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Tag: Autopilot

[09.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model S verfügt über 8 Kameras, so soll der Autopilot die Umgebung besser erkennen können, derzeit wird anscheinend jedoch nur eine Kamera genutzt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Seit dem Oktober 2016 baut Tesla (ehemals Tesla Motors) in das Model S eine neue Hardware ein. Dazu zählen unter anderem mehr Sensoren für den Autopiloten, dieses System kann auf die Daten vom Radar, Ultraschallsensoren und 8 Kameras zugreifen.
Mit der Hardware der 1. Generation wurden durch die Besitzer fast 2 Milliarden Meilen (etwa 3,21 Milliarden Kilometer) zurückgelegt, mit der neuen Hardwaregeneration wurde seit dem Oktober 2016 entsprechend weniger gefahren.
Der US-Autohersteller nutzt die Daten der Telemetrie und die des Autopiloten, um sein Assistenzsystem stetig zu verbessern.

Das Elektroauto Tesla Model S nutzt eine neue Software zur Objekterkennung

So kommt bei dem verbesserten Autopiloten ein neu entwickeltes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen Tesla Vision zum Einsatz, zuvor kam ein System Namens Mobileye zum Einsatz.
Bisher wird Tesla Vision immer weiter verbessert, so soll es bald schon die Qualität von Mobileye erreichen und dann sogar schnell besser als das alte System werden.
Denn je besser das Bildverarbeitungssystem ist, um so besser wird die Umwelt erkannt – so kann der Bordcomputer noch besser und sicherer agieren.

Ein Mitglied des Onlineforums Tesla Motors Club hat nach und nach die 8 Kameras überklebt, jedes mal hat er dann die Lenkautomatik getestet, diese funktionierte auch noch, als 6 Kameras wegen des Klebebands keine Bilder liefern konnten.

Das Onlinemagazin Electrek konnte 7 Kameras abkleben und der Autopilot funktionierte noch immer.

Bei beiden Tests war die nach vorne gerichtete Hauptfeld-Vorwärtskamera das wichtigste Element im Bereich der Kameras, zusätzlich nutzt der Bordcomputer aber auch ein Radar und Ultraschallsensoren.

Im Rahmen der Softwareaktualisierung und im Handbuch weist Tesla regelmäßig darauf hin, dass sich der Autopilot noch in der Betaphase befindet. Daher sollten die Fahrer immer bereit sein, in das Geschehen einzugreifen.
Das gute ist, dass Tesla mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Daten sammelt, um seinen Autopiloten zu verbessern. Zusätzlich wird die Hardware vom Autopiloten auch bei dem Elektroauto Tesla Model X eingesetzt, hierbei handelt es sich um einen Elektro-SUV.

 

 

[23.01.2017] Die Elektroautos von Tesla Motors verfügen über den sogenannten Autopiloten, dieser verhindert laut einer US-Behörde 40 % aller Unfälle.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S und Model X verfügen über ein Assistenzsystem namens Autopilot, wenn dieses aktiviert ist, kann der PKW ohne menschliches Eingreifen fahren.
Allerdings befindet sich die Software noch in der Betaphase, dass heißt, sie ist noch nicht fehlerfrei und es kann jederzeit zu Fehlern kommen. Darauf weisen Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) und auch das Betriebsbuch hin.

Leider gab es bereits mehrere Unfälle, bei denen der Autopilot eingeschaltet gewesen sein soll.

Der Autopilot von Tesla Motors verringert die Unfallquote um 40 %

Nach dem ein Elektroauto Tesla Model S mit etwa 120 km/h gegen einen Auflieger eines abbiegenden LKW gefahren ist und der Fahrer verstorben ist, hatte die US-Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) ihre Untersuchungen eingeleitet.
Kurze Zeit später wurde auch ein Elektroauto Tesla Model X mit aktiviertem Autopilot in einen Unfall verwickelt, hier wurde aber niemand tödlich verletzt.

Die Behörde hat den Unfall mit dem Lastkraftwagen genau untersucht, dabei wurde die Funktionsweise als auch die Implementierung der Software und Hardware überprüft.

Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammenfassen: Tesla Motor trägt keine Schuld an dem Verkehrsunfall. Noch wichtiger dürfte für das US-Unternehmen die Tatsache sein, dass der Autobauer in mehreren Stellen für die die Sicherheitsfunktionen gelobt wird.
So ist das System in vielen Fällen in der Lage, mögliche Unfälle zu vermeiden und so Menschenleben zu schützen.

