Elektroautohersteller Tesla bleibt nun doch an der Börse

2 Minuten Lesezeit

[03.09.2018] Nachdem Elon Musk ursprünglich angekündigt hatte, dass Tesla wieder ein Privatunternehmen werden soll, hatte Musk inzwischen einen Rückzieher gemacht.

Elon Musk ist der CEO (Geschäftsführer) vom Elektroautohersteller Tesla Motors. Bildquelle: Brian Solis (FlickR: Brian Solis: http://www.flickr.com/photos/50698336@N00/2685130533)

Elon Musk ist der CEO (Geschäftsführer) vom Elektroautohersteller Tesla Motors. Bildquelle: Brian Solis (FlickR: Brian Solis: http://www.flickr.com/photos/50698336@N00/2685130533)

Der Tweet von Elon Musk schlug ein wie eine Bombe, denn er hatte auf seinem Twitterchannel angekündigt, dass man prüft, ob Tesla wieder ein Privatunternehmen werden soll – ergo: Die Aktien zurückgekauft werden sollen.
In seiner Twitternachricht hatte der Tesla-Chef geschrieben, dass man pro Aktie bis zu 420 US-Dollar zahlen wolle.

Aber inzwischen hat Musk von seinen Plänen wieder Abstand genommen, somit bleibt das Elektroauto-Unternehmen weiterhin an der Börse.

Damit Tesla wieder ein Privatunternehmen hätte werden können, fehlten die richtigen Investoren. Denn Musk wollte nicht, dass zum Beispiel Volkswagen das US-Unternehmen unternimmt.

Eine Hürde dürfte auch der hohe Kapitalaufwand gewesen sein, denn man hätte den bisherigen Aktionären ihre Aktien abkaufen müssen, die Schulden hätten beglichen werden müssen und es müsste auch Genug Kapital für das Tagesgeschäft eingebracht werden.
Insgesamt hätte man wohl bis zu 30 Milliarden US-Dollar in Tesla investieren müssen, damit der Elektroauto-Hersteller wieder ein Privatunternehmen werden könnte.

Für Elon Musk könnte es noch eine Menge Ärger geben

Da Tesla ein börsennotiertes ist, müssen sich deren Führungskräfte an ein paar Regeln halten. Der Tweet von Musk hatte dazu geführt, dass die Aktie des US-Autoherstellers einen wahren Achterbahnkurs vollzogen hat. Inzwischen ist die Aktie von 322 auf 258 Euro gefallen, der Aktienkurs könnte noch weiter einbrechen.
Denn die US-Börsenaufsicht prüft, ob und wie der Tweet von Musk gegen die Regularien verstoßen hat. Aber auch Spekulanten könnten ihre Rechtsanwälte einschalten, da der Börsenkurs von Musk durch seine Nachricht beeinflusst worden ist.

Aber ich bin froh, dass Tesla weiter an der Börse bleibt. Denn so kann man weiterhin von dem Unternehmen profitieren und Elon Msuk auch durch den Aktienkauf unterstützen, da sein Unternehmen so wieder mehr Kapital erhält.

Via: Golem

 

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