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Tag: Autopilot

[23.06.2017] Anfang 2018 kommt die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt, zu den Neuerungen gehört auch der Autopilot namens ProPILOT.

Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ProPilot verfügen, hiermit erhält der Stromer ein paar Assistenzsysteme, durch welche der PKW eine gewisse Strecke autonom fahren kann. Bildquelle: Nissan

Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ProPilot verfügen, hiermit erhält der Stromer ein paar Assistenzsysteme, durch welche der PKW eine gewisse Strecke autonom fahren kann. Bildquelle: Nissan

Der neue Nissan Leaf kommt – und er wird nicht nur weiterhin rein elektrisch unterwegs sein, sondern erstmals auch teilautonom. Im einspurigen Autobahnverkehr übernimmt ProPILOT per Knopfdruck die Steuerung von Lenkung, Gaspedal und Bremsen und unterstützt den Fahrer im Kolonnenverkehr und in Staus.

Die Nissan ProPILOT Technik wird in den kommenden Jahren weitere Automatisierungsgrade erreichen und schließlich auch das autonome Befahren innerstädtischer Kreuzungen ermöglichen. ProPILOT wird das Autofahren sicherer und komfortabler machen. Die Entwicklung dieses System ist Bestandteil von Nissan Intelligent Mobility, dem Strategieprogramm für Fahrzeuge und Antriebe der Zukunft.

Gareth Dunsmore (Direktor Elektrofahrzeuge bei Nissan Europe) sagt:

„Als ultimatives Sinnbild von Nissan Intelligent Mobility ist der neue Nissan Leaf das fortschrittlichste Elektroauto auf dem Markt“…

„Die bahnbrechende ProPILOT Technik macht den Weg frei für viele Vorteile der Elektromobilität: Sie sorgt für weniger Staus und sauberere Städte.“

Nissan hat sich mit seinen Elektroautos (Leaf und e-NV200) als einer der Vorreiter der jetzigen Elektromobilität bewiesen. Bis heute wurde das Elektroauto Nissan Leaf weltweit mehr als 270.000 verkauft. Insgesamt haben die Leaf Fahrer bislang über drei Milliarden Kilometer zurückgelegt – und das völlig emissionsfrei.

Elektroauto Nissan Leaf

Elektroauto Nissan Leaf

Das ist noch über die neuste Version des Elektroauto Nissan Leaf bekannt

Das Augenmerk beim neuen Leaf liegt anscheinend auf mehr Reichweite und dem teilautonomen Fahren, die Batterie des neuen Leaf könnte 60 kWh Energie speichern (bisher sind es 30 kWh).Dies würde eine Reichweite von etwa 320 Kilometern ermöglichen.

Das erste mal im Leaf kommt das System ProPILOT zum Einsatz, so wäre es denkbar, dass das Elektroauto dann auch von selbst einparken kann. Ob es eine induktive Ladeoption geben wird, steht noch in den Sternen.

Die neuste Version des Elektroauto Nissan Leaf wird am 6. September 2017 der Öffentlichkeit präsentiert, ab Anfang 2018 könnte er dann bei den Autohändlern stehen.

Unter anderem via der Pressemeldung von Nissan

[22.06.2017] Vor einem Jahr war ein Fahrer mit dem Elektroauto Tesla Model S tödlich verunglückt, laut einer Untersuchung ignorierte der Fahrer die Warnhinweise des Autopiloten und fuhr zu schnell.

Elektroauto Tesla Model S in rot IAA 2015

Elektroauto Tesla Model S in rot IAA 2015

Der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S war aktiviert, als in Florida der Fahrer bei einem Unfall mit einem LKW ums Leben kam. Daher wurden Untersuchungen eingeleitet, um zu überprüfen, ob der Bordcomputer des Stromers schuld am Unfall war.

