[23.01.2017] Die Elektroautos von Tesla Motors verfügen über den sogenannten Autopiloten, dieser verhindert laut einer US-Behörde 40 % aller Unfälle.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S und Model X verfügen über ein Assistenzsystem namens Autopilot, wenn dieses aktiviert ist, kann der PKW ohne menschliches Eingreifen fahren.
Allerdings befindet sich die Software noch in der Betaphase, dass heißt, sie ist noch nicht fehlerfrei und es kann jederzeit zu Fehlern kommen. Darauf weisen Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) und auch das Betriebsbuch hin.

Leider gab es bereits mehrere Unfälle, bei denen der Autopilot eingeschaltet gewesen sein soll.

Der Autopilot von Tesla Motors verringert die Unfallquote um 40 %

Nach dem ein Elektroauto Tesla Model S mit etwa 120 km/h gegen einen Auflieger eines abbiegenden LKW gefahren ist und der Fahrer verstorben ist, hatte die US-Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) ihre Untersuchungen eingeleitet.
Kurze Zeit später wurde auch ein Elektroauto Tesla Model X mit aktiviertem Autopilot in einen Unfall verwickelt, hier wurde aber niemand tödlich verletzt.

Die Behörde hat den Unfall mit dem Lastkraftwagen genau untersucht, dabei wurde die Funktionsweise als auch die Implementierung der Software und Hardware überprüft.

Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammenfassen: Tesla Motor trägt keine Schuld an dem Verkehrsunfall. Noch wichtiger dürfte für das US-Unternehmen die Tatsache sein, dass der Autobauer in mehreren Stellen für die die Sicherheitsfunktionen gelobt wird.
So ist das System in vielen Fällen in der Lage, mögliche Unfälle zu vermeiden und so Menschenleben zu schützen.

Wenn die Autopilotfunktion im Fahrzeug aktiviert sei, können 40% aller Unfälle vermieden werden.

In der Anfangszeit gab es allerdings ein paar Menschen, welche den Autopiloten für Schabernack genutzt haben – so hatten sie sich während der Fahrt auf die Rückbank gesetzt, so das niemand mehr aktiv in das Geschehen eingreifen hätte können, wenn der Bordcomputer eine Fehlfunktion gehabt hätte.

Die Autopilotsoftware ist in der Lage, Verkehrsschilder zu lesen und das Fahrtempo entsprechend anzupassen. Auch der Wagen von selbst die Spur halten, wenn ein Vorderfahrzeug bremst, kann es ebenfalls bremsen (das gleiche gilt beim Beschleunigen).

Wenn man die Spur wechseln möchte, reicht eine kurze Bewegung des Blinkerhebels, dann sucht sich das Auto von selbst eine freie Lücke und wechselt die Spur. Um die Umwelt zu erkennen, werden verschiedene Sensoren verwendet, wie zum Beispiel Radar, Ultraschall und Kamera.

Via: Golem

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Kai
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