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Tag: Elon Musk

[18.07.2017] Tesla hat sich auf die Fahne geschrieben, den Automobilsektor zu revolutionieren. Vollmundige Versprechungen sind das Markenzeichen des umtriebigen Firmen-CEOs Elon Musk. Mit der Markteinführung des Elektroauto Tesla Model 3 sollen den Worten jetzt Taten folgen. Die Chancen stehen gut, in anderen Sektoren hat Musk schließlich bereits geliefert.

Bildrechte: Flickr Candy Red Model 3 with the new nose Steve Jurvetson CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Handschrift des Visionärs

Dass Elon Musk die Welt verändern will, ist nichts Neues. Einst Mitbegründer des Bezahldienstes PayPal, hat er sich mittlerweile hauptsächlich dem Transportsektor verschrieben. Das Konzept für den Hyperloop-Zug, der eines Tages mit Überschallgeschwindigkeit durch unterirdische Röhren brausen soll, stammt aus seiner Feder, außerdem arbeitet seine Raumfahrtschmiede SpaceX erfolgreich an wiederverwertbaren Trägerraketen und will damit das Weltall erobern.

Für Normalsterbliche und Befürworter der Elektromobilität eher relevant ist aber Tesla, das mit Musk an der Spitze zeitweise zum wertvollsten Autohersteller der Welt wurde – diesen Titel sind die Kalifornier allerdings vorerst wieder los. Trotzdem sieht es gut aus für Tesla – mit dem Bau der weltweit größten Batteriefabrik hat man für die Zukunft vorgesorgt, die mit dem Produktionsstart des Model 3 endgültig eingeläutet wird.

Elektroautos für alle

Denn bisher waren die Elektroautos des nach dem Elektrizitäts-Pionier Nikola Tesla benannten Herstellers ausschließlich dem Premium-Segment zuzuordnen: technisch überzeugend, der Konkurrenz weit voraus – aber für den Massenmarkt zu teuer. Das soll sich mit dem Model 3 nun ändern, die Eckdaten klingen vielversprechend: 345 Kilometer Reichweite, von 0 auf 100 in weniger als 6 Sekunden, die aus dem Model S bekannte Autopilot-Hardware, Supercharger für schnelles Aufladen.

Das bekommt der geneigte Kunde für erschwingliche 35.000 US-Dollar, das ist ungefähr die Hälfte von dem, was ein Model S kostet. Der Preis für Deutschland ist noch nicht bekannt, Wagemutige können sich ihr Model 3 aber schon gegen eine Anzahlung von 1.000 Euro vorbestellen. Davon, dass der Wagen über 30.000 Euro kosten wird, kann man aber getrost ausgehen.

Das ist zwar immer noch eine ordentliche Stange Geld, allerdings kann man den Preis noch etwas drücken. Er liegt nämlich in dem Bereich, der für eine Inanspruchnahme der Kaufprämie für Elektroautos berechtigt – das wären dann ganze 4.000 Euro Ersparnis. Bei den laufenden Kosten kann man ebenfalls sparen, schließlich kann man an Teslas Supercharger-Stationen gegen eine geringe Gebühr „tanken“, und auch bei der Autoversicherung sind Einsparungen möglich.

Um eine Sache kommt man allerdings nicht herum: Man wird Geduld mitbringen müssen, in Deutschland werden die ersten Model 3 voraussichtlich erst Mitte 2018 ausgeliefert. Zukunftsvisionen sind also nicht nur etwas für Elon Musk, sondern auch für seine Kunden.

