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Tag: Marktführer

[16.07.2017] In Deutschland hat Renault am meisten Elektroautos verkauft, so stammt fast jedes vierte Elektroauto von Renault, derzeit bieten die Franzosen 3 Stromer an.

Hier sieht man die Elektroautos Renault (v.l.n.r.) Twizy, Zoe und Kangoo Z.e. Bildquelle: Renault

Hier sieht man die Elektroautos Renault (v.l.n.r.) Twizy, Zoe und Kangoo Z.e. Bildquelle: Renault

Renault bleibt in Deutschland Marktführer bei Elektrofahrzeugen und hat im ersten Halbjahr so viele E-Autos verkauft wie noch nie in einem Halbjahr. Von Januar bis Juni 2017 stiegen die Renault Zulassungen auf dem deutschen Markt um 59,7 Prozent auf 2.802 rein elektrisch betriebene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (Januar bis Juni 2016: 1.755 Einheiten).

Der Renault Marktanteil liegt per Ende Juni bei 23,5 Prozent. Das mit Abstand meistgekaufte Elektromodell in Deutschland bleibt das Elektroauto Renault ZOE mit 2.430 Einheiten per Ende Juni 2017 (erstes Halbjahr 2016: 1.279 Fahrzeuge; +90,0 Prozent). Mit 3.518 Förderanträgen verzeichnet der ZOE zum Stichtag 30. Juni 2017 zudem die meisten Förderanträge für den staatlichen Umweltbonus.

Der Elektrotransporter Kangoo Z.E. wurde in den ersten sechs Monaten 209-mal zugelassen (erstes Halbjahr 2016: 203 Einheiten; +3,0 Prozent). Der Cityflitzer Twizy verkaufte sich im gleichen Zeitraum 163-mal.

Zum Jahresende wird Renault mit dem Elektrotransporter Master Z.E. seine E-Fahrzeug-Offensive weiter fortsetzen. Der große Transporter bietet je nach Aufbau bis zu 200 Kilometer Reichweite (gemäß NEFZ) und bis zu 1.400 Kilogramm Zuladung.

Elektromobilität und Infrastruktur für jeden Bedarf

Renault arbeitet an einer Reihe von Lösungen, um den CO2-Ausstoß kurz- und mittelfristig zu verringern und dabei allen Kunden die Mobilität zu bieten, die optimal ihren Ansprüchen entspricht. Die breite Vermarktung von in Großserie produzierten Elektrofahrzeugen ist dabei der zentrale Punkt der „Zero Emission”-Strategie des Unternehmens. Renault rechnet damit, dass bis 2020 rund zehn Prozent seiner Verkäufe Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb sein werden.

Zum ersten Mal passen alle Rahmenbedingungen zusammen, Automobilen mit rein elektrischem Antrieb zum Durchbruch zu verhelfen:

  • Weltweit sind die Menschen für die Themen globale Erwärmung und Klimawandel durch CO2-Emissionen sensibilisiert.
  • Strengere Gesetze begrenzen den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen. Hinzu kommen in einigen Ländern höhere Steuern für Modelle, die viel Kohlendioxid emittieren, sowie Zufahrtsbeschränkungen für Innenstädte.
  • Schwankende Rohölpreise verteuern langfristig die Betriebskosten konventioneller Automobile
  • Weiter entwickelte Batterien ermöglichen größere Reichweiten und verbessern die Integration des Elektroantriebstrangs in das Fahrzeug.
  • Der Bedarf an innerstädtischer Mobilität steigt ständig: Bis 2030 werden laut dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen rund fünf Milliarden Menschen in urbanen Ballungsgebieten leben.
  • 80 Prozent der Europäer fahren weniger als 60 Kilometer am Tag.

Bereits Ende 2007 kündigte Renault Präsident Carlos Ghosn daher an, dass die Renault-Nissan Allianz schadstofffreie Elektrofahrzeuge entwickeln wird, die Fahrleistungen wie entsprechende Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb erreichen.

Neben dem CO2-Ausstoß lässt sich mit Elektrofahrzeugen auch die Partikelemission in den Stadtzentren wirkungsvoll bekämpfen. Nach Berechnungen der Renault-Nissan Allianz bewirkt ein 20-prozentiger Elektrofahrzeuganteil eine um 30 Prozent geringere Belastung der Atemluft mit Rußpartikeln. Der Ausstoß von Stickoxiden geht sogar um 45 Prozent zurück.

