Das Elektroauto Nissan Leaf behauptet sich gegen die Stromer von Tesla

[02.01.2018] Das Elektroauto Nissan Leaf wird mit jeder Generation besser, mittlerweile kann es der Stromer auch mit Tesla aufnehmen.

Elektroauto Nissan Leaf 2017. Nissan fuses pioneering electric innovation and ProPILOT technology to create the new Nissan LEAF: the most advanced electric vehicle for the masses. Bildquelle: Nissan
Elektroauto Nissan Leaf 2017. Nissan fuses pioneering electric innovation and ProPILOT technology to create the new Nissan LEAF: the most advanced electric vehicle for the masses. Bildquelle: Nissan

Der US-Autohersteller Tesla ist der Branchenprimus, wenn es um rein elektrisch angetriebene Autos geht. Denn das von Elon Musk geführte Unternehmen hat E-Autos schon früh mit einer hohen Reichweite produziert.

Zwar haben die Elektroautos von Tesla auch relativ viel Geld gekostet (69.019 für das Tesla Model S). Seit letztem Jahr wird aber auch das Tesla Model 3 ausgeliefert, dieses kostet 35.000 US-Dollar und kann genug Energie für ca. 350 Kilometer speichern.
Allerdings werden sich die Menschen, welche das Model 3 reserviert haben, noch eine Zeit lang gedulden müssen, denn die Auslieferung nimmt erst so langsam Fahrt auf und es müssen noch mindestens 450.000 Fahrzeuge produziert werden.

Die Wartezeit auf das Elektroauto Nissan Leaf ist relativ kurz

 

Carlos Ghosn hat es hingegen besser, denn die  französisch-japanischen Allianz bestehend aus Nissan und Renault hat ihre 2 Erfolgsstromer verbessert. So gibt es das Elektroauto Renault Zoe (ab 22.100 Euro) mit einer Reichweite von bis zu 400 Kilometer, der Nissan Leaf wird ab Februar 2018 in der 2. Generation ausgeliefert und verfügt über eine Reichweite von bis zu 378 Kilometer (bei einem Kaufpreis von 31.950 Euro).

Die 2. Generation des Leaf verfügt über eine Batterieeinheit mit einem 30 Prozent größeren Speichervolumen, so kann diese jetzt 40 kWh Energie speichern.

Dank des jetzt serienmäßig enthaltenen Typ 2 Ladestecker dauert ein Ladevorgang nur noch bis zu 7 Stunden, mit einem normalen Kabel waren es noch 21 Stunden.

Aber auch die Leistung des Elektromotors wurde um 40 Prozent gesteigert, dieser erzielt nun 110 kW Leistung bei 320 Nm Drehmoment.

Eine weitere Neuheit in dem Leaf ist das sogenannte e-Pedal, wenn diese Funktion aktiviert ist, braucht man in vielen Situationen nicht mehr selbst zu bremsen. Denn die Rekuperation ist dann so stark, dass der Wagen auf diese Weise stark abgebremst wird. Bei der Rekuperation wird die Bewegungsenergie des Fahrzeugs einfach gesagt, wieder in elektrische Energie umgewandelt.
Ob man aber schlussendlich lieber einen Nissan Leaf oder ein Tesla Model 3 kauft, ist aber schlussendlich eine Geschmacksfrage.
Via: welt.de

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Für das Elektroauto Renault Zoe gibt es ab sofort ein Notladekabel, mit dem man die Akkuzellen auch an den sogenannten Schuko-Steckdosen aufladen kann. Bildquelle: Renault

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Kai

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3 Gedanken zu „Das Elektroauto Nissan Leaf behauptet sich gegen die Stromer von Tesla

  • 3. Januar 2018 um 22:12
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    „Ob man aber schlussendlich lieber einen Nissan Leaf oder ein Tesla Model 3 kauft, ist aber schlussendlich eine Geschmacksfrage“
    Bitte denke nochmal über diese Aussage nach!

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  • 5. Januar 2018 um 10:33
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    Bis Tesla die Reservierungen abgebaut hat, ist die Konkurrenz um einige Nasenlängen voraus. Die letzten Kunden für das Model 3 werden noch zwei Jahren warten müssen, dann kommt der Leaf in dritter Generation mit 500-600km Reichweite zum gleichen Preis.

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  • 5. Januar 2018 um 16:00
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    Für den Vergleich darf nicht nur die Hardware herangezogen werden.
    – Tesla bringt die Ladeinfrastruktur für’s Schnelladen mit – Leaf hat wieder Chademo-Buchse, in neuen Säulen gibt’s stattdessen CCS.
    – Wird das Auto nach dem Kauf noch besser? Bei Tesla gibt’s over the air Software Updates.
    – Gibt’s eine App mit Onlineverbindung zum Auto? Im Winter schätze ich wie ich vor dem Losfahren vom Arbeitsplatz aus das Vorheizen/Abtauen starten kann.

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