[07.07.2017] Ab dem 28. Juli 2017 wird das Elektroauto Tesla Model 3 endlich ausgeliefert, bereits in diesem Monat sollen 30 Kunden ihren Stromer erhalten.
Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: http://www.autoblog.com/green/


Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft von Tesla entscheiden, denn wenn es erfolgreich ist, hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) bewiesen, dass auch relativ kleine Unternehmen den Automarkt beeinflussen können. Die bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, dass das Model 3 erfolgreich sein wird. Denn einerseits gab es Mitte 2016 bereits über 400.000 Reservierungen für den Volks-Stromer und zum anderen hat das US-Unternehmen ein cooles und zugleich „grünes“ Image.
So hat das Elektroauto Tesla Model S dem Autobauer endgültig zum Durchbruch verholfen, denn einerseits fährt es nur mit Strom und zum anderen beschleunigt es in atemberaubender Geschwindigkeit: Denn in gerade einmal 2,7 Sekunden kann man mit dem Model S P100D von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Ab Juli wird das Elektroauto Tesla Model 3 ausgeliefert

Per Twitter teilte Musk mit, dass man das Model 3 ab dem 28. Juli zunächst in geringer Stückzahl ausliefern wird. So werden noch im Juli 2017 bereits die ersten 30 Kunden ihr reserviertes E-Auto erhalten, dies wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erfolgen.

Die Produktionszahlen und die Auslieferungszahlen sollen kontinuierlich erhöht werden: Im August 2017 sollen 100 Einheiten des Model 3, im September über 1.500 Autos und im Dezember über 20.000 PKW ausgeliefert werden.

Bereits im Jahr 2018 sollen pro Woche 10.000 Einheiten gebaut werden, also je nach Anzahl der Wochen pro Monat um die 40.000 Fahrzeuge. Die kontinuierliche Erhöhung der Produktions- und Auslieferungszahlen ist allerdings auch nötig, um die bisherigen 400.000 Reservierungen (Stand Mitte 2016) in erfolgreiche Geschäftsabschlüsse umzuwandeln.

Denn zwar wurde für jedes reservierte Model 3 eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig (diese wird später mit dem Kaufpreis verrechnet), aber so lange der persönlich reservierte PKW noch nicht produziert wurde, können die Interessenten vom Kauf zurücktreten und erhalten die Reservierungsgebühr zu 100 Prozent zurück.

In den USA kostet das Elektroauto Tesla Model 3 35.000 US-Dollar

Wie teuer das Elektroauto Model 3 in Deutschland werden wird, steht noch nicht offiziell fest. In den USA kostet es 35.000 US-Dollar (ca. 30.708,48 Euro), allerdings werden in den USA die Preise immer ohne eine vergleichbare Mehrwertsteuer genannt.
Daher gehe ich von einem Startpreis in Höhe von 35.000 bis ca. 42.000 Euro aus.

Da das Model S von Tesla etwa das doppelte kostet, muss man als Käufer damit leben, dass man keine Flatrate für die Nutzung der Supercharger erhält.

[17.06.2017] Im Juli wird der Konfigurator für das Elektroauto Tesla Model 3 freigeschaltet, allerdings wird man beim neusten Stromer von Tesla nur 100 Konfigurationsmöglichkeiten haben – beim Model S gibt es über 1.500 Varianten.

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Im Rahmen des Shareholder Meeting, welches in dieser Woche stattfand, teile Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) mit, dass der Online-Konfigurator für das E-Auto Model 3 Ende Juli freigeschaltet wird.
Kurz danach werden die konfigurierten Modelle produziert, bis die reservierten Modelle alle gefertigt worden sind, kann es allerdings noch etwas dauern. Denn Bereits Mitte 2016 gab es über 400.000 Reservierungen für das Elektroauto Tesla Model 3.
Wer das neuste rein elektrisch angetriebene Auto aus dem Hause Tesla reservieren will, muss eine Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 Euro bezahlen. Diese wird später auf den Kaufpreis voll angerechnet. Wer sich doch noch gegen das Elektroauto entscheiden sollte, kann dies solange tun, bis die Produktion des reservierten PKW begonnen hat – man erhält dann die volle Reservierungsgebühr zurück.

