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[18.06.2017] In Zukunft werden auch schon Kinder die Vorteile von Elektroautos erleben, denn die FIA Formel E und Disney Pixars „Cars“ arbeiten nun zusammen.

Symbolbild. Bildquelle: FIA / formula-e

Die Disney EMEA und die Formel E schließen sich für Disney Pixars „Cars“ zusammen, die Zusammenarbeit wurde im Vorfeld der Veröffentlichung von „Cars 3“ verkündet.

Bei der Formel E handelt es sich um die weltweit erste vollelektrische Einsitzer-Rennserie, nun haben die FIA Formel E und Disney ihre Zusammenarbeit verkündet, um das beliebte, globale Disney Pixar Franchise „Cars“ einem neuen Publikum vorzustellen.

Die erste Phase der Kooperation startete bereits am 20. Mai im Rahmen des Qatar Airways ePrix von Paris – dem sechsten Rennen der FIA Formel-E-Meisterschaft 2016/17 – mit umfangreichen Branding rund um die Strecke der französischen Hauptstadt. Das Rennen wurde weltweit, darunter 40 EMEA-Märkte, via TV und digitale Plattformen übertragen.

Darüber hinaus konnten die Besucher des Rennens im Bereich der „Allianz eVillage Fan Zone“ eine lebensgroße Kunst-Installation von „Lightning McQueen“, einem der Pixar-Boliden, bestaunen und das brandneue „Cars 3 – Driven to Win“ ausprobieren. Die Aktivitäten an der Strecke wurden auch beim Doppelrennen von Berlin fortgesetzt.

Disney und die Formel E werden außerdem eine Content-Serie produzieren, in der Formel-E-Piloten darüber sprechen, was es braucht, um ein Champion zu werden. Die Inhalte, die sich sowohl an die Kinder, als auch an die Eltern richten, werden im Verlauf des Jahres einmal im Monat aktualisiert. Verbreitet werden sie sowohl über die Disney-eigenen TV- und Digital-Kanäle als auch über die Kanäle der Formel E.

Die Partnerschaft fällt mit der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung von „Cars 3″ zusammen. Start ist am 14. Juli 2017 in den britischen Kinos.

In Cars 3 kehrt der legendäre Charakter „Lightning McQueen“ (Originalstimme Owen Wilson) zurück. Überrumpelt von einer neuen Generation von rasend schnellen Rennern wird er plötzlich vom Newcomer und High-Tech-Rennwagen „Jackson Storm“ (Originalstimme Armie Hammer) aus dem Sport, den er so liebt, verdrängt. Um wieder ins Spiel zu kommen, benötigt er einiges an Inspiration, unter anderem vom berühmten Fabulous Hudson Hornet, sowie die Hilfe der eifrigen, jungen Technikerin Cruz Ramirez (Originalstimme Cristela Alonzo). Sie hat schon ein paar Ideen, wie sie Lightning zurück auf die Siegerstraße bringt.

Tricia Wilber (Chief Marketing Officer bei The Walt Disney Company EMEA):

„Das ‚Cars-Franchise’ und die Formel E ergänzen sich perfekt um eine authentische, aussagekräftige Partnerschaft zu starten und wir freuen uns auf eine gute, langjährige Zusammenarbeit.“[…]

„Die Fahrer der Rennserie verkörpern die selbe Hingabe und Entschlossenheit wie unser Charaktere und ermöglichen es, die Eigenschaften hervorzuheben, die jeder nutzen kann, um ein Champion zu sein.“

Ben Padley (Global Marketing und Brand Director bei der Formel E) weiter:

„Der Start der Zusammenarbeit mit Disney verkörpert die Einzigartigkeit der Formel E Rennserie sowie unsere Fähigkeit, auch die nächste Generation von Sportfans zu erreichen.“

[…]

„Die verschieden Formel-E-Rennen in den beeindruckensten Städten der Welt und unserer Partnerschaft mit Disney sind eine wirklich authentische Art, unsere elektrische Straßenrennserie und die Fahrkünste unserer Piloten zu präsentieren.“

Via: Pressemeldung

[20.05.2017]

Heute findet die Formel E in Paris statt, die FIA Formel E will die verwendeten Ladestationen für Elektroautos als Spende dauerhaft in der Stadt der Liebe lassen.

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Symbolbild. Hier sieht man einen Teil des Renngeschehens in Berlin. Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Für die Elektroautos, welche bei der Fia Formel E eingesetzt werden, mussten im Vorfeld neue Ladestationen in Paris installiert werden. Die Organisatoren der Formel E haben sich dazu entschlossen, der Stadt Paris die eingesetzten Schnellladestationen zu schenken.

An diesem Samstag ist das sechstes Rennen der Saison der FIA Formel-E-Meisterschaft 2016/17, hierbei handelt es sich um eine elektrische Straßenrennen-Serie.

Nach der zweiten Auflage der Veranstaltung rund um den architektonischen Komplex von Les Invalides spendet die Formel E einen emissionsfreien Glyceringenerator, um die Ladeinfrastruktur zu verbessern und ein dauerhaftes Erbe für die Stadt Paris zu hinterlassen.

Mit der FIA Formel-E-Meisterschaft auf den Straßen der französischen Hauptstadt will die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo das Bewusstsein der Öffentlichkeit für nachhaltige Transportmittel erhöhen und die Automobilhersteller motivieren, weiter in Elektromobilität und alternative Energielösungen zu investieren.

Dies steht im Einklang mit der Vision von Alejandro Agag, Gründer & CEO der Formel E, der den Umstieg auf Elektroautos für die Verbraucher sinnvoll machen will – effizienter und kostengünstiger.