Allerdings sollte man beim Autopiloten von Tesla immer bedenken, dass sich das System noch in der Betaphase befindet und sowohl im Handbuch als auch bei verschiedenen Veranstaltungen vom Autohersteller darauf hingewiesen wurde, dass man sich nicht blind auf das System verlassen kann. Denn man soll auch, wenn man den Autopiloten aktiviert hat, immer so sitzen, dass man jederzeit in das Fahrgeschehen eingreifen kann.

Nun gibt es leider viele Menschen, welche dem Bordcomputer zu viel Vertrauen schenken. Denn beim Unfall im US-Bundesstaat Florida fuhr das Model S mit etwa 100 km/h in einen LKW mit Anhänger, welche im Begriff war abzuwiegen.
Es wird vermutet, dass die Software den Anhänger nicht erkannt hat, weil die LKW-Plane weiß war und die Software den Anhänger für ein Autobahnschild hielten. Daher wurde vermutlich auch nicht das Notbremssystem aktiviert, es wird aber weitere Untersuchungen geben.

Bei den neueren Varianten des Elektroauto Tesla Model S muss man öfters ans Lenkrad fassen

Am Montag hatte die US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) einen Bericht über den Unfall im Jahr 2016 veröffentlicht. Das Elektroaut war im Mai 2016 im  Autopilot-Modus frontal gegen einen Lkw gefahren, welcher die Straße des Model S gekreuzt hatte.

Der Bericht der NTSB ist mehr als 500 Seiten dick, darin befindet sich unter anderem auch der bereits im Juli 2016 veröffentlichte vorläufige Unfallbericht. In der Zwischenzeit wurde der Unfall und die vorhandenen Daten von verschiedenen Experten überprüft.

Laut der Daten aus dem E-Auto hatte der verunglückte Fahrer in den letzten 41 Minuten vor dem Crash nahezu ununterbrochen den sogenannten Autopilot-Modus aktiviert.
Allerdings muss man in bestimmten Abständen das Lenkrad berühren, ob dies erfolgt wird durch die sogenannte Freihanderkennung überwacht. Wenn man zu lange mit seinen Hände nicht das Lenkrad angefasst hat, gibt es optische und akustische Warnungen.
Vor dem Unfall fuhr der Fahrer mit etwa 100 bis 120 km/h, in dieser Zeit hatte er auch nicht seine Hände am Lenkrad und er reagierte bei sechs der sieben Warnungen erst, nachdem eine akustische Warnung die optische ergänzt hatte.

Die Software wurde seit dem Zeitpunkt des Unfalls stark überarbeitet

Bei der Softwareversion des Unfallwagens handelt es sich um die Version 7.1, mittlerweile wird die Softwareversion 8.0 verwendet. So muss der Fahrer das Lenkrad viel häufiger bewegen bzw. anfassen.
Auch kann die Software den PKW nun abbremsen, wenn der Fahrer nicht reagiert.

Wer die Warnungen des Autopiloten zu oft ignorieren sollte, muss in manchen Fällen sogar dann auf ihn verzichten. Denn wenn innerhalb einer Stunde 3 akustische Signale ertönen (welche die letzte Stufe der Warnungen darstellen) wird der Autopilot-Modus vorübergehend deaktiviert.

Via: Süddeutsche Zeitung

 

[11.06.2017] Die Elektroautos von Tesla kann man im Autopilot-Modus fahren lassen, allerdings erkennt die Software nur 1 Prozent der Radfahrer auch als solche.

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Das Elektroauto Tesla Model S und das Model X werden mit der nötigen Hardware für den sogenannten Autopilot-Modus verkauft, wer das Assistenzsystem nutzen will, wählt dies entweder gleich beim Bestellvorgang mit aus oder lässt die Funktion später (gegen Bezahlung) freischalten.

Derzeit befindet sich die Software für den Autopiloten noch in einer Art Beta-Phase, dies heißt, sie ist noch nicht fertig und wird noch ausgiebig getestet und stetig verbessert. Auf diesen Umstand weist Tesla sowohl im Handbuch als auch bei den Präsentationen regelmäßig hin.

