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Tag: Monaco

Am 9. Mai fand die Formel E-Weltmeisterschaft das erste Mal auf dem europäischen Kontinent in Monaco statt, auf Platz 1 kam das Team von Renault.

Team e.dams-Renault erreicht bei der Formel E in Monaco Platz 1. Bildquelle: Renault

Die Rennstrecke in Monaco gilt als einer der traditionsreichsten Motorsportbühnen der Welt. Das Fürstentum verfolgt zahlreiche Initiativen für nachhaltige Entwicklung.

Der siebte ePrix der Premierensaison der FIA Formel E-Weltmeisterschaft führte Fahrer und Teams zum ersten Mal nach Europa.
Auf dem Straßenkurs von Monaco triumphierte Sébastian Buemi (e.dams-Renault) vor dem Brasilianer Lucas di Grassi (Abt) und Nelson Piquet (NEXTEV TCR) vor voll besetzten Tribünen.
Als erster Fahrer in der Geschichte der der Formel E gewann Sébastien Buemi ein Rennen von der Pole Position.
Gleichzeitig ist der Schweizer der erste Formel E-Pilot, der bei zwei ePrix siegte.

Die Streckenführung entsprach in großen Teilen dem berühmten Grand Prix-Kurs durch Monte Carlo. Renault hat als technischer Partner die Elektroautos entwickelt, welche von allen Teams für die Rennen eingesetzt werden – hierbei handelt es sich um den Spark-Renault SRT_01E.

Formel E, Monaco, Sébastian Buemi, 2015. Bildquelle: Renault

Im Qualifying sicherte sich Sébastien Buemi vor Lucas di Grassi und Jérôme d’Ambrosio (Dragon Racing) die Pole Position. Die Top Drei gingen in dieser Reihenfolge in die erste Runde. Dahinter ereignete sich ein Aufsehen erregender Unfall, bei dem Bruno Sennas Auto spektakulär aufstieg.
Der Brasilianer konnte glücklicherweise unverletzt aussteigen. Beim Neustart nach der notwendigen Saftey-Car-Phase konnten Sébastien Buemi und Lucas di Grassi ihre Positionen halten, während Nelson Piquet Jérôme d’Ambrosio kalt erwischte und so auf Platz drei vordrang.

Lucas di Grassi versuchte, Buemi mit einem taktischen Manöver zu überholen, indem er früh zum Autowechsel in die Box kam. Der Schweizer blieb aber in Front und sah als Erster die karierte Flagge. Damit ist Buemi der erste Formel E-Pilot, der seine Pole Position in einen Sieg umwandelte und noch dazu der erste Fahrer, dem ein zweiter Rennsieg gelang. Dahinter konnte Lucas di Grassi die Schlussattacke von Nelson Piquet abwehren. Damit verweilt der Brasilianer weiter auf dem ersten Platz der Fahrerwertung vor seinem Landsmann Piquet und Buemi. In der Teamwertung konnte e.dams-Renault seine Führung ausbauen.

Die FIA Formel E-Weltmeisterschaft zieht jetzt nach Berlin, wo am 23. Mai auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof der achte Saisonlauf startet.

Patrice Ratti (Managing Director von Renault Sport Technologies) sagte:

„Der erste ePrix in Monaco ist ein Meilenstein in der langen Geschichte, die das Fürstentum und Renault verbindet und schlägt ein neues Kapitel im Werdegang der 100 % elektrischen Serienfahrzeuge auf, die wir täglich weiterschreiben. Der Automobil-Club von Monaco hat einmal mehr Professionalität bewiesen. Wir freuen uns schon jetzt, das Team des ACM in zwei Wochen im Rahmen der Formel 1- und Formel Renault 3.5-Rennen wiederzusehen. Das spannende Rennen auf dieser weltberühmten Strecke ist der Lohn für die harte Arbeit, die wir in den letzten drei Jahren geleistet haben. Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an Sébastien Buemi und unsere Partner bei e.dams-Renault. Wir haben die elektrische Rennserie mit dem Spark-Renault SRT01_E erfolgreich in die Realität umgesetzt und bereiten uns gleichzeitig auf den Wettbewerb mit anderen Herstellern in der kommenden Saison vor. Jetzt greifen wir noch in diesem Jahr mit e.dams-Renault nach den Titeln in Fahrer- und Teamwertung.“