Das ursprüngliche Konzept wurde von FIA-Präsident Jean Todt initiiert, um das Potenzial zu demonstrieren, die Entwicklung nachhaltiger Technologien voranzutreiben und eine Plattform zu werden, um die globale Aufnahme von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und zur Bekämpfung des Klimawandels und der innerstädtischen Luftverschmutzung beizutragen.

Formel E und die Veranstalter haben beschlossen, einen null-emissions-Glycerin-Generator für Paris zu spenden, nachdem die karierte Flagge am Samstag fällt.

Die Generatoren basieren auf Dieselmotoren aus Standardproduktion, die mit der patentierten Technologie von Aquafuel angepasst wurden, um mit Glycerin zu laufen. Der Brennstoff selbst ist ein Nebenprodukt des Biodiesel-Herstellungsprozesses – und so sauber, dass man ihn trinken kann!

Das Gerät kann als fest installierter Generator verwendet werden, um Strom und Heizung an bestehende Gebäude zu liefern – oder als mobiler Generator zur Stromversorgung bei Veranstaltungen oder zur Stromversorgung von Elektrofahrzeug-Ladestationen.

Der Generator wird vollständig automatisiert und kann mit dem französischen Stromnetz synchronisiert werden, um Überschüsse aus der Energieproduktion weiterzugeben. Das Gerät wird maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Paris gefertigt und im August 2017 geliefert werden.

Berlin beherbergt die siebte und achte Runde der Saison 2016/17 der FIA Formel-E-Meisterschaft am 10. und 11. Juni.

Via: FIA Formel E

Am Wochenende fand in Berlin die Formel E statt, damit die Elektroautos im hohen Tempo mitten durch die City fahren konnten, wurde unter anderem die Karl-Marx-Allee für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Gewinner der Formel E in Berlin: Sebastien Buemi auf seinem Elektroauto, Renault e.dams.    .2015/2016 FIA Formula E Championship. Berlin ePrix, Berlin, Germany. Saturday 21 May 2016. Sebastien Buemi (SUI), Renault e.Dams Z.E.15 celebrates in Parc ferme Photo: Andrew Ferraro/LAT/Formula E ref: Digital Image _14P4622

Gewinner der Formel E in Berlin: Sebastien Buemi auf seinem Elektroauto, Renault e.dams.
.2015/2016 FIA Formula E Championship.
Berlin ePrix, Berlin, Germany.
Saturday 21 May 2016.
Sebastien Buemi (SUI), Renault e.Dams Z.E.15 celebrates in Parc ferme
Photo: Andrew Ferraro/LAT/Formula E
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Die Formel E (ePrix) ist der umweltschonende Nachfolger der Formel 1, beide Rennsportveranstaltungen werden passender weise von der FIA organisiert. Am 21. fand die Formel E in Berlin statt, als Rennstrecke diente unter anderem die Berliner Karl-Marx-Allee.

Den Zuschauern wird beim Verfolgen des Renngeschehens vor allem auffallen, dass die Elektro-Rennwagen viel leiser sind und man keine Abgase riecht. Damit können die Rennen weltweit in den Metropolen stattfinden.

Der ePrix findet 2016 bereits zum zweiten Mal statt, alle 10 Teams müssen das gleiche Chassis und Batterieeinheiten nutzen. So will man allen Teams die selben Chancen einräumen und es zählen viel mehr das fahrerische Können als das Finanzpolster des Rennsportteams.

Das Motormanagementsystem kann per Funk beeinflusst werden, dies spielt unter anderem bei dem Fan-Boost eine Rolle: Denn per Abstimmung können die Zuschauer ihrem Favoriten einen Extra-Schub verpassen.
Ansonsten gilt für alle die einheitliche Leistung von 170 Kilowatt (231 PS), während des Qualifyings stehen dem Rennpiloten 200 Kilowatt (272 PS) frei.

Sebastien Buemi reduzierte die Führung von Luca Di Grassi in der FIA Formula E-Meisterschaft auf nur noch einen Punkt nach seinem Sieg beim BMW i Berlin ePrix.

Buemi erzielte seinen ersten Sieg seit Punta del Este im Dezember nach seinem Kampf gegen den auf der Pole gestarteten Jean-Eric Vergne (DS Virgin Racing). Eine komfortable Führung wurde durch das Qualcomm Safety Car zunichte gemacht, als der beschädigte Dragon Racing-Rennwagen von Loic Duval geborgen werden wurde.

Dies gab den Verfolgern die Möglichkeit aufzuschließen, aber Buemi zeigte beim Restart das perfekte Timing und zog davon, um sich den dritten Sieg der Saison zu holen.

Sebastien Buemi sagte:

„Die erste Runde ist immer ein wenig heikel, weil du nie weißt, wieviel Energie du verbauchen wirst. Er hat eine Menge Energie verbraucht und ich musste entscheiden, wie viel Energie ich bereit war, in den ersten Runden einzusetzen Ich ließ ihn ziehen, aber nach vier oder fünf Runden musste er {Vergne} eine Menge einsparen, so war ich am Zug. Er hat die Tür zu gemacht, deshalb war es schwierig, aber ab dem Zeitpunkt konnte ich mich darauf konzentrieren, eine Lücke zu reißen. Ich wollte die schnellste Runde an zweiter Position fahren, aber es war nicht das schnellste Rennen, so musste ich mit der Energie haushalten. Am Ende habe ich es nicht geschafft, daher bin ich ein wenig enttäuscht, aber insgesamt war es ein gutes Wochenende.“

Daniel Abt erreichte sein bisher bestes Resultat mit einem emotionalen zweiten Platz. Er erhielt überwältigenden Beifall von der Mehrheit der über 15.000 Fans, die die Siegerehrung im eVillage feierten.