Damit das ganze gut funktioniert, verfügen die Elektroautos von Tesla über eine Menge Hardware: So sind in dem Elektroauto 8 Kameras für eine 360° Rundumüberwachung, 12 Ultraschallsensoren und ein nach vorne gerichtetes Radar verbaut.
In der ersten Generation des Model S mit der Autopilot-Funktion sind deutlich weniger Sensoren verbaut, so wundert es nicht, dass diese anscheinend ein Problem damit hat, andere Verkehrsteilnehmer korrekt als solche einzustufen.

Die Software soll so in der Lage sein, andere Verkehrsteilnehmer und andere Objekte bereits aus einer Distanz von bis zu 250 Metern erkennen können.

Leider nehmen viele Fahrer eines Tesla den Begriff Autopilot zu wörtlich und überlassen den Wagen die komplette Kontrolle, ohne in der Lage zu sein, rechtzeitig eingreifen zu können, weil sie zum Beispiel Bücher lesen oder am Handy spielen.
Dabei weist der US-Autohersteller explizit darauf hin, dass man auch bei aktiviertem Autopiloten so am Steuer sitzen soll, dass man jederzeit eingreifen könnte.

Fahrräder werden nur selten vom Elektroauto korrekt erkannt

Heather Knight (Informatikdozentin an der Oregon State University, USA) hat den Autopiloten ausgiebig getestet, ihr Ergebnis ist in Bezug auf Fahrräder niederschmetternd: Denn nur 1 Prozent der Radfahrer wurden korrekt als solche erkannt. Wenn es darum geht, andere PKW korrekt zu erkennen, kommt der Bordcomputer auf 30 Prozent der erfolgreich erkannten Autos.

Allerdings wurden die Tests mit der ersten Generation des Elektroauto Tesla Model S durchgeführt, welche über deutlich weniger Sensoren verfügt.

 

Bisher hatten die Stromer von Tesla immer noch einen sehr guten Wiederverkaufspreis erzielt, ob die nun auch bei den Fahrzeugen der ersten Generation so bleibt, ist schwer einzuschätzen.
Manche Menschen gehen davon aus, dass sich die E-Autos der ersten Generation nun schwerer verkaufen lassen werden.

Da es laut Elon Musk (Geschäftsführer / CEO von Tesla) für die Einheiten des Model S der ersten Generation in Zukunft weder eine Hardware- noch eine bedeutende Software-Verbesserung geben wird, könnte der Verkaufspreis entsprechend sinken.

Via: Welt.de

 

[09.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model S verfügt über 8 Kameras, so soll der Autopilot die Umgebung besser erkennen können, derzeit wird anscheinend jedoch nur eine Kamera genutzt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Seit dem Oktober 2016 baut Tesla (ehemals Tesla Motors) in das Model S eine neue Hardware ein. Dazu zählen unter anderem mehr Sensoren für den Autopiloten, dieses System kann auf die Daten vom Radar, Ultraschallsensoren und 8 Kameras zugreifen.
Mit der Hardware der 1. Generation wurden durch die Besitzer fast 2 Milliarden Meilen (etwa 3,21 Milliarden Kilometer) zurückgelegt, mit der neuen Hardwaregeneration wurde seit dem Oktober 2016 entsprechend weniger gefahren.
Der US-Autohersteller nutzt die Daten der Telemetrie und die des Autopiloten, um sein Assistenzsystem stetig zu verbessern.

Das Elektroauto Tesla Model S nutzt eine neue Software zur Objekterkennung

So kommt bei dem verbesserten Autopiloten ein neu entwickeltes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen Tesla Vision zum Einsatz, zuvor kam ein System Namens Mobileye zum Einsatz.
Bisher wird Tesla Vision immer weiter verbessert, so soll es bald schon die Qualität von Mobileye erreichen und dann sogar schnell besser als das alte System werden.
Denn je besser das Bildverarbeitungssystem ist, um so besser wird die Umwelt erkannt – so kann der Bordcomputer noch besser und sicherer agieren.

