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Tag: E-Roller

[15.07.2017] Wer Ausschau nach einem Elektroroller hält, sollte einen Blick auf den E-Roller NIU N1s bei Tchibo werfen. Die Reichweite beträgt bis zu 80 Kilometer.

Elektroroller NIU N1s. Bildquelle: NIU.com

Elektroroller NIU N1s. Bildquelle: NIU.com

Neben dem üblichen Kaffee bietet Tchibo bereits seit Jahren viele andere Produkte an, sei es Handyverträge, Reisen und in regelmäßigen Abständen Dinge wie Babysachen, Tierspielzeug, Bastelbedarf usw.

Seit kurzem gibt es auch den Elektroroller NIU N1s im Programm, er bietet eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern und kostet nur 2.700 Euro. Im Alltag kommt man etwa 50 Kilometer weit.

Wenn die Batterie nur noch zu 14 Prozent geladen ist, springt der Bordcomputer in eine Art Notlauf, dann kann man nur noch bis zu 17 km/h schnell fahren.
Obwohl der Roller aus China kommt, verfügt er über einen Elektromotor von Bosch. Die Akkumulatoren (auch Akkuzellen genannt) stammen von Panasonic, Der Energiespeicher kann bis zu 29Ah Strom speichern.

Bei den verschiedenen Tests schneidet er insgesamt gut ab:

Wer den Elektroroller über Tchibo kauft, erhält insgesamt bis zu 3 Jahre Garantie.Die Batterie kann man mit dem Schlüssel leicht entfernen und diese zum Beispiel in der Wohnung oder im Büro aufladen, mit 10 Kilogramm Gewicht lässt er sich noch gut tragen. Die Energie wird in Lithium-Ionen Akkuzellen gespeichert, diese haben den Vorteil, dass sie lange halten und nicht sehr empfindlich sind.

Das Aufladen dauert bis zu 6 Stunden, wer will, kann für etwa 1.299 Euro einen zusätzlichen Akku kaufen. Um die Batterie auf 80 % aufzuladen, dauert es 2 bis 3 Stunden.Der Elektromotor beschleunigt das Zweirad dank 2,4 kW (3,3 PS) Leistung in kurzer Zeit auf 45 km/h, da der E-Roller nur über eine Moped-Zulassung verfügt, darf man mit ihm auch nicht schneller fahren.

Es stehen 3 Fahrmodi zur Auswahl: 1 ist der Spargang, 3 der Sportmodus.Praktischerweise kann man auch sein Smartphone per USB an den Roller aufladen. Praktischerweise gibt es eine NIU-App, mit dieser kann man den Ladestand des E-Roller aus der Ferne abrufen. Zusätzlich gibt es folgende Funktionen: Standort, Echtzeit-GPS, Diebstahlschutz und -alarm und vieles mehr.Alternativ gibt es von NIU auch den Elektroroller M1, dieser verfügt über eine Reichweite von 120 Kilometer und eine Schnellladefunktion.

Die Elektroroller kann man natürlich auch über andere Unternehmen kaufen, allerdings bietet derzeit nur Tchibo eine 3 jährige Garantie. Über die Seite des Herstellers kann man auch andere Lieferanten in Deutschland finden: https://www.niu.com/de/

(17.05.2012)

Der Elektroroller Scuddy ist ab Juli 2012 erhältlich und kann sogar zusammen geklappt werden.

Bildquelle: Scuddy

Der Elektroroller Scuddy wurde erst kürzlich auf der Hannover Messe vorgestellt und noch in diesem Sommer soll das Elektromobil auf den Markt kommen.
Die Entwickler (Tim Ascheberg und Jörn Jacobi aus Kiel) sehen Scuddy vor allem als ein Elektrofahrzeug für die Stadt. Vor allem für Pendler soll der Roller eine unkomplizierte Ergänzung zur Fahrt in Bus und Bahn sein.

Um den E-Roller zu bedienen muss man laut der Entwickler kein Fachmann sein, denn der Roller hat vorne zwei Räder, so dass das Gleichgewicht einfacher gehalten werden kann.

Gefahren werden kann der Elektroroller im Stehen oder im Sitzen, für den letzteren Fall kann eine Sitzfläche auf den Roller gebaut werden.

Für den nötigen Antrieb sorgt ein Elektromotor mit einer Leistung von 1,5 kW (2 PS), der nötige Strom wird in einem ca. 8 Kilogramm schweren Lithium-Eisen-Phosphat-Akku gespeichert – um die Batterieeinheit aufzuladen, kann diese abgenommen werden.
Zur Energierückgewinnung ist eine Rekuperationsbremse eingebaut, welche den Akku bei Gebrauch etwas nachladen kann. Falls man einmal schnell zum stehen kommen muss, sind an allen 3 Rädern des Scuddy jeweils eine Scheibenbremse montiert.

Damit der E-Roller nicht geklaut wird, verfügt dieser über eine Öse für ein Fahrradschloss am Chassis. Zusätzlich gibt es eine elektronische Wegfahrsperre in Form eines RFID-Lesers unter dem Trittbrett. Der nötige Chip wird mitgeliefert, es kann aber auch ein beliebiger Chip eingesetzt werden.

Mit wenigen Handgriffen kann man den Roller zusammenklappen, unter anderem wird das Trittbrett nach vorne geklappt, das Hinterrad kommt unter den Lenker dies wird dann quer zwischen die Vorderräder geklappt. Der Lenker lässt sich zusammenschieben und umlegen, auf diese Weise verwandelt sich der Scuddy in wenigen Handgriffen in einen Würfel.

Wenn man etwas transportieren will, kann man den Scuddy auch als Trolley nutzen , kleinere Lasten können in einem Korb transportiert werden. Dafür befindet sich am Lenker eine sogenannte Klickfix-Kupplung, wie sie auch an Fahrrädern zum Einsatz kommt.

Im Trolleymodus lässt sich der Scuddy ohne Einschränkungen in Bussen und Bahnen mitnehmen, denn Zusammengeklappt gilt er laut des Hersteller als Gepäck, weshalb kein Aufpreis bezahlt werden muss, wenn er in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werde.

Der Elektroroller wiegt 23 Kilogramm und es gibt ihn in 2 Ausführungen:

  • In der City-Ausführung ist die Geschwindigkeit auf 20 Kilometer pro Stunde abgeregelt, dafür braucht der Roller eine Mofa-Zulassung. Der 20 km/h schnelle Scuddy kommt mit einer Akkuladung 40 Kilometer weit. Dieser Kostet 3.000 Euro. Das Aufladen der Batterieeinheit dauert bis zu 4 Stunden.
  • Die Sportversion fährt 35 km/h und benötigt deshalb eine Moped-Zulassung. Die höhere Geschwindigkeit macht jedoch bei der Reichweite bemerkbar, denn hier liegt die Reichweite nur bei 32 Kilometer. Für die schnellere Version muss man 3.300 Euro bezahlen. Für die 300 Euro soll der Elektroroller schickere Felgen und ein Schnellladegerät haben. Dank des Schnellladegerät kann man sein Elektrofahrzeug innerhalb von 1 Stunde aufladen.

Eine Akkuladung soll laut der beiden Entwickler 10 Cent kosten.

Bereits jetzt kann der Elektroroller Scuddy vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt voraussichtlich Ende Juli 2012.

Hier ist übrigens der e-Roller in Aktion zu sehen:

Weiterführende Links:

Herstellerseite – Scuddy

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