Abt kommentierte seine Fahrleistung in Berlin wie folgt:

„Heute war es einfach großartig. Der ganze Tag lief einfach perfekt. Die Atmosphäre war super. Zu Beginn des Rennens wusste ich, dass ich es schaffen kann, aber es waren eine Menge starker Fahrer um mich. Und ich wusste, es wird schwierig. Ich hatte einen guten Start und es war recht eng in der ersten Kurve. JEV hatte eine Menge Schwierigkeiten, aber er hat sehr agressiv verteidigt, also musste ich eine konsequente Aktion starten, sonst wäre ein Unfall möglich gewesen. Glücklicherweise bin ich vorbei gekommen und habe mich sicher gefühlt, aber dann haben einige Fahrer anscheinend nicht gewusst, was die blaue Flagge bedeutet und ich verlor vor allem im zweiten Teil einige Sekunden.
Und dann wurde es wieder spannend, weil Prost näher kam. Am Ende, sogar mit dem Safety Car, war alles gut. Ich bin so glücklich und dem Team für das gute Auto heute wirklich dankbar.“

Nachdem Di Grassi an achter Position gestartet war, musste er sich seinen Weg nach vorne erkämpfen, besonders gegen Vergne und Nico Prost. Durch seine Energieeinteilung konnte er eine Runde länger draußen bleiben als seine Rivalen und führte eine Runde während der Pit Stops. Somit hatte er am Ende mehr Energie, aber es reichte dennoch nicht ganz aus, um zu Abt aufzuschliessen und ihn gegebenenfalls zu überholen.

Di Grassi über das Rennen:

„Ich bin sehr glücklich. Ich bin von der achten Position gestartet, es war ein sehr hartes Rennen“, sagte er. Alles verlief gegen mich, inklusive Jean-Eric Vergne auf der Innenseite und dem Safety Car, aber wir haben es geschafft, Prost zu überholen und das hat er uns nicht leicht gemacht. Wir haben ein weiteres Podium erreicht und führen mit einem Punkt. Es hätte auf dem Weg nach London nicht enger sein können. Nun ist alles offen. London und das englische Wetter werden die Meisterschaft entscheiden.“

Prost wurde Vierter und half so Renault e.dams die Führung in der Teammeisterschaft auszubauen. Vergne beschädigte seinen Frontflügel in der Schikane, was einen Austausch nötig machte und ihn auf Platz Fünf zurückfallen ließ. Nach einem schwachen Qualifying fuhr Robin Frijns von Andretti ein großartiges Rennen und erreichte den sechsten Platz. Nick Heidfeld musste am Ende des Felds starten, nachdem die Qualifyingzeiten von Mahindra Racing aufgrund von inkorrektem Reifendruck gelöscht wurden.

Ebenso wie Frijns kämpfte er sich nach vorne und erreichte so den siebten Platz. Mike Conway erreichte sein bisher bestes Formula E-Ergebnis und Simona de Silvestro fuhr wieder in die Punkte und erreichte für Andretti den neunten Platz. Trotz dem er aufgrund eines technischen Problems aus der Boxengasse starten musste, wurde Stephane Sarrazin Zehnter und konnte so seinen Rekord aufrecht erhalten, für Venturi bei jedem Rennen in die Punkte zu fahren.

Mahindras Bruno Senna verlor mit Startposition vier sein bisher bestes Qualifying-Ergebnis aufgrund des inkorrekten Reifendrucks – wie bei Teamkollege Heidfeld.

Das ausverkaufte Rennen war ein großer Erfolg, ganz besonders hinsichtlich der kurzen Vorbereitungszeit. Die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, verfolgte das Rennen vor Ort und sagte abschließend:

„Die Formula E hat Berlin mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 in drei Sekunden erobert und elektrisiert. Das Rennen im Herzen der Stadt war ein großartiges Ereignis, das mit Sicherheit nicht nur Tausende von Zuschauern an der Karl-Marx-Allee, sondern auch das mitfiebernde Millionenpublikum vor den Fernsehern weltweit begeistert hat.“

Die Meisterschaft endet in London am 2. und 3. Juli.

2016 BMW i Berlin ePrix (Rd 8) – Rennergebnis

  1. Sebastien Buemi, Renault e.dams, 53:46.086s (25)
  2. Daniel Abt, Abt Schaeffler Audi Sport, +1.767s (18)
  3. Lucas di Grassi, Abt Schaeffler Audi Sport, +2.381s (15)
  4. Nico Prost, Renault e.dams, +3.328s (12)
  5. Jean-Eric Vergne, DS Virgin Racing, +4.927s (13)
  6. Robin Frijns, Andretti Formula E, +6.501s (8)
  7. Nick Heidfeld, Mahindra Racing, +7.700s (6)
  8. Mike Conway, Venturi, +8.305s (4)
  9. Simona de Silvestro, Andretti Formula E, +12.473s (2)
  10. Stephane Sarrazin, Venturi, +13.241s (1)
  11. Sam Bird, DS Virgin Racing, +1 lap
  12. Oliver Turvey, NEXTEV TCR, +1 lap
  13. Nelson Piquet Jr, NEXTEV TCR, +1 lap
  14. Ma Qing Hua, Team Aguri, +1 lap
  15. Bruno Senna, Mahindra Racing, +2 laps
  16. Jerome D’Ambrosio, Dragon Racing, +3 laps
  17. Rene Rast, Team Aguri, DNF
  18. Loic Duval, Dragon Racing, DNF

Fahrerwertung

  1. Lucas di Grassi, Abt Schaeffler Audi Sport – 141
  2. Sebastien Buemi, Renault e.dams – 140
  3. Sam Bird, DS Virgin Racing – 82
  4. Jerome D’Ambrosio, Dragon Racing – 64
  5. Nico Prost, Renault e.dams – 62
  6. Stephane Sarrazin, Venturi – 59