Wenn die Autopilotfunktion im Fahrzeug aktiviert sei, können 40% aller Unfälle vermieden werden.

In der Anfangszeit gab es allerdings ein paar Menschen, welche den Autopiloten für Schabernack genutzt haben – so hatten sie sich während der Fahrt auf die Rückbank gesetzt, so das niemand mehr aktiv in das Geschehen eingreifen hätte können, wenn der Bordcomputer eine Fehlfunktion gehabt hätte.

Die Autopilotsoftware ist in der Lage, Verkehrsschilder zu lesen und das Fahrtempo entsprechend anzupassen. Auch der Wagen von selbst die Spur halten, wenn ein Vorderfahrzeug bremst, kann es ebenfalls bremsen (das gleiche gilt beim Beschleunigen).

Wenn man die Spur wechseln möchte, reicht eine kurze Bewegung des Blinkerhebels, dann sucht sich das Auto von selbst eine freie Lücke und wechselt die Spur. Um die Umwelt zu erkennen, werden verschiedene Sensoren verwendet, wie zum Beispiel Radar, Ultraschall und Kamera.

Via: Golem

[03.01.2017] Tesla Motors hat damit angefangen, eine neue Autopilot-Software auf 1.000 seiner Elektroautos zu installieren, der Rest der Fahrzeuge bekommt das Update später.

Das Elektroauto Tesla Model S von innen. Bildquelle: Screenshot Panobird

Das Elektroauto Tesla Model S von innen. Bildquelle: Screenshot Panobird

Pünktlich zum Jahreswechsel hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) per Twitter mitgeteilt, dass auf den ersten 1.000 Elektroautos eine neue Firmware installiert werden wird. Praktischerweise müssen die Besitzer eines Fahrzeugs von Tesla Motors nicht extra in die Werkstatt fahren, da die neue Software bequem aus der Ferne installiert werden kann – „Over the Air“ heißt dies so schön bei dem US-Autobauer.

Mit dem Softwareupgrade (wie es genau genommen heißen müsste) erfolgt ein weiterer Schritt, die Autos vollautonom fahren zu lassen.

Die nötige Hardware für den Autopilot 2.0 wird in  alle Tesla-Autos mit der neuen Autopilot-Hardware (Auslieferung seit Oktober 2016) für ein noch besseres autonomes Fahrerlebnis sorgen.

Nach und nach werden dann weitere Funktionen für den Autopiloten 2.0 freigeschaltet.

Elektroautos verfügen bereits seit 2014 über die Hardware für den Autopiloten

Bereits seit dem Oktober 2014 wird die nötige Hardware für die Autopilot-Funktion in den Elektroautos verbaut. Im Jahr 2016 wurde die Hardware nochmals verbessert, so werden mehr Sensoren eingesetzt, damit der Bordcomputer ein noch genaueres Bild der Umwelt erhält.

Hier ist der Tweet:

Musk erklärte unter anderem, dass die neue Software auch einen Bug beseitigen soll, welcher dann in Erscheinung tritt, wenn das Elektroauto bei Temperaturen unter Gefrierpunkt gestartet wird.

Update v8.1 soll Ende Januar 2017 erscheinen

Per Twitter teilte Musk auch mit, dass das Update v8.1 Ende Januar 2017 für alle Tesla Model S und Model X zur Verfügung stehen wird.

Dieses Update unter anderem die Benutzeroberfläche des Media Centers verbessern, auch werden weiteres Verbesserungen bei der allgemeinen Software erwartet.

Auch die App für Smartphones soll ein größeres Update erhalten, mit dieser kann man unter anderem den Ladezustand aus der Ferne überprüfen, dass Fahrzeug vorheizen und vieles mehr.

[01.01.2017] Der Autopilot des Elektroauto Tesla Model X hat einen Auffahrunfall verhindert, denn die Software hat den Fahrer rechtzeitig per Auffahrwarnung gewarnt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Die Elektroautos Model S und Model X des US-Autoherstellers Tesla Motors verfügen optional über die nötige Hardware, um den PKW autonom fahren zu lassen.

