaufen, bei Nissan hat man die Wahl zwischen dem Kauf oder der Batteriemiete.

Dieser Artikel ist Teil einer kleinen Mini-Artikelserie zum Thema gebrauchte Elektroautos

Teil 1: Gebrauchte Elektroauto – Stromer sind Restwertkönige

Teil 2: Was man beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos beachten sollte

Teil 3: Das ist bei der Batterie eines Elektroautos zu beachten

 

 

Im Januar 2016 waren wesentlich weniger Elektroautos unter den Neuzulassungen, denn während es im Dezember 2015 noch 1.920 E-Autos waren, wurden im Januar nur 477 Stromer neu zugelassen.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze

 

# Elektroauto Januar 2016 Jahr 2016 Durchschnitt der letzten 12 Monate* Summe letzte 12* Monate
1 BMW i3 ** 149 149 183 2197
2 Renault Zoe 134 134 150 1801
3 Nissan Leaf 76 76 84 1009
4 Volkswagen e-Golf 44 44 79 943
5 Tesla Model S 38 38 130 1563
6 Kia Soul EV 37 37 316 3793
7 Smart Fortwo ED 20 20 53 632
8 Citröen C-Zero 8 8 1 17
9 Nissan e-NV200 / Evalia 8 8 11 130
10 Mitsubishi Electric Vehicle /I-MiEV 5 5 8 95
11 Peugeot iOn 5 5 2 23

(Zahlen: Kna.de; Insgesamt wurden im Januar 477 rein elektrische PKW neu angemeldet. *: Januar 2016 bis inkl. Februar 2015; **: Rein elektrisch 51  + 98 mit Range Extender)

Die Zahlen für die übrigen Modelle werden nachgeliefert, sobald diese verfügbar sind. Dies liegt leider daran, dass das Kraftfahrtbundesamt bei den Automodellen, bei denen es mehrere Antriebsarten gibt, die Zahlen nicht nach der Art des Antriebs aufschlüsselt.

So sehen die Jahresergebnisse für die Elektroautos aus:

  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

Ich gehe aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass im Jahr 2016 über 17.000 Elektroautos in Deutschland verkauft werden.

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Der Monat Dezember hat sich zu einem echten Rekordmonat entwickelt, denn im Jahr 2015 wurden in keinem anderen Monat so viele E-Autos neu angemeldet.

Meine Meinung zu den gesunkenen Zahlen

Das die Anzahl der Neuzulassungen für Elektroautos derart gesunken ist, kann viele Ursachen haben. Möglicherweise haben sich weniger Menschen für ein neues E-Auto entschieden, weil viele Menschen gerade im Januar viele Versicherungsbeiträge bezahlen müssen. Vielleicht liegt es aber auch an der derzeitigen Diskussion um die mögliche Einführung einer Kaufprämie in Höhe von bis zu 5.000 Euro, denn wer jetzt nicht sofort einen Stromer benötigt, wird wahrscheinlich erst einmal abwarten, ob man noch die Prämie bekommt.

Andererseits haben viele Autohersteller angekündigt, dass es bald neue Modelle mit einer höheren Reichweite geben soll. Letztendlich kann man nur die Zahlen der kommenden Monate abwarten

(Zahlen via KBA)
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Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass im Jahr 2020 mindestens eine Million Elektroautos fahren sollen. Von diesem Vorhaben ist man noch weit entfernt, nun zeigt sich, dass China immer mehr zum Leitmarkt für die Elektromobilität wird.

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK - Fotolia.com

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Die deutsche Autoindustrie sieht sich gerne als der führende Anbieter von E-Autos, allerdings handelt es sich bei dem weltweit am meisten verkauften Elektroauto um den Leaf, welcher von dem japanischen Autohersteller Nissan stammt.

Der wichtigste Markt für Elektromobile liegt laut einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) in China, so hat sich der Absatz von Elektro- und Plug-In Hybridautos innerhalb eines Jahres mit 189.000 Einheiten verdreifacht.

Der Grund liegt laut der Autoren der Studie hauptsächlich an zwei Faktoren: Einmal gibt es in China eine Kaufprämie für die Anschaffung eines Stromers und zweitens gibt es in Megastädten, wie Peking und Schanghai nur eine begrenzte Anzahl an möglichen Neuanmeldungen für PKW.
Damit soll eine Überfüllung der Städte verhindert werden und die Luftqualität soll nicht noch schlechter werden, daher werden umweltfreundliche Elektrofahrzeuge bevorzugt.

