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Tag: Lithium-Eisen-Phosphat

(17.05.2012)

Das Elektroauto K1 Evelio wurde speziell für die Teilnahme an Drift-Wettbewerben entwickelt.

Bildquelle: Quimera Responsible Racing und Evelio Electric Supercarsh

Die beiden Unternehmen Quimera Responsible Racing und Evelio Electric Supercars haben gemeinsam ein Elektroauto speziell für Drift-Rennen entwickelt.

Das Unternehmen Quimera Responsible Racing ist so manchen wegen seiner Entwicklung im Bereich umweltschonender Rennautos bekannt, nun wurde zusammen Evelio Electric Supercars an einem neuen Prototypen für elektrische Rennautos gearbeitet.
Das neue Elektrorennfahrzeug trägt die Bezeichnung K1 Evelio (vorher wurde es noch AEDC (All Electric Drift Car ) genannt) wurde speziell für die Teilnahme an Drift-Rennen entwickelt.

Das Design des K1 ist stark am slovakischen A-1 Attack Roadster angelehnt.

Damit ein Auto driften kann, muss die Leistung direkt an die Hinterräder geliefert werden. Dies tut ein 270 kW starke Elektromotor, der ein Drehmoment von 220 Nm liefert. Die Power reicht aus, um das Elektroauto in nur 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen – die Spitzengeschwindigkeit soll mal bei 273,5 km/h liegen.
Die maximale Reichweite liegt laut Hersteller bei etwa 240 km, jedoch wird diese bei Renneinsätzen wahrscheinlich kürzer sein.

Wegen ihrer Schnellladefähigkeiten und der guten thermischen und chemischen Stabilität wurden als Stromspeicher Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren ausgewählt. Die Batterieeinheit kann innerhalb einer Stunde zu 100% aufgeladen werden, nach 20 Minuten sind sogar schon 80% möglich.

Über den Preis für das Elektroauto K1 Evelio ist noch nichts bekannt, aber wer mal so richtig mit einem Elektroauto driften will, der wird seinen Spaß haben.

(30.04.2012)

Der kroatische Hersteller Rimac  hat sein Elektroauto Concept One in Monaco präsentiert und bereits die ersten Bestellungen angenommen.

Bildquelle: Rimac

Das Elektroauto Concept One will der Hersteller Rimac nur in kleiner Stückzahl bauen, wer sich diesen Elektrosportwagen gönnt, hat ein E-Auto mit insgesamt 1.088 PS (1.600 Newtonmeter Drehmoment). In nur 2,8 Sekunden kann man von 0 auf 100 km/h , möglich machen dies 4 einzelne Elektromotoren.
Jeder E-Motor verfügt über 250 kW Leistung, als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit Lithium-Eisen-Phosphat-Akkuzellen, welche insgesamt 92 kWh Strom speichern können, und reicht angeblich für knappe 600 Kilometer, die Spitzengeschwindigkeit des Elektroautos liegen laut Rimac bei rund 300 km/h. Das Elektrofahrzeug wiegt 1.900 Kilogramm, 900 Kg wiegt alleine die Batterieeinheit – um etwas Gewicht zu sparen, besteht die Karosserie aus Karbon.

Bereits auf der IAA 2011 war das Concept One zu sehen, allerdings noch als Studie. Jetzt hat Rimac den Elektro-Supersportler in Monaco präsentiert und auch gleich die ersten Bestellungen entgegen genommen.

Wer sich nun auch das Elektrosportauto bestellen will, der braucht schon fast etwas Glück, denn es sollen nur 88 Exemplare gebaut werden – jedes Exemplar kostet 980.000 US-Dollar (ca. 742.000 Euro).

Es ist schon erstaunlich, was alles möglich ist – damit meine ich nicht nur die technischen Details, sondern auch den Preis. Aber wer sich das Elektroauto Concept One leisten kann, wird sicherlich eine Menge Spaß mit dem Elektrorennwagen haben und eine Menge Blicke auf sich ziehen.

Wer sich das E-Auto im Video angucken möchte und etwas über den Aufbau des Elektrorennwagen erfahren will, der sollte einen Blick in das folgende Video werfen:

(20.04.2012)

Ab dem Jahr 2014 wird das Unternehmen Innovative Mobility GmbH sein Elektroauto Colibri herstellen, der Elektrokleinstwagen soll nur 7.900 Euro kosten – die Batterie muss allerdings für 49 Euro pro Monat geleast werden.