Wer jetzt erst ein Model 3 reserviert, muss eventuell bis zum Jahr 2019 warten, bis er sein Elektroauto erhält. Denn laut Musk füllen allein die BEstellungen für das Model 3 die Auftragsbücher für die nächsten 18 Monate, daneben produziert Tesla auch das Model S und das Elektro-SUV Model X.

Das Elektroauto Tesla Model 3 ist das richtige für Menschen, welche nicht zu viele Entscheidungen treffen wollen

Da das Model 3 im Gegensatz zum Model S und Model X viel günstiger ist, muss man sich als Interessant im Klaren darüber sein, dass man auf ein paar Dinge verzichten muss, welche es bei den teureren Stromern gibt.
So kann man mit dem Model 3 nicht kostenlos die Supercharger genannten Schnellladestationen nutzen, aber auch die Konfigurationsmöglichkeiten sind deutlich weniger.
Während man beim Model S zum Beispiel etwa 1.500 Konfigurationsmöglichkeiten hat, gibt es bei dem Model 3 zunächst nur um die 100 Konfigurationsmöglichkeiten.
So kann man in der ersten Zeit nur die Fahrzeugfarbe und die Felgengröße aussuchen können, für später ist allerdings geplant, dass weitere Optionen hinzukommen.

Bei den Felgengrößen hat man die Auswahl zwischen 18 und 19 Zoll, welche Farben zur Auswahl stehen werden, ist noch nicht bekannt, aber bisher wurden Testfahrzeuge in den Farben schwarz, rot, blau, silber, weiß und „Signatur rot“ gesichtet.

Praktischerweise soll der Konfigurator für das Model 3 anzeigen, wann welche Option verfügbar sein wird. So wird der PKW in der Grundversion mit 1 Elektromotor angeboten, ab Ende 2017 oder Anfang 2018 soll es dann optional 2 Elektromotoren geben, welche dann für einen Allradantrieb sorgen.

Bei den Model S und Model X war es in der Vergangenheit so, dass man von Tesla angeschrieben wurde, wenn man sein reserviertes Auto konfigurieren kann. Wer wollte, konnte diesen Konfigurationstermin um 12 Monate nach hinten verschieben, ob dies auch bei dem Model 3 möglich sein wird, ist noch nicht bekannt. Auf jeden Fall wäre dies praktisch, wenn man lieber mehr Auswahloptionen haben möchte.

Via: Elektroauto Tesla Model 3

 

 

 

[11.06.2017] Die Elektroautos von Tesla kann man im Autopilot-Modus fahren lassen, allerdings erkennt die Software nur 1 Prozent der Radfahrer auch als solche.

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Das Elektroauto Tesla Model S und das Model X werden mit der nötigen Hardware für den sogenannten Autopilot-Modus verkauft, wer das Assistenzsystem nutzen will, wählt dies entweder gleich beim Bestellvorgang mit aus oder lässt die Funktion später (gegen Bezahlung) freischalten.

Derzeit befindet sich die Software für den Autopiloten noch in einer Art Beta-Phase, dies heißt, sie ist noch nicht fertig und wird noch ausgiebig getestet und stetig verbessert. Auf diesen Umstand weist Tesla sowohl im Handbuch als auch bei den Präsentationen regelmäßig hin.

Damit das ganze gut funktioniert, verfügen die Elektroautos von Tesla über eine Menge Hardware: So sind in dem Elektroauto 8 Kameras für eine 360° Rundumüberwachung, 12 Ultraschallsensoren und ein nach vorne gerichtetes Radar verbaut.
In der ersten Generation des Model S mit der Autopilot-Funktion sind deutlich weniger Sensoren verbaut, so wundert es nicht, dass diese anscheinend ein Problem damit hat, andere Verkehrsteilnehmer korrekt als solche einzustufen.

Die Software soll so in der Lage sein, andere Verkehrsteilnehmer und andere Objekte bereits aus einer Distanz von bis zu 250 Metern erkennen können.