Das Rennergebnis:

  1. Sébastien Buemi (e.dams-Renault) 47 Runden
  2. Lucas di Grassi (Abt) +2,154 s
  3. Nelson Piquet (NEXTEV TCR) +4,634 s
  4. Sam Bird (Virgin Racing) +4,801 s
  5. Jérôme d’Ambrosio (Dragon Racing) +5,881 s
  6. Nicolas Prost (e.dams-Renault) +11,032 s
  7. Stéphane Sarrazin (Venturi) +26,472 s
  8. Charles Pic (NEXTEV TCR) +49,538 s
  9. Antonio Felix da Costa (Amlin Aguri) +52,658 s
  10. Stéphane Sarrazin (Venturi) +52,936 s

Schnellste Runde: Jean-Eric Vergne (Andretti) 55,157 s

Gesamtwertung Fahrer nach sieben von elf Rennen:

  1. Lucas di Grassi (Abt), 93 Punkte
  2. Nelson Piquet (NEXTEV TCR), 89
  3. Sébastien Buemi (e.dams-Renault), 83
  4. Nicolas Prost (e.dams-Renault), 77
  5. Sam Bird (Virgin Racing), 64
  6. Jérôme d’Ambrosio (Dragon Racing), 52
  7. Antonio Felix da Costa (Amlin Aguri), 45
  8. Jean-Eric Vergne (Andretti), 34
  9. Jaime Alguersuari (Virgin Racing), 30
  10. Bruno Senna (Mahindra Racing) 28

Gesamtwertung Teams nach sieben von elf Rennen

  1. e.dams-Renault, 160 Punkte
  2. Abt, 115
  3. Virgin Racing, 94
  4. NEXTEV TCR, 93
  5. Andretti, 82
  6. Dragon Racing, 76
  7. Amlin Aguri, 48
  8. Mahindra Racing, 46
  9. Venturi, 16
  10. Trulli, 12

Quelle: Renault

(17.11.2013)

Die Formel E erhält einen weiteren wichtigen Teilnehmer, denn Abt Sportsline wird unter dem Namen Audi Sport Abt Formula-E Team mit zwei Elektroautos in der neuen Fia-Formula-E-Meisterschaft starten.

Abt will E-Rennserie fahren: Hans-Jürgen Abt (links) und der Geschäftsführer des Serien-Vermarkters Formula E Holding Alejandro Agag.
Foto:
Auto-Medienportal.Net/Abt

Im September 2014 feiert die Formula E ihr Debüt und Audi sowie Abt Sportsline werden als „Audi Sport Abt Formula-E Team“ an der Formel 1 für Elektroauto teilnehmen.

Somit stellt sich Abt Sportsline einer neuen motorsportlichen Herausforderung, denn die Mannschaft um Teamchef Hans-Jürgen Abt wird mit zwei Elektrorennwagen in der neuen Fia-Formula-E-Meisterschaft starten, welche im September 2014 ihr Debüt feiert.
Damit handelt es sich bei dem Bayern um das siebte von insgesamt zehn Teams, gleichzeitig ist Abt die bisher einzige deutsche Mannschaft.

Hans-Jürgen Abt (CEO / Geschäftsführer Abt Sportsline):

„Wir sind stolz, bei der Premiere dieser neuen Rennserie dabei sein zu dürfen. Die Teilnahme an der Fia Formula E bedeutet ein völlig neues Kapitel in unserer mehr als 60 Jahre langen Motorsporthistorie“…
„Als Unternehmen, das sich schon seit vielen Jahren mit regenerativen Antrieben und Elektromobilität beschäftigt, sind wir überzeugt von dem Konzept der Serie: Es ist innovativ, bietet Sport auf höchstem Niveau und eine tolle Show für die Fans auf der ganzen Welt – das alles passt perfekt zu Abt Sportsline.“

Die Allgäuer Mannschaft wird unter dem Namen „Audi Sport Abt Formula-E Team“ an den Start gehen, angelehnt an den Namen aus dem erfolgreichen Engagement als Audi-Werksteam in der populären internationalen Tourenwagenserie DTM.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef) sagt zu der Teilnahme:

„Wir beobachten dieses neue Projekt der FIA mit großem Interesse und freuen uns, dass mit Abt Sportsline einer unserer engen und langjährigen Partner von der ersten Stunde an mit dabei ist“…
„Wir drücken der Mannschaft die Daumen bei ihrer neuen Herausforderung und planen, ihr Engagement mit der Freistellung von Werksfahrern aus unserem Kader bei Bedarf zu unterstützen.“

Die Vereinbarung zur Teilnahme trafen Hans-Jürgen Abt und der Geschäftsführer des Serien-Vermarkters Formula E Holding Alejandro Agag am Donnerstagabend in Kempten.