Lithium-Ionen-Batterien als Energielieferant

Die umweltfreundlichen Renault Elektrofahrzeuge beziehen ihre Energie aus modernen Lithium-Ionen-Batterien. Sie gewährleisten eine im Vergleich zu herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus größere Reichweite und längere Lebensdauer. Außerdem wiegen sie deutlich weniger als frühere Batteriegenerationen.

Weiterer Vorteil: Lithium-Ionen-Batterien kennen keinen so genannten Memory-Effekt. Dieses Phänomen führte nach wiederholten unvollständigen Ladeprozessen bislang dazu, dass die Ladekapazität sukzessive zurückging. Die von Renault verwendete Batterie verfügt dagegen über den gesamten geplanten Lebenszyklus hinweg über eine Ladekapazität von 80 bis 100 Prozent. Auch ihre Energiedichte ist derjenigen von Nickel-Metallhydrid-Batterien deutlich überlegen.

Besonderes Kennzeichen des Renault Elektroantriebs ist auch seine außerordentlich hohe Energieeffizienz von rund 90 Prozent. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher moderner Pkw-Verbrennungsmotor erzielt einen Wirkungsgrad von nur rund 30 Prozent. Der Elektromotor verfügt über eine konstante Untersetzung. Auf ein herkömmliches Getriebe kann wegen des konstant hohen Drehmoments des E-Antriebs verzichtet werden. Das spart Gewicht, Kosten und Bauraum.

400-Volt-Batterien aus 48 Modulen

Entwicklungspartner für die Lithium-Ionen-Batterien der Z.E.-Modelle ist unter anderem der japanische Batteriehersteller NEC. Die hochmodernen Energiespeicher bestehen sowohl bei der Standardbatterie als auch bei der Z.E. 40 Batterie exklusiv für den ZOE aus 192 Elementarzellen, die in Modulen angeordnet sind. In diesen Zellen finden die elektrochemischen Reaktionen zum Abgeben und Speichern von Energie statt. Zusammengenommen ergibt sich die Gesamtspannung der Hochvoltbatterie von 400 Volt. Die Batterien werden vom Fahrtwind luftgekühlt. Dank der hohen Wärmeleitfähigkeit des Aluminiumgehäuses sind keine weiteren Kühlmaßnahmen erforderlich.

Die ungiftigen Bestandteile der Lithium-Ionen-Batterien (Lithium, Manganoxid, Eisenphosphat und Kohlenstoff) stellen keine Gefahr für die Umwelt dar – anders als herkömmliche Nickel-Cadmium-Akkus. Der Bedarf an Lithium ist vergleichsweise gering: In einer 250-Kilogramm-Batterie befinden sich nur drei Kilogramm Lithium. Zum Vergleich: Die Lithium-Reserven der Erde werden auf 14 bis 17 Millionen Tonnen geschätzt.

Am Ende ihres Lebenszyklus lassen sich Lithium-Ionen-Batterien recyceln. Die Renault-Nissan Allianz hat daher einen wirtschaftlich tragfähigen Recyclingprozess entwickelt und die erforderliche Infrastruktur aufgebaut. Der Kooperationsvertrag zwischen der DHL International GmbH und Renault S.A. beinhaltet beispielsweise die Rückführung ausgedienter Batterien in das moderne Recyclingzentrum von Renault im Werk Flins. Dort werden die Rohstoffe sachgerecht getrennt und wiederverwertet.

Bis zu 500.000 Batterien pro Jahr

Die Lithium-Ionen-Batterien werden von der Automotive Energy Supply Corporation (AESC) produziert, einem 2007 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen von Nissan und NEC. Die Fertigung der Lithium-Ionen-Batterien erfolgt in Asien, Europa und Amerika. In Europa hat die Renault-Nissan Allianz eine Fertigungsstätte für Lithium-Ionen-Akkus in Großbritannien (Sunderland) eingerichtet.

