Brennstoffzellenauto Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell stellt Dauerlaufrekord auf

Ein Brennstoffzellenauto vom Typ Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell hat einen Dauerlaufrekord aufgestellt, so wurden mit dem Fahrzeug über 300.000 Kilometer zurückgelegt.

Brennstoffzellenauto Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell stellt Dauerlaufrekord auf. Bildquelle: Mercedes-Benz
Brennstoffzellenauto Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell stellt Dauerlaufrekord auf. Bildquelle: Mercedes-Benz

In Deutschland sind Brennstoffzellenautos noch nicht sehr weit verbreitet, aber dennoch sehen einige Autohersteller in dieser Art von Antrieb die Zukunft.

Nun hat ein Mercedes-Benz Brennstoffzellenfahrzeug 300.000 Kilometer-Marke geknackt, die B-Klasse FCELL aus der aktuellen Brennstoffzellenflotte von Mercedes-Benz hat den Dauerlaufrekord unter ganz normalen Alltagsbedingungen erzielt. Der weltweit einmalige und noch immer laufende Test zeigt, dass Brennstoffzellenautos zuverlässig auch unter extremen Belastungen und über mehrere Jahre hinweg einsetzbar sind.

Für den Rekord wurde die Daimler AG mit dem „fcell Award 2014“ ausgezeichnet und konnte somit bereits zum dritten Mal mit ihren Entwicklungen auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnologie im Wettbewerb um den Innovationspreis Brennstoffzelle überzeugen.

Die Jury (welche aus Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik besteht)begründet ihre Entscheidung mit den Worten:

„Der Test ist ein Schritt in Richtung serientaugliche Anwendung des Brennstoffzellenantriebsstranges“.

Die Mercedes-Benz B-Klasse FCELL wurde unter Serienbedingungen produziert und ist bereits seit 2010 auf dem europäischen und amerikanischen Markt bei Kunden im Alltagseinsatz.
Der Gesamtkilometerstand der Daimler-Brennstoffzellenflotte, die zusammen mit einer Vielzahl an Forschungsfahrzeugen mittlerweile mehr als 300 Fahrzeuge zählt, hat heute weit mehr als neun Millionen Kilometer erreicht. Von den aktuellen und ausstehenden Ergebnissen versprechen sich die Mercedes-Ingenieure, weitere Optimierungspotenziale zu identifizieren, die direkt in die Entwicklung der nächsten Generation von Brennstoffzellenfahrzeugen einfließen.

Denn das Unternehmen verfolgt das klare Ziel, in Kooperation mit Ford und Nissan einen gemeinsamen Antriebsstrang zu entwickeln und ab 2017 wettbewerbsfähige Brennstoffzellenfahrzeuge in großen Stückzahlen auf die Straßen zu bringen. Mit Hochdruck arbeitet Daimler deshalb an dessen Marktvorbereitung – und engagiert sich in mehreren Initiativen, wie H2 Mobility,  auch für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur.

Prof. Herbert Kohler (Leiter Konzernforschung & Vorentwicklung; Umweltbevollmächtigter der Daimler AG) sagte:

„Dass der Brennstoffzellenantrieb reif für die Straße ist, haben wir mittlerweile eindeutig bewiesen“…  „Die letzten Hürden werden wir in intensivem branchen- und länderübergreifendem Teamwork bewältigen.“

Ausgeschrieben wird der fcell award vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) bereits zum vierzehnten Mal. Der vom Land Baden-Württemberg gestiftete Innovationspreis prämiert anwendungsnahe Entwicklungen rund um die Brennstoffzelle mit dem Ziel, herausragende Entwicklungen in einem der interessantesten Technologiefelder des neuen Jahrhunderts zu würdigen und weitere Innovationen zu stimulieren.

Quelle: Mercedes-Benz

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Kai

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3 Gedanken zu „Brennstoffzellenauto Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell stellt Dauerlaufrekord auf

  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 09.10.2014 › "Auto .. geil"

  • 10. Oktober 2014 um 19:43
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    Wow, ich bin begeistert. Ich fahre bereits einen Mercedes und finde es toll, dass Mercedes neue Wege gehen möchte und in alle Richtungen testet. Und 300.000 km muss man ja erst einmal fahren 🙂

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  • 11. Oktober 2014 um 18:17
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    Wasserstoff macht im PKW absolut keinen Sinn in Zeiten von 500km elektrischer Reichweite und Supercharger, zumal das Wasserstoffauto nicht wirklich günstiger ist als ein Model S.
    Ausserdem ist die Herstellung des Wasserstoffes eine absolute Energievernichtung. Aber der würde dann ja „einfach“ aus dem Zapfhahn kommen, so wie das fossile Zeug Diesel/Benzin. Nur beim Strom wird immer gefragt, wie er erzeugt wurde…

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