Mehr Informationen zur Formula E : www.fiaformulae.com

Via: Fia Formel E

Am 24. Oktober startet das erste Rennen der zweiten Saison der Formel E, für die Rennveranstaltung mit Elektroautos gelten dann auch neue Regeln.
Das Elektroauto Spark-Renault SRT_01E heißt nun Renault Z.E.15. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Spark-Renault SRT_01E heißt nun Renault Z.E.15. Bildquelle: Renault

Der Autohersteller Renault engagiert sich auch in der Saison 2015/2016 in der rein elektrischen Rennserie Formel E und unterstützt das erfolgreiche e.dams-Team mit den Piloten Nicolas Prost und Sébastien Buemi. Exklusiv für die französische Weltmeister-Equipe hat die Motorsportabteilung Renault Sport einen von Grund auf neuen, in-novativen Antriebsstrang entwickelt.
Das Teamfahrzeug basiert auf dem Elektrorennwagen Spark-Renault SRT_01E, jetzt trägt das Fahrzeug den neuen Namen Renault Z.E.15. Auch der von Renault Markenbotschafter Alain Prost und Jean-Paul Driot geführte Rennstall erfährt eine Namensänderung: Aus e.dams-Renault wird Renault e.dams. Das erste Rennen startet am 24. Oktober 2015 in Peking. Dann können die Zuschauer erneut Rennsport hautnah erleben: Auch in der kommenden Saison werden die elf Läufe der Formel E auf Stadtkursen in internationalen Metropolen und touristischen Zentren absolviert statt auf normalen Rennstrecken.

Cyril Abiteboul (Renault Sport F1 Managing Director) sagt:

„Renault blickt auf eine lange Geschichte wegweisender Innovationen im Motorsport zurück. Unser Hauptquartier in Viry-Châtillon hat einige der erfolgreichsten Antriebe entwickelt, die je auf der Rennstrecke zu sehen waren.”
„Für die zweite Formel E-Saison setzt Viry wieder voll auf diesen Innovationsgeist, um an den Erfolg in den anderen Motorsportkategorien anzuknüpfen.”

Die Saison 2015/2016 bringt dem Renngeschehen der Formel E ein paar Änderungen: Anders als in der Vorsaison, als die Teams mit Einheitsautos starteten, ist die Entwicklung von Motor, Wechselrichter, Getriebe und Kühlsystem der rein elektrischen Boliden erstmals freigegeben. Außerdem dürfen die Hinterradaufhängungen modifiziert werden, da diese mit dem als tragendem Teil ausgelegten Getriebe verbunden sind.

Acht Hersteller entwickeln Antriebskomponenten

Sämtliche Fahrzeuge im Feld basieren auf dem Spark-Renault SRT_01E des Vorjahres, jedoch setzen die meisten Rennställe die Boliden unter einem anderen Namen ein. In der Regel steht hierfür der Anbieter des Elektromotors Pate. So wird im Falle des Renault Partnerteams Renault e.dams aus dem Spark-Renault SRT_01E der Renault Z.E.15.

Neben Renault sind noch weitere sieben Hersteller 2015/2016 vom Automobilweltverband FIA für die Neuentwicklung der Antriebskomponenten zugelassen. Jeder von ihnen unterstützt einen Rennstall, ist jedoch verpflichtet, den Antrieb auf Anfrage zu einem festgelegten Preis auch an andere Teams abzugeben. Auf diese Weise hält der Automobilweltverband FIA die Kosten auch für die kleineren Mannschaften erschwinglich.

In der darauffolgenden dritten Saison erlauben die Regularien dann eigene Batterieentwicklungen. Das Ziel: Mittelfristig sollen die Akkus der Elektrorennwagen so leistungsfähig sein, dass ihre Kapazität für eine komplette Renndistanz genügt. Bislang müssen die Fahrer während der 50-minütigen Rennen einmal an die Box – allerdings nicht zum Reifenwechsel. Stattdessen tauschen sie mitten im Rennen ihr Fahrzeug, um mit frischen Antriebsakkus weiterzufahren. Aktuell stammen die Einheitsbatterien für die Formel E von Williams Advanced Engineering aus Großbritannien.

Bei den Reifen für die Formel E handelt es sich um eigens entwickelte Allwetterreifen von Michelin. Mit ihrem 18-Zoll-Format unterscheiden sich die profilierten Pneus grundlegend von anderen Motorsportreifen. Die Piloten benötigen lediglich einen Reifensatz für Training, Qualifying und Rennen.

Unverändert bleibt die Zahl der für die neue Saison gemeldeten Teams: In der Formel E gehen 2015/2016 erneut zehn Equipen mit jeweils zwei Fahrern – viele davon mit Formel 1-Erfahrung – und insgesamt 40 Fahrzeugen in elf Rennen an den Start. Jedem Fahrer stehen zwei Autos zur Verfügung.

Leistung im Rennen steigt um 20 kW – Neue Regeln für „Fan Boost”

Wichtige Neuerung in der Formel E: Die Maximalleistung der Elektromotoren im Rennbetrieb wird von 150 kW/204 PS auf 170 kW/231 PS angehoben. Trotz der Extra-Power ändert sich nichts an der maximalen Energiemenge von 28 kWh, die im Rennen eingesetzt werden darf. Unangetastet bleibt ebenfalls die Maximalleistung von 200 kW/272 PS, welche die Fahrer im Qualifying abrufen können.

