Kostenlose Solarladestation für Elektroautos wird nicht genutzt

(05.02.2013)

In Lohfelden wurde eine Solarladestation für Elektroautos und andere Elektromobile installiert, allerdings haben die Bürger diese bisher noch nicht genutzt.

Bildquelle: Kirchner Solar Group
Bildquelle: Kirchner Solar Group

Bisher war es eher so, dass über zu wenig Ladestationen für Elektrofahrzeuge berichtet worden ist. In der Gemeinde Lohfelden scheint es bisher überhaupt keinen Bedarf an einer Stromtankstelle gegeben zu haben, da eine Ladestation seit 15 Monaten von den Bürgern nicht genutzt worden ist – obwohl diese ihr Elektroauto dort kostenlos aufladen hätten können.

Gut, Lohfelden hat nur ca. 13.907 Einwohner – aber irgendwie scheint keiner von den Bürgern sein Elektromobil mit kostenlosem Strom aufladen zu wollen.

Woran es genau liegt, weiß man nicht – aber die Solarladestation stammt von der Kirchner-Gruppe, welches diverse Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Privathäuser installiert hat.

Die Ladestation befindet sich am Gebäude der Gemeinde- und Schulbücherei und bis Oktober 2014 können die Bürger weiterhin die Station kostenlos nutzen.

Der Rathaus-Büroleiter Kai Hast sagte der HNA:

„Bis heute hat leider kein Bürger davon Gebrauch gemacht, offenbar gibt es in Lohfelden noch keine Elektromobile“.

Nun hat sich die Gemeinde ein Elektroauto bestellt, welches an der Solar-Tankstelle nachgeladen werden soll.

Ob die Bürger nun Elekrofahrzeuge haben oder nicht, kann man schlecht beurteilen – ich nehme mal an, dass falls es Besitzer von Elektroautos in Lohfelden geben sollte, diese ihre elektrisch angetriebenen Fahrzeuge eher zu Hause aufladen.

Via: HNA

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Kai

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8 Gedanken zu „Kostenlose Solarladestation für Elektroautos wird nicht genutzt

  • 5. Februar 2013 um 20:02
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    Frage wäre doch mal eher gibt es den in Lohfelden überhaupt ein E Auto? Ein E Motorrad ect.?

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  • 5. Februar 2013 um 20:32
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    „Gut, Lohfelden hat nur ca. 13.907 Einwohner – aber irgendwie scheint keiner von den Bürgern sein Elektromobil mit kostenlosem Strom aufladen zu wollen. Woran es genau liegt, weiß man nicht … “

    DOCH – ALS EV-FAHRER WEISS MAN DAS SCHON !!!

    DENN „EINHEIMISCHE“ FAHREN SICHER NICHT EIN PAAR HUNDERT METER ZUM LADEN – WENN SIE ES AUCH ZUHAUSE ERLEDIGEN KOENNEN (UND DAS LADEN SOWIESO NUR ZU DEN OEFFNUNGSZEITEN DES RATHAUSES MOEGLICH IST) …
    UND DURCHREISENDE EV-FAHRER MUESSEN ES ERSTMAL WISSEN – DA DIE STATION ABER NICHT IM LEMNET EINGETRAGEN IST … WEISS ES KEINER !!

    SOOOO EINFACH KANN ES SEIN !

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  • 5. Februar 2013 um 22:36
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    Noch witziger ist, dass für Besucher das Laden dort gar nicht möglich ist ohne sich einen „Chip“ im Rathaus zu besorgen.

    Und im Nachbardorf 3 km weiter gibt’s eine normale Park&Charge-Station…

    Sind alles Vollprofis. Die brauchen vorher nicht nachzudenken. Nachher auch nicht.

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  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 05.02.2013 › "Auto .. geil"

  • 6. Februar 2013 um 09:41
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    Ich fürchte das ist wieder ein klassischer Fall, man stellt eine Dienstleistung zur Verfügung, vergisst aber das Kleingedruckte und den Markt (Marktforschung) und wundert sich dann.

    – Können Fremde dort laden?
    – Öffnungszeiten?
    – Kann man von dort aus nach Hause fahren und das Auto für paar Stunden stehen lassen oder muss man mehrer Stunden „im Auto“ sitzen?
    – Anmeldung?
    – Gibt es Einkaufsmöglichkeiten / Kino etc. daneben?
    – Anzahl der E-Autos im Dorf?
    – Stromstecker? Schnellladefunktion?
    – Bezahlung fällt in diesem Bsp. weg, aber auch das ist ein Punkt. Wie einfach kann ich den Strom bezahlen?

    Beste Grüße

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  • 6. Februar 2013 um 10:17
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    In vielen Fällen werden Ladestationen nicht aufgestellt, um praxistaugliche Lademöglichkeiten zu schaffen, sondern sie dienen in erster Linie zu Werbezwecken. Diese Ladestationen erfüllen ihren Zweck auch schon wenn sie nur dastehen und sie keiner nutzt!

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  • 6. Februar 2013 um 11:38
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    P.S.: Schade an diesem Beispiel ist auch, dass die Elektromobilität den Preis (Imagesschaden) bezahlen muss für unfertig durchdachte Idee.

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  • 21. September 2013 um 12:32
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    Gestern habe ich in Mühlheim eine Solar-Tankstelle für Elektro-Räder gesehen. Eine überschlägige Rechnung ergibt, dass das installierte Solar-Panel die für die Schmelzwärme erforderliche Energie (Hochofen) des Metallgehäuses der Standsäule von 50cm x 50cm x 200cm in ca. 150 Jahren erwirtschaftet. Dann hat noch kein Fahrrad Energie für den Akku abgezogen.
    Welch ein unglaublicher Blödsinn, hier von umweltfreundlichen Lösungen zu sprechen.
    Unsere Welt glaubt inzwischen, dass jeder aufgrund von Talkshows über jedes und alles mitreden kann. Größere Umweltschäden, als mit Photovoltaik, kann man gar nicht anrichten. Nur weiter so, Sonnenstrahlen fühlen sich ja so angenehm an, stammen aber dennoch aus einem riesigen Nuklear-Spektakel – unserer Sonne!

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