In einem aktuell veröffentlichten Video sieht man, dass der Autopilot den Fahrer vor einem möglichen Auffahrunfall warnt. Allerdings wurden die zwei vorrausfahrenden Fahrzeuge in den Unfallfall verwickelt, laut des Fahrers des Elektro-SUV sind alle Unfallbeteiligten mittlerweile wieder wohl auf.

Den Unfall hatte der Besitzer des Model X mit einer sogenannten Dashcam aufgezeichnet, hierbei handelt es sich um eine Kamera, welche von den meisten Menschen nach vorne gerichtet wird. Mit ihr wollen die Fahrer in der Regel Beweismittel für einen eventuellen Unfall zur Verfügung haben, manche nutzen die Kamera aber auch nur, um ein Video ihrer Fahrt zu haben.

Software im Elektroauto von Tesla Motors warnt vor einem möglichen Auffahrunfall

In dem veröffentlichten Video sieht man, wie das Model X hinter einem roten Kleinwagen fährt. Bereits nach kurzer Zeit hört man, wie eine Warnmeldung ertönt, welche vor möglichen Kollision warnen soll.

Dann erfolgt auch schon der Unfall, bei dem der rote Wagen mit relativ hoher Geschwindigkeit auf einen schwarzen Geländewagen auffährt. Im Verlauf des Unfalls überschlägt sich der Geländewagen.

Wenn der Fahrer des Model X unachtsam gewesen wäre bzw. das Fahrzeug nicht über das Warnsystem verfügt hätte, wäre auch ein Unfall des Tesla-Besitzers denkbar.

Die Funktion der Auffahrwarnung ist seit dem Software-Update v8.0 in dem Bordcomputer des Elektroauto Tesla Model X und Model S integriert, natürlich muss beim Stromer auch die nötige Hardware vorhanden sein.

Per Radar kann der Bordcomputer die Entfernung des vorrausfahrenden Fahrzeugs berechnen, ebenfalls kann der Abstand des Fahrzeugs berechnet werden, welches vor dem Vordermann fährt.

Da der Fahrer nicht schnell genug reagierte, hat der Computer eine Notbremsung eingeleitet. Eine solche Technik soll auch in LKW verbaut werden, da die Unfälle, bei denen ein LKW in ein Stauende fährt, besonders gravierend sind.

Via: Golem

 

[24.11.2016] Die Elektroautos von Tesla Motors verfügen über eine Autopilot-System, dadurch können die Stromer autonom am Straßenverkehr teilnehmen.

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Per Twitter und auf dem Unternehmensblog hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) 2 Videos veröffentlicht, welche zeigen, wie die Software des Autopilot-Systems die verschiedenen Objekte in seiner Umgebung einordnet.

 


In den beeindruckenden Videos wurde das Elektroauto Tesla Model X während der Fahrt gefilmt, in den Einblendungen wird gezeigt, wie die Umwelt in verschiedene Kategorien unterteilt wird.

Die Testfahrt führt durch städtische und ländliche Bereiche, jedoch nicht über eine Autobahn.

In dem Elektroauto Tesla Model S und dem Elektro-SUV ist bereits die nötige Hardware für den Autopiloten verbaut, diese besteht aus Kamera-, Radar- und Ultraschallsensoren.
Die nötigen Berechnungen werden vom Bordcomputer übernommen, der Computer steuert dann das Fahrzeug sicher ans Ziel.

In Zukunft werden die PKW des US-Autoherstellers vollautonom fahren können, dies heißt, dass theoretisch kein Mensch mehr am Steuer sitzen muss. Allerdings schreiben die Gesetze (und auch die Versicherungen) vor, dass bei den jetzigen Fahrten immer ein Mensch jederzeit ins Geschehen eingreifen können muss, wenn das Auto schneller als Schrittgeschwindigkeit fährt und es auf öffentlichen Straßen unterwegs ist.

Das Testfahrtzeug verfügt über 8 Kameras, welche die Umgebung erfassen. Für die genauen Abstandsmessungen sind die Ultraschall- und Radarsensoren zuständig.

So werden andere Verkehrsteilnehmer, Straßenmarkierungen und natürlich auch Hindernisse registriert und entsprechend vom Bordcomputer eingeordnet.

Die Testfahrt fand in Palo Alto (Kalifornien, USA) statt, eine Schnellstraße wurde zumindest für die gefilmte Probefahrt nicht genutzt.

