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Tag: Kamera

[09.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model S verfügt über 8 Kameras, so soll der Autopilot die Umgebung besser erkennen können, derzeit wird anscheinend jedoch nur eine Kamera genutzt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Seit dem Oktober 2016 baut Tesla (ehemals Tesla Motors) in das Model S eine neue Hardware ein. Dazu zählen unter anderem mehr Sensoren für den Autopiloten, dieses System kann auf die Daten vom Radar, Ultraschallsensoren und 8 Kameras zugreifen.
Mit der Hardware der 1. Generation wurden durch die Besitzer fast 2 Milliarden Meilen (etwa 3,21 Milliarden Kilometer) zurückgelegt, mit der neuen Hardwaregeneration wurde seit dem Oktober 2016 entsprechend weniger gefahren.
Der US-Autohersteller nutzt die Daten der Telemetrie und die des Autopiloten, um sein Assistenzsystem stetig zu verbessern.

Das Elektroauto Tesla Model S nutzt eine neue Software zur Objekterkennung

So kommt bei dem verbesserten Autopiloten ein neu entwickeltes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen Tesla Vision zum Einsatz, zuvor kam ein System Namens Mobileye zum Einsatz.
Bisher wird Tesla Vision immer weiter verbessert, so soll es bald schon die Qualität von Mobileye erreichen und dann sogar schnell besser als das alte System werden.
Denn je besser das Bildverarbeitungssystem ist, um so besser wird die Umwelt erkannt – so kann der Bordcomputer noch besser und sicherer agieren.

Ein Mitglied des Onlineforums Tesla Motors Club hat nach und nach die 8 Kameras überklebt, jedes mal hat er dann die Lenkautomatik getestet, diese funktionierte auch noch, als 6 Kameras wegen des Klebebands keine Bilder liefern konnten.

Das Onlinemagazin Electrek konnte 7 Kameras abkleben und der Autopilot funktionierte noch immer.

Bei beiden Tests war die nach vorne gerichtete Hauptfeld-Vorwärtskamera das wichtigste Element im Bereich der Kameras, zusätzlich nutzt der Bordcomputer aber auch ein Radar und Ultraschallsensoren.

Im Rahmen der Softwareaktualisierung und im Handbuch weist Tesla regelmäßig darauf hin, dass sich der Autopilot noch in der Betaphase befindet. Daher sollten die Fahrer immer bereit sein, in das Geschehen einzugreifen.
Das gute ist, dass Tesla mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Daten sammelt, um seinen Autopiloten zu verbessern. Zusätzlich wird die Hardware vom Autopiloten auch bei dem Elektroauto Tesla Model X eingesetzt, hierbei handelt es sich um einen Elektro-SUV.

 

 

Das Elektroauto Tesla Model S erhält wahrscheinlich bald neue Fahrassistenzsysteme, unter anderem soll einen Geschwindigkeitsassistenten und ein Spurhalteassistent hinzukommen – beide Systeme benötigen allerdings eine Kamera.

Elektroauto Tesla Model S. Bildquelle: FlickR jtjdt (CC BY 2.0)

Elektroauto Tesla Model S. Bildquelle: FlickR jtjdt (CC BY 2.0)

Ein Mitglied des Forums vom Tesla Motors Club Forums hat im Nutzerhandbuch zu der Softwareversion 6.0 Hinweise auf neue Assistenzsysteme entdeckt, so sollen unter anderem einen Geschwindigkeitsassistent und ein Spurhalteassistent dazu kommen.
Der Geschwindigkeitsassistent wertet über eine Kamera die Verkehrsschilder und über GPS die eigene Geschwindigkeit aus, der Fahrer wird dann über eine graue Linie im Tacho über die Richtgeschwindigkeit informiert, zusätzlich kann man sich einen Warnton an.

Der Spurhalteassistent wertet über eine Kamera die Fahrbahnmarkierungen aus, wenn man dabei ist diese – ohne das Blinkersignal gesetzt zu haben – zu überqueren, vibriert das Lenkrad. Dieses Assistenzsystem wird erst über 50 km/h aktiviert.