Anzeige informiert über Ladezustand und Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs hängt wie bei einem konventionellen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ganz wesentlich auch vom Fahrverhalten ab. Deshalb hat Renault ein spezielles „Man Machine Interface” (MMI) entwickelt, das den Fahrer mit einer separaten Anzeige stets über den aktuellen Ladezustand der Batterie und die momentane Reichweite informiert. Das zusätzliche „Econometer” signalisiert dem Fahrer mit einem Farbcode, wie energieeffizient er unterwegs ist: Hellblau steht für normale Fahrweise, Dunkelblau für besonders sparsamen Verbrauch, Rot dagegen für Energieverschwendung. Der Bordcomputer wurde ebenfalls angepasst und listet die Batteriekapazität, den durchschnittlichen und momentanen Energieverbrauch sowie die verbleibende Reichweite auf.

Zudem werden die Elektrofahrzeuge von Renault mit einem Navigationssystem (je nach Ausstattung) versehen, das den Fahrer permanent über die nächstgelegene Lade- oder Batteriewechselstation informiert.

Unterschiedliche „Tankverfahren”

Um mit Elektrofahrzeugen zeitgemäße Mobilität zu erreichen, hat Renault unterschiedliche „Tankverfahren” entwickelt, die höchste Flexibilität und optimale Reichweite im Alltag garantieren:

  • Die Standardladung an der Wallbox, die über den Stromanbieter in jedem Haushalt installiert werden kann, erlaubt die vollständige Ladung der Batterie innerhalb von sechs bis neun Stunden.
  • Die beschleunigte Ladung an einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraftstromsteckdose mit 32 Ampere Ladestrom und 22 kW Ladeleistung auf 80 Prozent der Batteriekapazität benötigt rund eine Stunde (16 Ampere Ladestrom und 11 kW Ladeleistung: komplette Ladekapazität in zwei bis drei Stunden)4 .

Kunden können sich bei jedem Renault Partner eingehend über die Z.E. Modelle informieren und diese bestellen. Zudem übernehmen die Renault Partner sämtliche Wartungsarbeiten, die nicht den Elektroantrieb betreffen. Darüber hinaus stehen spezielle Z.E. Stützpunkte zur Verfügung, die für die Instandhaltung der Hochvoltanlage speziell ausgebildet sind. Diese führen auch Reparaturen aus, sollte der höchst unwahrscheinliche Fall eines Defekts an der Elektrotechnik auftreten.

Universeller Stromanschluss

Renault hat sich zusammen mit rund 20 Automobilherstellern auf einen universellen Stromanschluss für Elektrofahrzeuge geeinigt. Der vom renommierten Hersteller von Lade- und Industriesteckvorrichtungen Mennekes entwickelte Stecker wird bei den Renault Z.E.-Modellen Kangoo Z.E. und ZOE als Ladestecker verwendet. Beim ZOE kommt der Universalstecker erstmals als Anschluss an die Ladesäule und das Fahrzeug zum Einsatz. Im Schnelllademodus lässt sich damit die Batterie in einer Stunde auf 80 Prozent der Ladekapazität laden. Mennekes liefert auch die Wallboxen für die Standardladung oder die beschleunigte Ladung der Renault Z.E.-Elektrofahrzeuge. Als zweiten Infrastrukturpartner arbeitet Renault eng mit „The Mobiliy House” zusammen, einem europaweit tätigen Anbieter von Elektromobilitätslösungen.

Sicherheit auf hohem Niveau

Bei der Sicherheit geht Renault keine Kompromisse ein. Die Elektrofahrzeuge erreichen das gleich hohe Niveau wie die übrige Modellpalette. Die 250 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie ist dazu zentral untergebracht und durch die besondere Karosseriestruktur optimal geschützt. Ebenso ist die Batterie selbst gezielt verstärkt. Auch wenn der Energiespeicher im Alltagsbetrieb nicht überhitzt, wird seine Temperatur permanent überwacht.

Das Layout der erforderlichen Verkabelungen ist sorgfältig geplant, so dass auch bei extremen Einsatzbedingungen kein Kabel scheuern kann und Kurzschlüsse zuverlässig vermieden werden. Bei einem Unfall wird das System sofort stromlos geschaltet.

Sämtliche elektrischen, elektronischen und elektromechanischen Komponenten erfüllen darüber hinaus die strengen Renault Bestimmungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit. Diese gehen weit über die Anforderungen der europäischen Gesetzgebung hinaus.