In dem folgenden Video sieht man, wie die Software in Echtzeit arbeitet. Dabei kann man erkennen, dass die Software anscheinend noch ein paar Probleme hat, alle Umgebungsobjekte korrekt zu erfassen.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich noch um ein Testsystem handelt.

Aber auch andere Autohersteller arbeiten bereits an solchen Systemen, allerdings heißen diese bei den anderen Autobauern oft Assistenzsysteme.

Via: Tesla Motors

Der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S war in jüngster Vergangenheit in mindestens einen Unfall verwickelt, nun hat nach der US-Behörde NHTSA auch das deutsche Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) eine Untersuchung des technischen Sachstandes begonnen. Im schlimmsten Fall könnte das Ergebnis lauten, dass das Model S mit der Autopilot-Funktion seine Zulassung in Europa verliert.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

 

Update: Das KBA hat bekannt gegeben, dass die Behörde derzeit keine Ermittlungen durchführe, sondern den technischen Sachstand derzeit aufkläre.

 

Bei dem von Tesla Motors bezeichneten Autopiloten des Model S (und Model X) handelt es sich um mehrere Assistenzsysteme, welche dafür sorgen sollen, dass der Autofahrer ein angenehmeres Fahrerlebnis hat.
Um die Umgebung zu erfassen werden mehrere Sensoren verwendet, dazu gehört eine Kamera, Ultraschallsensoren und ein Radarsystem – allerdings befindet sich der sogenannte Autopilot noch in der Betaphase.
Daher schreibt der US-Autohersteller in den Handbüchern, dass man sich so verhalten soll, dass man jederzeit in das Fahrgeschehen eingreifen können soll. Dies sagte auch bereits mehrfach Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors).

Fahrer des ersten tödlichen Unfalls mit dem Autopiloten war vermutlich von einem Video abgelenkt

Ende Juni 2016 gab es den ersten tödlichen Unfall, bei dem ein Mensch verstorben ist, während der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S aktiviert war. Nach den bisherigen Berichten hatte das Radar bzw. der Bordcomputer den LKW nicht erfasst, welcher auf einer Kreuzung abgebogen war, als sich das E-Auto näherte. Es wird vermutet, dass die Sensoren den LKW Anhänger nicht erkannt haben, weil dieser recht hoch war und nicht über einen „Sicherheitsanbau“ verfügte, welcher verhindern soll, dass Fahrzeuge unter den Anhänger geraten können.
Eine andere Theorie ist, dass der Bordcomputer den LKW aufgrund seiner weißen Farbe nicht vom Hintergrund unterscheiden konnte.
Dadurch könnten die Sensoren unter den Anhänger „durchgesehen“ haben und so wurde das kreuzende Fahrzeug nicht als Hindernis erkannt, in Folge dessen fuhr der PKW unter den Anhänger durch, wobei das Fahrzeugdach quasi abgerissen worden ist.

Das E-Auto fuhr wegen des aktivierten Autopiloten noch eine kurze Strecke über den Rasen weiter, bevor es an einem Telefonmasten zum stehen kam – der Fahrer des Model S verstarb beim Unfall.
Nun ist zumindest ein Indiz bekannt geworden, welches vermuten lässt, dass der Tesla-Fahrer fahrlässig gehandelt haben könnte. Denn ein Ersthelfer sagt, er habe im Unfallfahrzeug gesehen, dass noch nach dem Unfall der Film Harry Potter im Stromer lief.
Daher ist nun die Vermutung aufgekommen, dass der verunglückte Fahrer abgelenkt war und nicht rechtzeitig eingreifen konnte.

Leider gab es in der Vergangenheit immer wieder Fälle, bei denen die Fahrer den Autopiloten aktivierten und dann zum Beispiel mit dem Smartphone gespielt haben sollen, Videos angeguckt oder Zeitung gelesen haben sollen.

Zweiter Unfall erfolgte mit dem Elektroauto Tesla Model X

Am 1. Juli gab es in Pennsylvania (USA) einen weiteren Unfall, hierbei soll das Elektroauto Tesla Model X zuerst die Leitplanke touchiert haben und anschließend über mehrere Spuren kreuzend gegen eine Beton-Absperrung gefahren und sich dann überschlagen haben.
Laut Polizei soll der Fahrer schuld sein, dieser sagt allerdings, dass der Autopilot aktiviert war. (Was aber fast auf das gleiche hinauslaufen würde, da der Fahrer dann zugeben müsste, dass er nicht bereit war, in das Fahrgeschehen einzugreifen.)
Sowohl Tesla als auch die US-Straßenbehörde NHTSA untersuchen nun, ob der Autopilot wirklich eingeschaltet war oder nicht.