Da das Model S optional einen Tempomat enthält, könnten die verschiedenen Systeme in Zukunft kombiniert werden, um das Fahrzeug zumindest auf der Autobahn streckenweise autonom fahren zu lassen.
Hierfür fehlt allerdings noch die zuverlässige Möglichkeit, den Abstand zum Fahrzeug vor einem zu ermitteln. Dies scheint aber nur eine Frage der Zeit zu sein, da diese Systeme bereits andere Autohersteller, wie zum Beispiel Volkswagen, Mercedes-Benz oder Mitsubishi Motors in manchen ihrer Fahrzeuge integriert haben.

Es ist allerdings noch nicht klar, wann Tesla Motors den Geschwindigkeitsassistenten und den Spurhalteassistenten für seine Elektrofahrzeuge freischaltet. Denn hierfür müssen die PKW mit einer Kamera ausgestattet werden.

Da sich  Tesla bisher noch nicht zu diesen Optionen geäußert hat, kann man nur abwarten..

Via: Tesla Motors Club (hier gibt es auch Screenshots)

(24.08.2013)

Die Besitzer des Elektroauto Nissan Leaf sind von der Electric Vehicle Union (EVU) und der norwegischen EV Association eingeladen worden, an dem Weltrekordversuch in Oslo (Norwegen) am 31. August teilzunehmen.

Das Elektroauto Nissan Leaf.

Das Elektroauto Nissan Leaf.

Die beiden norwegischen Elektrofahrzeug-Organisationen planen, die meisten Elektromobile zur selben Zeit am selben Ort zu versammeln, so soll ein neuer Weltrekord für die größte Versammlung von Elektromobilen an einem Ort zur gleichen Zeit aufgestellt werden.

Um den bisherigen Weltrekord zu knacken, werden mehr als 225 elektrisch angetriebene PKW benötigt. Eine große Anzahl der am Weltrekordversuch beteiligten Fahrzeuge werden sicherlich Elektroautos vom Typ Nissan Leaf sein, so bekommt alleine die Stadt Oslo in den nächsten drei Jahren etwa 1.000 Stück des Stromers geliefert.

Die Veranstaltung beginnt in Maridalen und endet vor dem Rathaus in Oslo, alle Elektrofahrzeuge müssen sich zur gleichen Zeit auf dem etwa fünf Kilometer langen Abschnitt befinden. Der Weltrekordversuch wird durch ein Paar Drohnen bzw. Quadcoptern mit Kamera gefilmt werden.

An dem Versuch können alle Elektrofahrzeuge teilnehmen, es wird aber erwartet, dass es sich bei den meisten Fahrzeugen um das weltweit meistverkaufte Elektroauto Nissan Leaf handeln wird. Jeder Teilnehmer wird ein offizielles Zertifikat erhalten.

An der Veranstaltung vor dem Weltrekordversuch wird ein sogenanntes Pop-Up-Café (also ein Cafe, welches nur für kurze Zeit geöffnet ist) von Nissan für die Elektromobiltät werben, auch will Nissan bis zum 1. Januar 2015 über eine Billion Kilometer elektrisch zurücklegen.
So wird der E-Auto-Hersteller auch eine Teststrecke aufbauen, an dem Interessierte ein paar Testrunden drehen können – so sollen auch diese Kilometer gezählt werden.

Das in Norwegen so viele Elektroautos gefahren werden, liegt an den vielen Anreizen für den Betrieb von E-Autos. So erhält man nicht nur finanzielle Anreize, sondern kann auch im Stadtzentrum kostenlos parken, oder die Busspur nutzen.

Auch wird 90 Prozent des Stroms in Norwegen über regenerative Energiequellen erzeugt, so das unsere Nachbarn im Norden kaum CO2-Erzeugen.

Via: electriccarsreport

 

 

(17.08.2012)

Bei dem Elektroauto R8 e-Tron von Audi wird ein digitaler Innenspiegel verwendet, damit wird das Manko der fehlenden Heckscheibe gelöst.

Hier sieht man das AMOLED-Display. Bildquelle: Audi

Das Elektroauto Audi R8 e-Tronverfügt über keine Heckscheibe, somit kann kein konventioneller Innenspiegel eingesetzt werden. Um dennoch bequem zu sehen, was gerade hinter dem Fahrzeug passiert, hat sich der Ingolstädter Autohersteller dazu entschlossen, einen Hightech-Nachfolger des Innenspiegel einzusetzen: Der digitale Innenspiegel, hierbei handelt es sich um ein Kamera-Monitor-System.