Auch der „Fan Boost” für die drei beliebtesten Fahrer ist neu geregelt. Das Online-Voting startet zwölf Tage vor dem Rennen und bleibt künftig in den ersten sechs Minuten eines ePrix geöffnet. Die Zuschauer haben damit noch mehr Einfluss auf den Rennverlauf. Anstatt wie bisher für fünf Sekunden mehr Leistung abrufen zu können, bekommen die Publikumslieblinge nun 100 Kilojoule Zusatzenergie zur Verfügung, um in einem beliebigen Zeitraum die Leistung auf bis zu 200 kW zu erhöhen. Die Fahrer haben dabei selbst die Wahl, ob sie die Mehrleistung auf einen Schlag mobilisieren, etwa für ein rennentscheidendes Überholmanöver, oder über einen längeren Zeitraum dosiert abrufen. Weiteres Novum: Der Fan Boost steht erst im zweiten Auto zur Verfügung, in das der Fahrer nach der ersten Rennhälfte umsteigt.

Neu: „Superpole Shootout” um die Pole-Position

Noch mehr Spannung als bisher verspricht das neue Qualifying-Format. Nach wie vor werden die Fahrer in vier Qualifikationsgruppen gelost, haben pro Gruppe jetzt aber nur noch sechs statt zehn Minuten Zeit, eine schnelle Runde zu erzielen. Fahrfehler können sich deshalb noch umittelbarer auf die Startposition auswirken. Anschließend treten die schnellsten fünf Fahrer in einem „Superpole Shootout” genannten Einzelzeitfahren an, bei dem die ersten fünf Startplätze ermittelt werden. Der Pilot mit der fünftbesten Zeit startet dabei als erster, der Schnellste als letzter. Die Platzierung im Shoot-out ergibt die ersten fünf Startpositionen. Für die Startplätze sechs bis 20 zählen die Zeiten aus den Qualifikationsgruppen.

Um möglichst konzentrierten Motorsport zu bieten, finden freies Training, Qualifying und Rennen jeweils an einem Tag statt. Weiterer positiver Nebeneffekt: Die Kosten und die Verkehrseinschränkungen in den Gastgebermetropolen bleiben im Rahmen.

Weiteres Novum im Reglement: Nach Vorbild der Formel 1 kann die Rennleitung bei Zwischenfällen alternativ zum echten Safety-Car eine Gelb-Phase (Full Course Yellow) ausrufen. Diese funktioniert wie das virtuelle Safety-Car in der Königsklasse. Während der Gelbphase müssen die Piloten eine Geschwindigkeit von 50 km/h einhalten und den Abstand zum Vordermann halten. Überholen ist verboten. Die Boxengasse bleibt während der Gelbphase geöffnet, so dass in dieser Periode Autowechsel stattfinden können, die während des „Full Course Yellow” weniger Zeit kosten.

Auch der Strafenkatalog wird erweitert: Zusätzlich zu den Fünf- und Zehn-Sekunden-Strafen, die beim Fahrzeugwechsel fällig sind oder auf die Rennzeit addiert werden, falls sie nach dem Wechsel ausgesprochen wurden, sieht das Reglement jetzt auch eine Durchfahrtsstrafe oder eine Stop-and-Go-Strafe von zehn Sekunden vor.

Hochkarätig besetztes Fahrerfeld

Das Fahrerfeld der Formel E ist hochkarätig besetzt. Neben den Renault e.dams Piloten Nicolas Prost und Sébastien Buemi umfasst es Stars wie den ehemaligen Formel 1-Champion Jacques Villeneuve, Bruno Senna, Jean-Eric Vergne, Vitantonio Liuzzi und den Titelverteidiger Nelson Piquet Jr. Um die Zahl der Umbesetzungen in den Cockpits der Formel E zu limitieren, sind ab der Saison 2015/16 außerdem pro Auto nur noch zwei Fahrerwechsel erlaubt. Eine besondere Regel gilt für das Saisonfinale: Bei den letzten drei Saisonrennen sind überhaupt keine Fahrerwechsel mehr erlaubt.

Alle Piloten müssen über die sogenannte e-Lizenz verfügen. Verpflichtung hierfür ist die Teilnahme an einer speziellen Schulung der FIA, die über Sicherheit im Umgang mit Elektrizität sowie technische und sportliche Aspekte der Formel E informiert. Außerdem müssen die Fahrer in den zurückliegenden drei Jahren in Rennserien, die unter das Superlizenz-System der Formel 1 fallen, mindestens 20 Punkte gesammelt haben.

Punktevergabe wie in der Formel 1

Die Punktevergabe in der Formel E erfolgt wie in der Formel 1 nach FIA Standards (25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 und 1 Punkt). Zusätzlich gibt es drei Bonuspunkte für die Pole Position und zwei Punkte für die schnellste Runde. Maximal kann ein Fahrer an einem Rennwochenende somit 30 Punkte sammeln.

Nach Vorbild der Königsklasse gibt es auch in der Formel E eine Fahrer- und Teammeisterschaft. Anders als in der Vorsaison entfallen 2015/2016 die Streichresultate in der Fahrerwertung. Wie bei der Teamwertung fließen künftig alle Saisonergebnisse ins Endklassement ein.

Der Formel E-Rennkalender 2015/2016

Die Rennen der Formel E finden größtenteils in Großstädten statt, wo auch die Mehrzahl der Elektrofahrzeug-Besitzer zu Hause ist. Der Rennkalender umfasst insgesamt ePrix in voraussichtlich zehn Städten zwischen Oktober 2015 und Sommer 2016. In Deutschland gastiert die Formel E am 21. Mai 2016. Dann starten die Elektro-Boliden in der Bundeshauptstadt zum ePrix Berlin.