KBA und NHTSA ermitteln im Fall Tesla Motors

Die NHTSA hat die Ermittlungen wegen der Autopilot-Komponenten von Tesla Motors aufgenommen, aber auch das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hat eigene Untersuchungen gestartet.
Allerdings handelt es sich laut KBA nur um eine normale Sachstandsgewinnung, allerdings hieß es auch, dass man derzeit prüft, ob der US-Autohersteller nicht genehmigte Komponenten in seinen Fahrzeugen verwendet haben könnte.

Zur Zeit hat Tesla die Zulassung für fünf Komponenten des Autopilot-Systems:

  • automatisches Lenken,
  • automatischer Spurwechsel,
  • automatisches Parken,
  • Seitenkollisionswarnung
  • automatische Herbeirufen des Fahrzeugs.

Allerdings könnte es bei den Untersuchungen um den Assistenten zum automatischen Überholen gehen, denn solche Funktionen kann der Autohersteller bequem aus der Ferne (z.B. via WLan) installieren und es gab in der Vergangenheit schon öfters Kritik darüber, dass Tesla wesentliche Merkmale am PKW einfach ändern kann.

Wenn die Untersuchungen ergeben, dass beim Model S für eine oder mehrere Komponenten die Zulassung fehlt, könnte dies im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass die Typengenehemigung (Zulassung) für das Elektroauto Tesla Model S erlischt, bei dem die entsprechenden Funktionen verfügbar sind.

Meine Meinung

Wenn man bedenkt, welche waghalsigen Aktionen manche Fahrer des Model S mit aktiviertem Autopiloten durchgeführt haben, kann man Tesla Motors meiner Meinung nach nicht wirklich die unmittelbare Schuld an den Unfällen geben.
Denn bei dem Großteil der Unfälle scheinen die Fahrer nicht auf den Verkehr geachtet zu haben, somit waren sie nicht in der Lage, rechtzeitig in das Fahrgeschehen einzugreifen.

Gleichzeitig verspricht die Bezeichnung Autopilot manchen Menschen mehr, als das Fahrzeug leisten kann. Denn die meisten Funktionen finden sich auch in anderen teuren PKW, bloß heißen sie dort einfach nur Assistenzsystem.
Zusätzlich muss man je nach System seine Hände am Lenkrad lassen, wenn der Bordcomputer registriert, dass der Mensch seine Hände nicht mehr am Lenkrad hat, ertönt ein Warnsignal und das Assistenzsystem schaltet sich in einer vorgegebenen Zeit ab.

Folgende Artikel waren die Grundlage dieses Beitrages:

 

 

In der Schweiz hat der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S einen Auffahrunfall verursacht, der Fall zeigt, dass man sich nicht zu sehr auf die Technik verlassen sollte.

Kurz vor dem Unfall: Der Autopilot des  Elektroauto Tesla Model S "schätzt" anscheinend die Situation falsch ein. Bildquelle: Screenshot Youtube

Kurz vor dem Unfall: Der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S „schätzt“ anscheinend die Situation falsch ein. Bildquelle: Screenshot Youtube

Ein aktuelles Video zeigt, wie ein Fahrzeug auf einen stehenden Transporter auffährt. Eigentlich sollte der Autopilot des Elektroautos von Tesla Motors den Transporter erkennen und automatisch abbremsen, allerdings scheint das TACC (Traffic-Aware Cruise Control) noch ein paar Probleme mit gewissen Situationen zu haben.

Anscheinend hat der Bordcomputer sogar noch beschleunigt, bevor die Situation vom Computer dann doch richtig erkannt wurde und der Autopilot noch bremsen wollte – allerdings war es da schon zu spät.

Bei dem Unfall gab es keine Verletzten, es ist jedoch ein Sachschaden von um die 4.000 Euro aufgetreten, da ein Ultraschallsensor und der Stoßfänger beschädigt wurden.

via GIPHY

(Ursprünglich gab es von dem Unfall ein Youtube-Video, dieses hatte der Youtuber allerdings auf Privat gestellt.)