Ein Mitglied des Onlineforums Tesla Motors Club hat nach und nach die 8 Kameras überklebt, jedes mal hat er dann die Lenkautomatik getestet, diese funktionierte auch noch, als 6 Kameras wegen des Klebebands keine Bilder liefern konnten.

Das Onlinemagazin Electrek konnte 7 Kameras abkleben und der Autopilot funktionierte noch immer.

Bei beiden Tests war die nach vorne gerichtete Hauptfeld-Vorwärtskamera das wichtigste Element im Bereich der Kameras, zusätzlich nutzt der Bordcomputer aber auch ein Radar und Ultraschallsensoren.

Im Rahmen der Softwareaktualisierung und im Handbuch weist Tesla regelmäßig darauf hin, dass sich der Autopilot noch in der Betaphase befindet. Daher sollten die Fahrer immer bereit sein, in das Geschehen einzugreifen.
Das gute ist, dass Tesla mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Daten sammelt, um seinen Autopiloten zu verbessern. Zusätzlich wird die Hardware vom Autopiloten auch bei dem Elektroauto Tesla Model X eingesetzt, hierbei handelt es sich um einen Elektro-SUV.

 

 

[23.01.2017] Die Elektroautos von Tesla Motors verfügen über den sogenannten Autopiloten, dieser verhindert laut einer US-Behörde 40 % aller Unfälle.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S und Model X verfügen über ein Assistenzsystem namens Autopilot, wenn dieses aktiviert ist, kann der PKW ohne menschliches Eingreifen fahren.
Allerdings befindet sich die Software noch in der Betaphase, dass heißt, sie ist noch nicht fehlerfrei und es kann jederzeit zu Fehlern kommen. Darauf weisen Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) und auch das Betriebsbuch hin.

Leider gab es bereits mehrere Unfälle, bei denen der Autopilot eingeschaltet gewesen sein soll.

Der Autopilot von Tesla Motors verringert die Unfallquote um 40 %

Nach dem ein Elektroauto Tesla Model S mit etwa 120 km/h gegen einen Auflieger eines abbiegenden LKW gefahren ist und der Fahrer verstorben ist, hatte die US-Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) ihre Untersuchungen eingeleitet.
Kurze Zeit später wurde auch ein Elektroauto Tesla Model X mit aktiviertem Autopilot in einen Unfall verwickelt, hier wurde aber niemand tödlich verletzt.

Die Behörde hat den Unfall mit dem Lastkraftwagen genau untersucht, dabei wurde die Funktionsweise als auch die Implementierung der Software und Hardware überprüft.

Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammenfassen: Tesla Motor trägt keine Schuld an dem Verkehrsunfall. Noch wichtiger dürfte für das US-Unternehmen die Tatsache sein, dass der Autobauer in mehreren Stellen für die die Sicherheitsfunktionen gelobt wird.
So ist das System in vielen Fällen in der Lage, mögliche Unfälle zu vermeiden und so Menschenleben zu schützen.

Wenn die Autopilotfunktion im Fahrzeug aktiviert sei, können 40% aller Unfälle vermieden werden.

In der Anfangszeit gab es allerdings ein paar Menschen, welche den Autopiloten für Schabernack genutzt haben – so hatten sie sich während der Fahrt auf die Rückbank gesetzt, so das niemand mehr aktiv in das Geschehen eingreifen hätte können, wenn der Bordcomputer eine Fehlfunktion gehabt hätte.

Die Autopilotsoftware ist in der Lage, Verkehrsschilder zu lesen und das Fahrtempo entsprechend anzupassen. Auch der Wagen von selbst die Spur halten, wenn ein Vorderfahrzeug bremst, kann es ebenfalls bremsen (das gleiche gilt beim Beschleunigen).

Wenn man die Spur wechseln möchte, reicht eine kurze Bewegung des Blinkerhebels, dann sucht sich das Auto von selbst eine freie Lücke und wechselt die Spur. Um die Umwelt zu erkennen, werden verschiedene Sensoren verwendet, wie zum Beispiel Radar, Ultraschall und Kamera.