Termin Land Ort
24. Oktober 2015 China Peking
07. November 2015 Malaysia Putrajaya
19. Dezember 2015 Uruguay Punta del Este
06. Februar 2016 Argentinien Buenos Aires
12. März 2016 Steht noch nicht fest Steht noch nicht fest
02. April 2016 USA Long Beach
23. April 2016 Frankreich Paris
21. Mai 2016 Deutschland Berlin
04. Juni 2016 Russland Moskau
02. – 03.Juli 2016 Vereinigtes Königreich London

Quelle: Pressemitteilung von Renault

Bei der FIA Formel E treten verschiedene Teams in Elektroautos gegeneinander an, nun hat sich der TV-Sender Eurosport die exklusiven TV- und Digitalrechte an der Formel E für die Zeiträume 2015/16 und 2016/17 gesichert.

Hier ist Nicolas Prost im Formel E Rennfahrzeug in Argentinien unterwegs. Bildquelle: Renault

Hier ist Nicolas Prost im Formel E Rennfahrzeug in Argentinien unterwegs. Bildquelle: Renault

Eurosport hat sich die Exklusivrechte der FIA Formel E in Deutschland, Polen, Skandinavien bis 2017 gesichert, für Island hat der TV Sender ebenfalls die Rechte – wenn auch nicht in exklusiver Form.
Dies gab Susanne Aigner-Drews (Geschäftsführerin Discovery Networks Deutschland) am Rande der Demexco bekannt.

Somit werden alle 11 Rennen im deutschsprachigen Raum live auf den TV-Sendern Eurosport und Eurosport 2 übertragen, ebenfalls sind alle Qualifyings live im Eurosport Player sowie live bzw. leicht zeitversetzt im TV zu sehen.

Neben dem eigentlichen Renngeschehen wird es Berichte und Interviews der Reporterteams vor Ort und eine ausführliche Highlight-Sendung geben.

Das erste Rennen der neuen Saison wird am 24. Oktober in Peking ausgetragen. Am 21. Mai ist die FIA Formel E zu Gast in Berlin.

Bei der Formel E handelt es sich um die erste Rennveranstaltung der FIA, bei der mit rein elektrisch angetriebenen Rennwagen in 10 Metropolen ein Rennen ausgetragen wird.
Es nehmen 10 internationale Teams mit Top-Fahrern teil, dazu zählen zum Beispiel der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve, Nicolas Prost, Bruno Senna oder Nick Heidfeld.

Die Premierensaison 2014/15 hat der Brasilianer Nelson Piquet jr. gewonnen. In der neuen Saison dürfen die Teams ihre eigenen Antriebsstränge mit dem passenden Elektromotor und Getriebe entwickeln.

Susanne Aigner-Drews (Geschäftsführerin Discovery Networks Deutschland) erklärt:

»Motorsport ist eine wichtige Programmsäule bei Eurosport. Mit MotoGP, FIA Tourenwagen WM, den 24 Stunden von Le Mans und der Superbike WM, um nur einige zu nennen, überträgt Eurosport zahlreiche internationale Großevents live. Mit der Sicherung der Rechte an der Formel E stärken wir unser Portfolio nachhaltig mit einer einzigartigen Marke im Rennsport. Die Übertragung der Formel E unterstreicht unsere Strategie, programmstarke Inhalte für die deutschsprachigen Zuschauer anzubieten, um ein breiteres Publikum anzusprechen. Wir erwarten, dass diese erste Rennserie mit rein elektrisch angetriebenen Formelautos vor allem die jüngere Zielgruppe ansprechen wird. Discovery Communications hat eine Beteiligung an der Formula E Operations Ltd. erworben, was zeigt, dass wir an das potentielle Wachstum dieser Rennserie glauben.«
» Die Premierensaison der Formel E war ein spannendes Spektakel für die Fans am TV und vor Ort, und wir sind gespannt darauf, wie sich der Sport weiterentwickelt und sich künftig als feste Größe im Motorsport-Kalender etabliert.«

Ali Russel (FIA Formula E Director of Media and Strategic Partnerships) betont:

»Ich freue mich, den neuen Übertragungsvertrag mit Eurosport für die nächsten beiden Saisons der FIA Formel E Meisterschaft bekanntgeben zu können. Nach dem Erfolg der Premierensaison möchten wir sicherstellen, dass die Zuschauer die Rennserie weiter im TV sehen und sich damit identifizieren können. Diese jüngste Vereinbarung stärkt unsere Reichweite in wichtigen Zielmärkten in Europa und ergänzt bereits bestehende Angebote.«

Hans-Jürgen Abt, Teamchef ABT Schaeffler Audi Sport, findet klare Worte:

» Die Formel E live im Free-TV – das ist eine großartige Nachricht für alle Motorsportfans in Deutschland.«
»Wir haben schon während der ersten Saison viel positives Feedback zu unserem Engagement in der Formel E bekommen und freuen uns jetzt darauf, gemeinsam mit Eurosport den nächsten Schritt zu machen. Unsere Autos sind bereits auf dem Weg nach Peking, unser Team steht – wir sind bereit für den Auftakt in China.«

So sieht die nächste Rennsaison der Formel E aus:

  • 24.10.2015 Peking (CHN)
  • 07.11.2015 Putrajaya (MAL)
  • 19.12.2015 Punta del Este (URU)
  • 06.02.2016 Buenos Aires (ARG)
  • 19.03.2016 TBD
  • 02.04.2016 Long Beach (USA)
  • 23.04.2016 Paris (FRA)
  • 21.05.2016 Berlin (GER)
  • 04.06.2016 Moskau (RUS)
    TBD London (GBR)

Via: Autophorie
Quelle: Eurosport

Update vom 24.05.2015:

Wie die Fia bekannt gegeben hat, ist Di Grassi bei dem DHL Berlin ePrix disqualifiziert worden. Denn man hat bei dem Rennfahrzeug nach dem Rennen einen modifizierten Frontflügel entdeckt.

