Wer sein Elektroauto Tesla Model S zu oft am Supercharger auflädt, bekommt eine Email von Tesla Motors

3 Minuten Lesezeit

Im Juni 2015 sagte Elon Musk (CEO von Tesla Motors) im Rahmen des Shareholder-Treffens, dass die Supercharger genannten Schnellladestationen für die Fahrer wären, welche eine weite Strecke zurückzulegen hätten.

Denn bei der Auswertung entdeckte das Unternehmen, dass es Besitzer des Elektroauto Model S gibt, welche ihr Fahrzeug oft am örtlichen Supercharger aufladen.

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Aus Sicht von Tesla sind die Supercharger für die Kunden gedacht, welche weite Strecken zurücklegen und ihr Fahrzeug schnell aufladen müssen.
Die anderen hätten immer noch die Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu Hause aufzuladen.

Allerdings ist die Nutzung der Supercharger kostenlos, somit wollen einige vermutlich die Stromkosten für zu Hause sparen.
Andererseits könnte man argumentieren, dass die Benutzung der Supercharger mit in dem Kaufpreis für das Model S inbegriffen ist.

Der US-Autohersteller ist dabei, dass Netzwerk seiner Schnellladestationen stetig auszubauen. Trotzdem kommt es an manchen Superchargern zu Staus, was dann für die wartenden Kunden sehr ärgerlich ist.
Besonders in den USA scheint es Supercharger-Standorte zu geben, an denen es regelmäßig zu Wartezeiten kommt.

Seit dem 13. August 2015 scheint Tesla nun Email an die Besitzer des Model S zu schicken, welche den Supercharger anscheinend zu oft in der Wohnortnähe nutzen.

Hier ist ein Screenshot der Email, welche im Rahmen der Diskussion im Forum TeslaMotorsClub.com veröffentlicht wurde:

Diese Email verschickt Tesla Motors an die Besitzer des Elektroauto Tesla Model S, welche den Supercharger zu oft nutzen.Bildquelle:NOLA_Mike (TeslaMotorsClub.com)

Die Seite PlugInsights führte eine Umfrage unter 737 Model S-Fahrern zu dem Thema durch, so wussten 53 % der Tesla-Fahrer von der Aussage, welche Musk im Juni getätigt hatte.

67 Prozent der Befragten sehen in dem Statement keinen Grund zur Sorge, 18% sehen in der Aussage einen Grund zur Sorge.

Wer sein Elektroauto Tesla Model S zu oft am lokalen Supercharger auflädt bekommt nun eine Email von Tesla Motors 1

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Auch sollten die Teilnehmer zu den folgenden Statements sagen, ob sie der Aussage zustimmen, nicht zustimmen oder ihr neutral gegenüber aufgestellt sind:

  • „Supercharger sollten nur für Langstrecken genutzt werden“: 39 % der Befragten stimmten der Aussage nicht zu, 51% stimmten zu und 10 % waren der Aussage gegenüber neutral eingestellt.
    .
  • „Personen, welche die Supercharger für lokale Fahrten nutzen, missbrauchen das System“ 39 % stimmen nicht zu, 45 % stimmen zu und 16 % waren der Aussage gegenüber neutral eingestellt.
    .
  • „Es ist richtig, dass Tesla Motors davon ab rät die Supercharger für lokale Fahrten zu nutzen“ 18% stimmen nicht zu, 71 % stimmten zu und 11 % waren der Aussage gegenüber neutral eingestellt.
    ..
  • „Ich bin schon heute wegen einer Überfüllung an den Superchargern besorgt“: 54 % stimmen der Aussage nicht zu, 30 % haben mit ja geantwortet und 16 % waren der Aussage gegenüber neutral eingestellt.
    .
  • „Ich bin besorgt, weil die Supercharger in Zukunft überfüllt sein könnten“: 11 stimmen der Aussage nicht zu, 80 % haben mit ja geantwortet und 9 % waren der Aussage gegenüber neutral eingestellt.
    .
  • „Die Supercharger nur für langstrecken-Fahrten freizugeben könnte eine Überfüllung reduzieren“: 16 stimmen der Aussage nicht zu, 70 % haben mit ja geantwortet und 14 % waren der Aussage gegenüber neutral eingestellt.

Via: Plugshare & Insideevs

 

2 comments on “Wer sein Elektroauto Tesla Model S zu oft am Supercharger auflädt, bekommt eine Email von Tesla Motors”
  1. Plug in says:
    16. August 2015 at 14:59

    Man könnte ja auch eine Art Flatrats bei Tesla nachdenken kann sich ja jeder selbst dann entscheiden was er nimmt

  2. R. Schreck says:
    16. August 2015 at 21:18

    Es ist immer das Gleiche. Wegen der Rücksichtslosigkleit weniger müssen es alle büßen. Ich habe auch Leute darüber nachdenken hören den GARTIS-Stom ihres Tesla im Haus zu nutzen, wenn es denn möglich wäre … Das sagt doch alles.

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