Das macht der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert

Das Elektroauto Tesla Model S verfügt seit der Firmware 7.0 über den sogenannten Autopiloten, so kann das Fahrzeug dank der vielen Sensoren fast autonom fahren. Was passiert aber, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert?

Wenn der Autopilot beim Elektroauto Tesla Model S aktiviert ist und der Mensch nicht mehr reagiert, bremst der Bordcomputer das Fahrzeug langsam ab und aktiviert die Warnblinker. So bleibt der PKW sicher stehen... Bildquelle: Screenshot vom Youtube-Video " Tesla Autosteering warning ", Kanal: jorgen Winther-Larsen
Wenn der Autopilot beim Elektroauto Tesla Model S aktiviert ist und der Mensch nicht mehr reagiert, bremst der Bordcomputer das Fahrzeug langsam ab und aktiviert die Warnblinker. So bleibt der PKW sicher stehen… Bildquelle: Screenshot vom Youtube-Video “ Tesla Autosteering warning „, Kanal: jorgen Winther-Larsen

In dem Artikel CeBit: Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot ging es unter anderem um die Frage, wie der Bordcomputer des Model S von Tesla Motors reagiert, wenn der Fahrer zu lange seine Hände vom Lenkrad nehmen sollte.
Unser Leser „Wolfram“ hat die Antwort zu dieser Frage in Form eines Hinweises, zu einem Video vom norwegischen Youtuber Jorgen Winther-Larsen gepostet. (Vielen Dank an Wolfram für den Tipp.)

Das Video zeigt sehr deutlich, was der Autopilot macht, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert: So wird der Fahrer mehrmals durch akustische und visuelle Hinweise dazu aufgefordert, seine Hände an das Lenkrad zu legen.
Wenn der Mensch nicht reagiert, verringert der Bordcomputer die Geschwindigkeit und aktiviert zusätzlich die Warnblinkanlage. Falls keine Reaktion vom Fahrer kommen sollte, wird das Fahrzeug zum stehen gebracht und der Warnblinker bleibt eingeschaltet.

In Zukunft werden uns Roboterautos von der Arbeit abholen

Es bleibt also nur eine Frage der Zeit, bis wir endlich Roboterautos kaufen können. Zwar bauen die Autohersteller in ihre Fahrzeuge mehr und mehr Assistenzsysteme ein, aber aus rechtlichen Gründen dürfen die PKW nur in einem sehr engen Rahmen selbständig fahren.
Bis man sich nur noch in das Auto setzen braucht und einen dieses autonom an das gewünschte Ziel bringt, dürfte noch etwas Zeit vergehen.

Zu den wenigen Ausnahmen gehören mittlerweile die Ein- und Ausparkassistenten, welche ein Auto fast wie von Geisterhand in eine Parklücke fahren. Wenn ein Autohersteller ein autonom fahrendes Fahrzeug auf öffentlichen Straßen testen will, muss immer ein erfahrener Fahrer auf dem Fahrersitz sitzen und seine Hände so halten, dass er jede Sekunde eingreifen kann.
Bei anderen Assistenzsysteme, wie zum Beispiel dem Spurhalteassistenten oder dem adaptiven Tempomat, wird in bestimmten Abständen vom Bordcomputer geprüft, ob die Hände am Lenkrad sind.
Die Autohersteller empfehlen auch ausdrücklich, dass man jederzeit in das Geschehen eingreifen können muss.

In Zukunft werden uns die Autos von der Arbeit, Party, Schule abholen, so könnte eine Familie mit nur noch einem Auto auskommen. Für die Taxi- und LKW-Fahrer wird es (meiner Meinung nach) in Zukunft immer schwieriger werden, eine Arbeit zu finden. Denn für die Unternehmen sind autonom fahrende Fahrzeuge eine günstigere Lösung, weil ein Computer keine Stand- oder Ruhezeiten benötigt, keinen Lohn haben will oder am Steuer einschläft.

 

 

 

 

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Kai

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3 Gedanken zu „Das macht der Autopilot des Elektroauto Tesla Model S, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert

  • 16. März 2016 um 20:25
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    Guter Artikel mit kleinem Denkfehler: Wir werden die Roboterautos nicht kaufen und sinngemäß werden Familien mit 0 Autos auskommen. Wer von A nach B will bestellt ein autonomes Taxi, steigt ein und am Ziel wieder aus – und braucht keinen weiteren Gedanken mehr an das Auto zu verschwenden. Kein Parkplatzproblem, keine Werkstättenbesuche, kein Tanken/Aufladen…

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  • 18. März 2016 um 11:50
    Permalink

    Hallo,
    irgendwann wird es vielleicht wirklich so sein, aber bis dahin wird noch sehr viel Zeit vergehen.
    Denn man darf dabei nicht vergessen, dass viele Menschen zur gleichen Zeit zur Arbeit, Schule, etc. fahren…
    Daher wird es zu den Stoßzeiten auch einen Mangel an verfügbaren Fahrzeugen geben, oder es gibt dann Abrechnungsmodelle, bei denen man Geld sparen kann, wenn das Roboterauto unterwegs einen weiteren Fahrgast auflesen darf.
    Wer alleine fahren will, wird vermutlich eine Extragebühr zahlen müssen…
    Aber insgesamt stelle ich mir die Großstädte ohne die vielen Autos sehr viel entspannter vor. 🙂

    Viele Grüße,
    Kai (Domroese)
    http://www.Mein-Elektroauto.com

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