Bei Wartungsarbeiten im Umfeld des Elektromotors schützen spezielle Sicherheitsvorkehrungen vor einem Stromschlag. Die Isolierung und Wasserabdichtung entsprechen dem hohen Stand der Renault Modelle mit Verbrennungsmotor.

Z.E. Voice” warnt andere Verkehrsteilnehmer

Da Elektrofahrzeuge speziell bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h sehr leise sind, hat Renault in Zusammenarbeit mit dem französischen Institut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique) einen Soundgenerator entwickelt, um Unfälle mit Fußgängern, Kindern oder Radfahrern zu verhindern. Das neue System „Z.E. Voice” kommt in allen Renault Elektrofahrzeugen zum Einsatz. Zwischen 1 und 30 km/h wird „Z.E. Voice” automatisch aktiviert. Für Fahrten außerhalb von Wohngebieten oder verkehrsberuhigten Zonen lässt sich das Signal wahlweise abschalten. Der Fahrer kann zwischen drei verschiedenen Signaltönen wählen.

Fünf Sterne für kompakte Elektrolimousine Renault ZOE

Beleg für das hohe Sicherheitsniveau ist das hervorragende Ergebnis des ZOE beim unabhängigen Euro NCAP-Crashtest: Als erstes ausschließlich für den Elektroantrieb konzipiertes Renault Modell hat der ZOE die Bestnote von fünf Sternen erzielt. Damit ist die Kompaktlimousine ein weiteres von insgesamt 19 Modellen der Marke, das den strengen Sicherheitstest mit einem hervorragenden Ergebnis abschließt.

Die rein elektrisch betriebene Kompaktlimousine erhielt Top-Noten beim Erwachsenen- und Kinderschutz, der Fußgängersicherheit sowie bei der Ausstattung mit Sicherheits- und Assistenzsystemen. Der neue Renault ZOE basiert auf der gleichen Plattform wie der Kompaktwagen Clio. Wie das Erfolgsmodell erreichte der ZOE beim Erwachsenenschutz mit 32 von 36 möglichen Punkten eines der besten Ergebnisse, die ein Fahrzeug in diesem Segment je erreicht hat.

Ausgesuchte Pilotmärkte für das Elektroauto

Der französische Staat fördert die „Zero Emission”-Mobilität intensiv, unter anderem durch öffentliche Ausschreibungen. Zudem entstehen in Frankreich zügig Stromtankstellen, die vom größten französischen Energieversorger EDF (Electricité de France) betrieben werden. Eine ähnliche Vereinbarung besteht bereits mit dem Unternehmen Energie Ouest Suisse (EOS) in der Schweiz.

Auch in Deutschland macht die Infrastruktur Fortschritte: Während nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum Jahresende 2015 rund 5.800 Ladepunkte an 2.500 Ladestationen installiert waren, hat sich die Zahl zum Zeitpunkt der letzten Erhebung Ende 2016 bereits stark erhöht – auf über 7.400 Ladepunkte an rund 3.200 öffentlich zugänglichen Stationen. Das Netz wird dichter: Über 1.120 deutsche Städte und Gemeinden verfügen nun über mindestens einen Ladepunkt. Europaweit stehen inzwischen rund 100.000 Ladepunkte zur Verfügung. Viele Ladestationen sind an öffentlichen Straßen, auf Parkplätzen und an Supermärkten zu finden.

Die Renault-Nissan Allianz hat weltweit bereits mit über 500 Regierungen, Städten, Energieversorgern und anderen Organisationen Partnerschaften geschlossen, um die praktische Nutzbarkeit von Elektrofahrzeugen voranzutreiben.

Via: Pressemeldungen von Renault

(23.07.2013)

Wenn es um das Thema Elektroauto geht, ist die Renault-Nissan Allianz der Platzhirsch in der Autobranche.