Die Software des Autopiloten scheint Probleme damit zu haben, wenn das voraus fahrende Fahrzeug die Spur wechselt und sich dann „plötzlich“ ein anderes (stehendes oder viel langsameres) Fahrzeug vor dem Model S befindet.
Ich nehme an, dass der Autopilot noch das überholende Fahrzeug „verfolgt“ und nicht das neue Hindernis erkennt bzw. dessen Geschwindigkeit einschätzt.

Tesla Motors hat bereits mehrfach erklärt, dass man trotz des aktivierten Autopiloten jederzeit in das Geschehen eingreifen können muss.

So schreibt der Autohersteller in dem Benutzerhandbuch (Seite 83) zum Thema Abstandsgeschwindigkeitsregler:

Warnung: Der Abstandsgeschwindigkeitsregler verzögert/bremst eventuell nicht, wenn sich stehende Fahrzeuge vor Ihnen befinden. Dies kann insbesondere bei Fahrgeschwindigkeiten über 80 km/h geschehen, wenn das vor Ihnen fahrende Fahrzeug Ihre Spur verlassen hat und sich stattdessen ein stehendes Fahrzeug oder Objekt vor Ihnen befindet. Achten Sie stets auf die Straße vor Ihnen, und seien Sie jederzeit bereit, sofort korrigierend einzugreifen. Wenn Sie die Vermeidung von Kollisionen ausschließlich dem Abstandsgeschwindigkeitsregler überlassen, kann dies zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.

Dies zeigt, dass die Technik zwar sehr weit ist, aber diese noch nicht perfekt arbeitet. Denn man darf nicht vergessen, dass die nötige Software von Menschen geschrieben wird und der Computer nur mit den Situationen umgehen kann, welche ihm durch die Programmierung bekannt sind.

Via: Insideevs

Der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S ist bereits 160 Millionen Kilometer gefahren, den Großteil der Fahrten hat der Computer ohne Probleme absolviert.

Wenn der Autopilot beim Elektroauto Tesla Model S aktiviert ist und der Mensch nicht mehr reagiert, bremst der Bordcomputer das Fahrzeug langsam ab und aktiviert die Warnblinker. So bleibt der PKW sicher stehen... Bildquelle: Screenshot vom Youtube-Video " Tesla Autosteering warning ", Kanal: jorgen Winther-Larsen

Wenn der Autopilot beim Elektroauto Tesla Model S aktiviert ist und der Mensch nicht mehr reagiert, bremst der Bordcomputer das Fahrzeug langsam ab und aktiviert die Warnblinker. So bleibt der PKW sicher stehen… Bildquelle: Screenshot vom Youtube-Video “ Tesla Autosteering warning „, Kanal: jorgen Winther-Larsen

Im Oktober 2015 wurde der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S via Softwareupdate aktiviert, genau genommen wurden mit der Softwareversion 7.0 mehrere Assistenzsysteme im Fahrzeug installiert.
In der Summe bezeichnet Tesla Motors den Spurhalte-, Einpark- und Spurwechselassistenten als Autopilot, in der Tat kann das Fahrzeug viele Aufgaben ohne Fahrer am Lenkrad erledigen.
So kann man dem Computer das Lenken, Gasgeben und Bremsen auf langen Autobahnfahrten überlassen, dennoch handelt es sich laut Elon Musk (CEO von Tesla Motors) noch um eine Betaversion und die Fahrer müssen bereit sein, jederzeit in das Geschehen eingreifen zu können.

Auf der Konferenz Emtech Digital (San Francisco, USA) sagte Sterling Anderson (Leiter des Autopilotprogramm bei Tesla Motors), dass die etwa 70.000 Exemplare des Model S, welche mit dem Autopilotsystem ausgestattet sind, bereits 160 Millionen Kilometer gefahren sind.

Das mit zahlreichen Sensoren ausgestattete Model S überträgt die Daten an Tesla, der Autobauer will die Software mit Hilfe der gewonnenen Daten verbessern. Zur Zeit erhält der Autohersteller pro Tag die Daten von 4,1 Millionen Kilometern.

Um den Autopiloten nutzen zu können, müssen die Fahrzeugbesitzer einmalig 3.300 Euro bezahlen, bei einem Neukauf des Wagens muss man nur 2.700 Euro bezahlen -wer sich nicht sicher ist, ob man das System wirklich nutzen will, kann die Funktionen im Rahmen eines Probemonats testen.

Via: Golem

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