Via: Golem

[03.01.2017] Tesla Motors hat damit angefangen, eine neue Autopilot-Software auf 1.000 seiner Elektroautos zu installieren, der Rest der Fahrzeuge bekommt das Update später.

Das Elektroauto Tesla Model S von innen. Bildquelle: Screenshot Panobird

Das Elektroauto Tesla Model S von innen. Bildquelle: Screenshot Panobird

Pünktlich zum Jahreswechsel hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) per Twitter mitgeteilt, dass auf den ersten 1.000 Elektroautos eine neue Firmware installiert werden wird. Praktischerweise müssen die Besitzer eines Fahrzeugs von Tesla Motors nicht extra in die Werkstatt fahren, da die neue Software bequem aus der Ferne installiert werden kann – „Over the Air“ heißt dies so schön bei dem US-Autobauer.

Mit dem Softwareupgrade (wie es genau genommen heißen müsste) erfolgt ein weiterer Schritt, die Autos vollautonom fahren zu lassen.

Die nötige Hardware für den Autopilot 2.0 wird in  alle Tesla-Autos mit der neuen Autopilot-Hardware (Auslieferung seit Oktober 2016) für ein noch besseres autonomes Fahrerlebnis sorgen.

Nach und nach werden dann weitere Funktionen für den Autopiloten 2.0 freigeschaltet.

Elektroautos verfügen bereits seit 2014 über die Hardware für den Autopiloten

Bereits seit dem Oktober 2014 wird die nötige Hardware für die Autopilot-Funktion in den Elektroautos verbaut. Im Jahr 2016 wurde die Hardware nochmals verbessert, so werden mehr Sensoren eingesetzt, damit der Bordcomputer ein noch genaueres Bild der Umwelt erhält.

Hier ist der Tweet:

Musk erklärte unter anderem, dass die neue Software auch einen Bug beseitigen soll, welcher dann in Erscheinung tritt, wenn das Elektroauto bei Temperaturen unter Gefrierpunkt gestartet wird.

Update v8.1 soll Ende Januar 2017 erscheinen

Per Twitter teilte Musk auch mit, dass das Update v8.1 Ende Januar 2017 für alle Tesla Model S und Model X zur Verfügung stehen wird.

Dieses Update unter anderem die Benutzeroberfläche des Media Centers verbessern, auch werden weiteres Verbesserungen bei der allgemeinen Software erwartet.

Auch die App für Smartphones soll ein größeres Update erhalten, mit dieser kann man unter anderem den Ladezustand aus der Ferne überprüfen, dass Fahrzeug vorheizen und vieles mehr.

[01.01.2017] Der Autopilot des Elektroauto Tesla Model X hat einen Auffahrunfall verhindert, denn die Software hat den Fahrer rechtzeitig per Auffahrwarnung gewarnt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Die Elektroautos Model S und Model X des US-Autoherstellers Tesla Motors verfügen optional über die nötige Hardware, um den PKW autonom fahren zu lassen.

In einem aktuell veröffentlichten Video sieht man, dass der Autopilot den Fahrer vor einem möglichen Auffahrunfall warnt. Allerdings wurden die zwei vorrausfahrenden Fahrzeuge in den Unfallfall verwickelt, laut des Fahrers des Elektro-SUV sind alle Unfallbeteiligten mittlerweile wieder wohl auf.

Den Unfall hatte der Besitzer des Model X mit einer sogenannten Dashcam aufgezeichnet, hierbei handelt es sich um eine Kamera, welche von den meisten Menschen nach vorne gerichtet wird. Mit ihr wollen die Fahrer in der Regel Beweismittel für einen eventuellen Unfall zur Verfügung haben, manche nutzen die Kamera aber auch nur, um ein Video ihrer Fahrt zu haben.