Leider nehmen viele Fahrer eines Tesla den Begriff Autopilot zu wörtlich und überlassen den Wagen die komplette Kontrolle, ohne in der Lage zu sein, rechtzeitig eingreifen zu können, weil sie zum Beispiel Bücher lesen oder am Handy spielen.
Dabei weist der US-Autohersteller explizit darauf hin, dass man auch bei aktiviertem Autopiloten so am Steuer sitzen soll, dass man jederzeit eingreifen könnte.

Fahrräder werden nur selten vom Elektroauto korrekt erkannt

Heather Knight (Informatikdozentin an der Oregon State University, USA) hat den Autopiloten ausgiebig getestet, ihr Ergebnis ist in Bezug auf Fahrräder niederschmetternd: Denn nur 1 Prozent der Radfahrer wurden korrekt als solche erkannt. Wenn es darum geht, andere PKW korrekt zu erkennen, kommt der Bordcomputer auf 30 Prozent der erfolgreich erkannten Autos.

Allerdings wurden die Tests mit der ersten Generation des Elektroauto Tesla Model S durchgeführt, welche über deutlich weniger Sensoren verfügt.

 

Bisher hatten die Stromer von Tesla immer noch einen sehr guten Wiederverkaufspreis erzielt, ob die nun auch bei den Fahrzeugen der ersten Generation so bleibt, ist schwer einzuschätzen.
Manche Menschen gehen davon aus, dass sich die E-Autos der ersten Generation nun schwerer verkaufen lassen werden.

Da es laut Elon Musk (Geschäftsführer / CEO von Tesla) für die Einheiten des Model S der ersten Generation in Zukunft weder eine Hardware- noch eine bedeutende Software-Verbesserung geben wird, könnte der Verkaufspreis entsprechend sinken.

Via: Welt.de

 

[09.06.2017] Spätestens Ende 2020 will TeslaTesla sein nächstes Elektroauto auf den Markt bringen, hierbei wird es sich um einen erschwinglichen SUV handeln.

Teaser Elektroauto Tesla Model Y. Bildquelle: Tesla

Teaser Elektroauto Tesla Model Y. Bildquelle: Tesla

Spätestens im Jahr 2020 kommt das Elektroauto Tesla Model Y auf den Markt, hierbei wird es sich laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) um ein erschwingliches SUV handeln. So soll es nur so viel wie das Elektroauto Tesla Model 3 kosten, welches in den USA für 35.000 US-Dollar (zuzüglich vergleichbarer Mehrwertsteuer) verkauft wird.

Das Elektroauto Tesla Model 3 war dann der erste Stromer, welcher einen waren Vorbestellungs-Boom ausgelöst hat: So wurde das E-Auto bereits vor dem Marktstart über 400.000 mal reserviert, allein die Reservierungsgebühr beträgt 1.000 Euro (diese wird aber später auf den Kaufpreis angerechnet).

Wie teuer der Crossover (Model Y) sein wird, steht aber noch nicht genau fest.

Er wird aber nicht auf der selben Plattform wie das Model 3 produziert werden, denn in dem Werk in Fremont (Kalifornien, USA) ist kein Platz mehr. Musk plant nach eigenen Angaben drei weitere Fabriken, in denen die Elektroautos produziert werden. Zusätzlich baut Tesla eigene Fabriken für die benötigten Akkumulatoren, diese bezeichnet der US-Autobauer als Gigafactory – derzeit wird die erste im US-Bundesstaat Nevada in der Nähe von Las Vegas gebaut.

Teaser des Elektroauto Tesla Model Y aufgetaucht

Tesla hat vor ein paar Tagen einen Teaser veröffentlicht, welcher das Elektroauto Tesla Model Y zeigt. Auf der Grafik sind leider kaum Details zu erkennen, aber dafür kann man anhand der Silhouette ein paar Daten ableiten.
So sieht man keine Seitenspiegel, die Tesla-typische Fahrzeugfront des PKW lässt sich erahnen und es scheint – das, wie es sich für einen SUV gehört- die Sitzposition etwas erhöht ist.