In Europa führen bei den Stromer-Neuzulassungen die Länder, welche eine Kaufprämie für Privatkäufer anbieten.

Stefan Bratzel (CAM-Direktor) schreibt in der Studie: „Deutschland wird bislang dem Anspruch als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität nicht gerecht“.

Zwar stieg der Absatz von Elektroautos 2015 zum Vorjahr um 80 Prozent auf 12.363, allerdings gehören dazu auch 3.839 Einheiten des Elektroauto Kia Soul EV, welcher vom Autohersteller zum Großteil in Deutschland neu zugelassen worden sind und die dann nach Norwegen weiterverkauft wurden.

Eine Kaufprämie für Elektromobile sieht Bratzel übrigens teilweise kritisch, da dadurch der Verkaufspreis verfälscht wird. Stattdessen plädiert er für einen stärkeren Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Bratzel (Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach) weiter:

„Wenn nicht massiv gegen gesteuert wird, droht Deutschland bei der Elektromobilität abgehängt zu werden«, warnt  »Dies würde dem Automobilstandort Deutschland schwer schaden.“

Hier geht es zu der Studie: AutomotiveINNOVATIONS – Studien (nicht frei verfügbar)

Via: Golem

 

Im Jahr 2010 kam das Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt, gleichzeitig rechnet der Autobauer damit, dass im Januar 2016 die 200.000ste Einheit des Stromers verkauft wird.

Links ist das Elektroauto Nissan Leaf und rechts der Renault Zoe zu sehen. Bildquelle: Nissan und Renault (via: Twitter.com)

Links ist das Elektroauto Nissan Leaf und rechts der Renault Zoe zu sehen. Bildquelle: Nissan und Renault (via: Twitter.com)

Kein anderes E-Auto wurde bisher so oft verkauft, wie der Leaf. Fast pünktlich zu seinem 5. Geburtstag wird der rein elektrisch angetriebene PKW weltweit 200.000 Mal abgesetzt werden. Somit sind Nissan gleich 2 Meilensteine gelungen, denn bisher wurde kein Elektroauto so oft verkauft, wie der Leaf.

Vor kurzem lief 200.000ste Leaf vom Band und schon bald wird er an einen Kunden übergeben werden. Da bisher vermutlich um die 195.000 Einheiten des E-Autos verkauft worden, könnte das Jubiläumsexemplar auch noch im Dezember verkauft werden.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass sich der Käufer in einem der drei Hauptmärkte befindet, denn die 3 Hauptmärkte machen 90 Prozent der Abnehmer aus – dabei handelt es sich um die USA (90.000 Einheiten), Japan (50.000 Einheiten) und Europa (40.000 Einheiten).

Der japanische Autohersteller berichtete auch, dass weltweit alle Fahrer des Leaf bereits über 2 Milliarden Kilometer mit dem E-Auto gefahren sind. Nissan hat bis heute über 4 Milliarden Euro in das Projekt Elektromobilität investiert, in Zukunft sollen weitere Fabriken entstehen: In den USA, Japan und Europa sollen 4 Fabriken für die Produktion von Stromern gebaut werden, zusätzlich sollen 3 Batteriefabriken gebaut werden.

In den 5 Jahren wurde der Leaf stetig weiter verbessert, so wurde die Kapazität der Batterieeinheit zuletzt um 20 Prozent (auf 30 kWh) erhöht. Aber auch in der Zukunft wird es immer mehr Verbesserungen für das Elektroauto geben, so wird es mit der nächsten Generation vermutlich ein paar Assistenzsysteme geben, welche das Autofahren angenehmer und sicherer werden lassen sollen.

Carlos Ghosn (CEO / Geschäftsführer von Nissan) sagte:

„Elektroantriebe bleiben ein wesentlicher Teil unserer Produktentwicklung. Gleichzeitig wird die Technologie der Elektromobile den autonomen Fahrzeugen zum Durchbruch verhelfen…„

Da Renault und Nissan im Jahr 1999 ein Bündnis eingegangen sind, feiern die zwei Unternehmen auch zusammen. Denn der Renault Zoe wurde bis jetzt um die 80.000 Mal verkauft – somit knacken der Leaf und der Zoe bald die Grenze von 280.000 verkauften Einheiten.

Via: Insideevs

 

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