(08.06.2013)

Das Elektroauto Renault Zoe steht seit heute im Handel und der elektrische Antriebsstrang wird vom Automobilzulieferer Continental hergestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Viele werden den heutigen Tag sicherlich sehnsüchtig herbeigesehnt haben, denn ab heute (8. Juni) steht der Zoe endlich im Handel. Somit kann man vom französischen Unternehmen nun die Elektromobile Twizy, Kangoo Z.E., Fluence Z.E. und den Zoe in Deutschland kaufen. Bisher konnte Renault 2.395 Exemplare des Kompaktwagen verkaufen.

Der internationale Automobilzulieferer Continental liefert für den neuen Renault Zoe den kompletten elektrischen Antriebsstrang. Bei Zoe handelt es sich um das erste europäische Elektroauto, welches in einer Großserienproduktion hergestellt wird und dessen Gesamtfahrzeugkonzept von Anfang an auf ausschließlich batterieelektrisches Fahren ausgerichtet ist.

Xavier Pujol (Leiter des Geschäftsbereichs Hybrid Electric Vehicle (HEV), Division Powertrain bei Continental) erklärt:

„Der Renault ZOE zeigt, welche Potenziale in der Elektromobilität liegen. Wir freuen uns, dass wir mit unserem umfassenden Know-how zu dieser Pionierleistung in wesentlichem  Umfang beitragen können“.

Wie schon beim Renault Kangoo Z.E und Fluence Z.E liefert Continental alle Komponenten des Antriebs-strangs: den Traktionsmotor, die Leistungselektronik sowie die Hardware des Electric-Vehicle (EV)-Steuergeräts.

Das neu auf den Markt rollende Elektroauto von Renault beschreiben Fach- wie Publikumspresse als einen angenehm leise und stressfrei zu fahrenden Stadtflitzer mit spurtstarkem Antritt. Großen Anteil daran hat der Elektromotor von Continental, der im Renault ZOE ein Drehmoment von 220 Nm und eine Dauerleistung von 43 kW (59 PS) abgibt; kurzzeitig sind sogar 65 kW (88 PS) abrufbar. Dabei handelt es sich um eine fremderregte Synchronmaschine mit integriertem Getriebe und Differenzial. Sie ist für die Anwendung in einem batterieelektrischen Fahrzeug besonders gut geeignet, weil sie über nahezu alle Betriebszustände hinweg mit einem hohen Wirkungsgrad arbeitet und schnell hohe Leistung abgeben kann.

Der Elektromotor kommt ohne die sogenannten seltene Erden Metalle aus, auf dem Stator und dem Rotor sind Kupferspulen verbaut. Diese Eigenschaft ermöglicht es dem Fahrzeug, die Elektromaschine sowohl als Motor – zum Antrieb des Fahrzeugs –, als Generator – zum Laden der Batterie während der Fahrt – und als Transformator – zum Laden des Fahrzeugs an der Steckdose – zu nutzen.

Hilko Hakvoort (Direktor Kundencenter Renault, Business Unit Hybrid Electric Vehicle, Division Powertrain) erläutert:

„Diese und weitere spezifische Anforderungen an den Antrieb konnten wir schnell und kostengünstig umsetzen, weil wir bei allen Komponenten auf eine flexible Komponentenplattform zurückgreifen können“.

Modular aufgebaut ist auch die Leistungselektronik, die der internationale Automobilzulieferer bereits in der zweiten Generation in Großserie produziert.

Im Vergleich zur vorhergehenden Entwicklungsstufe ist sie in Masse und Volumen um etwa ein Drittel geschrumpft. Gleichzeitig hat die Leistungsdichte des Moduls erheblich zugelegt. Der bessere Wirkungsgrad des Gesamtsystems ist mit ursächlich dafür, dass der Fünfsitzer mit 210 km (NEDC-Zyklus) eine Reichweite bietet, die in seinem Wettbewerbs-umfeld einen Spitzenwert darstellt. Neben dem elektrischen Antriebsstrang ist Continental noch mit weiteren Lieferumfängen im Renault Zoe vertreten. Dazu gehören das Airbagsteuergerät, Seiten-und Frontsensoren, die Raddrehzahl-sensoren, das Radio sowie das schlüsselloses Zugangs- und Startsystem.

Das Elektroauto Renault Zoe ist ab einem Preis von 21.700 Euro zu haben. Die Batterieeinheit muss für einen Preis ab 79 Euro (abhängig von der jährlichen Fahrleistung) geleast werden.

Ich habe hier mal zwei Berichte beigefügt, damit man sich den Zoe auch in bewegten Bildern angucken kann:

Via: Autoreporter

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Kai
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