Bildquelle: Innovative Mobility Automobile GmbH

Der Hersteller wird sein Elektroauto Colibri im Zeitraum vom 23. bis 24.April 2012 auf der Hannover Messe der Öffentlichkeit vorstellen, in 2Jahren soll die Serienproduktion gestartet werden. Überzeugen dürfte vor allem der Preis von 7.900 Euro erhältlich sein. Die Käufer müssen zu dem genannten Preis allerdings noch eine monatliche Miete von 49 Euro für das Akku zahlen. Der eingebaute Elektromotor arbeitet mit einer Leistung von 32 PS (24kW) und eine Akkuladung reicht für 120 Kilometer. Ein leeres Akku kann an einer Stromtankstelle in nur 20 Minuten zu 80 Prozent wiederaufgeladen werden.

In nur zwei Stunden ist die Batterie an einer klassischen Steckdose zu 90 Prozent mit Strom betankt. Nach Herstellerangaben belaufen sich die Fahrtkosten des Colibri auf nur 1,10 Euro pro gefahrenen 100 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h und dürfte für die Stadt ausreichend sein. Es wird Platz für eine Person geboten und so richtet sich der Colibri vor allem an Singles oder Leute, die einen Zweitwagen für kurze Fahrten suchen.

Der Strom wird in Lithium-Eisen-Phosphat Akkuzellen gespeichert, die Kapazität liegt bei 6,3 kWh. Die Haltbarkeit der Batterie wird mit 220.000 Kilometern (bzw. 8 Jahren) angegeben, dies soll für bis zu 2.000 Ladezyklen reichen.

(29.03.2012)

Bereits bei dem Genfer Autosalon 2012 präsentierte Tata Motors sein neustes Elektroauto Tata Megapixel.

Bildquelle: Tata Motors/Youtube

Das Ziel des indischen Autohersteller Tata Motors ist es, ein Elektroauto für die Stadt zu bauen, welches umweltfreundlich ist und welches sich jeder leisten kann.

Bei dem in Genf gezeigten Modell handelte es sich um eine viertürige Version des Tata Megapixel.  Für den Antrieb sorgen 4 Radnaben-Elektromotoren, jeder Motor hat eine Leistung von jeweils 10 kW (14 PS).
Die Batterieeinheit (bestehend aus Lithium-Phosphat-Akkuzellen) speichert genug Strom, damit man 87 Kilometer weit fahren kann. Zusätzlich verfügt das Elektroauto über einen Range-Extender, welcher die Reichweite auf insgesamt 900 Kilometer erhöht. Bei dem Range-Extender handelt es sich um einem 325 Kubikzentimeter großen, einzylindrigen Verbrennungsmotor, der als Generator fungiert und 22 kW erzeugt. Die CO2-Emissionen beträgt 22 g/k, der Verbrauch soll laut Tata Motors bei 1 Liter pro 100 Kilometer liegen.

Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, das man das Elektroauto per Induktion (also kabellos) aufladen kann. Die Induktionseinheit ist bei dem Tata Megapixel im vorderen Bereich untergebracht.
Das Design erinnert mich von vorne leicht an den i-MiEV, jedoch hat man bei dem Modell von Tata ein schönes Glaspanoramadach.

Um für die Städte dieser Welt gerüstet zu sein, der Wendekreis beträgt nur 2,8 Meter, dies wird dadurch erreicht, das sich die Hinterräder auch zur Seite drehen können. Zusätzlich ist ein Parkassistent mit vorhanden, so das man auch als ungeübter Fahrer leicht in kleine Parklücken kommt (und wieder heraus).

Ich wünsche mir, das Tata Motors diese Studie eines Elektroauto wirklich baut. Besonders das Aufladen per Induktion ist eine gute Lösung, denn so würden sich Ladestationen leichter vandalismussicher in den Metropolen dieser Welt (und überall sonst) verbauen lassen.

In dem folgenden Video kann man das Elektroauto Tata Megapixel betrachten:

(26.03.2012)

Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 – welcher schon wieder beendet ist – wurde das Elektroauto miaRox vorgestellt.

Dank der flexiblen Teile kann man sein Elektroauto so umbauen, wie man es gerade möchte.. dies kann gerade im Sommer praktisch sein.

Der Autohersteller Mia Electric hat auf dem Genfer Auto-Salon 2012 sein neues Elektroauto MiaRox vorgestellt, dieses Elektrofahrzeug basiert auf dem Mia L.

Die Länge des E-Auto beläuft sich auf 3,19 Meter, es haben drei bis vier Personen Platz. Der Fahrersitz befindet sich in der Mitte, so soll dem Fahrer eine Rundumsicht geboten werden. Die Leistung des asynchronen Elektromotors liegt bei 13,6 PS , es soll eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern möglich sein.