Somit bestand das eingesetzte Elektroauto nicht die Abnahme nach dem Rennen, der Frontflügel wurde mit inneren Metallstäben modifiziert. Die Stewards stellten auch fest, dass sechs der acht Löcher im Frontflügel versiegelt worden waren. Bei den zwei übrigen Löchern hat man unter anderem Gewindeeinsätze gefunden.

Das Audi Sport ABT-Team sagte, dass diese Veränderungen Folge der durchgeführten Reparaturen seien und keinen Wettbewerbsvorteil mit sich gebracht haben. Dennoch wurden die Befunde als Verstoß gegen Artikel 3.1 des technischen Reglements der FIA Formula E 2014/2015 gewertet und führten zum Ausschluß von Di Grassi. Audi Sport ABT hat beschlossen, keinen Protest gegen die Entscheidung einzulegen.

Die Entscheidung bedeutet, dass Jerome D’Ambrosio nun der Sieger des Rennens ist und Nelson Piquet Jr. die Meisterschaft mit 10 Punkten vor Di Grassi anführt.

Quelle: FIA

 

Ursprünglicher Artikel:

Bei der ersten Formel E in Berlin konnte Lucas Di Grassi (Team Audi Sport ABT) das Rennen für sich entscheiden, 26.000 Zuschauer haben die »Elektroauto-Formel 1«‬ in der Hauptstadt beobachtet.

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle:  FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Unter den Gästen waren auch Nick Heidfeld und Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, diese verfolgten zusammen mit den fast 30.000 Zuschauern die Formel E.

Im Gegensatz zu der Formel 1 fahren bei der Formel E nur Elektroautos mit, alle Rennteams nutzen das E-Rennauto Spark-Renault SRT01E.
Die Gäste vor Ort hatten die Möglichkeit, ihrem Favoriten einen »Fan-Boost« zu verschaffen.
Die drei Piloten mit den meisten Votes durften im Rennen zweimal den auf fünf Sekunden limitierten Zusatzschub aktivieren.

Den ungefährdeten Sieg sicherte sich der in der Gesamtwertung führende Brasilianer Lucas di Grassi vor Jerome D’Ambrosio (Belgien) und Sebastian Buemi (Schweiz).

Hier sind die Ergebnisse:

Das erste mal in Berlin: Die Formel E. Bildquelle:  FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Das erste mal in Berlin: Die Formel E.
Bildquelle: FIA Formel E DHL Berlin ePrix. (http://berlin.fiaformulae.com/de)

Via: berlin.fiaformulae.com/de

Am 23. Mai findet die Formel E der FIA zum ersten mal in Berlin statt, jedes Team setzt als Rennfahrzeug das Elektroauto Spark-Renault SRT01E ein.

Hier ist Nicolas Prost im Formel E Rennfahrzeug in  Argentinien unterwegs. Bildquelle: Renault

Hier ist Nicolas Prost im Formel E Rennfahrzeug in Argentinien unterwegs. Bildquelle: Renault

Schon morgen feiert die rein elektrische FIA Formel E-Weltmeisterschaft ihr Debüt in Deutschland, der achte Lauf der Premierensaison findet am Samstag in Berlin statt.

Renault ist als technischer Partner der Formel E von Beginn an in die Entwicklung der rein elektrischen Rennserie involviert, unter anderem brachten die Experten von Renault Sport Technologies ihr Know-how in die Entwicklung des Elektrorennwagen Spark-Renault SRT01_E ein.

Der rein elektrisch angetriebene Bolide wird in dieser Saison von allen Teams eingesetzt. Seit dem Auftaktrennen in Peking konzentrierten sich die Spezialisten bei der Weiterentwicklung des Fahrzeugs vor allem auf vier Bereiche, die Renault traditionell besonders am Herzen liegen: Sicherheit, Performance, Zuverlässigkeit und sportliche Fairness durch technisch ebenbürtige Rennwagen.

Im Premierenjahr der Formel E hat Renault Sport Technologies eindrucksvoll bewiesen, dass rein elektrischer Motorsport schon heute Realität ist. Bereits jetzt freuen sich die französischen Experten darauf, in der kommenden Saison mit weiteren Herstellern in den Ring zu steigen.

In diesem Jahr hat die Marke mit ihrem Partnerteam e.dams-Renault sowohl den Fahrer- als auch den Herstellertitel im Visier. Nach sieben von elf Rennen führt die Mannschaft die Teamwertung souverän an.

Bei dem ePrix in Berlin will das Team weitere wichtige Punkte zu erobern.

17 Kurven bieten eine packende Action

Bei dem zweiten Europarennen der rein elektrischen Meisterschaft erwartet die Fahrer ein anspruchsvoller 2,469 Kilometer langer Kurs mit 17 Kurven, der entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird. Die Strecke auf dem inzwischen zu einem großen Bürgerpark umgebauten Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof stammt aus der Feder von Rodrigo Nunes. Das enge und kurvenreiche Layout fordert den Fahrern alles ab und lässt wenig Platz für Fehler. Die Formel E-Piloten müssen mit zwei Elektrofahrzeugen die 33 Runden überstehen.

Vor dem Rennen gibt es einen Weltrekordversuch

Am Samstag findet in Berlin nicht nur das erste Elektroautorennen der FIA statt, sondern auch ein Weltrekordversuch: Denn kurz vor dem Rennen findet auf der selben Strecke eine WAVE-Elektroauto-Parade statt, bei der über 571 E-Autos teilnehmen (wollen).
(Siehe auch: Jetzt noch anmelden: Am 23. Mai findet der WAVE-Weltrekordversuch in Berlin statt)

Elektroauto-Rennserie für Nachwuchsfahrer

Zusätzlich feiert die Formel E School Series ihr Europa-Debüt, im Rahmen dieser Nachwuchsserie für junge Rennfahrer- und Tüftler-Talente erhalten lokale Schulen die Gelegenheit, jeweils ein eigenes Team für das Rennen zur FE School Series zu nennen. Wie bei den „großen“ Vorbildern werden die Rennwagen rein elektrisch angetrieben.