Ob die Seitenspiegel wirklich durch ein Kamera-Monitor-System ersetzt werden, hängt mehr von den weltweiten gesetzlichen Regelungen als von den Designern Teslas ab.

 

[30.05.2017] Tesla bietet neben Elektroautos auch Solar-Dachziegel an, schon jetzt sind die Solar Roof genannten Dachziegel bis Ende 2018 ausverkauft.

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) scheint es zu sein, alles rund um das Thema Energie und Mobilität anzubieten. Denn neben den Elektroautos (Elektroauto Model S, Model X, Model 3 und den Roadster) kann man auch Energiespeicher (Powerwall) und zumindest in den USA auch Solar Dachziegel kaufen. In Deutschlandkann man letzteres derzeit nur reservieren.

So wurde im Oktober 2016 von Musk das Solar Roof der Öffentlichkeit präsentiert, seit Mai 2017 kann es in den USA bestellt werden. Aber auch deutsche Kunden können die Solar-Ziegel gegen eine Anzahlung von 930 Euro vorbestellen, wann man das neue Solar-Dach dann erhält, steht aber noch nicht fest, denn in den USA ist das Solar Roof sogar schon bis Ende 2018 ausverkauft.
Von der Vorbestellung kann man -wie man es von Tesla gewöhnt ist – problemlos wieder zurücktreten, solange die Lieferung noch nicht unterwegs ist, bzw. das bestellt Produkt noch nicht für einen selbst hergestellt wurde.

Die Solar-Dachziegel gibt es von Tesla in 4 verschiedenen Designs: Strukturiert, Glatt, Toskana und Schiefer-Optik.

Auf die eigentlichen Dachziegel bietet das US-Unternehmen (zumindest derzeit nur in den USA) eine unbegrenzte Garantiedauer, jedenfalls solange das Haus steht. So sollen die Dachziegel auch  den Aufprall eines mehr als tischtennisball großen Hagelkorns schadlos überstehen.
Auf die Solarzellen bietet Tesla eine Stromerzeugungsgarantie von 30 Jahren, wie bei anderen Solarzellen auch, wird aber die erzeugte Energiemenge schon vorher etwas abnehmen.

Wer sich dann auch noch die Powerwall von Tesla bestellt, braucht so schnell keine Angst vor einem Stromausfall zu haben.

 

Aber die Systeme, also die Solar-Dachziegel und die stationären Energiespeicher gibt es auch von anderen Unternehmen. Auch haben andere Unternehmen bereits vor Tesla solche Strom produzierenden Dachziegel hergestellt.

Via: Golem und Tesla

[31.03.2017] Am 28. März 2017 lag der Börsenwert des Elektroauto-Hersteller Tesla über den des Traditionsunternehmens Ford, es kommt also nicht nur auf die Produktionsmenge an.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Tesla (ursprünglich Tesla Motors) wurde im Jahr 2003 gegründet, Ford wurde bereits 100 Jahre früher gegründet (1903). Gleichzeitig kann Ford jährlich mehr als 6 Millionen Fahrzeuge absetzen, Tesla hat hingegen im Jahr 2016 etwa 76.230 PKW verkauft.
Dies zeigt, dass die Anleger und Spekulanten eher davon ausgehen, dass das von Elon Msuk geführte Unternehmen erfolgreich sein wird.

Und dennoch lag der Börsenwert von Tesla am 28. März bei 45,47 Milliarden Dollar und der von Ford bei 45,35 Milliarden US-Dollar. Heute (31.3.2017, 09:30Uhr) kostet eine Aktie von Ford 11 Euro, für eine Aktie von Tesla muss man 259 Euro bezahlen.