Als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit Lithium-Eisenphosphat-Akkus, welche bis zu 12 Kilowattstunden Strom speichern können. Mit einer Akkuladung soll man eine Reichweite von bis zu 125 Kilometern erreichen, falls die Akkuzellen leer sein sollten, kann man diese laut mia electric innerhalb von 5 Stunden wieder vollständig an einer normalen Steckdose aufladen.

Entwickelt wurde das Elektroauto miaRox von dem Designer David Wilkie, dass Fahrzeug kann sich in 3 verschiedene Varianten leicht umbauen lassen:

  • Im so genannten Free Mode verwandelt sich das Elektroauto in ein Cabriolet
  • Die zweite Optionen ist der Top Mode
  • Die dritte Möglichkeit ist der Coach Mode.

Möglich wird diese Flexibilität durch flexible Verkleidungsteile aus Stoff, Leder und Plastik – diese können komplett oder nur teilweise geöffnet werden. So lassen sich Dach, Türen und die Verkleidungen an Seiten und Heck auf- und abrollen und mit Reißverschlüssen fixieren. Auch die vorderen Seitenscheiben sind nach oben schwenkbar und können mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden.

Wann und welchen Preis das MiaRox erhältlich sein wird ist noch nicht bekannt, aber es soll das Elektroauto MiaRox später auch mit einer Brennstoffzelle als Range-Extender geben, so soll man bis zu 300 Kilometer weit fahren können.

Ich fände es schöner, wenn man mit dem MiaRox etwas schneller als 100 Kilometer weit fahren kann, dafür ist natürlich der Preis von etwa 25.000 Euro vergleichsweise niedrig.
Diese Mia-Variante kann ich mir am ehesten bei einer Hausfrau oder einem Hausmann vorstellen, wenn die Kinder in den Kindergarten gebracht werden sollen und noch der Einkauf erledigt werden muss.
Für kleinere Lieferbetriebe würde sich meiner Meinung nach eine kleinere Variante von mia eignen, wobei ein Serviceunternehmen noch gefallen an dem Elektroauto miaRox finden könnte. Wobei hier der Nachteil besteht, das man zwar die hinteren Sitze auch als Stauraum verwenden könnte, aber dann kann immer nur eine Person mitfahren.

(13.10.2011)

Das Elektroauto Elektric Blue hat eine Spitzengeschwindigkeit von 280 Kilometern pro Stunde erreicht.
Bei dem Hochgeschwindigkeitsfahrzeug handelt es sich um einen elektrisch angetriebenen Streamliner, ein Rekordfahrzeug mit einer sehr langen Karosserie, nur einem Sitz und vollverkleideten Rädern. Zusätzlich liegt die Bodenfreiheit bei gerade einmal 2,5 Zentimetern. Aber auch der Wenderadius von etwa 182 Metern zeigt, dass das Elektrofahrzeug nur sehr schnell geradeaus fahren soll.

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Electric Blue (Bild: Brigham Young University)Electric Blue (Bild: Brigham Young University)

Studenten der Brigham Young University in Utah haben das aerodynamische Profil der Karosserie entwickelt, hergestellt wurde die Karosserie aus Karbonfasern und anderen Leichtbaumaterialen. Die Bau- und Entwicklungszeit lag bei sieben Jahren, in dem Zeitraum haben Insgesamt 130 Studenten unter der Leitung von Professor Perry Carter an dem Projekt Electric Blue gearbeitet. Der Wissenschaftler bezeichnete die Arbeit am Rekordfahrzeug-Elektroauto als Krönung seiner 31-jährigen Karriere an der Brigham Young University.

Das Elektroauto Electric Blue erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 280 Kilometern pro Stunde und wiegt rund 500 Kilogramm.

Zum Einsatz kam das Elektroauto Electric Blue auf dem Bonneville-Speedway-Gelände in der Großen Salzwüste in Utah, dort hat Electric Blue auch den Weltrekord für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht unter 500 kg in der Klasse E1 erreicht.
Bei der Fahrt wurde eine Spitzengeschwindigkeit von 280 Kilometern pro Stunde und eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 250 km/h erzielt. Der Fahrer war kein geringerer als Jim Burkdoll (Präsident der Utah Salt Flats Racing Association), welcher das E-Auto in den beiden notwendigen Qualifizierungsläufen gefahren ist.