Software im Elektroauto von Tesla Motors warnt vor einem möglichen Auffahrunfall

In dem veröffentlichten Video sieht man, wie das Model X hinter einem roten Kleinwagen fährt. Bereits nach kurzer Zeit hört man, wie eine Warnmeldung ertönt, welche vor möglichen Kollision warnen soll.

Dann erfolgt auch schon der Unfall, bei dem der rote Wagen mit relativ hoher Geschwindigkeit auf einen schwarzen Geländewagen auffährt. Im Verlauf des Unfalls überschlägt sich der Geländewagen.

Wenn der Fahrer des Model X unachtsam gewesen wäre bzw. das Fahrzeug nicht über das Warnsystem verfügt hätte, wäre auch ein Unfall des Tesla-Besitzers denkbar.

Die Funktion der Auffahrwarnung ist seit dem Software-Update v8.0 in dem Bordcomputer des Elektroauto Tesla Model X und Model S integriert, natürlich muss beim Stromer auch die nötige Hardware vorhanden sein.

Per Radar kann der Bordcomputer die Entfernung des vorrausfahrenden Fahrzeugs berechnen, ebenfalls kann der Abstand des Fahrzeugs berechnet werden, welches vor dem Vordermann fährt.

Da der Fahrer nicht schnell genug reagierte, hat der Computer eine Notbremsung eingeleitet. Eine solche Technik soll auch in LKW verbaut werden, da die Unfälle, bei denen ein LKW in ein Stauende fährt, besonders gravierend sind.

Via: Golem

 

[24.11.2016] Die Elektroautos von Tesla Motors verfügen über eine Autopilot-System, dadurch können die Stromer autonom am Straßenverkehr teilnehmen.

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Per Twitter und auf dem Unternehmensblog hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) 2 Videos veröffentlicht, welche zeigen, wie die Software des Autopilot-Systems die verschiedenen Objekte in seiner Umgebung einordnet.

 


In den beeindruckenden Videos wurde das Elektroauto Tesla Model X während der Fahrt gefilmt, in den Einblendungen wird gezeigt, wie die Umwelt in verschiedene Kategorien unterteilt wird.

Die Testfahrt führt durch städtische und ländliche Bereiche, jedoch nicht über eine Autobahn.

In dem Elektroauto Tesla Model S und dem Elektro-SUV ist bereits die nötige Hardware für den Autopiloten verbaut, diese besteht aus Kamera-, Radar- und Ultraschallsensoren.
Die nötigen Berechnungen werden vom Bordcomputer übernommen, der Computer steuert dann das Fahrzeug sicher ans Ziel.

In Zukunft werden die PKW des US-Autoherstellers vollautonom fahren können, dies heißt, dass theoretisch kein Mensch mehr am Steuer sitzen muss. Allerdings schreiben die Gesetze (und auch die Versicherungen) vor, dass bei den jetzigen Fahrten immer ein Mensch jederzeit ins Geschehen eingreifen können muss, wenn das Auto schneller als Schrittgeschwindigkeit fährt und es auf öffentlichen Straßen unterwegs ist.

Das Testfahrtzeug verfügt über 8 Kameras, welche die Umgebung erfassen. Für die genauen Abstandsmessungen sind die Ultraschall- und Radarsensoren zuständig.

So werden andere Verkehrsteilnehmer, Straßenmarkierungen und natürlich auch Hindernisse registriert und entsprechend vom Bordcomputer eingeordnet.

Die Testfahrt fand in Palo Alto (Kalifornien, USA) statt, eine Schnellstraße wurde zumindest für die gefilmte Probefahrt nicht genutzt.

In dem folgenden Video sieht man, wie die Software in Echtzeit arbeitet. Dabei kann man erkennen, dass die Software anscheinend noch ein paar Probleme hat, alle Umgebungsobjekte korrekt zu erfassen.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich noch um ein Testsystem handelt.

Aber auch andere Autohersteller arbeiten bereits an solchen Systemen, allerdings heißen diese bei den anderen Autobauern oft Assistenzsysteme.

Via: Tesla Motors

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