CeBit: Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot

Auch auf der CeBit findet man das Elektroauto Tesla Model S P90D, da es sich quasi um einen fahrenden Computer handelt, ist der PKW auf der Messe sehr gut aufgehoben.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D bei der CeBit in Hannover (Jahr 2016)
Das Elektroauto Tesla Model S P90D bei der CeBit in Hannover (Jahr 2016)

Die CeBit hat vom 14. bis zum 18. März ihre Tore geöffnet, in der Zeit kann man sich über die neusten Trends und Themen, wie zum Beispiel das Internet der Dinge, 3D-Drucker, Virtual Reality, Quadcopter, Drohnen, Netzwerke, Sicherheit und vieles mehr informieren.

Wie bereits im letzten Jahr ist auch dieses Jahr Tesla Motors auf der Messe in Hannover mit einem eigenen Stand vertreten, allerdings ist der Stand meiner Meinung nach, etwas klein geraten: Denn man findet dort neben dem kompetenten Mitarbeitern nur das E-Auto Model S P90D vor.
Das Elektroauto Tesla Model X wurde noch bis gestern auf dem Genfer Auto-Salon (3. bis 13. März) präsentiert, leider war auf dem CeBit-Stand auch kein Supercharger zu sehen.
Aber dennoch hat das Model S eine sehr große Anziehungskraft auf die Menschen, denn ein paar Minuten nach meinem Eintreffen war das Fahrzeug regelrecht von Menschen umzingelt.
Da ich noch in Ruhe Fotos machen wollte, war ich extra zuerst zu dem Tesla Stand gegangen, daher hatte ich noch das Glück ein paar Aufnahmen ohne viele Menschen am Fahrzeug machen zu können.

Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.
Das Elektroauto Tesla Model S P90D gehört zu den begehrtesten Stromern.

Autopilot mit weiteren Sicherheitsfunktionen

Seit der Firmware 7.0 verfügt das Model S über die sogenannte Autopilot-Funktion, so kann es selbständig aus- und einparken, die Spur halten, den richtigen Abstand zum Vordermann halten oder nach einem Befehl durch den Blinkhebel auch die Spur wechseln.
Damit alle diese Funktionen möglich sind, muss das Fahrzeug über eine Vielzahl an Sensoren verfügen: Dazu zählen eine Kamera sowie Radar- und Ultraschallsensoren.

Kurz nach der Einführung des Autopiloten gab es bereits ein paar Videos, in denen man sah, wie die Menschen sehr unverantwortlich mit der neuen Funktionsvielfalt des Fahrzeugs umgingen: Die Krönung war meiner Meinung nach, als jemand den PKW über eine Autobahn fahren ließ, ohne auf dem Fahrersitz zu sitzen. (Siehe: Fahrer testet den Autopiloten des Elektroauto Tesla Model S ohne auf dem Fahrersitz zu sitzen
Denn noch ist die Software nicht ausgereift und so kann es zu unvorhersehbaren Situationen kommen, in denen der Bordcomputer eine falsche Entscheidung trifft. Daher rät Tesla Motors eindeutig dazu, sich so zu verhalten, dass man jederzeit eingreifen kann. (Die Autopilotfunktion bei dem Elektroauto Tesla Model S wird eingeschränkt)

Mit der neusten Firmware wurde der Autopilot etwas eingeschränkt, so hatte mir auf dem CeBit-Stand eine Mitarbeiterin von Tesla gesagt, dass der Bordcomputer nun überprüft, ob man zum Beispiel seine Hände am Lenkrad hat.
Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es eine Hinweismeldung, wenn der Mensch dann immer noch nicht reagiert, dann wird der Wagen angehalten.
Allerdings konnte sie mir nicht sagen, wie sich der PKW auf einer Autobahn verhält, also ob der Bordcomputer das Fahrzeug so weit wie möglich nach rechts lenkt, oder ob es im Extremfall einfach auf der mittleren oder der Überholspur einer Autobahn stehen bleiben würde. Daher habe ich heute gleich mal per Email bei Tesla Motors nachgefragt, ob man mir dort etwas genaues sagen kann.
Denn auch wenn es selten ist, gibt es ab und zu leider Notfälle, in denen ein Mensch den Wagen nicht mehr steuern kann: So zum Beispiel im Falle eines plötzlichen Herztodes, Schlaganfall, etc.
Rein technisch gesehen könnte der Bordcomputer des Model S das Fahrzeug beim längeren Nichteingreifen eines Menschen ganz nach rechts lenken und zusätzlich das Warnblinklicht einschalten, so würde zumindest ein weiteres Unfallrisiko minimiert werden.

(Update vom 16. März 2016: Die Frage, wie der Autopilot reagiert, wird in dem Artikel Das macht der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert erläutert.)

(Falls hier zufällig ein Tesla-Fahrer mitliest und er etwas genaueres sagen kann, würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar sehr freuen.)

Wer den Stand von Tesla Motors besuchen will, findet ihn in Halle 13 (Stand D85)

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2 Gedanken zu „CeBit: Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot

  • 15. März 2016 um 01:29
    Permalink

    Hallo, wenn der Aufforderung die Hände ans Lenkrad zu legen keine Folge geleistet wird, ertönt ein Warnton der in der Freguenz der Abgabe zunimmt und gleichzeitig wird das Fahrzeug zum Stillstand gebracht. Natürlich wird auch die Warnblinkanlage aktiviert um den folgenden Verkehr zu warnen. Nach Beschreibung sollte das Fahrzeug auch rechts ranfahren – kann ich aber nicht sagen. Es gibt aber ein Video welches das Verhalten zeigt:

    https://www.youtube.com/watch?v=R_jcl0Lk-1w

    Was würden wir nur ohne die neugierigen Norweger machen 😉

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