Darüber hinaus bietet Renault den Zuschauern im eVillage die Gelegenheit, Elektromobilität hautnah zu erleben und auf Tuchfühlung zu den 100 % elektrischen Z.E.-Modellen von Renault zu gehen. Weitere Highlights sind das in den Farben von e.dams-Renault lackierte Showcar sowie eine Autogrammstunde mit Sébastien Buemi und Nicolas Prost, den beiden Rennprofis des Teams.

Das Publikum kann seinem Favoriten bei der Formel E aktiv helfen

In der Formel E gibt es den sogenannten“Fan Boost“, so können die Zuschauer am Stand von Renault ihren Lieblingsfahrern per Online-Voting einen „Extra-Schub“ spendieren. Die drei Piloten mit den meisten Votes dürfen im Rennen zweimal den auf fünf Sekunden limitierten Zusatzschub abrufen.

Jean-Pascal Dauce (Motorsportdirektor von Renault Sport Technologies) sagte:

„Langsam aber sicher steigt die Spannung, denn der ePrix in Berlin ist auch für die darauf folgenden Rennen in Moskau und London von großer Bedeutung“… „Zum ersten Mal fahren wir auf einer Strecke, die nicht unmittelbar im Stadtzentrum liegt. Der Asphalt und das Layout des Flughafens stellen alle Teilnehmer vor interessante Herausforderungen. Dazu kommen lange Kurvenkombinationen und zwei Geraden, auf denen der Fan Boost den entscheidenden Unterschied ausmachen könnte. Wie gewohnt kommt es bei diesem Rennen auf das richtige Energiemanagement an. Gleichzeitig dürfte die Strategie eine entscheidende Rolle spielen. Auf jeden Fall können wir es kaum noch erwarten, in Deutschland an den Start zu gehen. Gerade in dieser Autonation, die wie kaum ein anderes Land für technologische Innovationen steht, wollen wir das große Potenzial der Formel E unter Beweis stellen.“

Via: Renault

Am 13. September 2014 startet endlich die Formel E – diese Rennserie ist fast wie die Formel 1, bloß werden hier Elektroautos als Rennfahrzeuge eingesetzt.

Renault stellt Elektroautos für den normalen Straßenverkehr und für die Rennstrecken her (vlnr) : Zoe, Spark-Renault SRT_01E und Twizy. Bildquelle: Renault

Renault stellt Elektroautos für den normalen Straßenverkehr und für die Rennstrecken her (vlnr) : Zoe, Spark-Renault SRT_01E und Twizy. Bildquelle: Renault

Die Fans mussten lange warten, bis es endlich eine rein elektrische Rennserie der FIA gibt – und das obwohl es Elektroautos schon viel länger als PKW mit Verbrennungsmotoren gibt.

Aber in zwei Tagen hat das Warten endlich ein Ende, denn dann startet auf den Straßen von Peking die rein elektrische Formel E in ihre erste Saison.

Die elektrischen Rennfahrzeuge wurden alle von Renault entwickelt und gebaut, in den ersten Jahren müssen alle Teams den Spark-Renault SRT_01E verwenden.

Der Elektromotor des Spark-Renault SRT_01E stellt im Qualifying-Modus 200 kW (270 PS) zur Verfügung. Während des Rennens ist die Leistung des E-Motors allerdings auf 150 kW (204 PS) begrenzt.
Für fünf Sekunden steht den drei populärsten Fahrern (welche per Online-Voting ermittelt werden) ein sogenannter „Fan Boost“ zur Verfügung, so können die Rennpiloten während des Rennens einmal für fünf Sekunden 180 kW/245 PS abrufen.
In 3,0 Sekunden kann man mit dem Elektroauto Spark-Renault SRT_01E von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindig­keit ist auf 225 km/h begrenzt.

Das Minimalgewicht inklusive Fahrer liegt bei genau 888 Kilogramm.

So sieht das Lenkrad beim Formel E Elektroauto Spark-Renault SRT_01E aus. Bildquelle: Renault

So sieht das Lenkrad beim Formel E Elektroauto Spark-Renault SRT_01E aus. Bildquelle: Renault

10 Teams, 20 Fahrer, 40 Fahrzeuge

In der Formel E treten 10 Teams mit jeweils 2 Fahrern und insgesamt 40 Fahr­zeugen gegeneinander an, jedem Fahrer stehen beim Rennen 2 Autos zur Verfügung.

Da die Rennen in den Metropolen -oft auf den ansonsten öffentlichen Straßen – stattfinden, finden das freie Training, Qualifying und Rennen jeweils an einem Tag statt. So soll ein allzu großes Verkehrschaos vermieden werden.

Jeder Fahrer muss während des Rennens einen Pflichtstopp einhalten, denn dann muss er in ein aufgeladenes Fahrzeug wechseln.

 

Der Formel E-Rennkalender 2014/2015

Hier ist ein aktueller Rennkalender der Formel E:

Termin Land Ort
13. September 2014 China Peking
22. November 2014 Malaysia Putrajaya
13. Dezember 2014 Uruguay Punta del Este
10. Januar 2015 Argentinien Buenos Aires
14. Februar 2015 Steht noch nicht fest
14. März 2015 USA Miami
04. April 2015 USA Los Angeles
9. Mai 2015 Monaco Monte Carlo
30. Mai 2015 Deutschland Berlin
27. Juni 2015 Großbritannien London

Via: Pressemeldung von Renault

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