Abt will E-Rennserie fahren: Hans-Jürgen Abt (links) und der Geschäftsführer des Serien-Vermarkters Formula E Holding Alejandro Agag.
Foto:
Auto-Medienportal.Net/Abt

Alejandro Agag dazu:

„Die Formula E ist eine Meisterschaft, die vielfältige Möglichkeiten bietet, Kompetenz im Bereich der Elektromobilität zu demonstrieren. Die Teilnahme eines der erfolgreichsten deutschen Motorsportteams mit Unterstützung eines großen Herstellers ist eine tolle Bereicherung der Serie. Und ich bin mir sicher, dass die deutschen Fans sich freuen, jetzt ihre Heimmannschaft beim Gastspiel in Berlin anfeuern zu können.“

Die FIA Formula E Championship wird mit reinen batterieelektrischen Rennwagen ausgetragen und feiert ihr Debüt im September 2014. Austragungsorte der zehn Rennen sind Peking, Malaysia, Hongkong, Uruguay, Buenos Aires, Los Angeles, Miami, Monaco, Berlin und London. Die Rennwochenenden bestehen nur aus einem Tag, an dem Training, Qualifying und Rennen ausgetragen werden.

Mit Abt Sportsline sind nun sieben von zehn Teams offiziell. Hier sind bisher alle Teams aufgeführt, welche schon fest dabei sind:

  • Drayson Racing
  • China Racing
  • Andretti Racing
  • Dragon Racing
  • DAMS
  • Super Aguri
  • Abt Sportsline

Das Jahr 2014 wird ein sehr spannendes Jahr für Freunde der Elektromobilität werden und ich bin gespannt, wie die Medien auf das Rennereignis eingehen werden.

Via: Auto-Medienportal (ampnet/Sm)

(30.04.2012)

Der kroatische Hersteller Rimac  hat sein Elektroauto Concept One in Monaco präsentiert und bereits die ersten Bestellungen angenommen.

Bildquelle: Rimac

Das Elektroauto Concept One will der Hersteller Rimac nur in kleiner Stückzahl bauen, wer sich diesen Elektrosportwagen gönnt, hat ein E-Auto mit insgesamt 1.088 PS (1.600 Newtonmeter Drehmoment). In nur 2,8 Sekunden kann man von 0 auf 100 km/h , möglich machen dies 4 einzelne Elektromotoren.
Jeder E-Motor verfügt über 250 kW Leistung, als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit Lithium-Eisen-Phosphat-Akkuzellen, welche insgesamt 92 kWh Strom speichern können, und reicht angeblich für knappe 600 Kilometer, die Spitzengeschwindigkeit des Elektroautos liegen laut Rimac bei rund 300 km/h. Das Elektrofahrzeug wiegt 1.900 Kilogramm, 900 Kg wiegt alleine die Batterieeinheit – um etwas Gewicht zu sparen, besteht die Karosserie aus Karbon.

Bereits auf der IAA 2011 war das Concept One zu sehen, allerdings noch als Studie. Jetzt hat Rimac den Elektro-Supersportler in Monaco präsentiert und auch gleich die ersten Bestellungen entgegen genommen.

Wer sich nun auch das Elektrosportauto bestellen will, der braucht schon fast etwas Glück, denn es sollen nur 88 Exemplare gebaut werden – jedes Exemplar kostet 980.000 US-Dollar (ca. 742.000 Euro).

Es ist schon erstaunlich, was alles möglich ist – damit meine ich nicht nur die technischen Details, sondern auch den Preis. Aber wer sich das Elektroauto Concept One leisten kann, wird sicherlich eine Menge Spaß mit dem Elektrorennwagen haben und eine Menge Blicke auf sich ziehen.

Wer sich das E-Auto im Video angucken möchte und etwas über den Aufbau des Elektrorennwagen erfahren will, der sollte einen Blick in das folgende Video werfen:

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