Dies sind die Elektroautos von Renault (vlnr.): Twizy, Zoe, Fluence ZE., Kangoo Z.E.. Bildquelle: Renault

Dies sind die Elektroautos von Renault (vlnr.): Twizy, Zoe, Fluence ZE., Kangoo Z.E.. Bildquelle: Renault

Die Renault-Nissan Allianz hat im Juli 2013 das 100.000. Elektrofahrzeug an Kunden übergeben, damit haben die beiden Partner mehr batteriebetriebene Modelle abgesetzt als alle anderen Autobauer zusammen. Durch die Elektromobile konnten bis heute rund 124.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

Vor allem das Elektroauto Nissan Leaf hat zu dem Erfolg beigetragen, denn seit der seit 2010 erhältliche Leaf ist bisher 71.000 mal weltweit verkauft worden, damit handelt es sich laut Unternehmensangaben um den meistverkauften Elektro-Pkw.
Das seit kurzem erhältliche Elektroauto Renault Zoe trägt weiter zu dem Erfolg der Allianz bei, denn hiermit kann der französische Autohersteller seine Marktführerschaft in Europa weiter ausbauen. Denn Zoe gehört zu den ersten Stromern, welche relativ günstig sind, denn einer der Gründe ist die Möglichkeit, die Batterieeinheit zu leasen. Seit März wurde Zoe bereits 5.000 mal verkauft.

Einer Hochrechnung des Unternehmens zufolge haben alle verkauften Elektrofahrzeuge der Renault-Nissan Allianz bislang rund 841 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt, was in etwa 20.000 Erdumrundungen entspricht. Die eingesparte Kraftstoffmenge im Vergleich zu Modellen mit Verbrennungsmotor beträgt circa 53 Millionen Liter, gleichzeitig haben die Elektro­fahrzeuge 124.000 Tonnen CO2 weniger emittiert.

Das Elektroauto Nissan Leaf, hier das Ursprungsmodell.

Das Elektroauto Nissan Leaf, hier das Ursprungsmodell.

Carlos Ghosn (President und Chief Executive Officer der Renault-Nissan Allianz) sagte:

„Wir sind im Zeitalter der emissionsfreien Serienfahrzeuge angekommen“…  „Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur erwarten wir eine weiter steigende Nachfrage und werden deshalb die ‚Zero Emission’-Technologie langfristig konsequent weiterentwickeln.“

Bei dem erste ausgelieferten sowie dem 100.000. Elektroauto handelt es sich jeweils um einen Nissan Leaf. Bei dem ersten Käufer handelt es sich um Olivier Chalouhi aus dem kalifornischen Silicon Valley, er kaufte seinen Leaf im Dezember 2010. Das Jubiläumsmodell erhielt im Juli 2013 die Studentin Allison Howard von der Kennesaw State University in Atlanta, Georgia.
Der Leaf erhielt bereits die Awards „World Car of the Year 2011“, „European Car of the Year 2011“ und „Japan Car of the Year 2011-2012“.

Mehr als 80 Prozent der LEAF Käufer kommen von anderen Automobilmarken, was den LEAF zu einem der erfolgreichsten „Eroberungsfahrzeuge“ des Marktes macht. Die meisten Kunden nutzen den LEAF für ihre täglichen Besorgungen und haben mit ihm ein Fahrzeug mit konventionellem Verbrennungsmotor ersetzt.

Bei den Hauptmärkten des Nissan Leaf handelt es sich um die USA mit rund 30.000 Einheiten, gefolgt von Japan mit 28.000 Einheiten und Europa mit 12.000 Einheiten.

In den USA gehört der LEAF zu den zehn bestverkauften Neuwagen in San Fransisco, Seattle und Honolulu.

In Norwegen ist der Leaf das meistverkaufte Nissan Modell überhaupt, seit 2011 entschieden sich mehr als 4.600 Käufer für ihn. In Norwegen sind Elektrofahrzeuge von der Mehrwertsteuer und den Mautgebühren befreit, außerdem dürfen Nutzer sie auf Busspuren fahren und genießen besondere Parkrechte.

Wenn es um Elektrofahrzeuge geht, ist Renault mit einem Marktanteil von 61 Prozent der Marktführer  in Europa. Die größten Märkte für Renault Elektrofahrzeuge in Europa sind Frankreich, Deutschland und Italien.

Bisher ist der Renault Twizy mit 11.000 Käufern das meistverkaufte Elektromobil von Renault.

Es bleibt also spannend, wie Volkswagen dies überbieten will, denn bisher klang VW immer so, als wollen sie in Europa der Marktführer im Bereich der Elektroautos werden.

Und hier noch ein Video:

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