Bereits 2010 gab es einen Weltrekordversuch mit Electric Blue, allerdings geschah bei der zweiten notwendigen Qualifizierungsfahrt bei einer Geschwindigkeit von rund 290 Kilometern pro Stunde ein Unfall, der das Elektroauto stark beschädigte, so dass die Fahrt nicht anerkannt wurde –der Fahrer blieb zum Glück unverletzt.

Für den Rekordversuch haben die Fahrer eine Beschleunigungsstrecke von ca. 3,2 Kilometer, die folgenden 1,6 Kilometer dürfen sie auf Höchstgeschwindigkeitsjagd gehen, während die nächsten 3,2 Kilometer zum Bremsen gedacht sind.

Die Stromversorgung des Elektroauto Electric Blue übernehmen Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus. Bei dem Bau war die Karosserie eine besondere Herausforderung, denn sie musste stabil genug sein, die schweren Akkus zu tragen und gleichzeitig durfte das erlaubte Gesamtgewicht von 500 kg in der E1-Klasse nicht überschritten werden.

(12.04.2011)

Die Akkus für Elektroautos könnten in Zukunft noch teurer werden, als sie es ohnehin schon sind. Der Grund ist, das USA den Transport von Lithium-Akkus in Passagierflugzeugen verbieten wollen, stattdessen sollen die Lithium-Akkus unter hohen Auflagen nur noch per Transport-Flugzeug transportiert werden.

Der Grund liegt laut der WirtschaftsWoche darin, dass die USA damit Konsequenzen aus dem Absturz einer UPS-Maschine im September 2010 ziehen, den Absturz soll eine brennende Lithium-Batterien in der Ladung verursacht hatten. Auch soll es laut Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA schon mehrere ernsthafte Zwischenfälle mit Flugzeugen gegeben haben, welche durch Batterien verursacht worden sind..

Die internationale Pilotenvereinigung IFALPA teilt die Sorge der Amerikaner, laut Untersuchungen der FAA genügt schon eine einzige defekte Batteriezelle, um eine Kettenreaktion auszulösen, durch welche die gesamte Ladung Batterien sich bis auf mehrere Tausend Grad erhitzt haben.

Laut FAA kann ein Materialfehler in einer einzigen Zelle eine solche Kettenreaktion auslösen. Die Deckel von Transportboxen wurden durch explodierende Batterien fast 30 Meter in die Luft geschleudert, so dass sie ein Flugzeug stark beschädigen könnten, heißt es in dem Test-Bericht der FAA.

Aus diesen Gründen will der US-Verkehrsminister Ray H. LaHood den Transport von Lithiumbatterien in Passagierflugzeugen deshalb verbieten, in Frachtmaschinen soll es für Lithium-Metall- und Lithiumionen-Batterien spezielle Behälter und spezielle Löschanlagen geben.

Durch die neuen Schutzmaßnahmen würden auch die Lithiumbatterien für Elektroauto, Hybridautos und andere Geräte teurer werden, welche Lithiumbatterien verwenden (natürlich nur, wenn diese aus den USA in die EU transportiert werden würden).

(20.02.2011)

Das Wort Elektroauto und das Wort Tunen hört man selten zusammen in einem Satz. Jedoch präsentiert die Tunerschmiede Irmscher präsentiert als Höhepunkt seines Messeauftritts beim Genfer Automobilsalon (1.-13.3.2011) ein Elektroauto, es handelt sich um die Elektro-Roadster-Studie Irmscher 7 Selectra.

Elektroauto Roadster Tunen Tuner Irmscher Genfer Automobilsalon

Für das Elektroauto dient der Irmscher 7 als Basis. Foto: Auto-Medienportal.Net/Irmscher

Das Elektroauto-Konzept von Irmscher hat eine Reichweite von 200 km, die Eckdaten des Elektroautos sind: ein 144 DC-Motor mit intelligenter Motorsteuerung, der eine Leistung von bis zu 175 KW / 238 PS und ein Drehmoment von über 800 Newtonmetern zur Verfügung stellt, eine berührungslose automatische Aufladung der Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen und die Infrarotheizung in der Frontscheibe. Für die Realisierung des Projektes konnte Irmscher den Entwicklungspartner Messmotech AG in Renningen und den Elektronik Designer Ingo Grothe gewinnen.

Das Unternehmen Irmscher plant das Elektromobil in Serie zu bauen, der Zielpreis liegt bei unter 90.000 Euro. Der mit einem Verbrennungsmotor angetriebenen Roadster Irmscher 7 Turbo mit 210 PS kostet derzeit 55.900 Euro.

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