Seit dem Tesla an der Börse ist, ist der Aktienkurs von etwa 25 Euro auf über 259 Euro gestiegen. Meiner Meinung nach, wird der Aktienkurs auch in Zukunft weiter steigen, jedoch hängt dies vor allem davon ab, wie erfolgreich das Gigafactory werden wird.
Wenn es dem US-Autohersteller gelingen sollte, damit den Massenmarkt zu erobern, könnte ich mir vorstellen, dass der Aktienkurs von Tesla auf über 500 Euro steigen wird.
Bereits Mitte 2016 gab es für das Model 3 über 400.000 Reservierungen, der Verkaufspreis pro Fahrzeug wird in Deutschland bei vermutlich 35.000 bis 39.000 Euro liegen.

Ford will mehrere Milliarden Dollar in Elektroautos investieren

Bisher ist Ford vor allem für seine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bekannt, so gehören gerade in den USA größere Pick-Up Modelle zum Programm. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, will Ford jedoch mehrere Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos investieren.

So will das Tradationsunternehmen bis zum Jahr 2020 mindestens 13 verschiedene PKW mit einem Elektro- oder Hybridantrieb auf den Markt bringen.

Tesla hingegen investiert in ein breites Feld, so das von Musk geführte Unternehmen Supercharger genannte Schnellladestationen, baut derzeit im US-Bundesstaat Nevada eine Gigafactory genannte Batteriefabrik und zuletzt wurde das Solarunternehmen Solar City übernommen.
Zusätzlich baut und vertreibt Tesla auch Energiespeichergeräte, mit diesen können Privatanwender und Unternehmen den tagsüber per Solaranlagen erzeugten Strom speichern und ihn zum Beispiel Nachts nutzen.

[30.03.2017] Der Elektroauto-Hersteller Tesla verkauft 5 Prozent seiner Anteile für etwa 1,8 Milliarden US-Dollar an den chinesischem Internet-Riesen Tencent.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Tesla ist es gelungen, einen neuen finanzstarken Investor zu finden. Denn das chinesische Internet-Unternehmen Tencent will etwa 5 Prozent der Firmenanteile an Tesla Motors für 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,7 Mrd Euro) erwerben.

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) kann das frische Kapital sicherlich gut gebrauchen, denn das US-Unternehmen ist stetig dabei, seinen Ausbau voranzutreiben.
So wird derzeit nicht nur eine Gigafactory genannte Batteriefabrik im US-Bundesstaat Nevada gebaut, sondern auch die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 soll ab September 2017 starten.
Nebenbei werden die bisherigen Elektroautos Model S und Model X weiterentwickelt und auch das Schnellladenetzwerk namens Supercharger wird ausgebaut, um eine bessere Flächenversorgung zu erreichen.

Tencent hält bereits an anderen Elektroauto-Startups Beteiligungen

Tencent wird mit seinen 5 Prozent zu den größten Anteilseignern an Tesla. Das chinesische Unternehmen ist bereits an Elektroauto-Startups, wie zum Beispiel bei den Elektroauto-Herstellern NextEV und Future Mobility sowie sowie an den Fahrdiensten Lyft und Didi Chuxing  beteiligt.

Der Einstieg in das US-Unternehmen erfolgte vermutlich, weil Tesla in Zukunft vermutlich auch in China produzieren will.

Den meisten Menschen in Europa wird Tencent nicht so viel sagen, jedoch betreibt das Unternehmen unter anderem in China das große Online-Netzwerk WeChat.

Das Geld kann Tesla auf jeden Fall gut gebrauchen, denn die vielen Projekte verschlingen eine Menge Geld. Allerdings hat Musk bereits einen Kostentreiber abgestellt: Denn in der Vergangenheit hat jeder Käufer eines Elektroauto Tesla Model S (oder Model X) eine Strom-Flatrate an den Superchargern erhalten, seit diesem Jahr wurden die Regeln seitens des Unternehmens geändert.
Wer also jetzt ein Model S oder Model X von Tesla bestellt, erhält nur noch ein jährliches Stromkontingent, wenn dieses aufgebraucht ist, ist die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig.

So erhalten die Neukunden seit dem 1. Januar 2017 pro Jahr 400 kWh kostenlos, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

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