Dieses System wird zum ersten Mal im Audi R8 e-Tron (381 PS (280 kW) eingesetzt, gegen Ende 2012 soll es von dem Elektrofahrzeug eine Kleinserie geben.

Das digitale Rückspiegelsystem besteht aus zweit Teilen: Im Innenraum wird ein 7,7 Zoll AMOLED (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) Display anstelle des konventionellen Innenspiegels montiert, dieses wird von Samsung geliefert und wird zum ersten Mal in einem Auto eingesetzt.
Ein AMOLED Displays zeichnet sich besonders durch einen niedrigen Energieverbrauch aus und benötigen keine Hintergrundbeleuchtung, unabhängig von der Umgebungstemperatur soll die Schaltzeit nur wenige Sekunden betragen.

Die Kamera ist am Heck des Elektroauto in einem aerodynamischen Gehäuse untergebracht, dieses kann bei niedrigen Temperaturen beheizt werden.

Die Kamera befindet sich in einem aerodynamischen Gehäuse, welches bei zu kalten Außentemperaturen beheizt werden kann. Bildquelle: Audi

Bei dem neuen Rückspiegelsystem soll das Sichtfeld größer sein als bei einem herkömmlichen Innenspiegel. Das Steuergerät sorgt für stets kontrastreiche und brillante Bilder. Der Fahrer hat außerdem jederzeit die Möglichkeit das Display zu dimmen oder zu deaktivieren.

In der nächsten Stufe sollen auch Zusatzinformationen auf dem Monitor eingeblendet werden, wenn dies umgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

Ich bin mal gespannt, wann auch andere Autohersteller so ein System einsetzen. Jedoch wird es nur wenige Elektroautos geben, wo der Einsatz wirklich Sinn macht, denn die meisten Elektrofahrzeuge verfügen noch über eine Heckscheibe. Wenn man nun davon ausgeht, das eine Heckscheibe je nach Größe und Machart etwa 10 Kilogramm wiegt, könnte sich irgendwann der Einsatz der Kamera statt einer Heckscheibe lohnen. Allerdings wäre es dann sehr ärgerlich, wenn das Kamerasystem ausfällt.

Dies ist der Audi R8 e-Tron in seiner ganzen sportlichen Schönheit. Bildquelle: Audi

Und ja, manche könnten jetzt schreiben: Das ist ja nur eine Rückfahrkamera 2.0!

Aber hey, es ist ein Elektroauto, der Audi R8 e-Tron sieht super aus und er hat mächtig Power in seinem Antrieb – und ich finde diese technische Spielerei toll.

Das Unternehmen mk-group Holding GmbH stellt auf der Messe eCarTec (19.-21. Oktober 2010) eine Ladestation vor, die auch Werkzeuge enthält, um im Notfall Menschenleben retten zu können.

Denn Ladesäulenprogramm CARE-LOAD, welches in Kooperation mit der Castell Life Safe GmbH produziert wird, bietet nicht nur vier Ladepunkte für Elektroautos (2 x Schuko, 1 x CEE, 1 x Mennekes), sondern es sind auch Feuerlöscher, ein Notfallset, ein Notfallhammer und ein Defibrillator in der Säule enthalten.

So sieht die Ladestation aus, in verschiedenen Schubladen sind die Geräte untergebracht. Bildquelle: mk-group

Des weiteren ist die CARE-LOAD Säule mit einer Videoüberwachung ausgestattet und stellt im Notfall eine Telefonverbindung mit der Notrufzentrale her. Bei Problemen beim Aufladen des Elektromobils bietet die Leitstelle der mk-grid einen 24-Stunden-Support. Um eine bessere Hilfe bieten zu können, funktioniert die Hilfestellung durch Videotelefonie und Arbeitsanleitung am integrierten Monitor.

Die CARE-LOAD Säule kann aber auch mit weiteren Zusatzdiensten ausgestattet werden, wie zum Beispiel eine Taxiruf-Funktion, der kombinierte Einsatz als Parkscheinautomat, oder die Bereitstellung von Informationen zum Standort und Ladezustand des Elektroautos.

Die mk-group Holding GmbH aus Hamburg vertreibt unter der Handelsmarke CARE-MOBILITY die Elektrokleinwagen CARe 500, der auf dem Fiat 500 basiert, und den E-KAT auf der Basis des Ford KA.

Beide Elektroautos können auch auf der eCarTec besichtigt und Probe gefahren werden.

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